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tvOS 26.1: Update für den Apple TV 4K ist verfügbar

Apple spendiert seinem Apple TV 4K ein Update. So ist inzwischen tvOS 26.1 zum Download verfügbar.

Wer sich jetzt Hoffnungen auf größere Neuerungen macht, sollte aber direkt seine Erwartungen dämpfen. So enthält die frische Firmware tvOS 26.1 keine neuen Features, sondern ist im Grunde ein reines Sicherheits- und Stabilitätsupdate. Wer einen Apple TV 4K besitzt, kann die neue Software bereits herunterladen. Die breite Verteilung hat bereits gestern Abend begonnen.

tvOS 26.1 erfüllt die Hoffnungen nicht

Einige Nutzer warten etwa immer noch auf die Passthrough-Funktion, welche sich vor einigen Monaten für den Apple TV 4K abgezeichnet hatte. Eigentlich hatte man damit gerechnet, dass diese bereits in tvOS 26 enthalten sein dürfte, doch sie fehlt weiterhin – auch im neuen Update tvOS 26.1. Letzten Endes ist dieses Update, das demonstriert bereits der Mini-Versionssprung, einfach eine kleine Aktualisierung zur Verbesserung der Stabilität und Sicherheit. Der Download empfiehlt sich daher zwar, ihr werdet aber wohl keine Auswirkungen auf euer Nutzererlebnis spüren.

Der nächste Apple TV 4K erscheint wohl erst 2026.
Der nächste Apple TV 4K erscheint wohl erst 2026.

Größere Neuerungen darf man von tvOS wohl erst wieder erwarten, wenn auch ein neuer Apple TV 4K auf den Markt kommt. Ursprünglich hatte man für 2025 mit einem neuen Streaming-Player aus Cupertino gerechnet. Doch inzwischen ist klar, dass erst im nächsten Jahr eine neue Generation erscheinen dürfte. Hier muss man also immer noch Geduld beweisen.

Apple TV 4K floriert in der Nische

Der Apple TV 4K beansprucht zwar keine so hohen Marktanteile für sich wie günstigere Modelle, ist aber in seiner Premium-Nische aus verschiedenen Gründen sehr beliebt. Es gibt etwa im direkten Vergleich mit den Amazon Fire TV Sticks oder dem Google TV Streamer so gut wie keine Werbung. Auch das entsprechende Tracking ist deutlich eingeschränkter. Dazu kommt natürlich der Zugriff auf Apple TV, inklusive gekaufter Filme und Serien.

HDR10+ Advanced: Das ist Samsungs Konkurrenz für Dolby Vision 2

Samsung präsentiert mit HDR10+ eine Konkurrenz für Dolby Vision 2. Die technischen Vorteile lesen sich dann auch tatsächlich sehr ähnlich.

Bei einem Event in Südkorea hat Samsung also seinen direkten Rivalen für Dolby Vision 2 gezeigt: HDR10+ Advanced. Damit stirbt dann auch die vage Hoffnung, dass das Unternehmen sich doch endlich zur Unterstützung von Dolby Vision durchringen könnte. Vielmehr lesen sich die Mehrwerte der beiden HDR-Standards der nächsten Generation sehr ähnlich. Auch HDR10+ Advanced kann etwa jetzt die Zwischenbildberechnung nach Vorgaben der Filmemacher einspannen, um die Bewegungsdarstellung zu optimieren.

HDR10+ Advanced ist übersichtlicher als Dolby Vision 2

Ein klarer Vorteil: Während Dolby Vision 2 zwei verschiedene Abstufungen nutzt, Dolby Vision 2 Max wird es nur an Premium-TVs geben, ist HDR10+ Advanced einheitlich. Auch hat Samsung sogar bereits den ersten Partner bestätigt: Amazon Prime Video. Da muss man aber mal abwarten, denn die Plattform hat auch das reguläre HDR10+ bisher eher sporadisch eingesetzt. Neu ist für das fortgeschrittene Format im Übrigen auch eine Erweiterung der statischen Metadaten. In Verbindung mit KI-Algorithmen sollen kompatible TVs daher Farben und Helligkeit stark verbessert darstellen können – etwa mit bis zu 5.000 Nits.

