Dolby Atmos FlexConnect soll auf der CES 2025 ernsthafte Konkurrenz erhalten. Das Fraunhofer IIS wird upHear Flexible Rendering vorführen.
Aktuell ist es allerdings ohnehin so, dass bereits Dolby Atmos FlexConnect noch ein Papiertiger ist. 2023 auf der damaligen IFA vorgestellt, handelt es sich hier um eine Lösung, welche immersiven Klang über kabellose Lautsprecher ermöglichen soll, die du frei im Raum platzieren kannst. Kompatible Smart-TVs helfen bei der Kalibration aus und schon soll dreidimensionaler Klang ohne viel manuellen Aufwand entstehen. Doch noch gibt es im Grunde keine Produkte, die dazu kompatibel sind.
upHear Flexible Rendering vs. Dolby Atmos FlexConnect
Ursprünglich hatte Dolby angekündigt, dass erste TV-Geräte von Hisense und TCL kompatibel sein sollten. Doch auf dem Markt hat sich da noch nichts getan. Vielleicht ergibt sich da natürlich im Rahmen der CES 2025 etwas Neues. Wir sind zumindest gespannt. Jedenfalls gibt es nun mit upHear Flexible Rendering vom Fraunhofer IIS eine konkurrierende Technologie. Die Herangehensweise ist grundsätzlich identisch. Auch hier sollen Wireless-Lautsprecher sich frei im Raum platzieren lassen und dank passender Algorithmen und Kalibrierung dann einnehmender Stereo-, Surround- oder 3D-Sound entstehen.
upHear Flexible Rendering soll es mit Dolby Atmos FlexConnect aufnehmen.
Laut dem Fraunhofer IIS bietet upHear Flexible Rendering aber noch mehr Flexibilität. Denn die Technik ist nicht auf einen kompatiblen Smart-TV zur Kalibrierung angewiesen. Sie kann also z. B. auch eigenständig in Soundbars implementiert werden. Vielleicht wird also genau dies zum Punkt, der eine schnellere Ausbreitung als bei Dolby Atmos FlexConnect erlaubt.
upHear Flexible Rendering steht noch am Anfang
Letzten Endes stehen aber sowohl Dolby Atmos FlexConnect als auch upHear Flexible Rendering noch ganz am Anfang und sind auf engagierte Partner angewiesen. Und da hat sich am Markt ja derzeit noch nichts getan. Es bleibt abzuwarten, ob die CES 2025 und der weitere Jahresverlauf da eine Wende mit sich bringen werden.
Samsung wird 2025 eine neue XXL-TV-Größe mit 115 Zoll (292 cm) in sein Portfolio aufnehmen. Erste Modellcodes bestätigen, dass es mindestens einen 4K Mini-LED-TV (QN90F Neo QLED TV) mit 115 Zoll geben wird.
Wir hatten bereits vor einigen Tagen darüber berichtet, dass Samsung angeblich eine neue XXL-TV-Größe in sein TV-Line-up 2025 aufnehmen wird. Jetzt gibt es konkrete Hinweise auf einen Fernseher mit 115 Zoll (292 cm), welcher mit 4K Auflösung und Mini-LED-Backlight aufwarten soll. Die Modellcodes QE115QN90FTXZU und QG115QN90FTXXG tauchten in der Samsung-Datenbank für Ersatzteile auf, womit eine Veröffentlichung im kommenden Jahr praktisch sicher scheint. Hinter der kryptischen Modellbezeichnung versteckt sich die QN90F-Serie, der Nachfolger des QN90D („E“ wird übersprungen), der das vorläufige Flaggschiff-Modell im 4K-Segment darstellt. Es wurden auch noch Modellcodes für andere europäische Länder kommuniziert:
QE115QN90FTXZU (Deutschland)
GQ115QN90FTXXG (Deutschland)
QE115QN90FTXXH (Ungarn)
QE115QN90FTXXN (Niederlande)
QE115QN90FTXXU (Großbritannien)
QE115QN90FTXZT (Italien)
TQ115QN90FTXXC (Spanien)
Samsung 115 Zoll 4K-Mini-LED-TV mit WHVA-Panel
TCL hat die WHVA-Displaytechnologie prominent auf der CES 2024 vorgestellt
Der XXL-Fernseher mit 115 Zoll wird mit großer Wahrscheinlichkeit auf ein Display aus der Produktion von TCL CSOT zurückgreifen. Wie so ein Modell aussehen kann, beweist TCL bereits eindrucksvoll mit seinem X955 4K QD-Mini-LED-TV. Samsung wird laut aktuellen Gerüchten jedoch nicht das gleiche Panel wie der X955 nutzen, sondern eine fortschrittlichere Variante mit WHVA-Technologie, die auf der CES 2024 präsentiert wurde. Dieses neu entwickelte VA-LCD-Panel soll stabilere Blickwinkel bieten, was bei einem Fernseher in diesem Format sicherlich von Vorteil ist, sollten sich mehrere Zuschauer vor dem Jumbo-TV versammeln. Übrigens, in der Fülle an Modellcodes ist bislang kein 115 Zoll-Modell mit 8K-Auflösung aufgetaucht. Das könnte daran liegen, dass keine 8K-Panels in dieser Displaygröße hergestellt werden können und bei 98 Zoll Schluss ist. Zudem ist eine 100 Zoll-Variante in 4K oder 8K wohl vom Tisch, da diese Größe zu nah an den bereits erhältlichen 98-Zoll-Modellen liegt.
TCL wird sich den Titel des „Weltweit größten QD-Mini-LED-TV“ bald teilen müssen.
Zu den weiteren technischen Details können wir derzeit nur spekulieren. Die Größe des 115 Zoll QN90F 4K-Mini-LED-TV verlangt aber sicherlich nach einer extrem hohen Anzahl an Mini-LED. Zum Vergleich: Der TCL X955 besitzt über 100.000 Mini-LEDs und 20.736 Dimming-Zonen. Ansonsten würde die Bildqualität in puncto Farbbrillanz, Kontrast und Maximalhelligkeit sicherlich darunter leiden.
