Apple TV hat über 450 Filme in 4K UHD-Qualität im Preis gesenkt. Nutzt die Chance eure digitale Filmsammlung für kleines Geld zu erweitern. Heimkino-Blockbuster gibt es bereits ab 3.99 Euro!
Wir hatten euch gestern die reduzierten Filmbundles nahegelegt, jetzt möchten wir euch die breite Auswahl preisreduzierter Einzeltitel in 4K-Qualität näherbringen. Wählt aus über 450 Filmen eure Favoriten und erweitert eure digitale Filmsammlung. Zu den populärsten Filmen zählen unter anderem die „Harry Potter„-Titel, so ziemlich alles aus dem „Mittelerde„-Universum, die „The Dark Knight„-Filme, „Whiplash„, „American Sniper„, „Interstellar“ uvm. Wir haben euch die Filme nach Kaufpreis sortiert, damit ihr schnell innerhalb eures Budgets einkaufen könnt. Viel Spaß beim Stöbern!
Wir haben wieder ein paar frische Film-Vorbesteller auf 4K Blu-ray für euch! Viele der Titel erscheinen in limitierten Sammlereditionen (Steelbook) und könnten somit schnell vergriffen sein. Schnell sein lohnt sich!
So könnte der Umfang der „Krieg der Welten“ Collectors Edition auf 4K Blu-ray aussehen
Diese Collectors Edition zu „Krieg der Welten“ mit Tom Cruise dürfte die mittlerweile dritte Veröffentlichung des Films auf 4K Blu-ray darstellen. Die limitierte Sammleredition spricht vorrangig Sammler an, denn im Gegensatz zur Standard-Variante, die bereits 2020 erschien, gibt es leider keine Optimierungen am Bild- oder Tonmaterial. Also ggf. nur etwas für Leute, die die Collection auch prominent in ihrem Heimkino ausstellen möchten. Denn für den Schrank ist die Edition fast zu schade. 28.08.2025, 4K UHD, HDR10, Dolby Vision, Dolby Digital 5.1 (Deutsch), Dolby Atmos (Englisch).
So ähnlich könnte das limitierte 4K Blu-ray Steelbook zu „Casper“ aussehen
1995 erschien der Animation-Mix mit Christina Ricci in der Hauptrolle. Wie die Zeit vergeht. Die spannende Feelgood-Komödie erscheint erstmals auf 4K Blu-ray in einer limitierten Steelbok-Variante. Leider gibt es noch keine umfänglichen Details zur Bild- und Tonausstattung. Fans holen sich den Film ohnehin wegen des nostalgischen Faktors und weniger wegen der perfekten audiovisuellen Präsentation in ihre Heimkinosammlung. Wobei, was Hollywood mittlerweile in Sachen CGI abliefert, ist oft weitaus schlechter, als das, was wir 1995 präsentiert bekamen. 21.08.2025, 4K UHD, HDR10, ???
Rockstar Nick Rivers (Val Kilmer) soll ein großes Konzert in der DDR spielen, was die DDR-Führung dazu benutzt, um von den militärischen Operationen abzulenken, mit denen sich die Deutsche Demokratische Republik den Westen Deutschlands einverleiben möchte. Ihr merkt schon, anspruchsvolle und tiefgründige Unterhaltung erwartet euch =). Da verwundert es niemand, dass bei diesem Meisterwerk die Macher von „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ am Werk waren, welchen wir gleich im Anschluss präsentieren. 24.07.2025, 4K UHD, HDR10, Dolby Vision, Dolby Digital 2.0 Mono (Deutsch), DTS-HD MA 5.1 (Englisch).
Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug (Standard)
Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug auf 4K Blu-ray
„Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ kann als „Jungfernflug des Klamauk“ gesehen werden. Denn ohne dieses Format hätte es viele beliebte Comedy-Klassiker nicht gegeben, darunter auch „Die Nackte Kanone“ oder „Hot Shots“. Bei diesem transatlantischen Flug wird euch auf jeden Fall nicht langweilig, denn die Gags zünden im Minutentakt und wenn alles gut läuft, landet die Crew nach 90 Minuten wohlbehalten in den USA. 24.07.2025, 4K UHD, HDR10, Dolby Vision, Dolby Digital 2.0 Mono (Deutsch), DTS-HD MA 5.1 (Englisch).
Mit „June & John“ präsentiert sich endlich einmal wieder eine Neuheit von Luc Besson auf 4K Blu-ray
Man sollte nicht immer auf Sicherheit spielen, sonst verpasst man am Ende das Leben. So oder so ähnlich könnte die Einzeiler-Beschreibung zu „June & John“ lauten. Die neue Liebeskomödie von Luc Besson soll aufzeigen, wenn man sich abseits seiner festgetretenen Pfade bewegt und Menschen eine Chance gibt, wird man im Regelfall auch belohnt. Bei diesem Film sollte man auch auf keinen Fall versuchen, Vergleiche zu anderen Meisterwerken von Luc Besson zu ziehen. Einfach reingehen, so wie es John im Film macht. 18.09.2025, 4K UHD, HDR10, Dolby Vision, DTS-HD MA 5.1 (Deutsch & Englisch).
Monty Pythons: Die Ritter der Kokosnuss (Steelbook)
Mein absoluter Lieblingsfilm: Die Ritter der Kokosnuss im 4K Blu-ray Steelbook
„Die Ritter der Kokosnuss“ gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen (neben „Das Leben des Brian“). Zumindest kann ich mit dem Film sehr viele schöne Stunden verbinden und aus dem Comedy-Meisterwerk wird immer noch fleißig zitiert, obwohl der Film bereits 50 Jahre alt ist. Wer noch nie etwas von dem Film gehört hat, wird vielleicht nie die Nostalgie verstehen, die diesen Film umgeben hat. Die Witze sind meiner Auffassung nach gut gealtert und die Synchronisation ist wirklich gelungen, weil man sich damals wohl noch mehr Mühe gegeben hat. 28.08.2025, 4K UHD, HDR10, Dolby Vision, Dolby Digital 5.1 (Deutsch), Dolby Atmos (Englisch).
Die Live-Action-Verfilmung zu „Drahenzähmen leicht gemacht“ erscheint als Standard und Steelbook-Variante auf 4K Blu-ray
Das Erfolgsformat „Drachenzähmen leicht gemacht“ bekommt seine erste Live-Action-Verfilmung. Die Presse und Kinozuschauer zeigten sich von diese Adaption absolut begeistert und nicht nur Kinder und Jugendliche geben dem Projekt einen Daumen nach oben, auch Eltern und Jungegebliebene können dem Film wohl viel abgewinnen. Leider gibt es noch kein finales Releasedatum, jedoch dürfte der Titel nicht allzu lange auf sich warten lassen. 2025, 4K UHD, HDR10, ???.