Zudem beinhaltet HDR10+ eine Genre-basierte Optimierung. Das Bild kann daher z. B. für Sportereignisse anders angepasst werden als für einen Actionfilm. Auch neu ist ein „adaptiver Cloud-Gaming-Modus“ speziell für das Gamestreaming. Dieser soll das Tonemapping für entsprechende Spiele in Echtzeit optimieren. Zudem will Samsung für das Tonemapping ausgefuchstere Berechnungen einsetzen, die mehr einzelne Bildbereiche berücksichtigen.

HDR10+ Advanced: Ab 2026 auf ersten Smart-TVs

Laut Samsung kommt HDR10+ Advanced bereits ab 2026 auf ersten Smart-TVs des Unternehmens zum Einsatz, steht aber natürlich auch Partnern wieder vollkommen offen. Vage erwähnt man auch eine präzisere Farbwiedergabe, lässt da aber weitere Details offen. Weitere Details zum HDR-Format der nächsten Generation werden wir dann sicherlich spätestens auf der CES 2026 erfahren.

Offen ist, ob HDR10+ Advanced auch als Aktualisierung für ältere TV-Geräte verteilt werden könnte. Vermutlich wird das aber, ähnlich wie bei Dolby Vision 2, eher nicht der Fall sein.

Sony PlayStation 5 im Mini-Format: Modder schrumpft die Konsole massiv

Ein Modder hat die Sony PlayStation 5 massiv zusammengeschrumpft. Trotz des Mini-Formats läuft die Spielekonsole kühler. Der Nachbau ist allerdings kompliziert.

Vorgestellt hat die sogenannte Tiny PS5 Redux der YouTube-Kanal Not From Concentrate (NFC). Der Channel bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Nachmachen sogar für jedermann zum Kauf an – zum Preis von 8,95 Euro. Auch wenn die Idee spannend klingt, würden wir das Vorhaben aber nur sehr versierten Bastlern empfehlen. Denn der Prozess ist kompliziert. Dass damit ein Garantieverlust einhergeht, sollte ebenfalls jedem klar sein.

Tiny PS5 Redux: Verbesserte Kühlung im kleineren Format

Die Tiny PS5 Redux erinnert in ihrem Design mehr an einen Mini-PC als an eine Spielekonsole. Das dürften viele Menschen als Upgrade sehen, denn die Optik der PlayStation 5 ist von Anfang an sehr umstritten geblieben. Auch wir sind etwa keine Fans des Original-Designs. Die Mod-Version schrumpft die Spielekonsole jedenfalls massiv zusammen, sodass sie in ein 6-Liter-Gehäuse passt.

Für die Kühlung verwendet man in diesem Fall eine Kombination aus dem PC-CPU-Kühler Alpenföhn Black Ridge und zwei 120-mm-Lüftern der österreichischen Kühlungsspezialisten von Noctua. Dazu kommen drei 60-mm-Lüfter, welche die Wärme nach draußen abführen. Bei ersten Tests erwies sich die Tiny PS5 Redux als sowohl kühler als auch stromsparender als das Original.

PlayStation-5-Eigenbau ist etwas für Fortgeschrittene

Wichtig: Die Tiny PS5 Redux verfügt nicht über ein optisches Laufwerk. Letzten Endes ist das natürlich ein spannendes Projekt, das es euch ermöglicht, euch eine kleine, hübschere (Geschmackssache) und kühlere PlayStation 5 zu basteln. Ob der Aufwand sich lohnt, liegt natürlich im Auge des Betrachters. Es ist immer ein gewisses Risiko dabei, die Hardware beim Umbau zu beschädigen.

