HZW2004 & HZW1004: Panasonic stellt neue 4K OLED Fernseher vor

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Das Panasonic 4K OLED Lineup 2020: HZW1004 (links) und HZW2004 (ganz rechts)
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Panasonic hat das 4K OLED Lineup 2020 in den Pinewood Studios, westlich von London vorgestellt. Alle Details zu den HWZ2004 und HWZ1004 Modellen findest du hier! 


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Insgesamt gab es sogar drei neue OLED Modelle von Panasonic zu bestaunen. Neben dem bereits auf der CES 2020 vorgestellten HZW2004-Flaggschiff (Nachfolger des GZW2004), wurden uns erstmals die HWZ1500 und HWZ1004 (Nachfolger GZW1004) Serien vorgestellt. Die mittlere Modellreihe HZW1500 wird jedoch nicht in Deutschland erscheinen. Panasonic verfolgt hierzulande auch weiterhin seine 2-Modell-Politik, zumindest was das OLED-Segment betrifft. Die Modelle besitzen unterschiedliche Hardware-Ausstattungen, die wichtigsten Features und Funktionen werden jedoch beiden 4K OLED Fernsehern zuteil.

Lediglich der HZW1004 (links) und HZW2004 (rechts) erscheinen in Deutschland. Das Sondermodell HZ1500 ist für andere Märkte reserviert
Lediglich der HZW1004 (links) und HZW2004 (rechts) erscheinen in Deutschland. Das Sondermodell HZ1500 ist für andere Märkte reserviert

HCX Pro Intelligent Prozessor mit Dolby Vision IQ

Für die Bildverarbeitung ist Panasonics geschätzter HCX Pro Intelligent Videoprozessor verantwortlich, der 4K/60p Inhalte mit erweitertem Dynamikumfang (HDR) in den Formaten HDR10, HLG, HDR10+ und Dolby Vision verarbeiten kann. Es gibt sogar die Möglichkeit Fotografien mit erweitertem Dynamikumfang im HLG Photo Format auf dem TV wiederzugeben. Ebenfalls unterstützt: Dolby Vision IQ. Dabei handelt es sich nicht um ein neues Format, sondern um eine Anpassung der vorhandenen DV-Metadaten in Verbindung mit dem integrierten Lichtsensor der HZW2004 und HWZ1004 Modelle. In hellen Umgebungen wird die Helligkeitskurve z.B. nach oben angepasst, damit die Details in den schwarzen Bildbereichen weiterhin sichtbar sind.

Der 4K OLED Einstieg HZW1004 gibt es jetzt mit drehbarem Standfuß
Der 4K OLED Einstieg HZW1004 gibt es jetzt mit drehbarem Standfuß

Filmmaker Mode mit „Intelligent Sensing“

Wieder mit dabei ist auch der Filmmaker Mode, der aus einer Initiative bekannter Hollywood-Regisseure wie Christopher Nolan, Martin Scorsese oder James Cameron entstanden ist. Der Nutzer kann den Filmmodus direkt über einen Knopf auf der Fernbedienung oder über das Bildeinstellungs-Menü aktivieren. Ist dies geschehen, werden alle Bildverbesserungs-Algorithmen, die die Bildwiederholungsrate, Bildverhältnis, Farbe oder Kontrast des originalen Contents verändern, deaktiviert. Das war natürlich schon vor diesem Bildmodus möglich, der Filmmaker Mode soll den Zuschauer jedoch dafür sensibilisieren, dass Filme und Serien in anderen Filmmodi (z.B. Dynamisch, Sport, Standard usw.) nicht kreative Vision der Filmemacher darstellen. Panasonic ist zudem der erste Hersteller, der den „Filmmaker Mode with Intelligent Sensing“ anbietet. Ähnlich wie bei Dolby Vision IQ bedient sich die Technik des Lichtsensors und passt die Helligkeitskurve entsprechend der Umgebungshelligkeit an.

