DVDs, Blu-rays und Ultra HD Blu-rays: Verkaufszahlen brechen 2020 in den USA massiv ein

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Disc
VOD und Streaming schlägt Disc

Physische Medien sind auf dem absteigenden Ast: Das zeigen auch die aktuellen Informationen zu den Verkaufszahlen aus dem Jahr 2020. So hat die Digital Entertainment Group (DEG) ihre offiziellen Statistiken herausgegeben.

Wir hatten ja schon darüber berichtet, dass die Corona-Krise im letzten Jahr zwar den Streaming-Boom intensivierte, die Menschen ihre Unterhaltung im Heimkino aber trotz Lockdown immer weniger bei physischen Datenträgern suchten. Das bestätigen nun auch die offiziellen Zahlen der DEG. Einschränken muss man jedoch, dass sich diese nur auf die USA beziehen. Es liegt jedoch die Vermutung nahe, dass weltweit ein ähnlicher Trend bestehen dürfte.

Demnach sind die Ausgaben für physische Medien, bei DEG “Sell-Through” betitelt, 2020 in den USA um 25,6 % gesunken, wenn man mit 2019 vergleicht. Seit 2011 sinken die Verkaufszahlen von DVDs, Blu-rays und Ultra HD Blu-rays dabei zusammengenommen kontinuierlich. Man kann also realistisch gesehen nur sagen, dass der Markt für Filme und Serien auf physischen Medien schrumpft.

Satz mit "X"... die "Der Herr der Ringe" Trilogie auf 4K Blu-ray kommt in unserem Test nicht gut weg...
“Der Herr der Ringe” konnte die Disc-Verkaufszahlen 2020 ankurbeln

Allerdings hätte es 2020 noch schlimmer kommen können: Denn für viele Menschen hab es auch deutlich weniger interessante Titel als in den Vorjahren, die man hätte auf Disc erwerben können. Beispielsweise erschien 2020 kein einziger Marvel-Film im Kino. Die Pandemie führte zu Verschiebungen und einem Mangel an hochkarätigen Blockbustern. Dafür gab es 2020 aber viele Katalogitel, die Aufmerksamkeit erregten – etwa die Veröffentlichung von “Herr der Ringe” auf UHD Blu-ray.

Kunden geben mehr Geld für Streaming und On-Demand-Inhalte aus

Wo die US-Kunden das Interesse an optischen Datenträgern verlieren, gaben sie deutlich mehr Geld für Streaming-Dienste und On-Demand-Inhalte aus. Da gab es gegenüber 2019 bei VOD- und PVOD- sowie Download-Inhalten ein Plus von 32,58 %. Es kristallisiert sich heraus, dass auf lange Sicht der Markt für Discs stets weniger Umsätze generieren wird, als der Markt für rein digitalen Vertrieb. Vor allem PVOD-Inhalte sieht die Industrie dabei als wachsendes Segment – da kann man etwa “Trolls: World Tour” als Beispiel aus dem letzten Jahr hernehmen.

Aber nicht nur Disc-Liebhaber müssen auch auf Veränderungen einstellen, auch die Zukunft des Kinos ändert sich. Analysten nehmen an, dass Kinos in Zukunft eher mit anderen “Erfahrungen” wie der Bowlingbahn konkurrieren werden, als mit PVOD-Inhalten. Kinos werden sich also mehr auf die Erfahrungen um Filme drumherum fokussieren müssen.

