Thomson bringt einen neuen QLED Pro mit satten 100 Zoll Diagonale auf den Markt. Der Smart-TV wirf auch Google TV als Plattform in die Waagschale.
Thomson gehört als Marke mittlerweile zu StreamView, einem Unternehmen aus Österreich. Man wirbt dabei für die Modellreihe QLED Pro QG7 auch mit einer dreijährigen Garantie sowie dem Versprechen, dass es keinerlei Pixelfehler gibt. Dabei gibt es den Thomson QLED Pro QG7 nicht nur mit 100 Zoll Diagonale (100QG7S14), sondern auch mit wahlweise 43, 50, 55, 65, 75 und 85 Zoll. Es handelt sich jeweils um LCD-Fernsehgeräte mit Quantum Dots für verbesserte Farbwiedergabe.
Thomson QLED Pro: LCDs ohne Mini LED
Technisch sind die Smart-TVs jedoch eher im Einstiegsbereich zu sehen. So handelt es sich um LCD-TVs ohne Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen. Auch bieten sie zwar eine Bildwiederholrate von 144 Hz, doch Thomson schlüsselt derzeit nicht auf, ob sie auch ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate) unterstützen. So nennt man neben einem Anschluss für HDMI 2.1 mit eARC auch HDMI 2.0 als Schnittstelle.
Die Thomson QLED Pro verwenden Google TV als Plattform, sodass reichlich Apps zur Verfügung stehen. Auch der Google Assistant ist abrufbereit. Für das Bild bietet man neben 4K-Auflösung auch HDR10 und Dolby Vision. Der Ton ist über Dolby Atmos und die integrierten Lautsprecher mit 12 Watt abgesichert. Punkten soll etwa das Modell 100QG7S14 mit 100 Zoll vor allem über den Preis. Erste Händler listen den Smart-TV trotz der Größe für nur 3.079 Euro.
Thomson QLED Pro 100QG7S14 ist ab sofort erhältlich
Im Inneren des Fernsehgeräts steckt ein Chip mit vier Kernen als Herzstück. Der darf mit 2 GByte RAM und 16 GByte Speicherplatz im Tandem arbeiten. Zu den weiteren Schnittstellen zählen neben den bereits erwähnten Anschlüssen für HDMI 2.0 / 2.1 auch noch Bluetooth 5.0, Ethernet, Optical, USB 2.0 / 3.0, Wi-Fi und ein Tuner für DVB-C, DVB-T2 und DVB-S2.
Der Ständer des Thomson QLED Pro ist drehbar – zumindest bei den „kleineren“ Modellen bis 75 Zoll.
Obacht solltet ihr bei der Aufstellung geben. Das Modell mit 100 Zoll Diagonale wiegt, inklusive Standfuß, nämlich 46,42 kg, was sich dann nur für stabile Echtholztische eignet.
Ikea und Sonos beenden ihre bisherige Kooperation. Dadurch werden die Multiroom-Lautsprecher der Reihe Symfonisk eingestellt.
Wie Sonos mitgeteilt hat, werden weder neue Modelle entwickelt noch bisherige weiter produziert. Ikea verkauft also nur noch die Lagerbestände der bereits veröffentlichten Symfonisk ab. Da gibt es sehr unterschiedliche Modelle. Einer der Lautsprecher etwa kann auch als LED-Lampe fungieren, ein anderer erinnert an einen Bilderrahmen und ein weiteres Exemplar steht für einen Bookshelf-Speaker.
Symfonisk: Mögliche Ursachen des Endes
Warum die seit Jahren bestehende Partnerschaft zu Ende gegangen ist, schlüsseln weder Ikea noch Sonos auf. Öffentlich lobt Sonos den Partner in den Himmel, aber man kann spekulieren, dass die Zufriedenheit hinter den Kulissen offenbar ja nicht gegeben gewesen ist. Denkbar ist, dass Sonos die Symfonisk von Ikea am Ende doch Verkäufe der hauseigenen Speaker abgegraben haben. Symfonisk-Modelle sind nämlich voll zum Multiroom-Ökosystem von Sonos kompatibel – kosten aber deutlich weniger.
Ikea und Sonos tragen Symfonisk zu Grabe.
Immerhin hat Sonos erklärt, dass bereits veröffentlichte Modelle weiterhin Updates erhalten und natürlich in den hauseigenen Apps unterstützt werden. Weltweit werden aber eben nun die Bestände nur noch abverkauft. Wer somit an einem Symfonisk-Lautsprecher Interesse hat, sollte nicht mehr lange mit dem Kauf warten.
Sonos steht vor vielen Herausforderungen
Sonos hat vielleicht auch nicht gefallen, dass einige Symfonisk-Lautsprecher sich ganz gut als Surround-Lautsprecher für die Soundbar Sonos Arc Ultra und deren Geschwistermodelle gemacht haben. Da möchte man sicherlich lieber seine eigenen Modelle verkaufen. Dazu kommt, dass es viele Unsicherheiten für den Multiroom-Primus gibt. Die Zollpolitik der US-Regierung stellt nämlich auch Sonos und dessen Lieferketten vor Herausforderungen.
Zuvor hatte Sonos nach einem Führungswechsel aufgrund des App-Debakels im letzten Jahr beispielsweise auch die Pläne für einen eigenen Streaming-Player zu den Akten gelegt. Das Ende der Partnerschaft mit Ikea ist da eine weitere Anpassung der Unternehmensstrategie, die zeigt, dass der Hersteller sich auf sein Kern-Line-up fokussieren möchte, wie es aussieht.
Wir erklären euch, was es mit eARC (enhanced Audio Return Channel) und ARC (Audio Return Channel) auf sich hat, worin die Unterschiede liegen und wofür sich das HDMI-Feature eignet.
