Seit fast zehn Jahren versucht Samsung, Micro LED mit mäßigem Erfolg voranzutreiben. Jetzt sucht der Hersteller angeblich mehr Abstand von der Technologie.
So protzte Samsung etwa bereits 2017 mit deinen Micro-LED-Wänden der Reihe The Wall auf der damaligen CES. Diese bietet man bis heute im professionellen Bereich an. So setzen Filmstudios die riesigen Displays teilweise als Ersatz für Greenscreens ein. Hier gibt es wohl auch keine Veränderungen. Aber: Samsung bietet mehr oder minder im Stillen auch Micro-LED-TV für sehr wohlhabende Privatkunden an. Und da zieht sich der südkoreanische Hersteller wohl zumindest ein Stück weit zurück.
Samsung bietet weiterhin MicroLEDs LEDs an, lagert aber die Fertigung aus
So will Samsung offenbar keine Micro-LED-TVs mehr selbst produzieren. Stattdessen soll die Panel-Fertigung an externe Partner übertragen werden. Beibehalten will man aber den endgültigen Zusammenbau und die Qualitätskontrolle. Einige Analysten nehmen aber an, dass dieser Schritt nur der erste sein könnte, bevor sich Samsung gänzlich von Micro-LED-TVs für Privatkunden verabschiedet.
Samsung ist im Bereich Micro LED vorne mit dabei.
Eine der Ursachen sollen die verschwindend geringen Absatzzahlen sein. Man munkelt, Samsung habe jährlich gerade einmal 100 Exemplare der Micro-LED-TVs verkauft. Angesichts der Preise jenseits der 100.000 Euro ist das aber wohl auch nicht so wahnsinnig überraschend. Dazu kommt, dass sich auch klassische TV-Diagonalen mit Micro LED nur mit modularem Aufbau realisieren lassen. Das bedeutet, jeder Fernseher besteht im Grunde aus mehreren Display-Bausteinen, zwischen denen es bei genauerem Hinsehen kleine Lücken gibt. Anders als bei LCDs und OLEDs lassen sich also keine einheitlichen Panels in einer bestimmten Größe fertigen.
Micro LED ist nicht mit Micro RGB zu verwechseln
Wichtig: Verwechselt Micro LED nicht mit Micro RGB. Während Micro LED tatsächlich für eine eigenständige Display-Technik steht, nutzt Samsung Micro RGB als Marke, um seine LCD-TVs mit RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen zu vermarkten. Parallel arbeitet Samsung im Übrigen auch an anderen Lösungen wie EL-QD. Das sind „echte“ Quantum-Dot-Displays, die ebenfalls ohne die LCD-Basis auskommen können.
Samsung Display zeigt neue EL-QD-Displays.
Was aus Micro LED wird, muss die Zeit zeigen. Zuletzt konnte zumindest TCL die Kosten für entsprechende Bildschirme ein wenig drücken. Doch weiterhin sind Smart-TVs auf Basis der Technik weit entfernt davon, für die breite Masse erschwinglich zu werden.
Das limitierte 4K Steelbook zum Historienfilm „Nürnberg“ erfreut sich hoher Beliebtheit bei Filmfans. Jetzt kann der Titel wieder als 4K Blu-ray Steelbook auf Amazon vorbestellt werden und das noch zum Bestpreis (unter 30 Euro).
Update: Leider hat Amazon den Preis wieder nach oben korrigiert. In unserem Preisvergleich am Ende des Beitrags kannst du schnell erkennen, ob das limitierte 4K‑Steelbook derzeit günstiger zu bekommen ist.
Der Zweite Weltkrieg ist vorbei und es werden die Nürnberger Prozesse für die Kriegsverbrecher aus Hitlers Führungsriege vorbereitet. Ein Psychiater soll dabei die Angeklagten, darunter auch Hermann Göring, Hitlers Nummer 2, untersuchen und unterliegt mit der Zeit dessen Charme und wird zunehmend besessen davon, das Böse hinter der Idee des Tausendjährigen Reichs zu verstehen. Der Film basiert auf dem Buch „Der Nazi und der Psychiater“ und wird unter anderem von Russell Crowe (Hermann Göring), Rami Malek (Douglas Kelley) und Colin Hanks (Gustave Gilbert) zum Leben erweckt. Amazon bietet euch die limitierte 4K Blu-ray im schicken Steelbook derzeit für nur 27,91 Euro zur Vorbestellung an – Bestpreis!