Die Tiny PS5 Redux entspricht optisch mehr einem Mini-PC.
Die Tiny PS5 Redux entspricht optisch mehr einem Mini-PC.

Wer sich für versiert genug hält und Lust auf ein DIY-Projekt hat, kann sich ja einmal am Umbau seiner PlayStation 5 versuchen – auf eigene Gefahr.

Dank OLED auf Erfolgskurs: LG Display verbucht wachsende Einnahmen und Gewinne

OLED-Displays erfreuen sich wachsende Beliebtheit. Davon profitiert auch LG Display und verbucht wachsende Einnahmen und Gewinne.

Obacht: LG Display fertigt nicht nur OLED-Panels für Smart-TVs, sondern etwa auch für Monitore, Smartphones und Tablets. Jetzt hat man jedenfalls seine Quartalsergebnisse vorgelegt. Im dritten Quartal 2025 konnte LG Display seine Einnahmen um 2 % steigern, wenn man mit dem dritten Quartal 2024 vergleicht – auf 6.957 Mrd. KRW. Man erreichte einen Gewinn von 431 Mrd. KRW. Das ist ein erheblicher Sprung nach vorne, nachdem man im gleichen Zeitraum 2024 noch 81 Mrd. KRW Verlust hinnehmen musste.

LG Display hat sich von der LCD-Fertigung verabschiedet

LG Display fertigt dabei keine LC-Displays mehr. Stattdessen fokussiert sich der südkoreanische Zulieferer auf OLED sowie andere, moderne Display-Techniken wie Micro LED. Laut dem Anbieter seien die OLED-Auslieferungsmenge dabei in allen Sparten gewachsen. Mittlerweile stehen OLED-Produkte dabei für 65 % der Einnahmen von LG Display. Der Prozentsatz ist beim Anbieter nach eigenen Angaben noch nie so hoch gewesen.

Der LG OLED evo M5 kommt bald in den dt. Handel.
Der LG OLED evo M5 kommt in den dt. Handel.

OLED-Panels für Smart-TVs haben dabei 16 % der OLED-Einnahmen im dritten Quartal 2025 eingebracht. Doch 37 % hat man mit Panels für IT-Geräte verdient, wozu Laptops, Tablets und Monitore zählen. 39 % der OLED-Einnahmen stammen dann aus Panels für mobile Endgeräte, also Smartphones und Tablets. Fehlen noch Automotive-Displays, welche 8 % der Einnahmen ausmachen.

LG Display will stärker Premium-Panels forcieren

LG Display hat erklärt, dass man den Anteil seiner Premium-Produkte erhöhen will. 2025 hat man da etwa im TV-Segment die neuen RGB-Tandem-Panels auf den Markt gebracht, welche der Mutterkonzern für den LG OLED G5 einsetzt. Gleichzeitig will man die eigene Wettbewerbsfähigkeit stärken. Was uns da 2026 im TV-Markt erwarten könnte, muss man natürlich abwarten. Klar ist, dass auch Samsung mit seinen QD-OLEDs Konkurrenzdruck aufgebaut hat.

8K: Forscher zeigen, warum euch die Auflösung (wahrscheinlich) nichts bringt

8K ist am Markt immer noch eine Nische – und das wohl zurecht, wenn man nach einer neuen Studie geht.

So haben Forscher der Universität Cambridge und des Meta Reality Labs sich verschiedene Aspekte betrachtet, die sich auf die menschliche Wahrnehmung von Auflösung und Bildqualität auswirken. Darunter sind z. B. der Sitzabstand, die Pixeldichte, die Umgebungsbeleuchtung und mehr gewesen. Auch 8K haben sie dabei in den Fokus gerückt. Das Ergebnis lautet, dass so gut wie kein Haushalt wirklich von der Auflösung profitiert.