Im Heim- oder Wohnzimmerkino wird in den meisten Fällen ein HDMI-Kabel verwendet, um zwei Geräte miteinander zu verbinden. Die HDMI-Schnittstelle ist seit längerer Zeit ein fester Bestandteil unseres modernen Lebens mit TV-Geräten, Spielekonsolen, Soundbars und anderen elektronischen Geräten. Es gibt jedoch verschiedene HDMI-Standards, die unterschiedliche Funktionen ermöglichen. In diesem Beitrag werden wir zwei dieser Standards näher durchleuchten: ARC und eARC.
Was bedeutet ARC und eARC?
ARC bedeutet Audio Return Channel
eARC bedeutet enhanced Audio Return Channel
ARC und eARC sind HDMI-Features
HDMI Anschluss mit ARC und eARC auf der Rückseite eines Fernsehers
Um die erwähnten Audio-Features nutzen zu können, ist ein HDMI-Anschluss in einem Gerät erforderlich. HDMI ist ein digitaler Audio-Video-Verbindungsstandard für hochauflösende Display- und Projektionslösungen. Der D-förmige Stecker findet sich bei vielen Geräten wie Fernsehern, Projektoren, Monitoren, Soundbars, Spielkonsolen und vielen anderen wieder. Vor fast 20 Jahren wurde HDMI entwickelt, um unkomprimierte digitale Video- und Audio-Daten über eine zuverlässige physische Verbindung zu übertragen. Es basiert auf dem bestehenden DVI (Digital Visual Interface) High-Speed-Serien-Link, der für die Übertragung von Videosignalen an Computerdisplays verwendet wird. Durch die Hinzufügung von Steuerungs- und Gerätekommunikationsfunktionen sowie digitalen Audioformaten wurde HDMI geschaffen. In diesem Beitrag liegt der Fokus auf der Audiodarstellung mittels ARC und eARC, welche nur über HDMI-Verbindungen möglich ist.
Was ist HDMI ARC?
Audio Setup mit HDMI ARC (Audio Return Channel)
Seit der HDMI-Version 1.4 (2009) können Geräte ARC (Audio Return Channel) verwenden. ARC ist eine zusätzliche Audioverbindung, die externe Kabel zwischen dem Fernseher und dem AV-Receiver, der Soundbar oder einem Aktivlautsprechersystem ersetzen soll, um die Einrichtung zu vereinfachen. Das Wort „Return“ bezieht sich darauf, dass Audiosignale, die vom Fernseher kommen und über das bereits bestehende HDMI-Kabel, das den Fernseher mit dem AV-Receiver/Soundbar/Aktivlautsprecher verbindet, zurückgesendet werden kann. Die maximale Datenrate, die den Audiosignalen via ARC zur Verfügung steht, liegt übrigens bei gerade einmal 1 Mbit/s.
Kurz gesagt: HDMI-Verbindungen für Bild und Ton funktionierten bislang immer nur in eine Richtung. Mit ARC kann jetzt zumindest das Audiosignal auch in die andere Richtung verlaufen.
Mit (e)ARC können Audiodaten übe rein HDMI-Kabel in beide Richtungen übertragen werden
Wenn ein Gerät kein ARC unterstützt, können Audiosignale immer noch über eine HDMI-Verbindung übertragen werden, jedoch nur in eine Richtung, zum Beispiel von einem Blu-ray-Player an einen Fernseher. Wenn ein HDMI-Anschluss jedoch eines der Audio-Return-Channel-Features unterstützt, kann er in beide Richtungen Audiosignale übertragen und dem Benutzer somit einen Audio-Eingang und Audio-Ausgang zur Verfügung stellen.
Vorteile für Streaming-Apps und Konsolen
Die Vorteile der Rückführung werden deutlich, wenn der Fernseher oder Projektor das Audiosignal empfängt oder produziert. Das liegt daran, dass es praktisch keine Möglichkeit gibt, das geschützte Audiosignal von integrierten Streaming-Apps wie Netflix, Disney+ oder Amazon Prime Video außerhalb des Fernsehers unverfälscht und in bester Qualität zu übertragen. Auch der In-Game-Sound, wie er von einer Xbox Series X oder PlayStation 5 an den TV übertragen wird, kann mittels ARC und eARC an ein Soundsystem weitergereicht werden. Denn viele Spiele profitieren von einer hochwertigen Audiodarstellung – egal ob Surround oder 3D-Sound – die sich mit einem internen Soundsystem eines Fernsehers nur eingeschränkt darstellen lässt.
Ohne HDMI ARC/eARC ist die Anzahl der angesteuerten Lautsprecher eingeschränkt, eine zusätzliche Verbindung (optisch / digital) wird benötigt.
Obwohl es auch andere Möglichkeiten gibt, Audiosignale von Wiedergabegeräten an einen AV-Receiver oder eine Soundbar zu übertragen, wie z.B. über eine optisch-digitale Verbindung (TOSLink oder S/PDIF), hat dieser Standard einige Einschränkungen. Die Kabelverbindung ist sehr anfällig für Beschädigungen und die maximale Qualität beschränkt sich auf Stereo (PCM) oder 5.1 Surround Sound (Dolby Digital, DTS). Möglicherweise ist an dieser Stelle eine Tabelle zum Vergleich der verschiedenen Übertragungstechnologien angebracht:
Vergleich der Übertragungstechnologien optisch, ARC und eARC mit unterstützten Audio-Features
HDMI-ARC unterstützt nicht die Audioformate Dolby TrueHD, Dolby Atmos, DTS-HD Master Audio oder DTS:X, die auf Blu-ray oder 4K-Blu-ray-Discs zu finden sind. Es wird höchstwahrscheinlich nur ein 5.1-Datenstrom übertragen. Da die Unterstützung nicht für jeden Audio-Codec obligatorisch ist, sollte man nicht davon ausgehen, dass der Fernseher über den Rückkanal einen 5.1-Dolby-Digital- oder DTS-Soundtrack senden wird. Einige Fernseher senden nur Dolby Digital oder grundlegende Stereokanäle, was bedeutet, dass man möglicherweise nicht das volle Potenzial des angeschlossenen Soundsystems ausschöpfen kann.
