Samsung Display hat eine Art OLED-Puzzle vorgestellt. Aus einzelnen Modulen lassen sich XXL-Bildschirme zusammenbauen.
Das Prinzip dürfte Stammlesern grundsätzlich bekannt vorkommen. Denn Samsung Display hat auch schon solche Micro-LED-Modelle vorgestellt. Damit bietet man Geschäftskunden nämlich die Chance, sich Displays nach eigenen Wünschen erstellen zu lassen – z. B. auch in ungewöhnlichen Größen oder Diagonalen. Dieses Prinzip überträgt man auch auf OLEDs.
Samsung Display spricht von einem rahmenlosen OLED-Design
Möglich ist das natürlich nur, weil die einzelnen OLED-Module rahmenlos arbeiten. Mehrere dieser Kacheln lassen sich dann eben zu einem großen XXL-Bildschirm zusammenstecken – wie bei einem Puzzle. Das kann natürlich auch den Transport solcher Screens erheblich erleichtern, da sie sich in kompakteren Einzelteilen verschiffen lassen. Im Rahmen einer Demonstration zeigte Samsung Display, wie dies etwa mit zwei QD-OLED-Panels mit jeweils 31,5 Zoll Diagonale funktioniert hat.
Auch Samsungs The Wall lässt sich modular nutzen.
Auch wenn Samsung Display von rahmenlosen OLED-Displays spricht, gibt es bei genauem Hinsehen aber wohl doch „Nähte“. Daher wäre die Technik auf dem aktuellen Stand der Dinge wohl noch nicht fürs Wohnzimmer geeignet. Aber das kann sich ja in Zukunft noch ergeben. Allerdings müssen wir im ersten Schritt wohl, wie bei Micro LED, von sehr hohen Preisen ausgehen.
Modulare Fernsehgeräte sind noch Zukunftsmusik
Letzten Endes bleiben modulare OLED-TVs für das typische Wohnzimmer als vorerst noch Zukunftsmusik. Samsung Display gibt uns aber einen spannenden Ausblick auf das, was jetzt schon technisch möglich ist und eben in einigen Jahren vielleicht schon Geschäftskunden breit erfreut. Sollte man dann die Herstellungskosten in den Griff bekommen und die Benutzerfreundlichkeit gegeben sein, könnten auch Privatkunden in den Genuss kommen.
Wir haben ein paar neue Film-Vorbesteller auf 4K Ultra HD Blu-ray für euch! Freut euch auf limitierte Editionen von „Tombstone“, „Ritter aus Leidenschaft“ oder Luc Bessons „Subway“.
Gab es überhaupt jemanden im Wilden Westen, der eines natürlichen Todes gestorben ist? Wenn es nach Hollywood geht, sind die Chancen da wohl eher gering. „Tombstone“ ist einer der frühen Filme, die sich am Narrativ des „zur Ruhe gesetzten Gesetzeshüters“ bedienen, der unter widrigen Umständen nochmals seinen Dienst antreten muss. Da ist Wyatt Earp (Kurt Russell) auch selbst schuld, wenn er sich unbedingt in einem Ort namens Tombstone (Deutsch: Grabstein) zur Ruhe setzen möchte. Da ist es doch eigentlich mehr als klar, dass man seinen Lebensabend nicht ohne Komplikationen genießen kann. 02.05.2025, 4K Ultra HD, HDR10, Dolby Vision, DTS-HD HR 5.1 (Deutsch), DTS-HD MA 5.1 (Englisch), 2.39:1, 130 Min.
Voll auf die Fresse und immer noch am Lächeln? Nates (Jack Quaid) große Liebe wird entführt und als 0815-Typ scheint die Situation leider aussichtslos zu sein. Trotzdem begibt er sich auf eine Rettungsmission und entdeckt währenddessen seine Superkraft: Er spürt keinen Schmerz. In bester Crash-Test-Dummy-Manier kämpft sich Nate durch eine Horde von Gangstern! 2025, 4K Ultra HD, HDR10, ???, 2.39:1, 110 Min.