8K-Test: Kein Unterschied zu 1440p feststellbar

Beispielsweise können die Menschen bei einer verwendeten Bilddiagonale von 50 Zoll bei 3 Metern Sitzabstand, ein verbreitetes Szenario in deutschen Wohnzimmern, keinen Unterschied mehr zwischen 8K und 1440p als Auflösung erkennen. Ausnahme: 1 % mit extrem guter Sehkraft. Erhöht man dann allerdings die Vergleichsauflösung auf 4K, fallen selbst jene 1 % heraus. Im Klartext müsste man so nah an den Screen heranrücken, dass von einem angenehmen Filmgenuss wohl keine Rede mehr sein könnte.

8K steht immer noch ganz am Anfang.
8K steht immer noch ganz am Anfang.

Realistisch gesehen, sitzen die meisten Menschen schon von ihren 4K-TVs so weit entfernt, dass sie die Auflösung nicht ansatzweise ausnutzen, sodass 1080p keinen Unterschied für sie machen würde. Allerdings spielen neuere Fernsehgeräte, insbesondere mit OLED oder Mini LED, natürlich andere Vorteile aus, die nicht vom Sitzabstand abhängen – etwa bei der Farbwiedergabe und dem Kontrast dank HDR.

Das ist der Zweck der Studie

Warum interessieren sich die Forscher für 8K? Sie wollen herausfinden, ob sich die hohe Auflösung für Hersteller und Kunden lohnt bzw. in welchen Szenarien sie Vorteile hat. Schließlich kosten entsprechende Bildschirme auch die Anbieter in der Produktion mehr. Für Anwender sind wiederum nicht nur die Anschaffungskosten erhöht, sondern auch die Kosten für den Betrieb. Denn 8K-TVs verbrauchen mehr Strom als vergleichbare 4K-Fernseher.

Am Ende lohnt sich 8K nach aktuellem Stand der Dinge im Heimkino bei verbreiteten Bilddiagonalen und gängigen Sitzabstand nicht. Anders sieht es im Bereich Mixed Reality aus, denn die entsprechenden Brillen, wie z. B. die Apple Vision Pro, sitzen ja sehr nahe an den Augen.

4K Ultra HD Blu-ray: Wie lange kann die Disc in der Nische überleben?

Die 4K Ultra HD Blu-ray konnte sich am Massenmarkt nie durchsetzen und ist ein Nischenmedium. Doch wie lange kann die Disc auf diese Weise noch überleben?

DVD und Blu-ray konnten noch den Massenmarkt für sich gewinnen. Das hatte positiv Folgen für alle Beteiligten. So konnten die Vertriebe enorme Stückzahlen pro Veröffentlichung absetzen und das hat auch zu sinkenden Preisen geführt. Denn die Studios konnten über die schiere Masse gutes Geld verdienen. Doch mit der 4K Ultra HD Blu-ray sind diese Zeiten beendet. Das schlägt sich auch in den Preisen pro Film wieder, der bei neuen Veröffentlichungen in der Regel zwischen 25 und 35 Euro liegt. Dafür kann man schon einige Monate dem Streaming frönen. Und genau das ist der Knackpunkt.

UHD Blu-ray – sie interessiert nur Enthusiasten und Sammler

Stand 2025 interessieren sich nur absolute Enthusiasten und Sammler noch für die Ultra HD Blu-ray. Den meisten Haushalten sind die Discs zu teuer und es steht nicht einmal ein passender Player im Wohnzimmer. Auch hier ist es nämlich anders gekommen, als noch zu DVD- und Blu-ray-Zeiten. Die Preise der Abspielgeräte sind nie so stark gefallen, wie in den vorherigen Generationen. Dazu kommt: Mittlerweile bietet das Gros der Hersteller gar keine UHD-Player mehr an, sondern hat sich vom Markt zurückgezogen.

Ist die 4K UHD Blu-ray das letzte physische Filmmedium?
Ist die 4K UHD Blu-ray das letzte physische Filmmedium?

