Was bleibt noch übrig? Das fragen sich wohl bald Abonnenten von Disney+. Denn es häufen sich schon wieder Berichte über eine fehlende Funktion.
Zur Erinnerung: Disney+ bietet schon seit Monaten wegen eines Patentstreits in Deutschland kein Dolby Vision mehr. Zwischenzeitlich entfernte man zudem auch noch 4K und HDR. Während HDR immer noch durch Abwesenheit glänzt, konnte man 4K Ultra HD dank eines Umstiegs von HEVC auf VP9 zumindest an einigen Geräten zurückbringen. Allerdings droht schon wieder der Wegfall. Und jetzt hat sich laut Berichten verärgerter Nutzer auch schon die nächste Funktion verabschiedet.
Disney+ kehrt offenbar Apple AirPlay 2 den Rücken
Disney+ funktioniert ja aktuell bereits in Verbindung mit dem Google Chromecast nicht mehr. Denn InterDigital hatte in einem weiteren Verfahren Recht bekommen, sodass Disney+ sein übliches Muster nutzte: Lizenzgebühren für Patente zahlen wollte man offenbar nicht und strich stattdessen der eigenen Kundschaft lieber eine Funktion. Der Leidensdruck des Unternehmens wird also quasi an die Abonnenten weitergereicht.
Nach HDR und Dolby Vision könnte bei Disney+ auch die 4K-Wiedergabe erneut auf der Kippe stehen.
Inzwischen wurde aber wohl offenbar nicht nur Google Cast, sondern auch Apple AirPlay 2 ausgeknipst. Wollt ihr also aktuell über die Funktion über z. B. ein iPhone, ein iPad oder ein MacBook kabellos die Disney+-Wiedergabe am Apple TV 4K oder einem kompatiblen Smart-TV steuern, dann klappt das aktuell nicht mehr. Es sieht danach aus, dass dieses Feature serverseitig bei Disney+ deaktiviert worden ist.
Keine Stellungnahme von The Walt Disney Company
Als kleine Beruhigung: Die nativen Apps von Disney+ funktionieren an allen Apple-Geräten weiter. Wobei ihr am Apple TV 4K weder HDR noch 4K-Auflösung nutzen könnt, weil jener kein VP9 für den Streaming-Dienst umsetzen kann. Unklar ist, ob hinter dem Wegfall von Apple AirPlay 2 wirklich wieder der Rechtsstreit mit InterDigital steckt. Denn es liegen aktuell keine neuen Stellungnahmen der Streithähne vor. Die Wahrscheinlichkeit dürfte aber wohl sehr hoch sein. Leidtragende sind erneut die zahlenden Kunden.
Amazon Prime Video startet die nächste KI-Offensive im Streaming. Eine neue Technik dürfte sich dabei wohl zukünftig auch bei der Konkurrenz zum Standard entwickeln.
So führt Amazon bei seinem Streaming-Dienst Prime Video für die Serie „Maxton Hall“ eine neue KI-Technik ein. Diese sorgt dafür, dass die Lippenbewegungen in anderen Sprachen perfekt zur Synchronisation passen. Das heißt, die Mimik der Schauspieler wird nachträglich per künstlicher Intelligenz visuell an die Synchronisation angepasst. Im ersten Schritt nutzt man diese Funktion bald für die ersten beiden Staffeln der Serie.
Künstliche Intelligenz: Prime Video schaut genau hin
Laut Amazon greift diese KI-Anpassung der Lippenbewegungen ab dem 9. Dezember 2026 direkt ab Start von Season 3. Die Technik wird aber schon ab sofort rückwirkend auf die ersten beiden Runden von „Maxton Hall“ angewandt. Generell hat der Streaming-Dienst Prime Video da wenig Berührungsängste. In den USA hat man auch schon komplette KI-Synchronisationen angewendet. Amazon hat das damit gerechtfertigt, dass die betreffenden Inhalte aufgrund eines Nischenpublikums sonst gar nicht synchronisiert worden wären.
Bei „Maxton Hall“ nutzt man aber keine KI-Vertonung, was Amazon dann auch deutlich betont, um Kontroversen zu vermeiden. Vielmehr wird eben das Bild über künstliche Intelligenz nachbearbeitet, damit des zur jeweiligen Synchronisation in verschiedenen Sprachen passt. Später will Amazon auch andere Eigenproduktionen von Prime Video mit dem KI-Tool anpassen.
Wird KI klassische Synchronisationen verdrängen?
Zunächst klingt diese Anpassung der Lippenbewegungen harmlos: Die Schauspieler sind weiterhin Menschen und es kommen auch weiterhin menschliche Synchronsprecher zum Einsatz. Wie lange das jedoch noch so bleiben wird, ist schwer zu sagen. Netflix etwa nutzt bereits eine KI-Klausel, die dem Streaming-Dienst das Recht zusichert, Stimmaufnahmen von Sprechern ohne Vergütung für KI-Trainings zu verwenden. Wer dem nicht zustimmt, kann nicht mehr mit Netflix kooperieren. Deswegen verweigern aktuell viele deutsche Sprecher die Zusammenarbeit.
MediaMarkt startet eine große TV & Sound Tiefpreiswoche mit mehr als 80 Aktionsartikeln. Mit dabei sind Soundbars und Heimkino-Systeme von Samsung, Sony, Bose und Sonos, Multiroom-Lautsprecher von Denon, zahlreiche Kopfhörer sowie Bluetooth- und Party-Lautsprecher. Selbst einige interessante Fernseher haben es in die Aktion geschafft.