HZW2004 4K OLED 2020 Panasonic
Panasonics ganzer Stolz, der HZW2004 4K OLED TV (55 & 65 Zoll) mit 360° Soundscape Pro und HDR Master Pro Edition OLED-Display

Verbesserte Kalibrierung und BFI (Black Frame Insertion)

Panasonics 4K OLED Fernseher sind bei Filmemachern sehr beliebt. Die Geräte lassen sich optimal kalibrieren und erlauben kreativen Köpfen ihre Inhalte in einem echten Nutzerszenario in 55 oder 65 Zoll zu betrachten. Neu ist die Festlegung eines sogenannten „Clipping-Points“ um zu verhindern, dass Details in hellen Bildbereichen verschwinden (clippen). Erfahrene Nutzer nutzen dafür auch den integrierten CalMAN Testbild-Generator und die Autocal-Funktion. Mit der Unterstützung einer 1.3% und 0.5% Weißpunkt-Kalibrierung, lassen sich Details in sehr dunklen Bildbereichen noch besser erhalten.

Panasonic BFI Black Frame Insertion
Panasonics BFI (Black Frame Insersion) soll die Dauer der schwarzen Zwischenbilder an den Content anpassen um das bestmögliche Bild abzuliefern

Die BFI (Black Frame Insertion) der HZW2005 und HWZ1004 Modelle wird zudem verbessert. Bei der BFI werden schwarze Bilder zwischen die Vollbilder gelegt, damit das Bild für das menschliche Auge flüssiger erscheint. Der Nutzer nimmt die schwarzen Bilder nicht wirklich wahr, lediglich eine leichte Reduzierung der Bildschirmhelligkeit kann mit dieser Funktion einher. Ab sofort kann die Dauer der Ansteuerungsgrade (wie lange das schwarze Bild eingeblendet wird) manuell angepasst werden. Neben den Einstellungsmöglichkeiten Aus, Niedrig, Mittel und Hoch kann unter „Automatisch“ auch dem TV überlassen werden, welche BFI Einstellung zu den jeweiligen Inhalt passt.

HDMI 2.1 Features & My Home Screen 5.0

Als wir uns durch die Einstellungen des HWZ2004 geklickt haben, bekamen wir fast Schnappatmung als wir den Menüpunkt „HDMI 2.1 Features“ entdeckt haben. Leider verbergen sich hinter diesem Menüpunkt lediglich die Einstellungsmöglichkeiten für die bekannten Features ALLM (Auto Low Latency Mode) und eARC (enhanced Audio Return Channel). Somit verfügen die neuen 4K OLED Fernseher nicht über eine vollwertige HDMI 2.1 Schnittstelle (was nicht so schlimm wäre), jedoch hätten wir uns gerne VRR (Variable Refresh Rate) für die Geräte gewünscht. Letzteres verbessert die Bilddarstellung bei Spielen (weniger Ruckler, kein „Zerreißen“ des Bildes). Vor allem mit den neuen Gaming-Konsolen PS5 und Xbox Series X am Horizont wäre dies ein erstrebenswertes Feature.

Unter den HDMI 2.1 Settings der HZW2004 und HWZ1004 Modelle lässt sich lediglich ALLM und eARC zuschalten
Unter den HDMI 2.1 Settings der HZW2004 und HWZ1004 Modelle lässt sich lediglich ALLM und eARC zuschalten

Panasonic hält auch 2020 an seinem hauseigenen Betriebssystem fest. „My Home Screen 5.0“ läuft auf allen neuen OLED und LCD-Fernsehern und bringt neben einer verbesserten Stabilität auch kleinere Verbesserungen mit sich. So gibt es z.B. jetzt auch eine Content-Vorschau, wenn man die entsprechende Streaming-App auswählt (aktuell unterstützt bei Netflix und Youtube). Über die HbbTV Operator App ist es zudem Möglich so etwas wie eine neue „Oberfläche“ für die Programmvorschau herunterzuladen. Diese ist vor allem für freie, lineare Internetprogramme optimiert und bietet dem Nutzer mehrere Tausend Stunden zusätzlicher Unterhaltung.

