Nintendo Switch: Vorerst keine Preiserhöhung

Laut Nintendo wird es keine Preiserhöhung der Nintendo Switch geben. Eine deutliche Absage und Reaktion auf die Preissteigerung der Sony PlayStation 5 um 50 Euro.

Der Preis der Sony PlayStation 5 hat sich um 50 Euro erhöht. Das betrifft sowohl die Digital Edition als auch die Variante mit optischem Laufwerk. Die beiden Modelle kosten ab sofort 449,99 bzw. 549,99 Euro. Als Begründung nannte Sony die herausfordernde Wirtschaftslage. Microsoft hat bereits einen ähnlichen Schritt für die Xbox Series X|S zumindest für die nahe Zukunft ausgeschlossen.

Letzten Endes richteten sich als Resultat die Augen auf Nintendo, den dritten, großen Konsolenhersteller. Glücklicherweise steht Sony mit seinem jüngsten Schachzug erst einmal alleine da: Auch Nintendo hat bestätigt, dass es keinerlei Pläne für eine Preiserhöhung der Nintendo Switch gebe. Dies wäre für die Vermarktung sicherlich auch wenig vorteilhaft gewesen. Immerhin ist die Switch das Modell mit der ältesten und damit auch günstigsten Technik im Inneren.

Die Nintendo Switch OLED hat ein größeres, helleres und etwas farbenprächtigeres Display

Mittlerweile gibt es die Nintendo Switch auch als OLED-Modell. Gerüchte um eine Nintendo Switch Pro haben sich allerdings nie bewahrheitet. Nintendos Switch ist 2017 auf den Markt gekommen. Angesichts der in die Jahre gekommenen Hardware hoffen viele Gamer auf einen Nachfolger. An dem werden die Japaner mit Sicherheit auch arbeiten, weitere Neuigkeiten gibt es dazu ansonsten aber leider noch nicht.

Der Videospielemarkt steht vor Herausforderungen

Sony hatte als einer der ersten Hersteller auch den Preis für seine Games angehoben: PS5-Spiele der PlayStation Studios tragen daher grundsätzlich Preisempfehlungen von 79,99 Euro. Der Nachfrage dürfte das alles nicht geschadet haben: Die PlayStation 5 ist weiterhin schwer zu bekommen und kann daher z. B. via Amazon.de aktuell nur auf Einladung bestellt werden.

QuelleEurogamer
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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2 Kommentare
  1. Schweinerei von Nintendo, das zeigt doch, dass man die Kunden vorher schon über Gebühr abgezockt hat, wenn man nun keine Anstalten macht, die UVP zu erhöhen! Ein Schlag ins Gesicht all derer, die vor Beginn der Inflation schon eine Switch gekauft haben, während sie inflationsbereinigt nun günstiger geworden ist.

    • WTF: Ein Hersteller erhöht den Preis nicht, also war die Konsole schon vorher zu teuer. Folgerichtig hättest du applaudiert, würde man den Preis nun anziehen? Diese Argumentation sollten sich die Firmen merken: Über Preiserhöhungen nach dem Launch freut sich mancher Kunde mehr, als über Preissenkungen :-D.

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