Andere Händler haben ihr Kontingent derzeit zum größten Teil bereits erschöpft. Wir haben euch aber trotzdem unseren Preisvergleich nochmals angehängt, in den aktuelle Angebote einlaufen:
Zuletzt aktualisiert am 7. August 2026 um 17:00 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Sorgt für frischen Wind im Heimkino: Philips Smart Lighting (connected by WiZ) bietet eine neue HDMI Sync Box 2.1 an – endlich auch für 4K mit 120 Hz.
Im letzten Jahr hatte Philips Smart Lighting (connected by WiZ) bereits eine HDMI Sync Box veröffentlicht, allerdings nur mit HDMI 2.0. Die neue Version ist jetzt auch für HDMI 2.1 bereit. Folgerichtig unterstützt sie jetzt endlich auch 8K bei 60 Hz und 4K bei 120 Hz. Das dürfte vor allem Gamer freuen. So handelt es sich bei dieser Box um eine günstigere Alternative zur Philips Hue Play HDMI-Sync Box 8K.
WiZ HDMI Sync Box 2.1 ist bald erhältlich
Zu beachten ist jedoch, dass die Philips Hue Play HDMI-Sync Box 8K und die neue WiZ HDMI Sync Box 2.1 auch in gänzlich unterschiedlichen Ökosystemen unterwegs sind. Zwar steckt hinter beiden Lösungen das Unternehmen Signify, doch die Systeme sind nicht zueinander kompatibel. Denn Philips Hue setzt für die Vernetzung auf den Smart-Home-Standard Zigbee, während WiZ mit Wi-Fi arbeitet. Zur Steuerung benötigt ihr daher in diesem Fall dann auch die WiZ Connected App.
Die neue HDMI Sync Box 2.1 synchronisiert die Farben des TV-Bildes mit smarter Beleuchtung.
Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Ihr schließt einen Zuspieler an die HDMI Sync Box 2.1 an, welche das Bild zum TV durchschleift. Parallel wertet die kleine Kiste das Bildsignal aus und passt dann die Farben eurer smarten Beleuchtung entsprechend an. Feine Sache: Im Lieferumfang liegt auch schon ein Lightstrip bei. Letzterer ist optimiert worden, sodass er jetzt auch kalt- und warmweiße Effekte darstellen kann. Er wird an allen vier Seiten eures Fernsehers befestigt und nutzt 60 LEDs pro Meter.
Philips Smart Lighting (connected by WiZ) bringt noch weitere Produkte
Ergänzend zur neuen HDMI Sync Box 2.1 erscheinen auch noch neue Lampen und Lightstrips. Dazu zählen etwa die Gradient-Stehleuchte und Light Bars für fließende Farbverläufe. Dazu gesellen sich mehrere LED-Streifen für mehrfarbige Effekte und unterschiedliche Varianten wie RGBIC, Neon und mehr.
Die neuen Lightstrips ergänzen die HDMI Sync Box 2.1.
Zum Launch gibt es dabei eine Aktion mit MediaMarkt. Dort kann die Philips Smart Lighting HDMI Sync Box 2.1 vom 15. bis 31. Mai 2026 mit einem TV-Lightstrip für 55- bis 65 Zoll große Fernsehgeräte schon vor dem breiteren Launch gekauft werden. Sie kostet im Rahmen der Aktion zudem 10 Euro weniger – 139,99 statt der regulären 149,99 Euro.
Verfügbarkeit in DACH (UVP inkl. MwSt.):
HDMI Sync Box 2.0 (ab Juni 2026)
Für 40‘‘ – 55‘‘ TVs UVP: EUR 89,99 EUR / CHF 90
Für 55” – 65” TVs UVP: EUR 109,99 Euro / CHF 110
Für 75” – 85” TVs UVP: EUR 129,99 Euro / CHF 130
HDMI Sync Box 2.1 (ab Juni 2026)
Für 55” – 65” TVs UVP: EUR 149,99 Euro / CHF 150
Für 75” – 85” TVs UVP: EUR 169,99 Euro / CHF 170
Gradient Stehleuchte (ab Juni 2026)
UVP: EUR 94,99 Euro / CHF 95
Doppelpack Gradient Light Bars (ab Juni 2026)
UVP: EUR 64,99 / CHF 65
LED-Leuchtstreifen (ab Juni 2026)
RGB, RGBIC und RGBICWW Varianten, 3 bis 20 Meter, UVP: ab EUR 21,99 / CHF 22
Neon Flex Lightstrip, 5 bis 10 Meter, UVP: ab EUR 89,99 / CHF 90
Tischleuchte Squire, verfügbar in Schwarz und Weiß (ab Juni 2026)
Loewe hat offenbar Gefallen an kompakten Smart-TVs gefunden. So bringt man unter seiner Marke We. SEE zwei neue Modelle auf den Markt.
