S95B: Samsungs erster OLED TV! Der beste OLED 2022? (Video)

Samsung stellt mit dem S95B seinen „ersten“ OLED TV mit QD-OLED-Dispaly vor. Der S95B ist mit seinen 1.500nits Spitzenhelligkeit und dem Anti-Reflexions-Filter ein heißer Anwärter auf die neue OLED-Referenz. 

Es fühlt sich schon fast etwas surreal an, das Samsung einen 4K OLED TV angekündigt hat. Und nicht nur das. Wir konnten uns vom S95B einen ersten eigenen Eindruck machen und dieser war wirklich nicht schlecht. Wie es sich für eine erste Präsentation gehört, konnten wir leider noch keine Messungen machen oder umfassend mit dem neuen OLED Fernseher „spielen“. Wohl auch, weil es sich noch nicht um ein marktfertiges, europäisches Gerät gehandelt hat. Das mindert aber auf keinen Fall den ersten visuellen Eindruck, den Samsungs 4K OLED TV-Debüt bei uns hinterlassen hat. (Hier geht es direkt zum Preisvergleich!)

Samsung OLED Fernseher die Zweite

Wir schreiben „erste“, weil Samsung bereits 2013 mit dem S9C einen Versuch unternommen hatte, sich einen Namen in der damals noch ganz neuen OLED-Technologie zu machen. Die Pläne wurden dann aber wieder schnell verworfen (wohl wegen viel zu hoher Produktionskosten). Jetzt meldet sich Samsung mit dem S95B zurück und liefert uns sogar eine neue Displaytechnologie obendrauf. Doch, erst einmal die „Basics“:

Schön den S95B OLED TV endlich einmal live gesehen zu haben!
Schön den S95B OLED TV endlich einmal live gesehen zu haben!

Der S95B OLED TV besitzt 4K Auflösung und wird in 55 Zoll und 65 Zoll in den Handel kommen. Das Display hat eine maximale Bildwiederholungsrate von 100 bzw. 120Hz, die mit einer der vier HDMI 2.1-Schnittstellen voll ausgereizt werden kann. Übrigens besitzen alle Samsung TV-Geräte ab der QLED Q70B-Serie aufwärts, also alle Modelle mit 100Hz-Panel, insgesamt vier, vollwertige HDIM 2.1-Anschlüsse. Dazu gesellen sich HDMI 2.1-Features wie ALLM, eARC und VRR. Alles verpackt im, wie Samsung es nennt, „Laserslim-Design“. Es ist auch eine Wandhalterung in Entwicklung, die nur wenige Millimeter aufträgt, um den S95B so nah wie möglich an die Wand installieren zu können.

Samsung S95B OLED TV mit Quantum Dot

Rahmen OLED TV S95B Samsung
Superschlankes Display-Panel wie es sich für einen OLED gehört!

Im Gegensatz zu den geläufigen OLED-Panels von LG, Sony, Philips und Co, die auf ein WRGB-Display setzen (weiße, rote, grüne und blaue Subpixel), liefert uns Samsung ein reines RGB-OLED-Display. Für jeden selbstleuchtenden Pixel steht somit ein roter, grüner und blauer Subpixel bereit. Als Licht-gebende Basis dient eine Schicht blauer OLEDs, die jeweils über einen grünen und roten Farbfilter mit Quantum Dot-Material verfügen. Die Farbdarstellung soll dadurch in den Helligkeitsspitzen unverfälscht dargestellt werden können. Das Farbvolumen soll sich entsprechend erweitern und das eines regulären OLEDs übersteigen.

Spitzenhelligkeit 1.500nits + Antireflexionsbeschichtung

Hier kommt auch positiv zu tragen, dass der Samsun S95B OLED TV eine Spitzenhelligkeit von 1.500 nits liefern soll. Lediglich in einem kleinen Fenster von 2-5%, aber immerhin. Die durchschnittliche Helligkeit bei großflächigen Darstellungen soll sich ebenfalls erhöhen. Ob sich das in Alltagssituationen wirklich bemerkbar macht, wird sich erst im Test zeigen.