Wir freuen uns schon auf die Neuheiten, die auf der CES 2025 vorgestellt werden, und wir berichten auch wieder live von der Messe!
Samsung plant für 2025 neue OLED-Fernseher. Inzwischen gibt es ein paar neue Informationen zu den einzelnen Modellreihen.
Bekannt geworden sind die Angaben dank der südkoreanischen Zertifizierungsstelle National Radio Research Agency (NRRA), welche die Modelle von Samsung bereits durchgewunken hat. Demnach wird es drei Modellreihen geben: die S85F, S90F und S95F. Bedauerlicherweise wird Samsung offenbar erneut die WOLED-Panels von LG Display und die QD-OLED-Panels von Samsung Display ziemlich intransparent und bunt durchmischen. Als Käufer solltet ihr also wirklich ganz genau hinsehen.
Samsung S90F und S95 mit sowohl WOLED- als auch QD-OLED-Panels
Samsung wird offenbar OLED-TVs mit 48 bis 83 Zoll Diagonale auf den Markt bringen. Dabei mischen die beiden Modellreihen S90F und S95D auch bei gleichen Diagonalen WOLED- und QD-OLED-Panels. Ihr werdet die QD-OLED-Varianten anhand eines „T“ im Namen erkennen – z. B.TQ83S95F. Die WOLED-Varianten sollen mit einem „E“ gekennzeichnet werden – z. B. QE83S95F.
Die Samsung OLED Fernseher 2024 sind bereits im Verkauf: S85D, S90D und S95D
Dabei wird Samsungs Panel-Vermischung noch wilder. Beispielsweise soll der S95F mit 83 Zoll Diagonale in Deutschland und Großbritannien mit einem QD-OLED-Panel auf den Markt kommen. In Italien, den Niederlanden und Ungarn wird dieses Modell aber wiederum nur mit einem WOLED-Panel zu haben sein. Da muss man also wirklich aufpassen, welche Version man sich am Ende ins Haus holt.
Samsung S85F: Die WOLED-TVs
Die Samsung S85F sind dann eine WOLED-Modelle. Sie sollen mit 55, 65 und 77 Zoll auf den Markt kommen. Für die USA ist erneut auch eine Version mit 83 Zoll Diagonale angedacht. Ob diese auch hierzulande auf den Markt kommen wird, ist aber offen. 2024 ist dies bei einem ähnlichen Ableger nämlich nicht der Fall gewesen.
Die endgültige Vorstellung der neuen OLED-TVs von Samsung wird im Rahmen der CES 2025 im Januar erfolgen. Dann werden wir auch alle weiteren Details erfahren. Viele Kunden wünschen sich da natürlich jedes Jahr aufs Neue, dass Samsung sich endlich durchringt und Dolby Vision unterstützt. Dahingehend gibt es aber auch für 2025 keine Anzeichen.
In der nächsten Konsolengeneration wird laut Marktforschern nur einer der beiden Rivalen überdauern: PlayStation oder Xbox – wer macht das Rennen?
Zu dieser Prognose kommen zumindest die Analysten von DSC Intelligence. Sie unterstellen, dass in der nächsten Konsolengeneration nur Platz für zwei Systeme sein wird. Eines davon werde schon ab 2025 Nintendo mit der Switch 2 stellen, die man als sicheren Erfolg bewertet. Das eröffnet folgerichtig die Frage, ob Microsoft mit der Xbox oder Sony mit der PlayStation zum Zweitplatzierten wird.
PlayStation vs. Xbox: Stärken auf beiden Seiten
Auf der Haben-Seite von Sony sehen die Marktforscher die starken First-Party-Marken wie „God of War“, „The Last of Us“, „Uncharted“ und mehr. Außerdem ist die PlayStation 5 deutlich erfolgreicher als die Xbox Series X|S, was dem Unternehmen einen Schub zum Start geben sollte. Microsoft ist wiederum durch zahlreiche Übernahmen zu einem sehr mächtigen Publisher geworden. Diese Position könnte der Hersteller geschickt für sich nutzen.
Wer wird neben Nintendo bestehen – Microsoft oder Sony?
Beispielsweise gibt es Gerüchte, laut denen Microsoft die nächste Xbox zu einem offenen System umwandeln wolle. Demnach könnten darauf auch Drittanbieter-Stores wie Steam, der Epic Games Store und GOG.com laufen. Allerdings ist dann die Frage, wie sich die Konsole noch konkret von einem Spiele-PC abgrenzen würde.
Gaming-Markt soll weiter wachsen
Bis 2027 werde es laut DSC rund 4 Mrd. Gamer weltweit geben und die Branche dürfte wachsen. 2025 werde dabei ein spannendes Jahr. So erwartet man einen Push durch die Veröffentlichung der aus der Gerüchteküche bekannten Nintendo Switch 2. Dazu kommt die Veröffentlichung des wohl am sehnlichsten erwarteten Games der letzten Dekade: „Grand Theft Auto VI“ alias „GTA 6“.
Letzteres könnte sich allerdings auch noch auf 2026 verschieben, da sollte man sich in Geduld üben. Was denkt ihr denn: Kann neben Nintendo nur ein Konsolenhersteller überstehen und der jeweils andere wird in die Nische abrutschen? Oder gibt es genügend Platz auf dem Markt für sowohl Nintendo als auch Sony und Microsoft?
Wir verlosen einen der coolsten Lautsprecher-Neuzugänge der letzten Monate: der Loewe We. HEAR Pro x Kylian Mbappé im auffälligen Neon! Wie der Weltfußballer auf dem Spielfeld verkörpert der Loewe We Hear Pro absolute Exzellenz im Audio-Segment!
Kylian Mbappé ist nicht nur ein Markenbotschafter von Loewe, sondern ein vollwertiger Kooperationspartner des Unternehmens aus Kronach. Der Weltfußballer hatte in den vergangenen Monaten Firmenanteile an Loewe erstanden und sich aktiv in die Entwicklung und das Design neuer Produkte, wie den We. HEAR Pro Lautsprecher eingebracht, der entsprechend auch seinen Namen tragen darf. Und wir dürfen einen von den neuen Produkten aus der langfristigen Zusammenarbeit zwischen Loewe x Mbappé in diesem Gewinnspiel verlosen!
