Netflix hat im vergangenen Quartal 9 Millionen neue Abonnenten für den Streamingdienst begeistern können. Fortan wird Netflix bei seinen Quartalszahlen aber keine Abonnentenzahlen mehr veröffentlichten. Ist die Marktsättigung erreicht?
Netflix schafft es weiterhin Kunden für seinen Videostreamingdienst zu begeistern. So viele, dass die Anzahl derjenige, die sich von Netflix trennen, wohl überhaupt nicht ins Gewicht fällt. Allein im vergangenen Quartal konnte Netflix so über 9 Millionen zusätzliche Kunden akquirieren und das zum größten Teil, durch ihre Maßnahmen gegen Account-Sharing. Doch entgegen der positiven Entwicklung hat sich Netflix dazu entschieden, ab dem kommenden Jahr keine Abonnentenzahlen im Zuge ihrer Quartalsberichte mehr zu veröffentlichen. Dies geht aus einem Schreiben an die Aktionäre am vergangenen Donnerstag (18. April 2024) hervor.
Netflix: Keine Kommunikation von Abonnentenzahlen ab 2025
Der Boxkampf zwischen Mike Tyson und Jake Paul dürfte Netflix primär eines einbringen: Werbeeinnahmen || Bild: Netflix
Doch wieso entscheidet sich Netflix zu diesem Schritt, baut doch der komplette Erfolg der Streamingplattform auf dieser Zahl auf? Womöglich hat man erkannt, dass die meisten Abonnenten-Neuzugänge sogenannte Trittbrettfahrer sind, die vor einigen Monaten noch kostenlos (oder an den Kosten beteiligt) sich an dem Abonnement einer Bekannten bedient haben. Seitdem Netflix jedoch mit mehreren Maßnahmen gegen das Kennwort- bzw. Account-Sharing vorgeht, entscheidet sich ein bestimmter Prozentsatz dazu, sich um ein eigenes Abonnement zu kümmern. Doch auch dieses Kontingent an potenziellen Neukunden ist erschöpft und gegen Ende des Jahres könnte genau dieser Punkt erreicht sein. Es ist übrigens nicht möglich herauszufinden, wie viele der ehemaligen „Account-Mitbenutzer“ sich nicht dafür entschieden haben, Netflix weiter die Treue zu halten. Wir vermuten, dass diese Zahl weitaus höher sein dürfte, als die Anzahl der neuen Abonnenten.
Verkalkuliert sich Netflix mit ihrer Ankündigung?
Die Marktsättigung wird eintreten und genau auf diesen Zeitpunkt bereitet Netflix sich bereits proaktiv vor. Ab 2025 soll es also keine Abonnentenzahlen mehr geben, sondern nur noch Ergebnisse zum Umsatz und Gewinn. Diese Ankündigung quittierte die Börse übrigens mit einem Kursabfall von rund 10 Prozent (Kursabfall hängt wohl nicht mit der Entwicklung des Dow Jones Aktienindexes zusammen). Ob die Steigerung von Gewinnen und Umsätzen ausreicht, um die Geldgeber an der Börse bei Laune zu halten, wird sich in den nächsten Monaten herausstellen. Denn das große Potenzial von Netflix lag bislang immer in der Ausweitung der Abonnentenzahlen. Und da Netflix bislang keine Dividenden auszahlt, stellt sich für den ein oder anderen Anleger vielleicht bald die Frage, wieso eigentlich noch investieren? Zudem können steigende Gewinne nur mittels Werbeeinblendungen und Preiserhöhungen realisiert werden. Beides Faktoren, die Abonnenten eher dazu bringen, irgendwann zu kündigen.
Laut koreanischen Newsportalen floriert die neu gegründete OLED-Allianz zwischen Samsung und LG. Samsung wird in diesem Jahr bis zu 1 Million OLED-Panels von LG Display beziehen, um die Nachfrage innerhalb ihres OLED-Segments bedienen zu können. Doppelt so viel, wie ursprünglich geschätzt.
Beide Unternehmen planen, ihre bestehenden Fertigungslinien zu erweitern und neue hochmoderne Produktionsstätten zu entwickeln, um den wachsenden Bedarf an WOLED und QD-OLED-Panels zu decken.
Samsung und LG Display konzentrieren sich auf die Verbesserung der Display-Qualität und die Entwicklung neuer OLED-Technologien, die eine bessere Farbwiedergabe und Energieeffizienz bieten.
Allein 2024 wird Samsung Electronics wohl zwischen 800.000 und 1 Million WOLED-Panels von LG Display beziehen, um ihr OLED-Portfolio erweitern zu können. Dies berichten mehrere südkoreanische Newsportale, die sich auf Angaben von Firmen-nahen Quellen beziehen. Mit diesem Kontingent würde Samsung Electronics fast doppelt so viel WOLED-Displays ordern, als ursprünglich geplant. Das dürfe auch ein Indikator dafür sein, dass das ausgeweitete Angebot mit mittlerweile drei OLED-Modellreihen für 2024 (S95D – QD-OLED / S90D – WOLED & QD-OLED / S85D – WOLED) gut angenommen wird.
Samsung nutzt WOLED für Sortimentserweiterung
Samsung S90D 4K QD-OLED-TV mit seiner großartigen Anti-Reflexions-Eigenschaft des Displays || Bild: Dominic Jahn
Für Samsung Electronics ist eigentlich nur wichtig, die Größenauswahl innerhalb ihres OLED-Line-ups ausweiten zu können. Denn bislang produziert die Displaysparte Samsung Display nur QD-OLED-Panels in den beliebten Größen 55, 65 und 77 Zoll. In der Kooperation mit LG Electronics, kann Samsung nicht nur günstigere OLED-Varianten in den oben genannten Größen anbieten, sondern auch „Sondergrößen“ mit 42, 48 oder 83 Zoll realisieren. Für Kunden ist es entsprechend wichtig, sich ausführlich mit der genauen Ausstattung der OLED-Modelle zu beschäftigen. Die genauen Angaben zu den Ausstattungen der OLED-Serien wird man wohl nicht über Samsung direkt herausfinden können, sondern eher über Fachmagazine und Technik-Portale.
Sichert sich Samsung 2024 bereits über 20% OLED-Marktanteil?
Wenn die Angaben der koreanischen Medien stimmen, dann soll die Displaysparte von LG (LG Display) rund 6 Millionen OLED-Panels produzieren, wovon nur 4 Millionen von LG Electronics in Konsumentenprodukten (OLED Fernseher und Monitore) zum Einsatz kommen werden. Die restlichen 2 Millionen werden unter Drittherstellern aufgeteilt. Somit würde sich Samsung Electronics bei 1 Million OLED-Panels einen Marktanteil (nur WOLED) von rund 16 Prozent erkaufen. Dazu gesellen sich dann noch die QD-OLED-Panels aus der eigenen Produktion, was die Anteile auf über 20 Prozent pushen dürfte.
