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Paramount weint: Netflix treibt die Übernahme von Warner Bros. Discovery voran

Netflix hat sein Übernahmeangebot für Warner Bros. Discovery angepasst. So will man Paramounts feindliche Offerte vergessen machen.

Ein kleiner Rückblick: Warner Bros. Discovery (WBD) und Netflix haben in trauter Einigkeit verkündet, dass der Streaming-Dienst das traditionsreiche Hollywood-Studio übernehmen wird. Einem Dritten im Bunde passte das aber so gar nicht: Paramount Skydance. Denn eigentlich hatten auch jene Interesse an einem Deal. Milliardärsohn David Ellison war es offenbar nicht gewöhnt, ein „Nein“ zu akzeptieren, und leitete zuletzt sogar gerichtliche Schritte ein, um Warner Bros. Discovery und Netflix in die Parade zu fahren. Doch jetzt wurde der Übernahme-Deal nochmal angepasst.

Netflix macht die Übernahme zu einer All-Cash-Transaktion

Das heißt, Warner Bros. Discovery und Netflix haben den Deal im Grunde für die Aktionäre ein wenig versüßt, um sich deren Zustimmung und Wohlwollen zu sichern. Damit wird die Transaktion vereinfacht und die Beteiligten erhalten nicht am Ende Aktien von Netflix, sondern eine Auszahlung. Der gezahlte Wert pro Aktie bleibt bei 27,75 US-Dollar. Zudem sollen die Aktionäre auch noch als Bonus Aktien von Discovery Global erhalten, sobald dieser Bereich abgespalten wird.

Laut Netflix zementiere man durch die All-Cash-Transaktion einen sicheren Wert, den die Aktionäre von WBD erhalten. Die Aktionäre können über die Annahme dieses Deals bis April 2026 abstimmen. Die Unternehmensleitung unterstützt den Deal mit Netflix und rät den Aktionären entsprechend zur Mitwirkung. Dann sei eine Beschleunigung des Übernahmeverfahrens möglich und abgesichert.

Paramount Skydance dürfte schäumen vor Wut

Hingegen dürfte man bei Paramount Skydance bzw. speziell David Ellison wohl schäumen vor Wut. Denn immer noch versucht man, selbst das Ruder zu übernehmen. Doch mit der neuen Ankündigung schwinden die Chancen noch dazwischenzufunken, weiter. Unterdessen rechnen Warner Bros. Discovery und Netflix damit, dass ihr Deal innerhalb von 12 bis 18 Monaten abgeschlossen sein sollte. Denn natürlich muss man dann noch die notwendigen Zustimmungen der Wettbwerbsbehörden einholen.

Sony Bravia: Das Aus für die Fernsehgeräte, wie wir sie kennen

Sony will seine TV-Sparte ausgliedern. Zukünftig will man dafür ein eigenständiges Joint-Venture mit TCL betreiben.

Im Klartext wird sich Sony in der bisherigen Form aus dem TV-Markt verabschieden. Allerdings soll das neue Joint-Venture eben weiterhin Fernsehgeräte anbieten, die unter den Marken „Sony“ sowie „Bravia“ in den Handel kommen werden. Aktuell ist geplant, dass Sony an der neuen Firma 49 % der Anteile halten wird. Die restlichen 51 % sollen an TCL gehen, welche damit die Mehrheit hätten.

Sony Bravia: Glänzende Zukunft oder totaler Absturz?

Derzeit haben Sony und TCL im ersten Schritt eine rechtlich noch nicht bindende Absichtserklärung abgegeben. Die beiden Hersteller wollen aber noch vor Ende März 2026 eine endgültige Übereinkunft treffen. Sollte das gelingen, dann ist nach Abschluss der notwendigen rechtlichen Verfahren und Absprachen mit den Partnern vorgesehen, dass die neue Firma ab April 2027 den Betrieb aufnimmt. Im Klartext heißt das auch, dass der Neustart der Marke Bravia damit noch etwas auf sich warten lassen würde. Was das für kommende Fernsehgeräte des nächsten Jahres bedeuten könnte, ist noch offen.

