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DAZN streicht sein günstiges World-Abonnement

Neuerungen beim Sport-Streaming-Anbieter DAZN. Dieser hat ohne viel Aufhebens seinen günstigen World-Tarif komplett gestrichen.

Der Sport-Streaming-Anbieter DAZN ist nicht gerade für niedrige Preise bekannt. Allerdings hatte man bislang mit dem World-Abo einen verhältnismäßig günstigen Tarif im Angebot. Doch wer an diesem Abonnement Interesse haben sollte, guckt inzwischen in die Röhre. Ohne großes Aufsehen hat das Unternehmen diese Option nämlich sang- und klanglos eingestampft. Es verbleiben als Alternativen nur noch der Tarif Unlimited und das Paket Super Sports.

DAZN nennt keine Gründe für das Ende des World-Abos

DAZN World hat unter 10 Euro gekostet. Freilich ist dieser niedrige Preis für das Sport-Streaming mit Kompromissen verbunden gewesen. Er hat nämlich nicht Zugriff auf das vollständige Angebot gewährt. Beispielsweise waren in diesem Abo weder die Fußball-Bundesliga noch die Champions League enthalten. Auch weitere Sportarten bzw. Events waren im Zuge dieser Option bedauerlicherweise nicht abrufbar.

DAZN schlüsselt seine Tarife neu auf.
DAZN World hat nur 6,99 Euro im Monat gekostet

Entweder es haben also zu wenige Kunden DAZN World gebucht oder aber das Angebot lohnte sich für den Sport-Streaming-Anbieter nicht mehr, weil die enthaltenen Sportrechte am Ende doch zu kostspielig gewesen sind. Hier kann man nur mitmaßen, da eine offizielle Stellungnahme fehlt. Eingeführt hatte der Anbieter das World-Abo erst 2023. Lange durchgehalten hat man da also nicht unbedingt. Der Preis für den Tarif lag bei 6,99 Euro (in den ersten 12 Monaten).

Einstieg bei DAZN nunmehr ab 19,99 Euro im Monat

Nach der Abschaffung von DAZN World steigt ihr fortan ab 19,99 Euro beim Sport-Streaming-Anbieter ein. Dafür könnt ihr das Paket Super Sports buchen. Auch hier fehlen allerdings die Fußball-Bundesliga und die Champions League. Die sind erst ab dem Unlimited-Abo enthalten. Jenes kostet aktuell 34,99 Euro im Monat. Da muss eben jeder für sich abwägen, ob der den Dienst ausreichend nutzt, um die Kosten zu rechtfertigen.

CES 2025: KI auf Smart-TVs entwickelt sich zum Trend (Google Gemini, Microsoft Copilot)

Auf der CES 2025 hat sich im TV-Bereich ein Trend ergeben, der nichts mit der Bildqualität zu tun hat: Künstliche Intelligenz spielt eine immer größere Rolle.

Das ist an sich keine große Überraschung, hatten gerade LG und Samsung doch auch schon 2024 einige neue KI-Funktionen an ihren Smart-TVs eingeführt. Zumal LG gar angekündigt hat, seine Fernsehgeräte mit webOS zu echten KI-Schaltzentralen zu küren. Auf der CES 2025 ist man noch einen Schritt weiter gegangen. Die beiden südkoreanischen Unternehmen haben nämlich erklärt, dass die Microsoft Copilot auf ihre TVs hieven wollen.

KI: Google Gemini und Microsoft Copilot kommen auf TVs

LG und Samsung haben allerdings im ersten Schritt nur recht vage Pläne bekräftigt. Microsoft Copilot soll demnach auf Fernsehgeräte mit webOS bzw. Tizen kommen, aber wann genau diese Initiative starten soll und welche Modelle Zugriff erhalten, ist vorerst noch offen. Samsung hat seine Vorstellung von KI an Smart-TVs auch im Rahmen einer Demo präsentiert. In diesem Szenario hat die generative KI für den Zuschauer eine Rundreise durch Las Vegas geplant, die seinen Vorlieben entspricht – inklusive visueller Vorschau und entsprechender Karten.

Samsung zeigt neue Neo QLEDs auf der CES 2025.
Samsung zeigt neue Neo QLEDs auf der CES 2025.

