Sony bringt mit den Bravia 6 bald neue OLED-TVs auf den Markt. Inzwischen gibt es weitere Hinweise auf den Launch.
So hatten wir diese kommenden Fernseher schon einmal aufgegriffen. Inzwischen sind sie in mehreren, internationalen Datenbanken von Sony aufgetaucht. Der Hersteller hat sie also selbst mehr oder minder direkt bestätigt. Die Sony Bravia 6 sollen laut dem Slogan „OLED essentials, now within reach“ offenbar zu attraktiven Preisen auf den Markt kommen.
Sony Bravia 6: OLED-TVs mit Google TV und Dolby Vision
Sony führt die Bravia 6 ebenfalls schon mit Google TV als Plattform auf. Somit werdet ihr auf den Play Store zugreifen können, um Apps herunterzuladen. Auch Funktionen wie Google Cast sind folgerichtig an Bord. Was ebenfalls bestätigt ist: Unterstützung für nicht nur HLG und HDR10, sondern auch Dolby Vision. Zudem werdet ihr für den Ton Dolby Atmos und DTS:X einsetzen können. Die frischen OLED-Fernseher sollen mit Diagonalen von 48 bis 83 Zoll erscheinen.
Sony listet den Bravia 6 bereits in einigen Ländern.
Nach dem aktuellen Stand der Dinge nutzen die Sony Bravia 6 die OLED-SE-Panels von LG Display. Diese sind günstiger als andere Pendants, weil sie auf eine Polarisationsschicht verzichten. Dadurch erreichen sie Spitzenhelligkeiten von 1.000 Nits, spiegeln allerdings wohl stärker. LG selbst setzt diese Panels z. B. für seine B6-Modelle ein. Somit müssen die Bravia 6 z. B. auch direkt mit den B6 und anderen Einstiegs-OLED-TVs konkurrieren.
Dass Sony mit den Bravia 6 noch wenigstens neue Einstiegs-OLED-TVs veröffentlicht, war vorher nicht gesichert. Denn 2026 rückt man eher seine LCD-Fernseher mit RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen in den Fokus. Diese vermarktet man auch als True RGB. Und ab Anfang 2027 lagert man die TV-Sparte ja in ein neues Joint-Venture aus, bei dem TCL im Wesentlichen das Zepter in der Hand halten wird.
Das Geekom GeekBook M16 sieht auf den ersten Blick nach einem spannenden Preis-Leistungs-Notebook aus. Im Test zeigt sich jedoch, ob Geekom auch im Notebook-Segment schon mit den bekannten Herstellern mithalten kann.
Update: Der Rabattcode wurde aufgewertet! Ab sofort gibt es 15 Prozent Rabatt auf das Geekom M16. Wer das bereits reduzierte Angebot auf geekom.de in Kombination mit dem Rabattcode nutzt, spart zusätzlich 120 Euro und kann sich den Preis-Leistungs-Hammer für nur 729 Euro sichern! .
Mit dem GeekBook M16 bringt Geekom ein 16-Zoll-Notebook auf den Markt, das sich klar als leistungsstarkes Arbeitsgerät für Alltag, Office, Web, Streaming und Content-Erstellung positioniert. Im Inneren stecken ein leistungsstarker Intel Core Ultra 9 185H-Prozessor, ein großer Akku mit 99.9 Wh, ein Aluminiumgehäuse, USB4 (40 Gbit/s) Windows 11 Pro und ein kompaktes USB-C-Netzteil. Also genau das, was man sich von einem kompakten Allround-Laptop wünscht.
Beim Display setzt Geekom nicht auf ein besonders hochauflösendes oder schnelles Premium-Panel, sondern auf eine erprobte IPS-Lösung, die in Innenräumen absolut brauchbar ist und für viele Nutzer völlig ausreichen dürfte. Wir möchten in unserem Test klären: Liefert euch Geekom mit dem M16 Laptop den richtigen Kompromiss aus Preis und Leistung, und kann sich das Gerät auch wirklich gegen die namhafte Konkurrenz behaupten?
Übrigens: Geekom hält bis zum 31. Oktober 2026 einen Rabattcode für das Geekbook M16 bereit. Mit diesem fällt der Preis des Laptops auf unter 800 Euro!
Technische Daten des Geekom GeekBook M16
Die wichtigsten Spezifikationen des GeekBook M16 Laptop
Bereich
Ausstattung
Prozessor
Intel Core Ultra 9 185H
CPU-Aufbau
16 Kerne / 22 Threads / 5.1 GHz Boost
Grafik
Intel Arc Graphics, integriert
Arbeitsspeicher
16 GB LPDDR5-6400, verlötet
SSD
512 GB NVMe PCIe 4.0
Display
16 Zoll IPS, 16:10
Auflösung
1.920 x 1.200 Pixel
Bildwiederholrate
60 Hz
Akku
99,9 Wh
Netzteil
100 Watt USB-C Power Delivery
Anschlüsse
USB4, USB-C, 2x USB-A, HDMI 2.0, 3,5-mm-Klinke
Drahtlos
Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.4
Betriebssystem
Windows 11 Pro
Gewicht
ca. 1,7 kg
Abmessungen
355 x 250 x 16,8 mm
Preis
regulär 899 Euro, zeitweise günstiger mit Rabattcode
Wo ist das Geekom GeekBook M16 besonders stark?
Mit großem Akku und starken Intel Prozessor legt sich das GeekBook M16 mit der Konkurrenz an.
Die größte Stärke des Geekom GeekBook M16 ist eindeutig die Kombination aus Leistung und Akkukapazität. Der Intel Core Ultra 9 185H liefert für ein schlankes 16-Zoll-Gerät eine sehr ordentliche CPU-Leistung. Viele Browser-Tabs, Office-Arbeiten, Bildbearbeitung, Multitasking, Videokonferenzen usw. bringen das Notebook nicht so schnell ins Schwitzen. Geekom erlaubt dem Prozessor im Alltag eine recht hohe Leistungsaufnahme. Kurzzeitig wird die CPU mit etwas über 50 Watt betrieben, unter längerer Last pendelt sich das Gerät eher im Bereich um 45 Watt ein. Damit bleibt das GeekBook M16 nicht nur auf dem Papier schnell, sondern kann seine Leistung auch über längere Zeit vergleichsweise stabil abrufen.
Der Akku ist das eigentliche Kaufargument
Der Akku ist beim Geekom GeekBook M16 fast schon der Star des Geräts. Mit 99,9 Wh schöpft Geekom die Kapazität für einen mobilen Laptop nahezu vollständig aus. Und das zahlt sich in der Praxis auch aus. In leichten Office-Szenarien spricht Geekom von fast 24 Stunden Laufzeit (bei angepasster Bildschirmhelligkeit). In unserem Dauertest haben wir Werte von zwischen 18 und 19 Stunden erreicht. Wohlgemerkt, ohne extrem leistungshungrige Anwendungen. Bei wechselnder Anforderung an den Laptop würden wir von einer durchschnittlichen Akkulaufzeit von 13 Stunden ausgehen (passiv geschätzt). Das macht das GeekBook M16 besonders interessant für Nutzer, die oft unterwegs arbeiten, aber kein ultraleichtes Premium-Notebook mit schwächerer CPU wollen. Schreiben, Recherchieren, im Internet surfen, E-Mails lassen sich so ohne Steckdose über viele Stunden hinweg erledigen.