Dazu passt, dass Loewe erst vor wenigen Wochen zwei kompaktere Fernsehgeräte der Marke vega vorgestellt hatte. Diese ergänzt man nun durch seine We.-SEE-Modelle. Die beiden neuen Smart-TVs kommen auf 32 bzw. 43 Zoll Diagonale. Üblicherweise bekommt man in jenen Größen vor allem Einstiegsmodelle mit mauen, technischen Daten. Die neuen LCD-Fernseher von Loewe bieten aber tatsächlich eine Hintergrundbeleuchtung mit Full-Array-Local-Dimming (FALD).
Loewe setzt auch auf Dolby Vision IQ
Die neuen Loewe We. See mit 32 und 43 Zoll Diagonale unterstützen neben HLG und HDR10 auch Dolby Vision IQ für das Bild. Zudem hat der deutsche Hersteller aus Kronach lobenswerterweise sogar die Anzahl der Dimming-Zonen transparent genannt. 260 sind es beim 32-Zoller und 390 Zonen bei der Version mit 43 Zoll Diagonale. Die beiden Fernsehgeräte integrieren auch Triple-Tuner.
Die neuen We. SEE bieten euch drei HDMI-Ports, zwei davon sind für HDMI 2.1 bereit. Einer davon dürfte aber in vielen Haushalten direkt für eARC draufgehen. An den anderen könnt ihr auch PCs und Spielekonsolen mit ALLM, VRR und 4K bei 120 Hz anschließen. Als Plattform der Fernsehgeräte dient dabei Loewe os9, das auf VIDAA von Hisense basiert. Es deckt nicht nur die wichtigsten Streaming-Apps wie Amazon Prime Video, Disney+ oder Netflix ab, sondern ist auch für Apple AirPlay 2 und den offenen Smart-Home-Standard Matter bereit.
Das kosten die neuen We. SEE von Loewe
Den neuen We. SEE mit 32 bzw. 43 Zoll Diagonale liegt auch eine Bluetooth-Remote bei. So kann für die Sprachsteuerung via VIDAA Voice oder auch Amazon Alexa Verwendung finden. Loewe hebt zudem hervor, dass in die Smart-TVs auch eine Front-Firing-Soundbar mit 60 Watt integriert ist. Sie unterstützt auch Dolby Atmos und kann durch externe Lösungen wie den klang sub1 erweitert werden. Im Übrigen sollen die Smart-TVs auch mit einem Gehäuserahmen aus Aluminium und einem Metall-Tischfuß optisch wie haptisch punkten.
Eckdaten nochmal im Überblick:
FALD Direct LED 4K Ultra HD LCD-Panels mit HDR und Dolby Vision IQ
Bis zu 390 Dimmzonen (43″) und 260 Zonen (32″)
Loewe-Chassis SL832 mit Dual-Channel-Technologie und Twin-Triple-Tuner
HDMI 2.1, eARC, ALLM und VRR mit bis zu 120 Hz
Loewe os9 mit VIDAA App Store und den wichtigsten Streaming-Diensten
Kompatibilität mit Apple AirPlay, Miracast und Matter
Integrierte 60-Watt-Front-Firing-Soundbar mit Dolby Atmos
Cloud-Gaming-Unterstützung über Blacknut und Boosteroid
Ein simpler Fernsehkarton sorgt für einen Eklat: Samsung sieht sich mit einer Schadensersatzforderung in Höhe von 15 Mio. US-Dollar konfrontiert.
Update (15.05.2026):
Inzwischen hat Samsung uns folgende Stellungnahme übermittelt:
„Das Bild von Dua Lipa wurde im Jahr 2025 verwendet, um Inhalte von Drittpartnern darzustellen, die auf Samsung TVs verfügbar sind. Ursprünglich wurde das Bild von einem Content-Partner für den kostenlosen Streaming-Dienst Samsung TV Plus bereitgestellt. Die Nutzung erfolgte erst, nachdem der Content-Partner ausdrücklich zugesichert hatte, dass sämtliche hierfür erforderlichen Rechte eingeholt worden seien – einschließlich der Nutzung auf Verkaufsverpackungen.
Samsung hat großen Respekt vor Dua Lipa sowie vor dem geistigen
Eigentum aller Künstler*innen. Samsung sucht aktiv den Austausch mit
Dua Lipa und ihrem Team und ist offen für eine konstruktive Lösung.“
Originalartikel:
Worum geht es da genau? Nun, Samsung hatte 2025 auf die Kartons seiner Fernsehgeräte der Reihe Crystal UHD U7900F einen Screenshot des Tizen-Homescreens gedruckt. Im zentralen Banner prangt dabei ein Bild der Popsängerin Dua Lipa. Letztere hat nach eigenen Angaben aber nie ein Einverständnis zur Nutzung des Fotos gegeben. Laut ihren Anwälten hält sie alle Rechte an diesem Bild und hätte Samsungs Verwendung niemals genehmigt.
