HanseSound veröffentlicht die Filmklassiker „Renegades – Auf eigene Faust“ mit Kiefer Sutherland und „The Crush – Das Biest“ mit Alicia Silverstone erstmals auf 4K Ultra HD Blu-ray. Beide Titel erscheinen am 27. März 2026 in limitierten Mediabook-Varianten.
Die Filme erscheinen jeweils in einer limitierten Mediabook-Variante, die auf 500 Exemplare limitiert ist. Zusätzlich zum aufwendig gestalteten Mediabook gibt es noch ein 24-seitiges Booklet, welches fest in die Sammleredition integriert ist. „Renegades“ sowie „The Crush“ erscheinen als 2-Disc-Set mit einer 4K UHD Blu-ray + HD-Blu-ray. Zur visuellen Ausstattung ist leider noch nicht allzu viel bekannt. „Renegades“ besitzt eine DTS-HD MA 2.0-Tonspur in Deutsch und Englisch. „The Crush“ kann wahlweise mit einem DTS-HD MA 2.0 Stereo-Mix oder DTS-HD MA 5.1 Surround-Sound wiedergegeben werden. Beide Formate stehen in deutscher und englischer Sprachausgabe bereit. Über die nachfolgenden Links könnt ihr die Titel vorbestellen!
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Samsung Electronics stimmt auf der CES 2026 bereits auf Preiserhöhungen ein. Auch Smart-TVs dürfte es treffen.
So hat der Präsident und Marketingleiter Wonjin Lee im Zuge der Messe in Las Vegas erklärt, dass Samsung im weiteren Jahresverlauf die Preise einiger Produkte gezwungenermaßen werde erhöhen müssen. Dabei wird es wohl um eine breite Palette von Geräten gehen. Neben Smart-TVs werden wohl auch Smartphones, Notebooks, Smart-Home-Produkte, Kopfhörer, Soundbars und mehr betroffen sein.
Samsung macht den KI-Hype verantwortlich
Als Begründung verweist der Manager auf den KI-Hype. RAM und Speicher sind deswegen regelrecht in ihren Preisen explodiert. Das wird jeder Leser am eigenen Leib erfahren haben, der in den vergangenen Monaten z. B. DDR5-RAM kaufen wollte. Im Vergleich mit Anfang 2025 ergeben sich Preissteigerungen von teilweise deutlich mehr als 300 %. Das liegt daran, dass KI-Anbieter wie OpenAI bzw. ihre Datenzentren enorme Speichermengen aufkaufen. Der Fertiger Micron hat deswegen sogar deine Marke Crucial eingestampft, um sich nur noch auf Geschäftskunden statt Privatkunden zu fokussieren.
Samsung protzt auf der CES 2026 mit Micro-RGB-TVs.
Samsung Electronics ist da laut Lee noch verhältnismäßig gut aufgestellt, da man selbst Speicher herstellen kann. Doch man spüre den Preisdruck und habe letzten Endes keine Wahl, als auch seinen Kunden einen Teil der Kosten aufzubürden – auch wenn man das ungern tue. Im weiteren Jahresverlauf werde dies jedoch wohl unvermeidlich sein. So werde man wohl die Preise bereits veröffentlichter Geräte nach oben korrigieren müssen.
Speicherkrise trifft etliche Produktgruppen
Die derzeitige Speicherkrise trifft nicht nur RAM und SSDs an sich, sondern im Grunde alle Tech-Produkte, die darauf angewiesen sind. Neben Smart-TVs sind das natürlich auch Notebooks, Spielekonsolen, Komplett- und Mini-PCs, Smartphones, Tablets, Smart-Home-Produkte und viele mehr. Nintendo etwa hat ebenfalls schon laut über eine Preiserhöhung der Switch 2 nachgedacht.
Wie lange die Speicherkrise noch andauern könnte, ist offen. Einige Hersteller gehen von einer Besserung in der zweiten Jahreshälfte 2026 aus. Andere sind pessimistischer und rechnen erst im Verlauf von 2028 mit Linderung.
HBO Max startet bereits nächste Woche in Deutschland. Inzwischen sind Streaming-Bundles mit RTL+ bestätigt – zu vergünstigten Preisen!
HBO Max launcht in Deutschland am 13. Januar 2026. Es wird drei unterschiedliche Tarife geben. Das Basis-Abo mit Werbung wird 5,99 Euro im Monat kosten. Es erlaubt euch zwei parallele Streams und löst mit maximal 1080p auf. Dazu gesellt sich das Standard-Abo, welches die Auflösung und Anzahl der Streams beibehält, aber bis zu 30 Downloads erlaubt und die Werbung streicht. Hier zahlt ihr 11,99 Euro monatlich. Das Höchste der Gefühle ist der Premium-Tarif für 16,99 Euro im Monat. Nur hier gibt es 4K-Auflösung, HDR10 / Dolby Vision, vier parallele Streams und 100 Downloads.