Der silberne Standfuss des Samsung S95B 4K OLED TV
Der silberne Standfuss des Samsung S95B 4K OLED TV

Was definitiv zu einer Verbesserung des Seherlebnisses beiträgt, ist die integrierte Antireflexionsbeschichtung des S95B. Noch nie haben wir ein OLED-Display in einem TV-Gerät gesehen, welches so wenig spiegelt. Der Unterschied zu einem regulären OLED ist subjektiv bereits deutlich wahrnehmbar. Und wie wir schon einmal ausführlich erläutert haben, stellten Spiegelungen bei OLED schon immer das größte Problem dar. Genau deswegen freue ich mich bereits unglaublich auf den S95B und auf hoffentlich viele Nachfolger.

Neuer Prozessor, neues Tizen-Betriebssystem

Mit dem S95B OLED TV präsentiert Samsung auch seinen neuen, verbesserten Neural Quantum Prozessor 4K mit Perceptional Color Mapping. Wie groß die Unterschiede zu den davor beworbenen Bildprozessoren ausfällt, wird ebenfalls nur ein Test herausfinden können. Das „Herz“ des S95B verarbeitet auf jeden Fall mühelos 4K@120Hz Videosignale inkl. HDR. Bei den High Dynamic Standards wird neben HDR10 auch HLG, HDR10+ und HDR10+ Adaptive unterstützt. Der HDR10+ Gaming Modus soll auch mit an Bord sein. Gesteuert wird alles mit der überarbeiteten, intuitiven Tizen-Plattform, die jetzt eine vollflächige Menüdarstellung mit sich bringt. Angeblich, weil dies eine bessere Übersicht für den Nutzer mit sich bringt. Der wahre Grund für ein vollflächiges Menü ist wohl die zusätzliche Fläche, die für „Sponsored Content“ oder Werbung genutzt werden kann. Denn die Einnahmen, die über solche Einblendungen generiert werden, sind für TV-Hersteller nicht unerheblich.

Die Anschlüsse des S95B (inkl. 4x HDMI 2.1) befinden sich alle direkt am Gerät
Die Anschlüsse des S95B (inkl. 4x HDMI 2.1) befinden sich alle direkt am Gerät

4x HDMI 2.1 mit VRR, ALLM und eARC

Man möchte vermuten, dass Samsung bei seinem neuen Topmodell auch die externe Anschlussbox One-Connect-Box integriert. Zu unserer Überraschung fanden wir die Anschlüsse jedoch direkt am Gerät vor. Zum einen gibt das Samsung noch Luft nach oben für zukünftige Modelle, zum anderen ist dies beim Debüt einer neuen Displaytechnologie auch sicherlich eine Kostenfrage. Auf der Rückseite des TV konnten wir vier HDMI 2.1-Anschlüsse, einer davon mit eARC entdecken. Zudem einen Twin-Triple-Tuner, 2x USB, Ethernet/Lan und einen S/PDIF-Ausgang. Eine Aussparung für ein CI+-Modul ist ebenfalls vorhanden.

Jetzt mit Dolby Atmos Encoding

Bei den Anschlüssen schwingt auch immer das Thema Audio mit. Und auch hier gibt es Neues zu vermelden. Der Samsung S95B 4K OLED TV verarbeitet (wie viele andere Gräte aus 2022 ebenfalls) ab sofort Dolby Atmos direkt auf dem Gerät. Somit können Dolby Atmos Tonspuren von Netflix, Disney+ und Co. auch direkt auf dem TV wiedergegeben werden. Die nach oben gerichteten Lautsprecher des Q95B sollen bereits ab Werk einen raumfüllenden Klang abliefern. Die Dolby Atmos-Verarbeitung kommt auch dem Q-Symphony-Feature zugute, welches TV-Audio und kompatible Soundbars miteinander kombiniert. Samsungs Object Tracking Sound ist ebenfalls wieder mit an Bord.

Die Highlight-Features des Samsung S95B im Überblick
Die Highlight-Features des Samsung S95B im Überblick2

Wireless Dolby Atmos

Dolby Atmos 3D Sound lassen sich via eARC auf kompatible Soundbars und AV-Receiver über die HDMI-Rückführung übertragen. Neu ist zudem die drahtlose Übertragung von Dolby Atmos-Signalen, in Kombination mit einer Samsung Soundbar, die dieses Feature auch unterstützt. Leider wird das Signal nicht in Dolby TrueHD weitergegeben, was in der Regel eh nicht von Streaminganbietern angeboten wird.

