Netflix N-Plus: Streaming-Anbieter denkt über Integration von Podcasts und mehr nach

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Netflix denkt mal wieder über neue Features nach
Netflix denkt mal wieder über neue Features nach

Netflix denkt über Neuerungen nach: So befragt man einige Kunden zu ihrem Standpunkt zu „einem zukünftigen Online-Bereich“ namens N-Plus.

Was könnte N-Plus Abonnenten aber anbieten? Nun, das wären laut der Umfrage Dinge, die so bisher noch gar nicht bei Netflix zu finden sind. Als Beispiele nennt der Streaming-Anbieter beispielsweise den Zugang zu Podcasts, nutzergenerierte Wiedergabelisten für Filme und Serien oder auch How-Tos. Spannen wären aus unserer Sicht die nutzergenerierten Playlists: So könnten Abonnenten sich dann beispielswiese gegenseitig Listen mit Empfehlungen zuschanzen.

Vorstellbar wären Playlists zu den besten Thrillern, den lustigsten B-Movies oder auch den sehenswertesten Netflix Originals. Derlei Angebote sind bei Musikstreaming-Anbietern wie Spotify ja bereits Standard. Warum sollte das also nicht aus beim Videostreaming funktionieren? Es würde definitiv die Vernetzungen unter den Nutzern begünstigen. Allerdings bleiben aktuell noch viele Fragen zu N-Plus offen.

So könnte N-Plus am Ende ein öffentlicher, separater Hub sein, der allen Menschne zur Verfügung steht. Denkbar wäre aber auch eine geschlossene Plattform, die sich nur an Abonnenten richtet. So wird in den Anmerkungen zu den Playlists erwähnt, dass sie öffentlich geteilt werden könnten. Wer aber natürlich kein Netflix-Abonnement bezieht, würde dann in den Playlists lediglich jeweils die Trailer zu den einzelnen Filmen / Serien sehen.

Musik mit einer größeren Rolle bei Netflix?

Denkbar wäre sogar Musik einzubeziehen. Denn in der Umfrage wird auch gefragt, ob es gewünscht sei, dass N-Plus dann etwa alle Musikstücke eines Films oder einer Serie auflistet. Dann könnten die Nutzer hier ebenfalls Playlists erstellen. Könnte Netflix da vielleicht sogar mit einem anderen Streaming-Anbieter wie Spotify kooperieren? Man geht sogar noch weiter und deutet Einflussmöglichkeiten der Fans auf Filme und Serien an.

So könnten die Fans dann ihre Wünsche und Ideen via N-Plus beisteuern, die eventuell Berücksichtigung finden könnten. Auch das Posten von Nutzer-Reviews könnte dort möglich sein. Wir müssen jedoch darauf hinweisen, dass N-Plus aktuell nur ein Konzept ist. Ob Netflix dieses Projekt am Ende tatsächlich angeht, steht in den Sternen.

QUELLEProtocol
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

6 KOMMENTARE

  1. Immer lustig, wenn Konzerne den Begriff „Podcast“ zweckentfremden, an geschlossene Plattformen koppeln.

    Netflix sollte lieber das verbessern, was sie nicht gut können, statt weiter ihre Inkompetenz auszubauen. Emfpehlungsmechanismus ist mies, Filmangebot ebenso, Eigenproduktionen mindestens fragwürdig, Abo-Paket-Struktur nähert sich den Mondpreisen von Sky an, ohne auf den tatsächlichen Kundenbedarf Rücksicht zu nehmen.

    18 Euro ist für 4k und HDR/DV einfach zu viel.

    • Wenn Du Netflix so scheiße findest, meld Dich doch einfach ab. Dann stört Dich der Preis auch nicht mehr.

  2. Nutzerbasierte Playlist: Gibt es doch bereits heute oder worauf sollen die „persönlichen Empfehlungen“ denn basieren? Letztendlich natürlich auf „andere User schauten auch noch X und Y“. Bei Musik halte ich Playlists ja interssant, da bspw. eine Playlist von 50 Titeln gerade mal einen Zeitbedarf von vielleicht 150-200 Minuten mitsich bringt. Aber was bringt mir eine Playlist mit 50 Filmen, die Material von etwa 4.500 – 5.000 Minuten mitsich bringt. Wann sollte man solch eine Playlist anschauen? Bis man die durch hat ist die Hälfte der Filme der Playlist schon aus Lizenzgründen bei Netflix verschwunden.
    Aber noch eine Frage zur Playlist: Gibt es dann auch eine „Wiederhole die Playlist“-Funktion? 😉
    Ansonsten sehe ich es wie Schmuserkadser: Hier versucht man mit irgendwas drumrum Netflix aufzubauschen, so dass man damit das schön via Marketing breit treten kann und so entsprechende Preisanpassungen zu rechtfertigen.

    • Nutzergeneriert, nicht nutzerbasiert. Also könnten Nutzer eben selbst, wie es im Artikel beschrieben ist, Playlists erstellen und teilen. Heißt ja auch nicht, dass du dann daraus alles ansehen musst, aber wenn du dem Ersteller vertraust und er die „10 besten Thriller der 1990er“ nennt, findest du vielleicht 1-2 Filme, die du dir vormerkst.

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