Sharp wechselt die Plattform seiner Smart-TVs. Machte man bislang mit TiVo gemeinsame Sache, so wechselt man nunmehr zu Titan OS von Philips.
Damit wird einerseits für TiVo die Luft dünner, während andererseits Titan OS der Marke Philips, dahinter steckt der chinesische Hersteller TP Vision, gestärkt wird. Das passt auch zur laufenden Strategie hinter der Plattform. So hat auch Philips selbst in diesem Jahr Titan OS erstmals deutlich breiter eingesetzt – etwa auch für seine Oberklasse-Fernseher mit OLED und RGB Mini LED.
Titan OS könnte an Zugkraft gewinnen
Zuvor hatte Philips Titan OS nur in der Einstiegs- und Mittelklasse verwendet. In diesem Jahr aber schiebt man die Plattform endgültig ins Rampenlicht. Dafür hat man sich dann auch weitgehend von Google TV verabschiedet. Der Schwachzug überrascht nicht: Werbeeinnahmen werden immer wichtiger für TV-Hersteller und mit einem System aus eigener Hand hat Philips bzw. TP Vision da deutlich mehr Möglichkeiten.
Titan OS wird auch im Philips OLED911 zum Einstaz kommen.
Auch in Sachen Apps hat Titan OS aufgeholt – erst diese Woche ist beispielsweise Apple TV hinzugestoßen. Sharp wiederum könnte von TP Vision bessere Konditionen erhalten haben als von TiVo und deswegen den Wechsel angestoßen haben. Im TV-Segment zählt Sharp eher zu den kleineren Herstellern. Offen ist noch, wann Sharp denn die ersten Fernsehgeräte mit Titan OS veröffentlichen könnte.
Titan OS greift Tizen, webOS und Co. an
Im Markt für Fernsehgeräte dominieren aktuell die Plattformen Google TV|Android TV, Tizen und webOS. Allerdings hat in Europa zuletzt auch VIDAA von Hisense deutlich an Fahrt aufgenommen. Mal sehen, wo sich Titan OS am Ende platzieren wird. Konkurrenz belebt das Geschäft und für Kunden ist es insofern gut, dass mehrere Anbieter sich gegenseitig unter Druck setzen.
HDMI 2.2 soll ab 2027 erste Fernseher ausstatten. Doch es droht zum Start zunächst wieder einmal viel Kuddelmuddel.
Finalisiert worden, ist HDMI 2.2 ja bereits im letzten Jahr. Der Nachfolger von HDMI 2.1 verdoppelt unter anderem die maximale Bandbreite von 48 auf 96 Gbps. Das große Aber: Es wird auch Geräte mit nur 64 oder 80 Gbps geben. Bedauerlicherweise dürften die Hersteller aber jeweils identisch mit HDMI 2.2 werben. Für Kunden dürfte also oft kaum ersichtlich sein, ob das vollwertige HDMI 2.2 an Bord ist bzw. welche Abstriche es gibt.
HDMI 2.2 ersetzt HDMI 2.1
Wir kennen das Spielchen vom Umstieg von HDMI 2.0 auf HDMI 2.1: Das HDMI Forum will mittelfristig komplett von der Zertifizierung für HDMI 2.1 abrücken und nur noch für HDMI 2.2 zertifizieren. Eine derartige Strategie hat aktuell z. B. dazu geführt, dass viele Beamer sich mit HDMI 2.1 schmücken, obwohl sie lediglich eARC bieten – weder ALLM (Auto Low Latency Mode) noch VRR (Variable Refresh Rate) oder 4K bei 120 Hz. In Zukunft dürften uns entsprechend viele Devices mit offizieller Unterstützung für HDMI 2.2 erwarten, die aber nur absolute Kernfunktionen des Standards anbieten.
Die wichtigsten Features des HDMI 2.2-Standards auf einem Blick || Bild: HDMI Licensing
Kabel für HDMI 2.2 soll es noch in diesem Jahr geben. Sie sollen als „Ultra96“ vermarktet werden, in Anlehnung an die maximale Bandbreite von 96 Gbps. Erste Fernseher mit HDMI 2.2 kommen aber erst ab 2027 in den Handel. Ob hier wieder, wie 2019 bei HDMI 2.1, LG Electronics als erster Hersteller voranpreschen wird? Oder werden dieses Mal eventuell chinesische Anbieter wie Hisense und TCL schneller sein?
