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HBO Max und Paramount+ verschmelzen: Paramount macht bereits eine Ansage

HBO Max und Paramount+ werden zu einer Plattform verschmelzen. Das hat Paramount bereits offiziell angekündigt.

So hat der CEO von Paramount Skydance, David Ellison, erklärt, dass HBO Max und Paramount+ nach Abschluss der Übernahme von Warner Bros. Discovery zu einer einzelnen Streaming-Plattform verschmelzen werden. Wie der vereinte Dienst sich dann nennen soll und wie sich der Zusammenschluss auf die Preise auswirken könnte, ist offen. Klar ist, dass man generell die Marke HBO erhalten will, wie Ellison bestätigt hat.

HBO Max + Paramount+ = Paramax?

Dabei werden sich natürlich auch weitere Fragen klären müssen, etwa wie man Bestandskunden dann umziehen will und was diese übergangsweise zahlen müssen. Denn eins dürfte wohl sicher sein: Die verschmolzene Plattform aus HBO Max und Paramount+ dürfte mehr kosten als aktuell die separaten Dienste. Derzeit rechnet man damit, dass Paramount sich für einen gänzlich neuen Namen entscheiden dürfte, um HBO dann als Untermarke weiterzuführen.

Paramount ist sich dabei des guten Rufs von HBO bewusst, weswegen man an der Marke festhalten will. HBO hat viele Premium-Serien wie „Die Sopranos“, „Game of Thrones“ oder auch „The White Lotus“ ins Leben gerufen. Doch bevor Paramount sich ans Eingemachte machen kann, müssen ohnehin noch zahlreiche Kartellbehörden rund um den Globus die Übernahme absegnen. Da könnte es natürlich auch noch Auflagen geben.

HBO Max hat bereits mehrere Namensänderungen hinter sich

Dabei hat HBO Max ja bereits verschiedene Iterationen durchgemacht. So hatte HBO anno dazumal mit HBO Go bereits eine Streaming-Option im Angebot, was sich dann später zu HBO Now weiterentwickelte, vergleichbar mit Skys WOW. Später legte man dann wiederum mit HBO Max los, taufte den Streaming-Dienst aber nach einiger Zeit zu Max um.

Max wird wieder zu HBO Max.
Max wird wieder zu HBO Max.

Aus Max ist inzwischen wieder HBO Max geworden. Mal sehen, wie die nächste Bezeichnung der Plattform nach der Verschmelzung mit Paramount+ lauten wird. Vielleicht schließt sich ja mit „Paramount Max“ der Kreis.

PlayStation 5 Pro: Endlich ordentliches 4K-Bild dank PSSR 2.0

Die PlayStation 5 Pro nutzt mit PSSR eine kontroverse Upscaling-Technik. Doch die 2. Generation scheint der erhoffte Quantensprung zu sein.

PSSR alias PlayStation Spectral Super Resolution ist eine Upscaling-Technik von Sony, die exklusiv an der PlayStation 5 Pro zur Verfügung steht. Im PC-Bereich bieten auch AMD, Intel und Nvidia mit FSR, DLSS und XeSS vergleichbare Lösungen an. PSSR hat allerdings für Kontroversen gesorgt. In einigen Spielen wie „Final Fantasy VII: Rebirth“ oder „Stellar Blade“ liefert die Technik hervorragende Ergebnisse, in anderen wie „Silent Hill 2“ sieht das Bild mit PSSR schlechter aus als mit simpleren Lösungen ohne Machine Learning. Die 2. Generation soll hier Abhilfe schaffen.

PSSR 2.0 kommt in „Resident Evil Requiem“ zum Einsatz

So kommt PSSR 2.0, Sony nennt die Technik allerdings offiziell nicht so, bereits im frischen Titel „Resident Evil Requiem“ zum Einsatz. Als Basis dienen die Entwicklungen aus dem Projekt Amethyst, für das Sony eng mit AMD kooperiert hat. Beispielsweise soll aus dieser Zusammenarbeit für den PC-Bereich auch schon FSR 4 hervorgegangen sein. Zu PSSR 2.0 will Sony wiederum noch im Verlauf des März 2026 deutlich mehr verraten.

PlayStation Spectral Super Resolution bietet in der 2. Generation eine deutlich verbesserte Bildqualität.
PlayStation Spectral Super Resolution bietet in der 2. Generation eine deutlich verbesserte Bildqualität.

