Das LG Gaming Portal ist ein Hub für Spiele unter webOS. Er soll bald noch deutlich mehr Geräte erreichen.
Laut dem Hersteller steht da LG Gaming Portal für eine All-in-One-Gaming-Lösung. Diese gibt euch Zugriff auf einerseits native webOS-Spiele aber auch andererseits Cloud-Gaming-Dienste und Apps wie Amazon Luna, Nvidia GeForce Now, Xbox und viele mehr. Man will diesen Hub in mehr Regionen und gleichzeitig auch auf mehr Geräte hieven. Aktuell steht das Gaming Portal, im Grunde LGs Variante des Samsung Gaming Hubs, für Smart-TVs ab webOS 23 in 19 Regionen zur Verfügung.
LG StandbyME: Lifestyle-Displays erhalten ebenfalls das Gaming Portal
Ab dem 2. Quartal 2025 soll das LG Gaming Portal dann auch Smart-Monitore des Herstellers sowie auch die Lifestyle-Bildschirme der Reihe StanbyME erreichen. LG bietet in Kooperation mit Partnern über das Portal eben Zugriff auf Amazon Luna, Boosteroid, Blacknut, Nvidia GeForce Now und z. B. auch das Xbox-Cloud-Gaming. Es muss also nur noch eine Internetverbindung bestehen und der Controller mit dem Screen verbunden werden, schon kann es losgehen.
Das LG Gaming Portal soll mehr Geräte erreichen.
Das LG Gaming Portal bietet euch auch eine kuratierte App-Loste an, die sowohl Cloud-Gaming-Dienste als auch native webOS-Spiele vorschlägt. Zudem erhaltet ihr in diesem Hub z. B. einen Überblick über die zehn aktuell beliebtesten Games, eine Auswahl von LG-Redakteuren sowie auch eure zuletzt gespielten Titel. Ebenfalls warten personalisierte Empfehlungen.
LG Gaming Portal: Mit Controller oder Fernbedienung
Inzwischen gibt es dabei auch einige Spiele, die ihr mit der Fernbedienung steuern könnt. Dafür hält LG im Gaming Portal dann auch einen separaten Bereich vor, damit ihr die Titel mit Controller-Steuerung von denen mit der Remote als Bedienung unterscheiden könnt. Dazu gibt es noch einen Unterbereich für eure Achievements und Badges. Gamification spielt hier also auch schon im System eine Rolle.
LG will mit dem Gaming Portal Spieler von seinen Screens überzeugen.
Klar, dass LG hier auch wieder auf die Gaming-Qualitäten seiner TVs verweist. Etwa kommen die neuen LG OLED evo G5 sogar inzwischen auf 165 Hz Bildwiederholrate. Zudem gibt es natürlich weiterhin Unterstützung für VRR, ALLM, HGiG und mehr.
Die Berliner Netzwerkspezialisten von AVM haben zwei neue Router vorgestellt: die Fritz!Box 4690 und 5690 XGS.
AVM hat zwei neue Router vorgestellt: die Fritz!Box 4690 und 5690 XGS, sowie zwei neue Repeater: Fritz!Repeater 1700 und Fritz!Repeater 2700.
Die Fritz!Box 5690 XGS unterstützt den Glasfaserstandard XGS-PON und bietet Datenraten von bis zu 10 GBit/s.
Die Fritz!Box 4690 hat drei LAN-Ports mit 2,5 GBit/s, einen WAN-Port und einen LAN-Port mit 10 GBit/s, sowie Wi-Fi 7.
Der Fritz!Repeater 1700 bietet Wi-Fi 7 mit 2×2-Antennen-Design und der Fritz!Repeater 2700 mit 4×4-Antennen-Design.
Preise und Erscheinungstermine für die neuen Geräte wurden noch nicht bekannt gegeben.
AVM hat in dieser Woche schon seine neuen Geräte für den im März 2025 anstehende Mobile World Congress (MWC) vorgestellt. Allerdings nennt man noch keine Preise oder Erscheinungstermine. Die neue Fritz!Box 5690 XGS berücksichtigt bereits den aufgefrischten Glasfaserstandard XGS-PON. Dazu gesellt sich die Fritz!Box 4690 geben. Obedrei nahen zwei neue Repeater mit Wi-Fi 7, die Fritz!Repeater 1700 und Fritz!Repeater 2700.
AVM Fritz!Box 5690 XGS für bis zu 10 GBit/s
Dank XGS-PON ist die neue Fritz!Box für Datenraten von bis zu 10 GBit/s per SFP gerüstet. Zu den physischen Anschlüssen zählen bei diesem Modell, der AVM Fritz!Box 5690 XGS viermal Gigabit-LAN und ein Port für 10 GBit/s. Auch USB-A (3.2 Gen 1) ist vorhanden. Auch mit von der Partie ist Wi-Fi 7 über ein Modul muit 4×4-Antennen-Design. Man unterstützt hier jedoch im Gegensatz zu etwa dem neuen Amazon eero Pro 4 nur 2,4 und 5 GHz, leider nicht 6 GHz. Dazu gesellen sich noch DECT und ein klassischer, analoger Anschluss für Telefone.