Eine interessante, wenngleich auch beunruhigende Entwicklung. Denn sollte Samsung mit dem Verkauf von WOLED-Geräten bessere Zahlen schreiben, dann sieht es vielleicht noch düsterer für die Zukunft der vielversprechenden QD-OLED-Displaytechnologie aus. Es kursieren nämlich bereits Gerüchte, nachdem Samsung Display das QD-OLED-Segment für große TV-Displays aufgeben könnte. Das wäre extrem schade, da diese Technologie im Vergleich zu den LG WOLEDs in vielen Punkten die Nase vorn hat (z.B. Reflexionsarmes Display und hohe Farbtreue auch in hohen Luminanzen).
Die ikonische Dokumentation „Let it Be“ von Michael Lindsay-Hogg über die Beatles wird nach über 50 Jahren erstmals seit ihrer ursprünglichen Veröffentlichung auf Disney+ verfügbar sein. Der Film erscheint in einer neu restaurierten Fassung!
Am 8. Mai 2024 wird „Let it Be“ exklusiv auf Disney+ Premiere feiern – fast genau 54 Jahre nach dem Originalrelease im Jahr 1970.
Die Neuveröffentlichung profitiert von der sorgfältigen Restaurierung des originalen 16-mm-Negativs und einem remasterten Ton, was den Film in einem frischen Licht erscheinen lässt.
Zuschauer bekommen die Chance, die Zusammenarbeit und die letzte Live-Performance der Beatles auf dem Dach von Apple Corps in London durch die Linse von Michael Lindsay-Hogg erneut zu erleben. Zudem wurde der film um die Erkenntnisse aus „The Beatles: Get Back“ ergänzt.
Über fünfzig Jahre nach seiner Erstveröffentlichung ist die Rückkehr des Films „Let it Be“ ein wichtiges kulturelles Ereignis und zeigt die große Bedeutung der Beatles für die Musik- und Filmwelt. Die bevorstehende Premiere auf Disney+ dürfte nicht nur langjährige Fans, sondern auch neue Zuschauer begeistern. Der Dokumentarfilm von Michael Lindsay-Hogg gibt einen echten Einblick in die Konflikte und die Kreativität der Beatles gegen Ende ihrer gemeinsamen Zeit.
Die technische Restaurierung verbessert die Qualität des Films, sodass er modernen Ansprüchen entspricht. Mit der MAL-De-Mix-Technologie wird der Sound deutlich verbessert, was ein intensiveres Musikerlebnis der Beatles ermöglicht. MAL steht übrigens für „Machine Assistend Learning“ und ist eine Homage an den Computer HAL aus „2001: Odyssee im Weltraum“, sowie zum omnipräsenten Mal Evans, der mehrmals im Film zu sehen ist.
Die Wiederveröffentlichung von „Let it Be“ auf Disney+ ist nicht nur eine erneute Ausstrahlung; es ist eine Gelegenheit, in die Zeit einer der historisch wichtigsten Bands einzutauchen. Werdet ihr euch den Film auf Disney+ ansehen, oder ist das überhaupt nicht euer Musikgeschmack?
Amazon startet erneut seine 99-Cent-Leihaktion für Prime-Mitglieder mit einer interessanten Filmauswahl. Rund 50 Prozent der Filmtitel stehen in 4K Ultra HD zur Leihe bereit. Jetzt zuschlagen!
In regelmäßigen Abständen präsentiert Amazon seinen Prime-Kunden exklusive Vorteilsangebote. Dazu gehört auch die 99 Cent-Aktion, die immer Freitags startet und immer für das komplette Wochenende gilt. Ihr könnt euch so viele Titel aus der Filmauswahl ausleihen wie ihr möchtet und seid somit für die nächsten Wochen mit bester Unterhaltung versorgt. Diesmal überzeugen uns die Titel „Five Nights At Freddys“, „Dumb Money“, „Natty Knocks“ oder „Us Or Them“. Die Auswahl ist diesmal vielleicht nicht so umfänglich, bietet dafür aber einen guten Genremix und man bekommt auch keine viereckigen Augen vom durchstöbern von Hundert und mehr Filmen.
*Klickt auf einen der Film-Banner um zum Vorteilsangebot zu gelangen
Wie immer gilt, ihr leiht euch die Filme in HD oder 4K UHD-Qualität, welche dann für 30 Tage in eurer Amazon Prime Video Mediathek verbleiben. Sobald ihr die Wiedergabe des Films startet, habt ihr 48 Stunden Zeit und ihr könnt den Titel so oft wiedergeben, wie ihr wollt. Nach Ablauf der Zeit verschwindet der Leihtitel wieder aus eurer Mediathek. Heißt gerne mehr Titel „auf Lager“ legen, um diese dann an den nächsten Wochenenden genießen zu können. Solltet ihr es mal nicht schaffen, einen Film anzusehen, dann ist bei einem Leihpreis von 99 Cent auch nichts kaputt.
Das tolle ist auch, dass man bei 99 Cent doch eher gewillt ist, einem unbekannten Filmtitel mal eine Chance zu geben. So erweitert man einfacher seinen filmischen Horizont und vielleicht versteckt sich in der Gesamtauswahl ja bereits euer neuer Lieblingsfilm. Nochmals der Hinweis, dass ihr bitte darauf achtet, dass bei der Qualitätsauswahl auch 4K Ultra HD ausgewählt ist (sofern vorhanden), ansonsten müsst ihr unter „weitere Kaufoptionen“ die hochauflösende Variante anklicken.
YouTube plant, den Zugriff auf Videos über Drittanbieter-Apps einzuschränken, die Werbung blockieren, um die Einnahmen der Content-Creators zu schützen. Diese Apps, darunter „NewPipe“ und „SmartTube“, könnten bald erheblich weniger funktional werden.
Google verschärft die Maßnahmen gegen Apps, die keine Werbung anzeigen und damit gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen.
Nutzer dieser Apps könnten bald mit erhöhten Ladezeiten (Buffering) oder Fehlermeldungen konfrontiert werden, wenn sie versuchen, Videos abzuspielen.
YouTube empfiehlt Nutzern, auf YouTube Premium umzusteigen, um ein werbefreies Erlebnis zu genießen, und fördert so das eigene Abonnementmodell.
Videostreaming ohne Werbung? Nicht mit YouTube!
YouTube hat angekündigt, härtere Maßnahmen gegen Drittanbieter-Apps zu ergreifen, die es Benutzern ermöglichen, Inhalte ohne Werbung anzusehen. Dies betrifft populäre Anwendungen wie „NewPipe“ und „SmartTube“, die speziell für Nutzer entwickelt wurden, die Werbeeinblendungen umgehen möchten. Wer darin nur eine leere Drohung sieht, den dürfen wir an den Fall „Youtube Vanced“ aus 2022 erinnern. Damals schaffte es Google, die bis dazu beliebteste Alternative für werbefreies Streaming zu schließen. Die neuen Richtlinien sollen dazu führen, dass solche Adblocker-Anwendungen weniger funktional werden, nicht mehr funktionieren oder gar komplett verschwinden.
