In Zeiten der Speicherkrise droht Einstiegs-TVs wie wir sie kennen das Aus. Denn inzwischen ist nicht mehr das Panel die teuerste Komponente.
Allerdings betrifft die aktuelle Komponentenkrise nicht nur RAM und Speicherplatz, sondern auch Chips. Denn Auftragsfertiger wie TSMC sind im Grunde komplett ausgelastet. So verteuern sich also auch die Prozessoren für Fernsehgeräte. Letztere gehören (noch) zu den wenigen Produktgruppen, welche ihre Preise halten konnten. Das liegt auch und vor allem daran, dass die Hersteller mittlerweile nach dem eigentlichen Verkauf der Geräte viel Geld mit Werbung verdienen. Doch nun droht ein Paradigmenwechsel.
Einstiegsgeräte werden teurer oder sterben aus
Im Smartphone-Markt kann man es schon beobachten: Einstiegsmodelle werden von den Herstellern entweder komplett gestrichen oder werden technisch im direkten Vergleich mit den Vorjahresmodellen abgespeckt und dennoch teurer. Ähnliches droht nun auch Fernsehern. Denn in Smart-TVs mit 32 und 40 Zoll Diagonale war bisher das Panel die teuerste Komponente. Mittlerweile sind es jedoch eher die Chips sowie RAM und Speicher.
Noch bis 2025 machte der Chip eines Smart-TVs im Einstiegsbereich ca. 10 % der Gesamtkosten aus. Inzwischen sind es bereits bis zu 50 %. Parallel haben sich die Preise für RAM und Speicherplatz mehr als vervierfacht. Doch auch andere Komponenten wie die Wi-Fi-Module sind teurer geworden. Am Ende wird es für die Hersteller kaum einen andren Weg geben, als die Preissteigerungen direkt an die Kunden weiterzugeben. Das dürfte man spätestens ab 2027 auch direkt am Markt so beobachten können.
Mehr Spielraum bei Premium-TVs
Etwas mehr Spielraum haben die Anbieter bei Premium-Fernsehern, die höhere Gewinnmargen mitbringen. Doch auch da dürften die Preise nach oben gehen. Schließlich dürften viele Hersteller ab 2027 auch neue Technologien wie Dolby Vision 2 und HDMI 2.2 einsetzen wollen. Wer sich also an den Preisverfall im TV-Bereich gewöhnt hat, wird umdenken müssen.
Der TCL C8L tritt als Nachfolger des sehr starken C8K an und will dessen Erfolgsrezept mit Super Quantum Dots, deutlich höherer Spitzenhelligkeit und vier vollwertigen HDMI-2.1-Eingängen verfeinern. Ist das bereits der neue Preis-Leistungs-König unter den Premium-Mini-LED-TVs?
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Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 01:31 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Noch nicht verfügbar
Einleitung (TL;DR)
Auch beim C8L setzen wir wieder auf unsere TL;DR-Boxen. Wer nur schnell wissen möchte, ob der TV zu den eigenen Ansprüchen passt, findet vor jedem Kapitel die wichtigsten Punkte. Im anschließenden Fließtext gehen wir dann tiefer auf Bild, Ausstattung und die kleinen Stolpersteine ein, die ein Datenblatt normalerweise nicht verrät.
Der C8K war 2025 einer der Fernseher, bei denen man sich beim Blick auf den Straßenpreis zweimal vergewissern musste. Sehr hohe Leuchtdichte, viele Dimming-Zonen, 144-Hz-Panel und ein überraschend kompletter Funktionsumfang standen einem Preis gegenüber, bei dem etablierte Hersteller häufig eine Klasse tiefer angefangen haben. Der neue TCL C8L verfolgt genau diesen Weg weiter. Er sieht dem Vorgänger ähnlich, ist aber kein reines Modellpflege-Update: Das neue SQD-Mini-LED-Panel erweitert das Farbvolumen, die Helligkeitsreserven steigen noch einmal spürbar und vier HDMI-2.1-Ports räumen einen der wenigen praktischen Kritikpunkte des C8K aus dem Weg.
TCL C8L vs. C8K: Der direkte Vergleich
Der TCL C8L SQD-Mini-LED-TV beerbt das Vorgängermodell C8K (2025).
Es ist ein Wahnsinn, was der TCL Q8C (C8K) in puncto Kontrast, Leuchtkraft und Farbdarstellung abliefert.
TL;DR
Die wichtigsten Upgrades: SQD-Mini-LED mit sichtbar mehr Farbreserven, höhere HDR-Spitzenhelligkeit, WHVA 2.0 und vier HDMI-2.1-Eingänge mit voller Bandbreite.
Der C8K bleibt stark: Seine Bildqualität, die 144-Hz-Ausstattung und die Preis-Leistung sind weiterhin überzeugend. Bei deutlichem Preisabstand ist der Vorgänger noch immer eine sehr vernünftige Wahl.
Der C8L ist die bessere Langzeitwahl, sobald sich sein Straßenpreis dem C8K annähert – vor allem für helle Wohnzimmer, HDR-Fans und Haushalte mit mehreren aktuellen HDMI-2.1-Geräten.
Kein automatischer OLED-Ersatz: Blickwinkel, Reaktionszeit und die HDR-Abstimmung bleiben Bereiche, in denen ein guter OLED oder teurere Konkurrenz stärker sein kann.
Der C8L ersetzt den C8K nicht, weil letzterer plötzlich schlecht geworden wäre. Im Gegenteil: Wer den Vorgänger gerade deutlich günstiger findet und einen klassischen Sitzplatz vor dem Fernseher hat, bekommt noch immer ein sehr gutes Mini-LED-Paket. Der C8K überzeugt mit kräftiger HDR-Wirkung, sauberem Local Dimming, 4K mit 144 Hz und einer Ausstattung, die im Abverkauf besonders attraktiv ist. Man muss also nicht hektisch auf das neue Modell wechseln.
Der C8L packt aber an den richtigen Stellen drauf. Wichtigste Neuerung sind die Super Quantum Dots (SQD). TCL nutzt nicht einfach einen anderen Namen für den bisherigen Quantum-Dot-Film, sondern einen weiterentwickelten Aufbau aus besonders rein trennenden roten und grünen Spektralanteilen sowie einem angepassten Farbfilter. Das klingt zunächst nach Labor-Kosmetik, zahlt sich aber vor allem bei sehr hellen Farben aus: Sonnenlicht, Neonreklamen, Animationen oder Spiele mit großen HDR-Highlights behalten mehr Farbe, statt bei steigender Helligkeit schneller in Richtung Weiß zu wandern. Im gebräuchlichen DCI-P3-Raum ist der Vorsprung kleiner als die Werbung vermuten lässt, beim größeren BT.2020-Farbraum und beim Farbvolumen ist er dagegen sichtbar.
Auch bei der Hintergrundbeleuchtung legt TCL nach. In unserer 65-Zoll-Klasse steigt die Zahl der präzise steuerbaren Zonen gegenüber dem C8K an, je größer der Fernseher, desto feiner skaliert das System. Der Effekt ist nicht, dass aus einem Mini-LED plötzlich ein OLED wird. Sehr schwierige Konstellationen wie ein weißer Untertitel auf komplett schwarzem Bild bleiben für einen selbstleuchtenden Pixel überlegen. Der C8L hält helle Objekte aber bemerkenswert sauber vom dunklen Hintergrund getrennt und kann Spitzlichter noch eindrucksvoller herausarbeiten.
Der zweite große Alltagsgewinn sind die vier HDMI-2.1-Eingänge. Beim C8K musste man mit zwei vollen 48-Gbit/s-Ports haushalten, von denen einer zugleich eARC für die Soundbar bereitstellt. Beim C8L können PS5, Xbox Series X, Gaming-PC und Soundbar gleichzeitig angeschlossen bleiben, ohne dass man für 4K mit 120 oder 144 Hz umstecken muss. Das ist kein Bildqualitäts-Upgrade, aber genau die Art Verbesserung, die man im Alltag sehr schnell zu schätzen weiß.
Eigenschaft
TCL C8K
TCL C8L
Unterschied
Panel / Farbsystem
QD-Mini-LED, CrystGlow WHVA
SQD-Mini-LED, WHVA 2.0
Mehr Farbreserven und bessere Separation bei hellen Rot- und Grüntönen.
HDR-Leuchtdichte
sehr hoch
noch höher
Der C8L setzt Spitzlichter mit deutlich mehr Nachdruck, besonders bei kleinen und mittleren hellen Flächen.
HDMI 2.1
2× volle Bandbreite
4× volle Bandbreite
Klarer Komfortgewinn für Gamer und AV-Setups mit Soundbar.