Die Fritz!Box 4690 setzt dann auf drei Ports für LAN mit 2,5 GBit/s sowie jeweils einmal WAN mit 10 GBit/s und LAN mit 10 GBit/s. Auch hier kommt ein identisches Antennen-Design für Wi-Fi 7 zum Einsatz. Abermals stehen auch DECT- und analoge Telefonanschlüsse stramm.
Die neuen Fritz!Repeater 1700 und 2700
Dazu gesellen sich dann auch noch die beiden Fritz!Repeater 1700 und 2700. Sie können natürlich mit den neuen sowie bereit erhältlichen Fritz!Boxen ein Mesh-Netzwerk aufspannen. Der Fritz!Repeater 1700 unterstützt Wi-Fi 7 mit einem 2×2-Antennen-Design. Auch er bietet aber nur 2,4 und 5 GHz. Der Fritz!Repeater 2700 setzt auf ein besseres 4×4-Design und verbleibt bei 2,4 und 5 GHz. Potenziell bietet er aber höhere Transferraten – 5.750 statt 2.880 Mbit/s. An beiden Repeatern sitzt ein einzelner LAN-Port – mit 1 GBit/s beim 1700 und 2,5 GBit/s beim 2700.
Unten findet ihr noch einmal die wichtigsten technischen Eckdaten der AVM Fritz!Box 5690 XGS, Fritz!Box 4690 und der beiden Fritz!Repeater 1700 und 2700. Könnten sie für euch interessant sein?
Die Highlights der FRITZ!Box 5690 XGS
High-Speed-Glasfaserrouter für bis zu 10 GBit/s
Unterstützt den Glasfaserstandard XGS-PON
WLAN Mesh, 4 x 4, auf 5 GHz und 2,4 GHz, Wi-Fi 7
WLAN-Geschwindigkeit: 5 GHz: bis zu 5.760 MBit/s; 2,4 GHz: bis zu 1.376 MBit/s (Wi-Fi 7)
1 x 10-GBit/s-LAN-Anschluss und 4 LAN-Anschlüsse mit 1 GBit/s
1 x USB 3.0 für Mobilfunksticks (5G/4G) sowie Speichermedien und Drucker
Telefonie über DECT, IP/SIP und 1 analogen Telefonanschluss (FXS)
Smart Home über DECT ULE
FRITZ!OS mit VPN, Kindersicherung, Mediaserver, FRITZ!NAS, WLAN-Gastzugang u. v. m.
Informationen zu Marktstart und UVP folgen
FRITZ!Box 4690
WLAN-Router, ideal für den Anschluss an ein Glasfasermodem
WLAN Mesh, 4×4 auf 5 GHz und 2,4 GHz, Wi-Fi 7/Wi-Fi 6
WLAN-Geschwindigkeit: 5 GHz: bis zu 5.760 MBit/s (Wi-Fi 7); 2,4 GHz: bis zu 1.200 MBit/s (Wi-Fi 6)
1 x 10-GBit/s-WAN- sowie 1x 10 GBit/s-LAN-Anschluss und 3 LAN-Anschlüsse mit 2,5 GBit/s
1 x USB 3.0 für Mobilfunksticks (5G/4G) sowie Speichermedien und Drucker
Telefonie über DECT, IP/SIP und 1 analogen Telefonanschluss (FXS)
Smart Home über DECT ULE
FRITZ!OS mit VPN, Kindersicherung, Mediaserver, FRITZ!NAS, WLAN-Gastzugang u. v. m.
Informationen zu Marktstart und UVP folgen
FRITZ!Repeater 2700
Dualband-WLAN-Repeater vergrößert die WLAN-Reichweite
WLAN Mesh, 4 x 4 auf 5 GHz und 2 x 2 auf 2,4 GHz, Wi-Fi 7
WLAN-Geschwindigkeit: 5 GHz: bis zu 5.760 MBit/s; 2,4 GHz: bis zu 688 MBit/s (Wi-Fi 7)
1 x 2,5 GBit/s-LAN-Port für die Anbindung per Kabel oder zum Anschluss netzwerkfähiger Geräte
WPA3-Verschlüsselung
Übernimmt WLAN-Namen und Passwort des bestehenden WLANs (an jedem WLAN-Router via WPS)
An jedem WLAN-Router einsetzbar
FRITZ!App WLAN unterstützt bei der Positionierung im Haus
Informationen zu Marktstart und UVP folgen
FRITZ!Repeater 1700
Dualband-WLAN-Repeater vergrößert die WLAN-Reichweite
WLAN Mesh, 2 x 2 auf 5 GHz und 2,4 GHz, Wi-Fi 7
WLAN-Geschwindigkeit: 5 GHz: bis zu 2.880 MBit/s; 2,4 GHz: bis zu 688 MBit/s (Wi-Fi 7)
1-GBit/s-LAN-Port für die Anbindung per Kabel oder zum Anschluss netzwerkfähiger Geräte
WPA3-Verschlüsselung
Übernimmt WLAN-Namen und Passwort des bestehenden WLANs (an jedem WLAN-Router via WPS)
An jedem WLAN-Router einsetzbar
FRITZ!App WLAN unterstützt bei der Positionierung im Haus
Informationen zu Marktstart und UVP folgen
FRITZ!Mesh Set 4200
Performance-WLAN-Mesh-Set mit FRITZ!Repeater 3000 AX fürs ganze Haus
An jedem Router/Modem einsetzbar
WLAN Mesh, 4 x 4 auf 2 x 5 GHz und auf 2,4 GHz, Wi-Fi 6
WLAN-Geschwindigkeit: 5 GHz: bis zu 2400 MBit/s; 5 GHz: bis zu 1200 MBit/s, 2,4 GHz: bis zu 600 MBit/s (Wi-Fi 6)
2 x 1-GBit/s-LAN-Port für die Anbindung per Kabel oder zum Anschluss netzwerkfähiger Geräte
FRITZ!App WLAN unterstützt bei der Positionierung im Haus
YouTube Premium Lite lässt sich ab sofort breiter in Deutschland buchen. Zuvor stand das Abo nur einem ausgewählten Nutzerkreis zur Verfügung.