YouTube bietet Premium-Abo als Lösung an
Als Reaktion auf die Einschränkungen empfiehlt YouTube den Nutzern, auf YouTube Premium umzusteigen. Dieses Abonnement ermöglicht es, alle Inhalte ohne Werbeunterbrechungen und in besserer Qualität (höhere Bitrate) zu genießen. Dadurch unterstützen die Nutzer direkt die kreativen Köpfe, die täglich Tausende von Stunden an Content hochladen. Das Premium-Abo ist mit 12.99 Euro im Monat bzw. 129.99 Euro im Monat noch ganz okay bemessen, vergleicht man die Auswahl an Inhalten und die audiovisuellen Features, mit Streamingdiensten wie Netflix, Disney+ oder Amazon Prime Video. Google hat sich über sein Support-Forum an App-Entwicklung und Nutzer der Apps gewandt, mit folgendem Wortlaut:
„Wir verschärfen unsere Durchsetzung gegenüber Drittanbieter-Apps, die gegen die Nutzungsbedingungen von YouTube verstoßen, insbesondere gegen Apps zur Blockierung von Werbung.
Zuschauer, die diese Drittanbieter-Apps verwenden, können Pufferprobleme erleben oder die Fehlermeldung „Der folgende Inhalt ist in dieser App nicht verfügbar“ sehen, wenn sie versuchen, ein Video anzuschauen. Wir möchten betonen, dass unsere Bedingungen es Drittanbieter-Apps nicht erlauben, Werbung auszuschalten, da dies verhindert, dass der Ersteller für die Zuschauerzahl belohnt wird, und Werbung auf YouTube hilft, die Schöpfer zu unterstützen und ermöglicht es Milliarden von Menschen weltweit, den Streaming-Dienst zu nutzen. Wir verstehen auch, dass einige Menschen eine vollständig werbefreie Erfahrung bevorzugen, weshalb wir YouTube Premium anbieten.
Wir erlauben nur Drittanbieter-Apps, unsere API zu verwenden, wenn sie unseren API-Dienstleistungsbedingungen entsprechen, und wenn wir eine App finden, die diese Bedingungen verletzt, werden wir geeignete Maßnahmen ergreifen, um unsere Plattform, die Schöpfer und die Zuschauer zu schützen.“
Wir haben die Preise für die neuen Fernseher, Soundbars und Audiosysteme für das Produktjahr 2024. So viel kosten die neuen Entertainment-Produkte von Sony!
Bei den Preisen für die neuen Sony 4K Fernseher mit Mini-LED und OLED warten wir noch auf die finale Bestätigung durch den japanischen Elektronikhersteller. Die angegebenen UVPs dürften jedoch bereits so stimmen. Bei den Soundbars kommen die Informationen direkt von Sony und sind somit final. Nachfolgend findet ihr die Modelle inkl. kleiner Beschreibung und einer Preisliste.
Sony Bravia 9 Mini-LED-TV
Der Sony Bravia 9 Mini-LED-TV wird 2023 definitiv von sich Reden machen
(im Detail) 4K LCD Fernseher mit QD-Material (QLED) und Mini-LED-Backlight. Das Backlight (XR Backlight Master Drive) sollte je nach Modellgröße zwischen 1.500 und 2.800 Dimming-Zonen besitzen. Damit erreicht der TV bis zu 50% mehr Helligkeit im Vergleich zum Vorjahresmodell. 4K@120Hz-Inhalte inkl. HDR und VRR können über einen der beiden HDMI 2.1-Anschlüsse verarbeitet werden. Ausgestattet ist der TV auch mit einem 2.2.2 Soundystem „Acoustic Multi-Audio+“ mit Unterstützung für Dolby Atmos und DTS:X. Als Betriebssystem kommt Google TV (Android 12) zum Einsatz. Gesteuert wird mit der neuen Eco Remote.
Zuletzt aktualisiert am 15. August 2026 um 08:00 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 2. August 2026 um 22:31 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Sony Bravia 9 – 65 Zoll – K-65XR90C – 3.499 Euro (UVP)
Sony Bravia 9 – 75 Zoll – K-75XR90C – 4.499 Euro (UVP)
Sony Bravia 9 – 85 Zoll – K-85XR90C – 5.499 Euro (UVP)
Sony Bravia 9 – 75 Zoll – K-75XR90 – 4.499 Euro (UVP)
Sony Bravia 9 – 85 Zoll – K-85XR90 – 5.499 Euro (UVP)
Sony Bravia 8 OLED TV
Der neue Sony Bravia 8 OLED TV für 2024
(im Detail) Der neue 4K OLED TV mit OLED-Ex-Panel unterstützt 4K-Videosignale mit bis zu 120Hz. Entsprechend sind auch zwei HDMI 2.1-Anschlüsse verbaut. Dolby Atmos und DTS:X können via eARC weitergeleitet, oder über Acoustic Surface Audio+ wiedergegeben werden, welches Klang emittiert, indem es den Bildschirm mittels Aktuatoren zum Schwingen bringt. Auch bei diesem Modell kommt Google TV und die Eco Remote zum Einsatz.
Zuletzt aktualisiert am 15. August 2026 um 07:54 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 15. August 2026 um 07:54 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 15. August 2026 um 07:54 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Sony Bravia 8 – 55 Zoll – K-55XR80 / K-55XR83 / K-55XR84 – 2.199 Euro (UVP)
Sony Bravia 8 – 65 Zoll – K-65XR80 / K-65XR83 / K-65XR84 – 2.699 Euro (UVP)
Sony Bravia 8 – 77 Zoll – K-77XR80 / K-77XR83 / K-77XR84 – 3.499 Euro (UVP)
Sony Bravia 7 Mini-LED-TV
Der Sony Bravia 7 Mini LED TV beerbt den X95L (2023)
4K LCD Fernseher mit QD-Material (QLED) und Mini-LED-Backlight. Das Backlight (XR Backlight Master Drive) solle die gleiche Anzahl an Dimming-Zonen besitzen (ca. 560), wie der X95L (2023). Sony liefert den Claim, bis zu 8x mehr Dimming-Zonen und bis zu 30% mehr Helligkeit als der X90L (2023). 4K@120Hz-Inhalte inkl. HDR und VRR sind auch beim Bravia 8 via HDMI 2.1 möglich. Das 2.2-Soundsystem „Acoustic Multi-Audio“ soll eine gute Out-of-the-Box Audioerfahrung bieten. Dolby Atmos und DTS:X werden unterstützt und können via eARC (HDMI) an eine kompatible Soundbar oder Audiolösung weitergeleitet werden. Als Betriebssystem kommt Google TV (Android 12) zum Einsatz. Gesteuert wird mit der neuen Eco Remote.
