Filmförderungsanstalt zieht Bilanz zum Kinojahr 2021

Die deutsche Filmförderungsanstalt (FFA) zieht ihre Bilanz unter das Kinojahr 2021. Dabei zeigt sich, dass das Prä-Pandemie-Niveau weiterhin schwer zu erreichen ist.

In den letzten Tagen haben uns schon einige Bilanzen zum Kinojahr 2021 erreicht. Die FFA blickt dabei natürlich speziell auf Deutschland. Generell zeigt sich einerseits der Konsens, dass die Branche gegenüber dem Vorjahr 2020 Aufwind erlebt hat. Gleichzeitig erreicht man bei den Besucherzahlen und Einnahmen noch lange nicht das Niveau, das Kinobetreiber vor der Corona-Krise gewöhnt gewesen sind.

Die FFA erklärt zudem, dass der Kinobestand in Deutschland bisher nicht gelitten habe. Er liege in etwa auf dem Level der Vorjahre. Für die Kinobranche sei 2021 eine Achterbahnfahrt gewesen, da es zunächst über den Sommer eine deutliche Besserung gab, Ende des Jahres dann aber Omikron wütete, was z. B. im Oktober zu einem deutlichen Absturz der Besucherzahlen führte.

Im November und Dezember verbuchte man dann aber wieder beinahe 11 Mio. Kinobesucher. Maßgeblich dürfte dazu beispielsweise auch der Blockbuster „Spider-Man: No Way Home“ beigetragen haben, der nicht nur zum erfolgreichsten Film der Pandemie, sondern auch zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten geworden ist.

Kinobranche träumt von der Erholung

Vergleicht man nun aber die Anzahl der Kinobesuche 2021 mit 2019, als die Corona-Krise Deutschland noch nicht betraf, dann fielen die Besuche um 64,5 % und der Umsatz wiederum um 63,6 % – auf 373,2 Mio. Euro. Das zweite Halbjahr lief dabei deutlich besser als das erste, denn hier fanden 98,1 % der Ticketverkäufe stand und es wurden entsprechend 98,2 % des Jahresumsatzes erwirtschaftet. Im Vergleich zu 2020 stieg die Zahl der Kinobesuche um 10,4 Prozent, der Umsatz stieg um 17,4 Prozent.

 

Der meistgesehene Film 2021 ist in Deutschland „James Bond: Keine Zeit zu sterben“ mit rund 5,9 Mio. Besuchen. Auf Platz 2 folgt „Spider-Man: No Way Home“ mit 2,6 Mio. Besuchen. Der meistgesehene deutsche Filme war im Übrigen „Die Schule der magischen Tiere“ mit 1,3 Mio. verkauften Tickets. Wer sich den kompletten Bericht der FFA zu Gemüte führen möchte, findet ihn als PDF hier.

QuelleFFA
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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