Erste Leaks zu Sonys 2026 Bravia RGB-Mini-LED- und QD-OLED-TVs
Erste Leaks zu Sonys 2026 Bravia RGB-Mini-LED- und QD-OLED-TVs (Mockup)

Zu den Smart-TVs von Sony für 2026 hatte es ja schon Leaks gegeben, die werden also wohl noch im Frühjahr angekündigt und regulär auf den Markt kommen. Anschließend ist einiges denkbar. So ist offen, ob das neue Joint-Venture etwa bisherige Bravia-Modellreihen nahtlos fortführen würde oder lieber einen kompletten Neuanfang wagen würde. Etwa könnte TCL vorhaben, Samsungs QD-OLED-Technik, die im Bravia 8 II steckt, den Laufpass zu geben und eher seine eigenen RGB-OLED-Panels voranzutreiben.

Sony Image, kombiniert mit TCLs Effizienz

Laut der gemeinsamen Mitteilung sei es das Ziel, das renommierte Markenimage von Sony mit der Effizienz von TCL zu kombinieren. Wie sich das in der Praxis niederschlagen wird, bleibt abzuwarten. Die Bravia-TVs sind als hochpreisig, aber auch hochwertig bekannt. Es ist jedoch kein Geheimnis, dass Sony in Bezug auf die Verkaufszahlen schon lange nicht mehr mit den Platzhirschen LG und Samsung oder der chinesischen Konkurrenz von Hisense und TCL mithalten kann.

Samsung läutet 2026 mit seinen Mix & Match Deals ein – Cashback auf TVs und Soundbars

Samsung will wieder Smart-TVs und Soundbars mit Kombi-Cashback unter die Leute bringen. Deswegen startet man erneut seine bekannten Mix & Match Deals.

Samsung lässt also seine allseits bekannten Mix-&-Match-Deals wieder auferstehen. Dabei handelt es sich um eine Cashback-Aktion, die beim Kauf sowohl eines teilnehmenden Smart-TVs als auch einer Aktions-Soundbar Geld zurück verheißt. Der maximale Rückzahlungsbetrag liegt in diesem Fall bei 2.500 Euro. Um jene Summe einzustreichen, müsst ihr allerdings auch erst einmal viel Geld auf den Tisch legen.

Maximaler Cashback-Betrag nur beim Kauf eines RGB-Mini-LED-TVs

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So zahlt Samsung die erwähnten 2.500 Euro nur bei einem einzigen Aktionsmodell aus, dem Samsung Micro RGB MR95. Hier handelt es sich um einen LCD-TVs mit 4K-Auflösung, 115 Zoll Diagonale und einer RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. Der Hersteller selbst bietet diesen Fernseher derzeit für 27.159,52 Euro an. Auch sei erwähnt, dass an der Aktion, welche ab heute gilt, noch keine Modelle des Jahres 2026 teilnehmen – diese sind ja auch noch nicht erhältlich. Wer also auf die neuen QD-OLED S95H und S99H gehofft hatte, guckt in die Röhre. Sehr wohl dabei sind aber z. B. eben die Samsung QD-OLED S95F.

QLED, NEO QLED und OLED-TVs sind auch mit dabei!

Die Samsung Mix & Match Deals umfassen unter anderem Neo QLEDs und QD-OLEDs.
Die Samsung Mix & Match Deals umfassen unter anderem Neo QLEDs und QD-OLEDs.