36 KOMMENTARE

  1. Warum wollen sich die Streaming Fans immer selber einreden, wie toll die Streaming Qualität ist…um mitzuteilen wie clever diese sind wenn diesei für weniger Geld als bei einem uhd Kauf super tolle Streaming Qualität gekauft zu haben?….wie naiv muss man sein zu glauben Streaming sei so toll….
    Ja, es gibt schlechte uhd BluRays…aber es gibt viele UHDs da hat Streaming weder tonal noch Bild technisch eine Chance.
    Klar, wenn man auf einem unkalibrierten 65 Zoll Tv sich das ganze ansieht, mag der Bildunterschied nicht so deutlich sein, wenn man aber 4k per Laser auf einer 4meter Leinwand sich ansieht, dann trennt sich der Unterschied zwischen Streaming und uhd BluRay sehr deutlich.
    Aber mir geht es nicht nur um den qualitätstechnischen Aspekt sondern auch um die Verfügbarkeit beim Streaming. Mal abgesehen davon das man bei 4k Streaming eine perfekte Internet leitung haben muss kommt noch die filmrechtevergabe. Ein Beispiel. Ich kaufe virtuell einen Film und dann ändern sich die Vermarktungrechte des gekauften Filmes und plötzlich ist der gekaufte Film weg. Alles schon vorgekommen…
    Solange es Strom gibt und ich eine Scheibe real in der Hand habe kann ich diese immer abspielen.

    Jetzt bin ich mal böse…grins…würde mir wünschen das Apple mal so crasht und ich spiele meine Filme weiter ab und andere drücken auf ihren knöpfchen und nichts geht mehr…Streaming ist für mich kein zuverlässiges Medium….

    Wie kann man sich so abhängig machen von einem Anbieter und reales Geld für eine virtuelle Sache investieren….bei Prime ist es kostenlos und eine nette zusatzoption…aber topaktuelle Filme bei Apple zu kaufen ist auch net sooooooooo günstig…

    • Gut so,da hat man was in der Hand, habe mir gerade Rory Gallaghar – Blues gekauft mit doppel LP und Booklet im dreifach klappcover so muss es sein.

  2. Wundert mich überhaupt nicht bei den “4k” Mogelpackungen, Kunden verarschen und mit 2k Upscale Material abspeißen zu lächerlich überteuerten Preisen.
    Full HD Blu Ray -> 2k Master, downscaled zu Full HD um bestmögliche Qualität zu bieten.
    4k Blu Ray -> “lass die Leute verarschen, wozu extra mühe machen, einfach das selbe 2k Master nehmen und upscalen auf 4k”

    echte native 4k Scheiben sind ja im einstelligen % Bereich, Mangelware.

    Kauft man sich einfach einen Apple TV 4k, lädt sich die “Cheap Charts” App runter und kauft sich fortan sämtliche 4k HDR Filme (Dolby Vision), mit exakt der selben Qualität als die Scheiben, für 3,99€ pro Film statt 25-30€. Sämtliche Full HD Filme werden zudem auch noch kostenlos auf 4k geupgradet, sollte es eine 4k Version geben/kommen.
    Einen unterschied sieht man von normalen Bildabstand nicht, dass haben schon einige Tester festgestellt.
    Spart zudem Tonnen an Plastikmüll.
    Wie die Filmindustrie die Kunden verarscht und abzockt mit den UHD Scheiben, haben sie sich selbst zuzuschreiben, dass das niemand mehr mitmacht.

    • Also die 2k-Intermediates sind ja kein Problem der 4k-Discs sondern ein Problem Hollywoods. Es hört sich so an, ob eine 4k-Disc schlechteres Bild liefern würde und die Leute daher besser bei Apple bedient werden. Das Gegenteil ist aber der Fall: Die 4k hat idR das beste Bild und den besten Ton.

      Zumal die 2k-CGI-Effekte auf der großen Kinoleinwand gut genug waren – aber im Heimkino sieht es plötzlich nicht mehr aus? Wohl kaum…

      Und “exakt die selbe Qualität bei Apple” ist auch falsch. Das Bild ist ähnlich gut (zumindest im Moment) aber der Ton ist auf dem Stand von 1996, da es ja keinen HD-Ton gibt sondern nur dünnes Dolby Digital.

      Plastik fällt keines an – aber wenn man einen Film per vod mehr als einmal guckt, ist die Umweltbilanz bei Discs besser.

      Zu guter Letzt werden die Preise immer attraktiver, man muss nur auf die Amazonaktion gucken. 12,50 Euro pro Disc, das ist doch völlig ok.

