Samsung Display hat die Entwicklung von QNED-TVs wieder aufgenommen. Dabei handelt es sich um eine Bildschirm-Technologie der nächsten Generation.
So hatten wir schon vor einigen Jahren über diese Technik berichtet. QNED steht für Quantum Dot Nanorod Light Emitting Diode. Gemeint sind damit Bildschirme, welche anorganische LEDs mit Quantum Dots für selbstleuchtende Pixel kombinieren. Pro Pixel sind dabei offenbar zehn Nanorod-LEDs notwendig. Vorsicht: LG bietet bereits QNED-TVs an, meint damit aber stinknormale LCD-TVs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen. Wie wir es leider von den Herstellern kennen, so werden die Begrifflichkeiten im Marketing bunt durcheinander gewürfelt.
Samsung Display greift die Arbeit an QNED erneut auf
Ebenfalls nicht zu verwechseln ist QNED mit ähnlichen Techniken wie EL-QD, QDEL oder NanoLED. Diese „echten“ Quantum-Dot-Displays verzichten komplett auf separate LEDs. QNED wäre also fast eine Art Zwischenschritt. Dabei hatte Samsung Display die Entwicklung 2022 jedenfalls vorläufig beendet, soll sie jedoch gegen Ende 2025 wieder aufgenommen haben. Offenbar sieht man neues Potenzial in der Technologie.

QNED ähnelt im Grunde stark QD-OLED, das ja bereits von Samsung Display gefertigt wird. Samsung Electronics, der Mutterkonzern, vertreibt entsprechende Fernsehgeräte auf QD-OLED-Basis wie die S95F. QNED hätte gegenüber QD-OLED aber den Vorteil, dass anorganische Materialien zum Einsatz kommen. Dadurch erhöht sich nicht nur die Langlebigkeit, sondern es fehlt auch das Burn-in-Risiko. Zudem könnten die Herstellungskosten sinken.
QNEDs können „gedruckt“ werden
Denn die QNED-Displays ließen sich offenbar im Inkjet-Verfahren herstellen, also quasi drucken. Das könnte die Fertigungskosten senken und zu weniger Ausschuss führen. Bei diesem Verfahren werden die Quantum Dots quasi direkt auf das Display-Panel „gedruckt“. QNED verspricht zudem eine gesteigerte Energieeffizienz, erhöhte Spitzenhelligkeiten und ein erhöhtes Farbvolumen bei hoher Luminanz.
Allerdings gibt es immer noch technische Herausforderungen für Samsung Display. Beispielsweise ist es wohl schwierig eine gleichäßige Leuchtkraft und LED-Verteilung zu gewährleisten. Heute oder morgen werden entsprechende TV-Geräte also nach wie vor nicht auf den Markt kommen können.
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