Laut Samsung laufen die Mix & Match Deals ab 19. Januar 2026 und bis einschließlich 10. Mai 2026. Es nehmen auch QLED, Neo QLED und Lifestyle-TVs wie The Frame teil. Zudem lässt sich die Aktion mit „Made for Germany“ kombinieren. Diese zweite Promotion verheißt euch allerlei Gratis-Streaming-Monate bei unterschiedlichen Portalen. Wer teilnehmen will, muss im Aktionszeitraum sowohl einen berechtigten Smart-TV plus eine Soundbar kaufen und diese bis 24. Mai 2026 online auf dieser Website registrieren. Dabei müsst ihr unter anderem den Kaufbeleg hochladen, die Seriennummer eingeben und eure Bankkontodaten hinterlassen.

Mit Soundbar kombinieren und sparen!

Samsung weist darauf hin, dass nur Smart-TVs und Soundbars mit deutschem Modellcode an den Mix & Match Deals teilnehmen. Grauimporte sind also ausgeschlossen. Außerdem müsst ihr gekauften Smart-TV und Soundbar in einem Vorgang gemeinsam registrieren. Die Geräte müssen allerdings nicht zeitgleich gekauft worden sein und können auch bei unterschiedlichen Händlern erworben werden. Jeder Haushalt kann mit maximal zwei Geräten je Produktgruppe teilnehmen.

https://youtu.be/P6PwE5kQ7LM

Eine Übersicht aller teilnehmenden Modelle und der entsprechenden Cashback-Beträge findet ihr in diesem offiziellen PDF-Dokument. Die Spanne reicht von 100 Euro bis hin zu den erwähnten 2.500 Euro. Vielleicht ist ja ein Angebot für euch bei den Mix & Match Deals von Samsung dabei?

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„28 Years Later: The Bone Temple“ erscheint auf DVD, Blu-ray und 4K UHD Blu-ray (Steelbook)

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Ab sofort könnt ihr den postapokalyptischen Zombiefilm „28 Years Laser: The Bone Temple“ auf DVD, Standard Blu-ray und 4K Ultra HD Blu-ray vorbestellen. Die limitierte Steelbook-Variante ist wohl heiß begehrt und bei ersten Onlineshops bereits vergriffen. 

Wer 28 Jahre in einer Zombieapokalypse gefangen ist, der schafft sich notgedrungen ein Hobby an, welches nicht unbedingt auf fossile Brennstoffe oder Strom zurückgreift. Also wieso nicht damit beginnen, einen Tempel aus menschlichen Knochen zu bauen? Und das Beste daran: Wir können daran teilhaben! Der Film kann ab sofort auf DVD, Blu-ray und 4K UHD Blu-ray vorbestellt werden. Die ersten Kontingente der limitierten Steelbook-Variante (4K Blu-ray) sind schon vergriffen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte entsprechend nicht allzu lange auf seine Vorbestellung warten. Wir gehen jedoch schwer davon aus, dass das Steelbook auch noch bei anderen Händlern auftauchen wird, und die Standard-Variante (Keep-Case) wird es bis zum Release immer geben. Apropos Release: Der Titel wird derzeit mit einem vorläufigen Veröffentlichungsdatum 31. Dezember 2026 gelistet:

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Spezifikationen „28 Years Later: The Bone Temple“:

Bei den technischen Spezifikationen von „28 Years Later: The Bone Temple“ gibt es noch ein paar Lücken, diese können wir jedoch aufgrund unserer Erfahrung mit Sony-Filmen relativ gut schließen. So gibt es für die deutsche Synchronisation wohl nur einen DTS-HD MA 5.1-Soundmix, während der englische Originalton mit Dolby Atmos glänzen dürfte. Bei der Bildausstattung gehen wir derzeit von einem 4K-Master aus, das nicht nur mit HDR10, sonder auch mit Dolby Vision HDR wiedergegeben werden kann. Das Bildverhältnis beträgt 2,39:1 (Widescreen) und die Laufzeit 109 Minuten (beides bestätigt). Wir informieren euch, sobald Plaion Pictures / Sony Pictures die finalen Details kommuniziert.

