Teufel bringt mit dem T 10 Mk2 eine Neuauflage seines Aktiv-Subwoofers auf den Markt. Dieses Modell kann insbesondere Soundbars praktisch erweitern.
So hatte Teufel den Subwoofer schon kurz angerissen, als der Berliner Hersteller seine beiden neuen Soundbars Cinebar Pro 2 und Ultima 2 auf der IFA 2026 vorgestellt hatte. Das passt auch gut zusammen, denn der kabellose Subwoofer ist als Erweiterung für derartige Klangriegel konzipiert. Kompatibel ist er auch zu den Cinebar-Modellen (11/22, One, Lux, Pro, Ultima, Duett, Trios), der Ultima 25 Aktiv, dem Impaq 8000 und der CoreStation.
Teufel T10 Mk2 beherrscht sowohl den Frontfire- als auch den Downfire-Betrieb
Ein Pluspunkt des Teufel T10 Mk2 liegt darin, dass er sich dank abnehmbarer und anpassbarer Gummifüße sowohl im Frontfire- als auch im Downfire-Modus aufstellen lässt. Da seid ihr also in der Aufstellung ganz flexibel. Der Hersteller verbaut bei diesem Modell einen langhubigen 250-mm-Tieftöner. Diesen kombiniert man mit einer 150-Watt-Class-D-Endstufe. Der Subwoofer deckt dabei einen Frequenzbereich von 31 bis 190 Hz ab.
Der Teufel T 10 Mk2 lässt sich im Downfire- und Frontfire-Modus nutzen.
Dank seiner kompakten Maße von 34,1 x 45 x 38 cm bei einem Gewicht von 15,5 kg lässt sich der Teufel T 10 Mk2 auch in kleineren Zimmern gut unterbringen. Einerseits lässt sich der Subwoofer kabellos mit kompatiblen Soundbars kombinieren, andererseits aber auch per Kabel mit Receivern verbinden. Oder ihr nutzt den optional erhältlichen Wireless-Transmitter, der mit AVR-Modellen von Denon, Marantz, Yamaha und Pioneer kombiniert werden kann.
Zur Anpassung der Wiedergabe gibt es auch noch einen anpassbaren Tiefpassfilter, Phasenumschalter und Pegelregler. Teufel verwendet ein Holzgehäuse und ein mattes Finish, damit sich der T 10 Mk2 in die meisten Umgebungen nahtlos integrieren kann. Über den Berliner Direktvertrieb ist der neue Teufel T 10 Mk2 ab sofort in den beiden Farbvarianten Schwarz und Weiß zum Preis von 419,99 Euro erhältlich. Zudem ist der Subwoofer Bestandteil diverser Bundles mit Soundbars.
Die 4K Blu-ray-Neuheiten der KW 38/2026 sind schnell zusammengefasst: Steven Spielberg bringt mit „Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit“ seinen neuen Science-Fiction-Film ins Heimkino. Dazu kommt „Lion Fist – Kampf der Champions“ als limitiertes 4K-Mediabook für Freunde klassischer Martial-Arts-Action.
Gerade bei Der Tag der Wahrheit lohnt sich ein Blick auf die Varianten. Universal veröffentlicht den Film wahlweise als reguläre 4K Ultra HD Blu-ray inklusive Blu-ray oder als limitiertes Steelbook. Kampf der Champions geht dagegen direkt auf die Sammler. Capelight packt UHD und Blu-ray zusammen mit Booklet und einer ordentlichen Portion Bonusmaterial ins Mediabook. Das war es auch schon. Zum baldigen Start des Oktoberfests, dem Ende der letzten Sommerferien und dem Schulstart trauen sich wohl nicht mehr Video-Dealer ihre Neuheiten zu veröffentlichen. Dafür sieht es in der kommenden Woche wieder etwas „breiter“ aus.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 22:52 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 22:52 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 05:01 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 05:20 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Highlight:Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit ist natürlich der große Titel dieser kleinen Release-Woche. Steven Spielberg erzählt darin von einer Welt, in der sich die Frage nach außerirdischem Leben plötzlich nicht mehr mit „vielleicht“ beantworten lässt. Emily Blunt spielt die Meteorologin Margaret Fairchild, die während einer Live-Sendung von einem unerklärlichen Phänomen getroffen wird. Was sie sagt, klingt für fast alle wie unverständliches Kauderwelsch. nur Daniel Kellner, gespielt von Josh OConnor, kann sie verstehen. Kellner versucht schon länger, zu beweisen, dass die Regierung Informationen über außerirdisches Leben zurückhält.
Die deutsche 4K UHD erscheint zusammen mit der Blu-ray und wird zusätzlich als limitiertes Steelbook angeboten. Gelistet sind eine Laufzeit von rund 145 Minuten, 2.39:1 sowie deutscher und englischer Ton. Für einen aktuellen Spielberg-Film ist das natürlich eine Veröffentlichung, die im Heimkino-Regal nicht lange unbemerkt bleiben dürfte.
Kampf der Champions (2026): Retro-Martial-Arts für Bloodsport-Fans
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 01:11 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 00:56 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 00:56 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Sammler-Tipp:Lion Fist – Kampf der Champions geht ganz bewusst zurück zu den Martial-Arts-Filmen der 80er und 90er. Mathis Landwehr spielt Joe, der nach vier Jahren unschuldig im Gefängnis zurückkehrt und dringend Geld für die lebensrettende Operation seines Sohnes benötigt. Seine Lösung: ein All-Styles-Turnier mit 100.000 Dollar Preisgeld.