      • Mission Impossible 6 UHD AC3, Apple TV Dolby Atmos. Also hier hat klar Apple die bessere Tonspur, zudem gibt es noch einige andere Filme mit Atmos.

        • Nein, hat Apple nicht. Apple nutzt wie Netflix und Disney Dolby Digital+, um Atmos anzubieten. Guck Dir die Datenraten an, das ist nix. Nur auf BluRay und 4k-Discs bekommst Du (wenn überhaupt) HD-Ton.

          • DD+ gehört zum HD Standard, ist wie DTS-HD HR, die komprimierte HD Variante. Einen Unterschied merkt man kaum/garnicht. Bei DD+ sind 32 Kanäle möglich und habe Datenraten von ca. 1100-1300Kbit/s gesehen.

            Bei Mission Impossible 6 wird bei Apple 11.1 anstatt auf der UHD 5.1 angeboten.

            • Genau. DD ist komprimiert, also verlustbehaftet und kommt auf maximal 6000 Kb Datenrate. Dolby True HD etwa ist unkomprimiert und erlaubt die dreifache Datenmenge. Und selbst wenn Du “kaum” einen Unterschied hörst, heißt das nicht, dass das bei allen so ist. Es gibt auch Leute, die sehen “kaum” einen Unterschied zwischen DVD und BluRay. Das sagt aber nichts über die Bildqualität der DVD aus…

              In Deinem Beispiel liegt auf der UHD von M:I 6 echtes Atmos auf Basis unkomprimiertem True HD-Ton vor. Da kann der Apple-Streams nicht mithalten, selbst wenn das auf 23 Kanäle aufgebläht wurde.

              Nicht zuletzt: Was Apple abliefert, ist Stand heute. Die hindert nichts daran, morgen nur noch Mono anzubieten, wenn es jemand in der Chefetage für sinnvoll hält. Das gilt auch für die Datenrate des Bildes. Und so lange das so ist, bleibt Apples Qualität immer nur eine Momentaufnahme.

            • Paramount bietet “Mission: Impossible – Fallout” inklusive deutschem Dolby Atmos-Mix bei iTunes an. Hingegen wird der Film auf Blu-ray Disc & Ultra HD Blu-ray nur mit englischen Dolby Atmos-Sound ausgestattet sein während es laut Universal die deutsche Synchronfassung nur als 5.1-Mix auf beiden Disc-Formaten gibt.

            • Noch mal, der ausschlaggebende Punkt ist doch die Komprimierung des Tons. Anders als Du das schreibst, ist DD+ eben kein “HD”-Ton und muss mit einem Drittel Bandbreite auskommen. Wäre der Film bei Apple mit einer richtigen 11.1-Spur versehen, würden rechnerisch gerade mal 500kb/s komprimierter Ton pro Kanal bereitstehen. Das ist weder für die Dynamik noch für die Klangqualität überhaupt ausreichend. Und in der Praxis dürften die Werte sogar weit darunter liegen.
              Das ist doch das Problem am Ganzen: Die meisten VOD-User lesen “Atmos” und denken, sie bekämen die gleiche Qualität wie auf einer guten 4k-Disc. Doch erstens ist das Format DD+ technisch einem HD-Format unterlegen und zweitens gibt es bei mehreren VOD-Anbietern nicht mal Atmos im DD+-Container.

              Im Zweifel ist daher eine TrueHD-Tonspur, die vielleicht nur mit 6 Kanälen daherkommt dennoch deutlich besser als 12 Kanäle via Stream, die dann nur 500 KB haben können, während die 6 Kanäle von der Disc bis zu 3000 KB haben können.

              Was M:I 6 angeht, hast Du insofern recht, dass die deutsche Spur wirklich nur 5.1 True HD bietet. Ich hatte aus Gewohnheit nach der OT-Fassung geguckt, die eine sehr gute Atmos-Spur hat.