Gamer sollten die Datenblätter genau studieren
Vor allem Spieler sollten dabei genau hinschauen, um vor dem Kauf zu ergründen, ob HDMI 2.2 mit 64, 80 oder 96 Gbps unterstützt wird. Denn wer z. B. ein unkomprimiertes Bildsignal mit 4K bei 240 oder gar 480 Hz verwenden will, wird dies nicht mit 64 Gbps erreichen können. PC-Gamer und potenzielle Käufer von Next-Gen-Konsolen sind also auf Transparenz der TV-Hersteller bzw. kritische Tests angewiesen.
Warner Bros. wird alle Staffeln der HBO-Serie „Sopranos“ auf 4K Ultra HD Blu-ray veröffentlichen. Das Set erscheint noch in diesem Jahr, am 8. Dezember 2026.
Ihr kennt das Spielchen: Zunächst hat der Vertrieb die Komplettbox zu „Sopranos“ nur für die USA angekündigt. Da die DVDs und Blu-rays jedoch auch in Deutschland erschienen sind und Warner Bros. üblicherweise solche bekannteren Serien-Sets auch international vertreibt, stehen die Chancen auf eine dt. Veröffentlichung sehr gut. Enthalten sind in diesem Paket dabei alle sechs Staffeln der renommierten Dramaserie von HBO.
„Sopranos“: Hoher Preis für die 4K-Discs
Der Preis für „Sopranos“ auf 4K Ultra HD Blu-ray ist allerdings nicht von schlechten Eltern. Umgerechnet ca. 125 Euro kostet der Import aktuell bei ersten Händlern. Für Kritik sorgt bei ersten Beobachtern, dass die Hülle wie eine Art Buch aufgebaut ist. Dabei werden die Discs direkt auf die Papier- bzw. Pappeinschübe geschoben. Diese Art der Verpackung macht die einzelnen Discs nicht nur umständlich entnehmbar, sondern sorgt auch schnell für Kratzer.
„Sopranos“ erscheint im Dezember 2028 erstmals auf 4K Ultra HD Blu-ray.
„Sopranos“ hat über seine Laufzeit über 20 Emmy Awards gewonnen und zementierte den Premium-Sender HBO als eine der wichtigsten Anlaufstellen für hochwertiges Serien-Entertainment. Der Hauptdarsteller James Gandolfini wurde ebenfalls durch die Serie weltbekannt. In dem Set wird auch bekanntes und neues Bonusmaterial enthalten sein. Nach aktuellem Stand wird das Set neben HDR10 auch Dolby Vision für das Bild bieten.
Weitere HBO-Serien in Planung?
Aktuell machen sich einige Nutzer auch Hoffnungen, dass Warner Bros. nach „Sopranos“ noch weitere Serienklassiker aus dem HBO-Fundus auf UHD Blu-ray veröffentlichen könnte. Beispielsweise denkt man da an „Six Feet Under“. Die Serie gibt es zwar bei digitalen Anbietern in HD, auf Disc ist sie aber lediglich als schnöde DVD-Fassung zu haben. Hier kann man aber nur spekulieren, denn vielleicht nutzt man „Sopranos“ auch als eine Art Testballon, um zu schauen, wie sich ältere TV-Serien von HBO so auf Disc machen.
„Grand Theft Auto VI“ erscheint zwar auch als physische Version für PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Disc-Sammler dürften von Rockstars Umsetzung allerdings wenig begeistert sein: In der Verpackung befindet sich lediglich ein Download-Code – einen Datenträger gibt es nicht.
Update September 2026: Inzwischen hat Rockstar Games selbst Klarheit geschaffen. Die als „physisch“ bezeichnete Version von „Grand Theft Auto VI“ enthält ausschließlich einen Download-Code für das Spiel. Eine Disc befindet sich ausdrücklich nicht in der Verpackung. Die Code-in-Box-Version soll bereits ab dem 12. November 2026 erhältlich sein, damit Käufer das Spiel vor dem eigentlichen Launch am 19. November vorab herunterladen können. Damit haben sich frühere Hoffnungen auf eine klassische Disc-Version zum Marktstart vorerst erledigt. Quelle: Rockstar Games Customer Support
Originalmeldung: „GTA VI“ erscheint am 19. November 2026 sowohl rein digital als auch als physische Version. Doch die Box, die ihr im Handel kaufen könnt, wird nur einen Download-Code enthalten. Deswegen dürft ihr die Ladenversion schon ab dem 12. November 2026 mitnehmen, da zu jenem Zeitpunkt auch der Preload beginnen wird. Wer auf eine echte Disc-Variante gehofft hatte, kann aber nun offenbar doch aufatmen.