Gaming
4K144 / FHD288, VRR
4K144 / FHD288, VRR
Grundausstattung ähnlich, C8L einfacher zu verkabeln. Beide Modelle haben bei VRR mit einzelnen PC-Konfigurationen Eigenheiten.
Kaufempfehlung
bei deutlichem Abverkauf
bei geringem Preisabstand
Der C8K bleibt der Deal, der C8L ist das rundere und zukunftssicherere Gesamtpaket.
Design und Inbetriebnahme
Das Display des C8L SQD-Mini-LED-TV geht fast bis zum Rand. Nur ein minimaler schwarzer Rand um das aktive Display lässt sich erahnen.
Der Standfuß des C8L kann wieder mit unterschiedlichen Abständen zum Display installiert werden. So kann man die Höhe des TV perfekt z.B. auf eine Soundbar abstimmen.
Das Mini-LED-Backlight des C8L benötigt etwas Platz zum Wirken. Der TV wirkt aber immer noch wie aus einem Guss.
TL;DR
Der C8L setzt weiterhin auf ein sehr schlankes, hochwertig wirkendes Rahmen-Design. Von vorn sieht der Fernseher deutlich teurer aus, als es seine spätere Straßenpreis-Klasse erwarten lässt.
Der stabile Standfuß lässt genug Luft für viele Soundbars, für sehr breite Modelle lohnt ein Blick auf die tatsächliche Höhe der gewählten Diagonale.
Die Ersteinrichtung über Google TV ist angenehm unkompliziert. Wer ein Android-Smartphone oder Google Home nutzt, ist besonders schnell fertig.
Die beleuchtete Fernbedienung gehört weiter zu den besseren Beigaben in dieser Klasse. Das integrierte Mikrofon lässt sich per Hardware-Schalter deaktivieren.
Optisch bleibt TCL seinem erfolgreichen Premium-Mini-LED-Look treu. Der schmale Metallrahmen fasst das Panel unaufdringlich ein und sorgt dafür, dass der C8L an der Wand fast nur noch aus Bild besteht. Gerade in 75, 85 oder 98 Zoll ist das wichtig: Ein dicker Rahmen macht aus einem großen Fernseher schnell ein Möbelstück, ein schlanker Rahmen lenkt dagegen den Blick auf den Film oder das Spiel. Von vorn ist der C8L deshalb ausgesprochen gelungen.
Die Rückseite ist funktional und überwiegend aus Kunststoff, aber sauber verarbeitet. Das ist kein Kritikpunkt, den man künstlich aufblasen muss – der Fernseher wird schließlich nicht von hinten angeschaut. Entscheidend ist eher, dass die Anschlüsse gut erreichbar bleiben und die Kabelwege nicht unnötig im Weg stehen. Wer den C8L an die Wand hängt, sollte die Stecker der häufig genutzten Geräte vorher verbinden und auf ausreichend Platz für gewinkelte HDMI-Kabel achten.
Die Farbdarstellung und Kontrast des TCL C8L bewegt sich erneut auf einem sehr hohen Niveau gemessen am Preis.
Beim Standfuß bleibt TCL praktisch. Er bietet ausreichend Freiraum für eine normale bis größere Soundbar und sitzt stabil. Bei besonders ausladenden Lösungen wie einer Samsung HW-Q995-Serie oder den größeren TCL-Atmos-Soundbars sollte man die individuelle Höhe trotzdem kurz abgleichen. Die Füße und die tragenden Elemente machen einen soliden Eindruck, auch wenn nicht jede sichtbare Fläche massives Metall ist.
Die Einrichtung über Google TV dauert inklusive Sender- und App-Einrichtung nur wenige Minuten. Die Google-Home-App kann Zugangsdaten übernehmen, aber auch ohne Smartphone führt der Assistent verständlich durch WLAN, Sendersuchlauf und die wichtigsten Datenschutzoptionen. Unter dem TCL-Logo sitzt weiterhin ein Schalter für das Fernfeld-Mikrofon. Wer Google Assistant gar nicht nutzen möchte, kann die Sprachaufnahme damit tatsächlich hardwareseitig deaktivieren.
Technische Daten und Ausstattung des TCL C8L
Visuell hat der TCL C8L 4K-SQD-Mini-LED-TV so einiges zu bieten.
TL;DR
SQD-Mini-LED mit WHVA 2.0: 4K-Auflösung, lokale Dimmung mit steigender Zonenzahl je nach Größe, sehr hoher Kontrast und deutlich mehr HDR-Reserven als beim C8K.
Größen: Der C8L deckt den Bereich von 55 bis 98 Zoll ab. Große Diagonalen profitieren besonders von der feineren Zonierung und dem sehr hellen Panel.
HDR-Vollausstattung: HLG, HDR10, HDR10+, Dolby Vision IQ und Dolby Vision Gaming sind dabei, ebenso IMAX Enhanced und Filmmaker Mode.
Gaming-Vollausstattung: 4K bis 144 Hz, Full HD bis 288 Hz, ALLM, HDMI-VRR, FreeSync Premium Pro, G-Sync-Kompatibilität, HGiG und Game Master.
Der C8L ist TCLs Premium-Mini-LED-Serie unterhalb des deutlich teureren X11L. Das klingt nach einer klaren Hierarchie, in der Praxis übernimmt der C8L aber erstaunlich viel von dem, was man bei einem Flaggschiff erwartet: ein sehr leistungsfähiges Local Dimming, enorme Helligkeitsreserven, ein schnelles 144-Hz-Panel und eine HDR-Ausstattung ohne künstliche Formatlücke. Welche Diagonale am besten zum Wohnzimmer passt, könnt ihr vorab mit unserem TV-Sitzabstand-Rechner einordnen.
Ente, Ente, Ente, Ente, Ente… auf TCLs Super-Quantum-Dot Mini-LED-TV.
Im Zentrum steht das SQD-Mini-LED-Panel. Es kombiniert eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit sehr vielen einzeln steuerbaren Bereichen, dem WHVA-2.0-LCD-Panel und den neuen Super Quantum Dots. Wichtig: Der C8L ist kein RGB-Mini-LED-TV mit getrennten roten, grünen und blauen LED-Chips. Die Farben entstehen weiterhin über eine blaue Hintergrundbeleuchtung, Quantum Dots und Farbfilter. Der Fortschritt gegenüber klassischen Quantum-Dot-LCDs liegt in der Reinheit und Trennung der Spektren. Das hilft dem Panel, besonders leuchtende Rot- und Grüntöne über einen größeren Helligkeitsbereich zu halten.
Im Alltag zeigt sich das weniger als plakativer Effekt und mehr als Reserve. Ein farbenfroher Animationsfilm, Sport bei Sonnenschein oder ein HDR-Spiel sieht nicht plötzlich anders aus, aber die Farbflächen haben bei hoher Helligkeit mehr Substanz. Der C8K war bereits farbstark, der C8L kann den Eindruck noch etwas länger halten, bevor helle Farben auswaschen. Wer hauptsächlich abends Filme mit gedeckter Farbpalette schaut, wird daraus keinen Kaufzwang ableiten. Wer einen TV für ein helles Wohnzimmer, Sport und HDR-Gaming sucht, profitiert stärker.
TCL C8L
Größen
Panel
Bildrate
Besonderheit
C8L-Serie
55, 65, 75, 85 und 98 Zoll
4K SQD-Mini-LED / WHVA 2.0
4K bis 144 Hz, Full HD bis 288 Hz
bis zu 6.000 nits Spitzenhelligkeit, vier HDMI-2.1-Ports
TCL skaliert die Anzahl der Dimming-Zonen mit der Diagonale. Schon die 65-Zoll-Variante arbeitet mit deutlich über zweitausend präzise steuerbaren Bereichen, das 98-Zoll-Modell mit über viertausend. Diese Zahlen sollte man trotzdem nie isoliert bewerten: Algorithmus, Panel und die Größe einer einzelnen Zone sind mindestens ebenso wichtig. Der C8L liefert hier ein insgesamt sehr fein arbeitendes System, das kleine helle Objekte gut kontrolliert und gleichzeitig nicht bei jeder schnellen Bewegung sichtbar nachregelt.
Bei den Bildformaten gibt es die erwartete Vollausstattung mit HLG, HDR10, HDR10+ und Dolby Vision inklusive IQ- und Gaming-Varianten. Filmmaker Mode und IMAX Enhanced sind ebenfalls vorhanden. Dolby Vision 2 beziehungsweise Dolby Vision 2 Max ist für die Baureihe angekündigt, hängt in der Praxis aber vom noch ausstehenden Firmware-Update und der späteren Verfügbarkeit passender Inhalte ab. Für die Kaufentscheidung sollte man es daher als Zugabe betrachten, nicht als heute schon nutzbaren Hauptgrund.