Subway war eines der ersten Regie-Projekte von Luc Besson. Der Thriller erschien fast 10 Jahre vor „Léon – Der Profi“, dem ersten, großen kommerziellen Erfolg von Besson. Bereits bei diesem frühen Werk konnte man die ganz bestimmte Handschrift des Regisseurs ausmachen, wie man sie auch in „Das fünfte Element“ oder „Lucy“ wiederfindet. Ein Klassiker durch und durch, aber sicherlich nicht für jeden ein Must-Have. 26.06.2025, 4K Ultra HD, HDR???, DTS-HD MA 5.1 (Deutsch & Englisch), 2.35:1, 102 Min.
Ohne adeliges Blut schafft es William Thatcher (Heath Ledger) an einem Ritterturnier teilzunehmen und begeistert sofort die Massen. Und nicht nur das Publikum ist angetan, auch Lady Jocelyn hat ihr Herz an Thatcher verloren. Nur leider schafft es der „Ritter aus Leidenschaft“ nicht, seine Herkunft geheim zu halten. Und so nehmen die Dinge ihren Lauf… 22.05.2025, 4K Ultra HD, HDR10, Dolby Vision, HDR10+, DTS-HD MA 5.1 (Deutsch), Dolby Atmos (Englisch), 2.39:1, 132 Min.
Manchmal muss wohl auch ein Staatsanwalt Hand anlegen. Kampfsport-Star Donnie Jen verstrickt sich in ein Netz aus Korruption und organisierten Verbrechen. Dabei schien der ihm zugewiesene Fall doch so unscheinbar zu sein. Actionreiches Popcornkino für kurzweilige Unterhaltung. 22.05.2025, 4K Ultra HD, HDR10, Dolby Vision, DTS-HD MA 5.1 (Deutsch), Dolby Atmos (Englisch), 2.39:1, 117 Min.
Jun Ma (Donnie Yen) macht kurzen Prozess mit einer vietametischen Drogenbande. Dabei kann Ma so sein, wie er schon immer war: hart und unnachgiebig. Mit einer Laufzeit von nur 87 Minuten ist der actionreiche Brutalo-Thriller schnell durchgesehen und perfekt um eine kleine Entertainment-Lücke am Abend zu schließen. 22.05.2025, 4K Ultra HD, HDR10, DTS-HD MA 5.1 (Deutsch), ??? (Englisch), 2.35:1, 87 Min.
Bruce Willis „Death Wish“ – Mediabook (16.04.2025)
Der erneute Release von „Death With“ auf 4K Ultra HD Blu-ray in einem limitierten neuen Mediabook ist etwas ominös. Vor kurzem konnte der Titel noch bei bekannten Online-Händlern vorbestellt werden, jetzt wurde die Artikelbeschreibung durch den Titel „Expect No Mercy“ ausgetauscht. Bislang haben wir jedoch noch keine Info erhalten, dass die Neuinterpretation des Brutalo-Actionthrillers mit Bruce Willis (1974-Version mit Charles Bronson) nicht erscheinen soll. Entsprechend haben wir euch die Suchanfrage nach dem Titel verlinkt. Die Standard-Variante auf 4K Blu-ray ist dagegen weiterhin erhältlich:
Disney+ hat seine neuen Filme, Serien und mehr für den April 2025 bestätigt. Einschalten könnt ihr etwa bei neuen Folgen der britischen Science-Fiction-Serie „Doctor Who“.
Fans von „Star Wars“ schalten vielleicht bei der Serie „Andor“ ein, welche als eine der wenigen „Star Wars“-Serien tatsächlich keine Kontroversen ausgelöst hat, sondern gemeinhin gut bei Fans angekommen ist. Los geht es mit den neuen Episoden am 23. April 2025. Zuvor können sich Interessierte mit dem erwähnten „Doctor Who“ vergnügen – oder den zunehmenden Untergang der Serie beobachten, das hängt von der Perspektive ab. Die neuen Folgen der Serie starten ab 12. April 2025.