YouTube Premium Lite verzichtet dabei auf YouTube Music, was im regulären Premium-Abo sons für das Musikstreaming ebenfalls enthalten ist. Ein weiterer Abstrich: YouTube Premium Lite zeigt in Musikvideos weiterhin Werbung. Ansonsten bietet euch aber auch der Lite-Tarif ein weitgehend werbfreies YouTube. „Weitgehend“ deswegen, weil z. B. die Sponsorings einzelner YouTuber weiterhin gezeigt werden. Allerdings spielt die Plattform selbst eben keine Werbespots mehr ein.
YouTube Premium Lite kostet 5,99 Euro im Monat
Bedauerlicherweise fehlen bei YouTube Premium Lite auch noch zwei weitere Funktionen. Ihr könnt auch keine Downloads mehr vornehmen. Zudem ist die Hintegrundwiedergabe ebenfalls nicht möglich. Beides finden wir eher unverständlich, denn das sind erhebliche Mehrwerte des Premium-Abos. So erlaubt es die Hintergrundwiedergabe, dass ihr am Smartphone ein Video abspielt und den Bildschirm ausschalten könnt, der Ton dann aber weiter abgespielt wird. Ihr könnt dann quasi wie bei einem Podcast immer noch der Moderation lauschen.
YouTube Premium Lite streicht die Funktionen zusammen.
5,99 Euro „nur“ für den Verzicht auf Werbung und sonst keine weiteren Mehrwerte empfinden wir als verhältnismäßig hohen Preis. Zu bedenken ist, dass ihr etwa für weniger Geld, 4,99 Euro im Monat, z. B. Netflix abonnieren könnt. Dieser Preis gilt dann zwar für den Tarif mit Werbung, dafür könnt ihr aber eben wirklich auf zahlreiche exklusive Inhalte zugreifen. Da empfinden wir den Preis für YouTube Premium Lite angesichts des stark reduzierten Funktionsumfangs als zu hoch.
YouTube Premium Lite geht auf Kundenfang
Das reguläre YouTube Premium kostet dabei 12,99 Euro, enthält aber eben auch Zugriff auf den Musikstreaming-Dienst YouTube Music, Downloads sowie die besagte Hintergrundwiedergabe. Auch fehlt hier auch in Musikvideos die Werbung. Als Grauzone abonnieren manche Nutzer YouTube Premium natürlich auch per VPN in anderen Regionen wie Indien. Dort zahlt man dann nur einen Bruchteil der hiesigen Preise. Google untersagt dies aber natürlich eigentlich über seine Nutzungsbedingungen. Wer dann erwischt wird, muss mit der Kündigung seines Abos oder im schlimmsten Falle der Sperrung seines Kontos rechnen.
Zum Start ins Wochenende hat Apple TV erneut eine breite Auswahl an Filmen in 4K Ultra HD-Qualität im Preis gesenkt. Hier findet ihr vielleicht euer Entertainment-Highlight für die Abendstunden!
Endlich Wochenende. Das Wetter in Deutschland schwenkt von grau-winterlicher Suppe zu Sonne und frühlingshaften Temperaturen um und zudem stehen am Sonntag die Wahlen an. Wer sich am Abend nicht auf die Piste wagt und noch etwas gepflegte Unterhaltung für den Abend sucht, der wird ggf. in unserer Schnäppchenauswahl auf Apple TV fündig. Wir haben uns erlaubt, nur die neuen Schnäppchen in unsere Auswahl aufzunehmen, was das Stöbern etwas einfacher gestalten sollte. Die komplette Auswahl preisreduzierter 4K Filme auf Apple TV findet ihr in unserem Special (inkl. Filmbundles/-sammlungen):
Wer immer über aktuelle Neuzugänge auf Apple TV und Filmschnäppchen informiert werden möchte, der kann auch unseren kostenlosen Apple TV-Newsletter abonnieren:
Google hat den Verkauf des Chromecasts mit Google TV eingestellt. Der Streaming-Player dürfte also bald im Handel vergriffen sein.
So ist es möglich, dass vereinzelt noch Händler alte Lagerbestände haben und jetzt abverkaufen. Allerdings dürfte es fortan keine Nachlieferungen mehr geben. Auch im deutschen Google Store ist der Chromecast mit Google TV entsprechend bereits als „nicht mehr verfügbar“ gekennzeichnet. Eine Überraschung dürfte dieser Schachzug aber wohl für so gut wie niemanden sein.