In diesen Tagen muss man schon froh sein, wenn es sich bei einem Film nicht um eine Fortsetzung, eine Live-Action-Adaption eines bekannten Animationsfilms oder eine Umsetzung innerhalb eines bekannten Film-Universums handelt. Denn immer seltener gehen Filmstudios Risiken ein, weil sich diese, sollten sie im Kino nicht zünden, nicht mehr über die Zweitverwertung (Streaming, DVD, Blu-ray etc.) refinanzieren lassen. Entsprechend erfreut war ich über den Film „The Amateur“ mit Rami Malek und Laurence Fishburne. Und ihr dürft dem Titel auch gerne eine Chance geben! 11.07.2025, 4K UHD, HDR10, Dolby Vision, Dolby Digital 7.1 Plus (Deutsch), Dolby Atmos (Englisch).
Leider haben wir noch keine umfänglichen Details zur restaurierten Fassung von „Der Exorzist 3“. Alles was wir bisher wissen ist, dass der Film in drei unterschiedlichen Mediabook-Versionen auf 4K UHD Blu-ray erscheint. Ohne Cover ist es jedoch sehr schwierig, sich seinen „Favoriten“ auszusuchen. Entsprechend ergibt es bei diesem Titel vielleicht Sinn, sich den Link abzuspeichern, um später noch einmal zu prüfen, ob die Coverdesigns veröffentlicht wurden. So werde ich es zumindest handhaben. 29.08.2025, 4K UHD, HDR10, ???.
Feelgood-Komödie über ein kleines Mädchen mit besonderen Kräften. Mit dabei Kinderstar Mara Wilson (Mrs. Doubtfire), Danny DeVito (It’s always sunny in Philadelphia) und Rhea Perlman (Barbie). Sicherlich nicht jedermanns „Cup of Tea“, aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass jemand, der den Film mag, sich in diesen verliebt! 14.08.2025, 4K UHD, HDR10, Dolby Vision, DTS-HD MA 5.1 (Deutsch & Englisch).
Samsung beginnt bald mit der ersten Testproduktion seines „RGB Micro LED TVs“. Doch Obacht, es handelt sich hier nämlich nicht um ein echtes Micro-LED-Display!
So bleibt es ein Rätsel, warum Samsung seinen kommenden Oberklasse-LCD bisher als „RGB Micro LED TV“ vermarktet. Vielmehr verbirgt sich dahinter ein LCD-Fernseher mit einer neuartigen RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. An dieser Technik arbeitet beispielsweise auch Sony für seine kommenden TV-Flaggschiffe des Jahres 2026.
Micro-LED-TV nutzt kein Micro LED
Micro LED steht eigentlich für eine eigenständige Display-Technologie, welche die Stärken von OLED und LCD vereint. So können Micro LED sehr hell werden, sind aber langlebig und bieten gleichzeitig perfekte Kontrast- und Schwarzwerte dank selbstleuchtender Pixel. Aktuell sind die Herstellungskosten und entsprechend die Verkaufspreise aber noch so hoch, dass Micro LED in erster Linie für Geschäftskunden eine Rolle spielt. Samsungs The Wall bietet diese Technik etwa für die Filmproduktion.
Samsung liefert The Wall nun auch an Filmstudios.
Samsungs „RGB Micro LED TV“ nutzt hingegen die althergebrachte LCD-Technik. Man gibt aber eben der Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung einen neuen Spin. Statt nur auf weiße LEDs zu setzen, verbaut man rote, grüne und blaue LEDs. Das soll die Farbwiedergabe deutlich verbessern und auch zu einer höheren Lichtausbeute führen. Im Endeffekt soll somit auch die Effizienz steigen, sodass die RGB-Mini-LED-Technik in allen Bezügen Vorteile hätte.
Samsung plant neuartigen TV mit 115 Zoll Diagonale
Samsung erstes Pendant soll eben jetzt in die Testproduktion gehen, sodass eine Veröffentlichung noch für 2025 anvisiert wird. Im Gegensatz dazu will Sony vergleichbare Technik erst ab 2026 für seine Bravia-Modelle einsetzen. Allerdings hat auch Hisense schon im April 2025 einen derartigen RGB-Mini-LED-TV präsentiert. Der Markt heizt sich in diesem Bezug also durchaus auf.
Bei Sonys neuer RGB-LED-Displaytechnologie wird die Farbdarstellung über die Hintergrundbeleuchtung optimiert
Eigentlich hätte Samsung es also gar nicht nötig, mir einem technisch unpassenden Namen zu hantieren, denn die RGB-Mini-LED-TVs sind auch schon so spannend genug. Da müsste man nicht die Verwechslungsgefahr mit Micro LED forcieren. Am Markt sollen sich Samsungs kommende „RGB Micro LED TVs“ oberhalb der Neo QLED einordnen. Mal sehen, ob man diese Namensgebung dann am Ende am Markt wirklich beibehält oder eventuell doch noch einlenkt.
Wir haben mit der AllPowers R1500 PowerStation mit dazu passenden 400 Watt Solarpanel in unserem Testlabor begrüßen dürfen. Unser eigenes Interesse hat uns dazu bewogen, das AllPowers Solargenerator-Kit 1800W für euch zu testen.
Das Solarpanel mit 400 Watt ist nicht gerade leicht, steht mit den fünf Stützen aber sehr stabil. Schlaufen an der Oberseite des Solarpanels sind für eine Befestigung mit den Kletterhaken gedacht. Dahinter die R1500 Akkubox von AllPowers.
Das „Unboxing“ der AllPowers R1500 ist wenig spannend. Wir öffnen die Box und sofort präsentiert sich uns der gesamte Lieferumfang bestehend aus Powerstation, Bedienungsanleitung und Kaltgerätestecker. Die Akkubox ist unserer Auffassung nach ausreichend gepolstert, um während des Transports keinen Schaden zu nehmen. Beim Solarpanel ist es ähnlich. Das Zubehör findet sich hier in einer Tasche mit Reißverschluss wieder, die auf der Rückseite des Panels angebracht ist.
Die Powerstation präsentiert sich in einem nicht allzu spannenden Design mit einem Chassis aus mattem Schwarz-Grau. Die Griffe sind in den quaderförmigen Aufbau eingelassen und besitzen auch eine gute Haptik. Aufgrund des Gewichts und der Maße machen lange Märsche mit der Akkubox jedoch nur wenig Spaß. Trotz stattlicher Maße wirkt der Aufbau schön clean und funktional. Gummierte Standfüße sorgen zudem dafür, dass die Powerstation im Camper nicht verrutscht. Die Front präsentiert sich als aufgeräumte „Kommandozentrale“ mit elf Anschlüssen, einem gut lesbaren LCD-Display und zwei gummierten Qi-Pads auf der Oberseite der AllPowers R1500, über die Smartphones und andere kompatible Geräte drahtlos geladen werden können.