Vier vollwertige HDMI 2.1-Anschlüsse beim TCL C8L und bis zu 165 Hz, was möchte man als Gamer mehr?
TL;DR
Alle vier HDMI-Eingänge arbeiten mit voller HDMI-2.1-Bandbreite. 4K120, 4K144, VRR und ALLM lassen sich damit an jeder Buchse nutzen.
eARC liegt auf einem der vier Ports, schränkt aber nicht mehr wie beim C8K das komplette High-Refresh-Setup ein.
WLAN, Bluetooth, LAN, USB und die üblichen TV-Anschlüsse sind vorhanden. Für hochbitratiges Streaming oder lokale Medien ist eine LAN-Verbindung weiter die robustere Lösung.
Der Anschlussbereich ist eines der klarsten Argumente für den C8L. Vier HDMI-2.1-Eingänge mit voller Bandbreite sind in dieser Preisregion alles andere als selbstverständlich. Zwei aktuelle Konsolen, ein Gaming-PC und eine eARC-Soundbar lassen sich gleichzeitig in bestmöglicher Qualität betreiben. Beim C8K musste man je nach Setup genauer planen, hier bleibt der Fernseher auch dann entspannt, wenn später noch ein neues Gerät dazukommt.
Der eARC-Port schleust Dolby Atmos und DTS:X an eine kompatible Soundbar oder AV-Receiver weiter. Auch Mehrkanal-LPCM wird unterstützt. Wer lediglich über die eingebauten Lautsprecher hört, wird die Flexibilität der vier Eingänge natürlich weniger bemerken. Für ein modernes Wohnzimmer-Setup ist sie aber ein echter Mehrwert und kein bloßer Punkt auf der Verpackung.
Bildqualität des TCL C8L: Gewaltige Helligkeit trifft auf mehr Farbvolumen
Der TCL C8L legt im Gegensatz zum C8K noch eine Schippe drauf. Eine konsequente Weiterentwicklung des 4K-Fernsehers.
TL;DR
Extrem helle HDR-Darstellung: Kleine und mittlere Spitzlichter erreichen je nach Messfenster weit über 4.000 nits, im besonders günstigen Bereich sogar deutlich darüber. Realbilder bleiben sehr hell und überzeugend.
Local Dimming und Schwarzwert sind auf hohem Niveau: Tiefes Schwarz, wenig Blooming und gute Kontrolle in schnellen Szenen. Vereinzelt kann es bei Zonenwechseln zu leichtem Flackern kommen.
SQD sorgt für ein sichtbar starkes Farbvolumen. Ab Werk ist HDR jedoch eher auf Wirkung als auf Referenztreue abgestimmt; für die ausgewogenere Darstellung lohnt ein Blick auf die Peak-Helligkeits-Optionen.
Die größten Kompromisse bleiben Blickwinkel, direkte Reflexionen und die nur durchschnittliche Pixelreaktion bei schnellen Bewegungen.
Die Helligkeit ist die Paradedisziplin des TCL C8L. In kleinen Messfenstern erreicht das Panel Größenordnungen, die vor wenigen Jahren nur professionelle Mastering-Monitore oder absolute Spezialmodelle erreicht haben. Rund 4.700 nits im 2-Prozent-Fenster und knapp 3.800 nits bei zehn Prozent sind eine gute Einordnung für die enorme Reserve. In einem sehr kleinen, für Spitzlichter günstigen Bereich kann der C8L sogar in Richtung 5.700 nits arbeiten. Das sind keine Werte, die ein Film minutenlang über die ganze Bildfläche fordert. Sie zeigen aber, wie viel Nachdruck der Fernseher bei Sonne, metallischen Reflexionen, Feuer, Scheinwerfern oder HDR-Gaming-Highlights entwickeln kann.
Bei der Farb- und Kontrastdarstellung zeigt der C8L, was die LCD-Bildschirmtechnologie in den vergangenen Jahren für Entwicklungsschritte gemacht hat.
Entscheidend ist, dass die Leuchtdichte nicht nur auf einem Messbild gut aussieht. Auch in realen HDR-Szenen entsteht ein ausgesprochen plastischer Eindruck. Sehr helle Akzente sitzen deutlich über dem Rest des Bildes, ohne dass dunklere Details komplett absaufen. Der C8L gehört damit zu den stärksten Fernsehern für Räume mit Tageslicht. Fenster, helle Wände und ein sonniger Nachmittag nehmen dem Bild deutlich weniger Wirkung als bei OLED-Modellen mit geringerer Spitzenhelligkeit.
Für SDR gilt Ähnliches. Der C8L kann so viel Helligkeit bereitstellen, dass selbst kräftige Reflexionen im Wohnzimmer selten zum Problem werden. Wir würden trotzdem keine Lampe oder ein großes Fenster exakt gegenüber dem Bildschirm platzieren. Die Beschichtung reduziert diffuse Umgebungshelligkeit ordentlich, direkte Spiegelungen bleiben aber sichtbar und können leichte Lichtartefakte erzeugen. Das ist ein Punkt, bei dem der C8L gegenüber dem C8K nicht automatisch gewinnt: Die enorme Helligkeit kompensiert viel, doch die Oberfläche selbst ist kein Wunderwerk.
Schwarz, Kontrast und Local Dimming
Das WHVA-2.0-Panel liefert einen hohen nativen Kontrast, die Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung hebt ihn mit Local Dimming noch einmal deutlich an. In dunklen Filmszenen wirken Schwarzflächen sauber und tief, helle Titel oder Sterne stehen klar heraus. Gerade Untertitel werden gut kontrolliert, ein deutlich sichtbarer heller Hof bleibt meistens aus. Im direkten OLED-Vergleich findet man in Extremsituationen natürlich weiterhin Vorteile für die selbstleuchtende Technik. Der C8L kommt diesem Eindruck bei normalem Sitzabstand aber erstaunlich nahe und kann im Gegenzug erheblich heller leuchten.
Die Ansteuerung hält auch bei bewegten hellen Objekten gut Schritt. Ein weißes Objekt, das durch eine dunkle Szene wandert, hinterlässt nicht dauerhaft eine sichtbare Halo-Spur. Gelegentlich sieht man bei harten Wechseln zwischen Zonen ein leichtes Nachregeln oder kurzes Flackern. Wer gezielt danach sucht oder Testsequenzen wiederholt, kann das ausmachen. Beim normalen Film- oder Spielbetrieb ist es eher ein Detail als ein echter Störfaktor.
Farbe, HDR-Abstimmung und die SQD-Stärke
Der TCL C8L SQD-Mini-LED-TV beerbt das Vorgängermodell C8K (2025).
Die Super Quantum Dots sind nicht nur ein neuer Sticker auf der Verpackung. Der C8L trennt Rot und Grün sauberer als sein Vorgänger und erreicht ein sehr kräftiges Farbvolumen. Im normalen DCI-P3-Raum, der für den Großteil heutiger Filme und Streaming-Inhalte wichtig ist, deckt der Fernseher praktisch alles Relevante ab. Beim breiteren BT.2020-Raum legt er gegenüber dem C8K sichtbar zu. Besonders helle, gesättigte Farben profitieren: Grünflächen, Neonfarben und intensive Rottöne behalten mehr Charakter, wenn die Hintergrundbeleuchtung richtig aufdreht.
Das bedeutet aber nicht automatisch perfekte Referenztreue. Der C8L ist ab Werk sehr klar auf ein spektakuläres HDR-Bild getrimmt. Je nach Bildmodus und Peak-Helligkeits-Einstellung liegen mittlere Helligkeiten und einzelne Farben etwas zu weit über dem Soll. Das Bild sieht dadurch zunächst beeindruckend und keineswegs kaputt aus, ist aber nicht immer die akkurateste Interpretation des Masterings. Der Filmmaker Mode bleibt unsere sinnvolle Basis. Wer maximale Durchsetzungskraft im hellen Wohnzimmer will, kann die Spitzenhelligkeit auf „Hoch“ nutzen. Wer eine etwas ruhigere, ausgewogenere Wiedergabe bevorzugt, sollte die niedrigere Einstellung ausprobieren. Sie opfert sichtbar Reserven in sehr hellen Spitzlichtern, hält Farben bei hohen Helligkeiten aber etwas stabiler zusammen.
In SDR macht der C8L eine bessere Figur. Schon ab Werk sind Graustufen und Farben ordentlich, nach einer Kalibrierung arbeitet der Fernseher sehr sauber. Bei der Gamma-Option 2.2 tendiert die Darstellung in sehr dunklen Bereichen etwas stärker in Richtung 2.4. Für den abgedunkelten Filmabend ist das nicht zwingend falsch, bei Tageslicht kann man eine offenere Gamma-Einstellung bevorzugen.