Zuletzt aktualisiert am 10. Oktober 2026 um 05:54 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 10. Oktober 2026 um 05:58 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Disc-Version von „Grand Theft Auto VI“ erscheint offenbar im Dezember 2026
Die polnische Website PPE hatte schon Monate zuvor korrekt vorausgesagt, dass zum Launch keine Disc-Version von „GTA VI“ in den Handel kommen würde. Jetzt bestätigt sie, dass jedoch im Dezember 2026 eine solche folgen soll. Obendrein hat auch der Kundendienst von Rockstar Games mehreren Benutzern mitgeteilt, dass nach der Code-in-a-Box-Version noch eine Disc-Variante in den Handel kommen wird.
Somit soll die Code-in-a-Box-Version von „Grand Theft Auto VI“ offenbar nur die Erstauflage darstellen. Sobald diese dann abverkauft ist, wird das Spiel auch noch als Disc zur Verfügung stehen. Warum diese Strategie? Man mutmaßt, dass Rockstar Games so Leaks vermeiden möchte. Obendrein merzt man so zum Launch komplett den Gebrauchtmarkt aus.
Drastische Unterschiede zwischen Standard- und Ultimate-Edition
Wir möchten zudem noch betonen, dass es bei „GTA VI“ ungewöhnlich extreme Unterschiede zwischen der Standard- und der Ultimate Edition gibt. Erstere kostet 79,99 und letztere 99,99 Euro. Die Ultimate Edition bietet Zugriff auf exklusive In-Game-Items und sogar Shops. Etwa stehen bestimmte Kleidungsgeschäfte, Tatoo-Läden und sogar Garagen zur Modifikation des Fahrzeugs nur Käufern der Ultimate Edition offen.
Einige Shops öffnen sich nur für Käufer der Ultimate Edition von „GTA VI“.
Es sind sogar einige Missionen exklusiv an die Ultimate Edition gebunden. So sollen einige Missionen, die sich um Gangs und Infiltrationen drehen, nur in der teureren Variante zur Verfügung stehen. Im Grunde kann man fast sagen, dass eigentlich die Ultimate Edition die vollwertige Standard-Edition sein sollte, so umfangreich sind die daran gebundenen Boni.
Den Verkaufszahlen von „Grand Theft Auto VI“ dürfte das kaum schaden. Analysten rechnen mit 40 bis 50 Mio. verkauften Exemplaren im ersten Erscheinungsjahr.
Zuletzt aktualisiert am 10. Oktober 2026 um 05:54 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 10. Oktober 2026 um 05:58 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Microsoft erhöht ab 1. August 2026 (wieder) den Preis der Xbox Series X|S. Das Modell mit 2 TByte Speicherplatz nimmt man sogar ganz aus dem Angebot.
Es ist wohl zu erwarten gewesen: Vor einigen Wochen hatte Sony die Preise aller Versionen der PlayStation 5 um satte 100 Euro erhöht. Jetzt ist nach mehreren Preiserhöhungen wieder Microsoft am Zug. So steigen die Preise der Spielekonsolen Xbox Series X|S ab dem 1. August 2026 weltweit. Allerdings machen die Redmonder noch keine Angaben zur genauen Höhe der Preiserhöhung in Europa.
Xbox Series X mit 2 TByte wird gestrichen
Klar ist, dass die Xbox Series X mit 2 TByte Speicherplatz gänzlich aus dem Programm genommen wird. Microsoft verkauft nur noch bestehende Exemplare ab. Wiederum werden die Xbox-Konsolen mit 512 GByte Speicherplatz 100 US-Dollar teurer. Varianten mit 1 TByte steigen sogar um 150 US-Dollar im Preis. Für Europa bzw. Deutschland dürften analog wohl Preiserhöhungen von 100 bzw. 150 Euro greifen.
Als Begründung nennt Microsoft, sicherlich für niemanden eine Überraschung, die explodierenden RAM- und Speicherpreise. Diese hätten sich in den letzten Monaten fast verdreifacht. Bis Herbst 2027 rechnet man mit einer weiteren Verdopplung. Entsprechend habe man keine andere Wahl, als die Preise anzupassen.
Die Xbox-Sparte muss einen Neuanfang wagen.
Um Kunden dennoch günstige Einstiegsoptionen zu bieten, will man etwa in den USA „Buy now, pay later“-Angebote forcieren. Letzten Endes senkt das aber nicht den Preis, sondern drückt euch in Ratenzahlungsverträge. Obendrein will man verstärkt auf Refurbished-Konsolen setzen, die dann natürlich mit Abschlägen zu haben sein werden.