Der Lieferumfang des SP-037 400 Watt Solarpanels ist überschaubar. Neben dem Panel gibt es zwei Verbindungskabel zur Akkubox, Kletterhaken für eine hängende Installation und eine Bedienungsanleitung. Der R1500 PowerStation liegt nur ein zusätzlicher Kaltgerätestecker bei.
Der Lieferumfang ist ebenfalls schnell abgehandelt. Die Powerstation kommt eigentlich nur mit einem Kaltgerätestecker und einer Bedienungsanleitung. Das 400 Watt Solarpanel kommt als in sich gefalteter Koffer, mit einem MC4-auf-XT60-Kabel, MC4-auf-DC5521-Kabel, sieben Kletterhaken und einer Bedienungsanleitung. Das einzige, was wir uns noch gewünscht hätten, ist ein Kfz-Ladekabel, um das System an einem Zigarettenanzünder laden zu können.
Der Aufbau der R1500 Powerstation sowie des Solarpanels ist eigentlich in 1-2 Minuten erledigt. Man sollte lediglich darauf achten, das Solarpanel nicht zu knicken und auf einen sicheren Stand zu achten. Dafür sollte man die flexibel einstellbaren Standfüße optimal ausrichten, damit das Solarpanel auch in einem guten Winkel zur Sonne steht. Wer es sich ganz einfach machen möchte, kann das Solarpanel auch flach auf den Boden legen. Anbei erneut der komplette Lieferumfang des Sets:
AllPowers R1500 Power Station
Ladekabel (Kaltgerätestecker)
Benutzerhandbuch
AllPowers SP037 Solarpanel
7x Kletterhaken (Befestigungshaken)
Solar-DC5521-Kabel
Solar-XT60-Kabel
Technische Daten und Anschlüsse
Mit 1.152 Wh LiFePO-Kapazität und einem durchzugsstarken 1.800-Watt-Wechselrichter (3000 Watt Spitze) liefert uns die AllPowers R1500 bereits eine sehr gute Basis für unsere netzunabhängige Stromgenerierung. In der Praxis bedeutet das: Beamer, 65-Zoll-OLED und NAS laufen bei einem Stromausfall noch eine ganze Weile weiter – oder eben der Kühlschrank. Dank 3.500+ Ladezyklen ist die Batterie auf Langlebigkeit getrimmt, das Gehäuse wirkt mit 41 × 31 × 26 cm erstaunlich kompakt, wenn auch 16,7 kg nicht gerade handgepäcktauglich sind. Die R1500 akzeptiert bis zu 650 W Solar-Input, wechselt als „Unterbrechungsfreie Stromversorgung“ (USV) in 15 ms auf Akkubetrieb und lädt an der Steckdose in gut 90 Minuten wieder voll auf.
Die Anschlüsse an der Front der AllPowers R1500: Vier Schuko-Stecker begleitet von zwei USB-A, zwei USB-C und einer 12V-Kfz-Dose.
Elf Ausgänge sorgen dafür, dass bei euren Outdoor-Abenteuern keinem Gerät der Strom ausgeht. Vier Schuko-Dosen liefern reine Sinuswelle mit 1.800 Watt Dauerlast, flankiert von zwei USB-C-Ports mit 100 Watt Power-Delivery pro Stück – ideal für MacBook Pro oder einen portablen Monitor. Dazu kommen zwei USB-A-Buchsen (QC 3.0, 18 Watt), eine 12-V/10-A-Kfz-Dose für Kühlbox oder LED-Stripes und gleich zwei Qi-Pads mit je 15 Watt auf der Oberseite, über die z.B. Smartphones drahtlos geladen werden können. Die Ports sind sauber gruppiert, gummiert abgedeckt und das helle IPS-Display zeigt auf einen Blick, was gerade anliegt – inklusive App-Ansteuerung via Bluetooth. Wieso nur die Schuko-Steckdosen mit einer IP44-Abdeckung versorgt wurden und die USB-Anschlüsse gar keinen Schutz haben, bleibt uns leider ein Rätsel.
Drei Anschlüsse über die die AllPowers R1500 geladen werden kann: DC-Eingang 3-Pins (Kaltgerätestecker), 12V-Kfz-Anschluss sowie ein XT60-Port für Solarpanels
Im Bundle steckt das faltbare SP037-Panel mit 400 W Spitzenleistung, 22 % Wirkungsgrad und robuster ETFE-Beschichtung. Aufgestellt im 45-Grad-Winkel liefert es bei klarem Sommerhimmel rund 37,4 V und 10,6 A – genug, um den R1500 in knapp drei Stunden von 5 Prozent auf 85 Prozent zu bringen. Bei bewölktem Set-Light verlängert sich das entsprechend, doch dank IP67-Zertifizierung macht dem Panel weder Staub auf dem Festival-Ground noch ein kurzer Regenschauer etwas aus. Wer mehr will, kann bis zu zwei weitere Module parallel an den XT60-Eingang hängen und so das 650-W-Limit der Powerstation voll ausschöpfen.
Komponente
Kennwert
Wert / Bemerkung
Akku
Kapazität / Chemie
1.152 Wh LiFePO, ≥ 3 500 Ladezyklen bis ≥ 80 %
Abmessungen / Gewicht
41,3 × 31,2 × 26,5 cm; 16,7 kg
Wechselrichter
Dauer-/Spitzenleistung
1 800 W AC (reine Sinuswelle) / 3 000 W Peak
AC-Ausgänge
Anzahl / Spannung
4 × 230 V-Schuko, gesamt 1 800 W
DC & USB
USB-C
2 × 100 W PD (5–20 V, 5 A)
USB-A
2 × 18 W QC 3.0
Kfz-Buchse
12 V / 10 A
Qi-Ladepads
2 × 15 W
Eingänge / Laden
AC-Netz
1 500 W max., 0 – 80 % in ≈ 45 min
Solar (XT60)
12 – 95 V, 13 A, 650 W max. (MPPT)
Auto
12 V / 10 A, 120 W max.
USV-Funktion
Umschaltzeit
‹ 15 ms (unterbrechungsfrei)
Konnektivität
App
WLAN / Bluetooth, ALLPOWERS-App
SP037-Solarmodul
Spitzenleistung / Wirkungsgrad
400 W, 22 %
Elektrische Kennwerte
Vmp 37,4 V / Imp 10,6 A; Voc 45,3 V / Isc 11,45 A
Material / Schutz
ETFE-Laminat, IP67 spritz- & staubdicht
Maße / Gewicht (gefaltet)
110 × 61 × 17 cm; ≈ 18,5 kg
Ladeleistung und Lautstärke der AllPowers R1500
Starten wir bei unserem Praxistest mit der Ladeleistung der AllPowers R1500 Powerstation. Laut Spezifikationen beträgt die Kapazität des Akkus 1.152 Wh (Wattstunden). Ihr könntet somit über eine Stunde lang ein Gerät mit einer Leistungsaufnahme von 1KW mit Strom versorgen. Oder ihr versorgt effiziente Geräte wie eine Kühlbox oder einen Mini-Ventilator für mehrere Stunden oder gar Tage mit Strom. Die Stromversorgung kann beliebig lang aufrechterhalten werden, sofern die Powerstation immer wieder geladen wird.