  • Titel: 28 Years Later: The Bone Temple
  • Produktionsjahr: 2026
  • Release: vrsl. März/April 2026 (Vorläufiges Datum 31. Dezember 2026)
  • Varianten: Standard (Keep-Case) & Steelbook
  • Auflösung: 4K Ultra HD
  • HDR: vrsl. HDR10 & Dolby Vision HDR
  • Bildverhältnis: 2.39:1
  • Audio Deutsch: DTS-HD MA 5.1
  • Audio Englisch: Dolby Atmos
  • Laufzeit: 109 Minuten (Kinofassung)

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Samsung QD-OLED S95H und S99H beweisen erstmals künstlerisches Talent

Samsung läutet für seine kommenden QD-OLED-TVs eine Veränderung ein. Die S95H und S99H erhalten erstmals Zugriff auf den Art Store.

Was ist der Art Store? Den kennt ihr vielleicht von den Lifestyle-TVs der Reihe The Frame. So könnt ihr über diese Plattform teilweise kostenlos und teilweise gegen Bares Zugriff auf zahlreiche Kunstwerke erhalten. Diese lassen sich dann als Diashows bzw. Hintergrundbilder nutzen, wenn ihr den TV nicht aktiv verwendet. Die Smart-TVs von Samsung werden also durch den Art Store zu digitalen Bilderrahmen. Bald gilt das auch für die QD-OLEDs S95H und S99H.

Samsung Art Store bringt über 5.000 digitale Kunstwerke mit

Offenbar macht Samsung sich dabei keine Sorgen um Burn-in. Denn das wäre natürlich so eine Sache, wenn ein QD-OLED-TV statische Inhalte über längere Zeit anzeigt. Gestartet war der Art Store vor vielen Jahren zunächst exklusiv an den Lifestyle-Fernsehern der Reihe The Frame, erreichte dann jedoch später auch weitere Modelle wie die Neo QLED des südkoreanischen Anbieters. Mal sehen, wie sich die Kunstwerke nun auf den S95H und S99H so machen werden.

Der Samsung Art Store hält tausende von digitalen Kunstwerken vor.
Der Samsung Art Store hält tausende von digitalen Kunstwerken vor.

Die S95H und S99H von Samsung unterscheiden sich im Übrigen primär dahingehend, dass nur der S95H die One Connect Box direkt im Lieferumfang enthält. Für den S99H kann sie allerdings nachgerüstet werden. Beide Smart-TVs verwenden QD-OLED-Panels der neuesten Generation und werden mit 55, 65 und 77 Zoll Diagonale erhältlich sein. Es wird zwar auch eine Variante mit 83 Zoll geben, doch die soll dann ein RGB-Tandem-Panel von LG Display einsetzen.

Samsung plant auch die S85H und S90H

Abseits der Samsung S95H und S99H sollen auch noch die beiden Modellreihen S85H und S90H auf den Markt kommen. Jene TVs ordnen sich unterhalb der Flaggschiffe ein und werden WOLED-Panels einsetzen. Auch sie könnten den Art Store erhalten, werden aber nicht zum Launch darüber verfügen. Denkbar wäre da ein späteres Software-Upgrade. An den OLED-TVs werden generell auch einige Funktionen fehlen, welche weiterhin The Frame exklusiv vorbehalten bleiben.

So soll es an den OLED-TVs etwa notwendig sein, dass ihr die Kunstwerke, welche in einer Diashow präsentiert werden, manuell auswählt. An The Frame kann das auch automatisiert bzw. auf Zufallsbasis erfolgen. Es bleibt natürlich dabei, dass für den vollen Zugriff ein kostenpflichtiges Abonnement notwendig ist. Gratis-Nutzer müssen mit einer deutlich eingeschränkteren Auswahl an Kunstwerken leben, können aber immerhin alternativ auch eigene Bilder hochladen und verwenden.

Netflix sichert sich dank Mega-Deal Filme und Serien von Sony Pictures Entertainment

Netflix hat einen neuen Mega-Deal an Land gezogen. Man sichert sich Filme und Serien von Sony Pictures Entertainment.