Samsung geht auch auf die kompatiblen Modelle etwas genauer ein als LG. So sollen die TV-Modelle aus dem Jahr 2025 der Reihe Q7F und höherwertiger Microsoft Copilot erhalten. LG hat im ersten Schritt nur seine OLED-TVs aus dem aktuellen Modelljahr erwähnt. Von Google sagt sich zumindest Samsung im Übrigen im Gegenzug los. Denn der Google Assistant wurde von allen Smart-TVs des Unternehmens entfernt.

Google Gemini kommt ebenfalls auf Smart-TVs

Samsung bezeichnet seine KI-Suite zusammenfassend auch als Samsung Vision AI. Doch während Google bei Samsung in den Hintergrund tritt, kocht das Unternehmen sein eigenes Süppchen. An Smartphones schickt man ja mit Gemini schon eine andere, generative KI ins Rennen. Und Gemini soll dann in diesem Jahr noch auf entsprechende Fernsehgeräte mit der Plattform Google TV kommen. Dies betrifft beispielsweise die Modelle von Hisense, Sony und TCL.

Abwarten muss man natürlich, ob hier nur die Industrie selbst einen Hype anfacht oder sich auch die Nutzer mitreißen lassen. Das wird uns dann die Zeit nach der CES 2025 zeigen.

Samsung TV Plus ab sofort mit „Yellowstone“ – bald mehr kostenlose Serien von Paramount

Samsung TV Plus erhält Zuwachs beim Content. Das ist einer engeren Kooperation mit Paramount zu verdanken.

Den Anfang macht dann auch direkt ein ordentliches Kaliber. Denn ab sofort könnt ihr bei Samsung TV Plus kostenlos die ersten drei Staffeln der Neo-Western- und Drama-Serie „Yellowstone“ abrufen. Die Serie mit Kevin Costner ist im Kanal Entertainment Mix zu sehen. Zu beachten ist dabei, dass Samsung TV Plus zwar gratis ist, sich aber durch Werbung finanziert. Denn es handelt sich um einen FAST-Dienst (Free Ad-supported Streaming Television).

Samsung TV Plus ab Februar 2025 auch mit „The Good Wife“

Neben „Yellowstone“ kommen bei Samsung TV Plus noch weitere Formate hinzu. Etwa wird man ab Februar 2025, ebenfalls im Channel Entertainment Mix, auch die ersten beiden Staffeln der Serie „The Good Wife“ zeigen. 46 Episoden lassen sich dann also ansehen. Damit hört es aber noch nicht auf. Die Partnerschaft mit Paramount Global Content Distribution spielt dem FAST-Dienst auch noch die beiden Sitcoms „Becker“ und „Chaos City“ zu. Diese landen dann auf dem Comedy Mix Channel.

Für Samsung ist TV Plus ein immer wichtigeres Angebot. Es steht exklusiv an den hauseigenen Smart-TVs sowie mobilen Endgeräten der Marke Samsung Galaxy zur Verfügung. Durch das FAST-Angebot kann man letzten Endes auch nach dem Verkauf der eigentlichen Geräte noch Geld mit den Nutzern verdienen. Denn es werden über euch Daten gesammelt und Werbung ausgespielt. Dies hat aber nicht nur für Samsung, sondern auch für andere Hersteller immer größere Bedeutung – z. B. auch LG. Kritiker waren, deswegen habe sich bereits ein regelrechter Privatsphäre-Albtraum ergeben.

Samsung TV Plus bietet Inhalte von Paramount, Plaion, Sony und mehr

Dennoch kann man natürlich bei Samsung TV Plus relativ gut in viele Serien hereinschnuppern. Neben den neuen Inhalten von Paramount bietet die FAST-Plattform etwa auch Content von DAZN, Sony oder auch Plaion an. Für diese Anbieter ist das Ganze ebenfalls eine zusätzliche Option, um ihre Inhalte zu versilbern. Da man zudem nicht die gesamten Serien ins Angebot hievt, nimmt man vielleicht noch ein paar Kunden mit, die sich den Rest entweder bei kostenpflichtigen Anbietern ansehen oder kaufen bzw. leihen.

TCL X11K und X955: Frische Mini-LED-Flaggschiffe mit über 5.000 Nits auf der CES 2025

TCL hat auf der CES 2025 neue Mini-LED-Flaggschiffe vorgestellt. Der 11K etwa protzt mit 6.500 Nits als maximaler Helligkeit.