Loewe We. HEAR Pro: IPX6-Spitzwassergschützt
Doch jetzt zum eigentlichen Gewinnspiel-Preis: Der Loewe We. HEAR Pro zeigt bereits eindrucksvoll, wo die Reise hingehen soll. Visuell auffällig präsentiert sich der Bluetooth-Lautsprecher in den Farben „Black“, „Denim“ und „Neon“, wobei wir finden, dass unsere hier verloste Farbvariante die interessanteste darstellt! Das System ist auf Design und Robustheit getrimmt und ist dank IPX6-Zertifizierung auch vor Spritzwasser geschützt! Der ideale Begleiter also für den Pool.
Absolut stylisch: Der Loewe We. Her Pro x Kylian Mbappé Bluetooth-Lautsprecher in Neon
Bei der Konnektivität konzentriert sich der Loewe We. HEAR Pro x Kylian Mbappé auf maximale Kompatibilität. Mittel Bluetooth 5.3 (A2DP / AVRCP) und Aux-In (3.5mm Klinke) lassen sich so ziemlich alle Verbindungs-Szenarien abdecken. Mit einer maximalen Wiedergabezeit von bis zu 24 Stunden, könnt ihr eurem Musikgenuss einen ganzen Tag lang frönen, bevor das System mittels USB-C wieder aufgeladen wird. Nach zwei Stunden Ladezeit ist der We. HEAR Pro wieder zu 100% einsatzbereit!
100 Watt Musikleistung und 24 Stunden Akkulaufzeit
Akustisch grenzt sich der Bluetooth-Lautsprecher von der Konkurrenz ab und bietet auf seine kompakten Maße gleich vier Treiber, die eine Musikleistung von 100 Watt sowie einen Schalldruckpegel von 88dB erzeugen können. Mit einem breiten Frequenzbereich von 50Hz bis 20.000Hz könnt ihr euch auch sicher sein, dass eure Partymusik mit allen Höhen und Tiefen wahrgenommen werden kann. Übrigens lassen sich mehrere We. HEAR Pro mittels True Wireless Multi-Pairing miteinander synchronisierten (bis zu 14 Geräte).
Ihr seid heiß auf diesen Preis? Dann schnell Gewinnspiel-Formular ausfüllen und mit etwas Glück, könnt ihr im nächsten Sommer mit diesem schicken Bluetooth-Lautsprecher die Blicke auf euch ziehen!
Der hier verloste Gewinn wird von Loewe gestellt! Vielen Dank für die Unterstützung unseres Adventskalenders sowie unserer Plattform! Wer an dem Gewinnspiel teilnimmt, akzeptiert die Teilnahmebedingungen!Wir verlosen einen Loewe We. HEAR Pro x Kylian Mbappé Lautsprecher. Ihr könnt bis zum 27. Dezember 2024 – 23:55 Uhr am Gewinnspiel teilnehmen.
Gewinnspiel: Loewe We. HEAR Pro x Kylian Mbappé Lautsprecher (Neon)
Gewonnen hat: Michael N. aus Kall. Herzlichen Glückwunsch. Deine Glückszahl war die 1748.
Das sind die aktuell aktiven Gewinnspiele auf 4kfilme.de:
Heute dürfen wir euch unseren umfänglichen Test zum TCL 65MQLED85 (MQLED85) vorstellen! Der 4K-Mini-LED-TV ist ziemlich günstig, legt sich in puncto Ausstattung und Bildqualität jedoch mit dem Premium-Sortiment der Mitbewerber an!
Sieht gut aus: Nach dem Aufstellen präsentiert sich der TCL 65MQLED85 als schicker Heimkino-TV
Einfacher Aufbau
Schicke Aufmachung inkl. Metallrahmen
Viel Kunststoff auf der Rückseite
Der Aufbau des TCL MQLED85 in 65 Zoll dürfte den meisten Nutzern leicht von der Hand gehen. Wichtig ist jedoch, sich im Vorfeld darüber zu informieren, wie der Fernseher korrekt aufgebaut wird, und auf keinen Fall zu versuchen, ihn allein aufzustellen. Schon beim Öffnen des Kartons wird man von einer kompakten und verständlichen Aufbauanleitung begrüßt. Mit ausreichend Platz (eine große Fläche, um den TV hinzulegen und den Standfuß zu montieren), einem Schraubenzieher und einer helfenden Hand hat man alles, was man für den Aufbau benötigt. Das Ganze geht zügig vonstatten, und man kann sich dabei direkt mit den Komponenten des Fernsehers vertraut machen.
Der Standfuß wirkt wie aus Metall, ist jedoch aus Kunststoff
Der Standfuß besteht zwar aus Kunststoff, vermittelt aber optisch den Eindruck von Metall. Auch die Rückseite des Fernsehers ist komplett aus Kunststoff, wirkt jedoch keineswegs billig. Eine Plastikabdeckung am Standfuß sorgt dafür, dass alle Kabel, die über die Kabelführung nach hinten verlaufen, ordentlich an ihrem Platz bleiben. Solche Lösungen haben wir bei anderen namhaften TV-Herstellern schon wesentlich schlechter gesehen – dafür ein Lob an TCL.
Die Rückseite des TCL MQLED85 ist relativ einfach gehalten
Beim Blick von vorn fällt es schwer, Unterschiede zu den Premium-Modellen anderer Hersteller zu erkennen. Der schmale Rahmen des 4K-Displays besteht aus Metall und verleiht dem MQLED85 ein hochwertiges Erscheinungsbild. An der rechten Seite prangt eine kleine Plakette mit der Aufschrift „Premium QD-Mini-LED“, die den Fernseher als Spitzenmodell ausweist. Der Metallrahmen ist nur wenige Millimeter breit, und aus den meisten Blickwinkeln wirkt das Gerät überraschend schlank. Schaut man jedoch seitlich auf den Fernseher, sieht man die vollständige Bautiefe von etwa 7 Zentimetern (ohne Standfuß). Diese akzeptiert man jedoch gerne, denn – wie im Abschnitt „Bildqualität“ deutlich wird – ist diese Tiefe absolut notwendig.