Blickwinkel, Bewegung und 24p
Der C8L trägt zwar WHVA 2.0 im Datenblatt, bleibt aber ein VA-LCD. Wer mittig oder nur leicht seitlich sitzt, bekommt ein sehr gutes Bild. Ab einem größeren Winkel verlieren Farben und Kontrast jedoch sichtbar an Kraft, Blau fällt besonders früh ab. Für ein breites Sofa mit vielen stark seitlich sitzenden Zuschauern ist ein OLED oder ein IPS-basierter Fernseher die unkompliziertere Lösung. Im normalen Wohnzimmer mit zentraler Sitzposition fällt dieser Nachteil dagegen deutlich weniger ins Gewicht.
Bei 24p-Material arbeitet der C8L sauber ohne störenden Judder. Die Zwischenbildberechnung kann Bewegungen auf Wunsch glätten, sollte aber mit Maß eingesetzt werden. Eine niedrige bis mittlere Stufe kann bei Sport oder Serien helfen, hohe Einstellungen erzeugen schnell den bekannten Soap-Opera-Look. Die reine Pixelreaktion ist ordentlich, aber nicht Spitzenklasse. Schnelle Bewegungen bleiben sichtbar weicher als auf einem guten OLED, besonders Übergänge aus dunklen Bildbereichen oder in sehr helle Flächen brauchen etwas länger. Dabei können leichte Schlieren entstehen. Wer nicht gezielt auf sie achtet, wird damit meistens leben können – für kompromisslose E-Sport-Ansprüche gibt es jedoch schnellere Alternativen.
Audioqualität: B&O-Tuning, Dolby Atmos & DTS:X
Das integrierte Soundsystem des C8L wurde von Bang & Olufsen abgestimmt, die sich auch um die Soundbars von TCL kümmern.
TL;DR
Die integrierten Lautsprecher klingen ausgewogener und bassstärker als bei vielen flachen Fernsehern. Für Nachrichten, Serien und gelegentliches Fernsehen reicht das gut aus.
Dolby Atmos, DTS:X, IMAX Enhanced und eARC sind an Bord. Das schafft eine gute Basis für eine spätere Soundbar oder ein separates Soundsystem.
Das B&O-Tuning hebt den TV nicht in die Liga einer echten Soundbar. Wer Filmton, räumliche Effekte oder Pegel wirklich ernst nimmt, sollte extern ergänzen.
TCL stattet den C8L wieder mit einem von Bang & Olufsen abgestimmten Lautsprechersystem aus. Das Ergebnis ist für einen Fernseher absolut brauchbar: Stimmen kommen sauber genug durch, Musik wirkt nicht völlig dünn und der Bass hat mehr Fundament als bei vielen flachen Konkurrenzmodellen. Für lineares Fernsehen, YouTube oder eine Serie in normaler Lautstärke kann man damit problemlos leben.
Die kleinen Subwoofer schaffen es, etwas mehr akustische Tiefe zu transportieren. Ein externer Subwoofer (z.B. den Z100-SW von TCL den man direkt mit dem TV verbinden kann), liefert aber weitaus mehr Bass.
Trotzdem gilt, was für fast alle Flat-TVs gilt: Der Name auf dem Lautsprecher ersetzt kein echtes Volumen. Die Bühne bleibt in der Breite begrenzt, der Tiefbass kann physikalisch nicht den Druck einer Soundbar mit separatem Subwoofer erzeugen und räumliche Atmos-Effekte bleiben eher angedeutet. Dafür ist die Formatunterstützung komplett: Dolby Atmos, DTS:X und IMAX Enhanced werden verarbeitet und über eARC sauber an eine externe Lösung weitergegeben.
Wer eine einfache, passende Erweiterung sucht, kann sich auch TCLs FlexConnect-Lösungen anschauen. Eine kräftige Soundbar bleibt für Filmfans aber die bessere Investition als der Versuch, die integrierten Treiber bis ans Limit zu treiben. Der C8L liefert das Bild, das Lust auf guten Ton macht – und die nötigen Anschlüsse dafür gleich mit.
Gaming: Viermal HDMI 2.1, extrem niedriger Input Lag – mit kleinen VRR-Eigenheiten
Das Game Bar Menü wurde beim C8L noch etwas aufgehübscht.
TL;DR
Top-Ausstattung: Vier HDMI-2.1-Ports, 4K bis 144 Hz, Full HD bis 288 Hz, ALLM, HDMI-VRR, FreeSync Premium Pro, G-Sync-Kompatibilität und HGiG.
Sehr niedriger Input Lag: etwa 13 ms bei 60 Hz und um 5 ms bei 120 Hz. Bei hohen Bildraten reagiert der C8L entsprechend direkt.
Die Bildqualität bleibt im Game Mode erfreulich stark. Kontrast, HDR-Wirkung und Farben brechen nicht ein.
Zu beachten: Mit Nvidia-GPUs kann VRR bei 4K60 sichtbares Tearing produzieren; bei 120 Hz rund um 60 fps kann es vereinzelt merkwürdiges Verhalten geben. Mit 144 Hz arbeitet die Kombination deutlich stabiler.
Der C8L ist ein sehr kompletter Gaming-Fernseher. Dass TCL nun alle vier HDMI-Eingänge mit voller Bandbreite ausstattet, ist hier mehr als ein Komfortdetail. Wer mehrere Konsolen besitzt, zusätzlich einen PC anschließt und über eARC eine Soundbar betreibt, kann alles dauerhaft verbinden und muss keine hochwertigen Signale auf einen einzelnen Lieblingsport beschränken.
Das Panel nimmt 4K-Signale bis 144 Hz entgegen. Full HD kann über den Game Accelerator bis zu 288 Hz erreichen. Dazu kommen ALLM für die automatische Aktivierung des Spielemodus, HDMI-VRR, AMD FreeSync Premium Pro, G-Sync-Kompatibilität und HGiG. Die Game Master Bar bleibt ein gelungenes Werkzeug: Bildrate und VRR-Status lassen sich kontrollieren, dazu gibt es Shadow Boost, ein Fadenkreuz, Bildformate für Ultrawide-Setups und weitere kleine Helfer.
Reaktionsschnell, farbenfroh und kontraststark zeigt sich der TCL C8L auch beim Gaming von einer weiteren Schokoladenseite.
Beim Input Lag bewegt sich der C8L auf einem sehr guten Niveau. Um 13 Millisekunden bei 60 Hz und ungefähr 5 Millisekunden bei 120 Hz fühlt sich ein Spiel direkt an und liegt weit unter einer wahrnehmbaren Verzögerung. Auch der Game Mode nimmt dem Bild nicht den Charakter: HDR bleibt hell, die Farben kräftig und das Local Dimming arbeitet weiter mit.
Ganz frei von Problemen ist die Gaming-Abteilung allerdings nicht. Mit einer Nvidia-Grafikkarte kann VRR bei 4K und 60 Hz sichtbar reißen. Mit höheren Wiederholraten wird es deutlich besser, doch bei 120 Hz und Bildraten um 60 fps kann es vereinzelt zu einem unruhigen VRR-Verhalten kommen. Mit 144 Hz arbeitet die Kombination deutlich stabiler. Für PS5- und Xbox-Spieler dürfte das in den meisten Fällen kein Thema sein. PC-Gamer mit Nvidia-Hardware sollten aber vor allem dann auf 120 oder 144 Hz setzen, wenn das Spiel und die Grafikkarte es hergeben.
Manchmal möchte man nicht die maximale Bildqualität, z.B. beim Gaming. Hier dreht man über das Game Bar Menü lieber den Schwarzwert etwas nach oben, um Gegener auch in dunklen Ecken entdecken zu können.
Die zweite Einschränkung betrifft nicht die Latenz, sondern die Bewegungsschärfe. Die LCD-Pixel sind nicht langsam im Sinne von „unspielbar“, reagieren aber deutlich träger als OLED-Pixel. In schnellen Rennspielen oder Shootern bleiben deshalb leichte Unschärfen und vereinzelte Schlieren sichtbarer. Wenn man nicht auf diesen Punkt hingewiesen wird, fällt das vielen Spielern kaum auf. Wer jedoch aus einem schnellen Gaming-Monitor kommt oder professionell kompetitiv spielt, sieht den Unterschied. TCL kann einen Teil der VRR-Eigenheiten gegebenenfalls noch per Firmware glätten, die grundsätzliche Pixelreaktion ist dagegen eine Eigenschaft der LCD-Technik.