Samsung S95B OLED TV Preis & Termin

Der S95B ist ab Mai 2022 in 55 Zoll und 65 Zoll im Handel erhältlich. Und wie es aussieht, ist der Anwärter für die neue TV-Referenz gar nicht mal so teuer. Der 55 Zöller kostet 2.329 Euro (UVP) und der 65 Zöller 3.199 Euro (UVP). Man kann jedoch bereits erste Preisreduktionen beobachten.

SAMSUNG 55 Zoll 4K QD-OLED TV GQ55S95BAT (2022, 55 Zoll, Anti-Reflexionsbeschichtung, Tizen)

SAMSUNG 55 Zoll 4K QD-OLED TV GQ55S95BAT (2022, 55 Zoll, Anti-Reflexionsbeschichtung, Tizen)

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Zuletzt aktualisiert am 6. Oktober 2022 um 05:10 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
SAMSUNG 65 Zoll 4K QD-OLED TV GQ65S95BAT (2022, 65 Zoll, Anti-Reflexionsbeschichtung, Tizen)

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Samsung S95B OLED TV im Video

Highlight-Features:

Hersteller: Samsung
Modellnummer:  S95B
Display: OLED (RGB QD-OLED)
Extras: Antireflexionsbeschichtung
Größen: 55 Zoll (140cm) / 65 Zoll (165cm)
Auflösung: 4K (3.840 x 2.160)
Bildwiederholungsrate: 100/120Hz
Helligkeit (max): Quantum HDR 1500
Prozessor: Neural Quantum Prozessor 4K
Design: LaserSlim
HDMI: 4x HDMI 2.1
HDMI-Features: ALLM, VRR, eARC
Anschlüsse: 2x USB, S/Pdif, LAN, Twin-Triple-Tuner
Konnektivität: WLAN (WiFi 5), Bluetooth 5.2
HDR: HLG, HDR10, HDR10+, HDR10+ Adaptive
Audio: Dolby Digital, Dolby TrueHD, Dolby Atmos
Features: Real Depth Enhancer, Object Tracking Sound,
Q-Symphony, Motion Xcelerator Turbo+, Wireless Audio,
Betriebssystem TIZEN OS 2022
Energieeffizienz: G
Dominic Jahn
Dominic Jahn
Couch-Streamer, TV-Umschalter & Genuss-Cineast. Am liebsten im Originalton, gerne auch in 3D! Paypal-Spende für die 4KFilme-Kaffeekasse

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28 Kommentare
  1. Allen gemein ist dieser Wulst an Anschlüssen auf der Rückseite. Da reisst eine „millimeterdicke“ Wandhalterung auch nix mehr raus.

    Am elegantesten gelöst hat das die Wallpaper Serie von LG. Leider wird das nicht mehr weiter entwickelt. Sehr schade.

    • Ich persönlich würde mich kurz an einen „superflachen“ OLED an der Wand erfreuen, danach wäre es mir aber womöglich ziemlich egal, ob er jetzt plan mit der Wand verbunden ist, oder 3cm davon entfernt in der Luft hängt. Aber das ist ja immer persönliches Gusto. Denke mit den OLED-Modellen, die auf einen „Heatsink“ aufbauen, ist so ein Modell auch schwerer möglich. Der G1/G2 ist ein nettes Mittelding.

  2. Das wird dann wohl der einzige OLED ohne Dolby Vision. Ich halte das für einen schweren Nachteil.
    Mal gucken, ob die Vorteile gegenüber bisherigen OLEDs das kompensieren können.

  3. „OLED – Der nächste Schritt im Home Entertainment.

    LEL. Hätte nicht gedacht, dass die sich trauen den Begriff im Marketing zu nutzen.

  4. Erstmal sollte man sich freuen das ein weiteren OLED Anbieter gibt der auch noch einen anderen Ansatz nutzt ist auch positiv.
    Keiner in den Kommentaren hier hat das ding live gesehen von daher sollten wir alle mal abwarten.