Disney+ zeigt auch „Grey’s Anatomy“ Staffel 21
Wer der Ärzte-Seifenoper „Grey’s Anatomy“ treu geblieben ist, kann die mittlerweile 21. Staffel ab 28. April 2025 im Streaming sehen. Für jüngere Zuschauer startet freilich auch allerhand neues Futter – zum Beispiel die Animationsserien „Spidey und seine Super-Freunde“ mit Staffel 3 oder auch „Marvel Moon Girl und Devil Dinosaur“ mit der Staffel 2.
Letzten Endes wird es in den nächsten Monaten aber spannend zu sehen sein, wie viele Kunden der Streaming-Dienst Disney+ halten kann. Denn in Deutschland hatte man für Bestandskunden die Preise massiv erhöht – von bisher rund 90 auf 140 Euro im Jahr. Wir nehmen an, dass diese drastische Verteuerung auf einen Schlag doch einigen Kunden zu harsch gewesen sein dürfte. Zuletzt steigerte Disney+ zwar die Umsätze, die Abonnentenzahl ging aber zurück.
Disney+ stemmt sich gegen das Sharing
Ähnlich wie Netflix geht Disney+ zudem aktiv gegen das Sharing vor. Stattdessen möchte man, dass diejenigen, welche den Streaming-Dienst über einen Haushalt hinaus teilen möchte, einen zusätzlichen Obolus zahlen. Auch das dürfte einige Kunden verschreckt haben, die zuvor gemeinsam mit Freunden oder Familienmitgliedern in separaten Haushalten ein Konto geteilt haben. Ähnlich handhabt es ja auch Netflix schon länger.
Ob einem Disney+ die monatlichen bzw. jährlichen Kosten wert ist, muss jeder für sich entscheiden. Der Streaming-Dienst kann auf starke Marken wie Star Wars, Pixar und Marvel setzen. Zuletzt erwiesen sich Star Wars und Marvel allerdings nicht mehr als sichere Bank, denn Produktionen wie „Star Wars: The Acolyte“, „Secret Invasion“ der „She-Hulk“ erreichten weder bei Kritikern noch Zuschauern die positive Resonanz, die das Unternehmen sich wohl erhofft hatte.
Disney+ im April 2025
2. April The Fox Hollow Murders: Playground of a Serial Killer Staffel 1
2. April How I Escaped My Cult Staffel 1
2. April Ice Road Rescue – Extremrettung in Norwegen Staffel 8
2. April Spidey und seine Super-Freunde Staffel 3 (Batch 2)
4. April FXs „Dying for Sex“ Miniserie
9. April Death in Paradise Staffel 13
9. April Micky Maus: Spielhaus Staffel 3 (Batch 2)
11. April Haustiere
12. April Doctor Who Staffel 2
13. April Go! Go! Loser Ranger! Staffel 1 (Batch 2)
16. April The Stolen Girl
16. April Will Trent Staffel 3
16. April Beyond Paradise Staffel 1
18. April Mid-Century Modern Staffel 1
18. April Light & Magic Staffel 2
18. April Last Take: Rust and the Story of Halyna
21. April National Geographic „Die geheimnisvolle Welt der Pinguine“ Doku-Serie
22. April Disneynatures „Guardians of the Galapagos” Doku
22. April Disneynatures „Seelöwen auf Galapagos” Doku
23. April Star Wars: „Andor“ Staffel 2
23. April Marvel Moon Girl und Devil Dinosaur Staffel 2 (Batch 2)
25. April Deli Boys
25. April Jessica Kirson: I’m the Man Comedy Special
28. April Grey’s Anatomy Staffel 21
30. April Tracker Staffel 2 (Batch 2)
30. April Vergessene Helden des Zweiten Weltkriegs Staffel 1
30. April Abenteuer Kanada Staffel 1
30. April Morphle und die magischen Tiere Staffel 1 (Batch 2)
Nintendo hat eine kleine Revolution im Bereich Gaming vorgestellt: Über die „Virtuellen Softwarekarten“ könnt ihr endlich rein digital gekaufte Spiele an Familie und Freunde verleihen!
