Alter Falter: Samsung Galaxy Fold lässt sich falten und kostet ca. 2.000 Euro

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Samsung Galaxy Fold: Faltbares Smartphone, das seinen Preis hat
Samsung Galaxy Fold: Faltbares Smartphone, das seinen Preis hat

Samsung hat ein innovatives Smartphone vorgestellt: Das Samsung Galaxy Fold nutzt ein biegsames AMOLED-Display und lässt sich deswegen zusammenfalten. Allerdings hat sich der Preis mit den angekündigten 2.000 Euro durchaus gewaschen.


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Das Samsung Galaxy Fold soll in Europa und damit auch Deutschland ab Anfang Mai 2019 zu haben sein. Es handelt sich hier um ein Smartphone mit einem Haupt-Display im Format 4,2:3 und einer Auflösung von 1.536 x 2.152 Pixeln, das ausgeklappt auf eine Diagonale von 7,3 Zoll kommt. Der Bildschirm an der Außenseite erreicht eine Diagonale von 4,6 Zoll im Format 21:9 bei 840 x 1.960 Pixeln. Beide Displays nutzen AMOLED-Technik.

Zusätzlich ist eine Dual-Frontkamera mit 10 + 8 Megapixeln und einer Blende von f/2.2 bzw. f/1.9 für die zweite Linse vorhanden. Die Triple-Hauptkamera bietet + 12 (f.15 – f/2.4) + 16 (f/2.2) + 12 (f/2.4) Megapixel. Leider gibt es zum verbauten Prozessor noch keine exakten Informationen. Klar ist hingegen, dass das Samsung Galaxy Fold 12 GByte RAM und 512 GByte Speicherplatz (nicht erweiterbar) nutzt.

Samsung Galaxy Fold wird wohl ca. 2.000 Euro kosten
Samsung Galaxy Fold wird wohl ca. 2.000 Euro kosten

Der Akku des Smartphones ist aufgrund der zwei Bildschirme mit 4.380 mAh recht großzügig bemessen. Außerdem kann er drahtlos bzw. via Schnellaufladung aufgeladen werden. Ab Werk nutzt das Samsung Galaxy Fold Android 9.0 Pie als Betriebssytem. Doch der eigentliche Clou des Smartphones ist natürlich die Möglichkeit es zusammenzufalten.

Samsung will das nächste Kapitel mobiler Innovationen aufschlagen

Man sollte das Samsung Galaxy Fold aber als das sehen, was es aktuell noch ist: eine Art Proof-of-Concept-Gerät. So dürfte der Preis von ca. 2.000 Euro dafür sorgen, dass nur diejenigen unter den Anwendern zuschlagen, welche unbedingt als erstes die neue Technik antesten wollen. Allerdings ist das Samsung Galaxy Fold dabei nicht das erste, faltbare Smartphone. Diesen Titel darf sich das Royole Flex Pai gönnen, das jedoch noch wesentlich weniger ausgereift wirkt.

Trotz des Faltmechanismus verspricht Samsung für das Galaxy Fold eine lange Lebenszeit. Auch einen Fingerabdruckscanner hat Samsung im Übrigen integriert. Jener sitzt aber nicht wie bei den Samsung Galaxy S10 im Display, sondern an der Seite. Samsung integriert übrigens zwei getrennte Akkus, damit die Balance des Geräts erhalten bleibt. Das Galaxy Fold kommt in den Farben Space Silver, Cosmos Black und Astro Blue in den Handel.

Das Samsung Galaxy Fold bietet satte 12 GByte Arbeitsspeicher
Das Samsung Galaxy Fold bietet satte 12 GByte Arbeitsspeicher

Den üppigen RAM von 12 GByte verbaut Samsung laut eigenen Aussagen, damit bis zu drei Apps parallel genutzt werden können. Nette Idee: Über eine Funktion namens Wireless PowerShare kann das Samsung Galaxy Fold sogar ein zweites Gerät aufladen, wenn es selbst mit einem Ladegerät verbunden ist. Dann ist kein zweites Ladegerät notwendig.

Was die Multimedia-Wiedergabe betrifft, so hebt Samsung abseits der AMOLED-Displays auch die Stereo-Lautsprecher hervor, die von AKG optimiert wurden. Im Handel wird das Samsung Galaxy Fold 2019 im zweiten Quartal 2019 erscheinen und sowohl im Online-Shop des Herstellers als auch über die Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica verfügbar sein.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

6 KOMMENTARE

  1. Doch, das Konzept ist schon cool. Ich glaube aber, dass der Akku trotzdem mit 4300 mAh etwas schwach ist. Außerdem ist die Frage, ob das Display das tausende male knicken tatsächlich unbeschadet übersteht. Nicht zuletzt ist das Handy in dieser Form zu dick, das erinnert ja an die dicken Nokias von vor 20 Jahren. Vielleicht passiert da noch was bei der Entwicklung. Und natürlich ist der Preis jenseits von Gut und Böse.

    PS: „Alter Falter“ ist von Spiegel Online geklaut 😉

      • Ok, es sind 4380 mAh statt 4300. Dass es aber 2 x 4380 mAh sind, ist falsch, es sind nur 4380 mAh in Summe.

        Bitte ebenfalls informieren bevor man versucht andere Beiträge zu korrigieren. Und bitte mal den Begriff „Netiquette“ googlen.

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