Paramount macht sich immer noch Hoffnungen auf eine Übernahme von Warner Bros. Discovery. So legt man bei seinem Angebot nochmals nach.
Im Ergebnis bietet Paramount zwar weiterhin Aktionären, die auf das „unmoralische Angebot“ der feindlichen Übernahme eingehen, 30 US-Dollar pro Aktie. Aber man hat einen sogenannten Ticking-Fee hinzugefügt. Pro Quartal, welches die Übernahme bis zur Finalisierung über 2026 hinaus andauert, will man pro Aktie nochmals 25 Cent draufschlagen. Das kann sich für Aktionäre mit vielen Aktien von Warner Bros. Discovery also durchaus lohnen. Zugleich zeigt der Schachzug, dass Paramount davon überzeugt ist, einen etwaigen Deal schnell umsetzen zu können.
Netflix und Warner Bros. Discovery bleiben unbeeindruckt
Bislang haben sich sowohl Warner Bros. Discovery als auch Netflix, welche an ihrer Übernahmevereinbarung festhalten, öffentlich unbeeindruckt gezeigt. Paramount versucht dabei vor allem, mit dem Argument Stimmung zu machen, dass die Marktmacht von Netflix nach diesem Deal zu groß werden dürfte. Entsprechend prognostiziert man Widerstand der Kartellbehörden. Inzwischen erklärt man sich sogar bereit, die Vertragsstrafe für Warner Bros. Discovery zu übernehmen, die bei einem Rückzieher vom Netflix-Deal fällig wäre – immerhin 2,8 Mrd. US-Dollar.

Darüber hinaus will Paramount 1,5 Mrd. US-Dollar an Kosten stemmen, die bei einem geplanten Schuldentausch fällig sein könnten. Man macht also immer mehr Zugeständnisse, um für ein Umdenken zu sorgen. Das Angebot für Warner Bros. Discovery steht dabei noch bis 2. März 2026. Bislang stieß Paramount jedoch beim Hollywoodstudio auf taube Ohren und auch bei den Aktionären hat sich wohl nicht allzu viel bewegt.
Übernahme-Krimi: Steht das Ende schon fest?
Derzeit sieht es also noch so aus, als würde die Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Netflix wie geplant ablaufen. Paramount wehrt sich zwar mit Händen und Füßen dagegen, erntet dafür aber bislang nur ein Abwinken. Ob sich daran noch etwas ändern wird? Wir haben da unsere Zweifel.
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netflix ist schmutz nur schund als Eigenproduktionen
hoffe warner bekommt den zuschlag
würden sich wunderbar ergänzen und ein streaming Anbieter weniger auf dem markt
glaube das ein scheitern von Netflix / Warner auf mehren Ebenen die bessere Variante wäre, das erinnert gerade stark an die Activision Übernahme durch microsoft, was jetzt zu absurden Preisstrukturen für die Endverbraucher geführt hat. Solche Summe die da im Raum stehen mit „natürlichen“ Wachstum durch dazu gewinnen an übernommenden Abonnenten die noch kein Netflix abo haben niemals gegen finanzier werden kann, der Markt ist weltweit mehr als gesättigt und befindet sich eher im Abwärtstrend, das bedeutet das man mehr Werbung schalten muss, Abo Preise erhöhen was dann die Preisspirale sicherlich noch mal anheizt da es zu einer Gegenbewegung bei dem Enduser kommen wird, die dann sicherlich nur noch saisonal abonnieren werden