Ab 80% Ladung wird die Ladeleistung langsam nach unten skaliert für ein sicheres und Akku-schonendes Laden. (Laden via Kaltgerätestecker an einer Schuko-Steckdose)
Uns stehen insgesamt vier Ladeoptionen zur Verfügung. Wir laden über den AC-Eingang mit dem Kaltgerätestecker, mit unserem Solarpanel oder über einen 12V/24V-Anschluss im Auto (Zigarettenanzünder). Als vierte Ladeoption können wir duales Laden über AC+Solar nutzen. Die maximale Ladeleistung liegt bei 1.500 Watt, womit sich das System theoretisch in weniger als einer Stunde voll aufladen lässt. Auch in der Praxis reichen unsere Ergebnisse sehr nah an diese Vorgabe heran. Die maximalen Ladeleistungen der jeweiligen Anschlüsse haben wir euch nachfolgend aufgelistet:
AC-Eingang (Kaltgerätestecker): 1.500 Watt
Solar: 650 Watt (12-95V=13A)
12-Volt-Anschluss: 100 Watt (12V/24V DC)
Begonnen haben wir mit einem Ladevorgang mit dem AC-Anschluss. Bereits an dieser Stelle wäre es gut, wenn man sich die kostenlose AllPowers-App für iOS oder Android aufs Smartphone geladen und sich mit der Powerstation mittels Bluetooth (3 Sekunden den DC-Knopf an der Front zur Aktivierung der Bluetooth-Verbindung drücken) verbunden hat. Denn über die App können wir einstellen, ob wir im Modus „Standard“, „Schnell“ oder „Stumm“ laden möchten. Im „Stumm“-Modus wird mit maximal 400 Watt geladen, „Standard“ erhöht den Wert auf 1.000 Watt und „Schnell“ ermöglicht die volle Ladeleistung mit 1.500 Watt. Genau diese Werte konnten wir bei unseren Ladevorgängen bestätigen. Nicht wundern, ab einem Ladestatus von 80% skaliert die Ladeleistung automatisch nach unten, damit die Akkuzellen schonend auf 100% gebracht werden können.
Wir haben drei volle Ladevorgänge in allen Modi ausprobiert und den Akku dazwischen wieder vollkommen entleert – was doch etwas langweilig war. Im Durchschnitt wurden um die 1.260 Wh je Ladevorgang benötigt, es gibt also einen typischen Schwund durch Wärme und die Stromversorgung der Steuerelemente. Die Ladedauer war mit 3:15 Stunden (Stumm), 1:15 Stunden (Standard) und 55 Minuten (Schnell) mehr als überschaubar. Die LED-Anzeige liefert uns währenddessen einen guten Richtwert, wie lange das System noch benötigt, um auf 100% geladen zu werden.
Danach haben wir die Ladeleistung über die Solarpanels gemessen. Hier ist eine ganz genaue Messung aufgrund der schwankenden Witterungsverhältnisse leider nicht möglich, man kann aber definitiv Richtlinien festlegen, wie gut das System via Solar mit Strom versorgt werden kann. Ich hatte die Möglichkeit, die Powerstation mittels eines faltbaren Solarpanels mit 400 Watt Spitzenleistung (SP037) zu testen und war sofort hin und weg. Ich hatte schon drei Powerstations im privaten Einsatz, auf Festivals, in der Wüste usw. Mit dem 400 Watt Solarpanel waren die Stromsorgen binnen Minuten verschwunden.
Die Ladeleistung der R1500 mit dem 400 Watt Solarmodul peakt bei uns bei ca. 380 Watt bei ungehinderter Sonneneinstrahlung
Denn wenn die Sonne richtig steht, ziehen wir bis zu 382 Watt direkt aus dem Panel. Ich habe das System an drei sonnigen Tagen ge- und entladen und die Höchstwerte des Panels lagen bei knappen 380 Watt. Die Ladedauer hatte sich im Gegensatz zur AC-Ladung etwas verschlechtert. Wie viel Watt nun genau benötigt wurde, um den Akku voll zubekommen, können wir bedauerlicherweise nicht einsehen (nicht einmal über die App), den schnellsten Ladevorgang legten wir dennoch mit 3:50 Stunden hin. Mit einer gewissen Ausrichtung zur Sonne und etwas Zeit bekommt ihr den Akku auf jeden Fall voll. Selbst bei starker Bewölkung lässt sich noch Strom generieren. Kurz vor einem Gewitter mit dichter Bewölkung kamen immerhin noch 20 Watt über das Solarpanel, mit mäßiger oder wechselnder Bewölkung sind aber rasch 50-100 Watt drin. Sobald die Sonne nicht verdeckt wird, schnellt die Leistung auf über 300 Watt hoch.
Selbst mit einer dicken Wolkendecke schickt das Solarpanel (400 Watt) mindestens 20 Watt an die R1500. So lässt sich wenigstens ein Smartphone laden, ohne sich an der gespeicherten Energie bedienen zu müssen.
Zuletzt haben wir die AllPowers R1500 PowerStation noch über einen Zigarettenanzünder am Auto (12V) geladen. Hier wurden zuverlässig und durchgängig 100 Watt aus dem Stecker gezogen und so kann man auch auf Reisen mit dem Camper oder Wohnmobil sicher sein, dass man auch bei schlechtem Wetter oder unterwegs nie leerläuft. Übrigens empfiehlt der Hersteller, die Powerstation zügig zu laden, sobald der Akkustand 5% oder weniger beträgt, damit die Akkuzellen nicht beschädigt werden (ab 5% schaltet sich die Box automatisch ab).