Die Technik
Hochwertiges VA-Panel mit Mini-LED-Backlight.
4K-Auflösung mit bis zu 144Hz / Full-HD mit 240Hz.
Alle relevanten Bild- und Tonformate werden unterstützt.
Der Metallrahmen des TCL 65MQLED85 Mini-LED-TV verleiht dem Modell einen visuellen Mehrwert
Der TCL MQLED85 in unserer Testvariante bietet eine Displaydiagonale von 65 Zoll. Das Modell ist außerdem in 55, 75, 85 und 98 Zoll erhältlich. Alle Größen sind mit einem VA-Panel mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten (4K Ultra HD) ausgestattet. Für die Hintergrundbeleuchtung kommt die Mini-LED-Technologie zum Einsatz. Mit beeindruckenden 1.008 Dimming-Zonen, denen jeweils mehrere Mini-LEDs zugeordnet sind, sorgt der TV für helle Darstellungen und präzise Kontraste. Zur Unterstützung der Farbdarstellung sind Quantum Dot-Farbfilter integriert. Das Display erreicht eine maximale Bildwiederholungsrate von 144 Hz bei 4K-Auflösung oder mittels Dual-Line-Gate-Technologie satte 240 Hz – allerdings nur in Full HD (1.080p).
Der Standfuß mit Kunstoff-Abdeckung dient zugleich als Kabelführung
In puncto unterstützter Standards lässt das Modell kaum Wünsche offen und deckt so gut wie alle Branchenstandards ab. Videosignale können im erweiterten Farbraum BT.2020 verarbeitet werden, wobei die maximale Auflösung bei 4K liegt. Die HDR-Funktionalität ist umfassend: HLG, HDR10, HDR10+ und Dolby Vision IQ sind alle mit an Bord. Bei den Audioformaten wird ebenfalls Vollausstattung geboten. Der vollständige Dolby-Standard inklusive Dolby Atmos 3D-Sound wird unterstützt, und sogar DTS:X ist verfügbar. Über das IMAX Enhanced-Format kann DTS:X ebenfalls abgespielt werden – ein nettes Extra, auch wenn DTS:X im Heimkino kaum noch eine Rolle spielt.
Mit dabei, eine schicke Fernbedienung
Mit zwei vollwertigen HDMI 2.1-Schnittstellen bringt der TCL MQLED85 alle wichtigen Features mit. Dazu zählen ALLM (Auto Low Latency Mode), eARC (Enhanced Audio Return Channel) und VRR (Variable Refresh Rate). VRR wird dabei sowohl über HDMI-VRR als auch über AMD FreeSync Premium Pro unterstützt. Selbst Dolby Vision Gaming ist an Bord und macht den TV zu einer interessanten Wahl für Gamer.
Die Anschlüsse des TCL 65MQLED85
Alle wichtigen Anschlüsse vorhanden
WLAN und Bluetooth mit an Bord
Manko: Leider nur zwei HDMI 2.1-Anschlüsse
Alle Anschlüsse des TCL MQLED85 inkl. HDMI 2.1-Ports befinden sich auf der Rückseite des 4K Fernsehers (zur Seite ausgerichtet)
Alle Anschlussmöglichkeiten des TCL 65MQLED85 befinden sich auf der Rückseite des 4K MiniMini-LED-TVs zur Seite hin ausgerichtet. Dieser Aufbau hat den Vorteil, dass man weitaus einfacher Endgeräte mit dem TV verbinden kann, im Gegensatz zu TV-Modellen, bei denen ein Teil der Anschlüsse nach unten ausgerichtet ist.
Wie auf dem Bild erkennbar besitzt das Modell einen USB 3.0-Anschluss (USB-A), einen LAN-Port (Ethernet) zwei HDMI 2.1-Anschlüsse mit 48 Gbit/s, zwei HDMI 2.0-Anschlüsse mit 18 Gbit/s, ein Triple-Tuner (Antenne, Kabel, Satellit), ein CI+-Slot, ein optisch-digitaler Audioeingang sowie ein analoger AV-Eingang. Letzteren bekommen wir eher selten zu Gesicht. Dazu gesellten sich noch Bluetooth und WiFi, um die drahtlosen Verbindungsmöglichkeiten abzudecken.
Die Auswahl der Anschlussmöglichkeiten würden wir als gut bewerten. Der TCL 65MQLED85 deckt eigentlich so ziemlich den Branchenstandard ab und lässt nur wenig Lücken bei der Auswahl der Verbindungen offen (z.B. Kopfhörer-Anschluss).
Bildqualität: Zu gut für diesen Preis
Hohe Helligkeit von über 1.500 nits (1000+ Dimming-Zonen).
Gute Farbgenauigkeit und Farbbrillanz in hohen Luminanzen.
Hervorragender Kontrast der den HDR-Eindruck optimal transportiert.
Der TCL 65MQLED85 4K-Mini-LED-TV mit Quantum Dot-Farbmaterial liefert eine sehr gute Bildqualität ab
Wer die beste Bildqualität für Filme, Serien und Fernsehen auf dem TCL MQLED85 4K Mini-LED-TV erfahren möchte, sollte sich für den Bildmodus „Kino“ entscheiden. Je nach Inhalt kann man auch die HDR-Verbesserung ausprobieren, sollte sich jedoch im Klaren sein, dass die Bilddarstellung nicht mehr so farbtreu ist, wie im Kino-Bildmodus. Für Spiele kommt entsprechend auch nur der Bildmodus „Spiel“ infrage. Die anderen Bildmodi können gerne ausprobiert werden, wir würden uns jedoch auf die Modi Kino und Spiel beschränken, da „Sport“ oder „HDR-Verbesserung“ etwas überzogen wirken können.