Ein wichtiger Grund: DVD und Blu-ray konnten den Markt noch dominieren, doch inzwischen nutzen die meisten Haushalte Streaming. Ganz klassisch hat im Heimkino wieder einmal Komfort über Qualität gesiegt. Auch Filmstudios finden zudem mehr Gefallen daran, ihre Inhalte stärker zu kontrollieren und an Streaming-Dienste zu lizenzieren bzw. über eigene Plattformen wie Disney+, HBO Max oder Paramount+ zu vertreiben. So erschweren sie nicht nur illegale Vervielfältigungen, sondern gewinnen auch noch lukrative Nutzerdaten.

Physische Sammlungen werden eher belächelt als bewundert

Doch auch bei den jüngeren Nutzern ist ein Umdenken zu beobachten. Bewunderte man früher staunend das Filmregal bei den Cineasten, sorgt so ein Anblick heute eher für ein mitleidiges Lächeln. Es gilt als veraltet noch haufenweise Filme und Serien in Platz verschwendenden Regalen anzusammeln, die man sich sowieso wahrscheinlich nie wieder im Leben ansehen wird. Was noch zu einem anderen Punkt führt.

So hat die Frequenz, mit der neue Filme und Serien veröffentlicht werden, stark zugenommen. Es gibt einfach viel mehr neue Titel, sodass Sammlungen immer weniger Sinn ergeben. Den meisten Menschen fällt es schon schwer, mit neuen Releases Schritt zu halten, wer sieht sich da noch bereits konsumierte Titel ein zweites Mal an?

Ja, es gibt noch einen kleinen Kreis, der z. B. diese Site besucht, der die verbesserte Kompression auf der Ultra HD Blu-ray schätzt – welche stärker noch als die Bild- vor allem die Tonqualität betrifft. Und fällt das Internet mal aus, ein Studio entwickelt Zensurbestrebungen (siehe „Crocodile Dundee„) oder eine Lizenz läuft aus, dann ist man froh, ein physisches Medium erworben zu haben. Aber man sollte sich nichts vormachen: Das Gros der Anwender interessiert sich nicht für diese Aspekte.

Deswegen steht auch bereits fest: Ein Nachfolgemedium für die Ultra HD Blu-ray wird es nicht mehr geben. Der Markt wird zunehmend kleiner und es ist gut möglich, dass in 5 bis 10 Jahren auch die Veröffentlichungen am Markt immer überschaubarer werden. Der Tod kommt schleichend, zeichnet sich aber leider bereits ab.

3D feiert ein Comeback – aber die 3D Blu-ray ist tot

Die 3D Blu-ray ist tot. Doch das 3D-Format an sich lebt weiter. Im Wohnzimmer spielt es aber nur indirekt noch eine Rolle. Die eigentliche Zukunft wartet an anderer Stelle.

Stereoskopisches 3D war, wenn wir ehrlich sind, noch nie im Heimkino wirklich beliebt. In den 2010er-Jahren haben viele TV-Käufer es „nebenbei mitgenommen“, da höherwertige LCD- und Plasma-TVs es ohnehin geboten haben. Studien haben aber schnell gezeigt, dass 3D letzten Endes wenig durch die Haushalte genutzt worden ist. Die Quittung folgte mit dem Umstieg auf 4K: Rasch stellen die TV-Hersteller die Unterstützung gänzlich ein. Auch die Ultra HD Blu-ray berücksichtigt 3D nicht.

Blu-ray 3D ist technisch veraltet

Den wenigen, verbleibenden 3D-Fans bleibt die Option, einen Beamer mit 3D zu nutzen und die Handvoll 3D-Blu-rays zu erwerben, die noch erscheinen. Dann bleiben sie aber bei einer Auflösung von 1080p kleben und müssen natürlich auch auf HDR verzichten. Doch aktuell erlebt 3D an anderer Stelle ein Comeback. Denn Apple bietet das immersive Format für seine Apple Vision Pro an. Via Apple TV gekaufte Filme stehen teilweise deswegen auch in 3D-Versionen zur Verfügung – nur abspielbar über das Mixed-Reality-Headset.