Unterschied HZW1004 & HZW2004

Doch worin liegen jetzt genau die Unterschiede zwischen den beiden 4K OLED Modellen? Alle oben genannten Features werden von beiden Produktserien unterstützt. Die HZW1004 4K Fernseher bekommen zudem einen drehbaren Standfuß. Ein Feature, das sich viele Nutzer gewünscht haben. Der HWZ2004 bleibt dagegen starr. Das war es jedoch auch schon mit der HZW1004 Serie.

Der HZW2004 (links) arbeitet Spitzenlichter viel besser heraus im vergleich zu einem Gerät des Mitbewerbers
Der HZW2004 (links) arbeitet Spitzenlichter viel besser heraus im vergleich zu einem Gerät des Mitbewerbers

Der HZW1004 ist in diesem Jahr auch mit dem Master HDR OLED Display ausgestattet. Bedeutet: eine bis zu 20% höhere Helligkeit im Vergleich zu den OLED-Fernsehern der Marktbegleiter.

Der HZW2004 legt, wie ihr euch denken könnt, nochmals eine Schippe oben drauf. Die Profi-Geräte haben ein spezielles 4K OLED-Panel, das Panasonic „Master HDR OLED Professional Edition“ nennt. Dieses liefern nicht nur bis zu 20% bessere Spitzen- und Durchschnittshelligkeit, sondern wurden zudem vom Profi-Colorist Stefan Sonnenfeld, der bei unzähligen Blockbuster-Produktionen mitgewirkt hat, kalibriert.

Der zweite und letzte große Unterschied liegt in der Audio-Ausstattung. Der HZW2004 besitzt Panasonics „360° Soundscape Pro“ Lautsprechersystem. Integrierte Subwoofer, nach vorne gerichtete Lautsprecher sowie zwei nach oben gerichtete Lautsprecher liefern dem Nutzer einen kraftvollen 3D Klang mit bis zu 140 Watt. Die HZW2004 4K OLED Fernseher sind zudem in der Lage Dolby Atmos Inhalte zu dekodieren. Das kann die HWZ1004 Serie auch, besitzt jedoch kein integriertes Dolby Atmos Soundsystem. Dafür lassen sich Dolby Atmos Soundspuren via eARC an kompatible Soundbars und AV-Receiver übertragen.

Preis & Verfügbarkeit

Den Start macht wie immer das Modell mit der „einfacheren“ Ausstattung. Die HZW1004 Modellreihe erscheint in 55 Zoll (TX-55HWZ1004) und 65 Zoll (TX-65HZW1004) im Mai 2020. Zwei Monate danach im Juli 2020 kann die HZW2004-Serie in den gleichen Größen (TX-55HWZ2004 und TX-65HZW2004) über den Fachhandel geordert werden. Preise liegen noch nicht vor und werden wie üblich erst kurz vor Produktstart kommuniziert.

Highlight-Features HZW1004 / HZW2004:

  • Erhältlich in 55 (140 cm) und 65 Zoll (165 cm)
  • 4K Master HDR OLED Panel (HWZ2004 mit Master HDR OLED Pro Edition)
  • HCX Pro Intelligent Video Prozessor
  • ALLM (Auto Low Latency Mode)
  • eARC (enhanced Audio Return Channel)
  • HDR10, HLG, HDR10+, Dolby Vision und HLG Photo
  • Dolby Vision IQ
  • Filmmaker Mode mit Intelligent Sensing
  • Verbessertes BFI (Black Frame Insertion)
  • Verbesserte Weißpunkt-Kalibrierung (1.3% und 0.5%)
  • Dolby Atmos Decoding (HWZ2004 mit 3.1.2 Dolby Atmos System 140 Watt)
  • My Home Screen 5.0
  • HbbTV Operator App für HD+ und M7
  • Works with Google Assistant / Works with Amazon Alexa
  • Drehbarer Standfuß (nur HZW1004)

16 KOMMENTARE

  1. heimkinofreak bitte Beweises mit Quellen die deine Aussagen bekräftigen! Stell dir vor es gibt Menschen die das lesen was du da schreibst! Alle anderen die Ihre Quellen einfügen Danke.

