CES 2026: QD-OLED behebt sein bisher größtes Problem

Samsung Display hat das wohl bisher größte Problem mit seinen QD-OLED-Displays endlich behoben. Als Erstes profitieren aber Monitore von dem technischen Fortschritt.

So hatten auch wir zur Einführung der ersten QD-OLED-Displays über das bis heute bestehende Problem berichtet: die unsaubere Textdarstellung! Diese ergibt sich durch die spezielle Subpixelstruktur. So ordnen QD-OLED-Bildschirme die farbigen RGB-Subpixel (Rot, Grün, Blau) im Dreieck an. Bei scharfen Konturen, also speziell bei z. B. Buchstaben bzw. Texten, entstehen deswegen Farbsäume. An Smart-TVs fällt dies bei üblichen Sitzabständen eigentlich nicht auf, anders kann es aber an Monitoren aussehen. Denn an jenen sitzt man üblicherweise deutlich näher dran und arbeitet auch verstärkt mit Texten. Deswegen hat sich Samsung Display des Problems angenommen.

Neue QD-OLED-Panels mit V-Stripe-Anordnung

Samsung Display spricht in diesem Zusammenhang von einer völlig neuen, vertikalen Subpixel-Anordnung. Die RGB-Pixel sitzen also nicht mehr im Dreieck, sondern als Streifen untereinander. Genau das soll die Farbsäume an Texten jetzt unterbinden. Laut dem Zulieferer befinden sich die neuen QD-OLED-Panels auch schon in der Massenproduktion. Sieben Hersteller wollen sie 2026 für ihre Monitore einsetzen. Darunter sind beispielsweise Asus, MSI und Gigabyte.

Der neue V-Stripe-Pixelaufbau behebt die Probleme mit der Textdarstellung an QD-OLEDs.
Der neue V-Stripe-Pixelaufbau behebt die Probleme mit der Textdarstellung an QD-OLEDs.

Die kommenden QD-OLED-Panels mit dem neuen V-Stripe-Pixelaufbau führt Samsung Display in Form eines Referenzmonitors natürlich auch auf der CES 2026 vor. Das entsprechende Modell nutzt 34 Zoll Diagonale im Format 21:9, 360 Hz Bildwiederholrate und eine Spitzenhelligkeit von 1.300 Nits. Sicherlich werden aber eben auch Partner direkt auf der Messe in Las Vegas ihre konkreten Modelle für Endkunden vorstellen.

QD-OLED dominiert im Monitorbereich

Während im Bereich für Smart-TVs im Übrigen immer noch LG Display mit seinen WOLED-Panels dominiert, hält Samsung Display nach eigenen Angaben den Markt für OLED-Monitore fest in der Hand. Marktanteile von 75 % hält man da nach eigenen Angaben. Durch die neuen, verbesserten Panels mit V-Stripe-Pixelaufbau hofft man, sich sogar noch weiter an die Spitze zu bewegen.

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André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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2 Kommentare
  1. LG Dominiert weil alle Hersteller, selbst Samsung es für günstiger erhalten. Es findet dann in Einsteiger Geräten Platz oder wenn bei bestimmten Größen ein QD-OLED nicht mehr wirtschaftlich genug ist. Sagt eben nichts über die Qualität aus. Dabei ist schon Technisch klar und von allen Experten angesehenen, dass QD OLED die Neue Generation der OLED Panels ist, während LG seit Jahren Trickst und Feintuning betreibt (Nits Wahnsinn) auf Kosten von Farben und Referenz Darstellung

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