Dua Lipa will gegen Samsung vor Gericht ziehen
Laut der offiziellen Klageschrift, habe die Popsängerin den Elektronikriesen im Vorfeld bereits kontaktiert und zur Einstellung der Verwendung des Bildes aufgefordert. Genau dies sei aber trotz mehrfacher Kontaktaufnahmen ausgeblieben. Deswegen müsse man jetzt den Rechtsweg beschreiten. Das verwendete Bild soll dabei nach einem Konzert entstanden sein. Samsung hätte sich nach Auffassung der Anwälte von Dua Lipa für die Verwendung die ausdrückliche Zustimmung der Künstlerin einholen müssen.
Beim Rechtsstreit geht es um diesen unscheinbar wirkenden TV-Karton. | Bild: US-Klagegeschr. 2:26-cv-05019
Da keine Einsicht seitens Samsung erfolgt ist, fordert man nun vor Gericht 15 Mio. US-Dollar Schadensersatz. Man unterstellt dem südkoreanischen Hersteller eine Urheber- und Markenrechtsverletzung. Und wie reagiert der Hersteller? Der hat sich öffentlich noch nicht zu der Klage geäußert. Vermutlich glühen da aktuell erst einmal die Köpfe in der Rechtsabteilung.
Außergerichtliche Einigung ist wahrscheinlich
Wir rechnen jedoch damit, dass das Gerichtsverfahren wohl schnell wieder vom Tisch sein dürfte. Vermutlich wollte Samsung die Geschichte ohne öffentliches Aufsehen aussitzen und wird nun recht schnell zu einer außergerichtlichen Einigung bereit sein. Anschließend werden sich Dua Lipa und der Elektronikriese vermutlich noch einmal gegenseitig auf die Schulter klopfen und das war es dann.
Sollte euch Dua Lipa wider Erwarten kein Begriff sein: Die Popsängerin wurde z. B. durch Hits wie „Houdini“ international bekannt.
Sharp bringt neue QLED-TVs der Reihe JM6000 nach Deutschland. Diese setzen auf TiVo OS als Plattform.
Die neuen Sharp JM6000 ordnen sich technisch klar ins Einstiegssegment ein. So bieten sie zwar HDMI 2.1, allerdings offenbar nur mit eARC. Denn zu ALLM (Auto Low Latency Mode) sowie VRR (Variable Refresh Rate) bzw. 4K bei 120 Hz schweigt der Hersteller. Daher gehen wir von 60-Hz-Panels aus. Immerhin sind Quantum Dots zur Verbesserung der Farbwiedergabe an Bord, sodass wir eben von QLEDs sprechen.
Sharp JM6000: Mit Lautsprechern von Harman/Kardon
Die integrierten Lautsprecher der Sharp JM6000 stammen von Harman/Kardon. Sie unterstützen auch Dolby Atmos. Für das Bild ist im Übrigen neben HLG und HDR10 auch Dolby Vision an Bord. Fürs Streaming unterstützen diese LCD-Fernseher auch den effizienten AV1-Videocodec von Haus aus. TiVo OS soll eine breite App-Vielfalt garantieren, zählt aber natürlich auch zu den Smart-TV-Plattformen die eifrig Nutzungsdaten zusammenraffen und Werbung integrieren.
Die Schnittstellen der Sharp JM6000.
Zu den weiteren Schnittstellen der Sharp JM6000 zählen neben HDMI 2.1 mit eARC auch noch Wi-Fi, Ethernet, Opcical, SAT-In, RF-In, 3,5-mm-Audio, CI-Card, USB 2.0 und Bluetooth. Die Fernsehgeräte von Sharp sind ab sofort in Deutschland zu haben.
Das kosten die Smart-TVs der JM6000-Serie
Schaut man sich die Preisempfehlungen an, dann sind diese aus unserer Sicht jedoch deutlich zu hoch gegriffen. Denn für jene Summen bekommt man von Konkurrenten wie Hisense oder TCL bereits Modelle mit deutlich besserer Ausstattung – etwa Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen. Wir gehen aber davon aus, dass die Straßenpreise der Sharp JM6000 schnell fallen werden. Vermutlich wird man sie primär in diversen Supermarkt- und Discounter-Angebotsprospekten vorfinden.