Falls ihr euch auch für RTL+ interessiert, dann müsst ihr aber nicht zwangsweise die oben genannten Preise zahlen. Als exklusiver Bundle-Partner lädt euch die deutsche Streaming-Plattform RTL+ nämlich zu einem Streaming-Bundle ein. RTL+ Premium und HBO Max Basis mit Werbung kosten dann im Paket 11,99 Euro im Monat – statt 15,98 Euro, bei getrennter Buchung beider Dienste.
HBO Max startet am 13. Januar 2026 in Deutschland.
RTL+ Premium Werbefrei und HBO Max Standard könnt ihr wiederum im Paket für 17,99 Euro monatlich – statt regulär 25,98 Euro – abonnieren. Kann sich also durchaus lohnen, wenn ihr euch ohnehin für beide Dienste interessiert. Die Abos sind monatlich kündbar, ihr müsst euch also auf keinen Fall langfristig binden.
Wer vor dem 13. Februar 2026 das Kombi-Abo von RTL+ und HBO Max abschließt, spart nochmals. Im ersten Monat nach dem Start von HBO Max gibt es das Bundle, bestehend aus RTL+ Premium und HBO Max Basis (mit Werbung), für 9,99 Euro. RTL+ Premium Werbefrei und HBO Max Standard könnt ihr wiederum im ersten Launch-Monat für 15,99 Euro mitnehmen.
Schade ist natürlich, dass es keine Kombi-Bundles für HBO Max Premium gibt. Vielleicht reichen die beiden Streaming-Partner da ja später noch etwas nach?
Dolby Vision 2 nimmt mehr Fahrt auf. Nach Hisense und TCL hat Philips seine ersten Smart-TVs mit der neuen HDR-Generation bestätigt.
Mehr noch: Die kommenden Philips OLED811, OLED911 und das Flaggschiff OLED951 werden die ersten OLED-Fernsehgeräte sein, welche Dolby Vision 2 bieten. Denn die Smart-TVs von Hisense und TCL mit dem dynamischen HDR-Standard der nächsten Generation setzen auf LCD-Technologie. Wer also 2026 nach einem OLED-Fernseher mit Dolby Vision 2 sucht, der sollte wohl die kommenden Modelle von Philips ganz oben auf seine Liste schreiben. Denn LG verwendet den neuen Standard 2026 bekanntermaßen leider noch nicht.
Dolby Vision 2 nimmt langsam Fahrt auf
Auch wenn wir nun die Bezeichnungen der kommenden Fernsehgeräte von Philips kennen, so liegen noch keine Pressemeldungen zu den Philips OLED811, OLED911 und OLED951 vor. Deswegen wissen wir zwar, dass sie Dolby Vision 2 unterstützen werden – das war es dann aber auch schon. Für das Flaggschiff kann man wohl auch mit einem RGB-Tandem-Panel der neuesten Generation rechnen. Möglich ist sogar auch, dass sie parallel HDR10+ Advanced bieten, denn der Anbieter hinter der Marke, TP Vision, hat sich dem Multi-HDR-Support verschrieben.
Dolby Vision 2 breitet sich langsam aus.
Samsung zeigt Dolby Vision dabei generell weiterhin die kalte Schulter. Bisher zählen also Hisense, TCL und Philips 2026 zu den ersten Unterstützern von Dolby Vision 2. Ein weiterer Kandidat wäre noch Sony. Der japanische Hersteller stellt seine neuen TV-Generationen nicht mehr auf der CES vor, sondern wird sie im weiteren Verlauf des Frühlings 2026 separat präsentieren. Auch Panasonic wäre ein Wackelkandidat, der sich noch dazu bekennen könnte.
Hisense und TCL preschen nach vorn
Hisense wird Dolby Vision 2 auf seinen LCD-TVs mit RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen der Reihen UX, UR8 und UR9 unterstützen. Weitere TV-Modelle der neuesten Generation beabsichtigt man per Update nachzurüsten. Das ist aber nicht für Vorjahresmodelle geplant. TCL wiederum möchte Dolby Vision 2 etwa für seine C-Serien des Jahres 2026 einsetzen und ebenfalls nach der Veröffentlichung als Update nachreichen.
TCL hat auf der CES 2026 den X11L SQD-Mini LED präsentiert. Dieser Smart-TV nutzt „Super Quantum Dots“, welche RGB Mini LED bereits veraltet wirken lassen.
So hatten wir den TCL X11L SQD-Mini LED bereits vorab aufgegriffen. Er nutzt eine traditionelle Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, also keine mehrfarbige RGB-Mini-LED-Version. Stattdessen verwendet der chinesische Hersteller eine neue Version von Quantum Dots. Somit kann auch dieser Fernseher etwa die Farbräume BT.2020, DCI-P3 und Adobe RGB zu 100 % abdecken – aber ohne die technischen Schwächen, welche etwa LG Display erst kürzlich RGB Mini LED bescheinigt hat.
RGB Mini LED „trickst“ bei der Farbraumabdeckung – Super Quantum Dots nicht
So erreichen LCD-Fernsehgeräte mit RGB Mini LED ihre angegebene Farbraumabdeckung im Grunde nur unter Idealbedingungen, etwa wenn primär eine einzige Farbe auf sehr großen, ununterbrochenen Flächen angezeigt wird – was im Alltag so gut wie nie der Fall ist. Dieses Problem sollen die Super Quantum Dots des TCL X11L SQD-Mini LED offenbar nicht haben. Vielleicht kann man damit also schon eher die QD-OLEDs angreifen?