So will man im Verlauf des Monats über ein Firmware-Update eine neue Funktion auf die PlayStation 5 Pro bringen. Denn es soll über die Systemeinstellungen dann möglich werden, PSSR 2.0 auch in Titeln zu erzwingen, welche nur die 1. Generation verwenden. Dann sollten also auch zahlreiche bereits erhältliche Games deutlich profitieren.

PSSR schließt langsam zu DLSS und FSR auf

Auch wenn die 2. Generation für einen erheblichen Sprung steht, haben in vielen Punkten weiterhin FSR und DLSS im Direktvergleich die Nase vorne. Insbesondere die Technik von Nvidia genießt einen exzellenten Ruf. Doch im Konsolensegment dürfte PSSR in Sachen Upscaling nun ganz an der Spitze rangieren.

Paramount übernimmt Warner Bros. – Netflix kapituliert

Warner Bros. Discovery lässt den Deal mit Netflix platzen. Stattdessen reicht man am Ende doch Paramount Skydance die Hand.

Das hätte man nicht mehr erwarten können: Wochenlang hatte Paramount Skydance Warner Bros. Discovery geradezu bedrängt und sogar einen feindlichen Übernahmeversuch eingeläutet. Dabei hatte das Hollywood-Studio bereits einen Deal mit dem Streaming-Dienst Netflix besiegelt. Doch jetzt kommt alles anders, denn die Übernahmevereinbarung mit Netflix platzt. Tatsächlich erhält Paramount Skydance aufgrund eines nachgebesserten Angebots den finalen Zuschlag.

Netflix zieht sich aus dem Bieterkampf zurück

Netflix hätte zwar die Chance gehabt, Paramount Skydance abermals zu überbieten, hat dem aber noch vor Verstreichen der Frist eine Absage erteilt. Vielmehr erklärte der Co-CEO Ted Sarandos, dass man Warner Bros. Discovery als „nice to have“ aber nicht als „must have“ einstufe. Daher wolle man nicht um jeden Preis den Deal abschließen und ziehe sich jetzt eben zurück. Die Aktionäre des Streaming-Dienstes haben das übrigens eher positiv aufgenommen – der Aktienkurs von Netflix stieg um 10 %.

Warner Bros. Discovery pokert hoch in der Übernahmeschlacht.
Warner Bros. Discovery pokert hoch in der Übernahmeschlacht.

Zumal Netflix nicht mit leeren Händen von dannen zieht. Denn Paramount Skydance hatte sich im Vorfeld bereiterklärt, die festgelegte Entschädigung von 2,8 Mrd. US-Dollar an Netflix für Warner Bros. Discovery zu blechen, sollte der Deal mit dem Streaming-Dienst platzen. Für Paramount Skydance wird das Ganze generell ein teurer Spaß, denn man hatte seine Offerte zuletzt auf 31 US-Dollar pro Aktie erhöht.

Für Warner Bros. Discovery hat sich das Pokern gelohnt

Großer Gewinner ist am Ende Warner Bros. Discovery, denn der Preis ist durch das Gerangel zwischen Netflix und Paramount Skydance weiter in die Höhe geschossen. Ein wenig blamabel mag für Netflix allerdings sein, dass man sogar schon eine E-Mail an seine Abonnenten verschickt hatte, welche die kommende Übernahme abfeierte und entsprechenden Content für das Streaming-Angebot ankündigte. Dazu wird es jetzt natürlich gar nicht mehr kommen.

Stattdessen ist davon auszugehen, dass langfristig Paramount+ und HBO Max verschmelzen dürften. Bis es so weit kommen kann, müssen sich aber nun erstmal mehrere Kartellbehörden mit der Prüfung der Übernahme beschäftigen bzw. diese absegnen.

„A Knight of the Seven Kingdoms“ erscheint im Juni 2026 auf 4K Ultra HD Blu-ray

Die Serie „A Knight of the Seven Kingdoms“ erscheint noch in diesem Jahr auf 4K Ultra HD Blu-ray. Fans müssen nicht mehr allzu lange warten.

So hat Warner Bros. die Veröffentlichung der 1. Staffel zu „A Knight of the Seven Kingdoms“ für den 16. Juni 2026 bestätigt. Zumindest gilt dieser Termin für die USA, wo Amazon.com das Set auch bereits zu einem Preis von 34,98 US-Dollar anbietet. Wir nehmen allerdings stark an, dass der Vertrieb die 4K Ultra HD Blu-ray auch in Deutschland auf den Markt bringen wird.