Chromecast mit Google TV: Der Nachfolger ist bereits erhältlich
Denn mit dem Google TV Streamer ist ja bereits ein Nachfolgemodell seit Ende 2024 im Handel zu haben. Dazu kommt, dass der Hersteller sich generell von der bisherigen Marke „Chromecast“ trennt. So hat man auch seine Casting-Technologie schon von „Chromecast built-in“ wieder in Google Cast umgetauft. Da war also nur zu erwarten, dass die älteren Streaming-Player in absehbarer Zeit vom Markt verschwinden würden.
Der Google Chromecast verschwindet vom Markt
Betroffen sind im Übrigen sowohl die 4K- als auch die HD-Version des Google Chromecast mit Google TV. Google selbst bietet damit ab sofort nur noch den Google TV Streamer als Player an. Die Chromecast-Modelle hatten bereits etliche Jahre auf dem Buckel. Die 4K-Version kam ursprünglich 2020 auf den Markt. Die HD-Version wurde dann 2022 zu einem niedrigeren Preis nachgereicht.
Google TV Streamer ist deutlich teurer als die Vorgängermodelle
Schade ist, dass nun in Googles Line-up Einstiegsgeräte fehlen. Denn der Google TV Streamer ist preislich im Grunde näher an der Nvidia Shield TV und dem Apple TV 4K als an z. B. den günstigen Fire TV Sticks von Amazon. Google offizielle Begründung für den Strategiewechsel ist, dass die Kunden keine günstigen Streaming-Player mehr wünschen, weil aktuelle Smart-TVs bereits entsprechende Apps bieten. Solche externen Geräte hätten also nur noch mit mehr Funktionen und Performance – und entsprechend höheren Preisen – eine Chance.
Vermutlich kam Google aber auch schlichtweg nicht gegen die Übermacht der Amazon Fire TV Sticks im unteren Preissegment an. Demnächst soll es dabei im Übrigen schon wieder neue Hardware geben. Denn eine Premium-Remote mit Hintergrundbeleuchtung steht wohl schon in den Startlöchern.
Amazon legt im Smart Home los: Die beiden neuen Router eero 7 und eero 7 Pro bieten Wi-Fi 7, Matter und Thread.
Das kann natürlich generell euer Netzwerk zu Hause stärken und auch für das 4K-Streaming von Vorteil sein. Wer allerdings viele Smart-Home-Produkte nutzt, wird sich eben über die Unterstützung von entsprechenden Features freuen. Denn die Amazon eero 7 und eero 7 Pro lassen sich als Matter-Hubs sowie als Thread Border Router einsetzen. Obendrein sind sie für Zigbee gerüstet und beziehen sogar die digitale Assistentin Alexa ein. Denn mithilfe der Sprachsteuerung könnt ihr über die Router Matter-Geräte einrichten.
Amazon eero Plus: Kostenpflichtiges Abonnement vorgestellt
Doch Amazon will nicht nur mit den Routern selbst abkassieren, sondern auch über ein zusätzliches Abo namens „eero Plus“. Das soll erweiterte Online-Sicherheitsfunktionen und eine Kindersicherung freischalten. Dazu gesellen sich der Zugriff auf 1Password für die Passwortverwaltung, Malwarebytes für den Schutz vor Malware und Viren und Guardian für einen VPN-Zugang. Ansonsten ist zu erwähnen, dass der eero Pro 7 natürlich der höherwertige der beiden Router ist.
Der eero Pro 7 eignet sich für Haushalte mit vielen Geräten.
Der eero Pro 7 unterstützt nämlich ein Tri-Band-System mit 2,4, 5 und 6 GHz. So kann er dann drahtlose Geschwindigkeiten von bis zu 3,9 Gbit/s und kabelgebundene Geschwindigkeiten von bis zu 4,7 Gbit/s über seine zwei 5-GbE-Ports erreichen. Abdecken könnt ihr mit diesem Router mit Wi-Fi 7 bis zu 190 qm bzw. 200 Geräte. Mit einem Dreier-Bundle lassen sich gar 560 qm und 600 Geräte versorgen.
Als kleiner Bruder agiert der eero 7, der nur 2,4 und 5 GHz abdeckt und daher nur 1,8 Gbps kabellos und bis zu 2,3 Gbps kabelgebunden über zwei 2,5-GbE-Ports erreicht. Er kann entsprechend 190 qm abdecken. Mit drei Geräten sind es dann 560 qm. Zur Einrichtung der beiden Router empfiehlt Amazon die eero-App, welche auch Zugriff auf die Verwaltung des Netzwerks erlaubt. Amazon rückt da auch die vollwertige Mesh-Funktionalität der Router in den Fokus. So könnt ihr in einem Haushalt mehrere Exemplare zu einem einzigen Netzwerk vernetzen, in dem eure Devices ohne Mühe im Hintergrund zwischen den Routern wechseln.
Der Eero 7 erscheint parallel zum Pro-Modell.