Mit physischen Spielen auf Disc oder auf Modulen ist das ein Kinderspiel: Spiel aus der Konsole nehmen, einem Freund in die Hand drücken – das war es auch schon. Mit digitalen Spielen ist das nicht möglich, was ziemlich nerven kann. Deswegen hat Nintendo eben jetzt die sogenannten „Virtuellen Softwarekarten“ vorgestellt. Auch diese ermöglichen den Verleih, und zwar von rein digital über den Nintendo eShop gekauften Titeln.
Virtuelle Softwarekarten starten auch für die Nintendo Switch 2
Dabei hat der japanische Hersteller schon bestätigt, dass die Virtuellen Softwarekarten alias Virtual Game Cards sowohl für die aktuelle Nintendo Switch als auch dessen Nachfolger, die Nintendo Switch 2, zur Verfügung stehen werden. Sie starten Ende April 2025 im Rahmen eines Software-Updates. Beim Verleih oder der Nutzung an einer Zweitkonsole werden die Virtuellen Softwarekarten quasi „ausgeworfen“ und können daher am anderen System Verwendung finden.
In Bezug auf Zweitkonsolen könnt ihr ganz einfach justieren, an welcher Konsole das jeweilige Spiel verfügbar sein soll und dies nach einmaliger Verknüpfung beider Geräte über ein lokales Wi-Fi-Netzwerk jederzeit beliebig justieren. An Freunde und Familie könnt ihr ebenfalls Games verleihen – wer Spiele ver- bzw. ausleihen will, muss dafür mit den anderen Teilnehmern gemeinsam in einer Nintendo-Account-Familiengruppe Mitglied sein.
Nintendo sieht keinen Verleih an komplett fremde Haushalte vor
So wie wir es verstanden haben, müssen aber auch die Familienmitglieder anfangs in einem gemeinsamen Wi-Fi-Netzwerk aktiv gewesen sein, damit der Verleih von Spielen funktioniert. Dabei kann pro Familienmitglied nur ein Spiel verliehen werden. Einzelne Teilnehmer können sich also nicht von euch 10 Spiele auf einmal ausleihen oder umgekehrt.
Die Virtual Game Cards starten Ende April 2025.
Ihr könnt die Games dabei für jeweils 14 Tage verleihen, danach wandert der jeweilige Titel zurück zu euch. Spielstände bleiben aber auf beiden Seiten erhalten. Solange ihr ein Spiel verliehen habt, könnt ihr es freilich nicht selbst nutzen.
Ein physisches Spiel ersetzt das Ganze natürlich nicht, denn klassische Games auf Disc oder als Modul könnt ihr ja beispielsweise auch einfach nach dem Durchspielen wieder verkaufen. Das ist mit den Virtuellen Softwarekarten nicht möglich.
Apple TV hat seine Film-Angebote aktualisiert und eine breite Auswahl an Titeln in 4K Ultra HD-Qualität im Preis reduziert. Stöbert gerne durch die Kaufartikel ab 3.99 Euro und sichert euch beste Unterhaltung fürs Wochenende.
Wenn der Streamingdienst Apple TV für eines bekannt ist, dann für seine breite Auswahl an digitalen Filmen zu günstigen Preisen. Die Auswahl preisreduzierter Filme für die digitale Filmsammlung wird dabei stetig durchgetauscht, damit es nicht langweilig wird. Aktuell gibt es wieder einen interessanten Mix aus Klassikern und neueren Titeln, wobei mit dem jüngsten Update eine auffällig hohe Anzahl an Filmen von Sony Pictures in die Preisschlacht geschickt wurde. Zu den beliebtesten Filmen aus der Auswahl zählt unter anderem „Born A Champion“ (3.99€), „Das Schwert der gelben Tiegerin“ (5.99€), „Schlaflos in Seattle“ (4.99€), „Spaceballs“ (4.99€) oder „Flucht von Alcatraz“ (5.99€). Über nachfolgende Links gelangt ihr direkt zu der jeweiligen Preiskategorie:
Wer immer über preisreduzierte Filme auf Apple TV sowie Neuheiten und Aktionen informiert werden möchte, darf auch gerne unseren kostenlosen Newsletter abonnieren:
LG hat klammheimlich an seinen neuen TV-Geräten des Jahres 2025 die Unterstützung für DTS entfernt. Modelle aus dem Vorjahr sind noch dafür gerüstet.