„A Knight of the Seven Kingdoms“ umfasst nur 6 Episoden

So handelt es sich bei „A Knight of the Seven Kingdoms“ um ein Spin-off von „Game of Thrones“. Ähnlich wie das Prequel „House of the Dragon“ spielt auch diese Serie noch vor den Ereignissen von „Game of Thrones“, allerdings nur etwa 90 Jahre. Obendrein ist die Geschichte wesentlich bodenständiger, denn man erzählt nicht die Geschichte großer Königshäuser und Kriege um den Eisernen Thron, sondern die eines armen Heckenritters, der sich durch die Welt schlagen muss.

Dabei kam „A Knight of the Seven Kingdoms“ bei Fans und Kritikern sehr gut an und scheint für viele der sehenswertere Ableger von „Game of Thrones“ zu sein. Die Serie läuft exklusiv bei HBO Max im Streaming. Schon bald wird es aber eben auch eine Disc-Veröffentlichung geben. Neben der 4K Ultra HD Blu-ray kommen natürlich auch eine DVD sowie eine Blu-ray auf den Markt.

4K-Release mit HDR10 und Dolby Vision

Die Discs zu „A Knight of the Seven Kingdoms“ sollen die Serie mit allen sechs Episoden in 4K-Auflösung sowie HDR10 und Dolby Vision enthalten. Dazu kommen zahlreiche Bonusmaterialien wie die Dokus bzw. Kurz-Dokus „Building A Knight of the Seven Kingdoms“,  „Welcome to A Knight of the Seven Kingdoms“ (Extended) und „A Knight in the Making“. Auch ein Blooper-Reel ist bereits gesetzt.

Die 4K UHD Blu-ray zu "A Knight of the Seven Kingdoms" erscheint im Juni 2026.
Die 4K UHD Blu-ray zu „A Knight of the Seven Kingdoms“ erscheint im Juni 2026.

Wir nehmen an, dass eine deutschsprachige Version des Sets ebenfalls im Juni oder spätestens Juli 2026 erscheinen dürfte. Schließlich hat Warner Bros. auch schon „Game of Thrones“ und „House of the Dragon“ hierzulande auf Ultra HD Blu-ray ausgewertet.

„DOA: Dead or Alive“ und „Fluss der Mörderkrokodile“ ab sofort in limitierten 4K Mediabooks vorbestellbar

Nameless veröffentlicht mit „DOA: Dead or Alive“ und „Fluss der Mörderkrokodile“ zwei B-Movie-Klassiker, die ab sofort in limitierten und nummerierten 4K Blu-ray Mediabooks vorbestellt werden können. Solange der Vorrat reicht!

Zwei B-Movies mit Kultstatus werden von Nameless Medien erstmalig auf 4K Ultra HD Blu-ray in den Handel gebracht. Beide Filme erscheinen in unterschiedlichen Mediabook-Varianten, wobei alle Editionen streng limitiert und durchnummeriert sind. „DOA: Dead Or Alive“ gibt es in vier Versionen, vom italienischen Horrorklassiker „Der Fluss der Mörderkrokodile“ gibt es insgesamt fünf Varianten, wobei eine Edition wohl exklusiv über EYK Media vertrieben wird. „DOA: Dead Or Alive“ präsentiert sich in einem neuen 4K-Master und DTS-HD MA 5.1 Surround Sound in Deutsch und Englisch. Eine HDR-Aufwertung ist bislang nicht bekannt/kommuniziert:

DOA: Dead Or Alive in vier limitierten 4K Blu-ray Mediabook-Varianten (nummeriert)
DOA: Dead Or Alive in vier limitierten 4K Blu-ray Mediabook-Varianten (nummeriert)
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Der italienische Klassiker „Der Fluss der Mörderkrokodile“ basiert ebenfalls auf einem neuen 4K-Master, welches aus einer Abtastung der Originalnegative stammt. Dieses wurde laut Informationen von Nameless auch mit HDR10 aufgewertet. Die deutsche und italienische Tonspuren liegen dafür „nur“ als DTS-HD MA 2.0 (Mono) ab:

Der Fluss der Mörderkrokodile in vier limitierten 4K Blu-ray Mediabook-Varianten (nummeriert)
Der Fluss der Mörderkrokodile in vier limitierten 4K Blu-ray Mediabook-Varianten (nummeriert)
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Philips Hue Bridge Pro ausprobiert: Lohnt sich das Upgrade?