Preise und Verfügbarkeit
Die Amazon eero 7 und eero Pro 7 können ab sofort vorbestellt werden. Die Auslieferung beginnt ab dem 26. Februar 2025. Der eero 7 wird für 199,99 Euro (1er-Set) bzw. 399,99 Euro (3er-Set) angeboten. Der eero Pro 7 kostet 349,99 Euro (1er-Set) bzw. 799,99 Euro (3er-Set).
Gegen Sony läuft mittlerweile eine Sammelklage. Diese wirft dem Anbieter Wucherpreise im PlayStation Store vor.
So unterstellt man Sony eine Monopolstellung: Wer an den PlayStation-Konsolen eben ein Spiel digital kaufen oder verkaufen wolle, könne dies nur über den PlayStation Store. In jenem kassiert Sony aber für jedes verkaufte Spiel eine fette Provision. Das treibt die Preise in die Höhe und werde mit abnehmender Bedeutung der physischen Spieleverkäufe zunehmend zum Problem. Denn im Durchschnitt kosten Games, die es sowohl rein digital im PlayStation Store als auch in Ladengeschäften gibt, im PS Store satte 47 % mehr.
Sammelklage gegen Sony läuft aktuell nur in den Niederlanden
In Deutschland kann man sich der Sammelklage bedauerlicherweise nicht anschließen. Sie läuft nur in den Niederlanden. In die Wege geleitet worden, ist sie von den dortigen Verbraucherschützern der gemeinnützigen Stiftung Massaschade & Consument. Grob ist das vielleicht mit dem hiesigen Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) vergleichbar. Dabei bemängelt man die höheren Spielepreise im PlayStation Store auch deswegen, da sie nicht nachvollziehbar seien. Denn beim rein digitalen Verkauf entstehen den Beteiligten deutlich weniger Kosten.
So entfallen nämlich die Kosten für die Produktion, Lagerung und den Transport der physischen Datenträger. Dass die digitalen Varianten der Games im PlayStation Store dennoch so viel teuer seien als die Ladenversionen, liege einzig und allein an Sonys Preistreiberei bzw. den immensen Provisionen, welche das Unternehmen kassiere.
Sony steht auch in anderen Ländern unter Druck
Nicht nur in den Niederlanden, auch in Portugal und Großbritannien laufen derzeit ähnliche Klagen gegen Sony wegen der Preispolitik im PlayStation Store. Möglicherweise erregt das irgendwann auch bei der EU-Kommission Aufmerksamkeit und man schaut sich das Ganze genauer an. Für Spieler könnte das wohl nur zum Vorteil sein.
In den USA ist der Markt für Home Entertainment 2024 deutlich gewachsen. Allerdings stürzen die Disc-Verkaufszahlen weiter ab.
So ist in den Vereinigten Staaten der Gesamtmarkt für Home-Entertainment deutlich gewachsen: um 21 %, wenn man nach dem Umsatzvolumen geht. Betrachtet man jedoch speziell die Einnahmen mit Discs, also DVDs, Blu-rays und Ultra HD Blu-rays, dann sind diese wiederum entgegen dem Trend um satte 23 % eingebrochen. Dies unterstreicht den aktuellen Trend, bei dem sich immer mehr Zuschauer gänzlich von physischen Medien abwenden, um sich dem Streaming hinzugeben.
Disc-Einnahmen rutschen unter die Marke von einer Milliarde
In den USA sind im Bereich Home-Entertainment 2024 rund 57,17 Mrd. US-Dollar eingenommen worden. Der Disc-Markt wird dabei immer mehr zur Nische und stand im letzten Jahr für weniger als 1 Mrd. US-Dollar. So ging das Gros der Umsätze auf das Konto der Streaming-Anbieter bzw. die entsprechenden Abogebühren. Dieser Bereich ist um 25,3 % gewachsen. Das verwundert nicht unbedingt, sind doch auch die Preise bei vielen Plattformen nach oben geschnellt.
Doch nicht nur Discs haben zu kämpfen: Auch die Einnahmen über das Kino sind im letzten Jahr im Übrigen gesunken – um 15,8 % im Vergleich mit 2023 – nämlich auf nur noch 7,53 Mrd. US-Dollar. Das zeigt im Übrigen auch, dass inzwischen das echte Geld für die Filmindustrie im Heimkino steckt. Das Kräftegleichgewicht verschiebt sich hier immer deutlicher.
Absturz der Disc wäre noch drastischer, würde man den Verleih einbeziehen
Dabei werten die Marktforscher der DEG (Digital Entertainment Group) den Verleih nicht mehr aus, sonst wäre der Absturz der Disc noch extremer. Denn inzwischen existiert da de facto fast gar kein Markt mehr, nachdem sie auch die letzten Verleiher wie Redbox in den USA zurückgezogen haben. Was immerhin 4K-Fans freuen dürfte: Die Verkaufszahlen der UHD Blu-rays nehmen zwar ab, der Marktanteil steigert sich aber.
Uns wundert das nicht: Wer die DVD oder Blu-ray aufgibt, wechselt wohl in den meisten Fällen komplett zum Streaming, statt zur nischigen und teuren UHD Blu-ray. Wiederum halten Enthusiasten dem optischen Medium größtenteils die Treue, sodass sich ein neues Gleichgewicht ergibt. Erfolgreich waren dabei im letzten Jahr Sammlereditionen, Steelbooks sowie Klassiker wie „Home Alone“ oder neue Blockbuster wie „Beetlejuice, Beetlejuice“.