Es handelt sich hier um einen sogenannten „Pay-1-Deal“. Das heißt im Klartext, dass eingeschlossene Titel nach der Kinoauswertung und digitalen wie physischen Kauf- und Leihangeboten als Erstes bzw. exklusiv  bei Netflix aufschlagen werden. Denn das Abkommen dreht sich nicht nur um Katalogtitel, sondern auch um kommende Blockbuster von Sony Pictures Entertainment.

Netflix wirkt der Fragmentierung entgegen

Die Vereinbarung zwischen Netflix und Sony Pictures Entertainment greift international – also auch in Deutschland. Es handelt sich um eine mehrjährige Vereinbarung. Bereits ab diesem Jahr wird der Deal schrittweise greifen. Allerdings wird es laut der offiziellen Pressemeldung je nach Region Abweichungen geben. Denn die regionalen Lizenzvereinbarungen von Sony Pictures Entertainment spielen auch eine Rolle.

In einigen Regionen geht es also sogar erst ab Anfang 2029 los, wie Netflix bestätigt. In beispielsweise Deutschland hat Netflix aber schon jetzt die entsprechenden Rechte an den Filmen und Serien von Sony Pictures Entertainment. Deswegen kann der Streaming-Dienst bereits Filme wie „Uncharted“, „Venom: The Last Dance“ oder auch „Spider-Man: Across the Spider-Verse“ zeigen.

Wird Netflix zu mächtig?

Da Netflix auch dabei ist, Warner Bros. Discovery zu übernehmen, sichert sich der Streaming-Dienst einen gewaltigen Katalog. Es heißt, Amazon habe ebenfalls einen deratigen Deal mit Sony Pictures Entertainment angestrebt, Netflix habe am Ende aber das lukrativere Gebot abgegeben. Kommende Blockbuster wie „The Legend of Zelda“, „Spider-Man: Beyond the Spider-Verse“ und mehr werden deswegen bei Netflix landen.

Generell wird Netflix immer mächtiger und bündelt „wie in alten Zeiten“ mehr Content. Gezahlt haben, könnte der Streaming-Dienst rund 7 Mrd. US-Dollar. Dieses Geld wird man sich vermutlich durch Preiserhöhungen wieder von den Abonnenten zurückholen.

Überraschung: OLED-TVs sind langlebiger als LCD-Fernseher

LCD-TVs gelten im Volksmund oft als langlebiger und robuster als OLED-Pendants. Doch Langzeittests beweisen nun das exakte Gegenteil.

Durchgeführt wurde das Langzeitexperiment von der Plattform Rtings.com. Die hatte 100 Fernsehgeräte von verschiedenen Marken über drei Jahre jeweils 18.000 Stunden laufen lassen. Dabei überschreitet man mit dieser Stundenzahl deutlich die übliche Nutzungszeit, die ein Fernsehgerät während seines Lebenszyklusses im Haushalt erlebt. Denn das Experiment könnte man „umrechnen“ auf vier Stunden tägliche TV-Nutzung über 12 Jahre. Da werden die meisten Fernsehgeräte aber vorher ausgetauscht.

Die Fernseher wurden „hart rangenommen“

Obendrein hatte man die Fernseher besonders stark beansprucht. Da sie täglich weniger als 8 Stunden abgeschaltet gewesen sind, wurden ihre Komponenten z. B. durch die konstante Abwärme stark beansprucht. Bereits nach 10.000 Stunden zeigte sich dabei, dass LCD-TVs mit Edge-LED-Hintergrundbeleuchtungen deutlich schneller den Geist aufgeben, als Direc-LED- und Mini-LED-Modelle. Nach 18.000 Stunden hatten dabei 20 von 100 TVs komplett den Geist aufgegeben. 24 weitere litten unter teilweisen Ausfällen.

Im Langlebigkeits-Test standen vorrangig die TVs von LG und TCL gut da.
Im Langlebigkeits-Test standen vorrangig die TVs von LG und TCL gut da.