Der Hersteller Signify hat in der zweiten Jahreshälfte 2025 die Philips Hue Bridge Pro veröffentlicht. Wir haben uns die neue Schaltzentrale für smarte Heimbeleuchtung für euch im Kurztest angeschaut.

Die reguläre Hue Bridge gibt es schon seit vielen Jahren. Sie bleibt auch weiter fester Teil des Angebots von Signify. Doch die Hue Bridge Pro bringt einige Mehrwerte mit sich. So verfügt das neue Modell etwa nicht nur jetzt über Wi-Fi und kann daher flexibler ins Heimnetzwerk eingebunden werden, es wird in Verbindung mit USB-C-Stromversorgung genutzt. Auch unterstützt die Pro-Version die Verwaltung von deutlich mehr Leuchtmitteln, sodass in vielen Haushalten die Notwendigkeit entfallen könnte, eine zweite Bridge zu verwenden.

Mit der Hue Bridge lassen sich etwa „nur“ bis zu 50 Leuchtmittel verwalten, mit der Pro-Variante sind es bis zu 150, also die dreifache Menge. Es können zudem mehr Zubehörgeräte und Szenen Verwendung finden. Zielgruppe sind also Nutzer, die im Smart-Home zu den Enthusiasten zählen und voll im Ökosystem von Signify aufgehen. Dafür steigt aber natürlich auch der Verkaufspreis. Kostet die Standardversion 59,99 Euro (UVP), so liegt die Philips Hue Bridge Pro bei 89,99 Euro. Ob sich dieser Aufschlag lohnt, hängt eben ganz von euren Anwendungsszenarien ab.

Funktion Hue Bridge Pro Hue Bridge
Farbe Schwarz Weiß
Anschlüsse RJ45 (Ethernet) + USB-C RJ45 (Ethernet) + DC-Hohlstecker
Max. Anzahl Leuchtmittel bis zu 150 bis zu 50
Max. Anzahl Zubehörgeräte bis zu 50 ca. 1 bis 20
Max. Anzahl Lichtszenen bis zu 500 ca. 200
Geschwindigkeit Lichtszenen 5× schneller Basis
Prozessor 1.7 GHz Quad-Core Cortex A-35 CPU/GPU Ältere Lösung
MotionAware (Lampen als Bewegungsmelder) Ja Nein
Netzwerkanbindung WLAN oder LAN/Ethernet LAN/Ethernet
Verschlüsselung ZigBee Gesamtes System Pro Gerät
Zukunftssicherheit Ja Offen
Preis (UVP) 89,99 Euro 59,99 Euro

Die Tabelle oben zeigt euch noch einmal die wichtigsten Eckdaten der Philips Hue Bridge Pro im Vergleich mit dem Standardmodell. Dabei fällt auch eine weitere, neue Funktion auf: MotionAware. Dieses Feature erlaubt es euch, die vernetzten Leuchtmittel als Bewegungsmelder zu nutzen. Voraussetzungen: Im jeweiligen Raum müssen mindestens drei Hue-Leuchtmittel bzw. Lampen zum Einsatz kommen.

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Praxistest der Philips Hue Bridge Pro

Signify verspricht, neben den bereits erwähnten Upgrades, dass die Philips Hue Bridge Pro auch für schnellere Reaktionen im Smart-Home sorgen soll. Tatsächlich konnten wir feststellen, dass Leuchtmittel nach Einbindung des neuen Modells flotter reagieren. Im Übrigen können beim Einrichtungsprozess auch alle Einstellungen von der alten Bridge auf das Pro-Modell umgezogen werden. Dabei werden dann die Leuchtmittel und eingerichtete Szenen und Co. übernommen. Das hat in unserem Test auf Anhieb geklappt. Voraussetzung ist natürlich, dass ihr die alte Bridge noch während der Einrichtung der Bridge Pro mit dem Netzwerk verbunden haltet.

Links sieht man die Hue Bridge Pro, rechts die "alte" Standard-Bridge.
Links sieht man die Hue Bridge Pro, rechts die „alte“ Standard-Bridge.

