Bis zu 10x schnellere Internetverbindung am TV mit diesem Adapter

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Bis zu 10x schnellere Internetverbindung am TV mit dem USB-zu-Ethernet-Adapter von Cable Matters
Bis zu 10x schnellere Internetverbindung am TV mit dem USB-zu-Ethernet-Adapter von Cable Matters

Mit dem USB-zu-Ethernet Adapter von Cable Matters lässt sich die Internetverbindung diverser TV-Geräte um fast das 10-fache steigern. Getestet an Smart TVs von LG (webOS) und Sony (Android TV).

Kudos geht an dieser Stelle an Vincent Teoh von HDTVTest.co.uk, der diese Entdeckung in einem seiner jüngsten Videos mit uns geteilt hat. Es hört sich natürlich großartig an, dass sich die Internetverbindung mit dem Adapter von Cable Matters (USB zu Ethernet) an TV-Geräten von LG Electronics und Sony (derzeit die beiden Hersteller mit denen dieser „Hack“ getestet wurde) um das Vielfache erhöhen lässt, jedoch muss man bevor man auf den Warenkorb-Button drückt doch noch ein paar Dinge vorab checken.

Im Internet Speedtest erreichte Vincent mit dem USB-zu-Ethernet-Adapter einen Download von fast 600 Mbit/s und einen Upload von fast einem Gigabite
Im Internet Speedtest erreichte Vincent mit dem USB-zu-Ethernet-Adapter einen Download von fast 550 Mbit/s und einen Upload von fast einem Gigabyte || Bild: Youtube – hdtvtest

Als Erstes bezieht sich dieser Trick nur auf die Lokale Netzwerkverbindung, Ethernet oder LAN. Wer seinen Smart TV via Kabel mit dem Internet verbunden hat und mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist, der darf gerne weiterlesen. Wer seinen TV via WiFi, z.B. innerhalb eines 5G-Netzwerks betreibt, der wird mit der kabellosen Verbindung vielleicht schon das Maximum herausholen. Ob das stimmt, kann man mit der App „Internet Speed Test“, die unter anderem auch für Android TV oder webOS zur Verfügung steht, austesten.

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Produktpreise und -verfügbarkeit sind zum angegebenen Datum / Uhrzeit korrekt und können sich ändern. Alle Preis- und Verfügbarkeitsinformationen auf https://www.amazon.de/ zum Zeitpunkt des Kaufs gelten für den Kauf dieses Produkts.
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Schnellere Up- und Downloads am TV

Als Nächstes kommt es darauf an, über welche Internetverbindung man bei seinem Provider gebucht hat und ob der eingesetzte Router auch auf der „Höhe der Zeit“ ist (dazu zählen auch die jüngsten Updates). Denn wer nur eine Internetleitung von 16 Mbit/s besitzt, wird auch von dem USB-zu-Ethernet-Adapter nicht profitieren. Der Adapter behebt im Grunde genommen das Nadelöhr, das viele TV-Hersteller immer noch in ihren Geräten verbauen: eine 100 Mbit Netzwerkverbindung, statt eines 1 Gbit-Ports. Über den USB 3.0-Anschluss lassen sich nämlich weitaus schnellere Down- und Uploads erzielen, bei den Uploads vervielfacht sich Geschwindigkeit im Video sogar um den Faktor 10. Der Download verbessert sich fast um den Faktor 6.

Optimal für Streaming von NAS und Plex

Und wieso den ganzen Aufwand betreiben, wenn die meisten Streaminganbieter nicht mehr als 25 Mbit/s verlangen? Grundsätzlich ist es sicherlich nicht verkehrt, ein bisschen „Puffer“ zu besitzen, zum einen profitieren Nutzer mit diesem Aufbau auch beim Streaming über das lokale Netzwerk. Wer z.B. 4K-Filme über den eigenen NAS-Server mit Plex, der knackt bei bestimmten Inhalten gerne mal die 100 Mbit/s-Marke, was zu Aussetzern oder Artefakten bei der Bildwiedergabe führen kann. Und neue Streamingdienste, wie z.B. BRAVIA Core versprechen eine maximale Bitrate von 115 Mbit/s, was der 100 Mbit/s-LAN-Anschluss nicht abdecken kann.

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Ob dieser Trick auch mit anderen TV-Geräten funktioniert, kann man natürlich auch selbst austesten. Grundvoraussetzung ist ein USB 3.0 Anschluss sowie der besagte Adapter, den es über Amazon.de für 14.99 Euro zu kaufen gibt. Solltet ihr den Adapter bereits mit eurem TV nutzen, teilt doch bitte in einem Kommentar eure Erfahrungen mit.

Couch-Streamer, TV-Umschalter & Genuss-Cineast. Eine gute Serie oder Film lässt sich durch nichts ersetzen. Am liebsten im Originalton, gerne auch in 3D! Paypal-Spende für die 4KFilme-Kaffeekasse

17 KOMMENTARE

  1. Für den, Bravia Core Streaming Dienst der neuen Sony Modelle vielleicht interessant, oder wenn man Plex installiert hat und 4k mkv übers Heimnetzwerk streamen will, aber sonst sind doch 100 Lan völlig ausreichend

  2. Hab mir gestern einen gekauft, kommt morgen an und werde dann mal berichten.
    Wird bei meinem LG OLED B97 zum Einsatz kommen, hab schon des einen oder andere Mal Probleme mit der Bandbreite hat ich zu meinem NAS schon das eine oder andere Mal. Die vollen 1Gbit wird es leider aufgrund von USB 2.0 bei LG leider nicht geben, selbst die neuen Modelle egal wieviel man zahlt haben kein USB 3.0, schämt euch LG!

