HBO Max und Discovery Plus verschmelzen im nächsten Jahr

HBO Max wird es ab 2023 nicht mehr geben. Das Streaming-Angebot soll im nächsten Jahr mit Discovery Plus verschmelzen.


Dies hat der CEO von Warner Bros. Discovery, David Zaslav, gegenüber Partnern und Investoren mitgeteit. In Deutschland konnte HBO Max wegen eines laufenden Lizenzabkommens mit dem Pay-TV-Anbieter Sky ja leider nie starten. In anderen Ländern Europas ist HBO Max aber durchaus vertreten. Neukunden lockte man gar mit „Rabatten auf Lebenszeit“. Dieses Angebot dürfte 2023 dann wohl verfallen, wenn die Plattform aufhört zu existieren.

Laut Zaslav verfüge HBO Max über konkurrenzfähige Features und Inhalte, die unternehmensintern ebenfalls geschätzt werden. Man wolle also auch gar keinen Kahlschlag auf der kreativen Ebene forcieren. Allerdings hapere es bei HBO Max an der Performance der Apps und der Kundenzufriedenheit. Deswegen werde man dann auch für die zukünftige, technologische Basis auf das Fundament von Discovery Plus setzen.

HBO Max startet am 8. März in 15 europäischen Ländern || Bild: Warnermedia
HBO Max wird es im Verlauf des Jahres 2023 bereits nicht mehr geben. || Bild: Warner Bros. Discovery

Die Inhalte von HBO Max und Discovery Plus sollen dann natürlich unter dem neuen Dach zusammenfließen. Dann könne man ein großartiges Produkt bieten, so Zaslav. Hinter den Kulissen wachsen bei den Kreativen allerdings nun Befürchtungen, dass viele HBO Max Originals das Zeitliche segnen könnte. So zog Zaslav etwa kürzlich auch beim bereits nahezu fertiggestellten HBO-Max-Film „Batgirl“ den Stecker.

HBO Max: Streaming-Dienst hat keine Zukunft mehr

Am Ende muss sich zeigen, wie der Geschäftsführer von Warner Bros. Discovery verfahren wird. Klar ist, dass er eine gänzlich andere Strategie anlegt, als sein direkter Vorgänger Jason Kilar. Kilar wollte das Streaming-Geschäft voranbringen und setzte auf zahlreiche Filme und Serien als Zugpferde. David Zaslav interessiert sich mehr für die Wirtschaftlichkeit und will massive Einsparungen auf den Weg bringen.

QuelleThe Verge
André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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