Bereits ab Werk liefert der TCL MQLED85 eine ausgewogene Bildqualität und verpasst die wichtigen Werte für Gamma und die Farbtemperatur nur knapp. Gemessen haben wir ein Gamma von 2.33 (2.2 wäre ideal) und eine Farbtemperatur von 6.300 Kelvin (6.500 Kelvin wäre ideal). Damit wirkt das Bild etwas zu warm, was wir im Bildmenü bei der Farbtemperatur schnell korrigieren können.
Von Signalquellen über das Menü bis hin zum Bildschirmschoner: Auf anhieb erkennt man die visuellen Fähigkeiten des TCL 4K Mini-LED-TVs
Auch bei der Farbdarstellung ergaben unsere Messungen einen guten Basiswert und mit wenigen Änderungen erreichen wir eine Abdeckung des DCI-P3-Farbraums von 95 Prozent. Die Fehlfarben bewegen sich mit 2.18 in einem Bereich, den man mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmen kann: Bedeutet, die Farben wirken realistisch und satt. Da unterstützen natürlich auch die Quantum-Dot-Farbfilter und das Mini-LED-Backlight. Letzteres liefert uns Helligkeitswerte von bis zu 1.600 cd/m² (20% Fenster). Der niedrigste Wert in einem 1% Fenster haben wir mit 450 cd/m² gemessen, auf einem 100% Fenster (Testbild erstreckt sich über den gesamten Bildschirm) liegt der Wert bei etwas über 700 cd/m². Von diesen Werten können OLED-Fernseher nur träumen. Bei HDR-Inhalten liefert der hohe Helligkeitswert den nötigen Boost, um Bilder realistisch und beeindruckend darstellen zu können.
Der Fernseher ist zudem mehr als tageslichttauglich. Der TCL MQLED85 überzeugt nicht nur bei hellen und bunten Darstellungen, sondern liefert dank des fein aufgelösten Mini-LED-Backlight auch einen hervorragenden Kontrastwert und kann sogar beim Schwarzwert punkten. Der Kontrastwert liegt bei um die 6.500:1 in einer Checkerboard-Messung, was richtig gut ist. Vor den Schwächen eines LCD-Aufbaus bleibt aber auch der Premium-Mini-LED-TV von TCL nicht verschont. Bedeutet, bei düsteren Szenen mit vereinzelten Lichtpunkten (z.B. im Weltall), kann das Schwarz eher gräulich wirken. Dabei kommt es auch sehr stark auf das Quellmaterial an, wie gut der Fernseher dieses interpretieren kann. Wir würden dieses Manko jedoch jederzeit in Kauf nehmen und erfreuen uns auf der anderen Seite an den farbenfrohen, kontrastreichen und hellen Darstellungen bei Filmen und Spielen.
Audioqualität: Viel Potenzial dank Dolby Atmos
Alle Voraussetzungen für eine gute Klangwiedergabe sind vorhanden.
Das integrierte Soundsystem liefert klare Höhen/Dialoge.
Zu schwacher Bass. Ein Sound-Upgrade (Audioanlage / Soundbar) wird empfohlen.
Bei der Tonwiedergabe reiht sich der TCL 65MQLED85 in die Riege der „Durchschnittlichkeit“ ein. Damit meinen wir, dass der Fernseher ab Werk eine gute Verständlichkeit für Effekte und Dialoge mit sich bringt, den hörbaren Frequenzbereich jedoch nicht annähernd abdecken kann. Es fehlt dem Gerät vor allem am Bass, und da hilft der kleine Tieftöner auf der Rückseite des Modells leider nichts.
Der TCL MQLED85 hat sogar einen kleinen Subwoofer verbaut. Einen kräftigen Bass darf man sich von dem „Kleinen“ jedoch nicht erhoffen
Doch wie unsere Unterüberschrift anmerkt, versteckt sich im Mini-LED-TV viel Potenzial für eine gute Klangwiedergabe. Die Einstellungsmöglichkeiten im Audiomenü sind weitläufig und man könnte mit den Features für den Surround-Sound, den Klangmodi oder den Dialogverbesserern (Sprachverständlichkeit) ewig herumspielen. Doch das Ganze ergibt nur mit einem externen Soundsystem in Form einer Audioanlage bestehend aus Lautsprechern und AV-Receiver oder einer Soundbar-Kombo wirklich einen Sinn.
Vor allem, wenn wir Inhalte mit Dolby Atmos 3D-Sound wiedergeben, merkt man schnell, wie das Modell an seine Grenzen kommt. Die Klangobjekte können nicht gut verortet werden und man kann lediglich ausmachen, ob der Sound von links, rechts oder der Mitte kommt. Egal für welchen Anwendungsbereich, ob reguläres Fernsehen, Gaming oder Filme auf 4K-Disc, wer richtig in seine Entertainment-Welten eintauchen möchte, muss sich um ein akustisches Upgrade kümmern, damit die Audioqualität mit der Bildqualität wieder gleichziehen kann.
Alle wichtigen Gaming-Features werden unterstützt (außer Nvidia G-Sync).
Der 240Hz-Bildmodus ist ein nettes Gimmick. Perfekt ausgereift ist das Feature des TCL 65MQLED85 jedoch noch nicht
Die Vorteile, die wir schon in der Sektion „Bildqualität“ aufgezählt haben, können zum großen Teil auch auf den Bereich „Gaming“ übertragen werden. Eine helle, farbenfrohe und kontrastreiche Darstellung liefert uns mit der entsprechenden Hardware pures Gaming-Vergnügen.
Zocken macht auf dem 65MQLED85 richtig Laune
Der 4K Mini-LED-TV liefert Gamern die perfekte Plattform, um richtig in die Spielewelten eintauchen zu können. Mit einer Next-Generation-Gaming-Konsole wie der PS5 (Pro) oder Xbox Series X kann man Spiele in 4K-Auflösung, HDR und aktiviertem VRR (Variable Refresh Rate) mit bis zu 120FPS über den Bildschirm jagen. Mit einem Gaming-PC erhöht sich die maximale Bildwiederholungsrate sogar auf 144Hz im 4K-Modus. Wer möchte, kann die Bildauflösung auf 1080p (Full-HD) reduzieren, um den 240Hz-Bildmodus zu nutzen. Dieser liefert ein noch flüssigeres Bild (sofern die Framerates konstant sind) und stellt somit eine interessante Zusatzoption für High-Performance-Gamer dar. Wie bei so vielen Dingen ist es jedoch absolut Geschmackssache, ob man den Fokus auf Details (Auflösung) oder Geschwindigkeit (Bildwiederholungsrate) legt.