    • Im AVS-Forum berichten schon mehrere, dass sie bei den LG OLED TVs aus 2017/2018 gute Erfahrungen mit dem Adapter gemacht haben. Es gibt auch Reddit-Einträge, nach denen einer der USB-Anschlüsse (obwohl grau) ein USB 3.0-Port sein soll. Vielleicht mal alle durchtesten?

      • Das mit dem USB 3.0 ist etwas tricky bei den LG TVs. Hier am Beispiel des LG C9 (gilt aber auch für die anderen OLEDs):

        Der Main IC unterstützt zwar für einen Port USB 3.0. Angebunden ist der Port selber aber trotzdem nur mit USB 2.0 (Im Falle vom C9 der Side Port).

        Hier mal das passende Block Diagramm aus der Serviceanleitung des C9:

        https://abload.de/img/lgc9hdks4.png

        Ziemlich dämlich wenn du mich fragst, weil du eben weiterhin auf USB 2.0 Geschwindigkeit limitiert bist.

        • Also bei mir fällt das Ergebnis leider negativ aus.
          Hatte zuerst mit dem dedizierten LAN Port einen Speedtest gemacht, dann ist mir aufgefallen dass man anscheinend mit der CPU gar keinen vergleichbaren Speedtest machen kann. Das Ergebnis lag bei 18 Mbit Down / 50 Mbit Up, bei einer 1Gbit Leitung von Vodafone (zum Zeitpunkt gab es zwar auch nur 200 Mbit Downspeed, trotzdem zuweit weg vom gemessenen Wert).
          Der Vergleich fiel also schonmal flach, also hab ich mir per Plex einen Film mit ca. 60 Mbit Bitrate angeworfen wo ich wusste der lief per dedizierten LAN Port schlecht. Naja das Ergebnis war leider waren gefühlt mehr Laggs drin als mit dem LAN Port vom Fernseher.
          Kann tatsächlich sein, dass einfach der Bus innerhalb des Fernsehers sowohl vom LAN Port als auch von den USB Ports einfach nicht viel durchlässt. Anders kann ich mir das nicht erklären, weil alles per LAN verbunden war und das NAS auch nicht schlecht ist (Intel CPU mit 4 Kernen).

          Hast du mit deinen C9 denn eine Besserung gemerkt? Kann mir nicht vorstellen, dass die sich so krass unterscheiden. Soweit ich weiß ist nur das Panel und die CPU unterschiedlich. Mittlerweile hat der aktuelle B1 beschnittene HDMI 2.1 Ports, damals war das zum Glück noch nicht so.

  3. Die zusätzliche Frage die hier bisher vernachlässigt wurde: Ist denn die restliche HW überhaupt in der Lage eine entsprchende Datenmenge verarbeiten zu können. Was bringt mir die dickste Leitung, wenn CPU/GPU die Datenmenge gar nicht verarbeiten können?!

  4. Hallo, mich würde interessieren ob dieser Adapter mit einem Philips TV (805) funktioniert? Hat jemand das schon einmal probiert?

    Vielen Dank.

  5. Gut zu wissen, aber am Ende gar nicht mal so überraschend. Da die TV Betriebssysteme auf Linux bzw. dem Linux Kernel basieren, gibt es offensichtlich eingebauten/einkompilierten Support für Realtek RTL185x Chipsets, auf denen diese ganzen USB-Dongles basieren.
    Übrigens verbaut Metz (zumindest der nach wie vor in Deutschland gebaute Classic-Part) abgesehen von dem einzigen FHD-Modell überall 1 GB/s Ethernet-Anschsse.

  6. Ok nur das ich es richtig verstehe… schaue zb über Nvidia Shield mit Kodi, Netzwerkkabel an Kodi ist dran. Bringt mir also nix…. Ach bal bla, ich lass alles so :-DDDDD

  7. In diversen Foren ist es schon relativ lange bekannt, dass manche USB Adapter gehen. Hatte das 2019 im AVSForum zuerst gelesen. Ist aber endlich mal gut, dass nun auch eine etwas breitere Masse davon Wind bekommt.

    Es ist halt echt schon lachhaft was die TV Hersteller abliefern. Ich kann mir auch irgendwie nicht vorstellen, dass 1 Gbps Chipsets so viel teurer sind. Eigentlich müssten derartige Chipsets doch schon eine Antiquität sein und sogar schwerer (und damit teurer) zu beschaffen sein als Gigabit Chipsets.

    Mit USB 3.0 ist es bei LG nicht anders. Es ist absolut peinlich, dass nicht mal deren 2021er OLEDs moderne HDMI Ports haben. Aber hey, das gesparte Geld haben sie immerhin in ein ordentlichen HDMI 2.1 Chipsatz gesteckt 😀 Im Zweifelsfall wird dann einfach ein externer Mediaplayer genutzt.

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