Die Apple Vision Pro erscheint in der 2. Generation.
Die Apple Vision Pro erscheint in der 2. Generation.

Die 3D-Blu-ray ist veraltet, da sie kein HDR unterstützt, auf 1080p begrenzt ist und für die Videocodierung noch das veraltete MPEG4 H.264 mit der Erweiterung Multiview Video Coding (MVC) verwendet. Hingegen sind an der Apple Vision Pro und über die via Apple TV angebotenen Filme 4K, HDR10 / Dolby Vision und auch High Frame Rate (HFR) mit 48 fps möglich. Gerade 3D-Filme profitieren von der höheren Bildrate enorm.

Alle 3D-Filme auf Apple TV

Apple Vision Pro kann die Bildqualität steigern

Für die Apple Vision Pro können die 3D-Filme mit dem moderneren Codec HEVC H.265 bzw. MV-HEVC (Multiview High Efficiency Video Coding) codiert werden und effektiv in besserer Bildqualität vorliegen. Dabei bietet auch Disney+ teilweise 3D-Inhalt für das Mixed-Reality-Headset an. Nachteile gibt es aber natürlich auch. So steht die Apple Vision Pro für einen klobigen „Helm“, den sich kaum jemand guten Gewissens für längere Dauer auf den Schädel zwängen möchte.

Auch ist das Mixed-Reality-Headset äußerst kostspielig und man isoliert sich natürlich vollkommen bei der Wiedergabe. Aktuell gibt es aber keine anderen, ernsthaften Hoffnungen für die Zukunft von 3D. Die Technik wurde zwar zeitweise von der Industrie gehypt, konnte bei den Kunden aber nie recht an Boden gewinnen. Im Heimkino müssen wir also auf den nächsten Anlauf noch warten.

HBO Max: Deutschlandstart für Januar 2026 bestätigt

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HBO Max wird bereits im Januar 2026 in Deutschland starten. Das hat Warner Bros. Discovery in dieser Woche quasi nebenbei verraten.

So gibt es keine separate Pressemitteilung zum Start von HBO Max in Deutschland. Vielmehr hat Warner Bros. Discovery dieses Detail wie zufällig in eine Meldung zur Übertragung der Olympischen Winterspiele 2026 eingestreut. Daran hat man sich nämlich für seinen Streaming-Dienst die Rechte gesichert. Und in der offiziellen Ankündigung bestätigt der Konzern dann auch, dass wir erstmals auch in Deutschland zuschauen dürfen.

HBO Max zeigt uns im Februar 2026 die Olympischen Winterspiele

Die Olympischen Winterspiele beginnen im nächsten Jahr am 6. Februar 2026. Folgerichtig wird HBO Max also vorher in Deutschland starten. Es sieht also alles danach aus, als würde es im Januar 2026 losgehen. Im Übrigen hat sich der Streaming-Dienst auch die Rechte an dem Sportereignis bzw. den Olympischen Sommerspielen / Winterspielen der Jahre 2028 (Los Angeles), 2030 (französische Alpen) und 2023 (Brisbane) gesichert. Auch diese wird man dann in Deutschland übertragen.

HBO Max zeigt die Olympischen Winterspiele 2026 - auch in Deutschland.
HBO Max zeigt die Olympischen Winterspiele 2026 – auch in Deutschland.

Genauere Angaben zum Deutschlandstart des Streaming-Dienstes fehlen derzeit allerdings noch. Deswegen kennen wir auch den Preis noch nicht. Da lohnt allerdings der Blick in z. B. die Niederlande, wo HBO Max bereits verfügbar ist. Das werbefinanzierte Basis-Abo kostet dort 5,99 Euro im Monat. Das Standard-Abo mit 1080p liegt nach der letzten Preiserhöhung bei 11,99 Euro. Der Premium-Tarif mit 4K-Auflösung, HDR10 / Dolby Vision und Dolby Atmos ist für 16,99 Euro im Monat zu haben.