  2. „Die mittlere Modellreihe HZW1500 wird jedoch nicht in Deutschland erscheinen“
    Das stimmt so nicht! Die 1500er Geräte gibt es auch schon bei den 2019er GZW Modellen, diese sind exklusiv bei Euronics und Expert Händlern erhältlich und zu den 1004er Modellen besser ausgestattet.

  3. Da Panasonic bis dato sowieso keine 120Hz Signale unterstützt, braucht es auch keine HDMI 2.1 Bandbreite für 120Hz @ 4k.

    Das nun endlich die brauchbare BFI kommt ist der große Unterschied zu den Vorjahren.

  4. @Dennis: Du solltest aufpassen, das Du Dich nicht selber verarschst. Du glaubst doch nicht ernsthaft das LG eine „vollwertige“ HDMI2.1. Schnittstelle hat, denn die Chips dafür sind derzeit nur in minimierten Stückzahlen erhältlich und noch gar nicht in den aktuellen Geräten so eingebaut, das es der „finalen“ HDMI 2.1. Spezifikation entsprechen würde.
    Derzeit werden laufend neue „Kleinigkeiten“ bei HDMI 2.1. eingeführt, das die Kabelhersteller bald Amok laufen. Derzeit war in Amsterdam die letzte ISE Messe. (Nächstes Jahr in Barcelona)
    Wenn Du auf der Messe nach HDMI 2.1. gefragt hast, wurdest Du fast gesteinigt, weil der Standard einfach noch nicht „final“ ist.

    Ich kann verstehen, das man das maximale fürs Geld rausholen will, ABER man muss schon Prioritäten setzen, was man will.

    An einer Feature Liste alleine sollte man den Kauf eines TV nicht festmachen.

    Vielleicht solltest Du auch andere Fragen berücksichtigen. z.Bsp. wie gut funktioniert das OS, wie ist die Qualität, wie ist die Kompabilität zu diversen Zuspielern usw.

    Man kann nicht alles über einen Kamm scheren.
    Inzwischen sollte bekannt sein, daß Panasonic Ihre Panels technisch deutlich besser ansteuert als LG, somit ist LG in einigen Punkten „unterlegen“.
    Dazu gibt es genug Seiten im Netz und auf You Tube, die dies bestätigen.

    Derzeit ist einiges in Bewegung, zumal auch Alternativtechniken immer interessanter werden,
    nicht nur preislich.
    Damit meine ich die „modularen“ TVs, welche in Zukunft per Kacheln beliebig aufgebaut werden können und in naher Zukunft nicht mehr an die Auflösung gebunden sind.
    Das heisst…man kann von SD über HD / 4k bzw. 8k alles zuspielen.
    Einige Beispiele wurden auf der ISE eindrucksvoll vorgestellt.

    Auch das Thema Kurzdistanz Beamer wird immer interessanter.
    Wenn einer einen 65 Zoll TV oder grösser aufbauen kann, der kann mit KDB teilweise für weniger Geld grössere Diagonalen aufbauen, wenn man das möchte.
    Zumindest ist man mit KDB deutlich felxibler und variabler mit der Bildschirmgrösse.
    Bei einem TV ist die Grösse eben immer gleich, so gross eben wie man gekauft hat.

    Wenn es nicht eilt mit dem Kauf, würde ich mind. die IFA 2020 abwarten.

    Wie dem auch sei…Pana ist auf dem richtigen Weg, den als einer der einzigen TV Hersteller
    bietet Pana alle HDR Systeme incl. wichtiger CALMAN Kalibrierung in den TVs zum bezahlbaren Preis. Unter anderem gibt es schon 77 Zoll für UVP 2500 Euro.
    Auch wenn es nur ein LED / LCD ist, muss man sagen, das Pana die Technik trotzdem so im Griff hat, das die Qualität und Funktionalität nicht darunter leidet.
    Das müssen andere Hersteller auf dem Niveau erst mal nachmachen…

    Hoffe ich konnte Dich mit dem Posting inspirieren…

    • @heimkinofreak

      LG verbessert sich aber stetig und der Schlagabtausch hat 2020 noch nicht stattgefunden. Auch bin ich zb beim OS auf der Seite von LG, hier bestätigen fast alle Fachmagazine das WebOs das schlankeste und leistungsfähigste seiner Zunft darstellt.