Wer sich aktuell nach neuer Audiotechnik umsieht, sollte sich die Aktion zumindest einmal genauer ansehen. Die Spannweite ist ungewöhnlich groß: Los geht es bei kleinen JBL-Lautsprechern für 29,99 Euro und Sony-Kopfhörern für 49 Euro. Am anderen Ende warten ausgewachsene Heimkino-Lösungen, neue Premium-Kopfhörer und mehrere große Fernseher. Wir haben die lange Aktionsliste deshalb nicht einfach übernommen, sondern nach Einsatzgebiet sortiert. So lässt sich deutlich schneller erkennen, welche Angebote für das eigene Setup interessant sind.
Soundbars und Heimkino: Samsung, Sony, Sonos und Bose
Die besten Soundbar & Heimkino-Angebote in der Aktionswoche von Media Markt || Ki-generiertes Aktionsbild
Gerade für Heimkino-Fans steckt einiges in der Aktion. Samsung deckt mit seinen aktuellen Q-Serie-Soundbars gleich mehrere Preisklassen ab. Den Einstieg bildet die Samsung HW-Q610GH für 349 Euro, während die schlanke HW-QS95GH für 649 Euro angeboten wird. Wer möglichst direkt auf ein größeres Surround-Setup gehen möchte, bekommt die Samsung HW-Q935GH mit 9.1.4-Kanälen, Subwoofer und separaten Rücklautsprechern für 769 Euro.
Sony setzt dagegen auf seine BRAVIA-Theatre-Serie. Sowohl die BRAVIA Theatre Bar 9 als auch das Paket aus BRAVIA Theatre Bar 7 und Subwoofer 7 stehen mit jeweils 829 Euro in der Aktionsliste. Als etwas ungewöhnlichere Ergänzung gibt es den kabellosen BRAVIA Theatre U‑Nackenlautsprecher für 159 Euro.
Auch Sonos ist vertreten. Die neue Beam Ultra kostet in Schwarz und Weiß jeweils 699 Euro. Bose wiederum bietet mit der Smart Soundbar für 399,95 Euro einen vergleichsweise günstigen Einstieg in ein ausbaufähiges Heimkino-System. Passend dazu stehen das Bass Module 500 für 399,95 Euro und die Bose Surround Speakers für jeweils 299,95 Euro bereit.
Multiroom- und WLAN-Lautsprecher: Denon Home ab 189 Euro
Die besten Multiroom- und Smarte-Lautsprecher-Angebote in der Aktionswoche von Media Markt || Ki-generiertes Aktionsbild
Sehr umfangreich fällt die Auswahl bei Denon aus. Praktisch die komplette neue Home-Familie ist vertreten. Der kompakte Denon Home 150 NV startet in Schwarz oder Weiß bereits bei 189 Euro. Darüber folgen Home 200 für 349 Euro, Home 400 für 499 Euro und Home 600 für 699 Euro.
Damit kann man entweder mit einem einzelnen WLAN-Lautsprecher starten oder direkt mehrere Räume bestücken. Die Denon-Modelle setzen auf HEOS Built-in und lassen sich entsprechend miteinander kombinieren.
Sonos hält mit dem Era 100 für 199 Euro dagegen. Wer einen transportablen Lautsprecher mit Akku sucht, findet den Move 2 in Schwarz und Weiß für jeweils 444 Euro. Samsung schickt außerdem seinen ungewöhnlich gestalteten Music Studio 5 ins Rennen, der in beiden Farbvarianten 249 Euro kostet.
WLAN-, Multiroom- und Smart-Lautsprecher Angebote:
Bluetooth- und Party-Lautsprecher: Von JBL Go bis SOUNDBOKS
Die besten Party- und Bluetooth-Lautsprecher-Angebote in der Aktionswoche von Media Markt || Ki-generiertes Aktionsbild
Deutlich lauter wird es bei den mobilen Lautsprechern. Mit dem SOUNDBOKS Mix steht ein ausgewachsener Partylautsprecher für 699 Euro in der Aktion. Sony bietet den großen ULT Tower 9 AC für 499 Euro an. Interessant ist aber auch das andere Ende des Sony-Portfolios: Der portable ULT FIELD 3 kostet in drei Farbvarianten lediglich 111 Euro. Bei JBL reicht die Staffelung vom Go Essential 2 für 29,99 Euro bis zur Boombox 4 für 399,99 Euro. Dazwischen liegen der Charge Essential 3 für 99 Euro und der deutlich größere Xtreme 4 ab 299 Euro.
Die besten Kopfhörer- und In-Ears-Angebote in der Aktionswoche von Media Markt || Ki-generiertes Aktionsbild
Fast noch größer ist die Auswahl bei den Kopfhörern. Einen besonders günstigen Einstieg bieten die neuen Sony WH-CH535, die in mehreren Farben für jeweils 49 Euro angeboten werden. Wer Active Noise Cancelling möchte, kann sich die WH-CH735N für 99 Euro ansehen. Bei den komplett kabellosen In-Ears stehen die Sony WF-C710N in vier Farben für 75 Euro auf der Liste.
Deutlich höher positioniert ist der neue Sonos Ace Ultra. Der Over-Ear-Kopfhörer kostet sowohl in Shadow Black als auch Greige White 449 Euro und bringt unter anderem adaptives Active Noise Cancelling sowie die besonders enge Verzahnung mit dem Sonos-System mit. Bei Sennheiser gibt es die Accentum True Wireless in Schwarz und Weiß für jeweils 99 Euro. Sogar der klassische kabelgebundene HD 569 landet für 99 Euro in der Aktion.
Bose mit QuietComfort Ultra und neuen QuietComfort der 2. Generation
Auch Bose ist auffällig stark vertreten. Die QuietComfort Ultra Over-Ears werden in zwei Farben für 279,95 Euro angeboten. Die QuietComfort Ultra Earbuds kosten 179,95 Euro. Daneben taucht bereits die zweite Generation der regulären Bose QuietComfort auf. Schwarz, White Smoke und Eucalyptus Green stehen jeweils für 349 Euro in der Liste. Die QuietComfort SC gibt es dagegen für 179 Euro.