3D im Heimkino ist tot oder stellt zumindest eine Nischenanwendung dar. Anders sieht das Regisseur James Cameron, der in 3D ein überlegenes Format für die Erlebbarkeit von Filmen sieht. Cameron versucht jetzt, einen seiner größten Erfolge – „Aliens“ – in das 3D-Format zu übertragen.
So löste der renommierte Regisseur von Klassikern wie „Aliens“, „Terminator 2“ oder auch „Titanic“ im Jahr 2009 mit „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ qgewissermaßenim Alleingang einen neuen 3D-Hype aus. Lange hielt dieser allerdings nicht an. Inzwischen bringt kein großer Hersteller mehr 3D-Fernsehgeräte auf den Markt. Blu-ray 3D ist zur Mini-Nische geworden und Beamer sind inzwischen die Wiedergabegeräte der Wahl. Doch auch wenn die verbleibenden 3D-Anhänger sich in einem auserwählten Kreis bewegen, zählt sich James Cameron voll dazu.
3D sorgt für mehr Immersion
So gibt der Regisseur in einem Interview mit Letterboxd an, dass er sehr gerne seinen Science-Fiction-Klassiker „Aliens“ zu 3D konvertieren würde. Zuletzt hat er mit der Popsängerin Billie Eilish deren Konzertfilm „Billie Eilish – Hit Me Hard and Soft: The Tour (Live in 3D)“ in stereoskopischem 3D umgesetzt. Und natürlich sind auch die nächsten Fortsetzungen seiner Filmreihe „Avatar“ wieder dreidimensional angelegt.
Tatsächlich ist James Cameron ein Regisseur, von dem alle Filme aus dem 21. Jahrhundert auch in 3D vorliegen. Dabei gibt der Filmemacher zu, bereits Fan von alten 3D-Filmen gewesen zu sein, für die man anno dazumal noch die klassischen roten und grünen 3D-Pappbrillen benötigte. Dabei erklärt Cameron, dass Menschen eben ihre Umwelt dreidimensional wahrnehmen. So wie 3D-Sound also näher an der natürlichen, menschlichen Wahrnehmung liege, gelte das auch für 3D-Videos. Es handele sich schlichtweg um ein überlegenes Format.
Hohe Bildraten sind oft der Schlüssel
Dabei äußert Cameron auch Bedenken hinsichtlich 24p als Bildrate. Für 3D sei dies in einigen Szenen völlig in Ordnung; es gebe aber auch Szenarien, in denen man für eine einwandfreie Darstellung um z. B. 48 fps nicht herumkomme. Inzwischen gibt es zusätzlich auch Tools, wie TrueCut Motion, die dennoch den klassischen Film-Look beibehalten können.
Beobachten wir das Kino, dann starten immer noch viele Filme in 3D. Im Heimkino sieht es hingegen immer düsterer aus, denn das Interesse der Hersteller und Kunden fehlt schlichtweg. Einen neuen Anlauf dürfte es wohl für 3D dort erst geben, wenn autostereoskopische Displays ausgereift und günstig genug sind. Dann könnte man dreidimensional fernsehen, ohne eine Brille nutzen zu müssen.
Der neue CEO der The Walt Disney Company hat große Pläne für Disney+. Die Streaming-App soll zu etwas Neuem mutieren.
Der Nachfolger von Bob Iger an der Konzernspitze, Josh D’Amaro, will Disney+ von einem reinen Streaming-Dienst zu einer Art Mischung aus digitalem Einkaufszentrum und Social Network umwandeln. Laut dem Manager sei Disney+ „das immersive, interaktive und digitale Zentrum der Firma“. Er zieht dabei auch Vergleiche zu den Vergnügungsparks des Unternehmens.
Disney+ soll möglichst viele Synergieeffekte nutzen
So würden die Menschen in die Parks von Disney gehen, um dort die Marken des Unternehmens zu erleben, aber gleichzeitig auch essen, trinken und Merchandise kaufen. Disney+ soll dies quasi ins Digitale übertragen. Offenbar kann sich D’Amaro da so einiges vorstellen. Tatsächlich klingt es nicht abwegig, dass sich z. B. eine Familie einen Film bei Disney+ ansieht und anschließend z. B. Spielzeug oder anderweitiges Merchandise kaufen möchte.
OpenAI und Disney+ gehen getrennte Wege.
Ob dieser Plan aber bei den Kunden gut ankommen wird, ist eine andere Frage. Der rasch wieder geschasste CEO Bob Chapek, Nachfolger und Vorgänger von Bob Iger in einem, strebte z. B. auch ein Abo ähnlich Amazon Prime an. Dieses sollte neben dem Zugang zu Streaming-Content auch weitere Boni beinhalten. Daraus wurde nie etwas. Und auch ein Deal mit OpenAI rund um die Video-KI Sora hat sich in Luft aufgelöst. Denn das Tool ist eingestampft worden.