Bedienung und Google TV OS
TCL bleibt Google TV treu. So finden sich TCL-Fans beim C8L gleich zurecht.
TL;DR
Google TV arbeitet flott und bietet das komplette App-Angebot mit Netflix, Prime Video, Disney+, YouTube, DAZN, Apple TV und vielen weiteren Diensten.
Die beleuchtete Fernbedienung ist hochwertig und angenehm übersichtlich. Menü und Game Bar reagieren schnell.
Einige Übersetzungen im OSD könnten klarer sein, dazu kommen die üblichen, nicht vollständig abschaltbaren Google-TV-Empfehlungen auf dem Homescreen.
Google TV bleibt eine der angenehmsten Smart-TV-Plattformen, wenn man viele Streaming-Dienste und eine gute Suche über Apps hinweg nutzen möchte. Der C8L reagiert im Alltag flott: Apps starten zügig, Eingaben der Fernbedienung werden ohne spürbare Verzögerung angenommen und auch der Wechsel zwischen Quellen klappt schnell. Das ist bei einem Fernseher, der so viele Bildoptionen und Gaming-Funktionen mitbringt, keineswegs selbstverständlich.
Die Fernbedienung wirkt wertig mit guten Druckpunkten und Platzierung der Tasten
Die Hintergrundbeleuchtung der C8L-Fernbedienung ist ein einfacher aber sinnvoller Bonus.
Die Fernbedienung gehört weiterhin zu den kleinen Stärken. Sie sieht besser aus als die einfache Plastik-Standardware vieler Hersteller, ihre Tasten sind beleuchtet und sie bleibt trotz der wenigen Direktwahltasten übersichtlich. Die zentralen Funktionen lassen sich alternativ über Google Assistant bedienen. Das Fernfeld-Mikrofon kann bei Bedarf mit dem Hardware-Schalter deaktiviert werden.
Nicht ganz auf Premium-Niveau ist die sprachliche Konsistenz einzelner Menüs. Man findet sich zurecht, aber TCL könnte einige Übersetzungen und Bezeichnungen klarer zusammenführen. Dazu kommt die bekannte Google-TV-Realität: Empfehlungen und Werbeflächen auf dem Startbildschirm lassen sich nicht vollständig ausblenden. Wer damit grundsätzlich leben kann, bekommt dafür ein sehr großes App-Angebot und eine komfortable Oberfläche.
TCL C8L Bildeinstellungen: Unsere Empfehlungen für SDR, HDR und Gaming
Kurz gesagt
Filme und Serien: Filmmaker Mode als Ausgangspunkt wählen und Energiespar- sowie Umgebungslicht-Automatik deaktivieren, wenn das Bild nicht ständig mit dem Raumlicht mitwandern soll.
SDR: Gamma 2.2 für helle Räume, 2.4 für den abgedunkelten Abend. Die Zwischenbildberechnung nur sparsam zuschalten.
HDR: „Spitzenhelligkeit Hoch“ liefert die stärkste Wirkung; die niedrigere Stufe kann für Nutzer sinnvoll sein, die eine etwas ausgewogenere Helligkeits- und Farbabstimmung vorziehen.
Gaming: Game Master respektive den automatischen Spielemodus nutzen, VRR aktivieren und bei Nvidia-PCs möglichst 120 oder 144 Hz statt 4K60 ausgeben.
Eine gute Werkseinstellung ist bei einem Fernseher dieser Klasse wichtiger als zwanzig versteckte Regler. TCL bietet ausreichend Optionen, die Bezeichnungen sind aber nicht immer ganz selbsterklärend. Deshalb hier unsere praxisnahe Grundlage. Sie ersetzt keine Kalibrierung auf das eigene Panel, sorgt aber schnell für ein natürliches und zugleich eindrucksvolles Bild.
Einsatz
Empfohlener Startpunkt
Worauf achten?
SDR / TV / Streaming am Tag
Filmmaker Mode, Gamma 2.2
Adaptives Helligkeitsmanagement abschalten, falls Helligkeit und Farbton konstant bleiben sollen.
SDR am Abend
Filmmaker Mode, Gamma 2.4
Das Bild wirkt ruhiger und dunkler; ideal bei kontrolliertem Raumlicht.
HDR10 / HDR10+
Filmmaker Mode oder Film-Modus, Local Dimming hoch
Spitzenhelligkeit „Hoch“ für maximale HDR-Wirkung, niedrigere Stufe für etwas konservativeres Tone Mapping ausprobieren.
Dolby Vision
Dolby Vision Dark am Abend, Dolby Vision Bright im hellen Wohnzimmer
Die Bildverbesserer nicht pauschal hochdrehen, zuerst die passende Dolby-Vision-Basis wählen.
PS5 / Xbox / PC
Game Master, ALLM und VRR aktiv
Bei PC-Nvidia möglichst 120/144 Hz wählen, bei Konsolen die HDR-Kalibrierung der Konsole anschließend neu durchführen.
Für Filme würden wir mit dem Filmmaker Mode beginnen. Er reduziert unnötige Bildbearbeitung und bringt die Darstellung näher an die Intention des Masterings. Die adaptive Helligkeitssteuerung beziehungsweise Energiesparoptionen sollten deaktiviert werden, wenn man eine verlässliche Abstimmung haben möchte. Sonst verändert der Fernseher seine Wirkung abhängig vom Raumlicht – das kann bei Sport oder tagsüber sinnvoll sein, bei Serien und Filmen aber auch stören.
Bei HDR ist der C8L ein Sonderfall, weil seine enormen Helligkeitsreserven verschiedene sinnvolle Abstimmungen erlauben. Mit hoher Spitzenhelligkeit wirkt ein gut gemasterter Film extrem plastisch, gerade im Wohnzimmer am Tag. Wer abends in einem dunklen Raum schaut und mehr Wert auf eine zurückhaltende Abstimmung legt, sollte die niedrigere Einstellung ausprobieren. Sie begrenzt die maximalen Akzente etwas, hält das Bild bei manchen Szenen aber homogener. Es gibt hier kein universelles „richtig“ – die Raumhelligkeit und der persönliche Geschmack entscheiden spürbar mit.
Die Zwischenbildberechnung sollte bei Kinofilmen nicht zur Show werden. Eine niedrige Stufe kann Kameraschwenks etwas beruhigen, hohe Werte erzeugen den künstlichen Video-Look. Für Sport darf es etwas mehr sein. Im Spielemodus sollten dagegen möglichst wenige zusätzliche Bildprozesse aktiv sein, der C8L liefert auch dann ein sehr helles, kontrastreiches Bild und bleibt reaktionsschnell.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 01:31 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Testfazit zum TCL C8L: Mehr als nur ein heller Nachfolger
TCL hat sich beim C8L wieder alle Mühe gegeben. Das sieht man unter anderem auch in den Menüs, die weitaus weniger Übersetzungsfehler haben (uns ist noch keiner aufgefallen).
Der TCL C8L ist kein komplett neu erfundener Fernseher – das muss er auch nicht sein. TCL nimmt das sehr starke Fundament des C8K und verbessert genau die Punkte, die im Alltag und im direkten Vergleich zählen. Die SQD-Mini-LED-Technik bringt mehr Farbvolumen bei hohen Helligkeiten, die ohnehin starke HDR-Wirkung gewinnt noch einmal deutlich an Nachdruck und vier vollwertige HDMI-2.1-Eingänge beseitigen eine der wenigen klaren Einschränkungen des Vorgängers.
Bei der Bildqualität ist der C8L in seinem Element, wenn viel Licht im Raum ist oder HDR-Inhalte richtig strahlen sollen. Helle Highlights setzen sich extrem souverän durch, das Local Dimming hält Blooming überraschend gut unter Kontrolle und die Farben haben sichtbar Kraft. Für OLED-typisch perfekte Schwarztrennung, große Blickwinkel oder maximale Bewegungsschärfe muss man weiter in eine andere Technik oder in eine höhere Preisklasse schauen. Auch die HDR-Abstimmung ab Werk trifft nicht in jeder Einstellung sofort die Referenz. Das sind aber ehrliche Kompromisse eines sehr hellen VA-Mini-LEDs, keine K.o.-Kriterien.
Für Gamer ist der C8L ebenfalls attraktiv: 4K144, VRR, FreeSync Premium Pro, sehr niedriger Input Lag und die volle HDMI-2.1-Bandbreite auf allen vier Eingängen sind eine extrem seltene Kombination. Die VRR-Eigenheiten mit Nvidia-PCs bei bestimmten Bildraten sollte TCL noch per Firmware im Blick behalten. Wer mit PS5, Xbox Series X oder einem auf 120/144 Hz laufenden PC spielt, bekommt trotzdem ein sehr direktes und beeindruckend helles Gaming-Bild.