Geräuschentwicklung
Eine Powerstation ist keine Powerbank. Während die mobilen Begleiter für Smartphone und Co. eigentlich immer passiv gekühlt werden und somit keine Geräusche von sich geben, kommt eine Powerstation nicht ohne aktive Kühlung aus. Zumindest nicht, wenn sich diese gerade im Lade- oder Entlademodus befindet. Entsprechend definiert sich durch den Geräuschpegel auch der Einsatzzweck. Während des Ladevorgangs ist es nicht zu vermeiden, dass der Lüfter anspringt, vor allem, wenn sich die Akkubox in der Sonne oder Halbschatten befindet. Während der Entladung kommt es dagegen darauf an, wie viel Watt über die Schnittstellen gezogen wird. Die Lüfter bleiben still, wenn man z.B. eine Kühlbox oder einen Ventilator anschließt, die durchgängig nur um die 40-60 Watt verbrauchen. Mit steigendem Wattverbrauch schaltet sich dann der Lüfter hörbar dazu. Aus einem Meter Entfernung konnten wir zwischen 42 und 44dB messen, bei hoher Last sind es dann schon einmal bis zu 50dB, also rund so laut wie ein Gespräch.
Beim Camping, Festivals oder unterwegs im Auto wird das Geräusch sicherlich weniger stören. Als Lösung z.B. für eine Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) oder im Büro etc. ist das System unserer Auffassung somit nur bedingt geeignet.
Akkukapazität und Ausgangsleistung der AllPowers R1500
Nun möchten wir uns die Akkukapazität und Ausgangsleistung einmal näher ansehen. Der Akku soll eine Kapazität von rund 1.152 Wh aufweisen und liefert uns eine maximale Ausgangsleistung von 1.800 Watt, wobei das System kurzzeitig Spitzenleistungen von bis zu 3.000 Watt ermöglicht. Also Geräte, die zum Start einen gewissen Watt-Peak erzeugen, der über den 1.800 Watt liegt, können trotzdem in Betrieb genommen werden. Die Ausgangsleistung wird auf alle Anschlüsse aufgeteilt, wer also drei Toaster parallel betreiben möchte, wird von der Powerstation mit einer Fehlermeldung belohnt. Die maximale Ausgabeleistung der jeweiligen Anschlüsse haben wir nachfolgend nochmals aufgelistet:
Alle Vorgaben für die Ausgangsleistungen wurden in unserem Test über den jeweiligen Anschluss erreicht. Über den AC-Ausgang konnten sogar zeitweise über 1.940 Watt abgerufen werden. Dieser Wert verringerte sich jedoch über die Zeit und pendelte sich dann bei um die 1.800 Watt ein, bis das System sich selbst bei 5 Prozent ausschaltete.
In den letzten Tagen des Tests, kam die R1500 vor allem in Kombination mit einem Ventilator zum Einsatz (bitte den toten Palmen-Setzling im Hintergrund ignorieren!)
Baumaschinen oder Heizstrahler mit 2.500+ Watt Leistung kann man mit der AllPowers R1500 also nicht in Betrieb nehmen. Dafür scheint die Auswahl an Geräten, die mit der Powerstation laufen, fast endlos: Notebooks, Fernseher, Spielekonsolen, Smartphones, Kaffeemaschinen, Toaster, Kochplatten uvm. sind fortan fast überall nutzbar. Wer sich entsprechende Geräte für eine reibungslose Zusammenarbeit sucht, sollte immer darauf achten, dass die maximale Leistung nicht 1.800 Watt übersteigt. In dieser Range findet man aber fast so ziemlich alles, selbst Reisefön und Mini-Backofen.
Für die Überprüfung der tatsächlich nutzbaren Kapazität haben wir mehrere Durchgänge mit unterschiedlich hohen Leistungsabrufen gestartet. In den drei Durchgängen können wir so zwischen 946 Wh und 1031 Wh aus dem Akku mit seiner Nennkapazität von 1152 Wh ziehen. Damit bewegt sich die AllPowers R1500 in einem normalen Bereich, was den Verlust beim Laden bzw. der Ausgabe anbelangt. Übrigens schützt das integrierte BMS auch vor Überlastung. Sobald wir Geräte angeschlossen haben, die durchgehend 2000+ Watt benötigen, schaltete die Akkubox automatisch ab und wir bekommen eine Fehlermeldung präsentiert. Nach einem „Neustart“ kann die Box wieder ganz normal genutzt werden.
Bedienung und App-Anbindung
Kommen wir zur Bedienung der AllPowers R1500 Akkubox. Diese könnte eigentlich nicht einfacher sein. Wir aktivieren die Box mittels des An-/Aus-Knopfs den wir für drei Sekunden gedrückt halten müssen. Danach ist das System auch schon einsatzbereit. Jetzt müssen wir noch wahlweise den AC-Strom (Wechselstrom für Schuko-Stecker) oder DC-Strom (Gleichstrom für USB oder Wireless Charging) aktivieren. Das Relais wird mit einem hörbaren Klickgeräusch freigeschaltet und dann fließt auch schon der Strom. Der Ladevorgang funktioniert ähnlich einfach. Dazu müssen wir nur die Box mittels Kaltgerätestecker, 12V-Kabel oder XT60-Anschluss des Solarpanels mit der Stromquelle verbinden und das System aktiviert sich automatisch. Dabei steigt die Wattzahl stetig an, bis sie ihr Maximum erreicht hat.
Die AllPowers-App bietet nicht allzu viel Vorteile und funktioniert zudem nicht zuverlässig.
Wir vermuten, die Bedienbarkeit direkt an der Akkubox dürfte 95% der Nutzer ausreichen. Über die kostenlose AllPowers-App lassen sich ein paar zusätzliche Informationen abrufen und es können zudem die AC/DC-Verbindungen (Im on the Highway to Hell… *räusper*) de-/aktiviert werden. Auch die Netzspannung lässt sich über die App von 50Hz auf 60Hz (und zurück) wechseln, was innerhalb Europas nicht benötigt wird (60Hz wird z.B. in Nordamerika oder Teilen Asiens verwendet). Was definitiv nützlich ist, ist die Aktivierung des „Ecomodus“. Dieser hat anscheinend nur eine Funktion, und zwar die automatische Ausschaltung der Akkubox nach dem Ablauf eines festgelegten Zeitraums. Besser wäre es unserer Auffassung nach, wenn sich die Akkubox immer nach einem festen Zeitraum deaktiviert, sollte diese nicht in Benutzung sein. Leider lässt sich das nicht so über die App einstellen. Zuletzt kann man noch den Lademodus (Stumm, Standard oder Schnell) wählen. Doch ob man jetzt im Standard-Modus mit etwas über einer Stunde lädt, oder 55 Minuten im Schnelllade-Modus, dürfe den meisten sicherlich egal sein.