Capelight veröffentlicht den Film als limitiertes 2-Disc-Mediabook mit 4K UHD, Blu-ray und 24-seitigem Booklet. Zum Bonusmaterial gehören Interviews mit Kurt McKinney und Keith Cooke, Behind-the-Scenes- und Behind-the-Action-Featurettes, Kampfszenen-Previsualisierungen, geschnittene Szenen und das Musikvideo zu „Heart of a Lion“. Die UHD läuft rund 91 Minuten und liegt in HDR vor; Deutsch und Englisch gibt es jeweils in DTS-HD Master Audio 5.1.
Der Streaming-Player erhält noch heute ein Upgrade auf tvOS 27. Mit im Gepäck hat die neue Software natürlich auch frische Funktionen.
Update: Wir haben euch den offiziellen Changelog zu tvOS 27 an das Ende des Beitrags angehängt.
Apple wird das Update auf tvOS 27 heute Abend in die Verteilung schicken. In den Genuss werden die Streaming-Player der Reihe Apple TV 4K ab dem Modelljahr 2021 kommen. Unterstützung für die KI-Siri ist zwar noch nicht dabei, dafür kommt z. B. Unterstützung für Hi-Res Audio, Thread 1.4 und ein Paket neuer Funktionen für Apple Music. Unterdessen müssen wir aber auf einen brandneuen Apple TV 4K der 4. Generation warten.
tvOS 27 könnte später aufgebohrt werden
So enthält tvOS 27 deswegen auch weniger brandneue Funktionen als vorherige, größere Versionssprünge. Das könnte eben dem geschuldet sein, dass für 2026 immer noch ein neuer Apple TV 4K erwartet wird. In der letzten Woche gab kein neuer Streaming-Player beim iPhone-Event seinen Einstand. Jetzt hoffen Fans auf den November 2026. In jenem Monat könnte der Hersteller aus Cupertino dann also neben einem neuen HomePod und weiteren Smart-Home-Produkten endlich auch eine neue Generation des Apple TV 4K auspacken.
Stellt Apple bald seinen nächsten Apple TV 4K vor?
Apple verspricht jedenfalls zunächst für tvOS 26 bis zu 30 % schnellere App-Starts und eine flottere Bedienung des Systemmenüs. Auch AirPlay-Verbindungen sollen reibungsloser laufen. Apple Music unterstützt zudem nun auch am Apple TV 4K Hi-Res Audio (24-bit/192 kHz) sowie Funktionen wie AutoMix und Crossfade. Obendrein wartet in der Oberfläche eine neu gestaltete Podcasts-App, die sowohl Audio- als auch Videopodcasts anbietet.
Kernfunktionen bleiben identisch
Neue Kernfunktionen sind aber zu tvOS 27 nicht hinzugekommen und auch am Design der Oberfläche hat sich im Grunde nichts getan. Wir rechnen damit, dass Apple sich für ein späteres Update, das gemeinsam mit dem Apple TV 4K der 4. Generation erscheinen könnte, noch ein paar größere Neuerungen aufspart. Zumindest wäre das ein relativ logischer Gedankengang des Herstellers.
Changelog tvOS 27:
Apple Music
Unterstützung für Hi-Res Lossless Audio ermöglicht ein Hörerlebnis in Studioqualität.
AutoMix sorgt für nahtlose Übergänge zwischen Songs – ähnlich wie bei einem DJ. Dabei werden Tempoanpassung und Beatmatching eingesetzt, um eine unterbrechungsfreie Wiedergabe zu ermöglichen.
Diese Version enthält außerdem weitere Funktionen und Verbesserungen:
Video-Podcasts bringen eure Lieblingssendungen mit der neu gestalteten Podcasts-App auf den Fernseher.
Verbesserungen bei AirPlay sorgen für schnellere und reaktionsfreudigere Verbindungen, wenn Fotos, Videos und Musik vom iPhone, iPad oder Mac auf Apple TV übertragen werden.
Transkribierte Audioinhalte helfen dabei, dem Geschehen zu folgen, wenn keine regulären Untertitel oder Untertitel für Hörgeschädigte verfügbar sind.
Mit der Unterstützung für dynamischen Text in den Bedienungshilfen lässt sich die bevorzugte Textgröße für unterstützte Apps festlegen.
Über individuelle App-Einstellungen können Nutzer daran gehindert werden, bestimmte Apps zu starten.
Disney+ muss weiterhin ohne HDR und Dolby Vision auskommen – und auch 4K gerät wieder ins Wanken. Jetzt wissen wir, welche Summen gezahlt werden müssten, um die Features abzusichern.
So steckt hinter den Konflikten rund um 4K, HDR und Dolby Vision stets das selbe Unternehmen: InterDigital. Letztere halten diverse Patente rund um die Technologien, die Disney+ mit seinem Videostreaming-Angebot bisher verletzt haben soll. Vor Gericht bekam das Unternehmen mehrfach Recht. Deswegen musste Disney+ eben erst Dolby Vision und später auch 4K und HDR entfernen. 4K konnte man zwar später zurückbringen, allerdings nur an ausgewählten Geräten, welche den VP9-Codec unterstützen.