Zuletzt aktualisiert am 15. August 2026 um 07:59 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 19. März 2026 um 17:31 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 15. August 2026 um 08:00 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Sony Bravia 7 – 55 Zoll – K-55XR70 – 1.899 Euro (UVP)
Sony Bravia 7 – 65 Zoll – K-65XR70 – 2.199 Euro (UVP)
Sony Bravia 7 – 75 Zoll – K-75XR70 – 2.799 Euro (UVP)
Sony Bravia 7 – 85 Zoll – K-85XR70 – 3.499 Euro (UVP)
Bravia Theatre Bar 8, Bar9 und Quad
Die neuen Sony Bravia Theatre Soundbars (Bar 8 & Bar 9), der Nackenlautsprecher „Theatre U“ und die Spatial-Audio-Klanglösung „Bravia Theatre Quad“
(im Detail) Die Bravia Theatre Bar 8 (11 Treiber – 5.1.2) und Theatre Bar 9 (13 Treiber – 7.1.2) unterstützen Dolby Atmos, DTS:X und IMAX Enhanced und geben diese trotz ihrer kompakten Maße in bester Qualität an den Raum ab. Die Soundbars erlauben HDMI-Passthrough mit maximal 4K@60Hz und sind mit WiFi 5 und Bluetooth 5.2 ausgestattet. Interessant ist vor allem das Spatial Sound Mapping und Sound Field Optimization, die den Klang in Abhängigkeit der Raumakustik optimieren. Beim Sony Bravia Theatre Quad handelt es sich um ein Audiosystem bestehend aus vier drahtlosen Lautsprechern (4.0.4) die insgesamt mit 16 Lautsprechern ausgestattet sind. Diese können frei im Raum platziert und eingesetzt werden. Die stylischen Speaker, können auch an der Wand montiert werden. Im Gegensatz zu den Soundbars gibt es nur einen HDMI-Eingang (eARC / ARC) an der drahtlosen Anschlussbox. Die Nackenlautsprecher Theatre U bieten dagegen ein ganz persönliches Klangerlebnis.
Sony Bravia Theatre Bar 8 – HT-8000 – 999 Euro (UVP)
Sony Bravia Theatre Bar 9 – HT-A9000 – 1.399 Euro (UVP)
Sony Bravia Theatre Quad – HT-A9M2 – 2.699 Euro (UVP)
Sony hat heute die Bravia 8 OLED TV-Serie für 2024 angekündigt, die neben fortschrittlicher Bildtechnologie ein neuartiges, schlankes Design bietet, welches sich nahtlos in jedes Wohnambiente einfügt. Erhältlich in 55, 65 und 77 Zoll.
Das Slim One Slate Konzept integriert Bildschirm und Rahmen zu einer einheitlichen Fläche, die das Seherlebnis maximiert. Das ultradünne Profil und die schmalen Ränder sind ideal für die Wandmontage.
Die OLED-Technologie der Bravia 8 TVs steuert 8 Millionen selbstleuchtende Pixel individuell für tiefere Schwarztöne und lebendigere Farben. Der XR Triluminos Pro reproduziert mehr als eine Milliarde Farben und Nuancen.
Acoustic Surface Audio+ verwandelt den gesamten Bildschirm in einen Lautsprecher, wodurch Töne genau dort emittiert werden, wo die Aktion im Bild ist. Dies verstärkt das Kinoerlebnis zu Hause.
Sony positioniert seine neue OLED-Modellserie nicht an der Spitze seines Line-ups, sondern unterhalb der vielversprechenden Mini-LED-TVs der Bravia 9-Serie. Das liegt womöglich auch daran, dass man es hierbei nicht mit einem fortschrittlichen QD-OLED-Fernseher zu tun hat, sondern mit einem regulären WOLED-TV, der wohl auf LGs OLED-Ex-Displaytechnologie (Ohne MLA – Micro Lense Array) daherkommt.
Die 4K OLED-Ex Fernseher der Bravia 8 Serie unterstützen eine Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hz und bieten verschiedene spezielle Gaming-Funktionen, einschließlich Auto HDR Tone Mapping, Auto Genre Picture Mode, Dolby Vision für Gaming und HDMI 2.1-Unterstützung. EARC (enhanced Audio Return Channel) für die Weitergabe von Dolby Atmos 3D-Sound an kompatible Soundbars und Audioanlagen darf natürlich auch nicht fehlen. Videoinhalte werden mit maximal 4K@120Hz, sowie mit HLG, HDR10 oder Dolby Vision wiedergegeben. Als VRR-Standard steht lediglich HDMI-VRR bereit (kompatibel zur PS5 und Xbox Series X).
Der neue Sony Bravia 8 OLED TV mit der neuen Bravia Theatre Quad Audiolösung (graue Lautsprecher)
Die neuen Sony Bravia 8 OLED-Fernseher für das Jahr 2024 präsentieren sich in einem schlanken und dünnen Design, das perfekt in jedes Wohnambiente integriert werden kann. Die Kombination aus Formen, Materialien, Farben und Oberflächenbehandlungen soll ideal mit jeder Inneneinrichtung, Wandfarbe und Heimkino-Systemen harmonieren. Dank des Slim One Slate-Konzepts von Sony verschmelzen Bildschirm und Rahmen zu einer einzigen Fläche und maximieren so das Seherlebnis. Das rückseitige, einteilige Design unterstreicht die schlanken Linien und das dünne Profil des Fernsehers. Der 4-Wege-Standfuß bietet die Wahl zwischen einer Außenposition, einer Innenposition für kleinere Regale oder zwei Soundbar-Positionen (erhöht).
Visuelle Features des Sony Bravia 8 OLED TV
Die Sony Bravia 8 Fernseher nutzen Sonys OLED-Technologie (WOLED), die jeden der 8 Millionen selbstleuchtenden Pixel individuell steuert, um sie ein- oder auszuschalten. Dies ermöglicht tiefere Schwarztöne und strahlende Farben. Entsprechend ist auch Dolby Vision IQ mit an Bord, das abhängig von der Umgebung eine optimierte Bilddarstellung darbietet. Mit einem Helligkeits- und Farbsensor kontrolliert der OLED Fernseher mit dem XR Contrast Booster das Umgebungslicht, um hellere und reine Schwarzdarstellungen zu erzielen. XR Triluminos Pro reproduziert über eine Milliarde Farben mit feinen Unterschieden in Sättigung und Farbton, die natürliche Schattierungen in jedem Detail ermöglichen.
Die Standfüße des Sony Bravia 8 OLED TV können in vier Positionen angebracht werden (außen und innen, sowie erhöht und flach)
XR Clear Image verwendet eine spezielle Datenbank von Texturen, um Inhalte intelligent in nahezu 4K-Qualität umzuwandeln, unabhängig von der Quelle. XR OLED Motion erkennt und analysiert visuelle Elemente in aufeinanderfolgenden Frames und fügt zusätzliche Frames zwischen den Originalen ein, um flüssigere Szenen zu schaffen. Der XR Prozessor verfügt über ein Szenenerkennungssystem, das Daten erfasst und analysiert und das Bild für ultimativen Realismus optimiert.
