Nintendo Switch unterstützt offenbar Upscaling via AMD FidelityFX Super Resolution

Die Nintendo Switch unterstützt offenbar die Upscaling-Technik AMD FidelityFX Super Resolution (FSR). Wie genau die Entwickler jenes Feature nutzen, ist aber noch offen.

Weder AMD noch Nintendo haben die Kooperation groß bestätigt. Vielmehr ist dies ans Licht gekommen, da sich in den Lizenzbestimmungen des kommenden Spiels „Nintendo Switch Sports“ Verweise auf AMD FidelityFX Super Resolution (FSR) finden. Da es keine weiteren Informationen von offizieller Seite gibt und das Game noch nicht im Handel erhältlich ist, bleibt aber offen, wie genau die Technik eingesetzt wird.

In der Nintendo Switch steckt zwar ein Chip von Nvidia, ein Tegra-SoC, doch da AMD FSR eine offene Technologie darstellt, kann sie auch in Kombination mit jenem verwendet werden. Nvidia selbst bietet mit Deep Learning Super Sampling (DLSS) eine komplexere Upscaling-Technik, die auch Machine Learning einbezieht. Daher gab es auch lange Zeit Gerüchte um eine Nintendo Switch Pro mit DLSS-Unterstützung für eine 4K-Signalausgabe. Diese Meldungen verliefen dann aber im Sande.

Die am 6. Oktober in den Handel kommende Nintendo Switch OLED hat ein größeres, helleres und etwas farbenprächtigeres Display

Stattdessen brachte Nintendo letzten Endes eine kleine Revision der Konsole auf den Markt, welche das LCD- gegen ein OLED-Display austauschte. Dort ist auch ein 4K-Upscaling-Chip ins Dock integriert, der allerdings bisher funktionslos bleibt. Mit AMD FSR lassen sich via Spatial-Upscaling niedriger aufgelöste Inhalte hochrechnen. Auch das neue Valve Steam Deck setzt beispielsweise auf diese Funktion.

Neue Nintendo Switch: Veröffentlichung dauert wohl noch

Bis wir indessen einen Nachfolger für die Nintendo Switch zu Gesicht bekommen, könnten noch einige Jahre ins Land gehen. Das bisherige Modell verkauft sich immer noch blendend und angesichts der Halbleiterkrise dürfte Nintendo sich wohl ohnehin lieber noch etwas Zeit lassen. PlayStation 5 und Xbox Series X sind beispielsweise über ein Jahr nach dem Launch immer noch von Lieferengpässen betroffen.

André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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4 Kommentare

  1. Dass da ein 4K Chip drin sein soll, ist doch schon ewig bekannt.
    Soll angeblich aus Kostengründen und besserer Verfügbarkeit halt der geworden sein, ohne dass man das Feature nutzt.

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