Das häufigste Problem: Teilweise Ausfälle der Hintergrundbeleuchtungen. Das hat 34 % aller LCD-TVs mit LED-Beleuchtungen betroffen. Zudem gab es vielfach Probleme mit der Homogenität des Bildes. 60 % der Edge-LED-TVs bzw. der LCDs ohne Local Dimming wiesen Schäden auf. Hingegen waren es bei den FALD- oder Mini-LED-Modellen nur 25 %. Glänzen konnten im Übrigen bei der Langlebigkeit hauptsächlich zwei Marken: LG und TCL. Zehn Modelle von TCL wurden getestet und nur eines fiel gänzlich aus. LG stand besonders gut da, weil sich die OLED-TVs der Südkoreaner als langlebig erwiesen haben.

OLED-TVs zeigten deutlichen Burn-in

Fairerweise sei jedoch erwähnt, dass die OLED-TVs zwar gut durchgehalten haben, aber unter Burn-in gelitten haben. Ratings.com ergänzt jedoch, dass dies an dem speziellen Testaufbau gelegen hat und unter realen Bedingungen bei langfristiger Nutzung kein Problem wäre. Somit neigt man zu der Aussage, dass OLED-Fernseher offenbar aktuell im Schnitt langlebigere Geräte sind, als LCD-TVs. Zu ernst nehmen sollte man die Ergebnisse am Ende aber auch nicht, denn sie sind natürlich keine wissenschaftliche Studie.

Beispielsweise werden die Ergebnisse dadurch verfälscht, dass Rtings.com auch günstige Einstiegs-LCDs getestet hat, die natürlich nicht die Verarbeitungsqualität höherwertiger TVs erreichen. OLED-Fernseher gibt es in diesen Preisklassen aber gar nicht.

QDEL: „Echte“ Quantum-Dot-Displays starten wohl 2029

Die nächste TV‑Generation könnte uns 2029 bevorstehen: Dann könnten „echte“ QD-Displays auf den Massenmarkt kommen und sowohl LCD als auch OLED ablösen.

Die „echten“ Quantum-Dot-Displays grassieren unter vielen Namen. Sharp nennt sie auch NanoLED, bei Samsung heißen sie EL-QD. Auch die Bezeichnung QDEL ist gebräuchlich. Dahinter verbergen sich jedenfalls stets Bildschirme, die weder auf LCD- noch auf OLED-Technik setzen. Ähnlich wie Micro LED, steht die Technik also für eine vollkommen eigenständige Display-Technologie. Mittlerweile rechnet der einflussreiche Zulieferer Nanosys damit, dass erste Bildschirme 2029 auf den Massenmarkt kommen könnten.

Super Quantum Dots starten bereits 2026

Nanosys liefert z. B. auch bereits die verbesserten Super Quantum Dots an TCL. Diese sind im Grunde schon der nächste Schritt nach RGB Mini LED und jener Technik in einigen Punkten überlegen. Allerdings basieren auch aktuelle Fernsehgeräte mit Super Quantum Dots immer noch auf der herkömmlichen LCD-Technologie – mit allen bekannten Vor- und Nachteilen. Laut Nanosys liefer man aber auch schon verbesserte Quantum Dots für die diesjährigen QD-OLED-TVs, welche höhere Spitzenhelligkeiten ermöglichen.

Wir sind gespannt auf Samsungs TV-Neuheiten 2026 vor allem die QD-OLED-TVs S99H und S95H.
Wir sind gespannt auf Tests zu den helleren QD-OLED-TVs.

Laut Nanosys arbeite man dafür mit einer neuen Version von Quantum Dot Color Conversion (QDCC). Neue Materialien sollen dabei helfen, die Helligkeit zu steigern. Welche Smart-TVs jene Materialien bzw. die aktuellsten Quantum Dots einsetzen, wollte Nanosys nicht konkret bestätigen, das überlässt man seinen Partnern. Ein Kandidat wäre natürlich Samsung mit seinen Modellen S95H und S99H.