So zählt der TCL X11K zur XL Collection und kommt mit Diagonalen von 85 und 98 Zoll auf den Markt. Es handelt sich hier um einen LCD-Fernseher mit 14.000 Dimming-Zonen und einer maximalen Helligkeit von 6.500 Nits. Auch Quantum Dots finden Verwendung. Für die Lautsprecher hat man sich Hilfe von Bang & Olufsen geholt. Der Fernseher soll Gamer wiederum mit 144 Hz, VRR und ALLM locken.

Der TCL X11K kommt auf bis zu 6.500 Nits.
Der TCL X11K kommt auf bis zu 6.500 Nits.

Als Betriebssystem des TCL X11K dient Android TV mit der Oberfläche Google TV. Zum Preis schweigt TCL derzeit noch. Schon die Diagonalen lassen aber erahnen, dass es hier nicht günstig werden wird.

TCL X955: 115 Zoll über 20.000 Dimming-Zonen und Google TV

Der TCL X955 ist wiederum ein neuer 4K-TV mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, der mit 115 Zoll Diagonale auf den Markt kommt. Auch hier dient Google TV als Plattform. Integriert ist auch ein 6.2.2-Soundsystem von Onkyo. Für Gamer wirbt man abermals mit Support für VRR, ALLM und 144 Hz Bildwiederholrate. Es sollen immer noch beeindruckende 5.000 Nits als Helligkeit möglich sein.

Auch Quantum Dots zur Verbesserung der Farbwiedergabe setzt der TCL X955 ein. Er unterstützt dabei nicht nur HDR10 und HLG, sondern auch Dolby Vision IQ und HDR10+. Dank Google TV könnt ihr freilich auf den Play Store zum Herunterladen von Apps zugreifen. Auch der Google Assistant kann direkt zur Sprachsteuerung genutzt werden. In Sachen Casting stehen Apple AirPlay 2 und Google Cast zur Verfügung.

Zu den Preisen der TCL 11K sowie des X955, der bisher ausschließlich mit 115 Zoll aufgeführt wird, schweigt der Hersteller derzeit noch. Auch ein Verfügbarkeitszeitraum für Deutschland liegt uns noch nicht vor, sodass wir uns da schlichtweg noch gedulden müssen.

TCL QM6K: QD-Mini LED der nächsten Generation zum aggressiven Preis

TCL hat mit der Serie QM6K neue LCD-TVs mit Quantum Dots und Mini LED vorgestellt. Bieten will man Premium-Qualität zu günstigen Preisen.

In diesem Atemzug verweist TCL dann auch auf Weiterentwicklungen seiner Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen im Allgemeinen. Demnach habe man etwa einen neuen „Super High Energy LED Chip“ entwickelt, der die Helligkeit um mehr als 53 % anhebe und gleichzeitig die Effizienz um 10 % erhöhe. Ebenfalls könne man die Beleuchtung deutlich einheitlicher gestalten und Blooming stark minimieren.

TCL setzt auf HVA-Panels und Quantum Dots

Für de TCL QM6K verbaut TCL dabei HVA-Panels mit erhöhten Kontrasten. Sie sollen statische Kontraste von bis zu 7.000:1 erlauben und so konkurrierende LCD-Anbieter deutlich ausstechen. Die maximale Anzahl an Dimming-Zonen beträgt 500, die maximale Helligkeit wird mit 1.500 nits angegeben. Dazu nutzt man in diesem Jahr verbesserte Quantum Dots, die es ermöglichen, nun 98 % des Farbraums DCI-P3 abzudecken. Mit neuen Algorithmen bietet man eine bessere Farbwiedergabe.

Die TCL QM6K bieten auch Dolby Vision IQ.
Die TCL QM6K bieten auch Dolby Vision IQ.

Generell könne man die Hintergrundbeleuchtung der QM6K und kommender LCDs mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungen wesentlich filigraner ansteuern. Es wundert nicht, dass sich TCL da als Marktführer im Segment für Mini LED versteht. Anno dazumal zählte man ja auch zu den Pionieren in diesem Bereich.