Auch im Doppelbetrieb kann man die beiden Geräte nicht verwechseln, da die neue Hue Bridge Pro schwarz ist. Ansonsten sind Form und Größe aber nahezu identisch mit dem älteren Modell. Hinter den Kulissen ein Vorteil für die Sicherheit im Smart-Home: Die Verschlüsselung ist verbessert worden. Was aber eben eine enorme Hilfe ist, ist die Wi-Fi-Schnittstelle. Dadurch muss die neue Bridge nicht mehr direkt in der Nähe eines Routers oder Repeaters platziert werden. In unserem Testzeitraum haben wir die Bridge Pro jedoch weitgehend per Ethernet-Kabel verbunden, um Fehlerquellen auszuschließen. Denn freilich kann die Stabilität theoretisch bei einer kabellosen Verbindung eher schwanken.

Die Hue Bridge Pro lässt sich per Ethernet oder Wi-Fi ins Netzwerk einbinden.
Die Hue Bridge Pro lässt sich per Ethernet oder Wi-Fi ins Netzwerk einbinden.

Motion Aware hat im Übrigen bei uns im Test gut funktioniert, wir können aber erklären, dass dies nicht bei allen Anwendern so sein wird. Denn wo eure Bewegungen erkannt werden, hängt direkt von der Platzierung der Leuchtmittel bzw. Lampen ab Die erkennen quasi Veränderungen der kabellosen Signalkette, die durch euren Körper verursacht werden. Mit der Bewegungserkennung könnt ihr dann bestimmte Routinen verbinden. Beispielsweise könnt ihr einrichten, dass eine Lampe sich einschalten soll, sobald ihr den Flur nachts betretet. Da aber eben nur Bewegungen erkannt werden, die sozusagen zwischen zwei Leuchtmitteln bzw. Lampen erfolgen, ist das immer so eine Sache. Ihr könnt euch das wie einen unsichtbaren Stolperdraht vorstellen, der die Meldung im Hintergrund auslöst. Und der muss eben an der richtigen Stelle aufgespannt sein. Nützt euch also z. B. nur was im passenden Szenario.

Wer also im Smart-Home dedizierte Bewegungssensoren einsetzt, sollte diese nicht zu vorschnell einmotten, denn die werden oft ihre Daseinsberechtigung behalten.

Fazit: Kleine, aber feine Neuheiten

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Ansonsten arbeitet die Philips Hue Bridge Pro weitgehend im Hintergrund, genau so, wie sie sollte: Das Beste, was man von so einem Produkt sagen kann, ist, dass man es nicht aktiv bemerkt. Die Bridge Pro nutzt wie die Hue-Lampen und -Leuchtmittel, sodass sie euer WLAN nicht „zumüllt“. In unserem Test hatten wir keinerlei Verbindungsprobleme oder sonstige Auffälligkeiten. Stattdessen stießen wir auf eine erhöhte Reaktionsfreude im Smart Home und konnten MotionAware einsetzen. Dabei gilt: Je mehr Produkte ihr von Hue bereits besitzt, desto mehr werdet ihr von der Bridge Pro profitieren.

Philips Hue Spatial Aware erlaubt noch flexiblere Lichtszenen - nur in Kombination mit der Hue Bridge Pro.
Philips Hue Spatial Aware erlaubt noch flexiblere Lichtszenen – nur in Kombination mit der Hue Bridge Pro.

Ehrlicherweise muss man aber auch sagen: Bei kleineren Haushalten muss schon ein großer Hang zur Verwendung von Zubehör und eine Vorliebe zu ausgefuchsten Szenen bestehen, damit die Hue Bridge Pro ihre Mehrkosten rechtfertigt. Aber: Signify liefert inzwischen auch verstärkt exklusive Funktionen für das neuere Modell. Dazu zählen z. B. die neuen Spatial-Aware-Szenen, welche mit der älteren Standard-Bridge nicht mehr möglich sind. Denn dabei werden innerhalb einer Szene verschiedene Einzeleinstellungen für eure Leuchtmittel angelegt – siehe das Bild oben.

Die Hue Bridge Pro lohnt sich für Smart-Home-Enthusiasten.
Die Hue Bridge Pro lohnt sich für Smart-Home-Enthusiasten.

Insofern verspricht die Hue Bridge Pro mehr Zukunftssicherheit. Wer also sicher sein will, dass er auch solche neuartigen Szenen verwenden kann und auf Funktionsumfang, Sicherheit und Flexibilität im Smart-Home Wert legt, kommt an der Hue Bridge Pro nicht vorbei. Zumal: Bedenkt man die Preise der Hue-Leuchtmittel, dann ist der einmalige Preisaufschlag für die Pro-Version relativ leicht verdaut. Unsere Empfehlung daher im Zweifelsfall: Haben ist besser als Brauchen, sodass die Hue Bridge Pro sich in Zukunft bezahlt machen dürfte.