    Die Reviews von US Tech Youtubern zum Alienware QD OLED und dem Sony A95K waren mehr als positiv.
    Und deuten auf eine echte Entwicklung im Bereich OLED hin. Warten wir mal ab , ein Monopol eines Anbieters ist aus Kundensicht jedenfalls niemals gut.

    • Das einzig verkorkste ist die mangelnde Gehinkapazität so mancher. Allein schon der gesunde Menschenverstand sollte einem klarmachen, das niemand mit Nase am Display vorm TV sitzt.
      Nimm einfach mal das 2. Bild des Artikels und geh 1m zurück, du siehst da dann keine Pixel mehr und mit einem Bruchteil der Pixelfläche die Farbsäume der Subpixel schon garnicht.
      Kein Mensch sitzt vor einem 55 oder 65 Zoll TV in nur 30cm Sitzplatzentfernung, auch nicht wenn er den TV für Office nutzt/zweckentfremdet.

  5. Man sieht auf dem einen Bild schon das Dithering, welches auch schon seit Jahre bei den Modellen bekannt ist, die diese „Ultra Wide Angle“ Beschichtung haben um u.A. die Schwächen des VA beim Blickwinkel zu kompensieren. Und schön sieht es auf dem nächsten Artikel auch nicht aus:
    https://www.heise.de/news/Ab-Mai-OLED-TVs-von-Samsung-6586695.html

    Da bleibe ich lieber noch paar Jahre bei der üblichen, mMn. sauberen Pixelstruktur mit 800 nits, die einem bei dem Kontrast sowieso ausreichen. Zumal Samsung bestimmt wieder Werbung einblendet (:

    • Ohje.
      Das erinnert frappierend an die Pentile Matrix Display Probleme – nur dass der Blickwinkel stabil bleibt.
      Schade – aber leider wieder einmal Samsung Display Pfusch.
      Wie du schon sagtest, der Kontrast/Blickwinkel Filter der LCD TVs hatte ja auch schon diesen hässlichen Subpixel Effekt.

      Grüße

      • Man geilt sich jetzt an einer ungewöhnlichen Subpixelanordnung auf, die bei einer normalen Distanz zwischen TV und Augen keinerlei Relevanz hat. Irgendein Haar in der Suppe muss man halt immer finden… manchmal ist das schon mehr als übertrieben sowohl von den „Fachredakteuren“ als auch das Teilen dieser und die daraus resultierenden negativen Kommentare. Da kann man nur noch den Kopf schütteln. Von Pfusch kann hier keine Rede sein. Pixellayouts werden bewusst so gewählt, das hat meist Effizienz- und Produktionstechnische Gründe. Sich darüber bei einem TV aufzuregen wo man ohnehin weit genug weg sitzt, ist einfach nur crazy.

    • Man geilt sich jetzt an einer ungewöhnlichen Subpixelanordnung auf, die bei einer normalen Distanz zwischen TV und Augen keinerlei Relevanz hat. Irgendein Haar in der Suppe muss man halt immer finden… manchmal ist das schon mehr als übertrieben Sowohl von den „Fachredakteuren“ als auch das Teilen dieser und die daraus resultierenden negativen Kommentare.

      • Ich bin öfters mal „näher dran“ und konnte das scheußliche Dithering beim Q90R definitiv wahrnehmen. Also würde ich das beim QD-OLED erst recht. Tjoa und zum Rest: Er hat jetzt Dolby Atmos direkt. Wow, das konnte LG aus den Apps schon 2019. Wirklich innovativ ist dieser Fernsehr nicht und 65″ ist auch nicht gerade relevant für die meisten, wenn ich hier so mitlese und ebenfals in anderen Foren. Wen interessieren übrgens 1500 nits im 10 % Weißfenster beim OLED, der eh perfekten Kontrast hat? Das wird nur den Verschleiß erhöhen, da bin ich mir sicher. Vom fehlenden Dolby Vision möchten wir gar nicht erst anfangen. Und die Werbung im Menü und die fest installierten Apps erst recht.