Nochmals zum Verständnis, via ARC lassen sich Dolby Atmos und DTS:X übertragen, diese beiden Formate werden jedoch lediglich im Dolby Digital Plus (DD+) oder DTS-Container übertragen, also komprimiert. Eine vollwertige Ausgabe des 3D-Sounds funktioniert dagegen nur mit den Dolby TrueHD- und DTS-HD MA-Containern. Akustisch lässt sich zwischen einer unkomprimierten Ausgabe via eARC und einer komprimierten Ausgabe mit ARC doch deutliche Unterschiede heraushören – vorausgesetzt die Soundanlage kann diese auch akustisch darstellen.
Was ist HDMI eARC?
HDMI eARC schöpft das volle Potenzial der Audioquelle aus, inkl. 3D-Sound (Dolby Atmos / DTS:X / Auro-3D)
HDMI Enhanced Audio Return Channel (eARC) ist eine Funktion, die im November 2017 vorgestellt und mit HDMI Version 2.1 eingeführt wurde. eARC funktionierte jedoch bereits unter HDMI 2.0 bzw. wurde von einigen TV-Herstellern mit dieser Schnittstellen-Version angeboten. Auf der Audio-Seite markierte HDMI Version 2.0 einen bedeutenden Fortschritt, da die maximale Anzahl unterstützter Audio-Kanäle von 8 auf 32 erhöht wurde, während die maximale Abtastrate von 192 kHz pro Kanal beibehalten wurde. Mit HDMI 2.1 bzw. eARC war es jedoch erstmals möglich, objektbasierte immersive Audioformate wie Dolby Atmos und DTS:X in vollem Umfang zu übertragen. Zum Vergleich, den verarbeitenden Geräten stehen 37 Mbit/s für den Audiostream zur Verfügung, unter ARC sind es lediglich 1 Mbit/s. So ist es z.B. auch möglich, einen unkomprimierten PCM-Audiostream mit 8 Kanälen und 24-bit zu verarbeiten. Besser könnte man ein 7.1-Soundsystem nicht bespielen.
In vielen Fällen wird eARC jedoch genutzt, um eine 3D-Soundanlage zu befeuern. Diese besteht in der Regel aus einer Surround-Ebene mit 3-7 Lautsprechern, einem Subwoofer und mehreren Treibern für die Höhen-Kanäle. Klangobjekte, die von oben auf den Zuschauer einprasseln, werden entweder mit in an der Decke verbauten Lautsprechern, oder sogenannten Reflexions-Lautsprechern, die nach oben gerichtet sind, damit die Schallwellen von der Decke abprallen können. Letztere finden sich übrigens sehr oft in High-End-Soundbars und kompatiblen Rear-Lautsprechersystemen wieder.
Welche HDMI-Kabel benötige ich für ARC / eARC?
Während ARC und eARC auf Geräteseite nur ein optionales Feature darstellt, so unterstützt ein Großteil der im Umlauf befindlichen HDMI-Kabel diese bereits. Es wird somit kein spezielles HDMI-Kabel benötigt. Einen Unterschied gibt es jedoch, während ARC mit allen Kabel-Versionen übertragen werden kann, ist für eARC die Auswahl an Kabeln etwas eingeschränkt. Nachfolgende HDMI-Kabel-Typen unterstützen die Audio-Features:
Kabel-Typ
ARC
eARC
High Speed (Standard) HDMI
•
Premium High Speed HDMI
•
•
Premium High Speed with Ethernet
•
•
Ultra High Speed HDMI
•
•
Wir würden vermuten, dass über 98 Prozent der HDMI-Kabel, die mittlerweile in Online-Shops angeboten werden, der „Premium High Speed“ oder „Ultra High Speed“-Kategorie zugeordnet werden können. Die meisten von uns werden bereits ein solches Kabel besitzen. Premium High Speed ist in der Lage eine maximale Bandbreite von 18 Gbit/s zu übertragen (HDMI 2.0), während Ultra High Speed-Kabel bis zu 48 Gbit/s (HDMI 2.1) durchschleusen können. Letztere werden auch benötigt, um z.B. 4K@120Hz Videosignale an kompatiblen Endgeräten zu verarbeiten (z.B. PS5-Konsole an 4K Fernseher mit 120Hz-Panel).
Achtung: Es gibt spezielle HDMI-Kabel, z.B. mit Glasfaser, die Daten grundsätzlich nur in eine Richtung übertragen. Die Nutzung von (e)ARC ist ggf. nicht möglich, weil sich die Geräte nicht „verständigen“ können.
Profi-Tipp (aktiviere CEC):
Ihr habt Probleme mit ARC-TV und eARC-Gerät? Das Feature will einfach nicht funktionieren und der AV-Receiver / Soundbar erkennt einfach nicht das Audiosignal? Dann liegt es womöglich daran, dass ihr die CEC-Funktion (Consumer Electronics Control) eures Fernsehers/Projektors nicht eingeschaltet habt. Viele Geräte, die ARC/eARC unterstützen, schaffen es sich nur miteinander zu verbinden, wenn CEC aktiviert ist. Aktuelle Hardware schafft dies oft auch ohne aktivierter CEC. Wer jedoch für eine Lösung für das oben beschriebene Problem sucht, sollte diesen Schritt einmal ausprobieren.
Kurz zusammengefasst:
Die wichtigsten Infos rund um ARC / eARC zusammengefasst
Mit ARC und eARC lassen sich Audiosignale über eine HDMI-Verbindung an ein kompatibles Endgerät zurückführen. Die HDMI-Verbindung funktioniert somit in zwei Richtungen.
Die HDMI-Features wurden mit dem Aufstieg der Streamingdienste immer beliebter/wichtiger. Denn nur so lassen sich die Audiosignale in bester Qualität von der integrierten App-Lösung des Fernsehers an eine externe Soundanlage übertragen.