Vor allem steht die App-Installation und die nicht wirklich gute Bedienung dieser nicht im Verhältnis zum Mehrwert, den diese liefern soll. Das reflektiert übrigens auch die Bewertung der App im iOS und Android-Store. Denn die Bluetooth-Verbindung konnte bei uns auf zwei mobilen Geräten nicht aufrechterhalten werden. Zudem ruft die App nur einmalig Daten von der Akkubox ab und muss danach neu gestartet werden, damit z.B. aktuelle Wattzahlen und Akkukapazität angezeigt werden. Eine Aktualisieren-Taste oder -Funktion (Swipe-Up/Down) haben wir nicht gefunden. Unserer Auffassung nach hätte AllPowers die Zusatzfunktionen auch mit zwei bis drei zusätzlichen Tasten am Gerät selbst umsetzen können. Das LCD-Display besitzt nämlich für alle Einstellungen und Features ein entsprechendes Symbol.
Erweiterbarkeit
Die Erweiterungsports der AllPowers R1500 über die bis zu drei B1000 Zusatzakkus verbunden werden können.
Falls euch die 1,15 kWh Basiskapazität zu knapp werden, lässt sich die R1500 per rückseitigem „Expand“-Port im Plug-and-Play-Verfahren mit den identisch bestückten Smart-Extra-Batterien vom Typ B1000 aufrüsten. Laut aktuellem Benutzerhandbuch dürfen maximal zwei Packs angedockt werden – macht zusammen 3.46 kWh. Laut Artikelbeschreibung auf der offiziellen Webseite sollen sich auch drei B1000 Zusatzakkus in einer Daisy-Chain-Reihe mit der R1500 verbinden lassen, was die Kapazität auf 4,61 kWh erhöht. Beide Varianten würden genug Reserven mit sich bringen, um euch durch ein verregnetes 4-Tage-Festival zu bringen. Ein B1000 Zusatzakku kostet um die 570 Euro, als wir diesen Test verfasst haben.
Die Kapazität der AllPowers R1500 kann mit dem kompatiblen B1000 Zusatzakku flexibel hochskaliert werden.
Wichtig: Die Zusatzmodule erhöhen nur die Kapazität, nicht die 1.800-W-Dauerleistung, und müssen über das mitgelieferte Expand-Cord (des B1000 Zusatzakkus) verbunden werden, sonst meckert angeblich die BMS-Elektronik. Egal, ob zwei oder drei: Alle Packs teilen die gleiche LiFePO-Chemie mit >3.500 Zyklen und lassen sich sogar einzeln als Mini-Powerstation nutzen, da sie mit zwei USB-A (max. 18 Watt) und zwei USB-C-Anschlüssen ausgestattet sind.
Testfazit
Fairer Preis.
Große Auswahl verschiedenster Anschlüsse.
Drahtloses Laden kompatibler Geräte.
Gute Ladeleistung.
Hohe Ausgabeleistung (1800 Watt
Erweiterbar mit Zusatzakkus von AllPowers (LiFEPO4).
App ist verbesserungswürdig.
Lüfter ist deutlich hörbar bei hoher Leistungsausgabe und/oder -aufnahme.
Standby-Verbrauch und Lüfter ungeeignet für eine Ununterbrochene Stromversorgung (USV).
System ist nicht geschützt vor Staub und Spritzwasser.
Eine tragbare Powerstation wie die AllPowers R1500 mit Solarpanel gehört unserer Ansicht nach eigentlich in jeden gut sortierten Haushalt. Die Powerstation ist nicht allzu schwer, liefert jedoch genug Stromreserven und Anschlüsse für zusätzlichen Komfort auf Reisen, Festivals oder einfach nur am Baggersee. Ununterbrochener Musikgenuss oder ein spontaner Kinoabend im Freien mit einem kompakten Projektor stehen mit dieser Lösung eigentlich nichts mehr im Weg. Und wer an einem Festivalwochenende seine Getränke mittels Kühlbox durchweg auf 5° gekühlt hat, wird das System schätzen und zudem noch viele Freunde finden.
Zudem bietet eine Powerstation wie die AllPowers R1500 eine gewisse Sicherheit, sollte es doch einmal zu einem Stromausfall kommen, oder die nächste Steckdose einfach zu weit entfernt sein. Dabei muss es nicht einmal ein Totalausfall wie vor Kurzem in Spanien sein, es reicht bereits, wenn nur die eigene Wohnsiedlung betroffen ist, weil ein paar Straßen weiter ein Bagger wieder einmal eine Leitung beschädigt hat. Wer in diesem Fall den ununterbrochenen Betrieb seiner Kühlsysteme (Kühlschrank/Kühltruhe) aufrechterhalten kann und zudem in der Lage ist, Smartphone, Laptop, Tablet und/oder Radio zu laden, wird den Kauf nicht bereuen. Zudem ist eine solche Akkubox ein beliebtes „Ausleihobjekt“ das man gerne Freunden und Verwandten anvertraut.
Zum Abschluss noch ein paar Negativpunkte, die uns aufgefallen sind: Die App-Anbindung (kostenlose AllPowers-App für iOS und Android) der AllPowers R1500 Powerstation ist unserer Auffassung nach doch sehr verbesserungswürdig. Hoffentlich wird der Hersteller hier noch einmal tätig. Die Akkubox und das große 400 Watt Solarpanel bringen doch etwas an Gewicht mit sich, weshalb man das System nicht über mehrere Hundert Meter schleppen möchte. Zudem besteht bei der Akkubox nicht wirklich ein guter Schutz gegen Staub und Spritzwasser. Extreme Einsätze, wie z.B. in der Wüste oder auf einem Zeltplatz bei Regen, bedürfen sicherlich einer gewissen Vorsicht mit der Hardware. Zudem springen die Lüfter auch hörbar an, wenn die PowerStation lädt oder eine stromhungrige Komponente versorgen muss. Für eine ununterbrochene Stromzufuhr – z.B. im Büro – eignet sich das System unserer Auffassung nicht.
Die Nintendo Switch 2 unterstützt nicht nur 4K Ultra HD, sondern auch HDR. Doch mit letzterem gibt es aktuell leider massive Probleme.
So berichten viele Nutzer von einer verwaschenen Darstellung in Spielen wie „Mario Kart World“. Was zunächst auf das Game an sich geschoben worden ist, liegt aber an einem anderen Punkt. So ist die HDR-Kalibrierung der Nintendo Switch 2 nämlich problembehaftet. Beispielsweise funktioniert die Helligkeitsabstimmung nur dann korrekt, wenn euer Fernsehgerät HGiG unterstützt. Sonst kommen völlig verquere Settings zustande. Achtet darauf, diesen Punkt auch für den gewählten Bildmodus manuell zu aktivieren, oft ist das nämlich nicht automatisch der Fall.