Ohne ein paar dekorative Sticker geht nichts. Hier wird der Intel Ultra 9 Prozessor angeteasert.
Irgendwann neigt sich aber jede Ladung des Akkus dem Ende zu. Dann braucht es lediglich eine Steckdose, mit der das GeekBook M16 über das 100-Watt-Netzteil in wenigen Minuten mehrere Stunden Akkulaufzeit regeneriert. In 15 Minuten lassen sich um die 3-4 Stunden Arbeitszeit herstellen. Wer immer mal wieder kurze Ladepausen einlegt, dürfte selten an die Grenzen des Akkus kommen. Hervorzuheben ist auch der kompakte Formfaktor des GaN-Netzteils.
„Battery-Protection“-Feature soll nachgereicht werden
Auf unsere Nachfrage hin hat Geekom bestätigt, dass man an einem „Battery Protection“-Feature arbeitet. Dieses soll den Akku im Netzbetrieb besser schonen und unter anderem verhindern, dass er dauerhaft bis 100 Prozent geladen wird. Stattdessen soll das Laden intelligenter gesteuert werden, was primär für Nutzer interessant ist, die das Notebook häufig am Schreibtisch mit Netzteil betreiben. Ggf. wird auch die Ladeleistung mit steigender Ladung verringert, was ebenfalls den Akku zusätzlich schonen dürfte. Geekom stellt die Funktion derzeit für das dritte oder vierte Quartal 2026 in Aussicht.
Gehäuse und Verarbeitung: Solide, mit Premium-Ambitionen
Das Aluminiumgehäuse des GeekBook M16 wirkt wirklich hochwertig.
Der hochwertige Eindruck setzt sich auf der Unterseite des GeekBook M16 fort.
Das GeekBook M16 setzt auf ein schlichtes Aluminiumgehäuse in Silber. Die Optik ist unauffällig, sachlich und eher auf Business- als auf Gaming-Publikum ausgelegt. Für ein 16-Zoll-Notebook mit großem Akku bleibt das Gerät mit rund 1,7 kg angenehm tragbar, auch wenn es natürlich kein ultraleichter Begleiter ist. Die Verarbeitung ist absolut in Ordnung. Das Chassis wirkt stabil, die Kanten sind sauber verarbeitet und Spaltmaße konnten wir keine entdecken. Der Displaydeckel kann auch mit einem Finger ohne Probleme geöffnet und stufenlos bewegt werden. Mich erinnert das Design und Verarbeitung etwas an die teureren Modelle von Dell (XPS). Unterm Strich ist das M16 solide verarbeitet und bietet mehr, als so manches Konkurrenzmodell, welches, um Geld zu sparen, noch an mehr Stellen auf Kunststoffe setzt.
Anschlüsse: besser als viele dünne Notebooks
Links die Anschlüsse für USB-C (USB4) und HDMI.
Rechts am GeekBook M16 zwei USB-A-Ports sowie ein kombinierter Kopfhörer-Mikrofon-Anschluss (3.5 mm Klinke)
Bei den Anschlüssen macht Geekom vieles richtig. Neben USB4 mit bis zu 40 Gbit/s gibt es einen weiteren USB-C-Anschluss, zwei klassische USB-A-Ports, HDMI 2.0 und einen kombinierten Audioanschluss. Würden wir in einer perfekten Welt leben, könnten wir auf die alten USB-Typ-A-Ports verzichten, es ist dann aber doch etwas einfacher, eine Maus, Tastatur, Festplatte, Mikrofon usw. direkt anzustecken, als einen USB-Typ-C-zu-Typ-A-Adapter herauszukramen oder sich eine Alternative mit USB-C-Anschluss zu suchen. Einen Kartenleser und einen Ethernet-Anschluss gibt es allerdings nicht direkt am Gerät. Immerhin legt Geekom einen Multiport-Adapter bei, der zusätzliche Schnittstellen inklusive LAN nachrüstet. Das ist ein kleines, aber sehr sinnvolles Extra.
Mit dem kostenlosen im Lieferumfang enthaltenen USB-C-Multiport-Adapter lässt sich das GeekBook M16 um eine Ethernet-Schnittstelle, DisplayPort, HDMI und USB-A-Ports erweitern.
Tastatur und Touchpad
Das Tastaturlayout des GeekBook M16 von Geekom.
Die Tastatur ist solide, aber nicht außergewöhnlich. Geekom verbaut ein klassisches QWERTZ-Layout mit separatem Nummernblock. Die Tasten sind ausreichend groß, gut lesbar mit weißer Hintergrundbeleuchtung. Die Beleuchtung lässt sich in mehreren Stufen regeln, was in dunkleren Umgebungen praktisch ist. Etwas gewöhnungsbedürftig ist vielleicht die Positionierung der Cursor-Tasten, von denen die „nach Rechts“ Taste ins Nummernfeld ragt und somit die 0 um ihre gewohnte Position verdrängt. Auch die #-Taste über der „Eingabe/Enter“-Taste entspricht nicht unbedingt dem klassischen Layout. Nach einer Weile hat man diese Änderungen jedoch verinnerlicht.
Die Hintergrundbeleuchtung lässt sich in mehreren Stufen dimmen + komplett deaktivieren.
Das Tippgefühl ist insgesamt ordentlich. Für längere Texte, Mails und Office-Arbeiten eignet sich die Tastatur sehr gut. Einzelne größere Tasten wirken aber etwas leichtgängig, und die Eingabegeräte erreichen nicht ganz das Niveau etablierter Premium-Hersteller. Positiv hervorzuheben ist der Fingerabdrucksensor, der direkt im Powerbutton angebracht ist.
Einige Platzierungen der Tasten sind etwas gewöhnungsbedürftig.
Das Touchpad ist mit rund 120 x 71 mm angenehm groß. Die Oberfläche gleitet gut, Multitouch-Gesten funktionieren im Alltag zuverlässig. Weniger überzeugend ist der Klickmechanismus, der gerade zu den Rändern hin nicht ganz so präzise wirkt und vielleicht auch nicht das schönste Klickgeräusch mit sich bringt. Für längere Office-Sessions empfiehlt sich immer eine Maus (gerne auch kabellos via Bluetooth).
Software: Windows 11 Pro und kaum Bloatware
Ein klarer Pluspunkt ist Windows 11 Pro. In dieser Preisklasse ist das nicht selbstverständlich, da viele weiterhin auf Windows 11 Home setzen. Für Business-Nutzer sind Funktionen wie BitLocker, Gruppenrichtlinien oder Remote Desktop nicht nur relevant, sondern oft auch Voraussetzung, dass der Laptop auch für Arbeiten im Unternehmen genutzt werden darf. Erfreulich ist auch, dass Geekom das System nicht mit übermäßig viel Bloatware überlädt. Die üblichen Microsoft-Beigaben sind vorhanden, aber das Gerät wirkt nicht zugemüllt. Treiber und Basisfunktionen sind sauber eingerichtet.
Der Geekbench-Benchmark bestätigt einen guten Single-Core-Wert. Im Multicore-Betrieb, hätte das Modell noch etwas zulegen können.
