Die nächste TV‑Generation könnte uns 2029 bevorstehen: Dann könnten „echte“ QD-Displays auf den Massenmarkt kommen und sowohl LCD als auch OLED ablösen.
Die „echten“ Quantum-Dot-Displays grassieren unter vielen Namen. Sharp nennt sie auch NanoLED, bei Samsung heißen sie EL-QD. Auch die Bezeichnung QDEL ist gebräuchlich. Dahinter verbergen sich jedenfalls stets Bildschirme, die weder auf LCD- noch auf OLED-Technik setzen. Ähnlich wie Micro LED, steht die Technik also für eine vollkommen eigenständige Display-Technologie. Mittlerweile rechnet der einflussreiche Zulieferer Nanosys damit, dass erste Bildschirme 2029 auf den Massenmarkt kommen könnten.
Super Quantum Dots starten bereits 2026
Nanosys liefert z. B. auch bereits die verbesserten Super Quantum Dots an TCL. Diese sind im Grunde schon der nächste Schritt nach RGB Mini LED und jener Technik in einigen Punkten überlegen. Allerdings basieren auch aktuelle Fernsehgeräte mit Super Quantum Dots immer noch auf der herkömmlichen LCD-Technologie – mit allen bekannten Vor- und Nachteilen. Laut Nanosys liefer man aber auch schon verbesserte Quantum Dots für die diesjährigen QD-OLED-TVs, welche höhere Spitzenhelligkeiten ermöglichen.

Laut Nanosys arbeite man dafür mit einer neuen Version von Quantum Dot Color Conversion (QDCC). Neue Materialien sollen dabei helfen, die Helligkeit zu steigern. Welche Smart-TVs jene Materialien bzw. die aktuellsten Quantum Dots einsetzen, wollte Nanosys nicht konkret bestätigen, das überlässt man seinen Partnern. Ein Kandidat wäre natürlich Samsung mit seinen Modellen S95H und S99H.
Beschleunigung der Arbeit an EL-QD, NanoLED bzw. QDEL
Nicht nur Nanosys, auch Samsung, Sharp, LG und mehr arbeiten an Bildschirmen mit echten Quantum Dots, um die nächste Display-Technologie nach LCD und OLED auf den Massenmarkt zu hieven. Denn bislang sind alle Versuche, die Kosten von Micro LED zu drücken, gescheitert. Und mehr und mehr gerät man durch die chinesische Konkurrenz unter Druck, die zunehmend ebenfalls OLED-Panels herstellen möchte.
Abwarten muss man natürlich, was für Preise am Ende für die echten Quantum-Dot-Displays ausgerufen werden. Nanosys hält zwar 2029 für sehr realistisch, was eine breite Kommerzialisierung betrifft, anfangs könnten entsprechende Bildschirme jedoch ebenfalls nur für horrende Summen über die Ladentheke wandern. Auch ist offen, in welchen Marktsegmenten die Screens als Erstes zum Einsatz kommen könnten. Denkbar also, dass man sie z. B. auch zunächst noch gar nicht für TVs, sondern z. B. eher für kleinere Bildschirme in Monitoren, Notebooks oder Wearables verwendet.
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