Nicht nur Audio: Auch OLED-, Mini-LED- und große 75-Zoll-TVs sind dabei
Obwohl der Schwerpunkt der Liste klar auf Audio liegt, verstecken sich darin gleich mehrere Fernseher. Besonders auffällig ist der Philips OLED760 in 77 Zoll für 1.555 Euro. Wer etwas kleiner plant, bekommt den Philips OLED810 mit 55 Zoll für 1.099 Euro. Der aktuelle OLED811 mit 42 Zoll ist für 1.399 Euro gelistet. Auch Sony ist mit einem OLED vertreten. Der 65 Zoll große BRAVIA 6 kostet in der Aktion 1.555 Euro.
Bei den LCD-Fernsehern gibt es unter anderem Samsungs 50 Zoll großen QN90F mit Neo-QLED-/Mini-LED-Technik für 779 Euro. Wer vor allem möglichst viel Bildfläche fürs Geld sucht, bekommt den 75 Zoll großen Samsung U8079F für 699 Euro oder LGs 75QNED8MB6A für 899 Euro. Philips steuert außerdem gleich mehrere Ambilight-Modelle bei. Die QLED-Serie PQS8651 startet in 43 Zoll bei 549 Euro, kostet mit 55 Zoll 699 Euro und mit 65 Zoll 899 Euro. Der 55PUS8550 liegt bei 399 Euro. Für kleinere Räume gibt es schließlich den 32PQS6901 für 333 Euro.
OLED-, Mini-LED-, QLED- und LED-Fernseher Angebote:
Die besten OLED- & 4K-Fernseher-Angebote in der Aktionswoche von Media Markt || Ki-generiertes Aktionsbild
Bei der Macht von Grayskull! Der „Masters of the Universe“-Kultfilm von 1987 feiert endlich seine deutsche 4K‑Premiere. Winkler Film veröffentlicht den He-Man-Film mit Dolph Lundgren als restaurierte 4K UHD Blu-ray und packt zusätzlich einen bislang unveröffentlichten „Extended Preview Cut“ dazu. Selbst die neuen Szenen werden für die deutsche Veröffentlichung synchronisiert.
Fast 40 Jahre nach seinem Kinostart bekommt „Masters of the Universe“ noch einmal eine überraschend umfangreiche Heimkino-Auswertung spendiert. Am 8. April 2027 erscheint der Fantasyfilm erstmals in Deutschland auf 4K Ultra HD Blu-ray. Zur Wahl stehen eine reguläre Ausgabe mit zwei UHD Blu-rays sowie ein limitiertes 4K-Mediabook. Für die Neuauflage wurde „Masters of the Universe“ noch einmal vom Originalnegativ in 4K abgetastet und restauriert. Enthalten sind sowohl die bekannte Kinofassung als auch der erst kürzlich wiederentdeckte Extended Preview Cut.
4K Blu-ray Mediabook „Masters of the Universe“ (1987):
Extended Preview Cut bekommt eine deutsche Synchronisation
So könnte „Masters of the Universe“ (1987) im limitierten 4K Mediabook oder Standard 4K-Blu-ray aussehen (Abgebildet: US-Version)
Gerade der Extended Preview Cut dürfte für Fans interessant sein. Die alternative Schnittfassung enthält bislang unveröffentlichtes Material, zusätzliche Szenen, erweiterte Sequenzen und teilweise alternative Einstellungen. International wurde diese Fassung erst 2026 erstmals für das Heimkino angekündigt. Deutsche Käufer dürfen sich zusätzlich auf die Passagen freuen, die in den ursprünglichen Fassungen nicht synchronisiert wurden. Diese wurden jetzt erstmals auf Deutsch nachsynchronisiert. Es wird also nicht mehr auf den englischen Originalton mit deutschen Untertiteln gewechselt.
Neue 4K-Abtastung mit Dolby Vision und Dolby Atmos
Auch technisch dürfte die neue Veröffentlichung die bislang beste Variante der bisher veröffentlichten Disc-Varianten darstellen. Beide Fassungen wurden neu vom Negativ in 4K abgetastet und liegen auf zwei 4K Ultra HD Blu-rays vor. Der erweiterte Dynamikumfang wurde in HDR10 und Dolby Vision zur Verfügung gestellt. Und auch bei der Audioqualität hat man sich etwas einfallen lassen. So sollen der englische Originalton, sowie die deutsche Synchronfassung als Dolby Atmos 3D-Sound bereitstehen! Zusätzlich steht Dolby TrueHD 7.1 und DTS-HD Master Audio 2.0 zur Verfügung. Damit beschränkt sich die Neuauflage nicht auf eine bessere Bildqualität, sondern liefert ein komplett überarbeitetes, audiovisuelles Erlebnis.
Technische Spezifikationen „Masters of the Universe“ (1987):
Auch bei den Extras wurde nicht gespart. Insgesamt sind rund 110 Minuten Bonusmaterial angekündigt. Dazu gehören mehrere Interviews, Trailer und ein Audiokommentar von Regisseur Gary Goddard. Besonders interessant dürfte zudem das Feature „Masters of the Universe 2 – Über den Film, den es nie gegeben hat“ sein. Der ursprünglich geplante zweite Teil kam bekanntlich nie zustande. Ebenfalls enthalten ist das Archiv-Feature „Behind the Legend“. Damit fällt die deutsche Veröffentlichung deutlich umfangreicher aus als eine reine Neuauflage des bereits bekannten Films.