Der TCL MQLED85 erlaubt mittels DLG eine Bildwiederholungsrate von 240Hz bei eingeschränkter Auflösung (1080p)
Wir hatten großen Spaß mit dem TCL 65MQLED85 und wir sind uns sicher, dass preisbewusste Gamer an diesem Gerät nichts auszusetzen haben werden. Die Zusatzfunktionen des „Game Masters 3.0“ (Spielmeister) liefern zudem einen Mehrwert, der über die Optimierung der Bild- und Audioqualität hinausgeht. So kann z.B. eine Zielhilfe (Crosshair) auf dem TV eingeblendet werden, was bei bestimmten Spielen einen gewissen Vorteil liefert (z.B. 3rd Person Shooter). Als Manko müssen wir jedoch nochmals die (nur) zwei HDMI 2.1-Anschlüsse hervorheben. Einer davon könnte wegen eARC bereits von einem Audiosystem/Soundbar belegt sein. Dann bleibt nur noch ein HDMI 2.1-Port für Konsole/PC übrig. In diesem Fall müsste man sich mit einem HDMI 2.1-Switch behelfen.
Google TV und Bedienung
Einfache und flotte Bedienung.
Schicke Fernbedienung mit gutem Gewicht und guter Verteilung der Knöpfe.
Deutsche Übersetzungen weisen ein paar Ungenauigkeiten/Fehler auf.
Google TV ist das vorherrschende Betriebssystem bei TCL. Seit Jahren setzt der chinesische TV-Hersteller bereits auf die Android-TV-Plattform. TCL hat sich mit dem System angefreundet, und das merkt man sofort. Die Menüführung geht absolut flüssig von der Hand und wir können wählen zwischen der Eingabe über die schicke Fernbedienung oder Steuern mittels Sprachassistenten. Letztere haben wir nicht ausführlich getestet, da wir dann doch eher der Fraktion „Analog“ angehören.
Das Google TV Menü ist gut strukturiert und arbeitet auf dem TCL 65MQLED85 extrem flott
Dafür ist die im Lieferumfang befindliche Fernbedienung auch einfach zu schick, um diese liegenzulassen. Auch wenn die meisten Komponenten aus Kunststoff sind, überzeugt der Silber-metallic-Look der Fernbedienung auf jeden Fall. Die Remote liegt zudem mit einem guten Gewicht in der Hand, und Anordnung sowie Druckpunkte der Tasten sind wirklich top.
Das Menü ist gut strukturiert und man erreicht mit nur wenigen Klicks die bevorzugten Inhalte und Signalquellen. Auch das Quick-Menü sowie das umfassende Einstellungsmenü sind gut aufgebaut, wobei die komplette Fülle an Einstellungsmöglichkeiten den Ottonormalverbraucher sicherlich einschüchtern kann. Es reicht in der Regel jedoch, wenn man aus dem Quick-Menü heraus sich einmal mit den Bild- und Toneinstellungen beschäftigt. Einen Großteil der Einstellungen hat man ohnehin schon bei der Erstinstallation hinter sich gebracht.
Über das Quick-Menü erreicht man schnell die wichtigsten Einstellungsmöglichkeiten
Wer ganz bestimmte Features sucht oder aktivieren möchte, muss sich dann doch ggf. einmal eingehender mit dem Menü beschäftigen. So ist es uns z.B. ergangen, als wir den 240Hz-Bildmodus aktivieren wollten, wobei es hier eher ein Problem bei der Erkennung der Signalquelle (Gaming-PC mit RTX4080) gab. Das liegt aber eher an unserer Hardware, denn mit der Xbox Series X wurde das Game-Menü korrekt zugeschaltet. In dem Game-Menü (kann aufgerufen werden, indem man mehrere Sekunden auf der Taste mit den drei Strichen bleibt) kann man ebenfalls den „Modus für hohe Bildrate“ aktivieren.
Insgesamt bewerten wir das Google TV-Betriebssystem sowie die Bedienung mit einer Note 2.0 (Gut). Woran TCL noch arbeiten müsste, ist die deutsche Übersetzung. Oder wisst ihr auf Anhieb, was TCL mit „Spielmeister“ meint? Hier wurden die „Game Master“-Funktionen, die sich primär über das Overlay-Menü steuern lassen, einfach eins zu eins übersetzt. Hier sollte TCL nochmals nachbessern, um zu zeigen, dass man den deutschen TV-Markt ernst nimmt.
Testfazit zum TCL 65MQLED85:
Preis-Leistungs-Tipp, vor allem für Gamer.
Bildqualität top.
Audioqualität für einen Fernseher okay.
Dieser 4K Fernseher ist der beste Beweis dafür, wie gut TCL seine Stärken als Innovationstreiber und Display-Produzent bestmöglich ausspielt. Bei der Bildqualität des 65MQLED85 Mini-LED-TV zieht eigentlich so ziemlich jedes Konkurrenzprodukt den kürzeren, welches in der gleichen Preiskategorie angeboten wird. Die visuelle Darstellung bewegt sich auf einem hohen Niveau, und für Zocker ist der Mini-LED-TV dank 144Hz und fortschrittlicher Gaming-Features ein wahrer Traum. Das Bild ist hell, farbenfroh und kann zudem mit einem hervorragenden Kontrast aufwarten. Mit einer maximalen Bildschirmhelligkeit von bis zu 1.550 cd/m² ist der TV auch mehr als tageslichttauglich. Wenn wir ein Manko an dem Gerät ausmachen müssten, dann wäre es wohl das integrierte Soundsystem. Der Klang lässt sich jedoch mittels Soundbar sehr einfach verbessern, damit sich Ton und Bild auf einer Ebene begegnen können.