TCL QM6K: Das kosten die neuen Mini-LED-LCDs

Zu den weiteren Features der TCL QM6K zählen 144 Hz Bildwiederholrate und Support für ALLM, VRR sowie AMD FreeSync Premium. Als Prozessor dient der TCL AiPQ Pro. Für das Bild hat man 4K-Auflösung, HDR10, HLG, HDR10+ und Dolby Vision in petto. In Bezug auf den Ton spricht man bereits von 2.1-Systemen von Onkyo, die auch für Dolby Atmos und DTS Virtual:X gewappnet sind. Der Filmmaker Mode mit Dolby Vision sowie die Zertifizierung für IMAX Enhanced fehlen ebenfalls nicht.

Die TCL QM6K erscheinen mit bis zu 98 Zoll Diagonale.
Die TCL QM6K erscheinen mit bis zu 98 Zoll Diagonale.

Die TCL QM6K verwenden Google TV als Plattform, sodass ihr auf den Play Store und entsprechende Apps zugreifen könnt. Bislang liegen aber nur Preisangaben für die USA vor. Dort kommen die Mini-LED-TVs mit 50, 55, 65, 75, 85 und 99 Zoll auf den Markt. Die Preise bewegen sich zwischen 749,99 bis 3.499,99 US-Dollar. Vorbestellungen sind in den Vereinigten Staaten bereits für einige Modelle möglich. Die Vorbesteller erhalten dabei als Dreingabe die Soundbar TCL Q75H gratis.

Disney+: Streaming-Anbieter unterstützt in Kürze HDR10+

Der Streaming-Anbieter Disney+ wird bald HDR10+ unterstützen. Das ist auf der CES 2025 in Las Vegas bestätigt worden.

Allerdings kam diese Bestätigung nicht direkt von The Walt Disney Company, dem Unternehmen hinter Disney+, selbst, sondern von dem Leiter der Firma Communication Research Inc., Marc Finer, der im Namen der Organisation HDR10R+ Technologies LLC gesprochen hat. Laut Finer werde der Streaming-Anbieter jedenfalls schon bald auch HDR10+ unterstützen. Weitere Details glänzen jedoch noch durch Abwesenheit.

Disney+: Welche Inhalte erhalten HDR10+?

Deswegen ist z. B. aktuell auch offen, welche Inhalte denn genau bei Disney+ HDR10+ erhalten sollen. Man weiß also nicht, ob dies vielleicht den gesamten HDR-fähigen Katalog oder nur vereinzelte Titel betreffen soll. Bislang hatte der Streaming-Dienst ausschließlich auf HDR10 und Dolby Vision gesetzt. HDR10+ ist dabei ähnlich Dolby Vision ein dynamisches HDR-Format. Es ermöglicht also die Anpassung der Metadaten von Szene zu Szene bzw. sogar von Bild zu Bild. Dadurch kann man dem Originalmaterial besser gerecht werden.

Samsung hat The Frame Pro mit Neo-QLED-Technik vorgestellt.
Samsung hat The Frame Pro mit HDR10+ auf der CES 2025 vorgestellt.

HDR10+ spielt allerdings im direkten Vergleich mit Dolby Vision eine wesentlich kleinere Rolle. Das Format wird primär von Samsung forciert. Allerdings unterstützen es, zusätzlich zu Dolby Vision, auch Hersteller wie Panasonic und Philips. Samsung ist dabei der einzige große TV-Hersteller, der sich zugunsten von HDR10+ weiterhin im TV-Bereich Dolby Vision komplett verweigert.

HDR10+: Endlich aus dem Siegeszug?

Neben Disney+ unterstützen grundsätzlich auch Amazon Prime Video, Paramount+ und Apple TV+ sowie YouTube HDR10+. Als Achtungserfolge der letzten Zeit vermerkt man, dass die neuesten GPUs von Intel ebenfalls dafür bereit sind. Außerdem bietet etwa das Spiel „Dragon Age: The Veilguard“ Unterstützung für das Format. Allerdings hat das Spiel ganz andere Probleme, wenn ihr uns fragt, denn wir würden es Fans des Franchises keineswegs empfehlen.

Panasonic Avionics wiederum setzt HDR10+ inzwischen für seine In-Flight-Entertainment-Displays ein. Insofern gibt es da durchaus ein paar Schritte nach vorne, was den Standard betrifft.

JMGO OS2 Ultra: Der kleinste Laser-TV der Welt mit 4K-Auflösung

JMGO hat auf der CES 2025 den neuen Laser-TV OS2 Ultra vorgestellt. Er punktet mit 4K-Auflösung und sogar Dolby Vision.