Der Geekom PC Manager ist eine nette Ergänzung. Darüber lassen sich Systeminformationen anzeigen, Treiber prüfen, Speicher bereinigen, Batteriefunktionen anpassen und einige praktische Einstellungen wie FN-Funktionen oder Geräuschunterdrückung verwalten. Das Tool geht in die richtige Richtung, wirkt aber noch nicht so ausgereift wie die Software-Suiten von ASUS, Lenovo, MSI oder HP. Für Geekom als vergleichsweise neuen Notebook-Anbieter ist das aber ein sinnvoller Schritt, auch um den Kunden einen unkomplizierten Anlaufpunkt für Probleme zu bieten.
Display: der größte Kompromiss
Flexibel: Das Display lässt sich auch komplett um 180 Grad umklappen.
Das Display ist die (für uns) sichtbare Schwachstelle des Geekom GeekBook M16. Verbaut ist ein 16 Zoll großes IPS-Panel im 16:10-Format mit 1.920 x 1.200 Pixeln und 60 Hz. Für Office, Web, Streaming, Textarbeit und einfache Bildbearbeitung reicht das grundsätzlich aus. Für ein Notebook mit Core Ultra 9 wirkt das Panel aber etwas zu einfach. Wir würden uns jedoch wetten trauen, dass die meisten Nutzer gar nichts am Display auszusetzen haben. Denn nicht jeder ist seit jeher ein 100–240-Hz-Panel, 2.5K-Auflösung oder die pixelgenaue-Ansteuerung eines OLED-Bildschirms gewohnt.
Die Blickwinkelstabilität des GeekBook M16 könnte besser sein. Ein Laptop ist aber in der Regel auch nur für einen Nutzer gemacht. Direkt vor dem Bildschirm ist die Darstellung gut.
Die Helligkeit liegt knapp über 300 Nits. Für Innenräume genügt das, in sehr hellen Umgebungen oder draußen wird es aber schnell knapp (wie bei den meisten Laptops). Die Ausleuchtung ist ordentlich, der Kontrast für IPS solide. Bei der Farbdarstellung zeigt sich jedoch ein deutlich kühler Bildeindruck. Der sRGB-Farbraum wird gut abgedeckt, für DCI-P3 und farbkritische Foto- oder Videobearbeitung ist das Panel aber nicht die richtige Wahl. Die Blickwinkelstabilität könnte auch etwas besser sein. So hat man als Nutzer in der zentralen Blickposition eigentlich als einziger eine gute Darstellung. Man könnte das jetzt auch als Vorteil sehen, so kann niemand aus einem scharfen Winkel auf das Display schauen.
Wir haben weniger das Gefühl, dass Geekom hier bewusst ein unterdurchschnittliches Panel verbaut hat, sondern eher die Variante, die 90% der Nutzer zufriedenstellen wird. Und was man als Laptophersteller am Display spart, kann an günstigen Preisen auch wieder weitergegeben werden.
Leistung im Alltag
Im Alltag überzeugt das GeekBook M16 deutlich mehr als beim Display. Die Kombination aus Core Ultra 9 185H, schnellem LPDDR5-Speicher und PCIe-4.0-SSD sorgt für ein sehr flottes Arbeitsgefühl. Programme starten schnell, Multitasking läuft geschmeidig und auch anspruchsvollere Aufgaben wie Bildbearbeitung oder einfache Videoprojekte sind möglich, wenn nicht noch viele weitere Programme parallel laufen.
Der verbaute SSD-Speicher des Geekbook M16 ist ziemlich flott.
Die SSD erreicht beim Lesen fast 6.000 MB/s und beim Schreiben knapp 4.000 MB/s. Das ist für ein Gerät dieser Klasse wirklich sehr gut. Allerdings ist die Kapazität mit 512 GB nicht ganz so üppig. Wer viele Fotos, Videos, Projekte oder Spiele speichert, stößt schnell an Grenzen. Positiv ist, dass sich die SSD grundsätzlich aufrüsten lässt und sogar ein zusätzlicher M.2-Steckplatz vorhanden ist. Die einfachere oder sichere Variante, wäre unserer Auffassung nach jedoch ein Cloud-Speicher oder eine externe SSD-Festplatte.
Im PCMark10 schaffte der Geekom M16 einen sehr guten Wert von über 8.000 Punkten (Software: PCMark 10 von UL Solutions)
Auch die 16 GB LPDDR5-Arbeitsspeicher sind schnell, aber verlötet. Für die meisten Office- und Webaufgaben reicht das noch gut aus. Für Nutzer, die sehr viele Programme parallel nutzen, große Bilddateien bearbeiten oder langfristig planen, wären 32 GB RAM aber klar wünschenswert. Eine entsprechende größere Variante wäre für das M16 sehr sinnvoll gewesen. Uns ist aber auch bewusst, dass der Arbeitsspeicher durch die Speicherchip-Krise mittlerweile eine der teuersten Komponenten eines PCs/Laptops darstellt. Vielleicht liefert Geekom ja noch später eine Variante mit 32 GB nach.
Lautstärke: im Alltag okay, unter Last hörbar
Im einfachen Office-Betrieb bleibt das GeekBook M16 angenehm zurückhaltend. Teilweise arbeitet es kurzzeitig sogar sehr leise. Sobald CPU und Grafik stärker gefordert werden, drehen die Lüfter aber hörbar auf. Bei wechselnden Teillasten bewegt sich die Lautstärke ungefähr im Bereich um 40 dB, unter voller Auslastung kann das Gerät auch knapp unter 50 dB erreichen. Damit ist das M16 kein unangenehmer Gaming-Krachmacher, aber auch kein besonders leises Ultrabook. Wer dauerhaft hohe Lasten fährt, sollte mit hörbaren Lüftern rechnen. Es macht zudem noch einen Unterschied, ob der Laptop gerade geladen wird, oder ob dieser im Akkubetrieb läuft. Im Letzteren haben wir das Notebook etwas ruhiger in Erinnerung. Mit dem dualen Ice-Blast-Lüfterkonzept, kann man sich auf jeden Fall sicher sein, dass das Modell nicht allzu schnell ins Schwitzen kommt.
Konkurrenz: Gibt es mehr fürs gleiche Geld?