Da hatte es in der Vergangenheit bereits ein gewisses hin und her gegeben. Denn auch auf seinen Smart-TVs aus dem Jahr 2020 hatte LG die DTS-Formate gestrichen – inklusive DTS:X. 2023 holte man die Unterstützung dann jedoch zurück. Beliebte OLED-TVs wie die LG OLED C4 oder G4 sind daher für die DTS-Audioformate gerüstet. 2025 kann man das von den neuen Modellen jetzt aber leider nicht mehr behaupten. Die Anpassung betrifft offenbar sowohl die OLED- als auch LCD-TVs des Unternehmens.
LG will sich wohl die Lizenzgebühren für DTS sparen
Warum der südkoreanische Hersteller diesen Schritt gegangen ist, bleibt unklar. Entdeckt hatte diese Anpassung der bekannte YouTuber Vincent Teoh, welcher die LG OLED C5 und G5 aus dem Jahr 2025 aktuell testet. Teoh vermutet, dass LG annimmt, dass nur wenige Nutzer DTS aktiv verwenden, weil gerade bei Streaming-Diensten Dolby mit seinen Audioformaten wie Dolby Digital und Dolby Atmos dominiert. So hat sich LG daher wohl entschieden, sich die Lizenzgebühren zu sparen.
Die neuen LG OLED 2025 verzichten auf DTS.
Ähnlich lief es eben 2020 ab: LG-TVs bis 2019, wie auch die LG OLED C9, konnten DTS noch verarbeiten. Ab 2020 verabschiedete man sich aber mit Modellen wie den LG OLED CX von dem Audioformat. 2023 führte man es dann wieder für seine Fernseher ein und behielt es auch 2024 bei. Jetzt ist mit diesem Intermezzo bereits wieder Schluss.
DTS verschwindet wohl auch von LGs LCDs
Vincent Teoh konnte das Fehlen von DTS zwar nur an den ihm vorliegenden LG OLED C5 und G5 nachweisen, geht aber davon aus, dass alle Modellreihen 2025 betroffen sein dürften – also z. B. auch die QNED-LCDs mit Mini LED. Wer oft Audioinhalte mit DTS konsumiert, kann dem Ärger aus dem Weg gehen und z. B. TV-Modelle von Philips oder Sony erwerben. Diese unterstützen DTS weiterhin.
So verfügen alle Fernsehgeräte, die mit IMAX Enhanced beworben werden, auch über DTS – denn das zählt zu den Voraussetzungen.
Nach dem lange ersehnten Qualitäts-Upgrade auf Paramount Plus macht sich jetzt Ernüchterung breit: Die Audioausgabe in deutscher Sprache bleibt weiterhin auf Stereo-Ton beschränkt. Das letzte Jahrhundert lässt grüßen!
Update: Paramount Plus hat über seine PR-Agentur mitgeteilt, dass die deutsche Audiospur für Filme und Serien auch in 5.1 Surround-Sound und Dolby Atmos zur Verfügung stehen (sofern vorhanden). Wir haben getestet und sind zu einem ernüchternden Ergebnis gekommen: Mogelpackung Paramount+? Warum das Audio-Upgrade eine große (Ent-)täuschung ist.