Die ersten sechs „Star Trek“-Kinofilme bekommen eine neue 4K-Sammleredition spendiert. Leonine veröffentlicht alle Abenteuer mit Kirk, Spock und der klassischen Enterprise in sechs Steelbooks, die gemeinsam in einem aufwendig gestalteten Library-Case stecken. Jetzt stehen auch der deutsche Preis und Erscheinungstermin fest! 199,99 Euro werden fällig, ausgeliefert wird ab dem 30. April 2027.
Trekkies bekommen vielleicht die ultimative Sammleredition der ersten sechs Kinofilme spendiert. Am 30. April 2027 erscheint das schicke Library-Case mit sechs schicken 4K Blu-ray Steelbooks für 199,99 Euro! Paramount Home Entertainment und Leonine nennen diese Zusammensetzung „Original Motion Picture Collection“. Die Gestaltung stammt von Künstler Matt Ferguson, der für die Collection sechs zusammengehörende Motive entworfen hat. Zusätzlich liegen sechs Artcards bei. Insgesamt umfasst das Set zwölf Discs – sechs 4K Ultra HD Blu-rays und sechs normale Blu-rays.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 00:05 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Alle sechs klassischen „Star Trek“-Filme in Steelbooks
Damit steckt die komplette Kinofilm-Ära der ursprünglichen Enterprise-Crew mit William Shatner und Leonard Nimoy in der Box:
Star Trek I: Der Film (1979)
Star Trek II: Der Zorn des Khan (1982)
Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock (1984)
Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart (1986)
Star Trek V: Am Rande des Universums (1989)
Star Trek VI: Das unentdeckte Land (1991)
Leonine gibt für die komplette Collection eine Laufzeit von rund 4.121 Minuten an. Neben den zwölf Discs und dem Library Case gehören die bereits erwähnten sechs Artcards zum Lieferumfang. Die Box ist als limitierte Sammleredition angekündigt. Eine konkrete Stückzahl nennt Leonine bislang allerdings nicht.
Neue Verpackung, aber offenbar keine neuen 4K-Master
Wer die sechs Filme bereits auf 4K UHD besitzt, sollte allerdings genauer hinschauen. Nach aktuellem Stand handelt es sich bei der neuen Collection nicht um eine technisch überarbeitete Neuauflage. Hinweise auf neue 4K-Master, veränderte Tonspuren oder neu produzierte Discs gibt es bislang nicht. Der eigentliche Kaufgrund sind damit eindeutig die sechs neuen Steelbooks, das durchgängige Artwork von Matt Ferguson und das Library Case. Das sollte man auch beim Preis berücksichtigen. Beriets im September 2024 erschien die „Star Trek I–VI Original Motion Picture Collection“ mit den sechs Filmen auf 4K UHD. Diese ist derzeit nich zum regulären Preis bestellbar und wird auf Ebay und Co. auch für rund 200 Euro angeboten.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 00:05 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Bud Spencer und Terence Hill feiern ihre 4K-Premiere in Deutschland. RetroGold63 hat mit „Zwei außer Rand und Band“ und „Zwei sind nicht zu bremsen“ zwei Komödien des Kult-Duos auf 4K Ultra HD Blu-ray angekündigt. Beide Filme sollen in einem schicken Mediabook erscheinen.
Update: „Zwei Asse trumpfen auf“ wurde von RetroGold63 ebenfalls im 4K UHD Blu-ray Mediabook bestätigt. Einen genauen Releasetermin oder Vorbestellmöglichkeiten gibt es leider bisher nicht.
Den Anfang macht „Zwei außer Rand und Band“ aus dem Jahr 1977. Im Film geraten Matt Kirby (Terence Hill) und Wilbur Walsh (Bud Spencer) bei einem missglückten Überfall ausgerechnet zur Polizei und landen selbst in Uniform auf den Straßen von Miami. RetroGold63 plant zu diesem Release wohl mehrere limitierte 4K-UHD-Mediabooks. Ein Veröffentlichungstermin sowie Angaben zu HDR, Tonspuren und Bonusmaterial stehen noch aus.
Kurz darauf folgte die Ankündigung von „Zwei sind nicht zu bremsen“ aus dem Jahr 1978. Auch diese von Sergio Corbucci inszenierte Actionkomödie soll in mehreren Mediabook-Varianten inklusive Booklet erscheinen. Johnny Firpo (Terence Hill) soll darin einen manipulierten Glücksspielring auffliegen lassen und holt sich dafür Unterstützung von seinem Halbbruder Charlie (Bud spencer). Auch hier gibt es bislang noch keinen Termin für Vorbestellung oder Veröffentlichung.
Weitere Bud-Spencer-und-Terence-Hill-Klassiker könnten folgen
In Frankreich sind schon mehrere Filme des Action-Duos Bud Spencer und Terence Hill auf 4K UHD Blu-ray veröffentlicht worden – jedoch ohne deutsche Tonspur.
Ein Blick nach Frankreich zeigt, dass noch reichlich Material für weitere deutsche 4K-Premieren vorhanden wäre. Dort sind bereits mehrere gemeinsame Filme auf 4K Ultra HD Blu-ray erschienen, darunter „Zwei Asse trumpfen auf„, „Zwei bärenstarke Typen„, „Die Miami Cops“ und „Vier Fäuste gegen Rio„. Auch „Zwei außer Rand und Band“ und „Zwei sind nicht zu bremsen“ wurden in Frankreich bereits in 4K veröffentlicht.
Damit wären vor allem die vier weiteren Titel interessante Kandidaten für den deutschen Markt. Nach den ersten beiden Ankündigungen erscheint es denkbar, dass RetroGold63 noch weitere Klassiker des Duos nachlegt. Auch in Italien wurden einzelne Filme in restaurierten Fassungen neu aufgelegt. Als Fan darf man sich schon auf die bislang beste Heimkino-Verwertung der Hill/Spencer-Klassiker freuen. Man sollte jedoch mit realistischen Erwartungen an die Wiederveröffentlichungen herangehen. Denn die Filme haben schon einige Jahre auf dem Buckel und eine qualitativ hochwertige 4K-Restauration hängt auch immer vom Quellmaterial ab, welches über die Jahrzehnte natürlich nicht besser wird.