Acoustic Surface Audio+ & Voice Zoom 3
Aktuatoren hinter dem Bildschirm verwandeln diesen in einen Lautsprecher, der klaren und immersiven Klang aus der Mitte liefert, ähnlich wie im Kino. Der neu ausgestattete Tweeter verstärkt das Surround-Erlebnis und bietet ein kinoähnliches Erlebnis. Acoustic Surface Audio+ verwandelt jeden Teil des Bildschirms in einen leistungsstarken Lautsprecher, der den Ton genau aus der richtigen Szene abgibt. Gesprochene Dialoge, Musik und Effekte scheinen direkt aus der Richtung des Bildes zu kommen, wie im Kino. Die neue Voice Zoom 3-Funktion erkennt menschliche Dialoge durch KI-gestütztes maschinelles Lernen und verstärkt oder reduziert deren Lautstärke, sodass selbst leise Dialoge laut und deutlich klingen. 3D Surround Upscaling schafft virtuellen Surround-Sound von oben und den Seiten, nur mit den Lautsprechern des Fernsehers.
Dazu gesellt sich die neue ECO Remote Fernbedienung, die allen neuen Bravia-Modellen beiliegen soll. Diese besteht aus 80% recyceltem Material, hat einen integrierten Akku (kann via USB-C geladen werden), eine Hintergrundbeleuchtung für die Tasten sowie einen Finder-Modus. Für die neuen Sony Bravia 8 OLED TVs steht auch zwei neue Wandhalterungen bereit (optional), mit denen der TV inkl. einer der neuen Soundbars flach an der Wand oder mit einem flexiblen Arm (drehbar) angebracht werden kann.
Sony Bravia 8: Preise, Größen und Verfügbarkeit
Der Sony Bravia 8 OLED TV steht in 55, 65 und 77 Zoll zur Verfügung. Im Onlineshop von Sony werden die Modelle wohl bereits ab dem 29. April 2024 vorbestellbar sein. Leider gibt es noch keine offiziellen Informationen bezüglich der Preise, obwohl die Geräte schon in Kürze in den Verkauf gehen. Die Geräte sollten jedoch für 2.199 Euro (55 Zoll), 2.699 Euro (65 Zoll) und 3.499 Euro (77 Zoll) im handel aufschlagen.
Telestar Digital GmbH kündigt die Einstellung ihres Geschäftsbetriebs zum 31. Dezember 2024 an. Die schwierige Entscheidung wurde aufgrund veränderter Marktbedingungen und wirtschaftlicher Herausforderungen getroffen.
Nach intensiver Abwägung und aufgrund der sich stark verändernden wirtschaftlichen Umstände sieht sich das Unternehmen gezwungen, seine Türen zu schließen.
Seit 1993 bot Telestar hochwertige Unterhaltungselektronik an, darunter Digitalreceiver und Satellitenantennen, und gehörte zur Techniropa Holding.
Über 30 Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen. Firmenleitung und Mitarbeiter bedauern das Ende zutiefst.
Die Telestar Digital GmbH – bekannt für qualitativ hochwertige Produkte in der Unterhaltungselektronik – wird zum Ende des Jahres 2024 den Betrieb einstellen. Dies gab das Unternehmen in einer emotionalen Mitteilung bekannt. Geschäftsführer Frank Kirwel erklärte, dass trotz aller Bemühungen die fortlaufenden wirtschaftlichen Herausforderungen keine andere Wahl ließen. Das Unternehmen, das Teil der Techniropa Holding ist und seit seiner Gründung 1993 in der Branche tätig war, wird seine verbleibenden Produkte bis zum Geschäftsschluss verkaufen.
Telestar: Hintergründe für die Schließung
Telestar stand seit jeher für ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis und eine breite Produktpalette, die von Radios bis hin zu Empfangstechnik für digitalen Fernsehempfang reichte. Die Firma war ein bedeutender Akteur im deutschen Markt für Unterhaltungselektronik und hatte ihren Sitz in der Vulkaneifel. Die Entscheidung zur Schließung folgt auf einen längeren Kampf mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die durch Marktveränderungen und Wettbewerbsdruck verstärkt wurden. Dass das Interesse weg vom klassischen Radio und linearen Fernsehen immer mehr hin zum Audio- und Videostreaming geht, dürfte niemanden entgangen sein.
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit
Dieses Kapitel in der Geschichte der deutschen Unterhaltungselektronik wird viele Kunden und Geschäftspartner betreffen. Es markiert das Ende eines Unternehmens, das über drei Jahrzehnte hinweg eine feste Größe im Sektor war. Die Nachricht von der Schließung von Telestar ist ein Weckruf für die Branche, sich ständig anzupassen und zu innovieren. Wer möchte, kann die Telestar-Produkte noch bis zum Auslauf über namhafte Händler erwerben. Auf der offiziellen Webseite Telestar.de ist nur noch die Hauptseite online. Unterseiten und Produktseiten sowie der Shop sind bereits geschlossen worden.
Amazon hat eine breite Auswahl beliebter Filme auf 4K UHD Blu-ray im Preis reduziert. Die Auswahl betrifft vor allem Blockbuster aus den Portfolio von Disney, Marvel und Fox (jetzt 20th Century Studios).
Die günstigsten 4K Blu-rays werden für knapp unter 12 Euro angeboten und es finden sich auch mehrere Steelbooks unter 20 Euro unter den Angebotstiteln. Als Lockangebot fungiert innerhalb der Aktion wohl die restaurierte Variante der „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ 4K UHD Blu-ray, die gerade einmal 15.73 Euro kostet. Legt so viele Titel wie ihr wollt in euren Warenkorb und erfreut euch über den Preisvorteil. Es gilt wie bei allen Angeboten „Nur solange der Vorrat reicht“. Wer also keines der beliebten 4K-Schnäppchen verpassen möchte, sollte sich umgehend einmal durch die Auswahl stöbern!
Reduzierte 4K UHD Blu-rays von Disney, Marvel und Fox
Parallel zu diesen Frühlingsangeboten liefert uns Amazon auch noch eine interessante 6 Blu-rays für 40 Euro Kampfpreis-Aktion. Auch hier ist das Stückzahlen-Kontingent beschränkt, jedoch ist die Auswahl mit über 280 Titeln recht breit! PS: Ganz toll ist mittlerweile, dass Amazon einen „Artikelcounter“ auf der Webseite eingefügt hat. So könnt ihr immer sehen, wie viele Aktionstitel ihr bereits ausgewählt habt!
Heute im Test der Zidoo UHD5000 4K Mediaplayer. Wir durchleuchten das Heimkino-Schwergewicht und ziehen auch einen Vergleich zum beliebten UHD3000. Lohnt sich ein Update auf den Zidoo UHD5000?