Originalbeitrag: Paramount Plus bekleckert sich derzeit nicht wirklich mit Ruhm. Zunächst lässt sich der Streamingdienst über 2 Jahre Zeit, um den Branchenstandard bei der Bildqualität aufzuholen, dann wird Werbung in allen Tarifen integriert und jetzt folgt auch schon der nächste Hammer. Die deutsche Sprachausgabe bleibt weiterhin nur auf Stereo-Ton beschränkt – sehr zum Unmut der zahlenden Kundschaft. Dass es nämlich anders geht, zeigt sich, wenn man auf den englischen Originalton der Filme und Serien umschaltet. Diese präsentieren sich meist nämlich in Dolby Digital 5.1 oder sogar Dolby Atmos 3D-Sound.
Kundendienst bestätigt: deutscher Ton nur in Stereo
Über Monate hinweg wurden Inhalte auf Paramount Plus mit falschen Qualitätsangaben ausgezeichnet. Jetzt wurde die Bildqualität endlich angehoben – der deutsche Ton verbleibt jedoch Stereo!
Jetzt könnte man argumentieren, dass bei anderen Streamingdiensten die Auswahl an 3D-Sound (Dolby Atmos) für die deutsche Sprachausgabe ebenfalls sehr eingeschränkt ist. Dem stimmen wir auch zu, jedoch stellen andere Anbieter ihre Filme und Serien in der Regel in 5.1 Surround-Sound (Dolby Digital) zur Verfügung. Leider handelt es sich hierbei wohl nicht um ein temporäres Problem, sondern um eine bewusste Entscheidung des Filmstudios. Denn mittlerweile haben sich mehrere Nutzer beim Anbieter beschwert und bekamen unter anderem folgende Antwort: „Wir verstehen, wie frustrierend diese Situation für Sie sein kann! Derzeit ist Ton auf deutscher Sprache nur in Stereo verfügbar“.
Auf Paramount Plus wird der deutsche Ton weiterhin nur in Stereo ausgegeben.
Qualität steht nicht an erster Stelle
An diesem Beispiel zeigt sich ganz gut, in welche Richtung sich die Film- und Serienlandschaft entwickelt. Wir erkennen immer seltener den Anspruch, den Kunden eine hochwertige Bild- und Tonqualität zu liefern. Wobei wir die Schuld weniger bei den Filmemachern sehen, als bei den Filmstudios. Denn Regisseure, Produzenten und Schauspieler haben zum größten Teil sicherlich das Verlangen, dass ihre Geschichten auch in den eigenen vier Wänden so erzählt werden, wie sie für das Kino konzipiert wurden. Im Endeffekt kann man nur hoffen, dass das Thema etwas größere Wellen schlägt und sich Paramount Plus dazu durchringen kann, die Audioqualität für die deutsche Synchronisation anzupassen. Denn dass die Inhalte auch im Mehrkanalton zur Verfügung stehen, beweisen die unzähligen digitalen und physischen Veröffentlichungen von Paramount Pictures.
Es hilft sicher, wenn ihr den Beitrag teilt und auch andere Nutzer auf diesen Missstand aufmerksam macht. Denn was Paramount Plus sich derzeit leistet, ist weit entfernt von Kundenpflege.
Paramount+ hat in dieser Woche einen neuen Premium-Tarif mit 4K eingeführt. Eine Info ist dabei etwas kontrovers: Der Streaming-Anbieter zeigt in allen Abos Werbung.
Allerdings gibt es Grenzen: Klassische Werbung für allerlei Produkte von Drittanbietern wird es tatsächlich nur im kommenden Basis-Abo geben. Jenes soll im Sommer 2025 in Deutschland, Österreich und der Schweiz starten. Es wird 5,99 Euro im Monat kosten. Wie das Standard-Abo beinhaltet es maximal 1080p als Auflösung und Stereo-Sound. Doch auch die beiden Tarife Standard und Premium sind nicht gänzlich werbefrei.