Schlechte Zeiten für die Xbox
Pikant ist, dass Microsoft einerseits selbst unter der Speicherkrise leidet, aber auch zu den Verursachern zählt. Schließlich ist man selbst sehr aktiv im KI- und Datenzentren-Bereich. Bessere Zeiten erwarten Spieler wohl erst ab 2028. Vorher ist laut Herstellern und Marktbeobachtern nicht mit einer Entspannung am Markt zu rechnen.
LGs neue Sound Suite wird durch die aktuelle Cashback-Aktion erstmals etwas günstiger. Beim Kauf ausgewählter Komponenten könnt ihr euch bis zu 100 Euro zurückholen. Besonders spannend ist das für alle, die sich ein flexibles Dolby-Atmos-Setup mit Soundbar, kabellosen Lautsprechern und Subwoofer aufbauen möchten.
Mit der LG Sound Suite versucht der Hersteller, klassischen Heimkino-Sound deutlich flexibler zu machen. Statt AV-Receiver, Lautsprecherkabeln und fester Aufstellung setzt LG auf ein modulares System mit Dolby Atmos FlexConnect. Im Mittelpunkt stehen die LG Sound Suite H7 Soundbar, die kabellosen M7- und M5-Lautsprecher sowie der W7 Wireless Subwoofer. Genau diese Produkte rücken durch die aktuelle Cashback-Aktion nun preislich stärker in den Fokus.
Der Claim ist diesmal recht einfach: LG Sound Suite Soundbar und Lautsprecher dank Cashback-Aktion erstmals günstiger. Beim Kauf der H7 Soundbar gibt es 100 Euro Cashback, beim M7-Lautsprecher 50 Euro Cashback und beim W7 Subwoofer 75 Euro Cashback. Der kompaktere M5-Lautsprecher ist leider nicht Teil der Cashback-Aktion, bleibt aber weiterhin die günstigere Option für kleinere Setups oder dezente Surround-Erweiterungen.
LG Sound Suite: Diese Modelle sind in der Cashback-Aktion
Wichtig: Das Cashback wird nicht direkt an der Kasse abgezogen, sondern muss nach dem Kauf über die entsprechende LG-Aktionsseite beantragt werden. Achtet deshalb unbedingt auf die Teilnahmebedingungen, den Kaufzeitraum und die Frist für den Upload des Kaufbelegs. MediaMarkt weist bei den Aktionsprodukten aktuell darauf hin, dass LG-Aktionsgeräte bis zum 31. August 2026 gekauft und die Kaufbelege bis zum 15. September 2026 hochgeladen werden müssen.
Die LG Sound Suite H7 ist die zentrale Soundbar im modularen Sound Suite-System.
Die LG Sound Suite H7 ist die zentrale Komponente des Systems. Sie kann klassisch unter dem Fernseher platziert werden, funktioniert aber auch als Basis für ein größeres Dolby-Atmos-FlexConnect-Setup. LG bewirbt die H7 als All-in-One-Soundbar mit Alpha-11-AI-Prozessor, integrierten Subwoofern und Passivradiatoren. Damit soll bereits die Soundbar allein ein deutlich räumlicheres Klangbild liefern als die meisten integrierten TV-Lautsprecher. Spannend wird die H7 aber vor allem im Zusammenspiel mit weiteren Sound-Suite-Komponenten. In Kombination mit M7, M5 und W7 kann das System deutlich weiter ausgebaut werden. LG spricht bei einem erweiterten Setup sogar von bis zu 13.1.7-Kanal-Sound. Für Filme, Serien, Gaming und Sportübertragungen ist das natürlich eine andere Hausnummer als eine einfache Soundbar-Lösung, die nur den TV-Ton etwas aufpoliert. Durch die Cashback-Aktion sinkt der effektive Preis der H7 von 999 Euro auf 899 Euro. Damit bleibt das System zwar weiterhin im Premium-Segment, wird aber zumindest ein Stück attraktiver für alle, die ohnehin über ein flexibles Heimkino-Setup nachdenken.
W7 Subwoofer: Mehr Tiefbass für Filme, Gaming und Sport
Der LG Sound Suite W7 Subwoofer erweitert das Setup um kräftigen Tiefbass.