HGiG hilft an der Nintendo Switch 2, löst aber nicht alle Probleme
HGiG verhindert, dass es zu doppeltem Tonemapping kommt, bei dem sowohl Konsole als auch euer TV das HDR-Bild anpassen wollen – und es dann zerschießen. Doch auch bei der weiteren Abstimmung des Weißpunktes gibt es Probleme an der Nintendo Switch 2. Diesen setzt Nintendo grundsätzlich viel zu hoch an und die Optimierung ist für User sehr schwierig. Der renommierte TV-Experte Vincent Teoh gibt in seinem Video dafür einige Tipps.
Letzten Endes müsst ihr den Weißpunkt zunächst auf das Minimum setzen und dann je nach TV-Gerät heraufsetzen, bis die gewählte Einstellung zu eurem Fernsehgerät passt. Geht ihr nach Augenmaß vor, ist das keine so einfache Sache. Am Ende muss man sagen, dass Nintendo an die HDR-Einrichtung an der Switch 2 unbedingt noch einmal Hand anlegen sollte.
HDR lässt sich an der Nintendo Switch 2 auch deaktivieren
Ist euch das Ganze aktuell noch zu blöd, könnt ihr die HDR-Darstellung an der Nintendo Switch 2 auch erstmal abschalten. So könnt ihr im Menü auswählen, dass HDR immer aktiv ist, nur für kompatible Spiele angewendet wird oder ganz ausgeschaltet bleibt. Allerdings ist Nintendo in der Vergangenheit bei der Behebung solcher Probleme, wie sie die HDR-Einrichtung aktuell prägen, oft sehr behäbig gewesen. Da müssen wir also abwarten, ob es in naher Zukunft einen Fix geben könnte.
Zum Wochenstart hat Apple TV eine breite Auswahl beliebter Filmsammlungen teils drastisch im Preis gesenkt. Der Kaufpreis für Einzelfilme in 4K-Qualität kann innerhalb des Bundle-Angebotes auf schlanke 1.99 Euro sinken.
Apple TV hat sich bei den Film-Angeboten in dieser Woche so richtig ins Zeug gelegt. Neben rund 500 reduzierten Einzelfilmen in 4K Ultra HD, werden zusätzlich mehrere Filmsammlungen mit satten Rabatten angeboten. Der Einzelpreis beliebter Heimkino-Blockbuster sinkt innerhalb der Bundle-Aktion des Öfteren unter 3 Euro. Viele Titel kosten sogar nur 2.50 Euro und weniger. Das Gute dabei: Es handelt sich hierbei um digitale Kaufangebote, die in eurer digitalen Filmsammlung verbleiben und so jederzeit und überall abgerufen werden können (kompatibles Wiedergabegerät vorausgesetzt). Wer die komplette Angebotsvielfalt durchforsten möchte, der kann auch gerne unser Apple TV Schnäppchen-Special aufrufen:
Wer sich dagegen nur mit den reduzierten Filmsammlungen beschäftigen möchte, findet anbei die besten bzw. beliebtesten Angebote. Vielen Dank an alle, die sich bei der nachfolgenden Auswahl zu einem Kauf hinreißen lassen. Mit jedem zertifizierten Kauf erhalten wir eine kleine Provision, die unserer Plattform zugutekommt:
Der Filmklassiker „Der Name der Rose“ mit Sean Connery erscheint erneut auf 4K Blu-ray in sechs unterschiedlichen Mediabook-Varianten. Zwei Versionen sind bereits ausverkauft. Wer sich eines der 4K Mediabooks sichern möchte, sollte schnell bestellen.
Seit heute wird „Der Name der Rose“ in neuen Limited Mediabook-Editionen von Nameless Media zum Kauf angeboten. Sechs unterschiedliche Artworks stehen zur Auswahl, wobei zwei Versionen wohl schon vergriffen sind. Die 2-Disc-Mediabooks beherbergen eine 4K UHD Blu-ray und Standard Blu-ray. Die 4K-Disc beinhaltet das 4K-Master mit HDR10 im Bildverhältnis 1.85:1. Die deutsche und englische Synchronisation liegt in DTS-HD MA 5.1 und Dolby Digital 2.0 ab. Zudem gibt es eine Hörfilmfassung in Stereo-Ton (Dolby Digital 2.0). Die Laufzeit beträgt 131 Minuten. Die Mediabooks sind auf 333 bzw. 444 Exemplare limitiert. Bei folgenden Händlern könnt ihr bestellen. Ausgeliefert werden die Sammlereditionen zum 23. Juni 2025:
Wer ist der OLED-King in Nordamerika? Analysten sehen Samsung vorn – doch LG widerspricht in einer neuen Mitteilung vehement.
Auch wir hatten das Thema aufgegriffen: Laut den Marktforschern von Omdia dominierte Samsung im 1. Quartal 2025 erstmals bei den OLED-Verkaufszahlen in den Vereinigten Staaten und Kanada. So haben die Analysten ermittelt, dass dies sowohl die erreichten Umsätze als auch die verkauften Stückzahlen betroffen hat. Weltweit konnte LG aber seine Führungsposition halten. Das reicht den Südkoreanern aber offenbar nicht aus. In einer neuen Pressemitteilung widersprechen sie den Angaben von Omdia deutlich.
LG setzt sich selbst auch in Nordamerika auf den OLED-Thron
So erwähnt LG in seiner neuen Meldung die Daten von Omdia zwar nicht explizit, doch es wird deutlich, dass man sehr zerknirscht gewesen ist. Denn überdeutlich betont man, auch im ersten Quartal 2025 in Nordamerika im OLED-Markt zu führen – mit 51 % Marktanteil. Man habe mehr OLED-TVs dort verkauft als alle anderen OLED-Hersteller kombiniert.
Wer hat nun mehr OLED-TVs verkauft – LG oder Samsung?
Der Unterschied: LG ignoriert die Daten von Omdia und bezieht sich auf das konkurrierende Marktforschungsunternehmen Circana. Die Abweichungen in den Angaben erklären sich auch dadurch, dass LG und Circana sich auf die verkauften Einheiten fokussieren, während Omdia zusätzlich auch die Umsätze in den Blickpunkt gerückt hat. Möglich ist, dass LG am Ende höhere Stückzahlen absetzen konnte, aber Samsung vor allem im hochpreisigen OLED-Segment mit seinen QD-OLED-Modellen punktet.