101,7 Mio. Euro soll Disney+ bzw. The Walt Disney Company blechen
InterDigital verlangt jedenfalls 101,7 Mio. Schadensersatz – allein wegen der Patente rund um HDR-Streaming. Das wäre also keineswegs die Gesamtsumme, die The Walt Disney Company im schlimmsten Fall zahlen müsste. Denn weitere Patente drehen sich um 4K-Streaming und um Funktionen wie Google Cast und Apple AirPlay 2. Auch diese beiden Features musste Disney+ nämlich in den letzten Wochen ersatzlos entfernen.
Disney+ verliert schon wieder eine Funktion.
Zusätzlich müsste Disney natürlich laufende Lizenzgebühren an InterDigital entrichten, wollte man für seine Kunden 4K Ultra HD, HDR und Dolby Vision breit zurückbringen. Aktuell scheint man jedoch bei Disney+ lieber erst einmal Funktionen zu entfernen, auch wenn dadurch der Premium-Tarif in Deutschland ordentlich Federn gelassen hat. Dabei drehen sich die Vorwürfe im Übrigen nicht nur um das Videostreaming in Deutschland, sondern auch in 19 weiteren europäischen Ländern.
Die Abonnenten müssen es am Ende ausbaden
Wer nun vor Gericht am Ende siegen wird, der Rechtsstreit wird sicherlich noch durch mehrere Instanzen gehen und könnte sich Jahre hinziehen, ist ungewiss. Zumindest in einem Punkt hat InterDigital jedoch sicherlich Recht: Aktuell müssen die Kunden von Disney+ die Sache ausbaden. Denn jene leiden unter den fehlenden Funktionen, während die Streaming-Plattform nur auf direkte Anfrage Erstattungen und Rabatte gewährt.
LG wehrt sich gegen die jüngsten Vorwürfe, seine Smart-TVs die Zuschauer auszuspähen. Man spricht von „Missverständnissen“.
Allerdings geht LG auch gar nicht konkret auf alle Vorwürfe ein und weicht anderen aus, indem man Dinge betont, die so gar nicht kritisiert worden sind. Beispielsweise stellt der südkoreanische Hersteller klar, dass man seine Nutzer natürlich nicht über die Mikrofone durchgängig abhöre. Das wurde aber auch gar nicht behauptet. Kritik gab es vielmehr daran, dass die Mikrofone der Smart-TVs auch ca. 15 Sekunden nach einer Spracheingabe weiter mithören.
So können Unterhaltungen und Personen aufgenommen werden, die keine Relevanz für die Spracheingabe haben. Zudem fand der YouTube-Kanal, der die Diskussion angestoßen hatte, Gamers Nexus, auch Dateien, welche Konversationen transkribiert und im Klartext enthielten.
LG bezeichnet Privatsphäre als „fundamentales Prinzip“ seiner Produkte
LG betont, dass Privatsphäre ein „fundamentales Prinzip“ der Produkte des Unternehmens sei. Derzeit gäbe es aber viele „Missverständnisse“ zur Funktionsweise der eigenen Smart-TVs. Etwa erklärt der Hersteller in seiner Stellungnahme, dass Teile der Datenerfassung optional und als Standard ausgeschaltet seien. Andere, wie auch ACR (Automated Content Regonition) seien durch die Nutzer deaktivierbar.
Zu erwähnen ist, dass der YouTube-Kanal Gamers Nexus auch zeigen konnte, dass die Fernseher von LG z. B. weitere Geräte und Netzwerke in der Nähe erfassen und scannen. Allerdings ist das eben nicht nur bei LG der Fall, sondern andere TV-Hersteller handhaben das im Grunde genau so. Ursache ist, dass die Anbieter inzwischen auch nach dem eigentlichen TV-Verkauf viel Geld mit dem Ausspielen von Werbung bzw. „Empfehlungen“ verdienen.
Antwort der Kritiker liegt bereits vor
Gamers Nexus hat bereits mit einem Antwortvideo auf die Stellungnahme von LG reagiert. Dabei zeigt man sich unbeeindruckt und hält an den Vorwürfen fest. Im Übrigen hat der Hersteller sich auch zu den Sicherheitslücken geäußert, wenn auch nur sehr allgemein. So betont man, dass kein technisches Gerät zu 100 % sicher sein könne. Man verbessere seine Produkte aber über ihren gesamten Lebenszyklus stets.
Am Ende wird die Kritik an der Schnüffelei durch Smart-TVs wohl noch lange bestehen bleiben. Die Hersteller dürften unterdessen wenig ändern – zu lukrativ ist das Geschäft mit Daten und Werbung.
Neue Fernseher in XL-Größen und 3D, Bewegung bei Apple TV und Disney+, zahlreiche Film-Ankündigungen auf 4K UHD Blu-ray sowie spannende Audio-Neuheiten. In unserem Heimkino-Rückblick erfährst du, was in der vergangenen Woche wichtig war!
Die Woche hatte aus Heimkino-Sicht doch so einiges zu bieten. Besonders groß war euer Interesse dieses Mal an den Entwicklungen rund um Apple TV 4K und Disney+. Doch auch physische Unterhaltungsmedien wie 4K‑UHD-Blu-rays standen hoch im Kurs. Dazu kamen neue Fernseher mit RGB‑Mini-LED und Micro LED, frische 4K-Projektoren sowie mehrere interessante Audio-Neuheiten.