Ich freue mich auf jeden Fall schon, wieder in die Welt meiner Kindheitshelden abtauchen zu dürfen. Welcher Bud Spencer & Terence Hill-Film sollte eurer Meinung nach auf jeden Fall noch einmal aufgelegt werden? Schreibt uns gerne einen Kommentar!
BenQ bringt in Deutschland seinen neuen Triple-Laser-Projektor W4200 auf den Markt. Der Heimkino-Beamer kombiniert 4K UHD mit 3.200 ANSI-Lumen und unterstützt unter anderem HDR10+, Dolby Vision sowie IMAX Enhanced.
Der BenQ W4200 arbeitet mit einem RGB-Triple-Laser und einem 0,47-Zoll-DLP-Chip. Die native Auflösung liegt bei 1.920 x 1.080 Pixeln, 4K UHD mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten wird über XPR-Pixel-Shifting erzeugt. Dabei erreicht der Projektor laut Hersteller bis zu 3.200 ANSI-Lumen. Der DCI-P3-Farbraum wird vollständig, BT.2020 zu 95 Prozent abgedeckt.
BenQ W4200: Mit HDR10+ und Dolby Vision
Bei HDR liefert euch der BenQ W4200 nahezu das Komplettpaket. Neben HLG und HDR10 stehen auch HDR10+ und Dolby Vision bereit. Dazu kommt die Zertifizierung nach IMAX Enhanced. Für eine möglichst originalgetreue Wiedergabe lässt sich zudem der Filmmaker Mode aktivieren. BenQ kombiniert das Ganze mit seiner HDR-Pro-2.0-Bildverarbeitung inklusive Dynamic Tone Mapping. Eine mechanische Iris soll zusätzlich den Kontrast verbessern. Ebenfalls an Bord ist AI Cinema, das die Bilddarstellung abhängig vom jeweiligen Inhalt optimieren soll.
Wer gerne 3D-Inhalte konsumiert, wird ebenfalls nicht vergessen. Der W4200 unterstützt 3D über DLP-Link. Während die Technik bei aktuellen Fernsehern praktisch ausgestorben ist, bleibt sie im Projektorenbereich damit weiterhin erhalten.
BenQ hat den W4200 auch auf der IFA 2026 gezeigt.
Motorisierte Optik und Lens Shift
Der BenQ W4200 bietet euch einen rund 1,67-fachen optischen Zoom sowie horizontalen und vertikalen Lens Shift. Das Bild lässt sich vertikal um ±50 Prozent und horizontal um +/- 23 Prozent verschieben. Das Projektionsverhältnis liegt bei rund 0,9 bis 1,5:1. Zum Einsatz kommt außerdem eine motorisierte Vollglasoptik Als Prozessor dient der MediaTek MT9681. Eine smarte Oberfläche wie Google TV spart sich BenQ bewusst. Dafür ist der Projektor Matter-kompatibel und bietet zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, einer davon mit eARC. Hinzu kommen Wi-Fi, Ethernet, USB-A, USB-C, 3,5-mm-Klinke und ein 12-Volt-Trigger.
Das kostet der neue 4K-Beamer
Einen Punkt sollten Gamer beachten: Bei 4K ist mit 60 Hz Schluss. Der W4200 richtet sich damit klar stärker an Film- und Serienfans als an Spieler, die 4K mit 120 Hz nutzen möchten. Als Betriebsgeräusch nennt BenQ 29 dB im normalen und 27 dB im Eco-Modus. Ein kleiner 5-Watt-Lautsprecher ist ebenfalls integriert, dürfte im Heimkino aber eher eine Notlösung darstellen. In den deutschen Handel soll der BenQ W4200 im Januar 2027 kommen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt nach aktuellem Stand bei rund 4.000 Euro.
LG verkauft seine neuen LCD-Fernseher als Micro RGB evo und Mini RGB evo. Doch gerade bei den günstigeren Modellen weicht die Technik deutlich von dem ab, was Käufer und Fachwelt bislang mit RGB-Mini-LED verbinden: Es fehlen eigene rote LED-Chips und statt einer vollflächigen Hintergrundbeleuchtung (Local Dimming) kommt nur Edge-LED zum Einsatz.
RGB Mini-LED bzw. Micro RGB ist eines der großen TV-Themen 2026. Sony, Samsung, Hisense und TCL setzen dabei auf einen Verbund aus roten, grünen und blauen LEDs, die die bislang etablierten Mini-LEDs in weißer oder blauer Farbe ersetzen. Diese können wie die Mini-LEDs lokal angesteuert werden und bereits in der lichtgebenden Ebene die Farbdarstellung beeinflussen. Das verspricht reine Farben, ein großes Farbvolumen und präziseres Local Dimming. Auch LG ist eingestiegen, allerdings mit einer Besonderheit, die wir etwas skeptisch sehen.
Nur der MRGB96 besitzt das volle RGB-Paket
Unserem Verständnis nach besitzen Micro-/Mini-RGB-TVs ein Backlight, bestehend aus roten, grünen und blauen LEDs, wie der hier gezeigte Samsung MR95F.