            • @Karlchen
              TrueHD ist, wie auch DTS HD MSTR ebenfalls komprimiert. Allerdings handelt es sich dabei um verlustfreie Codecs. Das kann man sich also wie FLAC vorstellen.

            • Deutsch AC3, kein TrueHD.

              Disney hat viele deutsch DTS-HD Spuren mit DD+ ausgetauscht oder nur DD+ Atmos in den UHDs reingepackt. Glaube in den Reviews gab es auch keinen großen hörbaren Unterschied zur alten Tonspur. Aber man kann überall nur meckern.

            • Gerade bei Disney ist das doch extrem auffällig.
              Bei dem Star Wars UHD Release ist der Unterschied zwischen den alten DTS HD MSTR und den neuen DD+ Tonspuren doch relativ gut hörbar.

              Bei Disney kommt ja zusätzlich noch hinzu, dass die seit ein paar Jahren die Filme niedriger einpegeln und die Dynamik weiter reduzieren. Auch die Bitrate nutzen die ja nicht mal ansatzweise aus und man darf mit ~1 Mbps leben. DD+ wären ja theoretisch ~6 Mbps möglich.

              In Sachen Dynamikkompression haben die sich zwar immerhin bei SW etwas zurückgehalten. Aber im A-B Vergleich, oder wenn man die alten BluRays gut kennt, wird man mit dem neuen Release in Sachen Ton nichts abgewinnen können.

    • Mal langsam, es ist durchaus nicht so, dass es nur im einstelligen Prozentbereich echtes 4K auf Scheibe gäbe: https://4kmedia.org/real-or-fake-4k/

      Auch wenn der eigentliche Vorteil HDR und weniger der Auflösungszugewinn sein dürfte, aber ich schweife ab.

      “Spart zudem Tonnen an Plastikmüll.” – “Plastikmüll” impliziert Entsorgung, aber außerhalb von echten Defekten habe ich keineswegs vor, meine Blu-rays zu entsorgen. Es kommt auch kein physisches Format nach, mit dem ich eine Entsorgung überhaupt noch begründen könnte.

      Du bist naiv, wenn du glaubst, die riesigen Serverfarmen würden nur von Luft und Liebe angetrieben: https://utopia.de/ratgeber/streaming-dienste-klima-netflix-co2/
      Die CO2-Bilanz eines Streams und einer DVD halten sich ungefähr die Waage. Ist dir eigentlich klar, wie viel Strom so eine Serverfarm täglich verbraucht? Wahrscheinlich nicht.
      Und da denkst du ernsthaft, die wenigen Sammler physischer Medien (denn dorthin entwickelt sich der Markt bezüglich physischer Medien – Sammlerobjekte), die wahrscheinlich auch genau wie ich nur bei Defekt tatsächlich entsorgen, gäben nun den Ausschlag. Lächerlich.

    • Bedenke, dass UHD Scheiben theoretisch und teilweise auch praktisch weitere Vorteile bieten.
      Das fängt beim effizienteren Codec (HEVC) an, weswegen selbst eine UHD Scheibe mit 2K DI theoretisch besser aussieht. In der Praxis kommt es dann natürlich darauf an, ob sie die UHD Version dann anderweitig versaut haben (z.B. zu starke Rauchreduzierung etc.).
      Dazu kommt dann natürlich noch HDR (inkl. DV). Wobei es auch da natürliche Filme gibt, die nur Fake HDR haben. Star Wars 1 – 6 und 8 würden mir hier spontan einfallen. Da bringt HDR dann also auch nichts. Aber glücklicherweise gibt es auch viele gute HDR Scheiben.
      Und zu guter letzt wäre da noch der Ton: Viele Publisher bringen Sachen wie Atmos/DTS:X ausschließlich für die UHD Blu-Ray. Siehe z.B. die UHD Zurück in die Zukunft Trilogie. Auch die neuen Blu-Rays haben nach wie vor lediglich eine 5.1 DTS (DE) bzw. 5.1 DTS HD MSTR (EN) Tonspur.

      Gibt also selbst ohne natives 4K noch einige Gründe doch zu einer zu greifen.