Der LG Sound Suite W7 Wireless Subwoofer ist die passende Ergänzung für alle, denen bei einer Soundbar allein der letzte Druck im Bassbereich fehlt. Gerade bei Blockbustern, Sportübertragungen, Gaming-Sessions oder Musik sorgt ein separater Subwoofer dafür, dass der Sound nicht nur breiter, sondern auch körperlicher wirkt. Explosionen, Stadionkulissen oder tiefe Soundtrack-Momente bekommen mehr Fundament. LG setzt beim W7 auf einen kabellosen Subwoofer, der sich in das Sound-Suite-System integrieren lässt. Dadurch muss der Basswürfel nicht zwingend direkt neben dem Fernseher stehen, sondern kann flexibler im Raum platziert werden. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil Bass stark von der Aufstellung und dem Raum abhängt. Über Dolby Atmos FlexConnect und die LG ThinQ App soll das System die Komponenten automatisch besser aufeinander abstimmen. Der W7 kostet aktuell 599 Euro. Durch das Cashback von 75 Euro landet ihr effektiv bei 524 Euro. Wer die H7 Soundbar bereits ins Auge gefasst hat, sollte den Subwoofer auf jeden Fall mit einplanen, denn gerade er macht aus dem Setup deutlich mehr als nur eine „bessere TV-Lautsprecherlösung“.
M7 und M5: Flexible Lautsprecher für mehr Raumgefühl
Der LG Sound Suite M7 Lautsprecher erweitert das System kabellos um mehr Räumlichkeit.
Die kabellosen LG Sound Suite M7 und M5 sind für alle interessant, die mehr Raumgefühl aus ihrem Setup herausholen möchten. Der M7 ist dabei die kräftigere Variante und eignet sich besonders für größere Wohnzimmer oder Setups, bei denen links und rechts im Raum zusätzliche Klangquellen platziert werden sollen. Durch die Cashback-Aktion gibt es auf den M7 aktuell 50 Euro zurück, wodurch der effektive Preis von 399 Euro auf 349 Euro fällt. Der M5 ist die kompaktere Alternative und bleibt mit 249 Euro günstiger, nimmt aber leider nicht an der Cashback-Aktion teil. Für kleinere Räume oder dezente Surround-Erweiterungen kann der M5 trotzdem die passendere Wahl sein. Wer jedoch maximale Ersparnis aus der aktuellen Aktion ziehen möchte, fährt mit dem M7 besser, da hier der Cashback-Vorteil direkt mitgenommen werden kann. Gerade im Doppelpack machen die Lautsprecher Sinn. Zwei M7- oder zwei M5-Lautsprecher können für mehr Breite, Tiefe und ein deutlich räumlicheres Klangbild sorgen. In Kombination mit H7 und W7 entsteht so ein Setup, das sich stärker an den eigenen Raum anpassen lässt als viele klassische Soundbar-Systeme.
Welche LG TVs unterstützen den vollen Funktionsumfang?
Den vollen Umfang der LG Sound Suite nutzt ihr mit DAFC-fähigen LG Fernsehern. Dazu zählen bei den aktuellen Modellen vor allem die LG OLED evo C5- und G5-Serien. Ab 2026 wird die Unterstützung auf weitere Modelle ausgeweitet, darunter LG OLED / OLED evo B6, C6, G6 und W6 sowie LG Micro RGB TVs. Auch DAFC-fähige LG QNED-Modelle sollen eine Rolle spielen. Wichtig ist: Nur mit einem kompatiblen LG TV kann die Sound Suite ihre FlexConnect-Fähigkeiten voll ausspielen und Lautsprecher teilweise sogar direkt mit dem Fernseher verbinden. Ohne passenden TV bleibt die H7 Soundbar die zentrale Komponente des Systems. Mit ihr lassen sich M7, M5 und W7 dennoch zu einem modularen Sound-Suite-Setup verbinden. Wer bereits einen aktuellen LG OLED besitzt oder den Kauf eines neuen LG TVs plant, sollte die Sound Suite aber besonders im Blick behalten, da Bild und Ton hier stärker zusammengedacht werden als bei klassischen Soundbar-Lösungen.
Dolby Atmos FlexConnect: Der eigentliche Vorteil der Sound Suite
Der große Unterschied zu vielen anderen Soundbar-Systemen ist Dolby Atmos FlexConnect. Statt jeden Lautsprecher nach klassischem Heimkino-Lehrbuch exakt aufstellen zu müssen, erkennt das System die Position der einzelnen Komponenten und optimiert die Wiedergabe entsprechend. Das ist vor allem für normale Wohnzimmer spannend, in denen Lautsprecher selten perfekt symmetrisch platziert werden können. Ihr könnt also mit der H7 Soundbar starten, später den W7 Subwoofer ergänzen und anschließend mit M7- oder M5-Lautsprechern weiter ausbauen. Genau dieser modulare Ansatz macht die Sound Suite interessant. Sie ist kein günstiges Einsteiger-System, aber eine deutlich wohnraumfreundlichere Alternative zu einem klassischen AV-Receiver-Setup mit vielen Kabeln.