Beschleunigung der Arbeit an EL-QD, NanoLED bzw. QDEL

Nicht nur Nanosys, auch Samsung, Sharp, LG und mehr arbeiten an Bildschirmen mit echten Quantum Dots, um die nächste Display-Technologie nach LCD und OLED auf den Massenmarkt zu hieven. Denn bislang sind alle Versuche, die Kosten von Micro LED zu drücken, gescheitert. Und mehr und mehr gerät man durch die chinesische Konkurrenz unter Druck, die zunehmend ebenfalls OLED-Panels herstellen möchte.

Abwarten muss man natürlich, was für Preise am Ende für die echten Quantum-Dot-Displays ausgerufen werden. Nanosys hält zwar 2029 für sehr realistisch, was eine breite Kommerzialisierung betrifft, anfangs könnten entsprechende Bildschirme jedoch ebenfalls nur für horrende Summen über die Ladentheke wandern. Auch ist offen, in welchen Marktsegmenten die Screens als Erstes zum Einsatz kommen könnten. Denkbar also, dass man sie z. B. auch zunächst noch gar nicht für TVs, sondern z. B. eher für kleinere Bildschirme in Monitoren, Notebooks oder Wearables verwendet.

Samsung erteilt euch eine Lektion: Gitarrenspielen direkt am Fernseher lernen!

Samsung hat sich mit dem legendären Gitarrenhersteller Fender zusammengetan. Gemeinsam will man euch am Smart-TV das Spielen einer Gitarre beibringen.

Konkret bringt man euch die App Fender Play auf die Smart-TVs von Samsung. Laut den Partnern handele es sich dabei um die weltweit erste optimierte TV-Edition von Fender Play. Die Anwendung eignet sich für das videobasierte Lernen des Gitarrespielens. Einen echten Lehrer kann das Ganze aber natürlich nicht vollwertig ersetzen. Wer geschickter Autodidakt ist und etwas Unterstützung benötigt, findet darin aber eventuell das richtige Werkzeug.

Fender Play hilft euch nicht nur beim Gitarrespielen

Doch ihr könnt über Fender Play nicht nur das Spielen von E-Gitarre bzw. Akustikgitarre am großen Bildschirm üben. Vielmehr bindet man auch die Instrumente Bass und Ukulele ein. Laut Samsung warten dabei auf euch zahlreiche On-Demand-Kurse, abgestimmt auf das jeweilige Fertigkeitsniveau. Ihr erhaltet dabei verschiedene Schritt-für-Schritt-Lektionen rund um populäre Songs und Musiktitel. Alternativ gibt es auch einen Jam-Modus, der euch einlädt, bei kuratierten Tracks aus verschiedenen Musikrichtungen mitzuspielen.

Fender Play lädt euch an Smart-TVs von Samsung zum Musizieren ein.
Fender Play lädt euch an Smart-TVs von Samsung zum Musizieren ein.

Ihr müsst euch jedoch noch ein wenig gedulden, bis Fender Play tatsächlich auf den Smart-TVs von Samsung aufschlägt. Die App soll innerhalb der 1. Jahreshälfte 2026 ihren Einstand geben. Sie erreicht sowohl die neuesten Smart-TVs von Samsung, welche der Hersteller auf der CES 2026 präsentiert hat, als auch die Vorgängermodelle aus dem Jahr 2025.

Samsung greift nach den Sternen

Inzwischen peppt Samsung seine Fernsehgeräte mit immer ausgefalleneren Apps und Funktionen auf. Fender Play ist dabei nur eine neue Anwendung, welche die Südkoreaner ihren Geräten spendiert haben. Zusätzlich steht z. B. auch die KI Perplexity exklusiv an den Fernsehgeräten von Samsung zur Verfügung. Obendrein rückt man auch seine SmartThings-App immer stärker ins Zentrum, welche euch die Steuerung des Smart-Homes erlaubt.