Der wichtigste Rat zum Schluss gilt dem Preis. Der C8K bleibt ein sehr guter Fernseher. Ist der Vorgänger in der gewünschten Größe spürbar günstiger, kann man ihn weiterhin ohne Bauchschmerzen kaufen. Er liefert auch 2026 noch eine starke Bildqualität und sehr gute Gaming-Funktionen. Sobald der Preisabstand kleiner wird, ist der C8L die bessere Wahl: mehr Helligkeit, die besseren Farbreserven, vier HDMI-2.1-Ports und die insgesamt modernere Plattform machen ihn zum runderen Gerät. TCL verteidigt damit seine vielleicht größte Stärke: sehr viel Premium-TV fürs Geld.
POSITIV
Extrem hohe HDR-Spitzenhelligkeit und sehr helles Realbild.
Sehr gutes Local Dimming mit tiefem Schwarzwert und wenig Blooming.
SQD-Panel mit starkem Farbvolumen, besonders bei hohen Helligkeiten.
Vier HDMI-2.1-Eingänge mit voller Bandbreite inklusive eARC.
Gaming-Vollausstattung bis 4K144 / Full HD 288 Hz bei sehr niedrigem Input Lag.
Unterstützt Dolby Vision, HDR10+, HLG, Filmmaker Mode und IMAX Enhanced.
Flottes Google TV, große App-Auswahl und gute, beleuchtete Fernbedienung.
Audio für einen Flat-TV ordentlich, mit kompletter eARC-Formatbasis.
Weiterhin herausragendes Preis-Leistungs-Potenzial.
NEGATIV
HDR-Abstimmung priorisiert ab Werk Wirkung vor Referenztreue.
Blickwinkel bleiben für ein VA-LCD nur mittelmäßig.
Direkte Reflexionen und leichte Lichtartefakte können sichtbar sein.
Pixelreaktion bei sehr schnellen Bewegungen durchschnittlich, leichte Schlieren möglich.
VRR mit Nvidia-PC bei 4K60 sowie vereinzelt 120-Hz-/60-fps-Konstellationen nicht ganz sauber.
Integrierter Klang ersetzt keine gute Soundbar oder Anlage.
Google-TV-Werbung auf dem Homescreen nicht komplett abschaltbar.
Stromverbrauch bei HDR und Gaming naturgemäß hoch.
Apple TV hat seine 99-Cent-Aktion wieder deutlich ausgebaut: Aktuell lassen sich mehr als 70 Filme für jeweils nur 0,99 Euro ausleihen. Darunter befinden sich einige überraschend aktuelle und durchaus sehenswerte Titel.
Mit dabei sind unter anderem das Drama „Kleine Dinge wie diese“ mit Cillian Murphy, „Greenland 2“ mit Gerard Butler, der Horrorfilm „The Exorcism“ mit Russell Crowe sowie „The Cut“ mit Orlando Bloom. Auch „The Gentleman“, „Influencer 2“, „Azrael: Angel of Death“, „Fog of War“ und „The Apology“ gehören zur aktuellen Auswahl.
Bei einem Preis von nur 99 Cent kann man sich damit problemlos den Sonntag verschönern – oder schon einmal ein paar Filme für die kommenden kälteren Tage sichern. Wichtig dabei: Nach dem Ausleihen bleiben die Filme 30 Tage in der Apple-TV-Mediathek. Sobald ein Titel erstmals gestartet wurde, bleiben anschließend 48 Stunden, um ihn beliebig oft anzusehen. Nicht gestartete Leihfilme verschwinden nach Ablauf der 30 Tage automatisch aus der Mediathek.
Bei mehr als 70 Titeln dürfte diesmal für fast jeden Geschmack etwas dabei sein.
Aktuelle 99-Cent Leihfilme (in 4K UHD) auf Apple TV:
*Die Produktauswahl aktualisiert sich automatisch. Wenn ihr einen Titel nicht mehr vorfindet, ist dieser in der Regel im Preis gestiegen.
In dieser Aufstellung findest du 50 Veröffentlichungen
Wer lieber dauerhaft zugreifen möchte, findet in unserer Übersicht derApple TV 4K-Neuheiten und Chartsregelmäßig die wichtigsten neuen und beliebtesten 4K-Titel. Zusätzlich sammeln wir auf einer eigenen Aktionsseite 4K-Filme ab 3,99 Euro zum Kaufen – ideal für alle, die ihre digitale Filmsammlung günstig erweitern möchten.
Der Markt für Smart-TVs steht vor schweren Zeiten, denn die Auslieferungen schrumpfen. Gleichzeitig wächst das Premium-Segment.
So prophezeien die Marktforscher von Omdia Research, dass der weltweite Markt für Fernsehgeräte 2027 leicht schrumpfen dürfte: um 1 %. Parallel sollen allerdings die Auslieferungsmengen von Premium-TVs um 9,3 % steigen. So wollen sich offenbar viele Hersteller eher auf hochpreisige Modelle fokussieren.
RGB Mini LED wächst, Mini LED steigt ab
Vor allem RGB Mini LED sehen die Analysten im Aufwind. Bis 2030 könnten LCD mit dieser Technik im Premium-Bereich 49 % der Marktanteile halten. Zeitgleich rechnet man damit, dass klassische LED-Beleuchtungen bei hochpreisigen TVs kaum noch eine Rolle spielen werden. Und auch Mini LED sieht man da eher auf dem absteigenden Ast. Die Technologie könnte jedoch in der Einstiegs- und Mittelklasse weiterhin einen Platz haben.
Premium-TVs: RGB Mini LED könnte deutlich wachsen.
Im Übrigen rechnet Omdia Research zum Premium-Segment Fernsehgeräte mit Preisen jenseits der 1.000 US-Dollar. OLED-Modelle könnten da ebenfalls leicht Marktanteile verlieren, dürften aber nicht so stark unter dem erwarteten Aufschwung von RGB Mini LED leiden wie Mini LED und LED-TVs. Vor allem Nordamerika dürfte dabei das Wachstum antreiben.
Für Einstiegs-TVs wird die Luft dünner
Hingegen könnte die Speicherkrise dafür sorgen, dass es im Bereich für Einstiegs-TVs ein immer schmaleres Angebot gibt – bei weniger attraktiven Preisen. Ursache ist laut Omdia Research die Speicherkrise. Gerade bei Einstiegsmodellen machen RAM und Speicherplatz mittlerweile einen erheblichen Teil der Materialkosten aus. Es fällt den Herstellern in jenem Bereich schwer, noch sinnvolle Preis-Leistungs-Verhältnisse zu finden.
Folgerichtig wollen sich dann eben auch immer mehr Hersteller lieber auf hochpreisigere Fernsehgeräte setzen. Bedenkt aber, dass das alles nur Prognosen sind. Sollte z. B. die KI-Base patzen, könnte sich das Blatt auch wieder wenden.
Sony hat für die PlayStation 5 QSSR vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine neue Technik für KI-Upscaling.
QSSR steht für Quick Spectral Super Resolution. Dabei handelt es sich nicht etwa um einen Ersatz für PSSR alias PlayStation Spectral Super Resolution, sondern um eine Ergänzung. Denn während PSSR weiterhin der PlayStation 5 Pro vorbehalten bleibt und die Flaggschiff-Technik darstellt, erreicht QSSR die reguläre PS5. Es handelt sich also im Grunde um eine abgespeckte Technik, die weniger Rechenleistung benötigt und daher auch für die Standard-PS5 geeignet ist.
QSSR startet zunächst in zwei Games
Allerdings muss QSSR von den Entwicklern aktiv in ihre Spiele eingebunden werden. Es sind also Patches notwendig, damit die KI-Upscaling-Technik auch zum Zuge kommt. Zunächst steht die Funktion daher nur in den beiden First-Party-Spielen „Marvel’s Wolverine“ und „Ghost of Yōtei“ stramm. Laut Sony erhalten aber ab sofort auch Drittentwickler Zugriff auf QSSR, um es für ihre Games zu nutzen. Schon bald könnten wir da also mehr zu sehen bekommen.
Laut Sony ist Quick Spectral Super Resolution (QSSR), wie auch schon PSSR, aus dem Project Amethyst hervorgegangen. Dabei handelt es sich um eine Kooperation mit AMD. Das KI-Upscaling soll dabei zu einer gesteigerten Bildqualität führen. Gleichzeitig betonen die Japaner, dass PSSR der Goldstandard bleibe. Wer also das beste Upscaling genießen möchte, bleibt auf eine PlayStation 5 Pro angewiesen. Letztere ist aktuell allerdings weitgehend ausverkauft.