So zeigt Paramount+ in den Abos Standard und Premium nämlich vor und nach Filmen und Serienepisoden Eigenwerbung. Das geschieht in Form von Teasern und Trailern für andere Formate im hauseigenen Angebot. Wer sich also beispielsweise eine Folge „Star Trek Discovery“ ansieht, kann beim Serien-Marathon zwischen zwei Folgen Trailer für „Star Trek Picard“ erblicken. Ganz ähnlich läuft es im Übrigen bei Amazon Prime Video. Dort sieht man ebenfalls regelmäßig beim Start von Inhalten Trailer, die auf weiteren Content hinweisen sollen.
Immerhin geht man nicht noch weiter: Amazon etwa hat für Prime Video nassforsch Werbung als Standard eingeführt. Deswegen läuft sogar eine Klage der Verbraucherzentrale. Bei Prime Video könnt ihr euch von der Werbung für allerlei Tand, die Filme und Serien unterbricht, nur durch eine zusätzliche Gebühr von 2,99 Euro im Monat freikaufen.
Paramount+ bewirbt das neue Premium-Abo nicht
Kurios ist im Übrigen auch, dass Paramount+ sein diese Woche neu eingeführtes Premium-Abo nicht wirklich bewirbt. Auf der Website des Streaming-Anbieters ist es auf Anhieb nicht direkt ersichtlich, dass es jetzt einen höherwertigen Tarif gibt. Das wird nur vage dadurch angedeutet, dass von Abos „ab 7,99 Euro im Monat“ die Rede ist. Dies suggeriert lose auch eine teurere Option.
Auch kann Paramount+ Premium nur direkt via Paramount gebucht werden, z. B. nicht über den Amazon Prime Video Channel. Insgesamt wirkt das auf uns etwas lieblos.
Netflix hat seine Neuzugänge für den April 2025 bestätigt. Mit dabei ist auch die 7. Staffel der beliebten Anthologie-Serie „Black Mirror“.
Letztere wird sogar die Fortsetzung einer der bisher beliebtesten Serienfolgen beinhalten – zur „Star Trek“-Parodie / -Hommage „USS Callister“. Wer sich mehr auf Gaming fokussiert hat, darf sich auf die Serienadaption der Reihe „Devil May Cry“ freuen. Die dämonischen Action-Kloppereien von Capcom sollen auch als Animationsserie im Anime-Stil mit einem Augenzwinkern für gute Unterhaltung sorgen.
Netflix im April 2025 mit nur wenigen Lizenztiteln
Etwa zu kurz kommen im nächsten Monat die Lizenztitel. Da nimmt Netflix aber immerhin den Comedy-Klassiker mit Arnold Schwarzenegger, „Kindergarten Cop“, ins Programm auf. Für junge und alte Zuschauer könnte auch die CGI-Animationsserie „Asterix & Obelix: Kampf der Häuptlinge“ einen Blick wert sein. Dass es auch halbwegs vernünftige Serien aus Deutschland geben kann, man darf es kaum glauben, unterstreicht vielleicht für manchen das Format „How to Sell Drugs Online (Fast)“. Da startet im April 2025 Staffel 4.
Ebenfalls für Kinder gedacht ist die Serie „Jurassic World: Die Chaostheorie“, welche bereits mit der Staffel 3 anläuft. Spaß haben an den neuen Formaten vielleicht besonders diejenigen, die einen Smart-TV mit HDR10+ verwenden. Denn seit kurzem unterstützt Netflix als Streaming-Dienst erstmals jenes Format. Damit ergänzt man HDR10 und Dolby Vision.
Netflix will Kunden bei Laune halten
Ansonsten findet ihr weiter unten ja die kompletten Listen mit den Streaming-Neuzugängen bei Netflix im April 2025. Seid ihr mit dem Gebotenen zufrieden und habt ihr euch da doch etwas andere Titel erhofft? Gerade bei den Lizenztiteln ist der Dienst sicherlich unverhofft sparsam. Stattdessen steckt man ja mehr und mehr Ressourcen in Sport und Livestreams, die zu einem neuen Fokus der Plattform werden sollen. Und auch im Gaming-Bereich will man seine Stärken ausbauen. Bislang ist das ja mehr eine Nische für Netflix.