Dabei bewirbt JMGO den O2S Ultra als den „weltweit kleinsten Laser-TV“. Da will man also die Konkurrenz von etwa Hisense klar ausstechen. Zu beachten ist, dass JMGO den Laser-TV zwar mit 4K-Auflösung bewirbt, die native Auflösung dürfte aber wie bei Konkurrenzmodellen nur bei 1080p liegen. So setzt man auf Pixel-Shifting, um sich die höhere Auflösung zu „erschummeln“. Auch wenn der Name „Laser-TV“ zudem ein Fernsehgerät suggeriert, so steht diese Produktgruppe für Ultrakurzdistanzbeamer.

JMGO O2S Ultra erzeugt Diagonalen von bis zu 180 Zoll

Maximal erzeugt der JMGO O2 Ultra Diagonalen von 180 Zoll. Bereits bei nur 14,6 cm Wandabstand sind 100 Zoll möglich. Die Maße dieses Beamers mit Triple-Laser-Design und der proprietären Technik MALC 3.0 betragen nur 31,2 x 28,9 x 13,9 cm. Laut JMGO umschiffe man mit diesem Gerät bisherige Kompromisse zwischen Helligkeit, Farbgenauigkeit und Kontrast. Etwa könne man den Farbraum BT.2020 zu 110 % abdecken.

Der Kontrast des JMGO O2S Ultra liegt bei 1.800:1. Neben HLG und HDR10 ist der Ultrakurzdistanzprojektor auch für Dolby Vision bereit. Technologiebedingt ist die HDR-Darstellung aber an Laser-TVs keinesfalls mit klassischen Fernsehern vergleichbar. Zu den weiteren Funktionen zählen auch eine automatische Keystone-Korrektur und Autofokus. Als Oberfläche dient Google TV, was eine App-Vielfalt garantiert. In den Handel kommt der Beamer allerdings erst im 4. Quartal 2025.

JMGO stellt weitere Beamer mit Google TV vor

Generell will JMGO im Laufe des Jahres 2025 noch mit weiteren Beamern mit Google TV punkten. Auf der CES hat man auch noch die N3 Ultra Max und N1S Ultimate 4K präsentiert. Das zuerst genannte Modell nutztt ebenfalls Triple-Laser-Technologie bzw. MALC 3.0. Zudem sollen KI und ein Gimbal aushelfen. Der JMGO N1 Ultimate 4K wird nur vage als neuer Laser-Beamer mit Flaggschiffqualitäten umschrieben.

JMGO stellt auf der CES 2025 zahlreiche neue Beamer mit Google TV vor.
JMGO stellt auf der CES 2025 zahlreiche neue Beamer mit Google TV vor.

Im 1. Quartal 2025 will JMGO überdies noch mit Google TV die Modelle N1S 4K, einen Mini-Triple-Laser-Beamer, sowie den N1S SE mit Triple-Laser-Technik nachreichen. Später soll der N1S Nano mit LED und Gimbal folgen.

Harman Kardon Enchant: Neue Soundbars sollen verzaubern

Harman Kardon hat auf der CES 2025 zwei eigene Soundbar vorgestellt. Vorbild ist bei den Funktionen teilweise Sonos.

So könnt ihr die neuen Modelle Enchant 1100, Enchant 900 sowie die Enchant Speaker und den Enchant Sub nämlich per Wi-Fi in ein Multiroom-Set-up einbinden und über die App Harman Kardon One steuern. Auf diese Weise ist es zudem auch möglich, z. B. zunächst nur eine der Soundbars zu kaufen und später zwei Rear-Lautsprecher und / oder den Subwoofer nachzurüsten. So kennen wir das ja auch von Sonos.

Harman Kardon Enchant 1100 nutzt elf Treiber

Das neue Soundbar-Flaggschoff ist die Enchant 1100 mit elf Treibern und 315 Watt Leistung. Diese teilt sie auf, auf elf Fullrange-Treiber mit je 30 und drei Tweeter mit je 25 Watt. Dank einiger Upfiring-Treiber ist der Klangriegel auch für DTS:X und Dolby Atmos bereit. Obendrein ist er Roon Ready. HDMI mit eARC, Optical, Wi-Fi 6 und Bluetoooth 5.3 sind explizit als Schnittstellen genannt. Der USB-Port ist nur für den Service gedacht.