Der Trend weg von physischen Medien hin zum Streaming ist unübersehbar. Selbst große Filmstudios wie Sony haben den Vertrieb physischer Medien im deutschsprachigen Raum eingestellt und die Verantwortung an Plaion Pictures übergeben, wie Ende Juni 2023 bekannt gegeben wurde. Die Vorteile des Streamings liegen auf der Hand: einfache Bedienung, schneller Zugriff auf Inhalte und eine umfangreiche Auswahl, die viele Zuschauer dazu veranlasst, das Kinoerlebnis nach Hause zu verlegen.
Doch es gibt auch weiterhin Enthusiasten und Heimkino-Liebhaber, die viel Geld in ihre UHD-Sammlungen investieren, um das ultimative audiovisuelle Erlebnis zu erzielen. Für solche Sammler ist es unerlässlich, nicht an der Qualität der Wiedergabegeräte zu sparen. Wie es in der Tontechnik heißt: „Die Anlage ist keine Kläranlage.“ Das bedeutet, dass die Qualität des Eingangssignals entscheidend für das Ausgangsergebnis ist. Der Zidoo UHD 5000 richtet sich genau an diese Zielgruppe. Er ermöglicht, Daten entweder lokal über zwei versteckte Festplatteneinschübe oder über ein Netzwerk vom heimischen Server zu empfangen. Für diejenigen, die ihre Blu-rays digitalisieren und speichern möchten, bietet dieser Mediaplayer die idealen Voraussetzungen.
Videovorstellung Zidoo UHD5000:
Lieferumfang, Unboxing und Inbetriebnahme
Der UHD5000 von Zidoo erreichte uns sicher verpackt per DHL – umhüllt von einer zusätzlichen Umverpackung und geschützt im robusten Originalkarton. Eine dicke Schicht geschäumtes Styropor umgibt den Player und bietet zuverlässigen Schutz gegen Stöße und Stürze, ein wichtiger Aspekt, da der Versandhandel bekanntermaßen nicht immer sanft mit den Paketen umgeht.
Die Anschlüsse des Zidoo UHD5000 auf der Rückseite des 4K Mediaplayers
Wie bereits sein Vorgänger, wiegt der UHD 5000 etwa 5,6 Kilogramm; zusammen mit Verpackung und Zubehör bringt das Gerät sogar 7,2 Kilogramm auf die Waage. Die Verarbeitungsqualität ist erneut herausragend: Spaltmaße, Anschlüsse und Versenkungen der Schrauben befinden sich auf Referenzniveau. Das Design des Players mit seinem zentral positionierten Display und der gebürsteten Aluminiumfront ist zeitlos und elegant, und fügt sich nahtlos in jedes HiFi-Rack ein.
Die Laufwerkschächte verstecken sich hinter der Blende des Zidoo UHD5000
Die metallischen Anschlüsse des UHD 5000 sind goldbeschichtet, was nicht nur die optische Wertigkeit unterstreicht, sondern auch die mechanische Widerstandsfähigkeit verbessert. Dies ist besonders vorteilhaft bei häufigem Ein- und Ausstecken, da so die Beschichtung nicht abgenutzt wird. Auch der Infrarot-Eingang wurde vergoldet. Hinter der Frontblende verbergen sich neben zwei Festplatteneinschüben auch zwei USB 2.0 Anschlüsse; auf der Rückseite finden sich zusätzlich eine USB 2.0 und eine USB 3.0 Buchse. Hier zeigt sich eine leichte Reduzierung im Vergleich zum Vorgängermodell, das noch über zwei USB 3.0 Anschlüsse verfügte.
Insgesamt vermissen wir beim Zidoo UHD5000 eigentlich nichts, was die Konnektivität betrifft. Auf der Rückseite finden wir unter anderem ein Dual-HDMI-Ausgang (Video+ Audio & Audio-Only), XLR- und RCA-Audioausgänge, USB-Audio-In, Ausgänge für Koaxial, Optisch und Video sowie ein Ethernet-Anschluss für Gigabit-Lan.
Unterstützte Formate
Wem die Zidoo UHD-Mediaplayer noch nicht geläufig sind, der wird sich grundsätzlich erst einmal fragen, welche Formate das Gerät eigentlich unterstützt. Hier kann man fast von einer Vollausstattung ausgehen, wenn man audiovisuelle Inhalte über die HDMI 2.1-Schnittstelle ausgibt. 4K-Videosignale werden mit maximal 60Hz inkl. HDR wiedergegeben. bei den HDR-Standards lässt der Player eigentlich nichts vermissen. HLG, HDR10, HDR10+ und Dolby Vision sind mit an Bord. Mit 12-bit Farbtiefe und erweitertem BT-2020-Farbraum und 4:4:4 Chroma stellt der 4K Mediaplayer auch anspruchsvollste Formate problemlos dar. Bei den Audioformaten dürfte den meisten sicherlich die Unterstützung für Dolby Atmos und DTS:X-3D-Sound wichtig sein. Beide Formate werden erfreulicherweise unterstützt, genauso wie die meisten Lossless Audioformate für hochwertigen Musikgenuss.
Fernbedienung erhält Bluetooth-Upgrade
Die Fernbedienung des Zidoo UHD5000 funktioniert jetzt via Infraroot und Bluetooth
Die mitgelieferte Infrarot-Fernbedienung ermöglicht zusätzlich eine Bluetooth-Verbindung, was die Steuerung durch Wände hinweg erlaubt – ideal für Installationen, bei denen die Technik in einem separaten Raum untergebracht ist. Die Fernbedienung wurde überarbeitet und ist jetzt als Modelle V8 und V12 bekannt. Sie ist hintergrundbeleuchtet und liegt angenehm in der Hand. Trotz der hohen Qualität der Vorgängermodelle scheint bei der Materialauswahl jedoch gespart worden zu sein, was in dieser Preisklasse bedauerlich ist.
Die V12 Fernbedienung reagiert auf Bewegung: Wird sie in die Hand genommen, aktiviert sich automatisch die Hintergrundbeleuchtung – ein praktisches Feature in dunklen Umgebungen. Zudem wurde eine Airmouse-Funktion integriert, die eine noch intuitivere Bedienung ermöglicht. Nutzer können Shortcuts einrichten, um unter anderem direkt zu bestimmten Menübereichen wie der Film- oder Musiksektion zu gelangen. In meinem Fall ist die blaue Taste mit der Screenshot-Funktion des Zidoo UHD5000 belegt, um Ihnen Bilder direkt aus dem Player zu übermitteln.
Dank eines modernisierten Prozessors im neuesten Gerät von Zidoo, dem UHD 5000, profitieren Nutzer nun von Bluetooth 5.2. Diese Version bietet eine deutlich erhöhte Übertragungsreichweite – bis zu 200 Meter im Freifeld und bis zu 40 Meter in geschlossenen Räumen. Diese Verbesserung wird insbesondere dort spürbar, wo bisherige Verbindungen oft instabil waren, wie in Heimkinoräumen. Jetzt können Nutzer eine stabilere und zuverlässigere Verbindung erwarten.