(Video) Panasonic 2026 Preview: RGB Mini LED Prototyp, neue Mini LEDs und neuer OLED TV

📺 Panasonic TV-Neuheiten 2026 im Rundumschlag: OLED, QD Mini LED, QLED und klassische LED-Modelle – plus ein Blick auf spannende Prototypen wie RGB Mini LED! 🔥

In diesem Video präsentieren wir euch, was Panasonic für 2026 offiziell angekündigt hat, wie sich die Serien einordnen und wie sich unterscheiden. Ein schneller Überblick präsentiert von Panasonic. Zudem ein Einblick, was Panasonic in Zukunft plant (Prototypen).

Die erste große Hürde: RTL meldet Sky-Übernahme bei EU-Kommission an

Noch im ersten Halbjahr 2026 möchte sich RTL das Sky Deutschland Medienunternehmen einverleiben. Die erste große Hürde für die Übernahme wird derzeit mit der Überprüfung bei der EU-Kommission genommen.

Damit bei der Übernahme von Sky Deutschland durch RTL auch alles mit rechten Dingen zugeht und sich daraus kein wettbewerbsrechtlicher Nachteil für die Mitbewerber ergibt, wurde RTL jetzt bei der EU-Kommission vorstellig. Bei Übernahmen, Besitzerwechseln oder Fusionen großer Unternehmen muss gewährleistet werden, dass sich die neuen Firmierungen keine unfairen Vorteile im Markt sichern oder gar eine Monopolstellung einnehmen. RTL zeigt sich jedoch sehr zuversichtlich, dass der Deal von Brüssel durchgewinkt wird, damit die Übernahme im ersten Halbjahr 2026 abgeschlossen werden kann. Es soll einen sehr konstruktiven Austausch zwischen der Behörde und RTL geben.

Die zweite große Fusion 2026?

Nach der voraussichtlichen Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount wäre dies bereits die zweite große Fusion im Entertainment-Markt, welche sicherlich auch Auswirkungen auf das Angebot in Europa, respektive Deutschland, hätte. Wie sich das neue Medienunternehmen genau aufstellt, wie die Angebote für Neu- und Bestandskunden aussehen, wird sich wohl erst in der zweiten Jahreshälfte 2026 zeigen. Fest steht bereits, dass der RTL-Deutschland-Chef Stephan Schmitter für das gemeinsame Unternehmen verantwortlich sein wird.

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RTL übernimmt Sky Deutschland von Comcast

Sky Deutschland gehört derzeit noch zu Comcast, die auch Eigentümer des Medienunternehmens NBCUniversal sind. Sky Deutschland bereitete den Eigentümern wohl schon seit mehreren Jahren Kopfzerbrechen, da die ehemalige Pay-TV-Größe in den vergangenen 10 Jahren deutlich Federn lassen musste. Früher gab es für Live-Sport, die Fußball-Bundesliga, die UEFA Champions League usw. eigentlich nur das Angebot von Sky. Seit längerer Zeit dürfen Fußball-Lizenzen aber nicht mehr an nur einen Anbieter vergeben werden und mittlerweile gibt es mit Prime Video, DAZN, DYN usw. viele Mitbewerber, die sich um die Rechtepakete bewerben. Zudem kann Sky im Bereich Videostreaming auch nicht wirklich zum Branchenstandard aufschließen. Viele Baustellen, um die sich zukünftig RTL kümmern darf.

Samsung schiebt mehr Werbung auf euren Fernseher

Samsung führt noch mehr Werbung in seiner TV-Plattform Tizen ein. Die Neuerungen werden ab sofort innerhalb von Europa ausgerollt.

So spricht Samsung Ads, zuständig für die Integration und die Vermarktung in Tizen, von einem neuen „Immersive Carousel“, das den Homescreen „zieren“ kann. Grundlegend erlaubt es diese Diashow Werbetreibenden, gleich bis zu fünf Werbekacheln miteinander in einer einzigen Buchung zu verbinden. So kann man euch eben Werbeanzeigen mit mehreren, auf Wunsch auch zusammenhängenden Bildern präsentieren.

