Apple iPhone 13 Pro: Smartphones mutieren zu Videokameras mit dem Cinematic Mode

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Das Apple iPhone 13 Pro protzt mit neuen Kamerafunktionen.
Das Apple iPhone 13 Pro protzt mit neuen Kamerafunktionen.

Apple hat seine neuen iPhone 13 vorgestellt. Für Filmemacher sollten die Pro-Modelle nun einen genaueren Blick wert sein.

Generell möchte Apple mit seinen neuen iPhones Kreative überzeugen. So gibt es einen neuen Cinematic Mode. Jener erlaubt schnelle Fokuswechsel – sowohl automatisch als auch manuell. Es wird also beispielsweise automatisch auf Personen fokussiert, die in das Bild treten. Dabei erstellen die Smartphones im Hintergrund eine Tiefen-Map. Dadurch kann der Fokus bei der Nachbearbeitung auch geändert werden, was für filmreife Szenen sorgen könne, so Apple.

Nur die Apple iPhone 13 Pro und Pro Max können zudem im professionellen Format ProRes aufzeichnen – in 4K bei 30 fps. Dieses Format wird auch in der Filmbranche und von professionellen Studios bzw. Produktionsfirmen verwendet. Da wundert es dann auch nicht mehr, dass die neuen Smartphones von Apple in Dolby Vision aufnehmen. Folgendes Video soll das Potenzial der Kameras der iPhone 13 verdeutlichen.

Alle iPhone 13 nutzen AMOLED-Displays, bei den iPhone 13 Pro und Pro Max sogar nun mit 120 Hz Bildwiederholrate. Das ist allerdings bei Android-Modellen schon seit 2020 üblich. Außerdem wirbt Apple generell mit verbesserten und vor allem deutlich lichtempfindlicheren Kameras. Das habe man auch durch eine größere Sensorgröße erreicht. Als SoC verwendet man nun den Apple A15 Bionic in allen iPhone 13. Im Falle der Pro-Versionen ist die GPU allerdings nochmal leistungsfähiger.

Apple iPhone 13 Pro & Pro Max bringen eine Telefoto-Linse mit

Den Apple iPhone 13 Pro und Pro Max bleibt dann auch die dritte Kameralinse für Telefoto-Aufnahmen vorbehalten. Damit sich hochqualitative Videos speichern lassen, erhöht man die geringste Speicherkapazität der Smartphones auf 128 GByte. Doch: Bei den Modellen mit jener Speicherausstattung dürft ihr nur ProRes-Videos in 1080p bei 30 fps aufzeichnen – schade. Wer also ProRes in 4K aufnehmen will, benötigt mindestens ein Apple iPhone 13 Pro mit 256 GByte Kapazität. Ergänzt sei, dass die Kameras der Apple iPhone 13 auch optische Bildstabilisation (OIS) anlegen.

Die Apple iPhone 13 Pro zeichnen auch in ProRes auf!
Die Apple iPhone 13 Pro zeichnen auch in ProRes auf!

Was man so filmerisch mit den Apple iPhone 13 Pro anstellen kann, zeigt euch die Oscar-Preisträgerin Kathryn Biglow. Zu bedenken ist jedoch, dass sich solche Aufnahmen im Alltag nicht ohne Weiteres erzeugen lassen: Da wurde natürlich dennoch beispielsweise hochprofessionelle Belichtung und umfangreiche Nachbearbeitung genutzt.

Das kosten die neuen Apple iPhone 13

Preislich starten die brandneuen Apple iPhone 13 bei 799 Euro für das iPhone 13 Mini in der Variante mit 128 GByte. Es geht aber aufwärts bis zum Apple iPhone 13 Pro Max mit 1 TByte Speicherkapazität für 1.829 Euro. Doch seht selbst:

  • iPhone 13 mini mit 128 GB für 799 Euro
  • iPhone 13 mini mit 256 GB für 919 Euro
  • iPhone 13 mini mit 512 GB für 1.149 Euro
  • iPhone 13 mit 128 GB für 899 Euro
  • iPhone 13 mit 256 GB für 1.019 Euro
  • iPhone 13 mit 512 GB für 1.249 Euro
  • iPhone 13 Pro mit 128 GB für 1.149 Euro
  • iPhone 13 Pro mit 256 GB für 1.269 Euro
  • iPhone 13 Pro mit 512 GB für 1.499 Euro
  • iPhone 13 Pro mit 1 TB für 1.729 Euro
  • iPhone 13 Pro Max mit 128 GB für 1.249 Euro
  • iPhone 13 Pro Max mit 256 GB für 1.369 Euro
  • iPhone 13 Pro Max mit 512 GB für 1.599 Euro
  • iPhone 13 Pro Max mit 1 TB für 1.829 Euro

Käme das Apple iPhone 13 in einer seiner Varianten für euch infrage?

QUELLEApple
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

2 KOMMENTARE

  1. Uck, hab das F extra weggelassen.
    1800€ für ein Telefon. Die spinnen doch, genau so wie die, die es auch kaufen. Das ist aber nur meine Meinung.

  2. Filmemacher könnten sich auch die anamorphe Objektive von Sirui anschauen. Das ist sinnvoller. Allerdings nur manueller Fokus soweit ich weiß. Sollte aber , falls man sich ernsthaft , und nicht nur youtubemässig, mit filmen beschäftig gar kein Problem darstellen.
    Gibt es für alle gängigen DSLM Kameras – Sony E-Mount, Canon RF, Nikon Z etc…Mit Sony , oder Canon sogar in 8K 🙂
    Dafür wird man mit einem einzigartigen cineastischen Look (breitbild, bokeh, flares optische strukturen ) wie aus dem Kino belohnt.

    Schön und gut das Apple , bleibt aber dennoch ein Mobiltelefon. Hab die Beispielfilmchen mal kurz angeschaut- wieso bloß in HD? Oft auch mal gestoppt – grausig – die flares , überstahlungen und geisterbilder – grundgütiger! Ein entsprechendes Color Grading ist noch lange kein Garant, für einen qualitativ hochwertiger Film.

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