Mit unserem Rabattcode sinkt der Preis des Geekom GeekBook M16 auf nur 791,12 Euro. Zusätzlich legt Geekom aktuell noch einen USB-C-Multi-USB‑C‑Multiadapter ohne Aufpreis bei. Dadurch rutscht das M16 in eine Preisregion, in der viele Konkurrenzmodelle zwar einzelne Vorteile bieten, aber beim Gesamtpaket nicht automatisch besser dastehen:
Intel Core Ultra 9 185H, Intel Arc Grafik, 33 TOPS Gesamtleistung, NPU mit 11 TOPS, bis 55 W TDP
AMD Ryzen AI 7 445, AMD Radeon Grafik, NPU bis 50 TOPS
AMD Ryzen AI 7 350, AMD Radeon 860M, NPU bis 50 TOPS
AMD Ryzen AI 7 350, AMD Radeon 860M, NPU bis 50 TOPS
RAM
16 GB LPDDR5, verlötet
32 GB DDR5, 16 GB onboard + 16 GB SO-DIMM
16 GB DDR5
16 GB LPDDR5X, verlötet
Speicher
512 GB PCIe-4.0-SSD, aufrüstbar
1 TB PCIe-4.0-SSD
1 TB SSD, zweiter M.2-Slot möglich
512 GB PCIe-4.0-NVMe-SSD
Akku
99,9 Wh, 100-W-USB-C-PD-Netzteil
70 Wh
bis zu 80 Wh, je nach Konfiguration
76 Wh, 100-W-Netzteil
Anschlüsse
1× USB4 40 Gbit/s, 1× USB-C mit Laden/DisplayPort, 2× USB-A 3.2, HDMI 2.0, 3,5 mm, USB-C-Multi-Adapter inklusive
2× USB-C 3.2 Gen 1 mit Laden/DisplayPort, 2× USB-A 3.2 Gen 1, HDMI 2.1 TMDS, 3,5 mm
2× USB-C 10 Gbit/s mit PD/DP 1.4, 2× USB-A, HDMI 2.1, 3,5 mm, microSD
2× USB4 Typ-C, 2× USB-A 3.2 Gen 1, HDMI 2.1, 3,5 mm
Konnektivität
Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.4
Wi-Fi 6, Bluetooth 5.3/5.4 je nach Konfiguration
Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4
Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4
Größe & Gewicht
ca. 1,7 kg, 355 × 250 × 16,8 mm
ca. 1,7 kg, 357 × 250,6 × 15,9–17,9 mm
ca. 1,85–1,93 kg bei IPS-Modellen, 356,5 × 250,6 × 16,9 mm
ca. 1,29 kg, 312,9 × 222,8 × 16,4 mm
Einordnung
Sehr starkes Gesamtpaket für unter 800 Euro: viel CPU-Leistung, größter Akku, USB4, Windows 11 Pro und Aluminiumgehäuse.
Stärker bei OLED, RAM und SSD, aber deutlich teurer und mit kleinerem Akku.
Preislich stark und mit 1 TB SSD, aber schwerer und nicht ganz so rund bei Akku, CPU-Klasse und Anschlussmix.
Sehr mobil mit OLED und Wi-Fi 7, aber kleiner, teurer und ebenfalls nur mit 512 GB SSD.
Der direkte Vergleich zeigt ziemlich gut, wo Geekom beim M16 ansetzt. Das ASUS Vivobook S 16 bietet zwar das attraktivere OLED-Display, mehr Arbeitsspeicher und eine größere SSD, kostet dafür aber auch deutlich mehr. Wer gezielt OLED, 32 GB RAM oder 1 TB Speicher sucht, bekommt beim ASUS das modernere Multimedia-Paket. Beim Preis-Leistungs-Verhältnis dreht sich das Bild aber schnell zugunsten des M16: Geekom bietet für deutlich weniger Geld den größeren Akku, USB4, Windows 11 Pro, ein solides Aluminiumgehäuse und eine sehr starke CPU-Basis.
Das Lenovo IdeaPad Slim 5 wirkt auf den ersten Blick besonders gefährlich, weil es günstiger angeboten wird und direkt mit 1 TB SSD sowie moderner Konnektivität punktet. Gleichzeitig ist es aber auch schwerer, je nach Konfiguration weniger klar einzuordnen und bietet nicht dieselbe Kombination aus großem Akku, USB4 und hoher CPU-Klasse. Für preisbewusste Käufer ist das Lenovo spannend, aber das M16 bleibt das rundere Arbeitsgerät, wenn lange Laufzeit, Anschlussausstattung und Rechenleistung im Vordergrund stehen.
Das Acer Swift Go 14 AI OLED spielt wiederum in eine andere Richtung. Es ist leichter, kompakter und bietet ein klar besseres OLED-Display. Dafür ist es mit 14 Zoll deutlich kleiner, kostet mehr als das rabattierte M16 und bringt ebenfalls nur 512 GB SSD mit. Wer maximale Mobilität und OLED sucht, findet im Acer eine starke Alternative. Wer dagegen ein größeres Display, mehr Akku und ein klassisches 16-Zoll-Arbeitsgerät möchte, fährt mit dem Geekom stimmiger.
Unterm Strich wird das Geekom GeekBook M16 durch den rabattierten Preis von 791,12 Euro zu einem sehr starken Preis-Leistungs-Tipp. Es ist nicht das Notebook mit dem schönsten Display und auch nicht das Modell mit der großzügigsten Speicherausstattung. Aber wer ein ausdauerndes, leistungsstarkes und gut ausgestattetes 16-Zoll-Notebook sucht, bekommt hier derzeit eines der runderen Gesamtpakete in dieser Preisklasse.
Preis-Leistungs-Einschätzung
Das Geekom GeekBook M16 wird vor allem dann spannend, wenn man den Straßenpreis und den aktuellen Rabattcode berücksichtigt. Zum UVP ist das Notebook bereits ordentlich aufgestellt, doch unterhalb der 800-Euro-Marke verschiebt sich die Bewertung deutlich zugunsten des M16.
Preisbereich
Zum UVP von 899 Euro
Zum regulären Preis ist das Geekom GeekBook M16 ein gutes Angebot, aber nicht frei von Konkurrenz. Die starke CPU-Leistung, der große Akku, Windows 11 Pro und die ordentliche Anschlussausstattung sprechen klar für das Gerät. Gleichzeitig muss man die Kompromisse beim Display, bei der SSD-Größe und beim verlöteten Arbeitsspeicher bewusst akzeptieren.
Bei rund 800 Euro
In diesem Preisbereich wird das M16 deutlich attraktiver. Dann bekommt man sehr viel Rechenleistung, einen außergewöhnlich großen Akku, ein solides Aluminiumgehäuse, USB4, HDMI, Wi-Fi 6E, Windows 11 Pro und ein schnelles USB-C-Netzteil zu einem sehr aggressiven Preis. Viele Konkurrenzprodukte müssen sich hier bereits strecken, um ein ähnlich rundes Gesamtpaket zu bieten.
Für unter 800 Euro
Mit Gutscheincode fällt das Geekom GeekBook M16 aktuell auf unter 800 Euro. In dieser Preisregion wird das Notebook zu einem sehr starken Preis-Leistungs-Tipp und stellt einige Konkurrenzmodelle spürbar ins Abseits. Wer nicht gezielt ein OLED-Display, eine höhere Auflösung, 120 Hz oder 32 GB Arbeitsspeicher für spezielle Anwendungen benötigt, bekommt hier ein außergewöhnlich ausdauerndes und leistungsstarkes 16-Zoll-Notebook fürs Geld. Der kostenlose USB-C Multi-Port-Adapter macht das Gesamtpaket noch attraktiver.
Fazit: Das GeekBook M16 ist ein Akku-Arbeitstier
Der GeekBook M16 Laptop im Test. Kann das Notebook mit Intel Ultra 9 185H-Prozessor und 99 Wh-Akku gegen die Konkurrenz bestehen?
