Media-Play­er mit 4K Wie­der­ga­be gibt es bereits genü­gend. Die Per­for­man­ce und die Qua­li­tät der Wie­der­ga­be­ge­rä­te lässt aber meist zu wün­schen übrig. Der neue Open Hour Cha­me­leon von Cloud Media möch­te sich mit star­ker Hard­ware und einem fle­xi­blem Betriebs­sys­tem von den Pro­duk­ten der Mit­be­wer­ber abhe­ben.

Open Hour Chameleon mit flexiblem OS und XBMC


Wie ein Cha­me­leon sei­ne Far­ben der Umge­bung anpas­sen kann, so hat der Nut­zer des Open Hour Cha­me­leon die Mög­lich­keit das Betriebs­sys­tem des 4K-Media-Play­ers auf Wunsch zu wech­seln. Das Andro­id 4.4.2 (Kit­Kat) Betriebs­sys­tem ist bereits vor­in­stal­liert. Die­ses liegt auf einer SD-Spei­cher­kar­te und wird auch von die­ser gestartet/gebootet. Cloud Media möch­te zu einem spä­te­ren Zeit­punkt wei­te­re unter­stütz­te OS bekannt geben. Diver­se Linux-Dis­tri­bu­tio­nen wären eine mög­li­che Alter­na­ti­ve zu Andro­id. Der Open Hour Cha­me­leon unter­stützt auch das bekann­te und belieb­te XBMC Media Cen­ter, wel­ches bereits Inhal­te in 4K Auf­lö­sung wie­der­ge­ben kann. Nutzt man das Andro­id-Betriebs­sys­tem kann man zudem auf das Ange­bot des Goo­gle Play Store zurück­grei­fen. Die kraft­vol­le Hard­ware lässt sich in Kom­bi­na­ti­on mit einem Con­trol­ler als Gaming-Kon­so­le nut­zen.

HDMI 2.0 mit 60p Wiedergabe und HEVC-Support

Im Inne­ren des 4K Media-Play­ers schlum­mert ein Rock­Chip RK3288 mit Quac-Core Cor­tex A-17 Pro­zes­sor und einer Mali-T764 Gra­fik­ein­heit mit 16 Rechen­ker­nen. Im Ver­gleich zu aktu­el­len 4K Media-Play­ern mit Andro­id-Betriebs­sys­tem soll die Hard­ware um 50-70% bes­ser per­for­men. Der Open Hour Cha­me­leon unter­stützt den neu­en Hoch­leis­tungs-Codec HEVC (h.265) und ver­fügt sogar über einen HDMI 2.0 Anschluss, der Inhal­te mit 24, 30 und 60 Bil­der pro Sekun­de aus­gibt. Auch in HEVC-kodier­te 4K Inhal­te kön­nen so wie­der­ge­ge­ben wer­den. Die­ses bestä­tig­te hdfever.fr in ihrem Bericht von der IFA 2014.

HD-Audioformate und Passive Cooling

Der Open Hour Cha­me­leon unter­stützt die HD-Audio­for­ma­te DTS-HD und True HD. Über einen opti­schen oder koaxi­al S/PDIF Aus­gang kann der Play­er an die Sound­an­la­ge ange­schlos­sen wer­den. Der Inter­ne Spei­cher von 8Gb lässt sich mit einer Micro-SD Kar­te auf bis zu 32 GB erwei­tert. An den drei USB 2.0 Anschlüs­sen kön­nen exter­ne Fest­plat­ten und Peri­phe­rie ange­schlos­sen wer­den. Eine Wie­der­ga­be von 4K Inhal­te von Fest­plat­te wird wohl auf­grund der nied­ri­gen Bitra­te von USB 2.0 nicht mög­li­ch sein. Dafür kann der Media-Play­er 4K Inhal­te über die 1 GBit LAN-Ver­bin­dung über das Netz­werk strea­men. Eine kabel­lo­se Über­tra­gungs­me­tho­de wie WiFi oder Blue­too­th ist anschei­nend nicht vor­han­den. Die Wie­der­ga­be von Fil­men und Seri­en geschieht dabei kom­plett geräuschlos, ermög­licht durch das Pas­si­ve-Coo­ling-Sys­tem des Open Hour Cha­me­leon.

Preis und Verfügbarkeit

Der Open Hour Cha­me­leon UHD-Medi­a­play­er soll im Novem­ber zu einer unver­bind­li­chen Preis­emp­feh­lung von 159 Euro auf den Markt kom­men. Im Lie­fer­um­fang des Open Hour Cha­me­leon ist neben dem 4K Media-Play­er noch eine Fern­be­die­nung vorhanden.[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

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