In China ist der TCL X11L SQD-Mini LED schon erhältlich.
Zumal TCLs X11L SQD-Mini LED einer der allerersten Smart-TVs ist, der Dolby Vision 2 unterstützt. Seine Super Quantum Dots kombiniert dieses Modell übrigens mit einem UltraColor Filter von TCL CSOT. Beeindruckend mutet auch an, dass der Fernseher bis zu 10.000 Nits Spitzenhelligkeit bietet und in der größten Ausführung mit 98 Zoll Diagonale satte 20.000 Dimming-Zonen einsetzt. Auch vier vollwertige Ports für HDMI 2.1 sind an Bord.
Kommt der TCL X11L SQD-Mini LED nach Europa?
Als Plattform des TCL X11L SQD-Mini LED mit Super Quantum Dots dient ab Werk Google TV. Somit steht eine große Bandbreite an Apps zu Verfügung. Auch die KI Gemini lässt sich nutzen. Obendrein unterstützt dieser Smart-TV auch Dolby Atmos FlexConnect für kabellose Lautsprecherverbünde. Ob ihr letzteres benötigt, solltet ihr abwägen, denn die integrierten Speaker von Bang & Olufsen dürften auch nicht von schlechten Eltern sein.
In den USA kommt der TCL X11L SQD-Mini LED mit 77, 85 und 98 Zoll Diagonale in den Handel. Als Preise sind bereits 6.999,99, 7.999,99 bzw. 9.999,99 US-Dollar genannt. Für Europa liegt aktuell leider noch keine Ankündigung vor.
Hisense liefert einen umfassenden Rundumblick auf seine TV-Neuheiten 2026. Während einige Modelle eher als „Fallstudie“ in Bezug auf die Bildqualität zu sehen sind, sind andere wiederum heiße Anwärter für die TV-Krone 2026. Wir stellen euch die neuen Micro-LED, RGB Mini-LED und Direkt-LED-TVs vor und zeigen, welche Modelle bereits Dolby Vision 2 unterstützen.
Hisense lässt seine Technik-Muskeln spielen. Der 163MX Micro-LED-TV liefert modernste Technik auf über 4 Metern in der Diagonalen.
Der Hisense 163MX ist 2026 weniger als „nur noch ein XXL Micro-LED-TV“ zu sehen, sondern eher als „Technik-Studio“ in Bezug auf Farbdarstellung und Bildqualität. Aus diesem Grund konnte sich das Modell auch einen der begehrten „Best of Innovation-Awards“ sichern, die im Vorfeld der CES 2026 vergeben wurden. Hisense setzt beim 163MX Micro-LED-TV (selbstleuchtende Micro-LED-Pixel) erstmals auf eine RGBY-MicroLED-Architektur (Rot, Grün, Blau und Gelb). Der Clou: Der zusätzliche gelbe Subpixel soll die Spektrallücke zwischen 500 und 600 nm schließen, in der herkömmliche MicroLEDs laut Hisense gerne schwächeln. Hisense verfolgt nicht „mehr Farben“ sondern vor allem „korrekte Farben“. Auf jeden Fall ein interessanter Ansatz, der ggf. auch bei den neuen RGB-Mini-LED-TVs Anklang finden könnte.
Der Hisense 163MX Micro-LED-TV stellt eine schicke Option dar, die kahlen Waschbeton-Wände der New Yorker-Lofts sinnvoll zu füllen.
Mit dieser „Optimierung“ unterstützt er Hisense 163MX angeblich bis zu 100% des BT.2020-Farbraums und wäre damit am Nonplusultra der Farbdarstellung angekommen. Neben der womöglich herausragenden Bildqualität hat es sich Hisense natürlich nicht nehmen lassen, alle Komfortfeatures und Standards zu integrieren, welche die Technikwelt so hergeben. Da hätten wir ein ultraflaches Profil mit nur 32 mm Bautiefe, welches mit der „Zero-Gap“-Wandmontage einen ganz besonderen Bildeindruck vermittelt. Unter dem Display ist ein hochwertiges Soundsystem von Devialet untergebracht und Dolby Vision 2 soll auch bereits Unterstützung finden.
Der Hisense 163MX soll 2026 auf Bestellung erhältlich sein. Der Preis des XXL-Boliden wurde noch nicht kommuniziert. Wir vermuten jedoch, wer sich einen solchen Leinwand-TV leisten kann, interessiert sich nicht wirklich für dessen Preis.
Hisense 163MXS (2026, 163 Zoll, 414 cm, Micro-LED, 4K Ultra HD, 4.000 nits, Smart TV Vidaa, Dolby Vision 2)
RGB Mini-LED evo TVs: 116UXS
Der Hisense RGB Mini-LED Evo TV besitzt insgesamt vier Subpixel im Mini-LED-Backlight: Rot, Grün, Blau und Cyan.