Die Alternativen zu HDMI ARC/eARC wären eine digital-optische Verbindung via Toslink (S/Pdif), Bluetooth oder Klinkenstecker. In wenigen Fällen lassen sich die Singale auch drahtlos via WiSa übertragen.
Um die Audio-Features nutzen zu können, müssen alle Geräte in der Wiedergabekette diese unterstützen. Es reicht z.B. nicht, wenn nur die Soundbar eARC unterstützt, der Fernseher/Beamer jedoch nur ARC beherrscht.
ARC und eARC unterscheiden sich dadurch, dass eARC alle Audiosignale komplett unverfälscht und unkomprimiert wiedergeben kann, darunter auch die 3D-Soundformate Dolby Atmos, DTS:X oder Auro-3D. Mit ARC kann man dagegen immer noch sehr gut die Surround-Ebene bedienen.
FAQ – Fragen zum Thema
Kann ich ARC/eARC an meinem Fernseher / Projektor nachrüsten? Jein – es ist nicht möglich, das Feature mittels Soft- oder Hardware-Update nachzurüsten. Es gibt wenige Fälle, in denen der Hersteller diese Features erst nach dem Verkaufsstart der Hardware freischaltet. Dies wird jedoch meist in der Artikelbeschreibung angegeben. In der Regel ist ARC und eARC schon so etabliert, dass diese, sofern unterstützt, bereits ab Werk funktionieren.Mit einer externen Hardware, einem Audio-Extractor ist es jedoch möglich, ein Audiosignal, welches via eARC von einem Fernseher/Projektor kommt, dann über eine ganz normale HDMI-Verbindung an eine Soundbar und/oder AV-Receiver zu leiten. So ein Gerät bietet z.B. FeinTech an:
Benötige ich ein neues HDMI-Kabel für ARC / eARC? In der Regel nicht, außer ihr besitzt ein wirklich altes HDMI-Kabel (High Speed HDMI) aus den Jahren 2015 und davor.
Kann mein Gerät mit eARC automatisch auch ARC? Ja – wenn euer Endgerät eARC unterstützt, dann funktioniert auch ARC.
Wie viele HDMI-Eingänge für ARC / eARC sind normal? In der Regel einer. Meist wählen die Hersteller einen HDMI-Eingang aus, über den die Rückführung der Audiosignale umgesetzt werden kann. Leider liegt diese meist an einem HDMI 2.1-Eingang an, was prinzipiell nichts Schlechtes ist. Besitzt ein TV jedoch nur zwei HDMI 2.1-Eingänge, wird einer für das ARC/eARC-Feature belegt und es steht somit nur noch ein HDMI 2.1-Eingang zur Verfügung. Ärgerlich, wenn man jedoch mehrere Endgeräte mit HDMI 2.1 (PC, PS5, Xbox Series X) anschließen möchte. Uns ist derzeit nur der TV-Hersteller Philips bekannt, der eine HDMI-Verbindung mit ARC/eARC ausstattet und an allen anderen HDMI-Eingängen parallel ARC ermöglicht.
Ihr habt noch Fragen zum Thema ARC / eARC? Dann schreibt uns doch direkt über unser Kontaktformular an!
Die Audiomarken Denon, Maratz und Bowers & Wilkins wechseln erneut ihren Besitzer. Samsung Electronics kauft das Audiobusiness von Sound United über seine Tochtergesellschaft HARMAN International für 350 Millionen US-Dollar.
Mit einem Wertverlust von rund 66 Prozent verkauft der ehemalige Eigentümer Masimo die Audiosparte für Konsumenten an HARMAN International, eine Tochtergesellschaft von Samsung Electronics. Nach der Übernahme im Jahr 2022 für rund 1 Milliarde US-Dollar und einem heftigen Abstieg des Aktienkurses von Masimo, entschied sich das Unternehmen zu diesem wichtigen und richtigen Schritt. So kann sich Masimo wieder voll auf ihr Kerngeschäft im Gesundheitswesen konzentrieren und die beliebten Marken Denon, Marantz und Bowers & Wilkins können sich unter neuer Führung beweisen.
HARMAN erweitert sein Audio-Portfolio
Die Übernahme soll bis zum Ende 2025 abgeschlossen sein, man warte lediglich noch auf die regulatorischen Freigaben, damit die Marken ins Portfolio der HARMAN International eingeführt werden können. Diese besitzt bereits die Marken JBL, Harman Kardon, AKG, Mark Levinson, Arcam und Revel. Ab 2026 dürfte dann das „gemeinsame Erbe aus Innovationen und Exzellenz“ endlich weitergeführt werden. Sobald die Markenfamilie und die Mitarbeiter aus beiden Unternehmen zusammengeführt wurden, möchte man ergänzende Audioprodukte bereitstellen, die Auswahl erweitern und vor allem das Nutzervertrauen wiederherstellen. Letzteres hat über den Zeitraum der letzten 2.5 Jahre sicherlich Schaden genommen.
Letzte Chance für Denon, Marantz und B&W
Die Traditionsmarken Marantz und Denon von Sound United sollen Ende 2025 den Besitzer wechseln.
Einerseits ist es schön zu sehen, dass ikonische Marken nicht verschwinden oder sich auf einem „ewigen Abstellgleis“ wiederfinden. Auf der anderen Seite ist es doch schockierend zu sehen, wie schnell der Wertverlust im Markt für hochwertige Audioprodukte und HiFi voranschreitet. Man möchte vielleicht argumentieren, dass die Übernahme durch ein Unternehmen mit keinerlei Bezug zur Unterhaltungselektronik für rund 1 Milliarde US-Dollar ohnehin überzogen war. Der Kaufpreis von nur 350 Millionen US-Dollar wirkt aber wie ein Schnäppchen, das man sich nur mit Misskalkulation nicht erklären kann.