Das Geekom GeekBook M16 ist kein klassisches Premium-Notebook, sondern ein stark kalkuliertes Arbeitsgerät. Die Stärken liegen klar bei CPU-Leistung, Akkulaufzeit, Anschlussvielfalt, Windows 11 Pro und dem insgesamt soliden Aluminiumgehäuse. Besonders der 99,9-Wh-Akku hebt das Gerät von vielen Konkurrenten ab und macht das M16 zu einem sehr ausdauernden Begleiter für Office, Web, WordPress, Recherche, Streaming uvm.
Die Schwächen sind ebenso eindeutig: Das Display ist nur durchschnittlich, die 512-GB-SSD knapp bemessen, der RAM verlötet und mit 16 GB gerade so an der Grenze. Dazu kommen ein hörbares Lüfterverhalten unter Last und Eingabegeräte, die eher solide als hochwertig wirken.
Wer kein OLED-Display und keine maximale Speicherausstattung benötigt, sondern ein schnelles, ausdauerndes und fair bepreistes Arbeits-Notebook sucht, wird mit dem Geekom GeekBook M16 sehr glücklich.
LG bringt seinen Wallpaper-TV W6 noch in diesem Monat nach Deutschland. Ein echtes Highlight ist dabei die Zero Connect Box.
Eigentlich hatte LG seine W-Serie nach dem Jahr 2019 in den Ruhestand geschickt. Doch 2026 bringt man die Wallpaper-TVs in Form des LG OLED W6 zurück. Die Fernsehgeräte werden vom Anbieter als „dünnste OLED-TVs der Welt“ vermarktet. Sie sind in der Tat nur 9,9 mm dick. Erreicht hat man dies vor allem durch die Auslagerung der Anschlüsse. Sie stecken nämlich in der externen Zero Connect Box.
LG OLED W6: Premium-Technik mit der Zero Connect Box und RGB Tandem
Deswegen kann der LG OLED W6 als (fast) kabellos beworben werden. Nur fast, weil ihr an den Fernseher immer noch ein Stromkabel anschließen müsst. Alle HDMI-Anschlüsse und Co. sitzen dann aber an der externen Zero Connect Box. Zuspieler wie Streaming-Sticks, Spielekonsolen oder UHD Blu-ray Player verbindet ihr also mit der kleinen Kiste. Diese leitet die Bild- und Tonsignale dann verlustfrei in 4K-Auflösung und mit bis zu 165 Hz Bildwiederholrate an den Smart-TV weiter. Die maximale Entfernung zwischen Box und Fernseher sollte nicht mehr als 10 m betragen.
Der LG OLED W6 kommt mit der Zero Connect Box und Wandhalterung im Lieferumfang.
Im Lieferumfang liegt aber nicht nur die Zero Connect Box bei, sondern auch eine passende Wandhalterung. Der LG OLED W6 ist nämlich ausschließlich für die Anbringung an der Wand gedacht. Die Zero Connect Box wurde dabei im Übrigen gegenüber der Variante, die etwa dem M5 beigelegen hat, überarbeitet. Sie ist deutlich schlanker und verfügt nun über vier statt nur drei HDMI-Anschlüsse.
Zuletzt aktualisiert am 7. August 2026 um 21:20 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
LG OLED W6: Das kostet das Premiummodell
Der LG OLED W6 nutzt, wie der G6, das neueste RGB-Tandem-Panel von LG Display mit Brightness Booster Ultra und einer verbesserten Anti-Reflexionsbeschichtung. Klar, dass der Fernseher neben HLG und HDR10 auch Dolby Vision IQ beherrscht. Als Betriebssystem dient ab Werk webOS 26. Schon auf der CES 2026 hatte der Hersteller die Smart-TVs erstmals präsentiert.
Der LG OLED W6 startet noch im Juli 2026 in den dt. Handel.
Die beiden Ausführungen des LG OLED W6 sind in Deutschland noch im Verlauf des Monats Juli 2026 zu haben. Die Preise hatte LG ja schon vorab bestätigt. So wird das Modell mit 77 Zoll (OLED77W69LA) 6.499 Euro kosten. Die Version mit 83 Zoll (OLED83W69LA) wird für 8.999 Euro den Besitzer wechseln. Es handelt sich jeweils um die unverbindlichen Preisempfehlungen. Je nachdem, welche Deals Händler so auffahren, könnten die Straßenpreise also in absehbarer Zeit deutlich niedriger ausfallen.
Apple TV spendiert mittlerweile kostenlose 4K-Upgrades für einige Serien. Allerdings kommen noch nicht alle Käufer in den Genuss.
Generell kennt ihr das Spielchen wahrscheinlich: Ihr kauft bei Apple TV einen Film in SD oder HD und erhaltet dann später, sollte eine 4K-Version erscheinen, ein kostenloses Upgrade. Das funktioniert sehr gut. Bei Serien sucht man allerdings größtenteils vergeblich. Das ändert sich gerade. Zumindest in den USA und Großbritannien hat Apple nämlich Käufern von Formaten wie „Mad Men“, „Star Trek: Strange New Worlds“ oder auch „The Twilight Zone“ (Reboot) kostenlose 4K-Aufwertungen spendiert.
Apple TV 4K: Kommen die 4K-Upgrades nach Deutschland?
Das ist durchaus neu, denn bisher kam da bei Serien auf der Plattform so gar nichts. Auch Neuveröffentlichungen gibt es üblicherweise nur maximal in HD. Bedauerlicherweise ist aber unklar, ob und wann Apple TV die Gratis-Upgrades auf 4K-Auflösung auch in Deutschland ausspielen könnte. Generell gibt es da oft regionale Unterschiede, selbst dann, wenn die internationalen Vertriebsrechte bei einem einzelnen Studio liegen.
Etwa können US-User bereits Titel wie „Fight Club“ oder „Minority Report“ via Apple TV in 4K Ultra HD genießen. In Deutschland liegen diese jedoch nur in HD vor. Insofern solltet ihr euch nicht zu früh Hoffnungen auf 4K-Upgrades für Serien machen. Es könnte sich aber lohnen, das Ganze zu beobachten. Die Dramaserie „Mad Men“ etwa gibt es hierzulande nicht einmal auf Blu-ray und auch Apple TV führt bei uns nur eine schnöde SD-Version.
Als kleine Erinnerung: Mit Apple TV ist in diesem Artikel die Plattform zum Kaufen und Leihen von Filmen gemeint. Apple nennt allerdings auch seine Streaming-Player „Apple TV“. Um diese geht es nicht. Auch meinen wir nicht den Streaming-Dienst Apple TV, früher Apple TV+. Wir wissen, diese Namensgebung ist alles andere als ideal – aber dafür dürft ihr euch beim Hersteller aus Cupertino bedanken. Bleibt zu hoffen, dass Serien in 4K Ultra HD bei Apple TV bald auch in Deutschland vermehrt bzw. in Form von Gratis-Upgrades Einzug halten. Schließlich erscheint in diesem Jahr beispielswiese noch „Sopranos“ auf 4K Ultra HD Blu-ray. Da würde ein Upgrade bei Apple TV auch vielen Nutzern entgegenkommen.
Netflix hat viele erfolgreiche Serien im Repertoire. Das Problem: Die meisten verlieren schon nach Staffel 1 rund 50 % ihrer Zuschauer.