Die ZidooController App
Neben der Fernbedienung lässt sich der Player auch bequem über ein Smartphone oder Tablet steuern. Für iOS und Android ist die ZidooController App verfügbar. Allerdings zeigt die App unter Android seit einiger Zeit Probleme: Ein blauer Playbutton, der normalerweise beim Abspielen eines Titels erscheint und den Zugang zum Abspielmenü ermöglicht, funktioniert nicht mehr zuverlässig. Dieses Problem, das ich mit zwei Smartphones und einem Tablet getestet habe, wurde bereits dem Zidoo Support gemeldet und befindet sich in Bearbeitung in der Entwicklungsabteilung.
Die ZidooController-App stellt bietet eine umfängliche und einfache Steuerung des Zidoo UHD5000 4K Mediaplayers
Ein weiteres Problem ist die inkonsistente Lokalisierung der Benutzeroberfläche. Während einige Menüpunkte auf Deutsch verfügbar sind, bleiben andere in Englisch oder zeigen sogar chinesische Zeichen während der Medienwiedergabe. Solche Inkonsistenzen könnten die Benutzerfreundlichkeit einschränken, besonders für jene, die nicht mehrsprachig sind. Die Updatepolitik bei asiatischen Produkten ist ein weiterer Kritikpunkt. Häufig bringen Hersteller alle ein bis zwei Jahre neue Geräte auf den Markt und vernachlässigen die Unterstützung für ältere Modelle, auch wenn diese noch bekannte Mängel aufweisen. Jedoch muss man Zidoo zugutehalten, dass das Unternehmen regelmäßig Updates auch für ältere Geräte veröffentlicht und somit eine bessere Pflege der Produktpalette anbietet als einige andere Hersteller in dieser Branche.
Der Zidoo UHD5000 macht die Erstinstallation zum Kinderspiel: Dank eines Einrichtungsassistenten, der die Nutzer logisch durch das Menü führt, sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Diese Benutzerfreundlichkeit loben wir ausdrücklich, da sie auch dazu beiträgt, den Supportaufwand zu verringern.
Eine breite Auswahl an Apps ist auf dem Zidoo UHD5000 vorinstalliert
Mit dem Upgrade auf den Realtek 1619BPD Prozessor läuft der UHD5000 nun unter Android 11, ergänzt durch die speziell angepasste Oberfläche „Zidoo Media Center“. Diese bietet direkt nach dem Auspacken zahlreiche Funktionen: einen Dateimanager, die PosterWall für Filme und Serien, einen Musikplayer, ein AppCenter für die Installation weiterer Android-Apps und natürlich die Einstellungen des Players und des Betriebssystems.
Das Einstellungsmenü zu Android 11 ist gut strukturiert und verständlich, bietet aber genug Möglickeiten zur Feineinstellung des Zidoo UHD5000
Die PosterWall-Oberfläche ermöglicht umfangreiche Personalisierungen, die das Interface den persönlichen Vorlieben anpassen lassen. Für weiterführende Anpassungen und Unterstützung empfiehlt sich das Forum www.android-mediaplayer.de, eine reichhaltige Quelle für Hilfestellungen und Downloads wie Icon-Packs und Hintergründe. Die ZidooController App ermöglicht die Steuerung des Players via iOS und Android, allerdings gibt es derzeit bei Android Probleme mit der Funktionalität des Abspielbuttons. Dieses Problem wurde bereits dem Zidoo-Support gemeldet.
Vollzugriff (Root) geht auf Kosten der Garantie
Obwohl der Zidoo auf Android 11 basiert, bietet er werksseitig keine Rootrechte, was die Anlage eines Benutzerkontos ausschließt. Apps lassen sich jedoch über APK-Dateien installieren, indem man die IP-Adresse des Players im Browser eingibt. Für Fortgeschrittene besteht die Möglichkeit, das Gerät zu rooten, um vollen Zugriff auf alle Funktionen zu erhalten, allerdings auf Kosten der Garantie. Ein Kritikpunkt ist die fehlende Integration von Streaming-Diensten ab Werk, was einige Nutzer als Manko empfinden könnten. Jedoch besteht die Möglichkeit, Dienste wie Netflix über Umwege zu installieren, allerdings nicht in hoher Auflösung. Der Dateiexplorer des Zidoo unterstützt alle gängigen Formate und ermöglicht eine zuverlässige Wiedergabe ohne technische Schwierigkeiten, selbst bei anspruchsvollen Dateitypen wie ISO mit Menüführung. Die Container und Formate entsprechen den Spezifikationen, die Zidoo auf seiner Webseite bewirbt.
Für Audiophile bietet der Zidoo die Wiedergabe von MP3, WMA sowie unkomprimierten Formaten wie WAV, FLAC und SACD. Neu ist, dass der USB-Anschluss nun auch externe DACs unterstützt, eine willkommene Erweiterung für anspruchsvolle Hörer. Abschließend ist der Zidoo UHD5000 eine umfassende Lösung für alle, die hohe Ansprüche an ihre Multimedia-Ausstattung stellen. Er bietet eine Kombination aus hoher Leistung, individueller Anpassbarkeit und benutzerfreundlicher Bedienung, die ihn zu einer ausgezeichneten Wahl in seiner Klasse macht.
Der UHD 5000 unterstützt ab sofort das Dekodieren via AV1 Codec
AV1 ist eine fortschrittliche Videokompressionsmethode, entwickelt als Nachfolger von Googles VP9 und steht in direkter Konkurrenz zu dem High Efficiency Video Coding Standard (HEVC), auch bekannt als H.265. Diese Technologie, entwickelt in Zusammenarbeit von der ITU-T und der Moving Picture Experts Group, verspricht eine um bis zu 25 Prozent effizientere Datenkompression im Vergleich zu ihren Vorgängern VP9 und HEVC. Untersuchungen von Netflix und anderen unabhängigen Instituten bestätigen diese Vorteile und zeigen sogar Kompressionsraten, die 30 Prozent über denen der älteren Methoden liegen. AV1 zeichnet sich durch eine hohe interne Genauigkeit aus, da es mit 10 oder 12 Bit abtastet.
Ein wesentlicher Nachteil von AV1 ist jedoch der hohe Rechenaufwand bei der Codierung, der eine stärkere Hardwareleistung erfordert. Um diesen Nachteil zu überwinden, wurde im Januar 2022 der SVT-AV1 Encoder eingeführt, der eine verbesserte Performance bietet und in einigen Bereichen die Leistung von H.265 sogar übertrifft. AV1 gewinnt zunehmend an Bedeutung, insbesondere in Webbrowsern und bei Streaming-Diensten, die die Technologie bereits testen oder einsetzen. Die Unterstützung für AV1 findet sich auch zunehmend in der Hardware wieder: Nvidia’s 3000er Serie ermöglicht bereits die Hardware-Dekodierung von AV1, und ab der 4000er Serie wird auch die Unterstützung für Encoding freigeschaltet. Auch Realtek zählt zu den Pionieren der Hardware-Unterstützung; der in Zidoos Realtek 1619BPD Chip, der im Juni 2023 eingeführt wurde, integriert diese Technologie bereits.