TCL gibt Informationen zu seinen Geräten transparent weiter und bietet seinen Kunden ein technisch attraktives und preislich absolut überragendes TV-Modell an. Wir halten es fast für schon unverschämt, was der 65MQLED85 für seinen kleinen Preis anbietet. Da das Modell nur in wenigen Märkten angeboten wird, solltet ihr euch beeilen, um noch einen der hochwertigen 4K-Mini-LED-TVs zu ergattern. Das Modell könnte als Preis-Leistungs-Tipp bereits im Frühjahr 2025 komplett ausverkauft sein.
Zuletzt aktualisiert am 3. Juni 2025 um 21:18 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 1. Februar 2025 um 19:52 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 22. Mai 2025 um 19:37 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Der LG Signature OLED T, ein transparenter Fernseher, kommt endlich in den Handel – zumindest in den USA. Dort kostet der Smart-TV allerdings ca. 60.000 US-Dollar.
Vorgestellt worden ist der LG Signature OLED T bereits Anfang 2024. In den Verkauf geht der Luxus-Fernseher aber eben erst jetzt. Auch LG Deutschland führt dieses Modell im Übrigen auf seiner Website auf – allerdings ohne es derzeit zum freien Verkauf anzubieten. Es handelt sich hier um ein transparentes TV-Gerät mit 4K-Auflösung und 77 Zoll Diagonale. Für das reguläre Heimkino ist der Bildschirm aber ohnehin nicht optimal.
LG Signature OLED T: Eher für Geschäftskunden geeignet
Aufgrund der transparenten Darstellung hält sich nämlich der Film- und Seriengenuss am LG Signature OLED T doch eher in Grenzen. Es gibt aber auch einen Modus ohne Transparenz, der dann einen Hintergrund hinter dem eigentlichen Panel hochfährt, damit z. B. nicht die Wand dahinter durchschimmert. Das kann per Knopfdruck aktiviert werden. Eine Beleuchtung kann die transparente Optik auf Wunsch noch mehr hervorheben.
Der OLED Signature T im TV-Modus mit hochgezogener „Kontrast-Leinwand“
Als Chip des LG Signature OLED T dient der Alpha 11 AI. Zudem kommt hier die Zero Connect Box zum Einsatz, welche ja auch 2025 wieder für ein neues QNED-evo-Modell Verwendung finden wird. Dadurch könnt ihr die Zuspieler per Kabel an die Box anschließen, welche Audio- und Videodaten kabellos an den TV schickt.
Kommt der LG Signature OLED TV bald nach Deutschland?
Ob und wann nun auch der Verkauf des LG Signature OLED T in Deutschland beginnen könnte, ist offen. Da der US-Preis noch keine Steuern enthalten dürfte, rechnen wir aber auch für den hiesigen Markt mit einer UVP, die nicht unter 60.000 Euro liegen dürfte. Als Betriebssystem des TVs dient natürlich webOS und es sind auch Dolby Vision für das Bild und Dolby Atmos für den Ton an Bord.
Solltet ihr das notwendige Kleingeld herumliegen haben, könnt ihr ja dranbleiben. Zumindest ein Hingucker dürfte der LG Signature OLED T in jeder Umgebung sein.
Titan Army kündigt mit dem P2510HS einen neuen 300Hz Gaming-Monitor mit Fast-IPS-Display von CSOT an. Der Full-HD-Monitor mit 25 Zoll liefert Gamern einen günstigen Einstieg mit hoher Bildwiederholungsrate!
PC-Gaming ist ein wunderschönes Hobby (für einige Berufung), jedoch nicht ganz preiswert. Der PC verschlingt in der Regel schon einige Hundert Euro, damit dieser in der Lage ist, spielbare Framerates bei aktuellen AAA-Titeln abzuliefern. Da ist jede günstige Zusatz-Hardware sehr willkommen, um den Geldbeutel zu schonen. Einer dieser günstigen Erweiterungen für das Gaming-Setup hat Titan Army heute vorgestellt: den P2510HS Full-HD-Gaming-Monitor mit 25 Zoll Fast-IPS-Display von CSOT mit HDR400 und einer maximalen Bildwiederholungsrate von 300Hz. Das Modell kostet (abzüglich Guschein-Code) zum Verkaufsstart gerade einmal 169.99 Euro und richtet sich in erster Linie an Gamer, die reaktionsschnelle, kompetitive Spiele bevorzugen:
Wir haben bereits zwei Geräte von Titan Army testen dürfen, darunter auch das Schwester-Modell P2510S, welches jedoch noch mit einem Fast-IPS-Display mit 300Hz ausgestattet war. Bereits bei diesem Modell wurde ganz klar darauf geachtet, dass die wichtigsten, relevanten Features für Gamer abgedeckt werden – und das zu einem fairen Preis. Der Titan Army P2510HS setzt diese Tradition fort und liefert ein noch flüssigeres Gaming-Erlebnis.
Wichtig ist das schnelle IPS-Display von CSOT, eine HDR400-Zertifizierung (selbst wenn diese des HDR-Standards abdeckt), eine schnelle Reaktionszeit von 1ms (Grau-zu-Grau) und eine maximale Bildwiederholungsrate von 300Hz, die mittels DisplayPort-Anschluss (2x) voll ausgereizt werden kann. Die Auflösung beträgt 1.920 x 1.080 Pixel, die auf dem 25-Zoll-Display einen detaillierten Bildeindruck hinterlässt. Zu den DisplayPort 1.4-Anschlüssen gesellen sich noch zwei HDMI 2.0-Ports sowie ein Audio-Ausgang (3.5mm Klinke). Zudem werden mehrere Bildmodi, Gaming-Features, Adaptive Sync (VRR) und viele weitere für Gamer wichtige Funktionen unterstützt.