Wie es jetzt genau mit Denon, Marantz und Bowers & Wilkins weitergeht, darüber kann zum jetzigen Zeitpunkt nur spekuliert werden. Viele Heimkino-Fans würden sich sicherlich wünschen, dass die Marken unter der neuen Führung wieder erstarken und neue AV-Produkte inkl. Soundbars und Lautsprecher unter den neuen Marken entwickelt und vermarktet werden. Wie es auch ausgeht, für die Audiomarken der Sound United ist dieser Schritt womöglich die letzte Chance, eine gewisse Relevanz im Markt zu behalten. Wir halten euch auf dem Laufenden…
Vielen Dank an unseren Leser „Daniel“ für den Hinweis!
Hisense hat im Zuge seiner TV-Neuvorstellungen den ersten 4K Mini-LED-TV mit dem neuen RGB Local Dimming angekündigt. Der UXQ mit 116 Zoll (294 cm) soll im zweiten Halbjahr 2025 nach Deutschland kommen!
Auf der CES 2025 konnten wir uns bei mehreren TV-Herstellern über eine neue Displaytechnologie informieren, die die Hintergrundbeleuchtung von Mini-LED-Fernsehern grundlegend revolutionieren könnte. Die Technologie wurde auf der Messe unter verschiedenen Namen vorgestellt: Samsung spricht von RGB Micro LED, TCL nennt sie RGB-Mini-LED und Hisense verwendet die Bezeichnung Trichroma. Nun kündigt Hisense als erster Hersteller an, diese innovative TV-Technik tatsächlich in den Handel zu bringen. Der 116-Zoll große Fernseher UXQ wird in der zweiten Jahreshälfte 2025 auf dem deutschen Markt erhältlich sein.
Hisense UXQ mit RGB-LEDs
Der Hisense UXQ ist der erste TV mit neuem RGB-Mini-LED-Backlight der für Deutschland angekündigt wurde.
Doch was verbirgt sich genau hinter dieser Innovation? Anstatt wie bisher üblich auf blaue oder weiße LEDs zurückzugreifen, setzt Hisense erstmals auf RGB-LEDs, bei denen rote, grüne und blaue LED-Chips in einer einzigen Lichtquelle kombiniert sind. Das allein klingt schon spannend, doch wirklich bemerkenswert ist die Art und Weise, wie Hisense die Technologie umsetzt. Denn mit dem Hisense UXQ erhält man eigentlich drei neue Schlüsseltechnologien in einem:
Ein speziell entwickelter RGB-Lichtfarben-Synchronisationschip und das entsprechende Kontrollsystem. Während herkömmliche LEDs lediglich die Helligkeit regulieren, integriert das RGB-System von Hisense zusätzlich die Farbextraktion, um eine präzise, simultane Steuerung von Licht und Farbe zu erreichen. Unterstützt wird diese Technologie durch einen neuartigen KI-Bildprozessor, der mittels Szenenanalyse und adaptiver Hintergrundbeleuchtung die RGB-Farben mit einer Genauigkeit von 3×26 Bit steuert.
Ein großer Schritt wurde auch bei der Effizienz und Lebensdauer der verwendeten LED-Chips erreicht. Hisense gibt an, dass die selbst entwickelten RGB-Mini-LED-Chips gängige Probleme wie Farbabweichungen, Effizienzverluste und geringe Farbtreue vollständig überwinden.
Besonders hervorzuheben ist zudem die neuartige Dual-Control-Struktur. Durch das Zusammenspiel von RGB-Backlight und LCD-Panels, gesteuert von fortschrittlichen Bildverarbeitungs-Chips, soll der Hisense UXQ 116 Zoll-TV eine bislang unerreichte Synchronisation von Hintergrundbeleuchtung und Bildinhalt erreichen.
Farbraum-Revolution mit bis zu 97% BT.2020
Der Hisense UXQ mit RGB-Mini-LED TV deckt bis zu 97% des BT.2020 Farbraums ab.
Diese neue Displaytechnologie soll die bislang beste Darstellung eines Mini-LED-TVs ermöglichen und laut internen Messungen erreicht der Fernseher eine Farbraumabdeckung von bis zu 97% BT.2020. Zum Vergleich, Referenz-TVs wie der Samsung S95D, der Sony Bravia 9 oder Sony A95K schaffen bis zu 88% BT.2020. Der Hinsense UXQ dürfte damit bislang unerreichtes Farbpotenzial entfesseln.
Neben der innovativen neuen Displaytechnologie setzt der Hisense UXQ 116 Zoll Mini-LED-TV auf fortschrittliche Standards und Schnittstellen. 4K-Videosignale können mit HLG, HR10 und Dolby Vision IQ mit bis zu 165Hz wiedergegeben werden. Die maximale Helligkeit soll 10.000 cd/m² betragen und akustisch zeigt sich der TV mit einem 6.2.2-Soundsystem für Dolby Atmos 3D-Sound recht großzügig. Als Betriebssystem kommt Google TV zum Einsatz.
Preis und Verfügbarkeit
Bislang steht nur ein vorläufiger Lieferzeitraum im 2. Halbjahr 2025 fest. Interessant dürfte vor allem der Preis sein. Auf dem chinesischen Markt wurde der UXQ bereits für umgerechnet 12.800 Euro in den Handel gebracht. In Deutschland dürfte der TV weitaus mehr kosten.
Laut dem US-Präsidenten Donald Trump stirbt die Filmindustrie in den USA einen schnellen Tod. Deshalb möchte der Comander and Chief 100%ige Zölle auf Filme erheben, die nicht in den USA produziert wurden.
Zölle oder im Englischen „Tariffs“ sind DIE Wunderwaffe von Donald Trump. Und wie man aus den Nachrichten entnehmen kann, „funktioniert“ die Bezollung der ganzen Welt hervorragend (Sarkasmus aus). Jetzt nimmt sich Donald Trump die Unterhaltungsindustrie vor. In einem Post auf seiner „Social Media Plattform“ Truth Social hat sich der Präsident zu den Problemen in der amerikanischen Filmindustrie geäußert. Laut ihm stirbt Hollywood einen schnellen Tod und das nur, weil „andere Länder allerlei Anreize bieten, um Filmemacher und Filmstudios aus den USA zu locken“. Weiter schreibt er: „Hollywood und viele andere Regionen innerhalb der USA werden verwüstet. Dies ist eine koordinierte Aktion anderer Nationen und stellt daher eine Bedrohung für die nationale Sicherheit dar. Es handelt sich – neben allem anderen – auch um Botschaften und Propaganda!“. Die Lösung für dieses Problem sollen 100%ige Zölle auf sämtliche Filme sein, die in den USA eingeführt, jedoch in fremden Ländern produziert werden. Seinen Post beendet er mit „WIR WOLLEN WIEDER FILME, DIE IN AMERIKA GEMACHT WERDEN!“.