Kunden sind so oder so die Gewinner
Ob jetzt LG oder Samsung mehr OLED-Fernsehgeräte verkaufen konnte oder höhere Umsatzanteile hält – dem Kunden kann es relativ egal sein. Denn wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. In diesem Fall sind das die Käufer, welche vom zunehmenden Wettbewerb und Preisdruck natürlich profitieren.
Das komplette 2025 OLED Line-up von Samsung (von links: S95F, S90F und S85F)
Auch wenn sowohl LG als auch Samsung gerne auf dem OLED-Thron sitzen wollen, arbeiten sie doch auch zusammen. Beispielsweise liefert das Tochterunternehmen von LG Electronics, LG Display, auch WOLED-Panels an Samsung Electronics. Diese kommen 2025 etwa in der Modellreihe S85F zum Einsatz.
Zuletzt aktualisiert am 11. August 2026 um 21:55 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Die 83 Zoll-Variante ist leider noch nicht verfügbar!
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LG hat ein neues Firmware-Update für seinen LG G5 Premium-OLED-TV veröffentlicht, welches bestehende Wiedergabeprobleme bei HDR10-Content beheben soll. Bislang funktioniert die Wiedergabe jedoch nur im „Filmmaker Mode“ zufriedenstellend.
LGs G5 OLED TV hat seit seinem Verkaufsstart mit Bildfehlern in dunklen Szenen bei HDR-Inhalten zu kämpfen.
Unsaubere Farbverläufe (Posterization) und übersteuerte Helligkeitsinformationen (Overshoot) wurde von vielen Nutzern in einschlägigen Foren bemängelt.
Mittlerweile soll die HDR-Darstellung mit Dolby Vision ohne Fehler verlaufen. HDR10 läuft dagegen erst seit dem letzten Update im Filmmaker Mode ohne erkennbare Bildartefakte.
Zudem konnte der Input-Lag bei der Wiedergabe im 165Hz-Modus (Gaming) optimiert werden.
LG hat ein neues Firmware-Update für seine G5 OLED-Serie veröffentlicht, das ein seit Verkaufsstart bekanntes Problem bei der HDR-Wiedergabe angeht. Insbesondere in sehr dunklen Szenen kam es bislang zu deutlichen Darstellungsfehlern, wenn Inhalte im erweiterten Dynamikumfang abgespielt wurden. Während die Wiedergabe von Dolby Vision bereits mit früheren Updates verbessert wurde, konzentriert sich das aktuelle Update (Firmware-Version 33.11.35) auf die Optimierung von HDR10-Inhalten. Solche „Kinderkrankheiten“ sind nicht ungewöhnlich – speziell dann, wenn ein Hersteller auf eine neue Panel-Technologie umstellt. Während das Vorgängermodell LG G4 (2024) noch auf OLED mit Micro-Lens-Array (MLA) setzte, kommt im G5 erstmals das neue RGB-Tandem-OLED-Panel zum Einsatz. Mit dieser Neuerung haben sich leider auch einige Bildprobleme eingeschlichen.
LG G5 hat(te) mit Posterisation und Overshoot zu kämpfen
Vor dem Firmware-Update waren unsaubere Farbverläufe bei Bewegtbildern noch sehr gut sichtbar (Bild für Vergleichszwecke auf maximale Helligkeit/Kontrast gestellt).
Nach dem Update des G5 sind die Posterisations-Effekte im Filmmaker Mode verschwunden (Bild für Vergleichszwecke auf maximale Helligkeit/Kontrast gestellt).
Doch was genau wurde denn jetzt in den Technik-Foren bei der HDR-Wiedergabe des LG G5 bemängelt? Kurz nachdem die ersten Modelle in den Handel gelangt sind, beschwerten sich Nutzer darüber, dass es bei HDR-Content mit dunklen Szenen oft zu unsauberen Farbverläufen (Posterisation) und einem Übersteuern der Helligkeitsinformationen (Overshoot) gekommen ist. Dabei war es egal, ob man Inhalte mit HDR10 oder Dolby Vision wiedergegeben hat. Diese Probleme wurden erst recht sichtbar, wenn der LG G5 OLED TV in kompletter Dunkelheit oder bei geringem Umgebungslicht zum Einsatz kam. In einer gut ausgeleuchteten Umgebung oder bei durchgängig hellem Content beeinträchtigt diese Fehlinterpretation die Bildinhalte so gut wie gar nicht.
HDR10: Deutliche Verbesserung im Filmmaker Mode
HDR10-Wiedergaben im „Standard“- oder „Kino“-Bildmodus haben weiterhin mit Posterisation zu kämpfen (Bildhelligkeit zu Veranschaulichungszwecken erhöht).
Wie angemerkt, konnten die Bildfehler bei der Darstellung von Dolby Vision-Inhalten bereits behoben werden. Bei der HDR10-Wiedergabe gibt es mit dem jüngsten Update (Firmware Version 33.11.35) wohl ebenfalls Positives zu berichten. So hat AV-Spezialist Phil Hinton vom AVForum die neue Firmware (damals Beta) auf seinem 55 Zoll G5 OLED TV getestet und konnte eine deutliche Verbesserung der Darstellung feststellen, sofern man sich im Bildmodus „Filmmaker Mode“ befand. Bei anderen Bildmodi wie z.B. „Standard“, „Kino“ oder „Kino Home“ kommt es weiterhin zu den aufgezählten Bildfehlern (bei HDR10-Inhalten).
Weitere Updates folgen + Input Lag des 165Hz-Modus
Das Update markiert einen wichtigen Schritt zur Optimierung der G5-Serie, wenngleich noch nicht alle Bildmodi fehlerfrei arbeiten. Feedback aus der Community und einschlägigen Foren wird derzeit gesammelt und an LG Electronics weitergeleitet, damit der Hersteller auch die letzten Ungereimtheiten bei der HDR10-Darstellung beheben kann. Parallel schaubt LG an anderen Stellschrauben des LG G5. So konnte mit den vergangenen Updates auch der Input-Lag im 165Hz-Gaming-Modus optimiert werden. Wir sind guter Dinge, dass LG die Fehler zeitnah behebt und der G5 OLED TV schon bald sein volles Potenzial entfaltet. Bis dahin lautet die Empfehlung für HDR10-Inhalte, auf den Bildmodus „Filmmaker Mode“ zu wechseln.
Zuletzt aktualisiert am 11. August 2026 um 21:41 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 11. August 2026 um 21:39 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 11. August 2026 um 21:28 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Zuletzt aktualisiert am 11. August 2026 um 21:55 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Zuletzt aktualisiert am 11. August 2026 um 21:24 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Zuletzt aktualisiert am 11. August 2026 um 21:55 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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