Mit dem 116UXS RGB Mini-LED-TV (LCD TV mit Mini-LED-Backlight) versucht sich Hisense bereits an einer Optimierung der recht neuen RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, die man „RGB MiniLED evo“ nennt. Die Geräte sind zum Teil deutlich heller als ihre regulären Mini-LED-Schwestergeräte (da weniger Licht durch Farbfilter verloren geht), man möchte jedoch auch bei der Farbwiedergabe das Nonplusultra erreichen. Die Hintergrundbeleuchtung wird dafür mit vier statt nur mit drei Farben aufgelegt. Den roten, grünen und blauen Subpixeln steht beim 116UXS ein zusätzlicher Cyan-Farbpixel (Farbton zwischen Blau und Grün). Angeblich reagieren unsere Augen im Cyan-Farbspektrum besonders empfindlich auf Abstufungen, und mit dem neuen Ansatz möchte Hisense bessere Farbverläufe, natürlichere Übergänge und weniger Übersättigung erreichen. Rund 110% des BT.2020-Farbraums sollen abgedeckt werden.
Trotz aufwendiger Hintergrundbeleuchtung und XL-Format (116 Zoll entsprechen 294 cm in der Diagonalen) kann der 116UXS mit einer geringen Bautiefe von nur 4 cm aufwarten, die mittels einer speziellen Wandhalterung lückenlos an die Wand gebracht wird. Von der Seite sicherlich wahrnehmbar, wer frontal auf den TV blickt, wird aber sicherlich keine Sekunde über die Bautiefe nachdenken. Gesteuert wird das Panel übrigens vom hauseigenen Hi-View AI Engine RGB-Prozessor der über 10.000 Dimming-Zonen parallel ansteuern und abstimmen kann. Dazu gesellt sich mit Dolby Vision 2 einer der interessantesten neuen Standards, der bislang nur für Geräte von Hisense bestätigt wurde.
Auch bei der Audioausstattung lässt sich Hisense nicht lumpen. Ein 6.2.2-Dolby Atmos-Soundsystem von Devialet soll die Klangwiedergabe und Bildwiedergabe in Einklang bringen. Über kurz oder lang wird man auch bei einem Modell wie dem 116UXS über ein akustisches Upgrade nachdenken müssen, da die akustischen Möglichkeiten in einem so schlanken Chassis dann doch begrenzt sind. Es gibt ja glücklicherweise genug Möglichkeiten mit freistehenden WiFi‑Lautsprechern, Soundbars oder einem umfänglichen Lautsprecher-Setup, dass über einen AV-Receiver angesteuert wird.
Der direkte Vorgänger 116UXQ kostete um die 25.000 Euro und wurde zudem in einer 100 Zoll-Variante (100UXQ) angeboten. Ein 100 Zoll-Modell wurde jedoch bislang nicht kommuniziert. Da der Vorgänger jedoch noch allzu alt ist, wird dieser sicherlich 2026 weiterverkauft. Hisense wird entsprechend eine gewisse preisliche Abgrenzung zum Vorgänger einplanen – so unsere Vermutung.
Hisense 116UXS(2026, 116 Zoll, 294 cm, RGBY-Mini-LED, 4K Ultra HD, 10.000 nits, Smart TV Vidaa, HDR Dolby Vision 2)
Hisense 100UXQ(2025, 100 Zoll, 254 cm, RGB-Mini-LED, 4K Ultra HD, 8.000 nits, Smart TV Vidaa, Dolby Vision)
RGB Mini-LED TVs: UR9S & UR8S
Der Hisense UR9S ist das RGB Mini LED-TV-Flaggschiff 2026 (welches auch bezahlbar ist).
Für den Endkunden wird es im TV-Line-up 2026 von Hisense ab der UR9S-Serie erst so richtig interessant (und bezahlbar). Der UR9S setzt auf die neue RGB-Mini-LED-Displaytechnik (LCD-TV mit RGB-Mini-LED-Backlight), welche bei fast allen namhaften TV-Herstellern in der Premium-Kategorie der LCD-Fernseher Einzug hält und als größter Konkurrent für OLED gilt. Wie auch beim 116UXS bildet bei diesem Modell der Hi-View AI Engine RGB-Prozessor das Herzstück, der eine große Anzahl von Dimming-Zonen steuert und so Spitzenhelligkeiten von bis zu 4.000 nits erreichen soll. Die Farbabdeckung ist mit 100% BT.2020 ebenfalls extrem hoch.
Interessant wird der UR9S 4K-RGB-Mini-LED-TV nicht nur für Heimkino-Anwendungen, sondern auch für die tägliche TV-Nutzung. Denn mit dem „Glare-Free-Anti-Reflex-Finish“ soll der TV auch bei hoher Umgebungshelligkeit die Farb- und Kontrastdarstellung aufrechterhalten können. Die Audioabstimmung übernimmt bei diesem Modell ebenfalls die französischen Audispezialisten von Devialet. Interessant wird es zudem bei den unterstützten Standards. Hier listet Hisense ebenfalls Dolby Vision 2 nebst HDR10+ Adaptive auf. Und mit dem integrierten Pentonic 800-Prozessor sollen zukünftig auch vier vollwertige HDMI 2.1-Anschlüsse möglich sein. Ein letztes Novum betrifft die Bildwiederholungsrate. 180 Hz soll das Modell bei voller 4K-Videoauflösung erreichen und 300 Hz bei Full HD. Konsolenspieler profitieren hier nicht, aber PC-Gamer können die neue Framerate-Grenze dafür komplett ausreizen – eine starke PC-Hardware vorausgesetzt.