HBO Max: In Deutschland mit vergünstigten Launch-Deals?

Die oben genannten Preisen können uns in Deutschland zum Launch aber zunächst erspart bleiben. So ist damit zu rechnen, dass der Streaming-Dienst zum Start sicherlich mit einigen vergünstigten Angeboten erst einmal Kunden locken will. HBO Max dürfte also, zumindest im ersten Jahr, bei uns sicherlich erst einmal günstiger sein, als in den Niederlanden.

Wie es laufen könnte, ist gut anhand von Disney+ zu beobachten: 2020 startete die Streaming-Plattform noch für 59,90 Euro im ersten Jahr – mit 4K, HDR / Dolby Vision und Dolby Atmos. Wer diese Features aktuell nutzen will, soll schon 159,90 Euro abdrücken, sodass sich der Preis fast verdreifacht hat.

Fire TV: Bald sperrt Amazon Piraterie-Apps

Amazon beginnt ab heute damit, gegen Piraterie-Apps unter Fire TV vorzugehen. Bald werden diese nämlich komplett gesperrt.

Im ersten Schritt, der ab heute greift, sieht es aber noch so aus: Bei der Installation bzw. Nutzung einer App, die auf der internen Blacklist steht, erscheint zunächst ein Warnhinweis. Erst in einer zweiten Phase sollen die Piraterie-Apps von der schwarzen Liste dann komplett an den Amazon Fire TV blockiert werden. Betroffen sind davon nicht nur die hauseigenen Streaming-Player, sondern auch Smart-TVs mit der Plattform.

Amazon Fire TV: Blockierung von Piraterie-Apps in Abstimmung mit der ACE

Die Blacklist für Piraterie-Apps hat Amazon in Zusammenarbeit mit der Alliance for Creativity and Entertainment (ACE) erstellt. Diesem Branchenverband gehört Amazon auch selbst an. Weitere, prominente Mitglieder sind unter anderem Apple, BBC Studios, Canal+, Comcast, Fox, HBO, Hulu, Netflix, Paramount Skydance, Sony Pictures und The Walt Disney Company. Welche Apps genau unter Fire TV blockiert werden, hat man nicht präzisiert.

Amazon beseitigt einen mächtigen Exploit an den Fire TV.
Amazon blockiert an Fire-TV-Geräten künftig Piraterie-Apps.

Es soll aber offenbar wohl nicht um anerkannte Multimedia-Apps wie Kodi oder Plex gehen, sondern wirklich um eher zwielichtige Anwendungen, die direkten Zugriff auf urheberrechtlich geschütztes Material versprechen. Solche Apps lassen sich per Sideloading aufspielen. Letzteres will Amazon entgegen anders lautender Gerüchte der jüngeren Vergangenheit im Übrigen erhalten. Allerdings ist dies ohnehin nur unter Fire-TV-Geräten auf Android-Basis möglich. Der neue Fire TV Stick 4K Select mit Vega OS bleibt ausgeschlossen.

Piraterie-Apps bringen oft Malware mit

Amazon begründet seine neue Strategie auch damit, dass Piraterie-Apps die Sicherheit und Privatsphäre der Nutzer beeinträchtigen können. So enthalten diese per Sideload aufgespielten und aus dem Web heruntergeladenen Apps oft Malware. Teilweise hieven auch die Anwendungen auch ins BitTorrent-Netzwerk, sodass ihr nicht nur illegal Inhalte abruft, sondern auch noch weiterverteilt. Besonders letzteres kann doch recht hohe Geldstrafen nach sich ziehen.

Am Ende ist es sinnvoller, ihr haltet euch ohnehin von solchen Apps fern. Sollte das nicht der Fall sein, wird Amazon jedoch unter Fire TV selbst nachhelfen.

