Marantz: Neue AV-Receiver SR5013 und SR6013 für gehobene Ansprüche

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Marantz stellt die Premium-AV-Receiver 2018 SR5013 und SR6013 vor
Marantz stellt die Premium-AV-Receiver 2018 SR5013 und SR6013 vor

Marantz stellt seine 2018 Premium AV-Receiver SR5013 und SR6013 vor. Die 7.2 bzw. 9.2 Kanal-Receiver sollen mit hervorragendem Klang und Multiroom-Streaming-Features wie AirPlay 2 und HEOS die Heimkino-Fans überzeugen. Der SR5013 und SR6013 sind bereits ab August 2018 erhältlich. 

Marantz bringt noch vor dem Start der IFA 2018 Anfang September seine Premium-AV-Receiver SR5013 und SR6013 auf den Markt. Die Liste der Features und unterstützen Standards ist lang. Auch die Klangleistung sollte für eine kraftvolle Beschallung bei Filmen, Serien und Musikwiedergabe ausreichen. Bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von 899 Euro für den SR5013 und satten 1.399 Euro für den SR6013 darf der Kunde auch einiges erwarten. Und lassen die technischen Spezifikationen auch kein Feature vermissen.

Beide Modelle unterstützen den HDMI 2.0 Standard und sind somit in der Lage Ultra-HD/4K Inhalte mit HDR10, Dolby Vision und Hybrid-Log Gamma (HLG) wiederzugeben. Ausreichend HDMI-Schnittstellen sind vorhanden (8 Eingänge sowie 2 Ausgänge am SR5013 – der SR6013 hat sogar drei Ausgänge). Auch die Audioverarbeitung lässt keine Wünsche offen. 3D-Soundformate Dolby Atmos, DTS:X sowie die Upmixing-Technologie DTS Virtual:X sind mit an Board.

3D-Sound mit DTS:X und Dolby Atmos

Wer sich ein 3D-Sound-Setup mit einer Surround- und Höhen-Ebene aufbauen möchte, sollte sich bereits im Vorfeld über die Möglichkeiten der beiden Receiver im Klaren sein. Der SR5013 bietet 7.2 Kanal-Sound mit maximal 180 Watt pro Kanal und erlaubt so eine Lautsprecher-Anordnung von 5.1.2 (5 Surround, 1 Subwoofer, 2 Höhen-Lautsprecher). Diese Konfiguration kann auch nicht erweitert werden. Im Gegensatz dazu ermöglicht der 9.2 Kanal-Receiver SR6013 mit seinen 9 Endstufen (max. 185 Watt pro Kanal) eine Aufstellung von 5.1.4 oder 7.1.2. Der Receiver ist sogar für eine 11.2 Signalverarbeitung ausgelegt. Wer also einen zusätzlichen Stereo-Receiver anschließt, bekommt die Möglichkeit das bestmögliche 7.1.4 Sound-Setup einzusetzen. Dieser Unterschied macht auch einen Großteil der Preisdifferenz zwischen den beiden Geräten aus.

Multiroom-Musikstreaming mit AirPlay 2 und HEOS

AV-Receiver werden auch sehr oft zur Wiedergabe von Musik eingesetzt. Dabei ist es wichtig, dass die Musik unkompliziert wiedergegeben werden kann. Das kabellose Musikstreaming über das Smartphone oder Tablet beherrschen die AV-Receiver SR5013 und SR6013 ohne Probleme. Ob über Online-Streaming, Bluetooth oder dem neuen Apple AirPlay 2-Format – die Geräte beherrschen alle wichtigen Standards. Multiroom-Streaming ist via AirPlay 2 und HEOS möglich. Damit können kompatible Lautsprecher im ganzen Haus und/oder Garten, Garage etc. angesteuert werden. Erwähnt werden sollte in diesem Zug auch die Wiedergabe der High-Resolution-Audioformate DSD (2,6 / 5,6 MHz), FLAC, ALAC und WAV. Zu den neuen Features zählt auch die Sprachsteuerung via Amazon Alexa. Der „HEOS Home Entertainment Skill“ der dafür benötigt wird kann bereits heruntergeladen werden.