      Und ob nun HDR 10+ unterstützt wird oder nicht, ist leider völlig egal, da die Anbieter (Netflix, UHD‘s etc) such wohl komplett auf DV festgebissen haben. Die UHD‘s mit diesem Format können nicht mal 2 Hände füllen. Laut Heise Test bringt er ja eh kaum was…

      Und klar gucke ich bei einem TV auch auf die Feature Liste und vergleicht das mit meinem Nutzungsverhalten, hier unter anderem eben der Gamer. Und dort darf im Jahr 2020 eben kein VRR fehlen, LG geht sogar noch einen Schritt weiter und bietet G-Sync an – genial.
      (auch BFI 120hz ist eine tolle Sache)

      Weiter zu HDMI 2.1: LG hat alle 4 Anschlüsse mit 48GB/s ausgestattet, warum zum Teufel macht das Panasonic nicht einfach auch?
      Deren Fernseher kosten fast 1000€ mehr als der LG Pendant, ich verlange dann nicht die gleiche Ausstattung, scheisse nein, ich verlange mehr!

      Und ob das Bild dieses Jahr im Vergleich zur neuen LG Reihe (CX, WX etc) besser ist, muss auch dieses Jahr erst mal bewiesen werden. Und bei dem Preisunterschied muss das dann schon signifikant ausfallen. Und genau das bezweifle ich eben dieses Jahr, auch LG macht seine Hausaufgaben.

      Sollte es tatsächlich so sein, dass Panasonic LG mit der Bildqualität 2020 in Grund und Boden rammt, dann neige ich mein Haupt und sinniere noch mal nach über meine Entscheidung.
      Ich könnte mir dieses Jahr aber tatsächlich ein Kopf an Kopf Rennen vorstellen und freue mich auf die Tests.

      Möge der bessere in meinem Wohnzimmer landen 🙂

    • Natürlich hat LG vollwertige HDMI 2.1 Schnittstellen und zwar seit den 2019er Modellen, das hat LG mehrfach bestätigt, z.B. gegenüber FlatpanelsHD (https://www.flatpanelshd.com/news.php?subaction=showfull&id=1546474656), es steht auf der deutschen Produktseite (4H HFR via HDMI nach Update: https://www.lg.com/de/tv/lg-OLED65C98LB) und Vincent Teoh hat es in seinem C9 Review auch im Service Menü gefunden (https://www.youtube.com/watch?v=fG8zcYLrgt8), dass dort zusätzliche Chipsätze für HDMI 2.1 vorhanden sind.

      Es wurde sogar festgestellt, dass LG wohl bereits in einem der letzten Firmware Updates die FRL Funktionalität (die man einzig und allein für Ultra High-Speed Kabel mit 48Gbps braucht) freigeschaltet hat in den 2019er Modellen: https://www.avsforum.com/forum/90-receivers-amps-processors/3061882-where-all-hdmi-2-1-avrs-6.html#post59244184

  5. Muss man wohk nicht verstehen, wie Panasonic an HDMI 2.1 Features sparen kann.
    Ist ja nicht so, dass Panasonic die günstigsten TVs hat und man das so über den Preis kompensiert.

    Immerhin haben sie eARC implementiert. Ist ja schon mal ein Fortschritt. Nächstes Jahr kommt dann ja vielleicht 4K@120 oder VRR.