Die Harman Kardon Enchant 1100 steht für ein Soundbar-Flaggschiff.
Die Harman Kardon Enchant 1100 steht für ein Soundbar-Flaggschiff.

Der Klangriegel wiegt 4,6 kg und misst 1150 x 65 x 130 mm. Zu den weiteren Merkmalen zählen auch noch Apple AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect plus Tidal Connect. Die Enchant 1100 kann auch 4K-Video mit HDR10 und Dolby Vision durchschleifen.

Harman Kardon Enchant 900, Speaker und Sub ergänzen das Angebot

Die Soundbar Harman Kardon Enchat 900 muss auf DTS:X und Roon Ready verzichten. Zudem streicht sie die Treiber auf 9 zusammen – sechs Fullrange mit je 25 Watt und drei Tweeter mit je 15 Watt – für eine Gesamtleistung von 195 Watt. HDMI eARC, Dolby Atmos sowie Passthrough für 4K mit HDR10 / Dolby Vision bleiben aber genau so erhalten wie die weiteren Schnittstellen, also Optical, Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.3.

Die Enchant 900 ist deutlich günstiger.
Die Enchant 900 ist deutlich günstiger.

Die Harman Kardon Enchant 900 misst 870 x 65 x 130 mm bei einem Gewicht von 3,5 kg. Beide Soundbars des Unternehmens nutzen im Übrigen die hauseigene MultiBeam-Technik und optionales PureVoice, um Dialoge anzuheben. Dazu kommen dann eben noch der Enchant Speaker und der Enchant Sub, welche sich ebenfalls per Wi-Fi einbinden lassen.

Der neue Enchant Sub ergänzt das Multiroom-Line-up.
Der neue Enchant Sub ergänzt das Multiroom-Line-up.

Ihr könnt den Enchant Speaker sowohl für sich einfach als Multiroom-fähigen Lautsprecher nutzen, oder ihn als Rear für die Soundbars einbinden. Hier schweigt Harman Kardon aber noch zu exakteren Spezifikationen – genau wie auch beim Sub.

Der Enchant Speaker lässt sich auch unabhängig von den Soundbars aufstellen und nutzen.
Der Enchant Speaker lässt sich auch unabhängig von den Soundbars aufstellen und nutzen.

Die Harman Kardon Enchant 1100 kostet umgerechnet 1.020 Euro. Die Enchant 900 landet bei 515 Euro. Enchant Speaker und Sub kommen für je 240 bzw. 420 Euro auf den Markt. Allerdings sind das die offiziellen Preisangaben für das Vereinigte Königreich. Für den deutschen Markt fehlen aktuell noch genauere Informationen.

Telekom bringt neuen MagentaTV Stick mit mehr Speicherplatz auf den Markt

Die Telekom bringt den neuen MagentaTV Stick der 2. Generation auf den Markt. Er erhält mehr Speicherplatz und ist auch für 4K mit Dolby Vision gerüstet.

Der neue MagentaTV Stick ersetzt im Übrigen nicht die Premium-Box MagentaTV One, sondern ergänzt diese. Dabei erhält die neue Generation unter anderem mehr Speicherplatz, der jetzt 16 GByte beträgt. Im Lieferumfang ist auch eine Bluetooth-Remote enthalten. Dieser fehlt jedoch die Hintergrundbeleuchtung des Pendants für die MagentaTV One. Allerdings bringt sie individuell belegbare Stern-Taste und mehrere Shortcut-Buttons mit. Auch könnt ihr über die den Sprachassistenten aufrufen, um Inhalte zu suchen oder Kernfunktionen zu starten.

MagentaTV Stick ist ab 16.01.2025 erhältlich

Kaufen könnt ihr den MagentaTV Stick ab dem 16. Januar 2025 zum Preis von 69 Euro. Alternativ kann man den Streaming-Player auch für 3 Euro im Monat mieten. Dabei wiegt das Device an sich nur 74 g und wird natürlich einfach an einen HDMI-Anschluss an eurem Fernseher angestöpselt. Wichtig ist aber, dass der Stick euch alleine wenig nutzt. Wie die zweite Generation der MagentaTV One so ist auch der neue MagentaTV Stick ausschließlich mit neuen MagentaTV-Tarifen sinnvoll.