Um die Audiowiedergabe perfekt auf die eigene Wohnsituation anzupassen, setzt Marantz auf die bewährte Akustikkalibrierung von Audyssey. Die MultEQ XT-Variante mit Dynamic Volume und Dynamic Equalizer kommt beim SR5013 zum Einsatz. Die erweiterte Variante die für 3D-Klang optimiert ist „Audyssey MultEQ XT32, LFC, Sub Equalizer“ soll dem SR6013 zu einer noch präziseren Klangdarstellung verhelfen.

Unterschied zwischen SR5013 und SR6013

Zuletzt wollen wir nochmal auf die Unterschiede zwischen dem SR5013 und SR6013 eingehen. Wie bereits angesprochen bieten die Receiver verschiedene Klanglösungen und Audio-Setups. Doch das allein macht nicht die 500 Euro Preisdifferenz aus. Der SR6013 erlaubt die Audio-Rückführung von Dolby Atmos und DTS:X Audiosignalen via HDMI mit eARC (Enhanced Audio Return Channel). Via HDMI erlaubt der SR6013 zudem ein Fullrate 4K Upscaling (4:4:4) von niedriger aufgelösten Inhalten. Das High-Resolution-Audioformat DSD kann zudem via HDMI übertragen werden. Ein ganz wichtiges Feature ist die zweite HDMI-Zone. So können über die ersten zwei HDMI-Anschlüsse die Hauptgeräte angesteuert werden, während über die zweite Zone ein zusätzliches Gerät (z.B. in einem anderen Raum) mit Inhalten versorgt werden kann. Auch die professionelle Integration in Heimautomationssysteme wie Crenston Connected ist nur mit der teureren Variante möglich.

Preis und Verfügbarkeit

Beide AV-Receiver sind lt. Marantz ab August 2018 in einer schwarzen und silber-goldenen Variante verfügbar. Der Preis beläuft sich auf 899 Euro für den SR5013 und 1.399 Euro für sen SR6013. Wer auf das ein oder andere neue Feature verzichten kann, den interessieren vielleicht die Vorgänger SR6012 und SR5012, die bereits mehrere Preissenkungen erfahren haben.

Marantz: Neue AV-Receiver SR5013 und SR6013 für gehobene Ansprüche
3.1 (61.6%) 25 Bewertung[en]

4 KOMMENTARE

  1. Naja Premium-AV-Receiver ist was anderes, die beiden hier sind für Otto Normalverbraucher. Denn sonst bekomme ich ein lach Anfall, sorry ist aber so.
    Der einzige gescheite bei Marantz ist die Vorstufe AV8805. Nur kommen wir dann gleich zum nächsten, eine Passende Endstufe die alles abdeckt für diese Vorstufe gibt es bei Marantz nicht. Ironie bei der Firma vom feinsten. Die einzig passende Endstufe wäre die StormAudio PA 16 Elite, aber da reden wir wirklich von Premium.
    Das einzig gute sind die Service Updates, wie auch die bald erscheinenden Dolby Vision Updates für die 2015 Modelle.

  2. Mir ist das Display au viel zu klein. Man erhält j kaum Infos darauf. Obwohl die 9.1-Variante recht interessant ist. Vor allem vom Preis her. Aber ich habe noch meinen Yammy 7.2 und bin super zufrieden.Erst wenn HDMI 2.1 verbaut ist, werde ich auf 9.1 umsteigen. Bleibe dabei aber meiner Marke Yamaha treu.

  3. Ich dachte eigentlich, dieses Jahr kämen die Modelle mit HDMI 2.1 raus, lässt aber offenbar immer noch auf sich warten. Was jetzt der wesentliche Vorteil zum Vorjahresmodell sein soll, ist mir auch nicht klar. (Natürlich müssen alle Hersteller alleine deshalb Modellpflege betreiben, weil die verbaute Elektronik nicht endlos produziert wird, aber ich meine das jetzt auch aus Kundensicht.)

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