Der Titan Army P2510HS besticht durch seinen fairen Preis und hohe Bildwiederholungsrate von 300Hz
Alles „Überflüssige“ wurde beim Titan Army P2510HS über Bord geworfen. Das Design und die Materialien sind eher zweckmäßig gewählt, und es gibt auch keine Hintergrundbeleuchtung oder sonstigen Schnickschnack am Gaming-Monitor. Denn ein detailliertes, reaktionsschnelles Display ist das Einzige, worauf Titan Army und letztlich auch potenzielle Kunden wirklich Wert drauflegen. Ein perfekter 300Hz-Monitor mit dem sich auch perfekt die Zeit bis zum nächsten Monitor-Upgrade überbrücken lässt. Bestellt wie ihr wollt, auf geekmaxi.de oder direkt im Shop von Titan Army:
Die Kinobranche hofft 2025 auf eine Erholung. Marktforscher rechnen mit weltweiten Einnahmen von 33 Mrd. US-Dollar.
Das entspräche gegenüber dem schwachen Kinojahr 2024 einem Plus von rund 8 %. Denn für dieses Jahr rechnet man nur mit ca. 30,5 Mrd. US-Dollar als internationalen Einspielergebnissen. So bezeichnen manche Kritiker 2024 auch süffisant als Jahr des Flopbusters. Denn da werden Gedanken an kostspielige Flops wie „The Crow“, „Borderlands“ oder auch „Joker: Folie à Deux“ geweckt.
Disney konnte in diesem Jahr ein Comeback feiern
Disney konnte sich hingegen schon 2024 erholen. So blamierte man sich im Vorjahr noch mit Gurken wie „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“, „Wish“, „The Marvels“ oder „Ant-Man: Quantumania“. In diesem Jahr feierte man hingegen Milliardenerfolge mit Titeln wie „Deadpool & Wolverine“, „Vaiana 2“ alias „Moana 2“ und „Alles steht Kopf 2“ alias „Inside Out 2“. Zudem startet bald das Prequel zu „Der König der Löwen“, „Mufasa“, das sicherlich auch erfolgreich sein dürfte.
Insgesamt litt die Kinobranche 2024 aber noch unter den Autorenstreiks des Vorjahres, die dafür gesorgt haben, dass viele Titel verschoben werden mussten. Trotz für 2025 vorhergesagtem Wachstum würde man sich zudem immer noch um 14 % unter den durchschnittlichen Einnahmen der Jahre 2017 bis 2019 befinden. In den USA geht man zwar von einem besonderen Erstarken der Kinos aus, international könnte es aber anders aussehen – auch aufgrund des starken US-Dollars und vieler makroökonomischer Krisen.
2025 hält ein breites Angebot bereit
2025 wird eine breite Palette sehr unterschiedlicher Filme bieten. Dabei starten auch neue Einträge in Franchises wie „Avatar“, das Marvel Cinematic Universe (MCU), „John Wick“, „Mission: Impossible“ sowie „Jurassic World“. Disney dürfte zudem mit der Fortsetzung seines Animationsfilms „Zootopia“ auftrumpfen können. Und dann wäre da ja auch noch die Fortsetzung von „Wicked“ sowie James Gunns „Superman“, der ein neues DC-Filmuniversum einläuten soll.
Für 2026 rechnen die Analysten derzeit mit weiterem Wachstum, sodass die Kinobranche vielleicht dann langsam wieder auf das Prä-Pandemie-Niveau zurückfinden könnte.
Amazon bessert die Barrierefreiheit an seinen Fire TV auf. Zusätzlich hat man ein neues Feature namens Dual Audio in petto.
Als Reinholer: Amazon erlaubt es an ausgewählten Fire-TV-Geräten, wie den Cube-Modellen, Audio-Streaming auf Hörgeräte (ASHA) zu nutzen. Der Ton geht dann also von kompatiblen Smart-TVs und Mediaplayern direkt an die jeweiligen Hörhilfen. Kompatibel sind ausgewählte Geräte von Starkey, Cochlear, Audibel, NuEar, Telefunken, ProAkustik und KIND. Den Support erweitert man jetzt aber zusätzlich auf Modelle von WS Audiology (WSA).
Diese Hörgeräte von WSA funktioneren an den Amazon Fire TV
Solltet ihr oder jemand im Familien- und Freundeskreis auf Hörhilfen angewiesen sein und Modelle von WSA nutzen, dann ist sicher gut zu wissen, welche Geräte kompatibel zu den Fire TV sind. Laut der offiziellen Meldung von Amazon betrifft das die Widex Moment Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte (HDO) und Empfänger-im-Kanal-Hörsysteme (RIC). Generell werden die Hörgeräte dabei auf Systemebene verbunden.
Verbundene Hörgeräte funktionieren an den Fire TV in allen Apps.
Letzteres hat den Vorteil, dass da in individuellen Apps nichts mehr eingestellt werden muss. Die Verbindung erfolgt dabei einfach in den „Einstellungen“ und dann im Unterpunkt für „Barrierefreiheit“. Dort wählt ihr „Hörgeräte“. Anschließend lassen sich kompatible Hörgeräte genau wie ein stinknormaler Bluetooth-Kopfhörer verbinden. Deswegen könnt ihr auch die Lautstärke über die Alexa-Sprachfernbedienung regeln. Getrennt wird die Verbindung wiederum wieder, indem die Startseiten-Taste der Remote gedrückt gehalten wird.
Dual Audio sorgt für unproblematischen, gemeinsamen Film- und Seriengenuss
Neu ist obendrein das Feature namens Dual Audio. Dieses erreicht bedauerlicherweise im ersten Schritt aber nur den im November 2024 in den USA erschienenen Fire TV Omni Mini LED. Diesen Fernseher gibt es bislang nicht in Deutschland. Dual Audio bewirkt, dass der Ton endlich gleichzeitig an ein Hörgerät getreamt und parallel über die TV-Lautsprecher ausgegeben werden kann. Dadurch können Menschen mit und ohne Hörschwächen endlich gemeinsam Streamen, ohne dass für jemanden ein Nachteil entstünde.
Die neuen Fire TV Omni Mini LED setzen auf Quantum Dots.
Ob und wann Dual Audio auch andere Fire-TV-Geräte erreichen könnte, ist derzeit leider offen. Da können wir also derzeit nur hoffen.