Streaming: Apple TV 4K und Disney+ sorgen für Gesprächsstoff
Fans des Apple TV 4K müssen sich weiterhin auf eine neue Version des Streaming-Players gedulden.
Das meistgelesene Thema drehte sich um einen möglichen neuen Apple TV 4K für 2026. Seit Monaten verdichten sich die Hinweise auf eine neue Streaming-Player-Hardware aus Cupertino, jedoch wurde während Apples September-Event dem Apple TV 4K keine Aufmerksamkeit geschenkt. Angeblich gibt es noch im November 2026 ein Apple-Event, welches sich um das Thema Smart-Home drehen soll. Vielleicht erblickt dort endlich die 4. Generation des 4K-Streaming-Players das Licht der Welt.
Disney+ war das zweite große Thema der Woche. Der Streamingdienst hatte zuletzt bereits mit mehreren technischen Problemen zu kämpfen und jetzt verabschiedet sich die nächste Funktion von Disney+. Das große Problem mit der nicht genehmigten Nutzung bestimmter Patente zur Übertragung von audiovisuellen Inhalten, lässt die Plattform nicht zur Ruhe kommen. Derweil zahlen viele Kunden weiterhin ihre Premium-Abonnement, ohne einen wirklichen Mehrwert davon ziehen zu können.
Amazon geht für KI-Synchronisationen den nächsten Schritt.
Amazon experimentiert unterdessen mit KI. Prime Video setzt eine neue Technik ein, mit der bei Synchronfassungen die Lippenbewegungen der Schauspieler an die jeweilige Sprache angepasst werden können. Ein technisch spannender Ansatz, der allerdings auch neue Fragen zum Einsatz künstlicher Intelligenz bei Film und Fernsehen mit sich bringt. Zumindest können wir dieser Entwicklung etwas Positives abgewinnen. Leute, deren Sprachverständnis nicht nur über das Hören, sondern auch über die Beobachtung der Lippenbewegungen funktioniert, könnten von dieser Funktion wirklich profitieren.
4K Blu-ray: Terminator, Mutiny und viele Klassiker
„Terminator“ erscheint in der ultimativen, restaurierten Fassung mit überarbeitetem deutschen Originalton auf 4K UHD Blu-ray! || Bild: KI-generierte Illustration
Auch bei der physischen 4K Blu-ray war richtig viel los. Besonders stark eingeschlagen hat die Meldung zu „Mutiny“ mit Jason Statham. Für die Heimkino-Veröffentlichung liegen inzwischen die finalen Cover-Artworks für DVD, Blu-ray und 4K Ultra HD vor. Noch interessanter für Sammler dürfte die Rückkehr eines echten Klassikers sein: „Terminator“ erscheint gleich in acht neuen 4K-Sammler-Editionen. Besonders erfreulich ist dabei, dass auch der deutsche Originalton restauriert wurde.
Der Kult-Klassiker „Master of the Universe“ (1987) erscheint in einem aufwendig restaurierten 4K Blu-ray Mediabook inkl. einem neuen „Extended Preview Cut“ und Dolby Atmos! || Bild: KI‑generierte Bildmonage.
Ein etwas unerfreulicheres Thema kam aus dem Hardware-Bereich. Panasonic hat in den USA die Preise seiner 4K-Blu-ray-Player zum Teil deutlich angehoben. Auch in Großbritannien ist bereits Bewegung bei den Preisen zu erkennen. Entsprechend stellt sich die Frage, ob Deutschland folgen könnte.
Fernseher: 163 Zoll, 3D, 10.000 Nits und neue RGB-Technik
Bei den Fernsehern ging es diese Woche vor allem um eines: neue Display-Technologien. Hisense sorgte mit einem 163 Zoll großen Micro-LED-Fernseher mit bis zu 10.000 Nits für Aufmerksamkeit. Noch ungewöhnlicher: Das Modell demonstrierte auch wieder 3D. Ob daraus tatsächlich ein Comeback von 3D-Fernsehern entsteht, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Toshiba bzw. Regza meldete sich ebenfalls eindrucksvoll zurück und zeigte einen 116-Zoll-Fernseher mit RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung.
Das Bild symbolisiert, wie moderne Smart TVs Inhalte erkennen, Geräte im Netzwerk erfassen und im schlimmsten Fall zum Sicherheitsrisiko werden können. || Bild: KI-generierte Illustration
Bei LG haben wir allerdings etwas genauer hingesehen. Die als Mini RGB evo vermarkteten Fernseher werfen einige Fragen zur tatsächlich eingesetzten Hintergrundbeleuchtung auf. Unter anderem fehlen bei bestimmten Modellen separate rote LED-Chips, während beim MRGB85 sogar eine Edge-LED-Konstruktion zum Einsatz kommt. Ein völlig anderes LG-Thema betraf die Sicherheit moderner Smart-TVs. Sicherheitsforscher demonstrierten, welche Möglichkeiten ein kompromittierter Fernseher theoretisch als Überwachungsgerät bieten kann. Ein guter Hinweis darauf, dass aktuelle Fernseher inzwischen nicht nur Displays, sondern vollständig vernetzte Computer im Wohnzimmer sind.