Disney+ als Schnittstelle zu den Fans?
Laut D’Amaro sei Disney+ die wichtigste Schnittstelle zu den Fans des Unternehmens. Deswegen müsse die Fans mittendrin zwischen Streaming von Filmen und Serien, Übertragungen von Sportereignissen, Games aber auch weiteren Erlebnissen wie Besuchen bei Disney World stehen.
Ob die Abonnenten von Disney+ sich das wünschen bzw. da mitziehen, muss sich erst noch zeigen. Wir sind da einigermaßen skeptisch.
Hisense hat seine neuen QLED- und Mini-LED-TVs für Deutschland präsentiert. Auch die Erscheinungszeiträume und Preise für das TV Line-up 2026 stehen fest.
Hisense bezeichnet seine QLEDs dabei selbst als „Hi-QLED“, das Ergebnis ist aber das gleiche: Es handelt sich um LCD-Fernsehgeräte mit Quantum Dots zur Verbesserung der Farbwiedergabe. Hier starten die neuen Modelle A5S, A7S, 7S und 7S Pro. Dazu gesellen sich noch die Modelle E8S, U7S und U7S Pro, welche zusätzlich über Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen verfügen.
Das sind die Hisense E8S, U7S und U7S Pro Mini-LED-TVs 2026
Unter den Mini-LED‑Modellen fungiert die E8S als Einstiegsmodell mit einer Helligkeit von 600 Nits. Darüber ordnet sich der Hisense U7S ein. Dieses Modell kommt auf eine Bildwiederholungsrate von 144 Hz und eine erhöhte Spitzenhelligkeit von 1.400 Nits. Zudem ist ein 2.1-Soundsystem integriert, das auch Dolby Atmos unterstützt. Auch Dolby Vision IQ ist bei beiden dieser TV-Modelle mit an Bord.
Das sind die neuen Hisense-QLEDs und -Mini-LEDs für 2026.
Schließlich wären dann da die Flaggschiffe dieser Mini-LED-Reihen, die U7S Pro. Hier sind dann auch schon 165 Hz als Bildwiederholrate möglich und die Spitzenhelligkeit klettert auf 3.000 Nits. Zudem sind mehr Dimming-Zonen als bei den Vorgängermodellen verbaut. Zu den weiteren Features zählen vier Ports für HDMI 2.1, VRR (inkl. AMD FreeSync Premium Pro), ALLM und ein verbessertes Soundsystem für 2.1.2-Klang von Devialet. Dolby Atmos und Dolby Vision IQ dürfen hier genauso wenig fehlen wie die Zertifizierung für IMAX Enhanced – plus der Filmmaker Mode.
Hisense A5S, A7S, 7S und 7S Pro – die neuen QLED-TVs
Dazu kommen dann die QLED-TVs der Reihen A5S, A7S, 7S und 7S Pro. Die A5S sind allerdings nur 1080p-TVs mit 60 Hz, die wenigstens HDR und Dolby Atmos verarbeiten können und durch ihre zwei Aufstellungsoptionen dank der um 9 Grad verstellbaren Standfüße auffallen.
Modelle wie der Hisense A7S liefern eine gute Basis-Ausstattung zum überschaubaren Preis.
Die A7S und 7S stehen hier für die Mittelklasse, sind technisch aber im Grunde identisch. Sie operieren mit 60 Hz, lösen mit 4K auf und unterstützen neben HDR10 auch Dolby Vision. Der Unterschied ist der jeweilige Ständer: Der A7S verwendet laut Hisense ein Mittelstand-Design, während die 7S-Serie mit Seitenstandfuß-Design daherkommt.
Oben rangiert dann der Hisense 7S Pro (nicht zu verwechseln mit dem U7S Pro Mini-LED-TV), der 144 Hz Bildwiederholrate in die Waagschale wirft und natürlich ebenfalls Dolby Vision IQ und Dolby Atmos anbietet. Er bietet höhere Spitzenhelligkeiten als die anderen QLED‑Serien – präziser wird Hisense da aber nicht. Als offizieller Partner des FIFA World Cups 2026 bewirbt der chinesische Hersteller seine neuen LCD-TVs natürlich auch als ideale Begleiter für die kommende Fußball-WM. Alle Geräte nutzen VIDAA als Betriebssystem.