Manche Serien werden mit zunehmender Laufzeit immer erfolgreicher. Andere erleben früh ihren Höhepunkt und verlieren dann immer stärker Teile ihres Publikums. Bei Netflix fallen offenbar die meisten Produktionen in die zweite Kategorie. Die Serie „The Night Agent“ konnte mit Season 2 etwa nur noch rund 50 % der Zuschauer erreichen, die in Runde 1 dabei gewesen sind. Bei Staffel 2 von „Beef“ brachen die Zuschauerzahlen gar um 70 % ein. Und selbst ein Hit wie „One Piece“ hat zwischen Staffel 1 und 2 direkt 30 % des Publikums verloren.
Für Serien bei Netflix gelten andere Regeln als im Fernsehen
Im linearen Fernsehen ist es eher traditionell so, dass erfolgreiche Serien meistens nach zwei oder drei Staffeln ihren Höhepunkt erreichen und dann immer weniger Zuschauer erreichen. Bei Netflix hingegen verlagert sich alles auf die 1. Staffel – danach geht es meistens nur noch bergab. Diese Daten stammen dabei von Netflix selbst, es handelt sich also nicht um Gerüchte. Doch der Streaming-Dienst rätselt noch, woran es liegen könnte.
Viele Netflix-Serien verlieren nach Staffel 1 bereits die Hälfte ihrer Zuschauer.
Freilich macht das Thema auch Investoren Sorgen. Denn schließlich muss Netflix seine Abonnenten langfristig bei Laune halten, um seine Einnahmen zu sichern. Wenn viele Serien aber nach Staffel 1 bereits wieder für Abwinken sorgen, wird das schwerer und schwerer. Im letzten Jahr sank die Zeit, welche Abonnenten aktiv das Streaming genutzt haben, um 2 %. Die Kunden finden also weniger, was ihnen ihre Zeit wert ist – ein Problem.
Kann Netflix wieder zu alten Stärken zurückfinden?
Trotz der Probleme mangelt es Netflix nicht an zugkräftigen Formaten wie „Bridgerton“, das etwa entgegen dem Trend immer noch gut läuft und bei den Zuschauern eine loyale Fanbasis aufgebaut hat. Zudem hat man einen prallgefüllten Katalog mit Eigenproduktionen wie „Cobra Kai“, „Stranger Things“, „Squid Game“ und mehr, der Alt- und Neukunden bei Laune halten kann.
Auch bleibt Netflix der unangefochtene Streaming-Marktführer. Die Zukunft des Unternehmens ist also derzeit noch gesichert. Allerdings sollte der Anbieter durchaus prüfen, warum die hauseigenen Serien so schnell „verbrannt sind“ und Zuschauer über die 1. Staffel hinaus nicht wirklich halten können.
Microsoft hat eine Entlassungswelle bestätigt. Vor allem im Xbox-Team kürzt man drastisch. Mitarbeiter müssen gehen und Studios schließen bzw. werden verkauft.
Microsoft streicht im Rahmen des nun begonnenen Fiskaljahres 2027 ca. 3.200 Stellen im Team Xbox. Schon heute fallen direkt 1.600 Arbeitsplätze weg. Zudem verlassen vier Studios den Xbox-Kosmos und wandern unter neue Dächer. Dabei betont die Xbox-Chefin Asha Sharma, dass dieser Schritt notwendig sei. Aktuell sei die Gaming-Sparte von Microsoft in keinem guten Zustand und arbeite mit vielfach niedrigeren Margen als die Konkurrenz.
Xbox holt die Fehler der Vergangenheit ein
Sharma betont, dass auf den Game Pass, eine Multiplattform-Strategie und ein breites Studio- und Inhaltsangebot gesetzt worden sei. Doch man habe damit nicht das Wachstum erreicht, das nötig gewesen wäre. Letzten Endes müsse man eingestehen, dass man zu viele Studios und Kataloge übernommen habe und nicht allen das passende Dach biete. Deswegen werden die beiden Entwickler Compulsion Games („South of Midnight“) und Double Fine Productions („Keeper“) wieder unabhängig.
Die Xbox Series X|S werden teurer.
Wiederum werden Undead Labs („State of Decay 3“) und Ninja Theory („Senua“) verkauft. Auch die Zukunft von Arkane wird derzeit verhandelt, hängt aber noch von Einigungen mit den Gewerkschaften in Frankreich ab. Allerdings nennt man die neuen Besitzer da bisher nicht. In anderen Studios soll es intern Veränderungen geben und es werden neue Schwerpunkte gesetzt. Es sollen aber keine bereits angekündigten First-Party-Spiele eingestampft werden.
Xbox will sich gesundschrumpfen und dennoch wachsen
Die Xbox-Chefin Asha Sharma bestätigt gleichzeitig tausende Entlassungen und die Trennung von Studien, während sie versucht, Aufbruchsstimmung aufkommen zu lassen. So gehe es darum, Xbox in eine größere und nicht in eine kleinere Zukunft zu führen. Auch die Investitionen wolle man etwa nicht abbauen, sondern besser fokussieren. Für die entlassenen Mitarbeiter dürfte das aber kaum ein Trost sein.
Das Ziel von Sharma ist es, ab 2027 wieder Wachstum zu erreichen. Ob dieser Plan aufgeht oder wir eher gerade den Anfang vom Ende erleben, muss die Zeit zeigen.
Sony erzählt uns gleichzeitig zwei sich widersprechende Geschichten. Einerseits findet das Disc-Laufwerk für die PS5 reißenden Absatz. Andererseits kauft angeblich kein Gamer mehr Discs.
So wird Sony ab Januar 2028 keine Spiele-Neuveröffentlichungen für PlayStation-Konsolen mehr auf Discs produzieren. First- und Third-Party-Neuerscheinungen werden dann ausschließlich über den PlayStation Store bzw. als Code-in-a-Box im Handel vertrieben. Der Hersteller rechtfertigt diesen Schritt mit sich verändernden Vorlieben der Kunden. Die ganze Branche entferne sich von Discs. Gleichzeitig beschränkt man aber den Verkauf des UHD-Laufwerks für die PlayStation 5 – wegen zu hoher Nachfrage.
PlayStation-Discs: Sind sie nun beliebt oder unbeliebt?
Sonys Schritt in Bezug auf das Disc-Erweiterungslaufwerk der PlayStation 5 (Pro) ist nicht neu. Die Beschränkung auf nur ein bestellbares Laufwerk pro Kunde gibt es seit Monaten. Als Begründung nennt der Hersteller die „große Nachfrage“. Gleichzeitig verabschiedet man sich aber mit der Begründung von Discs, dass diese nicht mehr nachgefragt würden. Das widerspricht sich: Gamer kaufen also angeblich viele Disc-Laufwerke, aber keine Spiele auf Disc?
Keine Disc-Versionen für Playstation-Games ab 2028. Ein weiterer Hinweis, dass die PS6 kein Disc-Laufwerk besitzt?
Auflösen ließe sich dieser Widerspruch, würden viele Spieler sich das Disc-Laufwerk für die PS5 kaufen, es dann aber am Ende doch nicht nutzen – oder nur für UHD Blu-rays mit Filmen und nicht mit Spielen. Die Kommunikation von Sony wirkt aber durchaus erklärungsbedürftig und legt eher einen anderen Hintergrund nahe: Sony schafft Discs weniger wegen „sich verändernder Kundenbedürfnisse“ ab und mehr, um den Gebrauchtmarkt zu begraben und Provisionen über den PlayStation Store einzuheimsen.