Projektoren: BenQ und XGIMI setzen auf High-End-Heimkino
Der XGIMI Aura 3 Max unterstützt 120Hz bei 4K-Auflösung und schafft bis zu 5.700 ISO-Lumen
Angebote der Woche: von Audio über Fernseher bis Star Wars
MediaMarkt TV & Sound Tiefpreiswoche mit Fernseher, Soundbar, Kopfhörer und Lautsprechern im Angebot
Neben den Neuheiten gab es auch mehrere interessante Angebote. MediaMarkt hat eine neue TV & Sound Tiefpreiswoche gestartet, bei der unter anderem Geräte von Sonos, Bose, Sony und Samsung reduziert wurden. Bei den Fernsehern waren ein 55 Zoll großer LG OLED für 979 Euro und ein 75-Zoll-QNED für 899 Euro interessant. Wer dagegen seine digitale Filmsammlung erweitern möchte, bekommt wie bereits erwähnt aktuell die komplette Skywalker Saga mit allen neun Star-Wars-Episoden für 89,99 Euro.
Die Highlights der Woche gibt es auch über unseren kostenlosen Newsletter!
Wer die Highlights der Woche nicht verpassen möchte, darf sich gerne für unseren kostenlosen, wöchentlichen Newsletter eintragen. Ebenso steht eine „tägliche“ Option zur Auswahl, bei der ihr regelmäßig über die neuesten Beiträge auf unserer Webseite informiert werdet. Zuletzt haben wir noch zwei spezielle Verteiler, über die wir speziell zu 4K‑Blu-ray- und Apple-TV‑Neuheiten und -Aktionen berichten:
Wer seine digitale Star-Wars-Sammlung komplettieren möchte, bekommt aktuell wieder eine interessante Gelegenheit: Apple bietet alle neun Filme der Skywalker Saga zusammen für 89,99 Euro an. Damit kostet jeder Film rechnerisch gerade einmal rund 10 Euro – und die Filme stehen in 4K/HDR zur Verfügung.
Die komplette „Star Wars 1-9: Die Skywalker Saga“ ist wieder für 89,99 Euro im Apple TV Store erhältlich. Dafür bekommt ihr alle neun Episoden der Hauptreihe und damit mehr als 20 Stunden Star Wars am Stück. Anders gerechnet landet ihr bei ziemlich genau 10 Euro pro Film. Es handelt sich dabei um einen regulären digitalen Kauf und nicht um ein Leihangebot. Nach dem Kauf werden die Filme eurer Mediathek hinzugefügt und können über die Apple TV App auf kompatiblen Geräten wiedergegeben werden.
Enthalten sind alle drei Trilogien: die Prequel-Trilogie mit Episode I bis III, die klassische Original-Trilogie mit Episode IV bis VI sowie die von Disney produzierte Sequel-Trilogie mit Episode VII bis IX. Nicht Bestandteil des Pakets sind dagegen die beiden Kino-Ableger „Rogue One: A Star Wars Story“ und „Solo: A Star Wars Story“.
Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück
Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht
Star Wars: Episode VIII – Die letzten Jedi
Star Wars: Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers
Bei Apple stehen die Filme in 4K mit HDR zur Verfügung. Abhängig vom jeweiligen Titel und dem verwendeten Wiedergabegerät kann zudem Dolby Vision genutzt werden. Auch beim Ton unterscheidet sich die Ausstattung etwas zwischen den Filmen und Sprachfassungen. Der englische Originalton wird bei vielen Episoden mit Dolby Atmos angeboten, während die deutsche Synchronisation je nach Film beispielsweise in Dolby 5.1 oder Dolby 7.1 Plus vorliegt.
Apple selbst weist darauf hin, dass gekaufte Filme automatisch in der höchsten für das jeweilige Gerät verfügbaren Qualität abgespielt werden. Die beiden Story-Filme könnt ihr bei Bedarf separat ergänzen:
In welcher Reihenfolge sollte man Star Wars schauen?
Wer ohnehin alle neun Filme kauft, steht irgendwann vor der bekannten Frage: In welcher Reihenfolge schaut man die Skywalker Saga am besten? Für Neueinsteiger gibt es im Wesentlichen drei interessante Varianten.