Apple hat heute die Preise vieler Produkte drastisch erhöht. Getroffen hat es bedauerlicherweise auch den Apple TV 4K.
Letzteren empfehlen wir eigentlich gerne. So handelt es sich um einen der letzten Streaming-Player, der euch mit relativ wenig Werbung konfrontiert, ein aufgeräumtes Interface nutzt und auch ausreichend Leistung für komplexere Apps wie Kodi und Plex mitbringt. Doch angesichts der jüngsten Preiserhöhung ist es gar nicht mehr so einfach, den Apple TV 4K weiterhin anzupreisen.
Apple TV 4K: Topmodell kostet jetzt fast 300 Euro
So kostet der Apple TV 4K der neuesten Generation (2022) ab sofort mit 64 GByte Speicherplatz 229 Euro. Der alte Preis lag bei 152,99 Euro. Das entspricht einer deutlichen Preiserhöhung um rund 50 %! Hart getroffen hat es auch die höherwertige Version mit 128 GByte und Ethernet-Port. Hier ist der Preis von 179,99 auf inzwischen 299 Euro geklettert. Prozentual entspricht das einer Preissteigerung um stolze 66 %.
Apple TV 4K: Das neue Modell soll endlich 2026 erscheinen.
Wer sich nun denkt: „Ok, bald soll ja eh die neue Generation erscheinen.“ Überlegt genauer, dann das sind leider extrem schlechte Vorzeichen, was die Preisgestaltung des Apple TV 4K (2026) betrifft. Eine offizielle Mitteilung zur Preiserhöhung hat Apple im Übrigen nicht herausgegeben. Sicherlich würde man die aktuelle Speicherkrise und angespannte Lieferketten als Begründung nennen.
Streicht Apple seinen Streaming-Player der nächsten Generation?
Die neuen Verkaufspreise des Apple TV 4K (2022) lassen uns sogar abwägen, ob der Hersteller aus Cupertino angesichts der aktuellen Situation vielleicht doch gar keine neue Generation mehr in diesem Jahr veröffentlichen könnte. Denn seien wir realistisch: Wer kauft noch so einen Streaming-Player für fast 300 Euro? Selbst unter den treuesten Apple-Fans dürfte der potenzielle Käuferkreis bei derlei Summen hart zusammenschrumpfen.
Einziger Lichtblick: Derzeit führen einige Händler den Apple TV 4K noch zum alten Verkaufspreis. Wer bisher auf der Kippe stand, sollte also noch schnell zuschlagen, bevor der Preis überall in die Höhe schießt.
Zuletzt aktualisiert am 10. Oktober 2026 um 05:09 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 10. Oktober 2026 um 04:55 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Infinity Vision ist das IMAX-Konkurrenzformat von Disney. Inzwischen hat der Konzern seinen ersten Push konkretisiert.
Infinity Vision ist ein Zertifizierungsprogramm für sogenannte „Premium Large Format“-Kinosäle (PLF). Für jene gibt es auch schon konkurrierende Zertifizierungsprogramme von Dolby oder 4DX und natürlich IMAX. Jetzt will auch Disney mitmischen. Besonders in den USA spielen PLF-Säle eine extreme Rolle und sorgen mittlerweile bei großen Blockbustern für fast 40 % der Einnahmen an den Eröffnungswochenenden.
Infinity Vision soll 2026 Fahrt aufnehmen
Disney wird noch 2026 mit „Avengers: Endgame Encore“ den ersten Kinofilm für Infinity Vision in die Kinos bringen. Der Marvel-Hit erhält dafür eine neue Einführung, frische Szenen und auch eine neue After-Credits-Szene. So will man beinharte Superhelden-Fans erneut in die Kinos locken. Aber auch das neue Abenteuer „Avengers: Doomsday“ soll exzessiv in Kombination mit Infinity Vision vermarktet werden.
Schenkt man Disney Glauben, dann sind bereits über 7.500 Bewerbungen von internationalen Kinobetreibern für das Zertifizierungsprogramm eingegangen. Man sei aktuell intensiv dabei, jene durchzugehen und zu prüfen. Freilich müssen die Säle einige technische Anforderungen erfüllen. Beispielsweise müssen sie ein immersives Tonformat wie mindestens Dolby Surround mit 7.1-Klang oder Dolby Atmos bieten. Obendrein müssen sie eine Helligkeit von mindestens 14 Footlambert in 2D und / oder 6 Footlambert in 3D bieten. Sollte euch die Einheit wundern: Footlambert ist vor allem in den USA zur Beurteilung von Kinosälen relevant.