Samsung Tizen: Der Homescreen wird zur Werbetafel

Das neue Immersive Carousel erreicht rund 70 Mio. Smart-TVs mit Tizen in Europa. Die Kacheln wechseln dabei alle fünf Sekunden, können vom Nutzer aber auch manuell durchkämmt werden. Werbetreibende können die Kacheln entweder zu einer mehrstufigen Anzeige kombinieren oder auch je nach Kachel verschiedene Produkte bewerben. Samsung hebt dabei hervor, dass diese Werbeform besonders attraktiv sein soll.

Samsung baut die Werbung in Tizen massiv aus.
Samsung baut die Werbung in Tizen massiv aus.

Denn: Die Nutzer von Samsungs Smart-TVs in den fünf größten EU-Ländern rufen den Homescreen von Tizen im Durchschnitt fünfmal am Tag auf. Werbung, die dort platziert wird, kann also mächtig Aufmerksamkeit erhalten. Ob die am Ende immer positiv ausfällt, ist natürlich eine andere Frage. Wir haben den Eindruck, mehr und mehr User sind von dieser Werbeoffensive eher genervt.

Das steckt hinter dem Immersive Carousel

Laut Samsung Ads ist das neue Immersive Carousel vor allem für Entertainment- und Gaming-Marken gedacht, die neue Apps für Tizen bewerben wollen. Allerdings steht diese Werbeform grundsätzlich allen interessierten Firmen offen. Beispielsweise hat so auch schon eine Luxus-Herrenmarke ihre Produkte auf dem Homescreen feilgeboten.

Nun denn, wir gehen davon aus, dass viele unserer Leser diese „neue Funktion“ auf dem Homescreen nicht gerade begrüßen werden. Wundert euch jedenfalls nicht, wenn ihr damit bereits konfrontiert werdet.

YouTube Premium Lite: Zwei neue Funktionen machen das Abo endlich lohnenswert

YouTube Premium Lite erhält zwei wichtige Funktionen. Dadurch wird das Abonnement endlich zu einem wesentlich attraktiveren Deal.

Als kurze Erklärung: YouTube Premium Lite ist der kleine Bruder von YouTube Premium. Dieses Abo kostet 5,99 statt 12,99 Euro im Monat, bringt aber einige Abstriche mit sich. So fehlt der Musikstreaming-Dienst YouTube Music. Obendrein wird weniger Werbung entfernt, denn in Musikvideos bleibt sie vorhanden. Doch zwei Funktionen, die bisher YouTube Premium vorbehalten geblieben sind, schaffen es jetzt auch ins Lite-Abo.

YouTube Premium Lite: Ab sofort mit Downloads und Hintergrundwiedergabe

Konkret erhält YouTube Premium Lite jetzt die Möglichkeit, Videos für den Offline-Genuss herunterzuladen. Das ist bisher nur im teureren Premium-Abo möglich gewesen. Somit könnt ihr auch als Lite-Nutzer z. B. Videos für eine lange Zugfahrt oder einen Flug offline vorhalten. Obendrein stößt die Chance hinzu, die Hintergrundwiedergabe zu verwenden.

YouTube Premium Lite erhält ab sofort zwei neue Features.
YouTube Premium Lite erhält ab sofort zwei neue Features.

Die Hintergrundwiedergabe ist schnell erklärt. Sie erlaubt es nun auch bei einem Abonnement von YouTube Premium Lite an mobilen Endgeräten, den Bildschirm auszuschalten, sodass Videos sozusagen als ein Audiostream im Hintergrund weiterlaufen können. Auf diese lassen sich dann Videos quasi unterwegs wie einen Podcast anhören.

Das fehlt YouTube Premium Lite weiterhin

Allerdings verbleiben neben YouTube Music noch weitere Funktionen, die im Lite-Tarif nicht zur Verfügung stehen. Dazu zählen etwa die Erstellung eigener Wiedergabelisten, die Möglichkeit zur nahtlosen Wiedergabefortsetzung sowie die Hintergrundwiedergabe von Musikvideos. Letztere ist nicht via YouTube Premium Lite möglich, da Musikvideos weiterhin Werbung enthalten.

YouTube geht dabei immer härter gegen Werbeblocker und VPN-User vor. Kürzlich testete man etwa die Option, Kommentare und Videobeschreibungen für Menschen mit Adblockern zu sperren. Dass man nun versucht, YouTube Premium Lite attraktiver zu machen, ist sicherlich die logische Konsequenz.