Wird „GTA VI“ QSSR nutzen?
Ein hochkarätiger Titel, der wohl für QSSR prädestiniert wäre, ist natürlich das am 19. November 2026 erscheinende „Grand Theft Auto VI“ alias „GTA VI“. Es könnte alles andere als ein Zufall sein, dass Sony seine neue Upscaling-Technik für die PlayStation 5 etwas mehr als einen Monat vor dem Launch des Spiels vorgestellt hat. Zumindest uns würde es nicht wundern, wenn das kommende Spiel von Rockstar als eines der ersten Drittentwickler-Games QSSR einbindet.
Aktuellen Schätzungen zufolge werden die PlayStation 6 und Xbox Next mehr als 1.000 Euro kosten. Doch ergibt eine Konsolengeneration dann überhaupt noch Sinn?
Die hohen Preise könnten zustande kommen, weil weder Microsoft noch Sony mehr gewillt sind Verluste beim Verkauf ihrer Konsolen in Kauf zu nehmen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Preise für RAM und Speicherplatz innerhalb der letzten Monate mehr als vervierfacht haben. Entsprechend sind bereits z. B. Streaming-Player, Notebooks und eben auch aktuelle Spielekonsolen deutlich teurer geworden. Genau das wird auch die kommende Konsolengeneration betreffen.
Sony könnte die PlayStation 6 später veröffentlichen als erwartet
Sony selbst hat wegen dieser schwierigen Lage bereits erklärt, noch gar keinen festen Erscheinungszeitraum für die PlayStation 6 im Auge zu haben. Microsoft hat ebenfalls noch keinen festen Launchzeitraum genannt. Allerdings haben die Redmonder schon verraten, dass ihre nächste Xbox mit dem Codenamen Project Helix eine Premium-Plattform zum entsprechenden Preis sein werde. Da schon die Xbox Series X mit Disc-Laufwerk inzwischen satte 799,99 Euro kostet, muss man sich nicht weit aus dem Fenster lehnen, um für das Nachfolgemodell 1.000 Euro oder mehr vorherzusagen.
Die nächste Xbox (Codename Helix) soll mehr Leistung bieten als die Sony PlayStation 6.
Zumal die nächste Xbox voraussichtlich 40 % mehr Leistung bieten könnte als die PlayStation 6. Doch das alles wird wenig nutzen, wenn sich kaum ein Gamer mehr die Konsolen leisten kann oder will. Hier sollte nicht vergessen werden, dass die Hauptzielgruppe immer noch junge Menschen bleiben. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben zumeist mehr Zeit, aber weniger Geld als Erwachsene mitten im Erwerbsleben. Für sie werden Preise von 1.000 Euro oder mehr besonders schwer zu schlucken sein.
Generation „Fortnite“ belächelt Konsolen immer stärker
Gleichzeitig schrumpft der Markt für Konsolen eher. Viele junge Spieler zocken inzwischen ihre Free-to-Play-Titel wie „Fortnite“ bevorzugt mobil oder am PC. Das eingeschränkte bzw. starre Konsolenökosystem reizt sie immer weniger. Kommt dann ein Preis von 1.000 bis 1.500 Euro als weitere Hürde hinzu, fällt die Entscheidung leicht, die nächste Konsolengeneration links liegen zu lassen. Das könnte für Microsoft und Sony ein erhebliches Problem werden.
Im Ergebnis wird es für die Hersteller in der aktuellen Wirtschaftslage sehr schwer werden, eine neue Konsolengeneration zu vermarkten. Wir rechnen inzwischen für 2027 nicht mehr mit neuen Modellen. PlayStation 6 und Xbox Next dürften wohl eher 2028 auf den Markt kommen. Ob die Preise dann verträglich oder komplett abgehoben ausfallen werden, das muss uns die Zeit zeigen.
Microsoft schaltet ab: Das Xbox Cloud Gaming funktioniert bald auf älteren Samsung-TVs nicht mehr. Die Begründung wirft jedoch Fragen auf.
Konkret sind Fernsehgeräte von Samsung aus dem Modelljahr 2020 betroffen. Wer schon einmal das Xbox Cloud Gaming an betroffenen Modellen genutzt hat, erhält eine Benachrichtigung, dass das Feature ab dem 3. November 2026 herausfallen wird. Pikant: Die Fernseher von Samsung von 2020 waren auch unter den ersten Geräten von Drittanbietern, die damals das Xbox Cloud Gaming nutzen konnten.
Microsoft verweist auf Kompatibilitätsprobleme
Jetzt behaupten die Redmonder, es gebe aufgrund technischer Upgrades des Xbox Cloud Gamings Kompatibilitätsprobleme. Das mutet jedoch etwas kurios an. Denn letzten Endes funktionierte das Game-Streaming über eine Web-App, bei der im Wesentlichen ein interaktiver Videostream übertragen wird.
Team Xbox erklärt, das Xbox Cloud Gaming funktioniere weiter an neueren TV-Modellen. Die Smart-TVs von Samsung aus dem Jahr 2020 werden aber eben bald außen vor bleiben. Das ist für bisherigen Nutzer natürlich ein Dämpfer, die sich dann nach Alternativen umsehen müssen. Alllerdings muss das nicht unbedingt direkt ein neuer Fernseher sein. Per se würde es ja genügen, z. B. einen Streaming-Player mit der Xbox-App nachzukaufen.
„Everything is an Xbox“ ist vorbei
Dabei hat Microsoft ohnehin eine Xbox-Strategie gewandelt. Die Zeit, in der man mit dem Motto „Everything is an Xbox“ hausieren ging, sind vorbei. Stattdessen versucht man wieder den Fokus auf die eigene Hardware zu richten. So bereitet man ja auch mit Project Helix bereits die nächste Konsolengeneration vor. Diese dürfte es allerdings mitten in der Speicherkrise schwer haben und könnte einen Preis von über 1.000 Euro erzielen.
Gerade deswegen wird Cloud-Gaming wohl auch für einige Spieler zu einer echten Alternative. Denn hier entfällt die kostspielige Einstiegshürde durch den Kauf von spezieller Hardware – sieht man von einem Controller und einem Bildschirm ab.
Paramount Skydance darf Warner Bros. Discovery bereits nächste Woche final übernehmen. In den USA wurde eine Einigung erzielt.
So hatte es in den USA einigen Streit um den geplanten Deal gegeben. Mehrere US-Bundesstaaten wollten gerichtlich dagegen vorgehen. Auch Kreative aus Hollywood positionierten sich klar gegen die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount Skydance. Inzwischen hat ein US-Gericht aber einen Kompromiss durchgewunken, den die unterschiedlichen Parteien ausgehandelt hatten. Zufrieden sind dennoch nicht alle.
Paramount Skydance geht Verpflichtungen ein
Zwischenzeitlich kochten die Gemüter derart hoch, dass der Chef von Paramount Skydance, Milliardärssohn David Ellison, damit drohte, Paramount Skydance aus Kalifornien abzuziehen. Stattdessen ist man nun mehrere Verpflichtungen eingegangen, um die Übernahme durchzubekommen. Beispielsweise muss Paramount Skydance nach der Übernahme mindestens 300 Mio. US-Dollar zusätzlich in die US-Filmproduktion stecken und in den ersten beiden Jahren nach dem Deal 30 Kinofilme pro Jahr veröffentlichen.
In den Jahren 3 bis 5 nach der Übernahme von Warner Bros. Discovery wird Paramount Skydance gar mindestens 32 Filme pro Jahr ins Kino bugsieren müssen. Dabei müssen die exklusiven Zeitfenster jeweils mindestens 45 Tage betragen. Obendrein muss das zusammengelegte Unternehmen die physischen Studios mindestens 5 Jahre weiter betreiben und darf sie weder verkaufen noch schließen.
Offen ist im Übrigen noch, unter welchem Namen der neue Gesamtkonzern firmieren soll. Allerdings wird sich in der Führungsebene einiges drehen. Neben David Ellison soll der ehemalige Mattel-CEO Ynon Kreiz etwa zum Co-CEO werden. Casey Bloys, bisher bei Warner Bros. Discovery für HBO verantwortlich, wird den gesamten Streaming-Bereich führen. Dabei steht schon fest, dass HBO Max und Paramount+ verschmelzen werden.
Der bisherige Warner-Chef David Zaslav wird sich hingegen offenbar verabschieden. Traurig dürfte er darüber nicht sein, denn er wird fast 600 Mio. US-Dollar in Form von direkten Zahlungen und Aktienpaketen einstreichen. Der neue, zusammengeschlossene Konzern aus Paramount Skydance und Warner Bros. Discovery wird dann Marken wie Game of Thrones, Harry Potter oder auch DC (Batman, Superman, Wonder Woman) sowie Teenage Mutant Ninja Turtles, Spongebob Schwammkopf, Top Gun oder Mission: Impossible in den Händen halten.