Beim Spitzenmodell ist die Sache noch eindeutig. Der in Deutschland angebotene MRGB96 nutzt ein vollflächiges Micro-RGB-Backlight mit roten, grünen und blauen LEDs sowie echtem Local Dimming. Bei den günstigeren Mini-RGB-evo sieht es anders aus. LG nutzt hier eine „Tandem LED“-Konstruktion. Auf den eigenen Produktseiten steht in einer Ergänzung des Absatzes „Was bedeutet Mini RGB evo?“, dass diese Fernseher keine eigenen, rot strahlenden LED-Chips besitzen und die einzelnen Chips nicht unabhängig voneinander arbeiten. Wer jedoch nur die Produktseite überfliegt und sich eher an die großen Überschriften und einzelnen Textpassagen orientiert, kann diesen Umstand schnell überlesen. Zudem wird nicht gleich jeder verstehen, was der „fehlende rot strahlende Chip“ oder, dass die „einzelnen Chips nicht unabhängig voneinander arbeiten“ bedeutet. Die letztere Aussage ist für uns vielleicht noch schlimmer, als die fehlende rote LED.
Würdet ihr beim Produktbild des LG MRGB85 vermuten, dass der TV kein echtes RGB-Backlight und nur Edge-LED besitzt?
Der MRGB9M und MRGB85 arbeiten nämlich nur mit einem Edge-LED-Backlight. Die Beleuchtung sitzt also am Rand des Panels und nicht über die gesamte Fläche verteilt dahinter. Einen praktischen Beleg liefert auch ein Test des MRGB85 von ChooseTV. Dort sitzt die Beleuchtung am unteren Bildschirmrand und arbeitet beim getesteten Gerät mit gerade einmal sechs Dimming-Zonen (1 x 6). Der Test ordnet MRGB85, MRGB86, MRGB87 und MRGB88 derselben Modellfamilie zu. Je nach Land, Größe oder Modellvariante können sich Fernseher unterscheiden. Es gibt bislang aber keinen Hinweis auf eine grundsätzlich andere Backlight-Architektur der deutschen Ableger.
Der TV kann die typischen Vorteile eines vollwertigen RGB-Mini-LED-Backlights entsprechend nur eingeschränkt ausspielen. So ist das Modell z.B. nicht so hell wie die Konkurrenzgeräte, liefert kein so umfangreiches Farbvolumen (alle Farben in allen Helligkeiten) und bei der Kontrast- und Schwarzdarstellung können die Edge-LED-TVs auch nicht zaubern.
Die Konkurrenz versteht unter RGB Mini LED etwas anderes
Bei den von uns geprüften RGB-Modellen von Sony, Samsung, Hisense und TCL konnten wir keinen vergleichbaren Edge-LED-Aufbau finden. Dort gehört die direkte, zonengesteuerte RGB-Hintergrundbeleuchtung (Local Dimming) zum eigentlichen Funktionskonzept:
Serie
RGB-LEDs getrennt
Backlight
LG MRGB95 / MRGB96
Ja
Direct / Local Dimming
LG MRGB9M / MRGB85
Nein
Edge LED
Sony True RGB
Ja
Direct / Local Dimming
Samsung Micro RGB
Ja
Direct / Local Dimming
Hisense RGB MiniLED
Ja
Direct / Local Dimming
TCL RGB-Mini LED
Ja
Direct / Local Dimming
LGs Tandem-LED-Technik kann trotzdem gute Farben liefern. Aber wenn ein Edge-LED-Fernseher ohne eigenen roten LED-Chip als „Mini RGB“ durchgeht, dürfte man, überspitzt gesagt, wohl auch Lachsschinken in der Fischtheke auslegen.
100 Prozent BT.2020 sind nicht unbedingt 100 Prozent BT.2020
Spannend wird es auch bei den beworbenen Farbwerten. LG wirbt beim MRGB96 mit „Triple 100% Color Coverage“ für BT.2020, DCI-P3 und Adobe RGB. COMPUTER BILD maß bei BT.2020 jedoch 91,82 Prozent. Wie passt das zusammen? Die Erklärung findet sich im Kleingedruckten der LG-Produktseite. Intertek zertifiziert eine „Colour Gamut Area Ratio“ was bedeutet, dass die Fläche des vom Fernseher erzeugten Farbdreiecks mindestens so groß sein muss wie die des Referenzfarbraums, diesen aber nicht vollständig deckungsgleich ausfüllen muss. LG weist selbst darauf hin, dass damit nicht jede einzelne Farbe des Standards garantiert wird.
Ein Fernseher kann also an einer Stelle über BT.2020 hinausragen, an anderer darunterbleiben und trotzdem auf 100‑Prozent-Fläche kommen. Für Kunden klingt „100 % BT.2020“ dagegen nach vollständiger Abdeckung. LG ist damit nicht allein: TCL erklärt im Kleingedruckten ebenfalls, dass sich „100 % BT.2020“ auf einen Flächenanteil beziehen. Auch Samsung spricht bei Micro RGB ausdrücklich von „100% BT.2020 color area“.
Und was sagt dann das TÜV-Siegel aus?
LG Electronics präsentiert auf der IFA 2026 stolz sein Zertifikat des TÜV Rheinlands für hohe Farbreinheit seiner Micro- und Mini-RGB-TVs.
Hier muss man zwei Dinge auseinanderhalten. Die 100-Prozent-Angaben bestätigt Intertek. TÜV Rheinland vergibt dagegen „High Purity RGB Spectrum Display“. Das Siegel bestätigt die spektrale Trennung beziehungsweise Reinheit von Rot, Grün und Blau – nicht 100 Prozent BT.2020, Full Array oder eine bestimmte Zahl an Dimming-Zonen. Das zeigt der MRGB85 deutlich: Trotz Edge-LED, sechs gemessenen Dimming-Zonen und rund 74 Prozent BT.2020 im ChooseTV-Test trägt auch dieses Modell das TÜV-Siegel.