Hisense möchte mit dem UR8S 4K RGB Mini-LED-TV so etwas wie eine Mid-Range-Modellreihe etablieren und RGB Mini-LED für noch mehr Kunden erschwinglicher machen.
Der UR8S ist sozusagen der kleine Bruder des UR9S und teilt mit ihm alle wichtigen Features und Standards. Das System setzt somit ebenfalls auf RGB-Mini-LED und den Hi-View AI Engine RGB-Prozessor und erreicht immer noch imposante Spitzenhelligkeiten von bis zu 3.500 nits bei reduzierter Anzahl der Dimmingzonen. Dolby Vision 2 und HDR10+ Adaptive sind mit an Bord, wie auch der 180 Hz-Bildmodus (4K) sowie die 300 Hz-Verarbeitung bei Full-HD-Videosignalen (nur mit PC). Hinter der „Hi-View AI Engine RGB“ versteckt sich eigentlich der Pentonic 800-Prozessor von Mediatek, der ggf. für vier vollwertige HDMI 2.1-Anschlüsse sorgt (statt nur für zwei).
Die Unterschiede zum UR9S halten sich wirklich in Grenzen. Der TV wird lediglich etwas weniger Spitzenhelligkeit besitzen und damit etwas bezahlbarer werden. Zudem gibt es den TV zusätzlich in einer einsteigerfreundlichen 55 Zoll-Variante sowie einem 100-Zoll XXL-Modell. Wir sind schon sehr gespannt, wenn die Geräte im 2. Quartal 2026 in den Handel gelangen und welche Preise für diese aufgerufen werden.
Der Hisense U7S Pro ist in China bereits erhältlich. Bild: sina.com.cn
Unterhalb der RGB-Mini-LED-Flaggschiffe sortiert Hisense seine 2026er-Mittelklasse offenbar klarer durch: U7S Pro, U7SE und E8S laufen als „Mini-LED“-Serien (also ohne die UR/UX-RGB-Addition) und differenzieren sich primär über die Leistungsdaten. Beim U7S Pro werden je nach Größe (55, 65, 75, 85, 100 Zoll) bis zu 3.000 Nits genannt und sind damit immer noch hell genug für optimales HDR in Wohnräumen. Der U7SE deckt mit 50 bis 100 Zoll zwar ähnlich viele Diagonalen ab, ist laut Liste aber deutlich konservativer mit 1.400 Nits spezifiziert. Und der E8S wirkt als Einstieg in Hisenses Mini-LED-Welt: 50 bis 85 Zoll, dazu lediglich 600 Nits auf dem Papier.
In der Praxis heißt das: Der U7S Pro dürfte der „Allrounder mit Punch“ werden (Sport, Gaming, HDR-Content), während der U7SE eher die Variante ist, die Mini-LED in große Diagonalen drücken soll, ohne gleich die Maximalwerte mitzunehmen. Der E8S ist dann eher Mini-LED als Kontrast-/Dimming-Upgrade gegenüber Edge/Direct-Lit – aber mit 600 Nits eben nicht als HDR-Überflieger eingestuft. Für Europa ist zudem relevant, dass Hisense seine 2026er-Modelle hierzulande weiterhin mit Vidaa plant und der Start in Q2 2026 erwartet wird (Preise: noch offen).
Den Abschluss bilden die Direkt-LED-TVs der E7S Pro, E7S, A7S und A6S-Serien. Da Hisense im Rahmen der CES den Fokus natürlich auf seine Premium-Modelle legt, ist zu den Einstiegsmodellen derzeit noch nicht allzu viel bekannt. Hier werden wir wohl erst Näheres erfahren, wenn Hisense seine Produktseiten für die 2026-Modelle international ausstattet. Wir berichten sobald wir näheres wissen.
Hisense E7S Pro (2026, Direkt-LED-TV, Smart TV Vidaa, ???)
Amazon spendiert Fire TV (mal wieder) ein Re-Design. Dabei verspricht man auch einen erheblichen Leistungssprung.
So gestaltet Amazon nicht nur die Oberfläche Fire TV für Streaming-Player und Smart-TVs neu, sondern auch die mobile App. Als erste Geräte, kommen die neuen Ember Artline mit dem Re-Design auf den Markt. Laut Amazon erzielt man dabei in einigen Szenarien durch das Update Leistungssteigerungen von bis zu 30 %. Das hängt aber natürlich von den jeweiligen Geräten und der Art der Nutzung ab. Zusätzlich rückt man Alexa+, die überarbeitete KI-Assistentin, mehr in den Fokus. Das betrifft zunächst aber nur die USA, da Alexa+ in Deutschland noch gar nicht verfügbar ist.