Im Übrigen haben in den USA auch die Einnahmen durch digitale Kauftitel wie z. B. über die App für Apple TV (ehemals iTunes) abgebaut – um 10,2 %. Der digitale Verleih musste Umsatzeinbußen von 2,8 % hinnehmen. Zumindest die Richtung dürfte in allen Punkten in Deutschland sicherlich ähnlich ausfallen.
Mit dem Geekom A6 steht ein neuer Mini-PC in den Startlöchern, der sich preislich und leistungstechnisch unter den etablierten A7- und A8-Modellen einordnet. Für wen lohnt sich der Geekom A6, der mit einem Kampfpreis von 499 Euro an den Start geht? Unser Test verrät es euch!
Jeder Nutzer hat seine Präferenzen, wenn es um ein PC-System geht. Dem einen ist lediglich die Leistung wichtig, andere wiederum können es überhaupt nicht ertragen, wenn der PC nur ein leises Surren von sich gibt. Mir persönlich ist bei so einem solchen Gerät ein Ausgewogenes Verhältnis aus leiser Kühlung und Performance wichtig. Genau in diesem Punkt liefert der A6 eine angenehme Balance aus angemessener Leistung und stiller Arbeitsweise, wie ich im Test des Geekom A6 feststellen konnte. Dabei muss man natürlich bedenken, dass hier ein etwas älterer Prozessor – der AMD Ryzen 7 6800H (Zen 3+) – zum Einsatz kommt, der ursprünglich Anfang 2022 für Notebooks entwickelt wurde. Doch das schmälert den Gesamteindruck nur minimal, denn für die meisten Anwendungen dürfte diese CPU immer noch mehr als genügend Dampf haben.
Das schicke Gehäuse hat der Geekom A6 von seinem großen Bruder (A8) geerbt
Optisch gleicht der A6 seinen Vorgänger- bzw. Schwestergeräten nahezu bis ins Detail. Mit den Abmessungen 112 x 112 x 37 mm hat sich die Hardware die Bezeichnung Mini-PC auch definitiv verdient. Das Aluminiumgehäuse wirkt zwar schlicht, ist jedoch sauber verarbeitet und liegt angenehm schwer in der Hand. Lediglich die Rückseite besteht aus Kunststoff, was womöglich eine funktionale Entscheidung darstellt, um das WLAN- und Bluetooth-Signal nicht zu schwächen. Das Gehäuse lässt sich mit bloßen Händen auch nicht eindrücken oder verformen und zeigt sich zudem unbeeindruckt von Fingerabdrücken. Bei Geekom spiegelt das Design zum großen Teil die Performance des Mini-PCs wider und das Design des A6 möchte einem sagen: keine Kompromisse.
Auch beim Lieferumfang lässt Geekom keine Lücken offen. Der Geekom A6 Mini-PC kommt mit einer kompakten Bedienungsanleitung, einem HDMI-Kabel (2.0), einer VESA-Halterung inkl. passenden Schrauben und einem Netzadapter. Letzterer liefert eine maximale Leistung von 120 Watt und hat eine Kabellänge von 2.70 Meter. Der Mini-PC wiegt 430 Gramm und das Kabel zusätzliche 380 Gramm. Mit unter einem Kilogramm lässt sich der Mini-PC entsprechend auch zwischen mehreren Werkstätten hin und her bewegen, ohne, dass dieser im Gepäck allzu sehr auffällt.
Hardware: Mehr als nur Alltags-Power
Das Herzstück des A6 ist der erwähnte AMD Ryzen 7 6800H. Kombiniert wird er mit der AMD Radeon 680M als integrierte GPU. Die Grafikeinheit ist für gelegentliche Spiele bei Full HD (1080p) in älteren oder weniger anspruchsvollen Indie-Titeln ausreichend gerät aber bei aktuellen AAA-Games schnell an ihre Grenzen. Doch wer ohnehin nur hin und wieder entspannt zocken oder vor allem Office und Multimedia im Blick hat, kommt damit gut zurecht. Mit 32 GByte DDR5-RAM und 1 TByte NVMe-SSD seid ihr für die nächsten Jahre solide aufgestellt.
Die Anschlüsse
Eine breite Auswahl an Anschlussmöglichkeiten erwartet Nutzer auf der Rückseite des Geekom A6 Mini-PC
An der Front findet ihr zwei USB-A-Ports (einer davon USB 3.2 Gen 2), den 3,5-mm-Kopfhöreranschluss und eine Status-LED. Auf der linken Seite sitzt dann der SD-Kartenleser – praktisch, wenn ihr etwa Fotos von eurer Kamera schnell auslesen wollt. Auf der Rückseite finden sich weitere USB-Anschlüsse (sowohl Type-A als auch Type-C), zwei HDMI-Ausgänge, ein Ethernet-Port sowie die Stromversorgung. Sofern ihr gerne kabellos unterwegs seid, steht euch neben Wi-Fi 6E auch Bluetooth 5.4 zur Verfügung.