Das macht die Zertifizierung nicht falsch. Es zeigt aber, wie spezifisch hier das Prüfkriterium ist. Selbst ein Edge-LED-Fernseher mit nur sechs Dimming-Zonen und ohne eigenen roten LED-Chip kann das Label „High Purity RGB Spectrum Display“ erhalten. Gerade ein TÜV-Logo schafft beim Kunden Vertrauen. Wie viele Käufer erkennen aber, was genau zertifiziert wurde und was ausdrücklich nicht?
Ist „Mini RGB evo“ irreführend?
Rechtlich wollen wir das nicht beurteilen. Technisch ist die Bezeichnung aber mindestens erklärungsbedürftig. Wer „Mini RGB evo“ neben „Micro RGB evo“ liest, dürfte zunächst dieselbe Grundtechnik in günstiger erwarten. Tatsächlich fehlen wichtige hardwareseitige Fähigkeiten, die RGB Mini LED bei der Konkurrenz auszeichnen. Das Ganze wirkt dadurch zumindest teilweise wie Trittbrettfahren auf dem aktuellen RGB-Boom.
Mehr Transparenz würde LG derzeit ohnehin gut zu Gesicht stehen. Erst vor wenigen Tagen sorgte eine Untersuchung zur Datenerfassung und den Sicherheitsrisiken von LG Smart TVs im Internet für Aufsehen. Das ist ein anderes Thema, unterstreicht aber ebenfalls, wie wichtig verständliche Informationen gegenüber Käufern sind. Wie seht ihr das? Ist „Mini RGB evo“ für diese Technik noch eine gerechtfertigte Bezeichnung oder führt LG damit Käufer in die falsche Richtung? Schreibt uns eure Meinung gerne als Kommentar.
Panasonic erhöht in den USA die Preise seiner 4K-Blu-ray-Player deutlich, zugleich werden erste Modelle knapp. Eine Preiserhöhung für Deutschland ist noch nicht bestätigt, doch auch hier steigen bereits die Preise. Sollte man sich jetzt noch einen Player sichern?
(Klickt hier um direkt zum Preisvergleich für 4K Blu-ray Player zu kommen.) Wer ohnehin mit dem Gedanken spielt, sich einen 4K-Blu-ray-Player zuzulegen, sollte die weitere Entwicklung deshalb zumindest im Auge behalten. Denn Panasonic hat die Preise seiner UHD-Player in den USA teilweise deutlich angehoben. Besonders schwer hat es den DP-UB820 getroffen. Statt bislang 499,99 US-Dollar werden inzwischen 649,99 US-Dollar aufgerufen. Das entspricht einer Preiserhöhung um satte 30 Prozent!
Auch das restliche Produktportfolio von Panasonic ist betroffen. Der DP-UB420 wird inzwischen für 369,99 US-Dollar angeboten, DP-UB450 und DP-UB154 stehen bei jeweils 299,99 US-Dollar und selbst der einfachere DP-UB150 kostet mittlerweile 209,99 US-Dollar. An der Spitze steht der DP-UB9000 mit einem neuen Preis von 1.299,99 US-Dollar. Die aktuellen Preise lassen sich direkt in der US-Produktübersicht von Panasonic nachvollziehen. Das entspricht übrigens einer durchschnittlichen Preiserhöhung von ca. 20 Prozent.
Panasonic-Player werden in den USA bereits knapp
Panasonic DMP-UB9000 Referenz 4K Blu-ray Player
Hinzu kommt ein weiteres Problem. Parallel zu den steigenden Preisen scheint sich auch die Verfügbarkeit einiger 4K-Blu-ray-Player zu verschlechtern. IGN berichtet bereits von ausverkauften Modellen und zunehmend schwieriger Verfügbarkeit bei großen US-Händlern. Das lässt sich sogar bei Panasonic selbst beobachten. So wird unter anderem der DP-UB820 im offiziellen US-Shop aktuell als ausverkauft geführt. Gleiches gilt zum Zeitpunkt als dieser Beitrag veröffentlicht wurde für den deutlich teureren DP-UB9000. Das bedeutet natürlich nicht, dass die Player vom Markt verschwinden (Ausverkauf). Es zeigt allerdings, wie überschaubar das Angebot inzwischen geworden ist. Und neue Premium-Modelle wie den Magnetar Ultima für 12.000 Euro kann sich niemand wirklich leisten.
Auch in Europa ziehen die Preise an
Leider lässt sich ein ähnliches Preisverhalten bereits in Europa feststellen. In Großbritannien wird mit dem DP-UB820AB bereits eine neue Variante des beliebten Players angeboten. Der britische Händler Richer Sounds verlangt dafür 429 Pfund, während der bisherige DP-UB820 zuletzt noch für rund 349 Pfund angeboten wurde. Ähnlich sieht es beim Spitzenmodell aus. Der neue DP-UB9000AB1 wird mit 1.199 Pfund gelistet, der bisherige DP-UB9000EB1 ist dagegen noch für 999 Pfund erhältlich.
Der Panasonic DP-UB824 4K Blu-ray-Player ist die perfekte All-In-One-Lösung.
Für Deutschland wurde zwar noch keine offizielle Preiserhöhung angekündigt und auch neue deutsche Modellvarianten des DP-UB824 oder DP-UB9004 sind bislang nicht bekannt. Trotzdem ziehen die Straßenpreise bereits an. Der beliebte Panasonic DP-UB424 war Ende Juli noch für 233,24 Euro erhältlich, der Tiefstpreis innerhalb der vergangenen 60 Tage lag sogar bei 211,75 Euro. Aktuell liegt das günstigste Angebot bei satten 298,98 Euro – rund 58 Euro mehr als im Drei-Monats-Durchschnitt. Wer hier an Zufall glaubt, wird am Ende ggf. noch tiefer in die Tasche greifen müssen.