Die Unterschiede zwischen dem UHD3500 und dem UHD3000
Der Zidoo UHD5000 wartet mit einem Realtek RTD1619BPD SoC auf, ausgestattet mit der Cortex A55 Microarchitektur und nutzt wie sein Vorgängermodell ein 12-Nanometer-Fertigungsverfahren. Trotz einer Reduzierung der Kernanzahl von sechs auf vier bietet der RTD1619BPD eine um bis zu 30 Prozent gesteigerte Leistung. Diese Leistungssteigerung ist teilweise darauf zurückzuführen, dass die Grundtaktfrequenz von 1,3 GHz auf 1,1 GHz gesenkt wurde, während zugleich ein Turbomodus eingeführt wurde, der den Prozessor auf bis zu 1,7 GHz beschleunigen kann. Im AnTuTu-Benchmarktest erreichte der Prozessor mit vier Kernen eine Punktzahl von 111.627, im Vergleich zu 45.876 Punkten des Vorgängermodells, was einem beeindruckenden Leistungssprung von 143 Prozent entspricht.
Der Realtek RTD1619BPD zeigt unter Geekbench 4 eine Leistungssteigerung von 24 Prozent im Single-Core-Betrieb, während im Multi-Core-Test beide Prozessorgenerationen gleichauf liegen. In der Geekbench 5-Bewertung erzielt der neuere Prozessor eine rund 30-prozentige Verbesserung im Single-Core und einen Anstieg von 8 Prozent im Multi-Core-Betrieb. Zusätzlich wurde der interne Speicher des Geräts verdoppelt, was Nutzern ermöglicht, mehr Anwendungen oder Demomaterial zu speichern, ohne auf zusätzliche interne oder externe Speicheroptionen zurückgreifen zu müssen. Was die Grafikleistung angeht, so wurde die GPU von der G51 auf die G57 umgestellt. Obwohl spezifische Benchmark-Vergleiche für die GPU aufgrund der Vielzahl von Revisionen und Modellen nicht verfügbar sind, zeigen die direkten Nachfolgemodelle in der Regel Leistungszuwächse von fast 70 Prozent.
Das WLAN des Zidoo UHD5000 ist dank WiFi6-Standard und verbesserten Antennen deutlich schneller
Das neueste Modell bietet nun WiFi 6 mit einer verdoppelten Antennenleistung, wodurch eine theoretische Bruttoübertragungsrate von bis zu 1200 Mbit/s erreicht wird – ein signifikanter Anstieg im Vergleich zu den 867 Mbit/s des Vorgängermodells. Die Integration von Bluetooth 5.2 durch die CPU bringt eine wesentliche Verbesserung der Übertragungsreichweite: Außerhalb von Gebäuden sind nun Übertragungen über Distanzen von bis zu 200 Metern möglich, während in Innenräumen unter idealen Bedingungen bis zu 40 Meter erreicht werden können. Dies entspricht einer vierfachen Steigerung gegenüber dem älteren 4.2 Standard aus dem UHD3000 und gewährleistet, dass die Bluetooth-Fernbedienung selbst durch dicke Wände hindurch funktioniert – ein entscheidender Vorteil in vielen Nutzungsszenarien.
Die HDMI-Schnittstelle wurde auf den neuesten Standard 2.1 aktualisiert, bietet jedoch im Vergleich zum HDMI 2.0a-Anschluss des UHD3000 keine zusätzlichen Vorteile. Ein zweiter HDMI-Ausgang (Audio-Out) steht derweil in Version 1.4 bereit. Bei den USB-Anschlüssen wurde offenbar gespart: Es stehen nur noch drei USB 2.0-Anschlüsse sowie ein USB 3.0-Anschluss zur Verfügung. Offensichtlich geht der Hersteller Zidoo davon aus, dass Nutzer höchstens eine externe Quelle mit hoher Übertragungsrate anschließen. Obwohl dies für einige Benutzer ausreichend sein mag, könnte es für andere knapp werden.
Trotz der Verwendung des gleichen Chips hat sich das Rauschabstandsverhältnis des DAC ESS Sabre 9068 gegenüber dem Vorgänger verschlechtert, erreicht mit 121 dB(A) jedoch immer noch einen Spitzenwert, der weit über dem hörbaren Bereich liegt. Zudem wurde die Ausgangsspannung der XLR-Buchse von 4 V auf 4,8 V erhöht; beim Cinch-Ausgang beträgt sie die Hälfte.
Mit dem UHD5000 hat Zidoo einmal mehr bewiesen, wie gut sich Innovation mit Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit kombinieren lässt. Dieser Mediaplayer besticht durch seine leichte Bedienbarkeit, modernste Features, ein ansprechendes Design und eine zuverlässige Funktionsweise. Die Vielfalt der Abspielmöglichkeiten und eine ästhetisch ansprechende Benutzeroberfläche setzen neue Maßstäbe in der Branche.
Der UHD5000 richtet sich an Anwender, die einen professionellen Mediaplayer suchen und bereits eine hochwertige Ausrüstung besitzen. In Kombination mit einem MadVR Envy beispielsweise kann der Player seine Stärken voll ausspielen und bietet eine bitgenaue Wiedergabe, die in dieser Preisklasse ihresgleichen sucht. Mit einem Preis von 1.099 Euro ist der UHD5000 sicherlich keine günstige Anschaffung, bietet jedoch Funktionen und eine Qualität, die man bei preiswerteren Geräten vergeblich sucht, besonders wenn man Wert auf die Nutzung der analogen Ausgangssektion legt. Zusätzlich zur HDMI- oder XLR-Ausgabe bietet der Player auch eine optische Schnittstelle, die beispielsweise zur Ansteuerung eines Dbox-Systems genutzt werden kann.
Besitzer des Vorgängermodells UHD3000 mögen sich fragen, ob ein Upgrade auf den UHD5000 sinnvoll ist. Hierzu lässt sich sagen, dass der UHD3000 bereits alle Funktionen eines ausgezeichneten Mediaplayers bietet und die Vorteile eines Wechsels zum UHD5000 eher gering sind. Daher würde ich in diesem Fall eher von einem Neukauf abraten, es sei denn, die spezifischen Neuerungen des UHD5000 sind für den individuellen Einsatz unverzichtbar.
Positiv / Pro
Sehr gute Verarbeitung
Unterstützung von Mehrkanalaudio (Dolby Atmos, Auro3D)
4K UHD Unterstützung inkl. HDR10+ und Dolby Vision