Nach Erscheinungsdatum: Wer Star Wars so erleben möchte, wie sich die Geschichte über Jahrzehnte für das Kinopublikum entwickelt hat, beginnt mit der klassischen Trilogie. Gerade einige der großen Enthüllungen funktionieren in dieser Reihenfolge besonders gut:
Episode IV – Eine neue Hoffnung
Episode V – Das Imperium schlägt zurück
Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Episode I – Die dunkle Bedrohung
Episode II – Angriff der Klonkrieger
Episode III – Die Rache der Sith
Episode VII – Das Erwachen der Macht
Episode VIII – Die letzten Jedi
Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers
Chronologisch: Wer die Geschichte von Anakin Skywalker bis zum Abschluss der Saga möglichst geradlinig verfolgen möchte, beginnt dagegen mit Episode I:
Episode I – Die dunkle Bedrohung
Episode II – Angriff der Klonkrieger
Episode III – Die Rache der Sith
Solo: A Star Wars Story (optional)
Rogue One: A Star Wars Story (optional)
Episode IV – Eine neue Hoffnung
Episode V – Das Imperium schlägt zurück
Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Episode VII – Das Erwachen der Macht
Episode VIII – Die letzten Jedi
Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers
Flashback-Order: Etwas ausgefallener wird es mit der sogenannten Flashback-Order. Sie orientiert sich an der bekannten Machete-Reihenfolge, lässt Episode I jedoch nicht außen vor und bindet auf Wunsch auch die beiden Story-Filme ein. Dadurch bleiben wichtige Enthüllungen der Original-Trilogie erhalten, während die Vorgeschichte später als längerer Rückblick erzählt wird:
Episode IV – Eine neue Hoffnung
Rogue One: A Star Wars Story (optional)
Episode V – Das Imperium schlägt zurück
Episode I – Die dunkle Bedrohung
Episode II – Angriff der Klonkrieger
Episode III – Die Rache der Sith
Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
Solo: A Star Wars Story (optional)
Episode VII – Das Erwachen der Macht
Episode VIII – Die letzten Jedi
Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers
Welche Variante die beste ist, dürfte auch nach fast 50 Jahren Star Wars weiterhin für Diskussionen sorgen. Wer alle neun Episoden sowieso in seine digitale Sammlung aufnehmen möchte, bekommt die komplette Skywalker Saga für 89,99 Euro derzeit jedenfalls wieder zu einem interessanten Paketpreis.
Sonos hat sein kostenloses Software-Update Sonos 27 veröffentlicht. Besonders im Heimkino könnt ihr davon profitieren.
Denn Sonos 27, das aktuell bereits für Geräte der Multiroom-Spezialisten ausgerollt wird, schaltet die Nutzung von Portable Surrounds frei. Damit ist konkret gemeint, dass ihr nunmehr auch die Sonos Play oder Move 2 als kabellose Rear-Lautsprecher für Soundbars wie die Arc, Arc Ultra, Beam (Gen. 2) und Beam Ultra verwenden könnt. Voraussetzung ist, dass ihr ein Stereo-Paar der Play bzw. Move 2 besitzt.
Sonos macht euch die Aufstellung leicht
Dabei setzt Sonos dann für die Aufstellung auf seine Positioning Technology. Diese erkennt die Aufstellung und weist linken sowie rechten Kanal automatisch zu. Wollt ihr euren Play oder Move 2 nicht mehr als Rear-Speaker verwenden, dann funktioniert das ebenfalls ganz einfach. Tragt ihr euren Lautsprecher weg, dann wechselt das Stereo-Paar nach etwa 8 Sekunden wieder zum mobilen Betrieb als Musiklautsprecher.
Die Sonos Beam Ultra wirkt aufgrund ihrer kompakten Maße recht unauffällig. Akustisch dürfte sich der Klangriegel aber deutlich bemerkbar machen.
Packt ihr den Speaker zurück auf seinen Aufstellungsort im Heimkino, dann wird hier wieder die Verbindung hergestellt – ganz automatisch. Damit das alles funktioniert, benötigt ihr jedoch nicht nur das Update auf Sonis 27. Auch das Mikrofon der Lautsprecher muss aktiviert sein. Zudem solltet ihr die aktuellste Version der Sonos-App nutzen. Obendrein könnt ihr während der Nutzung als Rears nicht auf die Bluetooth-Funktion, Apple AirPlay 2 und Line-in an den Lautsprechern zugreifen.
Sonos will seinen Ruf wiederherstellen
Letzten Endes ist die neue Funktion ein schöner Service von Sonos. Da müssen wir loben, dass man nicht nur aktuellere Soundbars wie die Arc Ultra und die Beam Ultra bedacht hat, sondern auch die Vorgängermodelle Arc und Beam (Gen. 2). Das kennen wir bedauerlicherweise von vielen Herstellern ganz anders.
Wer also verschiedene Soundbars und Speaker von Sonos in seinem Multiroom-System nutzt, wird sicherlich von den Portable Surrounds angetan sein. Wir wünschen viel Spaß!
TCL bringt seine neuen Premium-Soundbars A65K, Q75K, Q85K und Q95K nach Europa. Neben Dolby Atmos und DTS:X setzt der Hersteller dabei auf eine enge Zusammenarbeit mit Bang & Olufsen. Das Flaggschiff Q95K bietet sogar echten 11.1.4-Kanal-Sound mit Subwoofer und Rear-Lautsprechern.
Vorgestellt hatte TCL die neuen Soundbars bereits im Frühjahr 2026. Damals betonte der Hersteller auch, dass die Zusammenarbeit mit Bang & Olufsen deutlich über ein einfaches Logo auf dem Gehäuse hinausgehen soll. Der dänische Audiospezialist war unter anderem an der Entwicklung und Abstimmung der Lautsprecher beteiligt. TCL spricht von gemeinsam entwickelten Treibern sowie umfangreichen Hörtests und Messungen. Neben den drei Q-Modellen Q75K, Q85K und Q95K kommt mit der A65K noch eine besonders schlanke Design-Soundbar auf den Markt. Sie fällt technisch etwas einfacher aus, setzt aber ebenfalls auf „Audio by Bang & Olufsen“.