Viele Kreative sorgen sich aber dennoch über die Zukunft. Sie rechnen langfristig mit Kürzungen, weniger Film- und Serienproduktionen sowie abnehmender Medienvielfalt.
Warner Bros. schickt gleich fünf Horror-Kultfilme der 1980er Jahre gemeinsam ins 4K-Heimkino. Die neue „80s Horror: 5-Film Collection“ kombiniert fünf Retro-Steelbooks mit einer aufwendigen Sammlerbox, Mini-VHS-Schubern, Postern und weiteren Goodies – und ist exklusiv im Plaion Pictures Shop erhältlich.
Wer bei Horrorfilmen der 80er schwach wird, bekommt hier eine ziemlich eindrucksvolle Zeitreise geboten. Warner Bros. vereint „Poltergeist“, „The Lost Boys“, „The Shining“, „Nightmare on Elm Street“ und „Der kleine Horrorladen“ in einer gemeinsamen Ultimate Edition. Dabei geht es nicht einfach nur darum, fünf bereits bekannte 4K-Veröffentlichungen in einen Schuber zu stecken. Jeder Film erhält ein eigenes Retro-Steelbook, die zusammen in einem großen Library Case untergebracht werden. Optisch orientiert sich die komplette Edition unverkennbar an der Videotheken-Ära der 1980er Jahre.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 02:09 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Fünf Horror-Klassiker auf 4K UHD mit HDR
Alle fünf Filme liegen auf 4K Ultra HD Blu-ray mit HDR vor. Zusätzlich gehören Blu-rays zur Collection. Insgesamt kommen die Filme auf rund 540 Minuten Laufzeit. Die Auswahl deckt dabei erstaunlich viele Spielarten des 80er-Horrors ab: von Stanley Kubricks bedrückendem „The Shining“ über Tobe Hoopers übernatürlichen Klassiker „Poltergeist“ bis zum Teenie-Vampirfilm „The Lost Boys“. Mit Freddy Kruegers erstem Auftritt in „Nightmare on Elm Street“ darf natürlich auch einer der prägendsten Slasher der Filmgeschichte nicht fehlen. „Der kleine Horrorladen“ bringt schließlich noch eine ordentliche Portion schwarzen Humor und Musical-Wahnsinn mit.
Mini-VHS, Videothekenposter und Retro-Steelbooks
Das Library-Case im VHS-Look gefällt uns richtig gut und wertet die 4K Blu-ray Steelbooks der Warner Bros. „80s Horror Ultimate Collection“ so richtig auf!
Fast noch spannender als die Filmauswahl ist die Präsentation. Warner Bros. und Plaion setzen voll auf 80er-Jahre-Videotheken-Nostalgie. Zur Ausstattung gehören:
Library Case mit 5 Steelbooks
ein individuelles Retro-Steelbook pro Film
Mini-VHS-Schuber
Mini-Videothekenposter
Stickerbogen
nummeriertes Echtheitszertifikat
Dazu kommt umfangreiches Bonusmaterial. „Poltergeist“ bietet unter anderem Trailer, Making-of und Featurettes. Bei „The Lost Boys“ gibt es Audiokommentar, Deleted Scenes, Dokumentationen, Featurettes und ein Musikvideo. „The Shining“ bringt Audiokommentar, Dokumentation und Featurettes mit. Bei „Nightmare on Elm Street“ sind unter anderem Audiokommentare, alternative Enden, Dokumentation und Making-of enthalten. „Der kleine Horrorladen“ ergänzt das Paket um Audiokommentare, ein Interview mit Frank Oz, Deleted Scenes und weitere Extras.
Exklusive 4K-Sammlerbox für 199,99 Euro
Die „80s Horror: 5-Film Collection“ erscheint am 22. Oktober 2026 und kostet 199,99 Euro. Diese Ausführung wird exklusiv über den Plaion Pictures Shop angeboten. Billig ist die Edition damit sicherlich nicht. Mit fünf 4K-Klassikern, individuellen Steelbooks und dem konsequent durchgezogenen Videotheken-Look dürfte sie allerdings ziemlich genau die Zielgruppe treffen, die mit VHS, Horror-Regalen und Freddy Krueger aufgewachsen ist. Vor allem ist mit dem nummerierten Echtheitszertifikat wenigstens eine feste Limitierung sicher!
Zum 25. Jubiläum von Harry Potter fährt Warner Bros. richtig groß auf: Alle acht Filme erscheinen in einer neuen 4K-Sammleredition mit neun exklusiven Steelbooks, aufwendiger Sammlerbox und einem umfangreichen Paket an Goodies. Die „Harry Potter: 8-Film Collection – 25th Anniversary“ erscheint exklusiv im Plaion Pictures Shop.
Wer bei Harry Potter bislang auf die ultimative 4K Blu-ray-Sammlung gewartet hat, dürfte hier schwach werden. Bereits das Artwork der großen Sammlerbox macht einiges her und erinnert deutlich mehr an ein hochwertiges Sammlerstück als an eine gewöhnliche Komplettbox. Das eigentliche Highlight stecken aber im Inneren: Insgesamt neun exklusive Steelbooks befinden sich in einem Library Case. Jedes Steelbook erhält dabei ein eigenes Artwork, die Motive sind jedoch aufeinander abgestimmt. Stellt man die Steelbooks nebeneinander, gehen die Illustrationen ineinander über und ergeben ein zusammenhängendes Gesamtbild. Gerade für Sammler ist das ein ziemlich starkes Detail.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 02:09 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Alle acht Harry-Potter-Filme in 4K mit HDR10
Der Sammlerwert des Library-Case und die schicken 4K Steelbooks dürften etwas über den Preis der Harry Potter Gesamtedition hinwegtrösten.
Technisch bekommt man ebenfalls das volle Paket. Enthalten sind alle acht Filme auf 4K Ultra HD Blu-ray sowie zusätzlich auf Blu-ray – insgesamt umfasst die Edition 16 Discs. Alle Filme basieren auf 4K-Mastern und werden mit HDR10 präsentiert. Bei der deutschen Synchronfassung kommt durchgehend DTS-HD Master Audio 5.1 zum Einsatz. Wer die Filme im englischen Original schaut, bekommt sogar bei allen acht Teilen eine DTS:X-Tonspur geboten. Damit enthält die Box die komplette Filmreihe von „Harry Potter und der Stein der Weisen“ bis „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ mit einer Gesamtlaufzeit von rund 1.132 Minuten.
Postkarten, Art Cards, Hogwarts-Bauplan und mehr
Detailansicht der Harry Potter 8-Film-Collection im Library Case, 4K Steelbooks sowie Bonusinhalte und Goodies.
Warner Bros. belässt es zum Jubiläum nicht bei neuen Steelbooks. Zum Lieferumfang gehören zusätzlich Postkarten im Reiseplakat-Design, Stickerbögen und Art Cards. Dazu gibt es eine Entwicklerkarte mit Wechselbild-Effekt, ein großes Poster mit dem Bauplan von Schloss Hogwarts sowie ein weiteres Poster der Winkelgasse. Abgerundet wird die Sammleredition durch ein nummeriertes Echtheitszertifikat.
alle 8 Harry-Potter-Filme
16 Discs mit 4K UHD und Blu-ray
9 exklusive Steelbooks im Library Case
Postkarten im Reiseplakat-Design
Stickerbögen und Art Cards
Entwicklerkarte mit Wechselbild-Effekt
Hogwarts-Bauplan als Poster
Poster der Winkelgasse
nummeriertes Echtheitszertifikat
Harry Potter 25th Anniversary Edition exklusiv bei Plaion
Viele werden sich erst einmal nicht trauen, die Harry Potter 4K-Ultimate-Edition zu öffnen. Die Versuchung ist aber groß =)
Die Harry Potter: 8-Film Collection – 25th Anniversary erscheint am 22. Oktober 2026 und kostet 299,99 Euro. Besonders wichtig für Interessenten: Diese Ausführung ist exklusiv über den Plaion Pictures Shop erhältlich. Preislich ist das natürlich eine Ansage. Dafür bekommt man allerdings nicht einfach die bekannten Filme in einer neuen Umverpackung, sondern eine der bislang aufwendigsten Harry-Potter-Heimkinoeditionen – inklusive eigenständiger Steelbook-Artworks, großer Sammlerbox und ungewöhnlich umfangreichem Goodie-Paket.