Kodi 19: Multimedia-Software erscheint als brandneue Alphaversion

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Kodi 19
Kodi 19 tritt als Alpha auf den Plan

Die beliebte Multimedia-Software Kodi geht in die nächste Runde. Version 19 („Matrix“) steht ab sofort als Alpha zur Verfügung.

Ende Juli 2020 erschien Kodi bereits als Version 18.8. Dabei handelt es sich um die aktuelle, stabile Version der Software. Nun haben die Entwickler allerdings bereits die Alpha zu Kodi 19 alias Matrix freigegeben. Wie es eine Alpha aber naturgemäß so an sich hat, ist diese Variante noch von vielen Fehlern betroffen. Sie wird daher auch nur sehr experimentierfreudigen Anwendern empfohlen.

So mahnen die Entwickler, mit Kodi 19 nicht eine funktionierende Version zu ersetzen. Vielmehr richtet man sich hier an Neugierige und Enthusiasten, die einen Blick auf die neuesten Features werfen möchten und Interesse daran haben Rückmeldungen zu geben. Da es sich um einen Major-Release handelt, sind sehr viele Veränderungen enthalten. Unten findet ihr daher auch das von uns übersetzte Changelog.

Herunterladen könnt ihr Kodi 19 alias Matrix in der Alpha-Version für verschiedene Betriebssysteme direkt hier. Viel Spaß beim Experimentieren!

Kodi 19 – Das ist neu

  • Audio/Music
  • Verbesserter Umgang mit Multi-Disc-CD-Sets und Box-Sets
  • Neue Metadaten-Tags
  • Verbesserter Umgang mit Album-Release-Dates
  • Neue Einstellung um das Fenster für die Fullscreen-Musik-Visualisierung zu öffnen, sobald die Wiedergabe startet
  • Neue Visualisierung im Matrix-Stil
  • Video
  • Software-Decoding des AV1-Codecs
  • Subtitles
  • Untertitel-Transparenz kann nun angepasst werden
  • Farbe Dunkelgrau für Untertitel auswählbar
  • Estuary Skin
  • Redesign der Musik-Fullscreen-Visualisierung im Fenster, damit es zu zu anderen Fullscreen-Fenstern passt – erlaubt nun Fanart und Visualisierungen ohne eingefärbte Overlays
  • Neue Info-Flags werden bei der Fullscreen-Visualisierung angezeigt
  • Default-Ansicht der Playlist nutzt nun das Widelist-Anzeigeformat mit Optionen im Sideblade-Menü und weiteren Bereichen im Skin
  • Neue „Now Playing“-Ansicht für die Musikwiedergabe mit Details zum ausgewählten Lied in einer Playlist und demjenigen, was gerade abgespielt wird
  • Games
  • iOS unterstützt nun Game-Controller (Xbox, PlayStation, andere Bluetooth-Controller)
  • Allgemeine Apple-spezifische Anpassungen:
  • Wechsel vom Obejective-C-Code mit manueller Speicherverwaltung zu ARC
  • iOS-Anpassungen
  • Anzeige des freien und des insgesamt vorhandenen Speicherplatzes
  • Kodi-Log kann nun über ein natives Sharing_Sheet geteilt werden
  • GUI wird nicht mehr an Geräten mit Notch verdeckt
  • macOS-Anpassungen:
  • Ausblenden anderer Displays benötigt keinen App-Neustart mehr
  • Umschalten zum Vollbild nutzt den Standard-macOS-Shortcut
  • Android:
  • HDR10-Unterstützung für alle Quellen
  • Dolby-Vision-Unterstützung für Streaming-Dienste
  • Windows:
  • HDR10-Unterstützung für alle Quellen
  • Information-Providers (Scrapers):
  • Neuer Python-Scraper für Musik
  • Neue Python-Scraper für TV-Inhalte und Filme
  • PVR
  • PVR-Reminder
  • TV- und Radio-Stationen-Gruppen und Estuary-Homescreen-Widgets
  • Gruppen-Manager mit verbesserter Usability
  • Kanal-Manager mit verbesserter Usability
  • Guide-Fenster mit Navigationssteuerung
  • Erweiterungen des Estuary-PVR-Informations-Dialogs
  • „Auf Vollbild umschalten“ unterstützt nun Kanal-Arten
  • Kontextmenüeinträge für Aufzeichnungen
  • Dynamische PVR-Kategorien für den Estuary-Homescreen
  • Möglichkeit Kanäle und EPG zu ordnen
  • Gruppenspezifische Nummerierungen für Kanäle und die Option die Gruppen mit der Nummer zu starten
  • Unterstützung, um EPG-Einträge als live zu starten
  • Anzeige von Aufnahme-Größen und Sortierungsoption
  • Kategorien New, Live, Finale und Premiere für EPG, Aufnahmen und Timer
  • Verbesserungen an der Performance des Guide- und Suchfensters
  • Verbesserungen der EPG-Performance und des Speicherverbrauchs
  • C++-API für PVR-Addon-Entwicklung
  • Netzwerk
  • Verbesserte Informationen zu den Auswirkungen auf die Sicherheit bei der Aktivierung externer Interfaces.
  • Schalter (als Standard angeschaltet), um ein Passwort für die Web-Oberfläche abzufragen
  • Addons
  • Umstieg auf Python 3
  • Kodi erzwingt die Pfade der installierten Add-Ons und ihrer abhängigen Dateien, damit nicht versehentlich Daten anderer Erweiterungen überschrieben werden.
QUELLEKodi
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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