Für Kreative ist der SD-Kartenleser an der Seite des Geekom A6 Mini-PCs ein Segen
Geekom liefert eine gewohnt breite Auswahl an Anschlussmöglichkeiten und dürfte damit die meisten Einsatzszenarien perfekt abdecken. Es sind genug Anschlussmöglichkeiten für mehrere Bildschirme, Peripherie sowie externe Speichermedien vorhanden. Wer sich ans Innere der Geekom Hardware herantraut (es müssen vier Schrauben unter den Standfüßen entfernt werden), der kann sogar den Arbeitsspeicher bzw. internen Speicher aufwerten. Beim Arbeitsspeicher sind zwei Steckplätze vorhanden, die mit maximal 64 GB besetzt werden können. Der M.2 2280 SSD-Steckplatz ist mit einer Speicherlösung von Kingston vorbelegt und kann ebenfalls ausgetauscht werden auf Wunsch. Es steht zudem ein freier M.2 2242 SATA-Steckplatz bereit, um den internen Speicher zu erweitern. Der Ottonormalverbraucher wird sich damit jedoch nicht beschäftigen müssen, da mit einem „Upgrade“ sicherlich kein schwerwiegender Engpass bei der Performance behoben werden kann. Und sollte der interne Speicher nicht ausreichen, kann man sich immer noch mit externen Speichermedien behelfen.
1x M.2 2280 SSD (NVMe x4 Gen 4 oder SATA)
1x M.2 2242 SATA
1x USB 3.2 Gen 2 Type-A
1x USB 2.0 Type-A
1x USB 3.2 Gen 2 Typ-A unterstützt Power Delivery,
1x USB 3.2 Gen 2 Typ-A
1x USB 3.2 Gen 2 Typ-C unterstützt Power Delivery (10 Gbit/s)
1x USB 4 Gen 3 Typ-C unterstützt Power Delivery (40 Gbit/s)
1x Kopfhöreranschluss (3,5mm Klinke)
1x RJ45 2.5 Gbit/s LAN (Ethernet)
2x HDMI 2.0 (18 Gbit/s)
1x DC in (Rückseite)
1x Ein-/Aus-Taste
1x SD-Kartenleser
Lautstärke und Effizienz: Angenehm leise im Alltag
Bei der alltäglichen Arbeit zeigt sich der Geekom A6 angenehm leise
Der größte Vorzug des Geekom A6 ist für mich seine angemessene Kühlung. Obwohl hier eine Notebook-CPU zum Einsatz kommt, konnte ich im Test keine nennenswerten Temperatur- oder Drosselungsprobleme feststellen. Selbst unter hoher Last zieht der A6 nur selten mehr als 80 Watt aus der Steckdose, was gerade im Hinblick auf heutige Strompreise eine erfreuliche Nachricht ist.
Zudem bleibt das System auch bei hoher Last über einen längeren Zeitraum überraschend leise. Natürlich ist er nicht lautlos – gerade unter Benchmark-Tests oder anderen anspruchsvollen Szenarien springt der Lüfter hörbar an. Im normalen Desktop-Betrieb hingegen ist das Rauschen so dezent, dass es mich nicht beim Arbeiten gestört hat. Die Messwerte bewegen sich dabei zwischen 35 und 44 dB(A). Damit ist das System übrigens unter Vollast ca. 25% leiser als der Geekom A8. Ein direkter Vergleich mit anderen Mini-PCs zeigt jedoch, dass Geekom die Geräuschentwicklung erfreulich gut im Griff hat.
Praxis-Performance: Alltagstauglich und dabei unkompliziert
Als Betriebssystem ist Windows 11 Pro bereits vorinstalliert und aktiviert. Das bietet direkt nach dem Auspacken die Möglichkeit, den A6 sofort einzurichten und loszulegen. Im Lieferumfang findet sich übrigens auch eine passende VESA-Monitor-Halterung, mit der ihr den Mini-PC hinter einem Monitor befestigen könnt. So verschwindet der kleine Kasten praktisch aus dem Sichtfeld und schafft Platz auf dem Schreibtisch. Zudem verringert sich dadurch etwas die Lautstärke des Mini-PCs.
Die integrierte Speicherlösung des Geekom A6 arbeitet recht flott und dürfte für die meisten Anwendungsszenarien definitiv ausreichen
In der alltäglichen Nutzung mit Office-Anwendungen, extrem vielen offenen Browser-Tabs usw. gibt es eigentlich so gut wie keine Leistungseinbrüche und das System läuft stabil und reagiert schnell. Selbst gelegentliche Bild- und Videobearbeitung ist mit dem Geekom A6 möglich, wobei wir im Adobe Photoshop keine 60 MB-Grafikdateien bearbeiten sollten. Auch beim Videoschnitt im Adobe Premiere Pro muss man sich auf den einfachen Schnitt von Videos und ggf. deren Nachvertonung beschränken. Wer mit zu vielen Effekten und sehr großen Videodateien arbeitet, der wird mit dem Geekom A6 keinen Spaß haben. Zudem sollte man, wenn man das Video in den Renderer schickt, auch gewillt sein, den Mini-PC alleine arbeiten zu lassen.