TCL A65K, Q75K, Q85K und Q95K: Das sind die Unterschiede
Das TCL A65K-Set besteht aus einer extrem schlanken Soundbar mit nur 50mm Bautiefe und einem recht unauffälligen Subwoofer.
Die TCL A65K nimmt dabei eine kleine Sonderrolle ein. Mit nur 50 Millimetern Tiefe bzw. Bauhöhe ist sie besonders schlank gehalten und soll sich entsprechend unauffällig unter dem Fernseher platzieren lassen. Im Inneren arbeiten neun Treiber in einer physischen 3.1.2-Konfiguration. Dolby Atmos und DTS:X werden ebenso unterstützt wie HDMI eARC und die automatische Raumoptimierung AI Sonic-Adaptation. Auch hier übernimmt Bang & Olufsen die klangliche Abstimmung. Für die A65K hat TCL in Europa bislang allerdings keine maximale Ausgangsleistung angegeben.
Den Einstieg in die eigentliche Q-Serie bildet die TCL Q75K. Trotz ihres All-in-One-Aufbaus arbeitet sie bereits mit einem physischen 7.1.2-Kanal-System und zwei nach oben abstrahlenden Höhenkanälen. Insgesamt stecken 14 Treiber in der Soundbar. Die maximale Ausgangsleistung gibt TCL mit 580 Watt an. Auch die Basslautsprecher sind direkt in den Klangriegel integriert – ein separater Subwoofer ist hier also nicht notwendig.
Die TCL Q85K bleibt bei 7.1.2 Kanälen, bekommt aber einen separaten kabellosen Subwoofer spendiert. Dieser arbeitet mit zwei 7-Zoll-Treibern in einer Push-Push-Anordnung, bei der sich Gehäusevibrationen gegenseitig reduzieren sollen. Insgesamt kommt das System auf 16 Treiber und eine maximale Leistung von 1.180 Watt.
Q95K liefert 11.1.4-Kanal-Sound mit 22 Treibern
Die TCL Q95K 11.1.4-Kanal-Soundbar mit Dolby Atmos & DTS:X erinnert in ihrem Design an die Referenzmodelle der Konkurrenz.
Ganz oben steht die TCL Q95K. Hier wächst das System auf 11.1.4 Kanäle und insgesamt 22 Lautsprechertreiber. Neben dem kabellosen Subwoofer gehören zwei Rear-Lautsprecher zum Lieferumfang, die ebenfalls Höheninformationen wiedergeben können. Damit kommt die Q95K auf vier physische Höhenkanäle und eine maximale Ausgangsleistung von 1.420 Watt.
Dolby Atmos und DTS:X unterstützen alle vier Modelle. Hinzu kommen HDMI samt eARC sowie bei den Q-Modellen weitere Funktionen für den Heimkino-Einsatz. TCL bewirbt bei den neuen Soundbars zudem die automatische Raumoptimierung „AI Sonic-Adaptation“. Über die TCL-App lässt sich der Klang zusätzlich anpassen.
Tutti Choral bindet die TV-Lautsprecher mit ein
Mit „Tutti Choral“ bietet TCL außerdem eine Funktion an, die an Samsungs Q-Symphony erinnert. Dabei übernimmt die Soundbar nicht einfach vollständig die Audiowiedergabe, sondern kann gemeinsam mit den integrierten Lautsprechern kompatibler TCL-Fernseher arbeiten. Welche Modelle unterstützt werden, hängt allerdings vom jeweiligen Fernseher und Markt ab.
Von der schlanken A65K bis zur Q95K setzt TCL bei seinen neuen Soundbars auf Audio by Bang & Olufsen.
Insbesondere mit der Q95K dürfte TCL Modelle wie Samsungs Q990H bzw. das deutsche Modell HW-Q995H ins Visier nehmen. Beide Systeme setzen auf einen kompletten Aufbau aus Soundbar, Subwoofer und zwei Rear-Lautsprechern mit 11.1.4 Kanälen.
TCL Q95K startet für 829 Euro
Preislich staffelt TCL die neue Serie recht nachvollziehbar. Die schlanke A65K kostet 289 Euro, während der Einstieg in die Q-Serie mit der Q75K für 599 Euro gelingt. Für die Q85K mit zusätzlichem Wireless-Subwoofer werden 699 Euro fällig. Das komplette 11.1.4-Kanal-System Q95K mit Subwoofer und zwei Rear-Lautsprechern kostet schließlich 829 Euro. Gerade die nur 130 Euro Abstand zwischen Q85K und Q95K sollten unentschlossenen Käufern bewusst werden. Wer ohnehin in dieser Preisklasse sucht und ausreichend Platz für Rear-Lautsprecher hat, bekommt beim Flaggschiff für einen vergleichsweise überschaubaren Aufpreis das deutlich umfangreichere Surround-Setup.
Toshiba wollte es mit seiner Marke Regza einst mit Konkurrenten wie Sony Bravia oder Sharp Aquos aufnehmen. In Europa spielte Regza zuletzt allerdings kaum noch eine Rolle. Doch nun meldet sich die Premium-TV-Marke zurück – und zeigt auf der IFA 2026 unter anderem einen 116 Zoll großen Fernseher mit RGB Mini LED.