Hisense E8S Pro: RGB Mini LED mit tausenden von Dimming-Zonen und Dolby Vision 2

Hisense bringt mit dem E8S Pro einen spannenden RGB Mini LED auf den Markt. Der Fernseher ist sogar schon bereit für Dolby Vision 2.

Es geht hier um eine 4K-Fernseher, der zwar noch mit LCD-Technologie arbeitet, aber eine moderne RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung einsetzt. Mit solchen Techniken will etwa auch Sony ab 2026 verstärkt arbeiten. Und auch Samsung hat schon ein entsprechendes Modell präsentiert. Der Hisense E8S Pro soll aber auch mit anderen Features punkten. Wie schon erwähnt, wird dazu neben HLG, HDR10 und HDR10+ auch das brandneue Dolby Vision 2 zählen.

Hisense E8S Pro bietet bis zu 330 Hz fürs Gaming

Zudem will Hisense mit dem E8S Pro auch Gamer begeistern. Dafür bietet man zum einen vier vollwertige Ports für HDMI 2.1 mit vollen 48 Gbps sowie den Features ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate) – inklusive AMD FreeSync Premium Pro. Andererseits kommt der RGB Mini LED bei 4K-Auflösung auf eine Bildwiederholrate von 170 Hz. Schaltet ihr die Auflösung auf 1080p herunter, sind sogar pfeilschnelle 330 Hz möglich. Nützt euch aber im Grund nur an einem Gaming-PC etwas. Denn aktuelle Spielekonsolen bieten maximal 120 Hz.

Der Hisense E8S Pro bietet bei 4K-Auflösung 170 Hz.
Der Hisense E8S Pro bietet bei 4K-Auflösung 170 Hz.

Der Hisense E8S Pro kommt mit drei Diagonalen in den Handel: 75, 85 und 100 Zoll. Der Hersteller weist auch die Dimming-Zonen klar aus. So kann sich die Konkurrenz warm anziehen. Denn bereits mit 75 Zoll kommen 4.200 Zonen zum Einsatz. Bei der Version mit 85 Zoll sind es dann 7.020 Zonen. Der 100-Zoller weist sogar mit 9.360 einzelnen Dimming-Zonen zu punkten. Da sollte also durchaus eine hochwertige HDR-Darstellung machbar sein.

RGB Mini LED mit 6.200 Nits Spitzenhelligkeit

Zumal der Hisense E8S Pro eine Spitzenhelligkeit von 6.200 Nits erreicht. Da verblassen selbst Flaggschiff OLEDs, die maximal 4.000 Nits bewerkstelligen. Punkten will man aber nicht nur mit dem Bild, sondern auch mit dem Ton. So ist ein Soundsystem von Devialet im 4.2.2-Aufbau mit 270 Watt verbaut. Und die Fernseher der Reihe beherrschen nicht nur Dolby Atmos, sondern auch DTS:X. Die Zertifizierung für IMAX Enhanced liegt ebenfalls vor.

Der Hisense E8S Pro kommt mit bis zu 100 Zoll Diagonale.
Der Hisense E8S Pro kommt mit bis zu 100 Zoll Diagonale.

Als Schnittstellen kann man beim Hisense E8S Pro auch noch USB 2.0/3.0, Ethernet, AV-in, Bluetooth 5.4 und Wi-Fi 6 dazu rechnen. Im Inneren werkelt im Übrigen der MediaTek 9655, begleitet von 4 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz. Für das Design nutzt der Hersteller einen schmalen Metallrahmen.

Der Hisense E8S Pro ist in China mit 75 Zoll Diagonale für umgerechnet ca. 2.020 Euro zu haben. Mit 85 Zoll fallen 2.550 Euro an. Das größte Modell mit 100 Zoll kostet 3.560 Euro. Sollte dieser spannende RGB Mini LED auch in Europa erscheinen, dürften sich die Preise aber deutlich erhöhen. Das liegt an den höheren Abgaben und Steuern.