  3. wundert mich nicht. man will einen Film anschauen, der wird digital ausgeliehen bei iTunes oder Amazon. ist billiger und nochmal anschauen tut man eh nicht. es liegt nix rum zuhause.
    dieser Trend wird so bleiben denke ich.
    alle anderen gucken mit Netflix Disney oder so.

    • Sorry, aber wenn Du jeden Film nur einmal siehst, guckst Du vielleicht die falschen Filme. Wenn man so guckt, reicht es ja auch einfach den TV einzuschalten und sich berieseln zu lassen, was da kommt.

    • Ich kaufe mir auch keine 4K-BDs, um mir Filme nur ein Mal anzusehen. Dazu ist das Format auch nicht gedacht. Aber wenn ich den Film schon kenne und Fan davon bin, kaufe ich mir meistens eine 4K-Scheibe, wenn das möglich ist.
      Zum Kennenlernen gibt es eben Kino und Streaming.

  4. Ich bin weiterhin der Meinung, dass das Problem zum Teil direkt oder indirekt an Corona lag. Leute gingen weniger in die oft geschlossenen Kino und streamten daher sowieso mehr. Sie hatten weniger Geld für physische Medien und abonnierten lieber mehr Streaming Services, weil das günstiger war. Und trotz einiger IMHO echt guter 4K-BD-Katalog-Veröffentlichungen war das Angebot an neuen Filmen da einfach schlechter, weil die gar nicht erst ins Kino kamen.
    Ja, ich habe auch mehr gestreamt als vorher, aber ich habe mir weiterhin das, wovon ich Fan bin, als physische Medien gekauft. Und ich habe vor, das auch weiterhin zu tun, solange es möglich ist.
    Wann immer ich Gefahr laufe, daran zu verzweifeln, sage ich mir: Denk an die Vinyl-Schallplatte! Die existiert aus irgendeinem Grund auch immer noch.

    • Corona gabs aber vor 10 Jahren noch nicht und seitdem fallen die Verkaufszahlen ja jedes Jahr.

      Und klar, Vinyl gibt es noch: Aber das früher dominante Medium hat heute eine Nische von ca. 5 % Marktanteil. So in etwa wird es wohl langfristig auch mit der Ultra HD Blu-ray kommen, während DVD und Blu-ray ebenfalls immer weiter abfallen.

      Ein 8K-Nachfolgemedium wird es wohl nicht mehr geben. Da wird man dann wohl ganz auf Streaming setzen.

      • “Da wird man dann wohl ganz auf Streaming setzen.”

        Eigentum adé. Nein, ich will und muss nicht alles besitzen. Manches aber schon.

        Sehe die Entwicklung genauso, gut im Sinne der Rechte und Möglichkeiten des Endverbrauchers (Stichwörter Privatkopie, Gebrauchtankauf und -verkauf) ist es aber sicher nicht.

      • Ja, aber bisher waren es eher um die 20% statt um die 25%, so weit ich weiß.
        Den Unterschied erklärt Corona.
        Dass die 4K-BD ein Nischenmedium bleiben wird, ist mir schon klar. Habe ich nie bezweifelt. Es gibt einfach zu wenig wirklich 4K-fähige Inhalte.
        Und ich kenne niemanden, wer ernsthaft behauptet hat, es würde je 8K-Disks geben. Schon weil es fraglich ist, ob 8K überhaupt Sinn ergeben kann, wenn man das ganze Bild eines Films im Blickfeld haben will.

  5. Die sollten Mal die Blu-ray Discs weg lassen bei den UHD Veröffentlichungen. Da könnten die locker 8-10€ weniger für die UHD filme verlangen. Was das überhaupt soll ist mir unbegreiflich. Wenn ich einen 4K Film kaufe, schaue ich auch nur 4K. Es gibt zwar inzwischen Angebote bei zb Drogerie Müller und Amazon, wo eine 4k zwischen 15-20€ kostet, aber meist ja nur alte filme wo viele bereits auf Blu-ray besitzen. Da gerade aktuell das Internet sehr schwankt, aufgrund Überlastung von Home Office, merke ich, dass ich wieder viel mehr Discs in meinen Player stecke.
    Es soll demnächst zwar bei uns im Haus verbessert werden, damit ich auch mehr als 50.000 Leitung nutzen könnte und die Leitung auch konstante Leistungen bringt, aber trotzdem, eine sichere Variante bietet eben nur eine Blu-ray disc oder 4k UHD.