Vergleich Geekom A6 und A8
Visuell kein Unterschied zwischen dem Geekom A6 und Geekom A8 – dafür bei der Performance und Preis-Leistung
Vielleicht befindet ihr euch derzeit in der Kaufentscheidung, ob ihr euch den hier vorgestellten Geekom A6 oder den Geekom A8 Mini-PC kaufen sollt. Wenn wir die reine Leistung der beiden Modelle betrachten, dann fällt die Entscheidung ganz klar auf den Geekom A8. Das Modell schafft es in den meisten Disziplinen, eine zwischen 15 und 25 Prozent bessere Performance abzuliefern. Mit diesem überschaubaren Performance-Boost eröffnen sich euch aber auch keine großen neuen Möglichkeiten. Denn die beiden Modelle arbeiten im regulären Betrieb ohne Volllast auf einem gleichen Niveau. Die verbesserte Leistung wird nur bei rechenintensiven Aufgaben deutlich. Wenn wir uns dagegen die Preisgestaltung der beiden Modelle ansehen, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Mit einem Kaufpreis von rund 499 Euro ist der Geekom A6 zwischen 33 und 45 Prozent günstiger als der Geekom A8 (gibt es in zwei Varianten). Somit wartet der Geekom A6 mit einem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis auf.
Alles in allem liefert der Geekom A6 ein stimmiges Gesamtpaket in der Mittelklasse. Für 499 Euro erhält man einen kompakten Desktop-PC, der für viele Anwender mehr als ausreicht. Und mit dem Gutscheincode „4KFILMEA6“ bzw. „A64KFILME“ – könnt ihr direkt bei Amazon oder Geekom.de eingeben – gibt’s obendrein noch 10 % Rabatt). Dabei hält sich die Lautstärke in Grenzen, und die Energieeffizienz ist in Anbetracht der Leistungsklasse überzeugend.
Wer sohnehinnur gelegentlich zockt, viel mit Office-Software hantiert oder Bildbearbeitung im moderaten Umfang betreibt, wird mit dem A6 glücklich werden. Und selbst Bastler dürften dank der Aufrüstoptionen für RAM und SSD langfristig auf ihre Kosten kommen.
Kurzum: Der Geekom A6 ist ein Mini-PC, der seine Mittelklasse-Ambition voll einlöst und das richtige Maß aus Leistung, Lautstärke und Preis trifft. So könnte er für viele Nutzer interessanter sein als die teureren A7- und A8-Modelle – ein echter Sweet Spot, wie man so schön sagt.
Sky Deutschland ist um einen kuriosen Spin nicht verlegen. Die aktuellen Preiserhöhungen für Bestandskunden will man als eigentlich doch kundenfreundlich verkaufen.
So hatten wir darüber berichtet, dass der Pay-TV-Anbieter aktuell Kunden mit rabattierten Altverträgen vor die Wahl stellt. Entweder diese sollen auf deutlich teurere, aktuelle Tarife wechseln oder müssen mit der Kündigung rechnen. In einer Stellungnahme gegenüber Digitalfernsehen wird ein Sprecher von Sky Deutschland dabei sehr „kreativ“. Er negiert, dass es sich um eine massive Preiserhöhung für die Betroffenen handele. Vielmehr handele Sky am Ende im Sinne der Kunden.
So gibt Sky Deutschland dem Ganzen den Spin, dass die höheren Kosten für Bestandskunden am Ende für mehr Fairness unter den Kunden sorgen würden. Wir können dieser Denkweise allerdings nichts abgewinnen: Für Bestandskunden wird es teurer und Neukunden haben dadurch nichts gewonnen. Der einzige Gewinner ist Sky Deutschland, weil man die Umsätze und Gewinne steigern kann. Das mag für das Unternehmen selbst nur fair sein, aber kaum für die Kundenbasis.
Sky Deutschland will nicht lukrative Bestandskunden loswerden.
Der Sprecher Skys stellt durch die Anpassung der Altverträge auch mehr Transparenz zwischen den Kunden in Aussicht. Ähnlich kurios ist die Argumentation, die betroffenen Bestandskunden müssten ja nicht zwangsläufig massive Preiserhöhungen in Kauf nehmen, sondern könnten auch kleinere Pakete mit weniger inhaltlichem Umfang wählen. Hier rührt Sky also im Grunde die Werbetrommel für verschlechterte Konditionen.
Zumindest am Ende gibt Sky Deutschland noch einen sinnigen Tipp: Wer sich 12 Monate binde, erhalte ja auch jetzt verbesserte Konditionen und könne nach Ablauf des Zeitraums, wenn die Preise eigentlich steigen, einen neuen Jahresvertrag mit weiterem Rabatt abschließen. Letzten Endes sind wir gespannt, ob der Pay-TV-Anbieter sich hier nicht doch in die Nesseln setzt. Immerhin könnten ab 2026 die bisherigen Prestige-Inhalte von Warner Bros. Discovery wegfallen. Denn dann startet dessen hauseigener Streaming-Dienst Max in Deutschland.
Insofern wird für Sky Deutschland die Luft immer dünner und stark angehobene Preise für Bestandskunden werden die Treue sicherlich nicht erhöhen. Aber warten wir es ab.