Amazon kauft MGM: James Bond und Robocop reichen Alexa die Hand

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MGM wird von Amazon übernommen.
MGM wird von Amazon übernommen. | Bild: MGM

Große Neuigkeiten an diesem Mittwoch: Amazon übernimmt das Filmstudio MGM. James Bond und weitere Marken gehören damit nun dem Online-Riesen.

Wir hatten ja schon darüber berichtet, dass eine Übernahme MGMs doch Amazon zuletzt immer wahrscheinlicher wurde. Nun hat Amazon eine Pressemitteilung herausgegeben und die Übernahme hochoffiziell bestätigt. Damit gehören Amazon nun auch die Filme aus dem Katalog von Metro Goldwyn Mayer (MGM). Dazu zählen Franchises und Filme wie „12 Angry Men“, „Basic Instinct“, „Creed“, „James Bond“, „Legally Blonde“, „Moonstruck“, „Poltergeist“, „Raging Bull“, „Robocop“, „Rocky“, „Silence of the Lambs“, „Stargate“, „Thelma & Louise“, „Tomb Raider“, „The Magnificent Seven“, „The Pink Panther“, „The Thomas Crown Affair“ und noch viele mehr.

Amazon kauf MGM für 8.5 Mrd. US-Dollar

Zu den kommenden Filmen des Studios zählen etwa „House of Gucci“, „James Bond: No Time to Die“, „Respect“ sowie „The Addams Family 2“. Auch TV-Serien wie „Vikings“, „Fargo“ oder „The Handmaid’s Tale“ sind Teil des Portfolios von MGM, die ca. 17.000 TV-Produktionen ihr Eigen nennen. Doch was zahlt Amazon denn nun für MGM? Das sind konkret 8,45 Mrd. US-Dollar.

Der Kinostart von "James Bond: Keine Zeit zu sterben" verschiebt sich leider auf November 2020
„James Bond: Keine Zeit zu sterben“ gehört bald Amazon.

Amazon wolle das Erbe von MGM laut eigenen Aussagen erhalten und Kunden den Zugang zum Katalog des Studios erleichtern. Man werde auch in Zukunft zudem weiterhin großartige Geschichten von MGM erwarten dürfen. Konkretes verrät Amazon zwar noch nicht, da dürften aber freilich bald die Produktionen von MGM exklusiv zu Amazon Prime Video wandern. Etwas anderes ist nur sehr schwer vorstellbar.

Amazon stärkt seine Marktmacht durch die Übernahme von MGM

Die Streaming-Kriege werden härter, denn Studios wie Disney, Warner, Paramount und Universal stampfen eigene Angebote aus dem Boden: Konkret sind das Disney+, HBO Max, Paramount+ und Peacock. Für die Hollywood-Größen wird es daher unattraktiver ihre Inhalte einfach an Amazon Prime Video oder Netflix zu reichen. Stattdessen bietet man sie lieber auf eigenen Plattformen selbst an.

Kein Wunder also, dass Amazon sich da für die Zukunft absichern möchte – und die Übernahme von MGM ist genau so ein Schritt. Allerdings muss der Deal nun noch von den zuständigen Behörden genehmigt werden. Weitere Schritte und Strategien rund um den Katalog von MGM werden wir dann sicherlich bald erfahren.

QUELLEAmazon
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

4 KOMMENTARE

  1. Das Gute an Amazon ist doch, dass die auch mit dem Verkauf von Videoscheiben Geld verdienen. Wenn die nach dem Kauf von MGM wieder eine unabhängige MGM-Home-Video-Abteilung eröffnen, brauchen sie sich die Einnahmen von MGM Discs mit niemandem zu teilen und sind viel weniger motiviert, physische Medien abzuschaffen. Die fördern dann auch wieder den Verkauf von Abspielgeräten.
    Aktuell kommen MGM-Filme oft bei 20th Century und damit Disney raus. Das ist garantiert nicht besser.

  2. Naja das das nicht besonders gut ist für blue ray releases sollte klar sein sicherlich wird prime mit dem angebot weiter ausgebaut

  3. Bin gespannt, was dass jetzt für die zukünftigen Disc Veröffentlichtlichungen bedeutet.

    Keine 4K Disc zum neuen Bond wäre schon ne Katastrophe.

    • Kann ich mir nicht vorstellen, dass überhaupt keine Discs mehr erscheinen.
      Ich frag mich eher ob der neue Bond überhaupt noch kommt. xD

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