Sony kann die Preise besser kontrollieren
Dazu kommt, dass Sony und Partner über den PlayStation Store die Preise besser kontrollieren können. Es entfallen ja weitgehend Händler wie Amazon.de, MediaMarkt, Saturn und Co. die mit Angeboten dazwischenfunken könnten. Anders als im PC-Bereich, wo Plattformen wie der Epic Games Store, GOG oder Steam miteinander konkurrieren, beherrscht Sony den Markt mit dem PlayStation Store auf seinen Konsolen alleine.
Letzten Endes wird man die Lage leider nicht mehr ändern können. Denn auch Microsoft will sich von Discs für Xbox-Konsolen verabschieden. Doch die Kommunikation von Sony zeigt offenbar unfreiwillig doch die ausschlaggebenden Motive hinter dem Abschied von optischen Medien.
OLED-Fernseher gibt es inzwischen in vielen Größen, Preisregionen und Ausstattungsvarianten. Genau deshalb lohnt es sich, nicht nur auf den Rabatt oder die Bildschirmdiagonale zu schauen, sondern auf die Frage, wo der Fernseher am Ende wirklich stehen oder hängen soll.
Bei MediaMarkt stehen aktuell drei LG-OLED-Modelle im Fokus, die auf den ersten Blick sehr nah beieinanderliegen, aber unterschiedliche Käufer ansprechen: zwei 55-Zoll-Varianten aus der G5-Serie und ein kompakter 48-Zoll-C5. Der Unterschied liegt also nicht nur im Preis, sondern vor allem bei Aufstellung, Größe und Einsatzzweck. Gerade beim OLED-Kauf ist das wichtig. Ein guter Fernseher kann im falschen Raum trotzdem die unpraktischere Wahl sein. Wer weit weg sitzt, profitiert von mehr Diagonale. Wer nah am Bildschirm sitzt, etwa am Schreibtisch oder in einer kleineren Wohnung, kann mit 48 Zoll sogar besser fahren. Und wer den TV wie ein Bild an die Wand bringen möchte, sollte nicht dieselbe Variante kaufen wie jemand, der den Fernseher klassisch auf ein Lowboard stellt.
48 oder 55 Zoll: Die richtige Größe entscheidet mehr als viele denken
Die korrekte Größe ist für den optimalen Fernsehgenuss extrem wichtig, vor allem bei OLED-TVs, bei denen mit wachsender Zollgröße meist das Preis-zu-Zoll-Verhältnis schlechter wird.
Viele Käufer greifen automatisch zur größeren Diagonale, weil „mehr Bild“ erst einmal nach der besseren Entscheidung klingt. Ganz so einfach ist es aber nicht. 55 Zoll sind für die meisten Wohnzimmer immer noch die beliebteste Größe. Groß genug für Filme, Serien, Sport und Games, aber weiterhin nicht so dominant, wie ein Modell mit 65, 77 oder gar 83 Zoll. Mit einem 55-Zoll-OLED bekommt man wirklich eine hervorragende Größe, die vor allem im Preis-Größen-Verhältnis das attraktivste Preisniveau bietet.
48 Zoll sind dagegen keine Sparvariante. Diese Größe ist vor allem dann spannend, wenn der Sitzabstand geringer ausfällt. Schlafzimmer, Arbeitszimmer, oder kleinere Apartments sind typische Beispiele. Zudem muss man anmerken, dass man einen 48-Zoll-OLED doch sehr gut als Gaming-Monitor nutzen kann, an den man ggf. nur auf bis zu einen Meter heranrückt, um alle Details der Spielewelt erkennen zu können. Gerade bei 4K-Inhalten, Konsolen und PC-Gaming ergibt ein 48-Zoll-OLED daher sehr viel Sinn. Im Gegensatz dazu ist man nämlich bei größeren Zollgrößen verlockt, in einer regulären Sitzentfernung zum TV Platz zu nehmen. Dann wird es ggf. schwer, bei bestimmten Spielen die Oberhand zu behalten, weil man das Gesamtbild vielleicht gut erkennt, es jedoch etwas zu anstrengend ist für die Augen.
G5: Premium-Modell mit stärkerem Fokus auf Helligkeit, Design und Ausstattung
C5: kompakterer OLED-Allrounder mit starkem Gaming- und Streaming-Fokus
LG G5 LS (OLED55G56LS): Der G5 für alle, die ihren OLED klassisch aufstellen möchten
Der OLED G5 ist das absolute Premium-Modell von LG.
Der LG OLED55G56LS mit 55 Zoll ist die Variante, die man dann ins Auge fassen sollte, wenn der Fernseher auf einem Lowboard, TV-Möbel oder Sideboard stehen soll. Das klingt banal, ist aber bei der G-Serie wichtig, weil LGs Gallery-Modelle traditionell stark auf Wandmontage ausgelegt sind. Beim G56LS ist der Standfuß bereits Teil des Pakets, wodurch der Fernseher ohne zusätzliche Planung klassisch im Wohnzimmer platziert werden kann. Technisch bewegt man sich hier in der G5-Klasse. Das bedeutet OLED evo Panel, 4K-Auflösung, Dolby Vision, Dolby Atmos, Gaming-Funktionen mit VRR, ALLM, FreeSync und G-Sync sowie ein besonders schlankes Gallery-Design. Für Nutzer, die möglichst viel Bildqualität im 55-Zoll-Format suchen, aber nicht bohren oder eine Wandhalterung montieren möchten, ist genau diese Variante die naheliegende Wahl.
Spannend ist der G56LS außerdem für Wohnzimmer, in denen der Fernseher auch tagsüber oder bei Restlicht genutzt wird. Die G-Serie ist innerhalb von LGs OLED-Line-up stärker auf hohe Bildhelligkeit und ein hochwertiges Gesamtpaket ausgelegt als die C-Serie.
LG G5 LW (OLED55G57LW): Die bessere Wahl, wenn der TV an die Wand soll
Der LG OLED evo G5 nutzt 165 Hz als Bildwiederholrate und ist an der Wand ein echter Hingucker!
Der LG OLED55G57LW mit 55 Zoll ist auf den ersten Blick sehr nah am OLED55G56LS, richtet sich aber an einen anderen Einsatzzweck. Hier steht die Wandmontage im Mittelpunkt. Wer den OLED möglichst flach und sauber an die Wand bringen möchte, sollte deshalb nicht nur auf die Modellreihe G5 schauen, sondern konkret auf die passende Variante. Genau hier liegt der eigentliche Unterschied: Während der G56LS mit Standfuß kommt, ist der G57LW die Wandhalterungs-Variante. Damit passt er besser zu Nutzern, die den Fernseher wirklich als Gallery-TV verwenden möchten. Also nicht einfach nur „irgendwie an die Wand“, sondern möglichst reduziert, flach und wohnlicher integriert.
LG C5 (OLED48C57LA): Der kompakte OLED für Gaming, Schlafzimmer und kleinere Räume
Der LG C5 4K OLED TVs ist einfach ein Preis-Leistungs-Hammer, vor allem in der 48/55 Zoll-Variante.