Auf dem Hisense Kick-Off-Event in München durften wir den XR10 Heimkinoprojektor mit 4K-Auflösung und RGB-Triple-Laser erstmals in Aktion erleben. Und das, was der Hisense XR10 über die Wand der Herrentoilette projiziert hat, dürfte nicht nur uns, sondern so ziemlich jeden Heimkinofan sofort überzeugen. Für uns ist der Hisense XR10 bereits jetzt ein Anwärter auf die Projektor-Empfehlung 2026.
Update: Ab sofort ist der Hisense XR10 4K-RGB-Triple-Laser-Heimkinoprojektor verfügbar.
Wir hatten Ende 2026 bereits ausführlich über den neuen Hisense XR10 4K-Heimkinoprojektor berichtet. Damals konnten wir uns lediglich auf die technischen Spezifikationen beziehen und euch einen umfänglichen Überblick darüber liefern, was der Heimkinoprojektor so alles kann. Jetzt konnten wir die Fülle an Highlight-Features in einem realen Nutzungsszenario antesten und waren begeistert. Hisense hat uns zu ihrer Kick-Off-Veranstaltung nach München eingeladen, wo wir neben den neuen 4K RGB Mini LED-TVs auch den Hisense XR10 erstmals in Aktion erlebt haben. Zur Auffrischung noch einmal die wichtigsten technischen Daten des 4K-Laser-Projektors:
Zuletzt aktualisiert am 7. August 2026 um 17:04 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Highlight-Features des Hisense XR10:
Das integrierte Soundsystem des Hisense XR10 wurde von Devialet getunt.
Egal wie nah ihr an den Hisense XR10 herantretet, die Wasserkühlung sorgt dafür, dass der 4K-Projektor flüsterleise bleibt.
Das Design des XR10 4K RGB-Triple-Laser-Projektors ist auf jeden Fall etwas Besonderes. Mich erinnert das Gerät an eine Mikrowelle.
Der Hisense XR10 ist IMAX Enhanced zertifiziert, unterstützt Dolby Vision, Dolby Atmos und besitzt ausreichend Sensoren, die sich um die unkomplizierte Einrichtung des Bildes kümmern.
Der Hisense XR10 positioniert sich als besonders lichtstarker 4K-Laserprojektor mit klarer Ausrichtung auf große Bilddiagonalen und einer flexiblen Nutzung. Das Herzstück bildet die RGB-Triple-Laser-Engine, die mit bis zu 6.000 ANSI-Lumen und einer Bildgröße von 65 bis 300 Zoll auch in helleren Umgebungen überzeugen soll. Ergänzt wird das Ganze durch ein neues IRIS-System für dynamischen Kontrast (bis 6.000:1), eine erweiterte BT.2020-Farbraumabdeckung sowie eine hochwertige Optik mit 16 Glaslinsen. Für die Praxis setzt Hisense auf umfangreiche Auto-Setup- und AI-Justagefunktionen inklusive Kamera- und Sensorlösung, optischem Zoom und Lens-Shift, um die Installation möglichst unkompliziert zu halten. Dazu kommen moderne Features wie HDMI 2.1, Dolby Vision, HDR10+ und Dolby Atmos. Mit einer Speckle-Unterdrückung (reduziert Laser-Artefakte auf bis zu 6%) und einer „Microchannel“-Flüssigkühlung setzt sich der XR10 von den Mitbewerbern ab.
RGB-Triple-Laser mit 6.000 ANSI-Lumen: Bereits der erste Blick überzeugt!
An Helligkeit und Farbintensität fehlt es dem Hisense XR10 auf keinen Fall.
Auch schwierige Inhalte mit harten Kanten zwischen hellen und dunklen Bereichen meistert der XR10 mit bravour. Der leichte Grauschleier war mit bloßem Auge nicht zu erkennen (im Schwarzbereich)
Ein weiteres kontraststarkes Bild mit vielen Highlights die auf dem Hisense XR10 wirklich optimal wirkt.
Auf dem Papier klingt das alles fantastisch. Doch kann der 4K-RGB-Triple-Laser-Projektor dieses Qualitätsversprechen auch auf die Leinwand bringen? Wir meinen: Ja! Man muss dazu sagen: Die Voraussetzungen für die Projektion des Hisense XR10 waren nicht unbedingt ideal. Wir hatten nur einen leicht abgedunkelten Raum mit ausreichend Restlicht, und als Projektionsfläche musste eine weiße Wand über den Toiletten herhalten (absolut unwichtiges Detail, fanden wir in diesem Kontext jedoch sehr witzig). Trotz der widrigen Umstände konnte uns der Hisense XR10 sofort in seinen Bann ziehen. Die hohe Spitzenhelligkeit, die sich über die gesamte Projektionsfläche zog, die leuchtenden Farben und das Fehlen von Regenbogeneffekten und „Laser-Speckles“ machten die Demovideos zum Hochgenuss. Auch bei kontraststarken Inhalten mit viel dunkler Fläche, konnten wir mit dem bloßen Auge keinen „Glauschleier“ in den dunklen Bildbereichen erkennen.