Hollywood in Aufruhr
Die Nachricht wurde von Hollywood laut dem Magazin Variety nicht wirklich positiv aufgenommen. Wie so oft ist das Vorhaben des Präsidenten nicht wirklich durchdacht und gibt zu viel Raum für Spekulation und unvorhergesehene Überraschungen. Filmstudios und Filmemacher haben wohl schon erste Notfallsitzungen einberufen, um Auswirkungen und Lösungen für die angedrohten Zölle zu finden. Wie genau Filme verzollt werden sollen, ob Serien auch davon betroffen sind und wer am Ende die Rechnung zahlen muss, steht alles noch nicht fest.
Auslandsdreh ist nicht immer eine Kostenfrage
Dass Filme außerhalb der USA gedreht werden, hat nicht nur finanzielle Gründe, sondern ist auch oft der Story geschuldet. Wer ein Dschungel-Abenteuer oder ein Biopic in Vietnam drehen möchte, wird es in Hollywood schwer haben, entsprechende Kulissen zu finden, oder muss diese für viel Geld produzieren lassen. Auch der Dreh in bekannten Städten und Orten ist in vielen Fällen weitaus einfacher/günstiger, als die ganze Szenerie nachzubauen oder mit CGI nachzubilden. Es ist nicht abzusehen, welche Auswirkungen Trumps Ankündigung auf Blockbuster-Produktionen wie „Avatar“, „Mission: Impossible“ oder „Fast and Furious“ nehmen wird. Eine zusätzliche Kostenbelastung für Filmstudios dürfte die Situation eher verschlimmern.
Die Trump-Fanbase feiert den Vorstoß und begrüßt den Plan, der natürlich neue, sichere Jobs schaffen soll. Wir bezweifeln jedoch, dass die Trump-Basis auch über die nächsten Jahre bereit ist, die für den Mehraufwand (Made in USA) entstandenen Kosten zu tragen. So war es zumindest in anderen von den Zöllen betroffenen Bereichen zu beobachten.
Das Streaming-Portal RTL+ hat seine Highlights für den Mai 2025 bekanntgegeben. Freut euch auf „Young Sheldon“, „Sonne und Beton“, „Ex on the Beach“ und „Chefsache ESC 2025“ mit Stefan Raab.
RTL+ erweitert sein Streamingangebot und hält auch wieder einige Live-Highlights für euch im Mai 2025 bereit. Das größte Binge-Watching-Potenzial im Mai liefert die Serie „Young Sheldon“, das beliebte Spin-Off zu „The Big Bang Theory“. Alle Staffeln des Erfolgsformats können ab sofort abgerufen werden. Wer etwas mehr Drama und Intrige benötigt, der findet diese in der sechsten Staffel „Ex on the Beach“. Was die Film-Auswahl anbelangt, gibt es eigentlich nur drei erwähnenswerte Neuzugänge. Da hätten wir „Sonne und Beton“ (03.05.) nach dem gleichnamigen Buch von Felix Lobrecht, „Manta Manta: Zwoter Teil“ (31.05.) von und mit Til Schweiger und „Sucide Squad“ (01.05.). Den ersten Teil „Manta Manta“ findet ihr ebenfalls in der RTL+ Mediathek.
RTL+ überträgt auch wieder mehrere Live-Events, darunter „Chefsache ESC 2025“ live am 14. Mai 20:15 mit Stefan Raab. Der Fokus liegt hier auf den ESC-Finalisten „Abor & Tynna“ die mit ihrem Song „Baller“ für Deutschland antreten. Ob es dafür eine eigene Show bedarf, sei dahingestellt. Fußballfans freuen sich bereits auf die Liveübertragung der Premier League FC Southampton vs. Manchaster City am 10. Mai sowie das UEFA Europa League Finale am 21. Mai. Und am 17. Mai gibt es dann noch die OKTAGON 71 MMA-Kämpfe, unter anderem mit der Begegnung „Alexander Poppeck“ gegen „Pavol Langer“.
Die Auswahl an Neuigkeiten wirkt jetzt nicht äußerst umfänglich, jedoch erweitert RTL+ sein Streaming-Angebot ja stetig mit den Inhalten aus dem laufenden Programm, die kurz nach der Erstausstrahlung abgerufen werden können. Nachfolgend noch einmal die „Mai-lights“ auf RTL+:
ab 01.05. Young Sheldon – Alle Staffeln
ab 01.05. Suicide Squad
ab 01.05. Manta Manta
ab 03.05. Sonne und Beton
ab 05.05. Ex on the Beach – Staffel 6
am 10.05. LIVE: Premiere League: FC Southampton vs. Manchaster City
Wer sich einen LG C5 OLED Evo 4K-Fernseher 2025 kaufen möchte, der wird in Onlineshops mit verschiedenen Modellcodes konfrontiert. Wir erklären euch die Unterschiede zwischen den Serien C57, C58, C59 und C5E.
Die neuen 2025 4K OLED Fernseher der C5-Serie von LG Electronics sind bereits bei mehreren Händlern erhältlich. Wer sich für einen der fortschrittlichen Premium-OLED-Fernseher interessiert und bereits etwas recherchiert hat, dem sind vielleicht die unterschiedlichen Modellcodes aufgefallen. LG nutzt die Unterscheidung zwischen den C57, C58, C59 und C5E-Modellen zum einen für die Auswertung der Vertriebskanäle (Stationär, Fachhandel, Online etc.). Zudem gibt es kleinere Unterschiede in der Ausstattung, über die wir euch in diesem Special informieren möchten. Es wäre doch zu schade, wenn ihr euch einen C5 OLED TV ins Haus holt, und dieser dann genau das „eine Feature“ nicht unterstützt, welches ihr nutzen wolltet.