Fire TV (2026): Neues UI soll euch Inhalte schneller finden lassen
Laut Amazon erlaubt es die neue Oberfläche von Fire TV, Inhalte deutlich schneller aufzufinden. Zudem spricht man von einer „saubereren Oberfläche“. Daran haben wir jedoch so unsere Zweifel, denn Werbung spielt weiterhin eine zentrale Rolle. Verbessert hat man etwa die Anzeige auf dem Homescreen und die Suche, die nun etwa erlaubt, Inhalte aus all euren Streaming-Apps zu finden – nicht nur von Prime Video.
Das neue Fire TV soll laut Amazon einen „cleaneren“ Look bieten.
Amazon erhöht zudem die Anzahl der auf dem Homescreen anpinnbaren Apps von sechs auf nunmehr 20. Über den Menübutton erreicht ihr nun zudem als Shortcut eure Games, Fotos oder das Ambient-TV-Erlebnis. Ein anderes Shortcut-Panel ist über einen langen Druck des Home-Buttons erreichbar. So steuert ihr z. B. die Audio- und Videoeinstellungen, Ring-Kameras und weitere Smart-Home-Geräte an.
Auch die mobile App erhält eine Frischzellenkur
Wie schon erwähnt, hat Amazon aber auch die mobile App für Fire TV aktualisiert. Die diente bisher in erster Linie als Ersatz-Fernbedienung. Bald könnt ihr darüber aber auch Inhalte suchen und die Wiedergabe starten, eure Watchlist verwalten und mehr.
Auch die mobile App für Fire TV erhält ein Upgrade.
Die neue Oberfläche von Fire TV erreicht im ersten Schritt in den USA ab Februar 2026 die Fire TV Stick 4K Plus, Fire TV Stick 4K Max (2nd Gen) und Fire TV Omni Mini-LED. Im weiteren Verlauf des Frühlings folgen die Fire TV 2, Fire TV 4 und Fire TV Omni QLED. Später sollen natürlich auch Fire-TV-Geräte von Partnern wie Panasonic in den Genuss kommen. Auch in Europa soll die Verteilung dabei im Frühling 2026 beginnen.
Apple TV hat eine breite Auswahl an 4K-Filmen erstmals auf 4,99 Euro reduziert. Das Highlight innerhalb der Filmauswahl bildet auf jeden Fall die komplette „Stirb Langsam“-Filmreihe.
„Stirb Langsam“ ist kein Weihnachtsfilm, das hatte Bruce Willis höchstpersönlich während seines Comedy-Central-Roasts ins Mikrofon getönt. Hervorragend! Denn so können wir uns eine der bekanntesten Action-Filmreihen ohne schlechtes Gewissen zu Gemüte führen. Apple TV unterstützt uns dabei, indem alle vier Teile für jeweils nur 4,99 Euro zum digitalen Kauf angeboten werden, inkl. 4K-Auflösung, HDR10 und HDR10+. Doch damit nicht genug: Es gibt eine erweiterte Auswahl an 4K-Filmen, die erstmals zu diesem Preis erworben werden können. Hervorheben möchten wir hier unter anderem „Ad Astra“ mit Brad Pitt, den Stop-Motion-Animationsfilm „Isle of Dogs“ von Wes Anderson oder das Filmdrama „Lucy in the Sky„.
Die Auswahl der erstmals stark reduzierten Titel haben wir euch vorangestellt. Danach folgen die derzeit beliebtesten Filmbundles sowie die 4K-Filmauswahl, unterteilt in die Preiskategorien 3,99 Euro, 4,99 Euro, 5,99 Euro und 7,99 Euro. Viel Spaß beim Stöbern!
*Klickt auf die Cover, um direkt zu den Filmangeboten auf Apple TV zu gelangen. Für jeden qualifizierten Kauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir unsere Plattform am Laufen halten. Vielen Dank für euren Support!
Amazon steigt in den Markt für Lifestyle-TVs ein. Die brandneuen Emberton Artline greifen daher direkt Samsungs The Frame an.
Blickt man also auf das Design der neuen Smart-TVs, dann erinnert der Bilderrahmen-Stil stark an Samsungs The Frame und ähnliche Modelle. Aus Amazons Sicht kann man mit den neuen Fernsehern, welche z. B. die Reihe Omni QLED ergänzen, seinen hauseigenen Ambient-TV-Modus besser zur Geltung bringen. Der kann bei Nichtbenutzung des TVs bis zu 2.000 kostenlose Kunstwerke als Hintergrundbilder nutzen – plus eure eigenen Aufnahmen von Amazon Photos.
Amazon Ember Artline: Mit HDR10+ und Dolby Vision
Laut Amazon unterstützen die neuen Lifestyle-TVs der Reihe Ember Artline nicht nur HLG und HDR10, sondern auch die beiden dynamischen Formate HDR10+ und Dolby Vision. Obendrein verfügen die Fernseher über ein mattes Panel, was Reflexionen und Spiegelungen zugunsten des Bilderrahmen-Looks minimieren soll. Deswegen sind die TVs dann auch nur 3,9 cm dick und somit für die Wandaufhängung prädestiniert.
Amazon bringt neue Lifestyle-TVs der Reihe Ember Artline.