Interessieren sich die Zuschauer wirklich für Infinity Vision?
Offen ist, ob sich hierzulande wirklich so viele Kinogänger für Infinity Vision interessieren werden. Disney bleibt jedenfalls unbeirrt und will eine starke Marke aufbauen. Von Kinobetreibern kann man dann Geld für die Zertifizierung nehmen bzw. Aufschläge für Infinity Vision. Letztere können dann auch die Säle von den Kunden kassieren. Ob letztere aber wirklich ein besseres Erlebnis erhalten, nur weil ein bestimmtes Markenlogo am Saaleingang prangt?
Es gibt interessante neue Film-Vorbesteller auf 4K Ultra HD Blu-ray. Sichert euch die limitierten 4K Steelbooks des neuen DC-Comics Kinohits „Supergirl“, die Collectors Edition des Musikfilms „Hamilton“, den Thriller „Obsession“ oder Wüsten-Action mit „Desert Warrior“.
Supergirl (2026):
Supergirl kann bereits auf 4K Ultra HD Blu-ray als Standard- & Steelbook-Variante vorbestellt werden.
„Supergirl“ bringt 2026 die nächste große DC-Heldin ins Heimkino. Im Mittelpunkt steht Kara Zor-El, die sich auf einer interstellaren Rachemission befindet. Für Sammler wird der Titel besonders spannend, da bereits mehrere Heimkino-Varianten für das 4. Quartal 2026 angekündigt wurden. Neben klassischen Standard-Ausgaben auf 4K UHD, Blu-ray und DVD sollen auch zwei 4K-Steelbook-Varianten erscheinen. Finale technische Details zur Disc-Ausstattung, etwa zu HDR-Formaten, Tonspuren oder Bonusmaterial, stehen zwar noch aus, man darf jedoch von 4K UHD mit HDR10 und Dolby Vision und ggf. Dolby Atmos in Deutsch und Englisch ausgehen. Warner hält sich bei seinen DC-Releases ja selten qualitativ zurück.
Der Umfang der Hamilton 4K Blu-ray Collectors Edition sollte recht umfangreich ausfallen.
„Hamilton“ zählt zu den einflussreichsten Musical-Phänomenen der letzten Jahre und verbindet die Geschichte des US-Gründervaters Alexander Hamilton mit Hip-Hop und klassischem Broadway-Theater. Für Heimkino- und Musical-Fans wird der Titel 2026 besonders interessant, da der Mitschnitt der gefeierten Broadway-Produktion erstmals als 4K Collector’s Edition erscheint. Technisch ist die kanadische bzw. nordamerikanische 4K-Ausgabe bereits mit HDR10, Dolby Vision und englischem Dolby Atmos bestätigt worden. Jetzt wurde auch eine deutsche Variante als umfängliche Collectors Edition angekündigt, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet!
Obsession: Du sollst mich lieben als Standard 4K Blu-ray
„Obsession: Du sollst mich lieben“ entwickelt sich 2026 vom kleinen Horror-Überraschungshit zum spannenden Heimkino-Titel. Im Mittelpunkt steht der introvertierte Bear, der sich wünscht, dass seine beste Freundin Nikki seine Gefühle erwidert. Doch sein verlangen schlägt schnell in Besessenheit um. Es gibt erste Hinweise, dass die 4K Blu-ray mit HDR10 und Dolby Vision ausgestattet ist. Beim Ton sollte man sich dagegen nicht auf eine große deutsche Dolby-Atmos-Spur einstellen. Wahrscheinlicher ist ein klassischer 5.1-Mix, etwa in Dolby Digital 5.1 oder DTS 5.1.
Desert Warrior – Wüstenkrieger auf 4K UHD Blu-ray.
„Desert Warrior – Wüstenkrieger“ Sand in euer Heimkino. Der Action-Abenteuerfilm spielt vor rund 1.500 Jahren auf der Arabischen Halbinsel und erzählt von einem Kampf gegen die brutale Herrschaft des Kaisers Kisra II. Capelight veröffentlicht den Film voraussichtlich ab dem 27. August 2026 als Standard-Varianten auf 4K UHD, Blu-ray und DVD. Die 4K-Disc bietet HDR10. Dolby Vision ist offenbar nicht an Bord, dafür gibt es deutschen und englischen DTS-HD Master Audio 5.1.