Vorneweg ist es wichtig zu wissen, dass die C5-Serien alle die gleiche Bild- und Audioqualität bieten. Ihr erhaltet ein fortschrittliches 4K OLED-Display mit 120Hz (165Hz mit VRR), HLG, HDR10, Dolby Vision, Dolby Atmos 3D-Sound, den Alpha A9 Gen 8 4K AI-Prozessor, vier HDMI 2.1-Anschlüsse, AMD FreeSync, Nvidia G-Sync uvm. Worin sich die C5-Modelle unterscheiden, liest du nachfolgend:
Keine Sonderwünsche: Standard-Standfuß für die C5-Serie
(Betrifft: Alle Modellcodes). Beginnen wir mit den Standfuß-Optionen. Es gibt insgesamt drei verschiedene Versionen, die abhängig von der Modellgröße zum Einsatz kommen. Da nicht jede Zollgröße in jeder C5-Serie zur Verfügung steht, gibt es also auch eine gewisse Abhängigkeit zu den jeweiligen Modellcodes. Die kleinste Größen-Option mit 42 Zoll (106 cm) besitzt wie auch schon in den Vorjahren kleine, seitliche Standfüße, wie ihr nachfolgend sehen könnt:
LGs 42-Zoll-Variante der OLED C-Serie kommt mit kleinen, seitlichen Standfüßen.
Die C5 Fernseher mit 48, 55, 65, 77 und 83 Zoll setzen dagegen auf den ikonischen, mittigen Standfuß, der im Laufe der Jahre immer schmaler geworden ist. Die Version für die 48, 55, 65 und 77-Zöller ist leicht angeschrägt und „hebt“ das Display etwas nach oben, damit darunter auch eine schicke Soundbar Platz findet. Ein ähnliches Design bietet auch die größte Version mit 83 Zoll (210 cm), jedoch ist der mittige Standfuß etwas flacher. Welche Serien mit welchen Zollgrößen an den Start gehen, klären wir im nächsten Punkt!
Der flache Standfuß begleitet die 2025 C5 OLED TVs in den Größen zwischen 48 und 83 Zoll
Größenauswahl der C5E, C57, C58 und C59 OLED Fernseher
(Betrifft: Alle Modellcodes). Die LG C5-Serie 2025 gibt es in den Größen 42 Zoll (106 cm), 48 Zoll (122 cm), 55 Zoll (139 cm), 65 Zoll (165 cm), 77 Zoll (195 cm) und 83 Zoll (210 cm). Gemeint ist dabei immer die Diagonale des Displays mit dem typischen 16:9-Bildverhältnis. Kunden können bei den C57 und C5E-Serien aus den Vollen schöpfen, da diese in allen Größen angeboten werden. Der C58 ist zwischen 42 und 77 Zoll erhältich und vermisst somit die 83-Zoll-Variante. Beim C59 ist es ähnlich, nur das dieser nicht die größte, sondern die kleinste TV-Größe vermisst und ist somit zwischen 48 und 83 Zoll erhältlich. Zur Vereinfachung nochmal die Größenauswahl:
Modell/Größe
42″
48″
55″
65″
77″
83″
C5E
x
x
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x
x
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C57
x
x
x
x
x
x
C58
x
x
x
x
x
–
C59
–
x
x
x
x
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Professionelle Autokalibrierung (CalMan AutoCal)
(Betrifft: C57, C58 und C59). Ihr wollt euren LG C5 OLED TV professionell kalibrieren lassen oder vielleicht sogar selbst Hand anlegen? Dann könnt ihr beruhigt zur C57, C58 und C59-Serie greifen. Einzig das Sondermodell C5E wird ohne CalMan AutoCal-Schnittstelle ausgeliefert, welche die Kalibrierung mit der entsprechenden CalMan-Software vereinfacht. Man kann den TV weiterhin manuell kalibrieren, egal mit welcher Software, jedoch erspart man sich mit CalMAN AutoCal dann doch so einiges an Strapazen. Vor allem, wenn man den TV zu einem professionellen Kalibrierer bringt, wird sich dieser definitiv über die Schnittstelle freuen. Es sei angemerkt, dass LG seine OLED-Fernseher in den vergangenen Jahren mit einer ziemlich guten Kalibrierung ab Werk (Film-Modus oder Filmmaker-Modus) ausliefert. In vielen Fällen wird der Unterschied zwischen unkalibriert und kalibriert subjektiv kaum wahrnehmbar sein. Es ergibt vielleicht eher noch Sinn, den C5 OLED TV in Abhängigkeit der Umgebungshelligkeit kalibrieren zu lassen, um ein optimales Seherlebnis zu erhalten.
WiSA-Standard nur mit dem LG C58 OLED TV
WiSA-Lautsprecher übertragen bzw. empfangen Audiosignale kabellos.