    • Ich denke, dass die hohen Datenraten bei HDMI 2.1 schon wirklich ein Problem sind.
      Die Einführung von HDMI 2.1 läuft etwas Kaotisch ab finde ich. Ich frage mich mittlerweile, ob sich HDMI 2.1 überhaupt in der Masse durchsetzen wird wegen der sehr hohen Datenrate und die vom „Heimkinofreak“ immer wieder genannten Dinge bzw. Problematiken.
      Damit sind z.B. die heutigen 8K TVs auch nicht sicher 100% zukunftssicher.
      Bezüglich eARC würde ich mir beim Kauf immer versichern lassen, dass es wirklich eARC ist mit DolbyTrue HD inkl. Dolby Atmos und DTS-X Kompatibilität.
      Dolby Digital Plus inkl. Dolby Atmos kann ich vom Panasonic 2019 TV auch über ein erweitertes ARC (sog. inoffizielles eARC) an den Denon AV-Receiver zurückspielen. TV plus AV-Receiver haben beide HDMI 2.0b Anschlüsse.

      • Klar sind die Datenraten ein Problem. Da müssen sich die Kabelhersteller halt was einfallen lassen. Die Lösung hier heißt halt: Aktive Kabel. Ist ja selbst bei HDMI 2.0b ab 7,5 Meter schon Pflicht. Längere Kabel schaffen dort den Zertifizierungstest ja nicht.

        Großartig chaotisch finde ich die Einführung jetzt tatsächlich nur bei den Kabeln. Was dort halt daran liegt, dass die Tests dort nicht pünktlich fertig waren. Während bspw. Synopsys die Chipsätze ja schon länger fertig hat. LG hat sich ja schon 2019 exklusiv aus dem Synopsys Baukasten bedient und damit halt als einziges Unternehmen Zugriff auf „echtes“ HDMI 2.1 gehabt. Das ist ja auch der Grund, wieso LG bereits letztes Jahr, als einziges Unternehmen, vollwertiges HDMI 2.1 bieten konnte. Andere Chipsatz-Hersteller haben konnten ja erst im laufe von 2019 liefern. Was dann zu spät für die meisten TV Hersteller war (Samsung hat ja bei einigen 8K TVs dann im Laufe von 2019 auch angefangen die One Connect Boxen gegen HDMI 2.1 48G Boxen zu tauschen).

        Was heutige 8K TVs angeht, würde ich mir eher wegen der Codecs sorgen machen. Zumindest 8K@60@HDR werden die in Zukunft via HDMI können (sofern eben HDMI 2.1 verfügbar ist). Das kann den auch keiner nehmen. Bei der Einführung von 4K war das ja damals genau anders. Dort kam ja HDMI 2.0 viel zu spät und dann kam noch HDR dazu. Als es dann endlich 4K Content gab, konnte man den dort dann nicht mal gucken 😀 Da ist man jetzt schon mal etwas weiter.

        Was eARC angeht, kannst du eigentlich immer davon ausgehen, dass lossless Audio unterstützt wird. Außer die Hersteller haben irgendwas verkackt, wie bspw. Denon bei den 2017er AVRs oder LG mit dem Mehrkanal PCM Support.

        Das was du mit „erweitertem ARC“ meinst ist auch einfach nur ARC. Für High-Resolution Formate reicht das halt. Das haben sich manche Hersteller zum nutzen gemacht. Aber als eARC wird das eigentlich nicht beworben. Wäre mir zumindest neu.

  6. Ohne VRR und vollwertiger HDMI 2.1 Schnittstelle wird es dann doch der LG65CX werden. Wenn ich schon so viel Kohle auf den Tisch lege, dann soll da so viel wie möglich drin sein.

    Trotzdem schade, ich mag Panasonic-TVs eigentlich, will s aber so wenig Kompromisse wie möglich eingehen für die Kohle.

    • Ich bin da ganz Deiner Meinung, Dennis.
      Da man heute z. B. immer mehr über das Internet fernsieht und auch Inhalte mit mehr verschiedenen Framerates produziert werden, wird VRR auch für Fernseher IMHO immer sinnvoller.
      Wenn ich das Shield TV 2019 benutze, erwische ich mich dauernd dabei, wie ich u. A. Framerates an das anpasse, was ich gerade gucke. Z. B. sehen Biathlon-Übertragungen normalerweise nur bei 50fps wirklich gut aus.
      Das halte ich für sinnvoller als irgendwelche Profi-Kalibrierungsmethoden, deren Auswirkungen man nur auf einem unbezahlbar teuren Gerät sehen kann.

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