Wie dem auch sei, wir hoffen natürlich, dass für alle Leser bei den Neuheiten von Netflix im April 2025 etwas dabei ist. So bleibt uns nur, euch viel Spaß beim Streaming zu wünschen! Weiter unten findet ihr auch schon die entsprechenden Listen, mit den neuen Serien, Filmen, Dokumentationen und mehr.
Netflix-Serien
Eternauta 2/4/2025
Liebe im Spektrum: Staffel 3 4/4/2025
Pulse 3/4/2025
Karma 8/4/2025
North of North 8/4/2025
Devil May Cry 8/4/2025
My Next Guest Needs No Introduction With David Letterman: Staffel 5 Teil 2 8/4/2025
The Clubhouse: Ein Jahr mit den Red Sox 10/4/2025
How to Sell Drugs Online (Fast): Staffel 4 10/4/2025
Sharp bringt im April 2025 in Deutschland zwei neue Soundbars auf den Markt. Sie sollen auch mit 3D-Sound via Dolby Atmos und DTS:X auftrumpfen. Die HT-SBW53121 und HT-SBW55121 sollen noch im April 2025 in den Handel gelangen.
Eventuell kommen euch diese Modelle bekannt vor, denn sie sind bereits erstmals auf der IFA 2024 vorgestellt worden. Eigentlich sollten sie bereits im Januar 2025 auf den Markt kommen. Allerdings hat sich die Veröffentlichung nunmehr auf den April 2025 verschoben. Da hätten wir einerseits das Modell Sharp Q HT-SBW53121 für 3.1.2-Klang. Diese Soundbar wird für 399 Euro in den Handel kommen. Darüber rangiert dann die Sharp Q HT-SBW55121 mit 5.1.2-Sound. Sie soll 549 Euro kosten.
Sharp bringt für die Soundbars optionale Rear-Speaker in den Handel
Die neuen Soundbars von Sharp wurden von Devialet abgestimmt. Nicht im Lieferumfang enthalten, aber nachrüstbar sind die optional erhältlichen Rear-Lautsprecher Sharp HT-SPR52021. Sie bringen 200 Watt Spitzenleistung mit und integrieren auch Upfiring-treiber. Deswegen kann etwa die Sharp Q HT-SBW55121 mit 5.1.2-Sound über die zusätzlichen Rear-Speaker dann zu einem 7.1.4-System aufsteigen. Klar, dass beide Soundbars im Übrigen für Dolby Atmos und DTS:X bereit sind.
Die neuen Q-Soundbars von Sharp können mit Rears zu echten Surround-Sound-Anlagen ausgebaut werden.
Die kabellosen Rear-Surround-Lautsprecher HT-SPR52021 erweitern die 3.1.2-Soundbar HT-SBW53121 dann wiederum zu einem 5.1.4-System. Grundsätzlich bietet das 3.1.2-Modell von Sharp im Übrigen ab Werk 550 Watt Leistung. Im Falle des 5.1.2-Modells sind es sogar 650 Watt. Kauft ihr also die Rears dazu, könnt ihr auf 750 bzw. 850 Watt aufrüsten. Ein kabelloser Subwoofer ist bei beiden Soundbars ohnehin bereits im Lieferumfang enthalten.
Zwei Farbvarianten mit Carbon-Schwarz und Satin-Silber
Die beiden neuen Soundbars Sharp Q HT-SBW53121 und HT-SBW55121 sind wahlweise in den Farben Carbon Black (mit Aegean Blue) und Smoke Grey (mit Satin Silver) zu haben. Sie werden im Handel mit „Tuned by Devialet“ beworben. Inwiefern das vor allem eine Marketing-Kennzeichnung ist oder sich tatsächlich in optimiertem Klang niederschlägt, lässt sich aktuell schwer sagen.
Während die Soundbars je 399 bzw. 549 Euro kosten, kommen die separaten Rear-Lautsprecher HT-SPR52021 für 239 Euro in den Handel. Vielleicht zeichnet sich hier eine gute Mittelklasse-Lösung ab?