For A FT-ONE

Bild: film-video-tv.de

FT-One nennt der japa­ni­sche Her­stel­ler For A sei­ne 4K-Kame­ra, die der­zeit Bild­ra­ten bis zu 900 fps schafft.

Die FT-One zeich­net mit einer Auf­lö­sung von 4.096 x 2.160 Pixel auf und schafft eine Bild­ra­te bis zu 900 Bil­der pro Sekun­de. Bis zur Markt­rei­fe soll die Kame­ra noch opti­miert wer­den und so Bild­ra­ten von 1000 fps schaf­fen. Bei der FT-One han­delt sich um eine Sin­gle-Sen­sor-Kame­ra mit elek­tro­ni­schem Glo­bal Shut­ter und PL-Mount, die Raw-Daten auf­zeich­net. Mit einer Brei­te von rund 24 cm und einer Län­ge von knapp 40 cm wiegt die Kame­ra laut Her­stel­ler 8,5 kg.

Die Raw-Daten wer­den zunächst in einen RAM-Spei­cher geschrie­ben, bei der der­zeit höchs­ten Bild­ra­te ste­hen 9,4 Sekun­den Spei­cher­ka­pa­zi­tät zur Ver­fü­gung, bei 1.000 fps sol­len es 8,5 Sekun­den sein. Die Kame­ra bie­tet aber einen kon­ti­nu­ier­li­chen Auf­nah­me­mo­dus, bei dem die Daten im Spei­cher über­schrie­ben wer­den, man kann die Kame­ra also ein­fach lau­fen las­sen und nach dem Ereig­nis, das man auf­neh­men will, stop­pen: dann sind die 8,5 Sekun­den davor in Super-Slow-Moti­on im Kas­ten.

Die gespei­cher­ten Daten wer­den dann aus dem RAM auf eine SSD-Car­tridge über­tra­gen, die unge­fähr zehn­mal so viel Kapa­zi­tät bie­tet wie der RAM-Spei­cher, näm­lich 2 TB. Zwei sol­che Car­tridges pas­sen in die Kame­ra und kön­nen bei ein­ge­schal­te­ter Kame­ra gewech­selt wer­den (hot swapp­a­ble).

Die Car­tridges kön­nen dann direkt in eine Work­sta­tion ein­ge­legt wer­den, die den Work­flow mit der Kame­ra abrun­det. Auf der Work­sta­tion steht ein Soft­ware-Tool bereit, mit dem man das Raw-Mate­ri­al in Echt­zeit betrach­ten, farb­kor­ri­gie­ren und in ver­schie­de­ne For­ma­te (etwa DPX) wan­deln kann.

Um die 4K-Daten aus­zu­ge­ben, wer­den vier 3G-SDI-Buch­sen genutzt, es wer­den also vier 1080p-Signa­le aus­ge­ge­ben, die man dann wie­der zu einem 4K-Signa­le kom­bi­nie­ren kann. Für Moni­to­ring-Zwe­cke und einen Sicher­heits­mit­schnitt gibt es auch zwei HD-SDI-Aus­gän­ge, an denen ein down­kon­ver­tier­tes 4K-Signal anliegt.

In einem Kino zeigt For A ein­drucks­vol­le Auf­nah­men, die mit der Kame­ra gemacht wur­den. Zu Prei­sen für die Kame­ra und die ande­ren Kom­po­nen­ten des Sys­tems war noch nichts Kon­kre­tes zu erfah­ren.

Quel­le: film-tv-video.de

For A zeigt Super-Slow­mo-Kame­ra mit 4K Auf­lö­sung
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