Hisense XR10: Flüsterleise dank Wasserkühlung
Es handelt sich hierbei jetzt nur um eine subjektive Bewertung eines Einzelnen, doch alle Kollegen, mit denen ich ein Wort zum Hisense XR10 gewechselt hatte, zeigten sich genauso begeistert. Bewegen wir uns gedanklich einmal weg von der Bewertung der Bildqualität und überlegen uns, wo sich der Hisense XR10 noch von den Mitbewerbern unterscheidet. Als Erstes müssen wir da über die Wasserkühlung sprechen. Der Projektor lief nicht im Ökomodus und die Demovideos waren doch sehr anspruchsvoll. Entsprechend verwunderte es, dass wir praktisch kein Geräusch vom Hisense XR10 vernehmen konnten. Wenn dann vielleicht ein leichtes Surren, welches nur aus nächster Nähe an unser Ohr dringt. Die Kombination aus überzeugender Bildleistung bei minimaler Geräuschentwicklung, macht den Hisense XR10 für uns noch ein Stück sympathischer.
Links die Projektion des Hisense C3 4K-Laser-Projektors, rechts der Hisense XR10 4K-RGB-Triple-Laser-Projektor. Der Unterschied fällt selbst auf dem Bild sehr deutlich aus. (Beide Bilder mit ca. 3 Metern Breite).
Worüber wir uns leider keinen Eindruck verschaffen konnten, ist das integrierte Soundsystem, welches von den französischen Audiospezialisten Devialet getunt wurde. Mit einer Bildqualität auf diesem Niveau (die mit einer entsprechenden Leinwand sicherlich noch zunimmt) darf man jedoch davon ausgehen, dass sich der Käufer um eine hochwertige, externe Klanglösung bemüht. Auf jeden Fall hat der Hisense XR10 ein integriertes Soundsystem an Bord, kann aber auch Dolby-Tonspuren inkl. Dolby Atmos via HDMI-eARC an eine Soundanlage oder Soundbar leiten.
Reisekoffer inklusive!
Dieser Reisekoffer ist im Lieferumfang enthalten und erlaubt den sicheren Transport des Hisense XR10 4K RGB-Triple-Laser-Projektors
Die Fernbedienung des Hisense XR10 fühlt sich wertig an. Das Chassis ist aus Metall gefertigt und hat ein angenehmes Gewicht.
Hisense hat sich darum bemüht, dass das Gesamtpaket stimmt. Das ist auch der Grund, wieso der Hisense XR10 mit 14 kg Gewicht nicht ganz so leicht wie seine Mitbewerber daherkommt. Liegt sicherlich auch daran, dass im Chassis (erinnert uns etwas an eine alte Mikrowelle) so einiges an Technik verbaut wurde. Damit man den Projektor auch sicher und komfortabel transportieren kann, legt Hisense eine Reisetasche bei, die einen sehr hochwertigen Eindruck macht. Um die User Experience bestmöglich abzurunden, legt Hisense dem 4K-RGB-Triple-Laser-Projektor auch eine schicke Fernbedienung aus Metall bei, die für eine komfortable Bedienung des Vidaa-Betriebssystems sorgt.
Zuletzt aktualisiert am 7. August 2026 um 17:04 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt stellt sich noch die Preisfrage. Was darf der Hisense XR10, vollgepackt mit aktueller Projektionstechnik, sehr leise dank Wasserkühlung und kinderleicht in der Bedienung, eigentlich kosten? Die Antwort von Hisense: 4.999 Euro (UVP). Mit rund 5.000 Euro setzt sich der chinesische Hersteller etwas von der Konkurrenz ab, liefert dafür jedoch in vielerlei Hinsicht mehr. Wir vermuten schwer, dass sich Hisense mit diesem Gerät, ähnlich wie mit seinem PX3-PRO UST-4K-Laserprojektor, im Heimkino-Premiumsegment niederlassen möchte. Dieser Eindruck wird auch durch den preislichen Abstand zu den anderen Laserprojektoren von Hisense verstärkt. Wir haben uns über diesen visuellen Höhepunkt sehr gefreut und vielleicht sehen wir den Hisense XR10 ja irgendwann einmal in unserem „Testlabor“ wieder.