MagentaTV erreicht immer mehr Geräte.
MagentaTV erreicht immer mehr Geräte.

Er bietet in Kombination mit den Abos über 160 TV-Sender in HD, Timeshift, Restart, Cloud Speicher für TV-Aufnahmen, MagentaTV+ mit Serien, Filmen, Shows und Dokumentationen auf Abruf. Obendrein lassen sich freilich Streaming-Dienste wie Amazon Prime Video, Disney+ oder Netflix an dem MagentaTV Stick beanspruchen.

4K, HDR und Dolby Vision stehen stramm

Glücklicherweise handelt es sich hier nicht um einen HD-Player. Vielmehr beherrscht der MagentaTV Stick 4K/Ultra HD, HDR, Dolby Vision und auch Dolby Atmos für den Ton. Technisch gesehen zählen neben den erwähnten 16 GByte Speicherplatz noch ein Quad-Core, 2 GByte RAM und Android TV als Betriebssystem zur Ausstattung. Insofern könnt ihr auch Apps auf dem offiziellen Google Play Store beziehen.

Hisense auf der CES 2025 mit Micro-LED-TV und Mini LED mit 116 Zoll

Hisense hat auf der CES 2025 zwei neue TVs vorgestellt, die es in sich haben: einen Mini-LED- und einen Micro-LED-TV mit jeweils 10.000 Nits Helligkeit.

Bleiben wir zunächst beim Hisense 116UX, der auf dem Beitragsbild zu sehen ist. Dieser LCD-TV mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung wird bis zu 10.000 Nits hell. Er nutzt laut dem Hersteller eine neue Art von RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung, welche man TriChroma getauft hat. Sie soll es ermöglichen, den Farbraum BT.2020 zu 97 % abzudecken, was ziemlich beeindruckend klingt. Die exakte Anzahl der Dimming-Zonen verschweigt Hisense zwar, spricht aber von „zehntausenden von fokussierten, optischen RGB-LED-Linsen“.

Hisense 116UX kommt mit Google TV

Der Hisense 116UX unterstützt nicht nur HDR10 sowie HLG, sondern auch Dolby Vision. Auch für IMAX Enhanced ist er bereit. Das Betriebssystem der Wahl ist hier Android TV mit der Oberfläche Google TV. Es sind überdies 6.2.2-Lautsprecher mit Dolby Atmos verbaut. Zum Preis schweigt der Hersteller noch. Auch ist offen, ob der Fernseher es wirklich nach Europa schaffen wird – bislang ist der Launch nur für die USA und China bestätigt.

Der Hisense 136MX nutzt Micro LED.
Der Hisense 136MX nutzt Micro LED.

Dann wäre da als Nächstes noch der Micro-LED-TV Hisense 136MX. Auch diese erreicht 10.000 Nits Helligkeit. Er deckt den Farbraum BT.2020 zu 95 % ab und gewährleistet einen Kontrast von 1.000.000:1, was jeden LCD-TV alt aussehen lässt. Dieser TV löst ebenfalls mit 3.840 x 2.160 Pixeln auf – auf 136 Zoll Diagonale. Es sind HDR10, HLG, HDR10+ und Dolby Vision IQ vorhanden. Die Bildwiederholrate beträgt 120 Hz. Somit ist der TV auch für ALLM, VRR, 4K bei 120 Hz, IMAX Enhanced und den Filmmaker Mode gewappnet.

Hisense sieht die Zukunft in Micro LED

In seiner Pressemitteilung gibt Hisense an, dass die Zukunft des TV-Marktes in Micro LED liege. In der Tat vereint diese neue Display-Technologie die Vorteile von sowohl LCD als auch OLED. Denn sie bietet pixelgenaues Dimming, perfektes Schwarz und ideale Kontraste, leidet aber nicht unter Einbrennen und ermöglicht hohe Helligkeiten. Allerdings ist Micro LED derzeit noch so teuer, dass die Technik fast nur im professionellen Bereich zu finden ist – etwa in der Filmproduktion.

Der neue Micro-LED-TV von Hisense soll in den USA noch 2025 auf den Markt kommen. Zum Preis schweigt das Unternehmen aktuell noch. Mal sehen, ob dieser Smart-TV den Preis nach Europa wagt – und weniger als 100.000 Euro kosten wird.