Auch jetzt steht Regza wieder für Premium-TVs. TVS REGZA hat da auf der IFA 2026 nämlich einen 116 Zoll großen LCD-Fernseher der ZX Series mit RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung demonstriert. Die Bildverarbeitung übernimmt der Regza Engine ZRα. Zudem hat man als weitere Modelle auch noch den 100 Zoll großen Z670S mit QLED und Mini LED, den 85 Zoll großen Z570S mit QLED sowie den Lifestyle-TV ArtVision G700S präsentiert.
RGB Mini LED soll für bessere Farben sorgen
Besonders spannend ist natürlich das riesige 116-Zoll-Modell. Im Gegensatz zu einer klassischen Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung kommen bei RGB Mini LED separat ansteuerbare rote, grüne und blaue LEDs zum Einsatz. Dadurch kann bereits die Hintergrundbeleuchtung farbiges Licht erzeugen, was unter anderem eine höhere Farbreinheit und einen größeren Farbraum ermöglichen soll.
Toshiba bringt seine Premium-Marke Regza zurück.
Der Regza Engine ZRα analysiert dafür das Bild und steuert die drei Farben der Hintergrundbeleuchtung für einzelne Bereiche separat an. TVS REGZA spricht bei seinem bereits in Japan angebotenen 116ZX1R von einem rund 110 Prozent größeren Farbraum gegenüber einem bisherigen Quantum-Dot-Mini-LED-Modell des Herstellers. Dazu kommen KI-gestützte Bildanalysen, welche unter anderem Farben, Helligkeit und Kontrast abhängig vom dargestellten Inhalt optimieren sollen.
Hisense hält 95 Prozent an TVS REGZA
Gut zu wissen: Seit 2018 steckt der chinesische Anbieter Hisense maßgeblich hinter TVS REGZA. Hisense Visual Technology hält heute 95 Prozent an dem Unternehmen, während Toshiba selbst weiterhin mit fünf Prozent beteiligt ist. Ganz so einfach ist die Situation im europäischen TV-Markt allerdings nicht. Denn die hierzulande angebotenen Fernseher mit Toshiba-Logo stammen weiterhin vom türkischen Hersteller Vestel. Dieser ist Markenlizenznehmer von TVS REGZA und übernimmt Produktion, Vertrieb und Vermarktung von Toshiba-TVs in Europa. Die entsprechende Vereinbarung wurde sogar verlängert und soll ab 2027 für weitere fünf Jahre gelten.
Das macht das Auftreten von Regza auf der IFA 2026 umso interessanter. Es handelt sich um den ersten eigenen Auftritt der Marke auf einer großen europäischen Messe. Ob und in welcher Form die gezeigten Premium-Fernseher tatsächlich in Deutschland angeboten werden, ist aber noch offen. Einen offiziellen Termin oder konkrete Europreise hat TVS REGZA bislang nicht genannt.
Während die bekannten Toshiba-TVs in Europa in den vergangenen Jahren eher in der Einstiegs- und Mittelklasse zuhause gewesen sind, könnte Regza also künftig wieder stärker das Premium-Segment besetzen. Wie genau die beiden Marken bzw. Produktwelten in Europa nebeneinander positioniert werden, bleibt allerdings abzuwarten.
Z670S und Z570S richten sich auch an Gamer
Neben dem RGB-Mini-LED-Flaggschiff hatte TVS REGZA auch zwei etwas bodenständigere Fernseher für internationale Märkte im Gepäck. Der Z670S wurde auf der IFA in 100 Zoll gezeigt und kombiniert Quantum Dots mit einer Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung und Full Array Local Dimming. Die Bildverarbeitung übernimmt die Regza Engine ZRi.
Der Z570S fällt mit 85 Zoll ebenfalls nicht gerade klein aus, verzichtet jedoch auf Mini LED. Hier setzt Regza auf ein QLED-Panel und eine Technik namens „Mini Dimming“, welche die Darstellung heller und dunkler Bildbereiche verbessern soll. Beide Modelle verfügen über native 144-Hz-Panels und richten sich damit auch an Gamer. Beim Z670S gehören unter anderem VRR (Variable Refresh Rate), ALLM (Auto Low Latency Mode), Dolby Vision Gaming und HDR10+ Gaming zum Funktionsumfang. Dolby Vision und Dolby Atmos werden ebenfalls unterstützt.
Hisense und TCL setzen auf bekannte japanische TV-Marken
Da gibt es Parallelen zur Marke Bravia. Sony und TCL haben inzwischen verbindlich vereinbart, ihr Home-Entertainment-Geschäft ab April 2027 in einem gemeinsamen Unternehmen weiterzuführen. TCL soll daran 51 Prozent halten, Sony selbst 49 Prozent. Die Fernseher werden aber weiterhin unter den bekannten Namen Sony und Bravia angeboten. Hisense wiederum hat mit TVS REGZA bereits seit Jahren Zugriff auf eine traditionsreiche japanische TV-Marke und scheint Regza nun auch international stärker in den Vordergrund rücken zu wollen. Auf die Technik RGB Mini LED zu setzen, ist da sicherlich eine spannende Sache.
Man darf gespannt sein, ob die neuen Regza-Fernseher tatsächlich ihren Weg nach Deutschland finden und wie sie sich qualitativ und vor allem preislich gegenüber Sony Bravia, Samsung, LG, TCL und natürlich den Fernsehern von Hisense selbst behaupten können.