        • Na wenn QD-OLED nicht innovativ ist – was ist dann innovativ? Man sollte froh sein, dass es abseits von WRGB mal wieder etwas Neues gibt. Und diese ewige Dolby Vision Leier kann man auch schon bald nicht mehr hören, das gehört hier in den Kommentaren zum Standard oder? Glaubst du Samsung interessiert das? Sie sind in einer Position sich das erlauben zu können – ob du das nun wahrhaben willst oder nicht. Zum zweiten hat Dolby Vision eigentlich bei Content Creatoren einen sehr schlechten Ruf und kein – aber auch wirklich kein TV Hersteller hat DV so implementiert wie es gehört. Alles vermurkst, sogar bei Sony. Zitat von D-Nice, Top Kalibrierer aus den USA. Da kann ich dann ohne Dolby Vision sehr gut leben.

          • Ja ich kann das wahrhaben, denn Samsung geht mir mittlerweile sonst wo vorbei. Im Menü eines The Gallery oder wie die heiße, konnte ein Freund von mir weder die Apps sortieren, noch die meisten deinstallieren. Und dann die Werbung. Warum hat Samsung plötzlich ein Interesse an OLED? Aber es kann sich ja jeder gerne seines Geldes erleichtern 😉

    • Können wir erst nach einem Test bewerten. Ich habe jetzt den Samsung S95B und gestern den Sony A95K mit eigenen Augen gesehen und bei Bewegtbildmaterial und statischen Bildern, je nachdem was alles gezeigt wurde, konnte ich selbst aus naher Sitz-/Stehdistanz keine negativen Bildeffekte beobachten. Die Frage ist, fallen diese, vor allem bei einem TV von dem man gerne 3-4 Meter entfernt sitzt, wirklich auf? Oder ist das so ein Thema „Once you have seen you cant unseen“… aber nur aus nächster Nähe. Wir bleiben an dem Thema dran, aber bei mir persönlich überwiegen die positiven Eindrücke bislang. Bei einem Gaming-Monitor, auf den sich der Heise-Artikel bezieht, kann so etwas doch eine ganz andere Gewichtung haben, aber selbst hier muss ich mir erst einmal einen eigenen Eindruck verschaffen.

      • Bin sehr gespannt auf die ersten Tests. Sollte sich das Thema mit den Farbsäumen als irrelevant herausstellen, könnte ein QD OLED mein nächster Tv werden. Aber vermutlich eher von Sony 😀

  6. Hallo.
    OLED-Referenz? Wohl eher nicht.
    Da ist Sony (theoretisch) vorraus. Was ist mit Dolby Vision?
    Auch wurden die ersten QD Messungen ja schon beim Alienware QD OLED Monitor vorgenommen.
    Die ABL greift quasi genauso wie bei WRGB Modellen.
    1500 Nits ohne Heat-Sink ist quasi ausgeschlossen. Die QD OLED Geräte schaffen 1000 Nits / 2-10% Window mit D65.
    Alles andere ist mal wieder Marketing Bla Bla – ist halt ein Samsung Event gewesen.
    Was aber definitv zu begrüßen ist sind die vier HDMI 2.1 Ports.
    Bin gespannt was die Zukunft bringt und wie lange es dauert bis es 80+ Zoll TVs mit der Technologie geben wird.

    Viele Grüße

    • reines – RGB OLED Panel ist ja wie beschrieben nicht ganz korrekt.
      Ein reines RGB OLED Panel war das von 2013. Das aktuelle baut ja auf Blue OLED Layern auf welche mit einerm QD-Film die Farben wandeln. Ergebnis ist zwar schon die RGB Subpixel Struktur, aber reines RGB OLED wäre es mit einem MicroLED Aufbau.
      Ist aber nicht so relevent 🙂

      • Farbfilter ist auch nicht korrekt. Filter werden bei WRGB OLEDs genutzt.
        Diese schlucken viel Licht wie man mittlerweile weiß.
        Die QD-OLEDs funktionieren aber mit nem Quantum Dot Film, welcher die Farben konvertiert.
        Filtern würde ja bedeuten dass man was rausfilter. Ist hier aber nicht der Fall.

        Grüße

    • Die Antireflektionsbeschichtung ist das Einzige, was mich an den Geräten reizt. Vielleicht ja nächstes Jahr wenn es das Ganze auch in 77″ von Sony gibt. Auf jeden Fall kein Game Changer, aber was soll das auch noch sein?

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