Der LG OLED48C57LA mit 48 Zoll spielt in diesem Vergleich eine andere Rolle. Er ist nicht einfach der kleinere G5, sondern ein C5-Modell mit 48 Zoll. Genau deshalb sollte man ihn auch nicht als „abgespeckte Notlösung“ behandeln, sondern als bewusst kompakteren OLED für andere Räume und andere Nutzungsszenarien. 48 Zoll können gerade dann attraktiv sein, wenn ein 55-Zöller zu dominant wäre. In einer kleineren Wohnung, im Schlafzimmer oder an einem Gaming-Setup kann die kompaktere Diagonale sogar angenehmer sein. Man sitzt näher am Bild, bekommt weiterhin OLED-typisches Schwarz, kräftigen Kontrast und moderne Gaming-Features, ohne dass der Fernseher zu groß wirkt.
G5 oder C5: Der Unterschied liegt nicht nur im Preis
Die wichtigste Unterscheidung in diesem Vergleich lautet nicht nur 48 gegen 55 Zoll, sondern auch G5 gegen C5. Die G-Serie ist bei LG höher positioniert und richtet sich stärker an Nutzer, die ein besonders hochwertiges Wohnzimmermodell suchen. Das betrifft Design, Helligkeit, Ausstattung und den Anspruch, den Fernseher optisch stärker in den Raum zu integrieren.
Die C-Serie ist dagegen seit Jahren der OLED-Allrounder im LG-Line-up. Sie ist nicht so kompromisslos auf den Gallery-Gedanken ausgelegt, bietet aber sehr viele Funktionen, die für Streaming, Gaming und Filmabende wichtig sind. Für viele Käufer ist der C5 deshalb nicht die schlechtere, sondern die rationalere Wahl, besonders dann, wenn der Preis, die Größe und der geplante Raum besser passen. Wir würden es uns fast trauen zu sagen, dass der visuelle Qualitätsgewinn des G5 in den meisten Fällen nicht im Verhältnis zum höheren Preis liegt. Das liegt auch daran, dass die C5-Serie bereits eine sehr gute Basisqualität abliefert und eigentlich alles an Features mit sich bringt, die man sich als Ottonormalverbraucher von einem TV wünscht.
Capelight Pictures feiert seine „Christmas in July“-Aktion und versorgt euch mit allerlei preisgünstigen 4K UHD Blu-rays. Am 6. Tag gibt es wieder mehrere Filme, die zum Schnäppchenpreis von je nur 12,12 Euro angeboten werden. Bei so günstigen Preisen gilt jedoch: Solange der Vorrat reicht!
Zur Auswahl stehen euch unter anderem die Standard-Varianten zu „The Astronaut“, „The Ugly Stepsister“, „Ice Road: Vengeance“ mit Liam Neeson, „Rain Man“, „Operation Kabul“ oder „Ronin“ mit Robert De Niro. Die Anzahl der Aktionstitel ist überschaubar und somit ist man auch schnell durch mit den Schnäppchen. Wer sich für einen der Filme interessiert, sollte nicht allzu lange mit der Bestellung warten. Die wie vorhergehenden „Christmas in July“-Angebote gezeigt haben, können Titel binnen weniger Stunden vergriffen sein. Übrigens findet ihr in der Auswahl noch ein paar Mediabook-Varianten vom Vortag, die für je 19,19 Euro zum Kauf stehen. Übrigens: Mit dem Gutschein-Code „5EURimJuli“ bekommt ihr zusätzlich 5 Euro Rabatt ab 50 Euro Bestellwert.
Wer keine Ahnung hat, welcher der Titel sich lohnen könnte, für den haben wir noch einen kleinen Guide: „Rain Man“ ist klar der stärkste Titel in der Produktauswahl. Ein Oscar-prämiertes 80er-Drama mit Dustin Hoffman und Tom Cruise. Noch etwas ernster und politisch aufgeladen geht es bei „Mississippi Burning“ zur Sache. Der Titel stammt von 1988, doch das Kernthema ist aktueller denn je. Mehr Action und Thriller-Atmosphäre liefert euch „Ronin“ mit Robert De Niro und Jean Reno in den Hauptrollen. „WarGames“ ist immer noch ein sehr gut bewerteter 80er-Jahre-Thriller, der ebenfalls durch die aktuelle geopolitische Entwicklung wieder an Brisanz gewinnt. Man sieht dem Titel jedoch etwas sein Alter an (1983).
Drei große Hollywoodstudios verklagen den KI-Anbieter Midjourney. Der versucht nun, sie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.
Als Reinholer: Midjourney ist ein KI-Anbieter, der es erlaubt, Bilder zu erstellen. Das allein wäre nicht verwerflich, allerdings war es lange möglich, über das Tool z. B. auch Pics mit urheberrechtlich geschützten Charakteren wie den Simpsons, Superman oder Shrek zu erstellen. Das passte den Hollywoodstudios Disney, Universal und Warner Bros. natürlich so gar nicht – sie verklagten Midjourney. Doch letztere werfen den Studios inzwischen vor, mit zweierlei Maß zu messen.
Sind die Hollywoodstudios selbst besser?
Denn Midjourney vermutet, dass Disney, Universal und Warner Bros. hinter verschlossenen Türen genau so vorgehen wie Midjourney selbst – also auch urheberrechtlich geschütztes Material Dritter für KI-Zwecke verwenden. Deswegen fordert Midjourney, dass die Konzerne offenlegen sollen, wie sie selbst künstliche Intelligenz z. B. für die Filmproduktion einsetzen. Sollte herauskommen, dass Disney und Co. genau so handeln wie Midjourney, dann könnte man das Vorgehen als branchenüblich betrachten. Es bestünde dann aus Midjourneys Sicht kein Anlass zur Klage.
Mijourney argumentiert zusätzlich, dass man sich im „Fair Use“-Bereich bewegt habe. Die Nutzung der urheberrechtlich geschützten Daten bestreitet man also nicht grundsätzlich, sieht sie aber als legal an. Vor Gericht kam Midjourney bisher jedoch lediglich zum Teil weiter. Denn es wurde nur angeordnet, dass Disney, Universal und Warner Bros. Daten zu KI-Tools herausgeben müssen, die sich an Privatkunden richten – nicht zur internen Verwendung.
Midjourney hakt nach
Midjourney fordert hingegen auch interne Daten – etwa zu KI-Trainings und den entsprechenden Datensätzen, internen KI-Präsentationen und der Art und Weise, wie die Hollywoodstudios künstliche Intelligenz für die Film- und Serienproduktion verwenden. Solche Daten wollen Disney, Universal und Warner Bros. allerdings nicht freiwillig herausrücken. Auch das Gericht bezeichnete die Informationen zunächst als irrelevant. Midjourney beharrt bisher auf der Herausgabe.
Das Argument des KI-Anbieters lautet eben: Gehen die Studios selbst haargenau wie Midjourney selbst mit Trainingsdaten vor, wäre von einem branchenüblichen Verfahren auszugehen und die Klage gegenstandslos. Auch für uns wäre natürlich spannend, welche KI-Kniffe die Studios bereits einsetzen und nicht offenlegen wollen.