XGIMI erweitert sein Heimkino-Portfolio um zwei neue Beamer: Der Elfin Flip Laser und der Elfin Flip 4K setzen auf RGB-Triple-Laser-Technologie, Google TV und kompakte Bauweise, wobei besonders der Elfin Flip 4K mit 4K-Auflösung, 1.600 ISO-Lumen und Gaming-Funktionen wie 120 Hz, VRR und ALLM Interesse wecken dürfte.
So bringt XGIMI mit dem Elfin Flip 4K erstmals auch einen portablen 4K-Laserprojektor auf den Markt. „Portabel“ muss man hier aber in Anführungsstriche setzen, denn das Gerät benötigt Netzstrom. Es handelt sich also mitnichten um einen mobilen Beamer. Da der Projektor jedoch nur 1,5 kg wiegt und gerade einmal 24,5 cm breit ist, lässt er sich eben z. B. bei Bedarf leicht vom Wohn- ins Schlafzimmer verlegen und umgekehrt.
XGIMI Elfin Flip 4K: Ein Beamer für Gamer?
Der Elfin Flip Laser und der Elfin Flip 4K, die beiden neuen Modelle der Reihe, setzen auf RGB-Triple-Laser-Technologie. Zudem verwenden beide Google TV als Plattform. Das heißt, ihr könnt ab Werk ganz ohne weitere Zuspieler Streaming-Apps für z. B. Amazon Prime Video, Disney+ oder auch Netflix beanspruchen. Für den Ton verbaut XGIMI zudem direkt Lautsprecher von Harman Kardon.
Der XGIMI Elfin Flip 4K lockt Gamer mit einem 120-Hz-Modus.
Zu beachten ist, dass auch der XGIMI Elfin Flip 4K zwar formal ein 4K-Signal ausgibt, nativ aber mit einer vielfach geringeren Auflösung arbeitet. Wie in dieser Preisklasse üblich, kommt Pixel-Shifting zum Einsatz. Auch die Farbraumabdeckung von 110 % für BT.2020 spielt eher in der Theorie eine Rolle. Solche Werte erreichen Beamer nur unter absoluten Idealbedingungen, die im Alltag keine Rolle spielen.
Interessanter ist da der angegebene Helligkeitswert von 1.600 ISO-Lumen, der den Beamer auch bei ein wenig Umgebungslicht noch brauchbar machen sollte. Obendrein beherrscht der Beamer einen Gaming-Modus mit 120 Hz – bei auf 1080p reduzierter Auflösung. Sogar ALLM (Auto Low Latency Mode) und VRR (Variable Refresh Rate) wirft XGIMI für den Elfin Flip 4K da in die Waagschale.
Das kostet der XGIMI Elfin Flip 4K
Die Aufstellung erleichtert euch der XGIMI Elfin Flip 4K zum einen über seinen optischen Zoom mit einem Projektionsverhältnis von 0,98 bis 1,3:1. Darüber hinaus unterstützt Intelligent Screen Adapt (ISA) unter anderem Autofokus, automatische Trapezkorrektur, Bildausrichtung, Hinderniserkennung und Wandfarbanpassung für den Projektor.
Solltet ihr Interesse haben: Die neue Elfin-Flip-Serie ist ab dem 15. Juli 2026 erhältlich. Der Elfin Flip 4K wird für 999 Euro, der Elfin Flip Laser für 799 Euro angeboten. Ergänzt wird das Portfolio durch den bereits verfügbaren Elfin Flip Plus für 499 Euro. Vorbestellungen sind ab heute möglich. Wer sich zu einer Preorder hinreißen lässt, erhält als Dreingabe kostenlos eine portable 70-Zoll-Leinwand. Unten seht ihr dabei noch einmal die Eckdaten der drei Modelle von XGIMI im Vergleich.
Modell
Elfin Flip Plus
Elfin Flip Laser
Elfin Flip 4K
Preis
499 €
799 €
999 €
Auflösung
1080p
1080p
4K
Lichtquelle
LED
RGB Triple Laser
RGB Triple Laser
Helligkeit
500 ISO‑Lumen
1.600 ISO‑Lumen
1.600 ISO‑Lumen
Kontrast
4.000:1
10.000:1
20.000:1
Audio
2 × 3 W XGIMI
7 W Harman Kardon
7 W Harman Kardon
Gaming‑Funktionen
–
–
VRR, ALLM, 1 ms Latenz
Optischer Zoom
–
–
0,98–1,3:1
PS: Zu den Amazon Prime Days hat XGIMI bereits mehrere Premium-Modelle der Horizon 20 und die mobilen Projektoren MoGo 4 teils drastisch im Preis gesenkt!