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Man sollte jetzt nicht gleich in Panik verfallen. Eine Preiserhöhung für Deutschland ist bislang nicht bestätigt und einzelne Händlerpreise können sich jederzeit wieder bewegen. Die Entwicklung in den USA und Großbritannien zeigt allerdings, dass sinkende Preise keineswegs garantiert sind. Wer ohnehin einen Panasonic DP-UB424, DP-UB824 oder ein anderes Modell kaufen wollte, sollte nicht mehr allzu lange warten. Zudem sollte man sich über die aktuellen Entwicklungen im Streamingmarkt bewusst werden. Hier sparen Anbieter immer mehr an den Qualitätsoptionen, während etablierte Anbieter wie Disney+ wegen rechtlicher Streitigkeiten wieder auf „Steinzeit-Streaming“ ohne 4K, HDR, Dolby Vision und Co. zurückschrauben müssen. Qualität im Heimkino hat eben ihren Preis und dieser steigt anscheinend stetig.
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Welche Modelle wir aktuell empfehlen und worin sich DP-UB424, DP-UB824, DP-UB9004 und die Alternativen von Sony unterscheiden, erfahrt ihr in unserer ausführlichen 4K-Blu-ray-Player-Kaufberatung. Alternativ könnt ihr nachfolgend direkt die beliebtesten 4K-Blu-ray-Player im Preisvergleich durchsehen und prüfen, ob sich aktuell noch ein gutes Angebot findet:
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 23:46 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Zum 50. Geburtstag steigt „Rocky“ noch einmal in den Ring. Capelight Pictures veröffentlicht den Filmklassiker mit Sylvester Stallone im November 2026 in drei neuen Sammler-Editionen auf 4K Ultra HD Blu-ray. Zur Auswahl stehen zwei Mediabooks und ein Steelbook inklusive Dolby Vision, deutscher Mono-Tonspur und einer eigenen Bonus-Blu-ray.
Kaum zu glauben, aber „Rocky“ feiert 2026 bereits seinen 50. Geburtstag. Passend zum Jubiläum legt Capelight Pictures den Boxfilm-Klassiker noch einmal fürs Heimkino auf. Sammler müssen sich dabei zwischen drei Varianten entscheiden, zwei limitierte Mediabooks mit unterschiedlichen Cover-Motiven sowie ein limitiertes Steelbook. Man darf sich die Titel natürlich alle zusammen im Bundle (mit kleinem Preisvorteil) gönnen. Alle drei Editionen erscheinen am 26. November 2026. Enthalten sind jeweils die 4K Ultra HD Blu-ray, eine reguläre Blu-ray sowie eine zusätzliche Bonus-Blu-ray. Unterschiede gibt es dagegen bei der Verpackung.
*Klicke dich durch die Tabs, um deine favorisierte Edition zu finden:
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 01:11 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Drei 4K-Editionen für „Rocky“-Fans
Das Mediabook mit Cover A besitzt einen „Einband aus hochwertigem Tintoretto-Papier“. Zusätzlich zum Film und der Bonus-Disc steckt darin ein 24-seitiges Booklet mit einem Text von Tobias Hohmann. Deutlich glänzender präsentiert sich das Mediabook mit Cover B. Hier setzt Capelight auf eine „Mattlaminierung mit partiellem Spotlack“. Diese Variante ist zudem exklusiv im Capelight-Shop erhältlich und enthält ebenfalls das 24-seitige Booklet. Wer Metall bevorzugt, bekommt mit dem limitierten Steelbook eine dritte Möglichkeit. Das Steelbook wird geprägt und zusätzlich mit partiellem Spotlack veredelt. Im Gegensatz zu der Wiederveröffentlichung von „Terminator“, gibt es bei „Rocky“ keine festen Limitierungen. Bedeutet: Wenn das Kontingent erschöpft ist, kommt man schwerer an die Sammlereditionen.
Technisch bekommt der Klassiker ebenfalls eine standesgemäße Ausstattung spendiert. Die 4K Ultra HD Blu-ray präsentiert „Rocky“ im ursprünglichen Bildformat von 1.85:1 und unterstützt neben HDR10 auch Dolby Vision. Beim Ton stehen sowohl für die deutsche als auch für die englische Sprachfassung DTS-HD Master Audio 5.1 zur Verfügung. Wer es klassischer bevorzugt, kann alternativ auf deutsche und englische PCM-2.0-Mono-Tonspuren zurückgreifen. Deutsche und englische Untertitel sind ebenfalls vorhanden. Enthalten ist die ungekürzte Kinofassung mit einer Laufzeit von rund 120 Minuten.
Eigene Bonus-Blu-ray mit umfangreichen Extras
Capelight reserviert für das Bonusmaterial gleich eine komplette Blu-ray. Dazu gesellen sich mehrere Audiokommentare, darunter ein Kommentar von Autor und Hauptdarsteller Sylvester Stallone sowie weitere Beiträge von Regisseur John G. Avildsen, den Produzenten Irwin Winkler und Robert Chartoff und den Darstellern Talia Shire, Carl Weathers und Burt Young. Weiter gibt es:
‚Make-Up! Kunst und Gestaltung‘ mit Michael Westmore
Stallone trifft Rocky
‚Stakkato: Notizen eines Komponisten‘ mit Bill Conti
Der Ring der Wahrheit
Drei Runden mit dem legendären Boxtrainer Lou Duva
Amateuraufnahmen von den Dreharbeiten (1975)
Interview mit einer Legende: Bert Sugar, Autor/Kommentator und Historiker
‚Die Gegner‘
Im Ring: Making-of in drei Teilen
Steadicam: Damals und Heute – mit Garrett Brown
Im Gedenken an Burgess Meredith
Im Gedenken an James Crabe
Videokommentar mit Sylvester Stallone
Sylvester Stallone bei Dinah! (1976)
Die drei neuen „Rocky“-Editionen erscheinen am 26. November 2026.