Ein Sensor erkennt dabei, ob ihr noch im Raum verweilt oder diesen bereits verlassen habt. Befindet sich keine Person mehr im Zimmer, deaktivieren die Ember Artline ihre Anzeige, um Strom zu sparen. Freilich spielt auch die digitale Assistentin Alexa eine Rolle. Laut Amazon sind zur Nutzung Fernfeld-Mikrofone direkt integriert, sodass ihr Alexa ohne weitere Smart-Speaker nutzen könnt.
Das kosten die Amazon Ember Artline
Technisch gesehen holt ihr euch mit den Amazon Ember Artline LCD-Fernsehgeräte mit 4K-Auflösung und Quantum Dots, also QLEDs, ins Haus. Dabei kostet die Modellvariante mit 55 Zoll in Deutschland 999,99 Euro. Das größere Modell mit 65 Zoll ist für 1.299,99 Euro zu haben. Noch sind keine Vorbestellungen möglich, man kann sich aber registrieren, um per E-Mail eine Benachrichtigung zu erhalten.
Amazon bietet verschiedene Rahmen für die Ember Artline an.
Im Lieferumfang der Ember Artline ist jeweils ein magnetischer Rahmen enthalten. Es besteht die Auswahl aus zehn Variationen – z. B. verschiedene Holztöne, Feige und Blau. Optional lassen sich zusätzliche Rahmen nachkaufen, falls ihr mehr Abwechslung wünscht.
Seit über 20 Tagen fehlen Premium-Features wie HDR10+ und Dolby Vision auf der Streamingplattform Disney+. Während viele Nutzer den Wegfall ggf. gar nicht bemerkt haben, regen sich viele Premium-Abonnenten über das qualitative Downgrade auf – zurecht!
Weiterhin verfügbar laut Disney: HDR10 / UHD (abhängig von Gerät/Region/Abo).
Eigene Tests: iPhone 15 Pro, Sony Android TV, LG OLED, Samsung Neo QLED (Modelljahr 2025).
Kurzfazit: Auf allen Geräten derzeit keine DV/HDR10+-Option sichtbar.
Update: Vielen Dank für die rege Anteilnahme und die vielen Kommentare! Seit dem Wegfall von Dolby Vision/HDR10+ gibt es anscheinend ein zusätzliches Problem. Mikroruckler bei der Wiedergabe von Filmen und Serien im Abstand von ca. 20-30 Sekunden. Habt ihr solche Probleme ebenfalls beobachtet? Falls ja, schreibt uns doch bitte einen Kommentar, ob ihr Disney+ über die TV-App nutzt (wenn ja, auf welchem TV) oder über einen Streaming-Player (bitte ebenfalls Modell angeben). Dann widmen wir uns diesem Problem in einem gesonderten Beitrag. Vielen Dank für eure Unterstützung!
Es deutet vieles darauf hin, dass Disney+ heimlich an der Bildqualität seiner Streamingplattform schraubt und beraubt seine Abonnenten um Features, die man seit Jahren gewohnt ist. Es geht um die Unterstützung etablierter (dynamischer) HDR-Formate wie HDR10+ (vorrangig für Samsung) und Dolby Vision. Beide Formate stehen seit Mitte Dezember 2025 nicht mehr zur Verfügung. Zu Beginn hat man noch an ein technisches Problem geglaubt, da Disney+ schon des Öfteren mit der Streamingqualität zu kämpfen hatte. Jetzt, über 20 Tage nach den ersten Meldungen, hat sich die Situation immer noch nicht geklärt. Was ist denn jetzt eigentlich Sache?
Disney+ streicht HDR10+ und Dolby Vision (vorerst)
Gegenüber Techbook.de hat sich die Disney+-Sprecherin wie folgt zum aktuellen Status geäußert: „Die Unterstützung von Dolby Vision auf Disney+ variiert je nach Gerät und Region. In Deutschland ist Dolby Vision derzeit nicht verfügbar. Disney+ erkennt automatisch das jeweils beste verfügbare Format basierend auf Gerät, Region und Abonnementtyp; dazu gehören HDR10 und UHD, die beide auf Disney+ unterstützt werden.“.
Disney+ hält sich bei seinen Aussagen wohl bewusst vage, um nicht den Eindruck zu erwecken, man würde den Abonnenten etwas wegnehmen – was bei vielen Nutzern aber genau so ankommt. Auch über Reddit und Co. melden sich immer mehr Nutzer, denen der Wegfall von Dolby Vision und HDR10+ aufgefallen ist. Der Kundenservice lässt einige Abonnenten auch erst ein paar „Troubleshooting-Schleifen“ drehen (versuchen sie xy, dann xz…) bevor man „milde einräumt“ dass die Formate derzeit nicht mehr zur Verfügung stehen.
Wir haben nochmals ein Abo für einen Monat abgeschlossen, um zu prüfen, ob sich die Lage mittlerweile erholt hat, oder es vielleicht wirklich nur an einem bestimmten Gerät und oder Region liegt. Das Ergebnis ist leider ernüchternd. Getestet hatten wir auf einem iPhone 15 Pro, einem Sony Android TV, einem LG OLED TV sowie einem aktuellen Samsung NEO QLED TV. Keines der Geräte bekommt bei Inhalten, von denen wir wissen, dass HDR10+ und/oder Dolby Vision vorhanden war, diese auch mit diesen Qualitätsoptionen angezeigt.