    • Ganz einfach: Bonus-Material auf der 2K-Scheibe.
      Und ich bezweifle dass der Unterschied so groß wäre. Ist ja alles dieselbe Lizenz.

    • Das wäre Quatsch – die Blu-rays werden ohnehin gepresst und kosten die Studios Centbeträge. Vermutlich würden die Verkaufszahlen dann eher noch mehr sinken – weil die Boni ja meist auf den Blu-rays sind. Dann wäre das Geschrei noch größer. Zusätzlich gibt es durchaus auch noch Käufer, die noch keinen 4K-Player haben, aber sich mal einen anschaffen wollen.

      Die nehmen dann die UHD-Disc mit, um sich abzusichern. Würde man nun die Blu-ray im 4K-Set weglassen, würde das eher noch mehr Leute zur Blu-ray umleiten.

  6. 2020 gab es auch einfach zu wenig interessantes Neumaterial. Ich kaufe sonst immer 1,2 UHDs/BDs in der Woche… aber gerade in den letzten Monaten von 2020 waren es 1 UHD/BD im Monat. Vergleichen kann man die Jahre 2019 und 2020 eigentlich nicht, da der Neu-Content stark geschrumpft war.

  7. Die Publisher schaufeln sich auch ihr eigenes Grab, indem sie die Blu-Ray und UHD-BluRay immer weiter künstlich beschneiden. Disney ist in der Hinsicht ja der traurige Vorreiter. Von daher ist es ja kein Wunder, dass selbst Leute, die eigentlich Wert auf Qualität legen, immer
    weiter Abstand von den physischen Medien nehmen.

    • Das stimmt. Aber irgendwann werden die Streaming-Services aufhören, zu wachsen und dann werden die sich das bestimmt noch mal überlegen.

    • Ich glaube nicht, dass das stimmt. Die meisten User haben sich vor zb. 5 oder 10 Jahren mal einen Star Wars oder Marvel auf DVD bzw. BluRay gekauft, wenn man den sehen wollte und das war es. Damit verdient man zum HomeVideo-Release der Titel Geld und das war es. Mit Disney+ hast Du plötzlich viel viel mehr Kunden, die noch dazu brav jeden Monat Geld bezahlen. Das ist aufs Jahr gerechnet (vermutlich sogar schon aufs durchschnittliche Quartal) viel besser als Blu-Ray-Verkäufe und Co.
      Ich glaube zwar auch nicht, dass die Kunden bereit sind, am Ende zehn verschiedene VOD-Anbieter zu abonnieren – aber wahrscheinlich werden in einigen Jahren die erfolglosen Anbieter wieder eingestellt und die Inhalte dann an die großen verkauft. Einen langfristigen Aufwärtstrend kann es nicht geben, so lange Leute einfach irgendwas auf Netflix gucken, egal was läuft. Dafür ist VOD zu bequem und der normalo interessiert sich einfach zu wenig für beste Qualität oder bestimmte Inhalte. Wenn dann diese und jene Filme nicht mehr verfügbar sind, gucken die halt andere Inhalte statt sich zu freuen, das auf BluRay im Regal zu haben…

  8. Machen die Studios so weiter, wird sich das wohl bald ändern. Mit 10 Streamingdiensten kann und will niemand etwas anfangen.

    Ich bleib persönlich sehr gern beim physischen Medium, so bin ich unabhängig und hab die beste Qualität. Durch Digitalisierung ist auch der Komfort gegeben. Natürlich aber auch deutlich teurer und aufwendig.

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