Sony-Filme bei Disney+: Spider-Man, Ghostbusters und Co. ab sofort abrufbar!

Die bereits seit Jahren angekündigte Content-Kooperation zwischen Sony Pictures und Disney+ wird endlich in Deutschland umgesetzt. Heimkino-Highlights wie die „Spider-Man“- oder „Ghostbusters“-Filme wurden bereits ins Angebot von Disney+ integriert!

Bereits 2021 wurde die Content-Kooperation zwischen den Filmstudios angekündigt. Ziel sollte es sein, den bestehenden Backkatalog von Sony Pictures ins Angebot von Disney+ zu integrieren, sowie Kinofilme nach deren Laufzeit ebenfalls ins Portfolio des Streamingdienstes aufzunehmen. Nur gab es – wie so oft – für Deutschland wieder eine Sonderregelung. Da es wohl noch einen exklusiven Vertrag zwischen Sony Pictures und Sky/Netflix gegeben hatte, wurde die Zusammenarbeit hierzulande auf Eis gelegt – bis jetzt. Seit Anfang Januar 2026 erhält die Filmübersicht von Disney+ endlich prominenten Zuwachs.

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Von Bad Boys über Spider-Man bis Venom

Auch die neueren "Spider-Man"-Filme mit Tom Holland und die animierten Ableger findet man bereits auf Disney+
Auch die neueren „Spider-Man“-Filme mit Tom Holland und die animierten Ableger findet man bereits auf Disney+

Zu den ersten Filmen gehören unter anderem die Kino- und Animationsfilme aus dem „Spider-Man“-Universum, drei „Ghostbusters“-Filme sowie der Action-Thriller „Der Da Vinci Code – Sakrileg“ mit Tom Hanks. Viele der Titel wurden bereits Anfang des Monats hinzugefügt, finden sich jedoch erst so langsam in den Bestenlisten des Streaminganbieters wieder. Sony Pictures versucht aktuell, seine Inhalte so breit wie möglich in die Drittverwertung zu bringen. Erst kürzlich wurde eine erweiterte Kooperation zwischen Sony und Netflix angekündigt, die ebenfalls die beliebtesten Film-Franchises in den Fokus stellen. Neben Spider-Man, Ghostbusters und Der Da Vinci Code reden wir von Titeln wie Jumanji, Venom, Hotel Transsilvanien, Bad Boys, Karate Kid oder Men In Black, die hoffentlich bald ebenfalls zum Stream angeboten werden.

Sony Pictures optimiert die Drittverwertung seiner Filme

Neben den Klassikern "Ghostbusters I" und "Ghostbusters II" gibt es auch das Female-Reboot von 2016 auf Disney+ zu sehen.
Neben den Klassikern „Ghostbusters I“ und „Ghostbusters II“ gibt es auch das Female-Reboot von 2016 auf Disney+ zu sehen.

Der Hintergrund ist sicherlich der, dass Sony Pictures seine eigene Streamingplattform „Sony Pictures Core“ (früher Bravia Core) nicht so wirklich zum Laufen bringt. Zu eingeschränkt ist die Auswahl an Filmen und Serien und die Marketingstrategie, den qualitativ hochwertigen Streamingdienst exklusiv über Sony-Endgeräte anzubieten (PlayStation, Bravia TVs und Xperia Smartphones) geht wohl nicht auf. Und die Filmstudios sind leider mittlerweile einfach auf die Einnahmen durch die Streaming-Drittverwertung angewiesen, da man sich das Disc-Geschäft ja binnen weniger Jahre kaputtgemacht hat. Für Fans des Sony-Filmkatalogs ein toller Zugewinn, aber sicherlich kein Grund, sich jetzt nur aus diesem Grund für ein mehrmonatiges Abo von Disney+ zu entscheiden – oder wie seht ihr das?

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