(Betrifft: C58). Wenn ihr euch fragt „was ist WiSA“, dann könnt ihr diesen Punkt eigentlich überspringen. Denn der drahtlose Übertragungs-Standard für Audiosignale ist jetzt nicht wirklich weit verbreitet und rückt immer weiter in den Hintergrund. Wer jedoch WiSA-kompatible Lautsprecher sein Eigen nennt, für den ist es wichtig zu wissen, dass lediglich die C58-Serie dieses Feature unterstützt. Die anderen Modelle lassen sich leider nicht via Software nachrüsten. Dafür benötigt es einen speziellen WiSA-Audio-Transmitter, der 8-Kanal-Sound inkl. Dolby Atmos von eurem TV-Gerät an die Lautsprecher senden kann. In Kürze:
WiSA-Ready: Nur C58
Fernbedienung mit und ohne Nummerntasten
Die LG Fernbedienungen MR25GA (links) und MR25GB (rechts) mit Zifferntasten
(Betrifft: Alle Modelle). Durch die TV-Kanäle zappen und das ganz intuitiv mittels Zifferntasten? Das geht im 2025 Line-up der LG C-Serie nur mit dem C5E. Das Modell besitzt als einziges eine AI Magic Remote mit Zifferntasten mit dem Modellcode MR25GB (Bild rechts). Diese ist einigen Nutzern sicherlich noch aus den Vorjahren bekannt, mit ihrem abgerundeten, leicht gebogenen Design. Dagegen die neue AI-Magic-Remote MR25GA (Bild links), die mit einem viel schlankeren Design aufwarten kann und das, ohne die Magic-Mouse-Steuerung zu vernachlässigen. Die MR25GA besitzt auch zusätzliche Buttons für Smart-Home sowie den AI-Assistenten, die bei der MR25GB fehlen. Wir gehen davon aus, dass beide Varianten für die jeweilige TV-Serie nachgekauft werden kann. In Kürze:
LG AI Magic Remote MR25GA: C57, C58, C59
LG AI Magic Remote mit Zifferntasten MR25GB: C5E
Farbauswahl: Schwarz-Anthrazit oder Umber-Braun
Es gibt zwei unterschiedliche Farbvarianten beim LG C5: Umber-Brown (C5E) und Schwarz-Anthrazit (C57, C58 und C59)
(Betrifft: Alle Modelle). Und dann wären wir auch schon am Ende angekommen. Zuletzt wollen wir euch noch die unterschiedlichen Farbvarianten der C-Serie 2025 vorstellen. Der C5E erscheint in der Farbvariante „Umber-Braun“, während der C57, C58 und C59 sich im klassischen „Schwarz-Anthrazit“ präsentiert. Beide Versionen setzten dabei auf eine Art Marmor-Optik. Die Farben betreffen übrigens nur die Rückseite des Fernsehers. Wer diesen nah an der Wand stellt oder sogar an die Wand hängt, sollte keine Gedanken an die Farbvarianten verschwenden. Hier sind andere Faktoren/Features sicherlich wichtiger. In Kürze:
Zuletzt aktualisiert am 11. August 2026 um 21:40 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Zuletzt aktualisiert am 11. August 2026 um 21:51 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Science Fiction-Fans aufgepasst! Amazon reduziert beliebte Filme und Serien von „Star Wars“ und „Star Trek“ auf 4K Blu-ray. Fremde Galaxien erwarten euch!
Was ist eigentlich besser – „Star Wars“ oder „Star Trek„? Diese Frage wagen wir nicht zu beantworten. Stattdessen überlassen wir euch einfach die Wahl, für welches Science Fiction-Universum ihr euch entscheidet. Im Bestfall könnt ihr beiden Welten etwas abgewinnen und so könnt ihr die Preisaktion von Amazon.de im vollen Umfang auskosten. Der Onlineshop hat nämlich mehrere Filme und Serien (Bei Star Trek) auf 4K Blu-ray und Standard Blu-ray im Preis reduziert. Wer sich die bestmöglichen Qualität ins Heimkino holen möchte, der sollte jetzt zuschlagen:
LG Display hat es geschafft und blaue, phosphoreszierende OLEDs – sogenannte PHOLEDs – für die Massenproduktion fertiggestellt. Damit rückt der „Traum-OLED“ laut Unternehmen in greifbare Nähe.
Zur Erklärung. OLEDs können ihr Licht entweder phosphoreszierend oder fluoreszierend abgeben. Die fluoreszierende Technik ist simpler, aber weniger effizient. Beispielsweise erreicht sie nur eine Luminanz-Effizienz von 25 %. Bei phosphoreszierenden OLEDs sind es 100 %. Letztere sind aber viel schwieriger herzustellen. So scheiterte man insbesondere bislang daran, blaue Pendants fertigzustellen. Doch genau das ist LG Display jetzt nach eigenen Angaben gelungen.
PHOLEDs starten bald
Solche phosphoreszierenden OLEDs nennt man auch PHOLEDs. Doch wie hat LG Display die bisherigen Herausforderungen bewältigt? Laut Pressemeldung ist das dem Tochterunternehmen von LG Electronics durch die Verwendung eines zweischichtigen Tandem-Panels gelungen. Man nutzt gewissermaßen eine Schicht mit fluoreszierenden und eine mit phosphoreszierenden OLEDs.
LG Display hat blaue, phosphoreszierende OLEDs fertiggestellt.
Auch das Problem mit den geringeren Lebensdauern will LG Display gelöst haben. Dabei werden die phosphoreszierenden OLEDs im Übrigen nicht nur heller, sie arbeiten auch deutlich effizienter. Bei Szenarien mit gleicher Helligkeit spricht der Hersteller von einem Effizienzzuwachs um 15 %. Erreicht hat man diesen Meilenstein in Zusammenarbeit mit Universal Display Corporation (UDC).
Fernseher mit PHOLED sind leider noch nicht geplant
Wermutstropfen: LG Display will die PHOLED-Technik im ersten Schritt für „kleine bis mittelgroße“ Displays verwenden. Als Anwendungsgebiete nennt man etwa konkret AR- und VR-Headsets. Auch Smartphones, Tablets, Notebooks und Smartwatches liegen im Bereich des Möglichen. Von Monitoren oder gar Fernsehgeräten spricht man aber aktuell leider noch nicht.
https://youtu.be/KUIYFf-9SBk
Immerhin deutet LG Display an, dass man damit rechne, dass die PHOLED-Technik rasant adoptiert werden sollte. Die schnelle Ausbreitung, sollte sie denn so eintreten, könnte dann also mittelfristig auch auf den TV-Markt übergreifen. 20 Jahre hatte die Branche an stabilen, blauen, phosphoreszierenden OLEDs gearbeitet.