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Die Erfolgsserie "The Mandalorian" wurde ebenfalls um HDR10+ und Dolby Vision beraubt (Sony Android TV).
Die Erfolgsserie "The Mandalorian" wurde ebenfalls um HDR10+ und Dolby Vision beraubt (Sony Android TV).
Auch auf dem LG OLED TV gibt es keine Dolby Vision-Option mehr.
Auch auf dem LG OLED TV gibt es keine Dolby Vision-Option mehr.
Star Wars: Die letzten Jedi auf dem Smartphone mit HD und HDR10
Star Wars: Die letzten Jedi auf dem Smartphone mit HD und HDR10
Und zuletzt der Samsung NEO QLED TV aus 2025. Auch hier kein HDR10+ in Sicht.
Und zuletzt der Samsung NEO QLED TV aus 2025. Auch hier kein HDR10+ in Sicht.
Doch wieso macht man so etwas? Die Antwort auf diese Frage wird niemand zu 100 % beantworten können, jedoch ist es möglich, dass sich Disney+ mit diesem Schritt Lizenzierungskosten für das Dolby-Format einsparen möchte. HDR10+ ist dagegen ein lizenzfreies Format, man muss jedoch der HDR10+-Alliance angehören, was Kosten verursachen kann. Ggf. nutzt Disney+ diese Schritte auch als Druckmittel gegenüber den Lizenzunternehmen, um eine bessere Position für Verhandlungen zu erlangen. Das ist aber reine Spekulation. Aus Gründen der Kundenzufriedenheit wählt Disney+ diesen Schritt sicherlich nicht.
Disney+ sichert sich über seine AGBs ab
Disney Plus hat wohl erneut massive Probleme mit den Darstellungen von Inhalten in HDR und Dolby Vision HDR. Diese sind derzeit nicht verfügbar – ob absichtlich oder technisch bedingt, lässt Disney offen.
Im Disney+ Subscriber Agreement räumt sich Disney+ ausdrücklich Spielraum ein, die „viewing quality“ nicht als festen Leistungsbestandteil zu garantieren: Die tatsächliche Bildqualität hängt demnach u. a. vom gewählten Abo, dem jeweiligen Inhalt, Gerät/Software, Standort und der verfügbaren Bandbreite ab. Zusätzlich behält sich Disney+ vor, Funktionen und Leistungsmerkmale („features or functionality“) grundsätzlich jederzeit zu ändern oder auch zu entziehen.
Nur wenn eine entfernte Funktion als wesentlicher Bestandteil des jeweiligen Abonnements einzuordnen ist (Beispiel: ein planrelevantes Upgrade wie 4K statt 1080p), sieht die Vereinbarung typischerweise eine vorherige Information (z. B. 30 Tage) und je nach Konstellation Kündigungs- bzw. Erstattungsmechanismen vor. Letztlich bedeutet das: Der Vertrag liefert Disney+ Argumentationsspielraum, dass einzelne Qualitätsoptionen (wie bestimmte HDR-Formate) nicht dauerhaft zugesichert sind, es sei denn, sie sind klar als zentraler Bestandteil des gebuchten Plans definiert und werden dauerhaft entzogen.
Was kann man tun?
Rechtlich dürfte es für Nutzer schwierig sein, kurzfristig einen Anspruch auf den gewohnten Funktionsumfang umzusetzen. Moralisch gesehen, ist das Vorgehen von Disney definitiv als verwerflich zu sehen. Stetige Preiserhöhungen, die Integration von Werbung, die immer schmaler werdenden Neuheitenlisten und das Einstellen von Features, die Kunden seit Jahren mit der Zahlung ihres teuren Premium-Abonnements erwarten, wirken nicht gerade so, als stünde der Kunde an erster Stelle. Am Ende wird man sich nur mit einer Methode zur Wehr setzen können, und das ist die Kündigung des Abonnements mit zusätzlicher Kommunikation an den Kundenservice mit der klaren Mitteilung, dass man das Abonnement wegen veränderter Qualität (Wegfall HDR10+ und Dolby Vision) beendet hat.
Ich habe für diesen Beitrag Disney+ noch einmal für einen Monat abonniert und werde dieses Abo auch sofort wieder stornieren. Das gibt mir zumindest die Chance, die aktuelle Staffel von „The Bear“ anzusehen, um dem Service dann für unbestimmte Zeit (ggf. für immer) den Rücken zu kehren. Solltet ihr meinem Beispiel folgen wollen, hinterlasst uns doch gerne einen Kommentar. Dann fühlt man sich ggf. nicht so allein in seiner Entscheidung. Und vielleicht wollt ihr euch ja als „Ausgleich“ ein Monatsabo auf Apple TV(+) gönnen. Exklusive Serien und Filme für nur 9,99 Euro im Monat, bei voller 4K-Unterstützung inkl. Dolby Vision HDR und Dolby Atmos 3D-Sound. Auf jeden Fall einen Blick wert: