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Test Geekom Mini Air12 Lite Mini-PC: Effizienter Desktop- und Büro-PC zum günstigen Preis

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Der Geekom Mini Air12 Lite mit sparsamem Intel N100-Prozessor positioniert sich mit seinem Preis etwas über der Konkurrenz. Wird der Mini Air12 Lite seinem Anschaffungspreis gerecht?

Geekom möchte mit dem Mini Air12 Lite auch im günstigen Preissegment für Mini-PCs mitmischen. Der PC-Hersteller hat versucht, die richtigen Stellschrauben zu finden, um seine Hardware optimal am Markt zu platzieren. Der einstige Einführungspreis von knapp 300 Euro war aber definitiv zu hoch gegriffen, weshalb Geekom auch bereits den Preis teils deutlich gesenkt hat. Derzeit kann das Modell für rund 227 Euro über den Online-Shop des Herstellers geordert werden. Immer noch zu teuer, oder gerade richtig?

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Unboxing und Design

Tada: Der Geekom Mini Air12 Lite begrüßt uns aus seinem "Schaumstoff-Bett"
Tada: Der Geekom Mini Air12 Lite begrüßt uns aus seinem „Schaumstoff-Bett“

Das dunkle Design des Geekom Mini Air12 Lite gefällt uns sehr gut. Das Chassis ist fast komplett aus Kunststoff gefertigt. Die Oberflächenbeschaffenheit und das Gewicht (ca. 530 Gramm) des Mini-PCs gaukeln einem jedoch vor, dass das Chassis aus Metall sein müsste. In diesem Fall ist lediglich die Bodenplatte aus Metall. Der Mini-PC ist mit 121 x 135 x 37mm als kompakt zu bezeichnen, orientiert sich dabei aber sicherlich an dem Formfaktor der stärkeren Modelle von Geekom.

Der komplette Lieferumfang des Geekom Mini Air12 Lite inkl. Netzteil, VESA-Halterung und HDMI-Kabel
Der komplette Lieferumfang des Geekom Mini Air12 Lite inkl. Netzteil, VESA-Halterung und HDMI-Kabel

Es gibt definitiv noch kleinere Geräte, wer darauf Wert legt. Spaltmaße oder unsaubere Verarbeitungen haben wir bei unserem Testmodell nicht gefunden. Auch die Aussparungen für die Anschlüsse passen perfekt. Wenn wir etwas zu bemängeln hätten, dann sind es wohl die Gummi-Standfüße auf der Unterseite, von denen wir im Laufe unseres Tests leider einen verloren haben. Zudem lassen sich diese nur wieder schwer anbringen, sollten diese einmal abfallen. Man merkt einfach, wir bewegen uns hier im Budget-Segment für Mini-PCs und da muss wohl an der ein oder anderen Ecke gespart werden.

Der Geekom Mini Air12 Lite von unten. Leider haben wir einen der Gummifüße verloren (oben rechts)
Der Geekom Mini Air12 Lite von unten. Leider haben wir einen der Gummifüße verloren (oben rechts)

Technische Details des Mini Air12 Lite

Mit dem Intel N100 hat sich Geekom für einen extrem effizienten und beliebten Prozessor entschieden. Dieser verarbeitet mit seinen vier Kernen maximal vier Threads mit einem Takt von 3.4 GHz. Die integrierte Grafikeinheit bedarf eigentlich fast keiner Erwähnung, da diese definitiv nur für leichte Desktop-Anwendungen und Büroarbeit ausreicht. Beim Arbeitsspeicher bewegt sich der Geekom Mini Air12 Lite mit 8 GB bedauerlicherweise nicht unter den Top-Anbietern. Viele verbauen zum gleichen Preis 16 GB. Etwas enttäuschend, da wir Geekom beim Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher eher als „großzügig“ in Erinnerung haben. Der verbaute M.2-SSD-Speicher hat gerade einmal 256 GB zu bieten, lässt sich jedoch auf bis zu 1 TB aufrüsten.

Die Anschlüsse

Die Front-Anschlüsse des Geekom Mini Air12 Lite mit zwei USB 3.0-Ports + Mikro- & Kopfhörer-Anschluss
Die Front-Anschlüsse des Geekom Mini Air12 Lite mit zwei USB 3.0-Ports + Mikro- & Kopfhörer-Anschluss

Bei den Anschlüssen deckt Geekom alles ab, was man im Büro so benötigt. Zwei Displays können parallel über den DisplayPort 1.4 sowie HDMI 2.0 angesteuert werden. Vier USB 3.0-Anschlüsse (zwei vorn, zwei hinten) werden um zwei USB 2.0-Ports (beide hinten) erweitert. Dazu gibt es noch einen Gigabit-Ethernet-Port (LAN) und separate Eingänge für Kopfhörer und Mikrofon an der Front. Es gibt noch einen 9-poligen Anschluss an der Front, mit dem sich Peripheriegeräte mit dem Mini-PC verbinden lassen. Dieser Port stellt bei diesem Modell auch das einzige Alleinstellungsmerkmal gegenüber den Mitbewerbern dar. Drahtlos liefert der Geekom integriertem WiFi 5 und Bluetooth 5.1 – ebenfalls kein High-End.

Auf der Rückseite begrüßt uns ein DisplayPort 1.4, HDMI 2.0, 1Gbit-Lan uvm.
Auf der Rückseite begrüßt uns ein DisplayPort 1.4, HDMI 2.0, 1Gbit-Lan uvm.

Performance im Büro:

Die Leistung des Geekom Mini Air12 Lite ist für einfache Desktop-Anwendungen, im Internet surfen und für Büroarbeiten ein idealer Begleiter. Im Office-Benchmark (PC Mark10) erreicht das Modell um die 3.180 Punkte, was einen guten Wert für diese Art von Mini-PC darstellt. Wer mit den vorhandenen Ressourcen gut haushaltet (oder die 8 GB Speicher auf maximal 16 GB erhöht), der kann auf seinen „Work-Buddy“ zählen. Bild- und Videobearbeitung sowie Gaming sind mit dem Mini-PC leider nicht möglich. Dazu ist die Grafikeinheit einfach zu schwach und der ab Werk verbaute Arbeitsspeicher zu gering. Zudem liefert die M.2 Festplatte nur SATA-Geschwindigkeiten von rund 550 Mbit/s beim Lese- und Schreibvorgang. Für das Be- und Verarbeitung großer Datenmengen somit nicht geeignet.

Lüfter und Stromverbrauch

Die Oberseite des Mini PCs. Der kleine Haken soll eine Kabelführung sein, diese ist in unseren Augen jedoch überflüssig bzw. funktioniert nicht sinngemäß
Die Oberseite des Mini PCs. Der kleine Haken soll eine Kabelführung sein, diese ist in unseren Augen jedoch überflüssig bzw. funktioniert nicht sinngemäß

Der Prozessor zieht sich maximal 16.5 Watt aus der Steckdose, was der maximalen Leistungsaufnahme der CPU entspricht. Wenn das System ruht (Idle), verbraucht der Mini-PC gerade einmal 7 Watt. Ausgelastet sind es maximal 25 Watt, die wir gemessen haben. Der Lüfter ist mit ca. 29 dB leise, heult bisweilen aber immer wieder mal auf. Auch wenn keine Anwendungen ausgeführt werden, steigert sich immer mal wieder die Drehzahl des Prozessors. Bedauerlicherweise gibt es keine BIOS-Einstellungen, mit denen wir diese unregelmäßige Kühlung beeinflussen können. Wir vermuten, dass der Lüfter sich aufgrund steigender CPU-Temperatur immer wieder zuschaltet, um die Temperatur zu senken, danach flacht die Drehzahl wieder ab. Besser wäre es sicherlich, wenn eine konstante Drehzahl für einen bestimmten Temperaturbereich anliegt. Vielleicht widmet sich Geekom noch diesem Problemchen.

Testfazit Geekom Mini Air12 Lite:

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Mit dem Mini Air12 Lite wagt sich Geekom in ein hart umkämpftes Produktumfeld. Denn Mini-PCs mit Intel N100 Prozessor gibt es wie Sand am Meer und sobald man gewillt ist, ein paar Euro mehr auszugeben, bekommt man bei den Mitbewerbern auch unterschiedlichste Features und Ausstattungsvarianten angeboten. Wer sich für den Geekom Mini Air12 Lite entscheidet, ist in der Regel auf der Suche nach einem Mini-PC der sich optimal für die einfachen Desktop-Anwendungen und Büroarbeiten eignet. Hervorzuheben ist auch, dass das System so gut wie keinen Strom verbraucht und mit allen wichtigen Anschlüssen ausgestattet ist.

Der Geekom Mini Air12 Lite ist in unseren Augen eine solide Lösung fürs Büro, die sich leider nicht mit irgendwelchen brauchbaren Features von der Masse abhebt. Wer auf eine gute Verarbeitung und jahrelange Erfahrung im Bereich Mini-PC vertrauen möchte, ist bei diesem Modell an der richtigen Adresse. Aber wie angemerkt, es gibt extrem viele Mitbewerber-Geräte, die teilweise auch bessere Spezifikationen bieten oder auf spezielle Nutzungsszenarien (Aufbau eines passiv gekühlten Home-NAS z.B.) ausgelegt sind. Für uns aktuell eher eine Bauchentscheidung, statt eines definitiven Kauftipps.

LG OLED 2025: Biegsamer 5K-Monitor für Gamer und mehr

LG hat für die CES 2025 bereits neue OLED-Monitore in Aussicht gestellt. Darunter ist auch ein biegsames Display speziell für Gamer.

LG veröffentlicht also auch 2025 neue Monitore der Reihe UltraGear, die sich an Spieler richtet. Da hätten wir dann etwa die frischen LG UltraGear GX9. Alle Modelle bieten gebogene WOLED-Displays im 21:9-Format, Dual-Mode für variable Bildgrößen und Seitenverhältnisse sowie niedrige Reaktionszeiten. Das Highlight der neuen Produktlinie soll dabei der 45GX990A sein. Dabei handelt es sich laut dem Hersteller um den weltweit ersten biegsamen OLED-Bildschirm mit 5K2K-Auflösung.

LG UltraGear GX9: OLED-Monitor auch für helle Räume

Laut LG sei der LG UltraGear 45GX990A dank seiner Beschichtung Anti-Glare & Low Reflection (AGLR) auch für helle Räume geeignet, da Reflexionen und Spiegelungen deutlich reduziert werden. Mit 45 Zoll Diagonale im Format 21:9 bei einer Auflösung von 5.120 x 2.160 Pixeln sind er und das Schwestermodell 45GX950A für anspruchsvollere Spieler gedacht.

Der LG UltraGear 45GX990A ist biegsam.
Der LG UltraGear 45GX990A ist biegsam.

Beide Modelle sind mit der zweiten Generation von LGs Dual-Mode-Technologie ausgestattet. Diese ermöglicht es, Seitenverhältnisse (21:9 oder 16:9) und Bildgrößen (39, 34 oder 27 Zoll) anzupassen. Außerdem können Nutzer per Knopfdruck zwischen verschiedenen, voreingestellten Bildschirmauflösungen und Bildwiederholfrequenzen wechseln. Im Klartext könnt ihr die Auflösung zugunsten höherer Bildwiederholraten reduzieren.

LG UltraGear 45GX990A: Mit und ohne Krümmung nutzbar

Der LG UltraGear OLED Bendable Gaming Monitor (Modell 45GX990A) sei laut dem Hersteller der weltweit erste biegbare OLED-Bildschirm mit 5K2K-Auflösung. Der 45-Zoll-Monitor kann von flach auf eine Krümmung von 900R umgestellt werden. Die Reaktionszeit von 0,03 ms (GtG) ist dabei typisch für OLED-Displays. Beim erwähnten Geschwistermodell 45GX950A fällt der Wechsel zwischen Flat und Curved weg. Hier handelt es sich um einen Monitor, der stets eine 800R-Krümmung anlegt.

Der LG UltraGear 45GX950A setzt auf eine 800R-Biegung.
Der LG UltraGear 45GX950A setzt auf eine 800R-Biegung.

Alternativ hätten wir da noch den etwas kleineren LG UltraGear 39GX90SA mit 39 Zoll Diagonale, ebenfalls im Format 21:9 mit 800R-Krümmung. Auch er nutzt ein OLED-Panel und wird als Smart-Monitor vermarktet. Das heißt, hier ist direkt webOS als Betriebssystem an Bord. Das bietet euch Zugriff auf einen Home-Entertainment-Hub mit Streaming-Diensten wie Netflix und mehr.

Die drei neuen Monitore unterstützen freilich auch HDR und VRR-Techniken wie AMD FreeSync Premium Pro und Nvidia G-Sync. Als Schnittstellen bieten sie unter anderem DisplayPort 2.1, HDMI 2.1 und USB-C mit 90 Watt zur Aufladung externer Geräte. Auf der CES 2025 nennt LG dann hoffentlich auch die Preise und Erscheinungsdaten der frischen Gaming-Monitore.

Illegales Sportstreaming: Polizei jagt digitale Streaming-Piraten mit Fake-Webseiten

Um die Piraterie einzudämmen, ködert die Polizei inzwischen gezielt mit vermeintlich illegalen IPTV-Angeboten auf Fake-Webseiten. Statt hochwertigem Content erhalten die Nutzer lediglich Geldstrafen. 

Ob dies auch in Deutschland so gehandhabt wird, ist nicht ganz klar, aber möglich. In Italien jedenfalls nutzt die Polizei selbst Websites, um vermeintliche Streaming-Abonnements zu verkaufen, die unverschämt günstigen Zugriff auf z. B. hochrangigen Fußball-Livesport bieten. Die gesammelten Nutzerdaten zahlungsunwilliger „Abonnenten“, werden danach ausgewertet, damit diese mit Geldstrafen belegt werden können. Die Fake-Angebote der von der Polizei in Auftrag gegebenen Webseiten suggerieren dabei wohl deutlich, dass es sich hier nicht um ein legales Angebot handelt.

Die Polizei orientiert sich an echten Piraterie-Portalen

Sowohl die Gestaltung als auch die Preise der gefälschten Piraterie-Websites orientieren sich an tatsächlichen Portalen dieser Art. Dadurch sind die Köder-Websites der Polizei ziemlich glaubwürdig aufgebaut. Abgefragt werden dann bei der Registrierung Daten wie Vor- und Nachname und Kreditkartendaten. Die Polizei hat ihre Websites dann offenbar verdeckt auch bei Messengern Telegram beworben.

Laut Berichten aus Italien sei die Polizei so an die Daten von Hunderten von zahlungswilligen Piraterie-Usern gelangt. Den Hereingefallenen drohen nun Geldstrafen von 154 Euro. Wiederholungstäter müssen mit höheren Geldbußen rechnen. Allerdings dürften diese Strafen eher eine geringere Rolle spielen. Vielmehr dürfte das Ziel der Polizei sein, einen Abschreckungseffekt zu erzielen. Am Ende soll so den echten Piraterie-Portalen zumindest ein wenig das Wasser abgegraben werden.

Streaming und Fernsehen: Nutzer sind sehr einfallsreich

Den Kunden fehlt es anscheinend nicht an Einfallsreichtum, wenn es darum geht, die regulären Kosten für die zur Verfügung gestellten TV- und Streamingdienste zu umgehen. Sie verwenden z. B. VPN-Dienste, um legale Streaming-Abos in anderen Regionen abzuschließen und so nur einen Bruchteil dessen zu zahlen, was etwa in Deutschland fällig wäre. Beispielsweise „reisen sie digital“ nach Argentinien, in die Türkei oder Indien und abonnieren dann Disney+, Netflix oder YouTube Premium und zahlen vielleicht ein Zehntel des deutschen Preises.

Das verstößt natürlich gegen die Nutzungsbedingungen und die Streaming-Dienste versuchen bereits gezielt diese User auszusperren. Es bleibt aber ein ewiges Katz-und-Maus-Spiel. Die Bemühungen und Erfolge, mit denen diese illegalen Lücken geschlossen werden, werden subjektiv immer mehr.

8K im Jahr 2025: Kommt der Durchbruch?

8K ist seit Jahren im TV-Markt etabliert und längst nichts Neues mehr. Doch die Adoption stottert vor sich hin. Könnte 2025 die Wende bringen?

So liebäugelt Samsung z. B. schon seit rund sieben Jahren mit der Technologie. Auch andere Hersteller wie LG und Sony haben natürlich eigene 8K-TVs auf den Markt gebracht. Doch blickt man auf die Adoption der letzten Jahre zurück, dann gibt es da keine echten Fortschritte – im Gegenteil. So sind die Verkaufszahlen von 8K-Fernsehern eher gesunken statt zu steigen. Einige Hersteller haben ihr Engagement daher auch pausiert. Sie haben 2024 keine neuen Modelle veröffentlicht. Kommt 2025 die Wende?

8K: Es fehlt an Content

Das größte Problem: Es fehlt schlichtweg an 8K-Inhalten. Denn schon ein erheblicher Anteil der 4K-Veröffentlichungen basiert selbst heute noch auf Upscales. Natives 8K-Material glänzt, abseits einiger Demos, durch Abwesenheit. Kein Streaming-Anbieter bietet derzeit 8K-Streaming an. Samsung und Prime Video hatten zwar vor Jahren eine Kooperation bestätigt, herausgekommen ist aber, bis auf große Worte, wenig bis gar nichts.

Die Zukunft von 8K liegt wohl erstmal außerhalb des Heimkinos.
Die Zukunft von 8K liegt wohl erstmal außerhalb des Heimkinos.

Im Ergebnis prophezeien einige Beobachter, dass die Zukunft von 8K außerhalb des Heimkinos liege. Als Einsatzgebiet sieht man z. B. eher gigantische Werbetafeln, die von der hohen Auflösung aufgrund ihrer Dimensionen profitieren würden. Auch 2025 soll hingegen der Marktanteil aller 8K-TVs international wohl bei ca. 1 % oder weniger verbleiben. Das Interesse der Kunden ist aktuell einfach nicht gegeben.

Facht die PlayStation 5 Pro den 8K-Markt an?

Doch wie steht es denn um Gaming? Neue Technologien erhalten oftmals durch die Spieleindustrie einen Push. Nun ja, PC-Spieler nutzen oft nicht einmal 4K, da sie 1440p mit höheren Bildraten bevorzugen. Im Konsolenbereich kann die PlayStation 5 Pro zwar mit 8K aufwarten, doch handelt es sich dabei um hochskaliertes Material. Der Konsole fehlt die Rechenleistung, um natives 8K abseits von Indie-Titeln zu ermöglichen.

Die PlayStation 5 Pro stellt Sony offenbar bisher zufrieden.
Die PlayStation 5 Pro stellt Sony offenbar bisher zufrieden.

Es fehlen also weiterhin echte Kaufgründe, die für 8K sprächen. Zumal die meisten Menschen im Wohnzimmer schon von ihren 4K-TVs zu weit entfernt sitzen, um von der Auflösung zu profitieren. Auch eine Ultra HD Blu-ray mit 8K ist im Übrigen nicht vorgesehen. Da müsste also ein neues Disc-Format folgen, um dies zu ermöglichen. Das ist aber im Grunde ausgeschlossen, denn es wird wohl kein neues, optisches Medium für den Massenmarkt mehr geben. Die UHD Blu-ray dürfte die letzte ihrer Art bleiben, da jener Markt sich immer weiter ausdünnt. LG hat sich etwa gerade aus dem Player-Markt zurückgezogen.

Wie sieht des denn bei euch aus? Besitzt ihr einen 8K-TV? Würdet ihr anderen zum Kauf raten?

Amazon Prime Video Channels: Kanal kündigen – und dann weniger zahlen

Über die Prime Video Channels könnt ihr diverse Kanäle abonnieren. Manchmal kann sich die Kündigung lohnen, um unkompliziert Geld zu sparen.

Damit meinen wir nicht, dass ihr das Geld spart, weil ihr das Abo komplett beendet. Vielmehr ist es so, dass Amazon und Partner euch teilweise von der Kündigung abhalten wollen, indem sie sich nochmal ein letztes Lockangebot unterbreiten. Wir kennen diese Masche ja auch vom Pay-TV-Anbieter Sky Deutschland und dessen Streaming-Dienst WOW.

Rückholangebote verheißen reduzierte Preise für die Prime Video Channels

So kennen sicherlich viele Leser diese Masche: Ihr kündigt bei Sky bzw. WOW – und kurz vor Ende eures Abonnementszeitraums trudeln plötzlich neue Offerten des Anbieters ein, die mit gesenkten Preisen locken. Manchmal gelten die Preissenkungen nur für einige Monate, manchmal sollen sie sogar dauerhaft für euch greifen. So will der Anbieter euch als Kunden halten. Denn: Für Unternehmen ist es deutlich teurer Neukunden zu gewinnen, als Bestandskunden zu halten.

Prime Video bietet viele Kanäle derzeit für 30 Tage gratis an.
Prime Video bietet viele Kanäle derzeit für 30 Tage gratis an.

Wobei Prime Video mit Partnern auch kürzlich kräftig Neukunden einfangen wollte, denn es gibt viele Kanäle für 30 Tage gratis. Aber auch als Bestandskunden könnt ihr eben Glück haben. In den USA ist dies bereits belegt: Wer seine Prime Video Channels kündigt, erhält oftmals im Rahmen des Kündigungsprozesses günstigere Angebote. Beispielsweise haben einige Nutzer der werbefreien Variante von Max dann ein Angebot für nur 5,09 US-Dollar im Monat für sechs Monate Dauer erblickt. Der reguläre Preis beträgt 16,99 US-Dollar. Das kann sich also auszahlen.

Prime Video Channels: Seit ihr schon auf vergünstigte Abos gestoßen?

Letzten Endes wird es aber auch vom Einzelfall abhängen, ob euch während des Kündigungsprozesses solche Deals erwarten. Seid ihr vielleicht in Deutschland bei den Prime Video Channels schon auf solche Rückholangebote gestoßen, als ihr eigentlich kündigen wolltet?

James Cameron arbeitet mit Meta an der Zukunft von 3D

3D ist als Technik im Heimkino abseits von Beamern weitgehend ausgestorben. Doch James Cameron und Meta tüfteln wohl an einem neuen Kniff.

James Cameron hatte 2009 mit „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ im Grunde den 3D-Hype erst richtig ausgelöst. Einige Jahre warben alle Hersteller mit den 3D-Fähigkeiten ihrer Hersteller und auch die Blu-ray 3D wurde salonfähig. Zwar veröffentlichten später Hersteller wie LG auch 4K-TVs mit 3D-Support, doch schnell verabschiedete man sich aus Kostengründen von der Technologie. 3D-Fernseher gibt es de facto aktuell nicht mehr auf dem Markt. Doch James Cameron bzw. dessen Firma Lightstorm Vision tut sich jetzt mit Meta zusammen, um die Technik wieder voranzutreiben.

3D-Entertainment soll Sport, Konzerte, Filme und Serien umfassen

Wer nun allerdings auf eine Kooperation im Heimkino gehofft hatte, wird enttäuscht sein. Das wäre aber auch eine Überraschung gewesen, denn Meta ist für die Plattformen Facebook, Instagram und WhatsApp bekannt. Obendrein steht das Unternehmen hinter dem Mixed-Reality-Headset Meta Quest. Und genau für diese Headsets soll Lightstorm Vision dann auch exklusive Inhalte liefern.

Die Rede ist generell von neuen 3D-Inhalten, die Live-Sport, Konzerte, Filme und auch Serien abdecken sollen. Dabei will man auch große Marken einbeziehen. Lightstorm Vision werde sich dabei in Sachen Mixed Reality voll und ganz auf die Meta Quest fokussieren. Das dürfe Apple einen muffigen Blick abringen, denn das Unternehmen bietet ja mit der Apple Vision Pro ein Konkurrenzprodukt an.

Die Apple Vision Pro kommt für 3.999 Euro nach Deutschland.
Die Apple Vision Pro kommt für 3.999 Euro nach Deutschland.

Genauere Details haben weder James Cameron bzw. Lightstorm Vision noch Meta herausgerückt. Man verrät also noch nichts zu konkreten Projekten. Denkbar wäre etwa ein VR-Spiel rund um die Marke „Avatar“, das dann exklusiv für die Meta Quest erscheinen könnte.

James Cameron will auch auf KI setzen

Dabei nimmt der Regisseur James Cameron direkt auch das Buzzword „KI“ in den Mund, das für kommende 3D-Inhalte eine Rolle spielen soll. Das überrascht jedoch wenig, denn die Hollywood-Größe sitzt mit im Vorstand von Stability AI. Es wird aber auch darum gehen, dass die Zusammenarbeit von Lightstorm Vision und Meta Entwicklern verbesserte 3D-Tools zur Entwicklung eigener Inhalte zur Verfügung stellen soll.

Netflix verschwindet von den Meta Quest.
Die Meta Quest sind die führenden VR-Headsets

Man darf auf die Ergebnisse gespannt sein. Die Zukunft von 3D liegt aktuell sicherlich eher im Bereich der Mixed-Reality-Headsets. In Sachen 3D-Fernsehgeräte sollte man wohl keine Hoffnungen mehr investieren.

Gewinnspiel: Wir verlosen ein 4K Blu-ray Steelbook-Bundle bestehend aus 6 Filmen

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Das letzte Adventskalender-Türchen hält einen weiteren Preis für Filmsammler und Disc-Liebhaber bereit. Wir verlosen ein 4K Blu-ray Steelbook-Bundle bestehend aus 6 Filmen!

Für alle, die eine Filmsammlung auf DVD, Blu-ray und 4K UHD Blu-ray unterhalten und für all diejenigen, die vielleicht mit dem Gedanken spielen, sich eine physische Entertainment-Sammlung aufzubauen, ist dieser Preis ideal. Zudem sind die hier verlosten Steelbook-Varianten beliebter Filme nicht nur sehr schick, sondern bringen auch einen gewissen Sammlerwert mit sich. Wir machen es dieses Mal uns und euch einfach und zählen nur die Titel auf, die in diesem 4K Blu-ray Steelbook-Bundle enthalten sind:

  • Top Gun: Maverick (Amazon Lenticular Steelbook)
  • Tenet (Steelbook)
  • Blade Runner – Final Cut (Ltd. Steelbook)
  • Inglorious Basterds – (Ltd. Steelbook)
  • Dracula (90. Anniversary Steelbook)
  • Spartacus (Japanese Design Steelbook)

Und damit neigt sich unser Adventskalender-Gewinnspiel 2024 dem Ende zu. Bleibt gesund und behandelt Leute nur so, wie ihr auch selbst behandelt werden wollt.

Das 4kfilme.de-Team

Der hier verloste Gewinn wird von der 4kfilme.de-Redaktion gestellt! Die Filmstudios sind nicht in das Gewinnspiel involviert! Wer an dem Gewinnspiel teilnimmt, akzeptiert die Teilnahmebedingungen! Wir verlosen ein 4K Blu-ray Steelbook-Bundle bestehend aus 6 Filmen (oben aufgezählt). Ihr könnt bis zum 31. Dezember 2024 – 23:55 Uhr am Gewinnspiel teilnehmen.


Gewinnspiel: 4K Blu-ray Steelbook Bundle mit 6 Filmen


Das sind die aktuell aktiven Gewinnspiele auf 4kfilme.de:

Amazon Prime Video im Januar 2024: Das sind die neuen Filme und Serien

Amazon Prime Video hat die neuen Filme und Serien für den Januar 2025 bestätigt. Mit dabei sind auch einige Kracher wie „The Expendables 4“.

Wobei man natürlich darüber diskutieren kann, wie sehenswert „The Expendables 4“ noch ist. So übernimmt ja Sylvester Stallone im neuesten Film nur noch eine Art Gastrolle. Unter den Neuzugängen ist beispielsweise auch der Superheldenfilm „Bird of Prey“ mit Harley Quinn als zentraler Figur. Eventuell mag da der ein oder andere Leser noch verspätet hereinschauen?

„Der Gestiefelte Kater“ erhält eine frische Serie

Spannend ist, dass Amazon Prime Video auch eine neue Serie zu „Der Gestiefelte Kater“ alias „Puss in Boots“ ins Programm aufnimmt. Die startet am 1. Januar 2025. Ansonsten sieht es bei den Serien aber irgendwie etwas unspektakulär aus, mögen wir mal vom groben Überblick her behaupten. Allerdings könnte „Harlem“ mit der mittlerweile 3. Season vielleicht auch einige Zuschauer abholen.

Unter den weiteren Filmen sind auch ein paar Klassiker wie „Ein Fisch namens Wanda“ oder auch das immer noch sehenswerte „Knives Out: Mord ist Familiensache“. Die Fortsetzung „Glass Onion: A Knives Out Mystery“ steht ja exklusiv bei Netflix stramm. Diese ist allerdings deutlich klamaukiger und comichafter als der Erstling und aus unserer Sicht wesentlich weniger sehenswert.

Prime Video zeigt ab 2025 mehr Werbung

Achtet einmal auf die Werbung bei Prime Video, wenn ihr im nächsten Jahr mit dem Streaming beginnt. Speziell die Werbedichte solltet ihr ins Auge fassen. Denn das Management von Amazon hat ja schon angekündigt, dass ab 2025 mehr Werbung gezeigt wird, als noch in diesem Jahr. Der Verbraucherzentrale Bundesverband könnte deswegen auch seine laufende Klage ausweiten.

Nun gut, zunächst hoffen wir, dass ihr im Januar 2025 etwas für euch interessantes bei den Neuheiten von Amazon Prime Video entdecken könnt. Wir freuen uns derzeit vor allem auf die kommende dritte Staffel der Animationsserie „Invincible“. Ab dem 6. Februar 2025 geht es da mit den frischen Folgen der Serie los. Bis es so weit ist aber: viel Spaß beim Streaming im Januar 2025 mit Prime Video!

Prime Video: Die neuen Serien im Januar 2025

  • Puss In Boots: The Three Diablos | Staffel 1 – ab 1. Januar 2025
  • The Rig |Staffel 2 – ab 2. Januar 2025
  • Dinner Club | Staffel 1 – ab 3. Januar 2025
  • It’s In The Game: Madden Nfl | Staffel 1 – ab 6. Januar 2025
  • Coach Prime | Original | Staffel 3 – ab 7. Januar 2025
  • On Call | Staffel 1 – ab 9. Januar 2025
  • Übel Blatt | Staffel 1 – ab 10. Januar 2025
  • Gerry Star | Staffel 1 – ab 10. Januar 2025
  • Los Tinelli | Staffel 1 – ab 17. Januar 2025
  • La Liberación | Staffel 1 – ab 17. Januar 2025
  • Harlem | Staffel 3 – ab 23. Januar 2025
  • Tribunal Justice | Staffel 2 – ab 27. Januar 2025

Neue Filme im Januar 2025

  • Teen Witch – Hokuspokus an der Highschool – ab 1. Januar 2025
  • Stockholm Bloodbath – ab 1. Januar 2025
  • Coffy – ab 1. January 2025
  • Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe – ab 1. Januar 2025
  • Windtalkers – ab 1. Januar 2025
  • Monsieur Claude und seine Töchter – ab 1. Januar 2025
  • Monsieur Claude 2 – ab 1. Januar 2025
  • Monsieur Claude und sein großes Fest – ab 1. Januar 2025
  • Viel Lärm um nichts – ab 1. Januar 2025
  • Pizza Pizza – Ein Stück vom Himmel – ab 1. Januar 2025
  • Yours, Mine & Ours – ab 1. Januar 2025
  • Letztendlich sind wir dem Universum egal – ab 1. Januar 2025
  • Und dann kam Dad – ab 1. Januar 2025
  • Forever My Girl – ab 1. Januar 2025
  • Be cool – ab 1.Januar 2025
  • Zeugin der Anklage – ab 1. Januar 2025
  • The Crocodile Hunter: Collision Course – ab 1. Januar 2025
  • Bio-Dome – ab 1. Januar 2025
  • Code Of Silence – ab 1. Januar 2025
  • Support Your Local Gunfighter – ab 1. Januar 2025
  • Ein Fisch namens Wanda – ab 1. Januar 2025
  • 22 Jump Street – ab 1. Januar 2025
  • Duell am Missouri – ab 1. Januar 2025
  • Annies Männer – ab 1. Januar 2025
  • Plötzlich verliebt – ab 1. Januar 2025
  • Knives Out: Mord ist Familiensache – ab 1. Januar 2025
  • Schnappt Shorty – ab 1. Januar 2025
  • Vera Cruz – ab 1. Januar 2025
  • Knock Knock Knock – ab 1. Januar 2025
  • Asterix & Obelix im Reich der Mitte – ab 07. Januar 2025
  • Luce – ab 10. Januar 2025
  • Basic Instinct – ab 10. Januar 2025
  • Sebastian Fitzeks Der Heimweg – ab 16. Januar 2025
  • Bad Boys for Life – ab 16. Januar 2025
  • Unstoppable – ab 16. Januar 2025
  • Die Hüter des Lichts – ab 16. January 2025
  • Elevation – ab 17. Januar 2025
  • The Expendables 4 – ab 19. Januar 2025
  • Blink Twice  – ab 21. Januar 2025
  • Master Gardener – ab 21. Januar 2025
  • The Killer’s Game – ab 23. Januar 2025
  • Damaged – ab 26. Januar 2025
  • Birds Of Prey – ab 28. Januar 2025
  • Ihr seid herzlich eingeladen – ab 30. Januar 2025

James Bond: Darum wird es wohl so bald keine neuen Filme mehr geben

James Bond sollte eigentlich als Marke eine Lizenz zum Gelddrucken sein. Doch wegen eines Kräftemessens wird es wohl so bald keine neuen Filme mehr geben.

So heißt es, dass der noch recht frische Rechteinhaber Amazon und die Broccoli-Familie, welche kreativ das letzte Wort hat, unterschiedliche Meinungen über die Zukunft von Agent 007 vertreten. Für Amazon ist das ein erhebliches Ärgernis, nachdem man MGM für satte 6,5 Mrd. US-Dollar geschluckt hatte. Denn die Rechte an der Marke James Bond sind da zu einem erheblichen Teil eingepreist.

Barbara Broccoli misstraut Amazon

Doch Barbara Broccoli, welche von ihrem Vater das Mitbestimmungsrecht an der Marke James Bond geerbt hat und das grüne Licht für jede neue Filmproduktion geben muss, soll Amazon gegenüber ein tiefes Misstrauen hegen. Offiziell enthält man sich zwar eines Kommentars, aber hinter den Kulissen soll Broccoli die Zuständigen bei Amazon gar eindeutig als „Idioten“ bezeichnet haben. Am Ende gibt es eine Pattsituation: Amazon ist auf kreativen Input bzw. die Freigabe eines neuen Films durch Broccoli angewiesen. Broccoli will zwar mit der Marke James Bond weiter Geld verdienen – aber nicht gemeinsam mit Amazon. Derzeit kommt deswegen nichts voran.

Broccoli lehnte in der Vergangenheit bereits zahlreiche Film-, TV- und auch Videospiele-Projekte ab und hat offenbar konkrete Vorstellungen, was James Bond betrifft. Die Geschäftsfrau sieht Bond als Vermächtnis ihrer Familie an, das mehr als eine Marke zum Ausschlachten ist. Und Barbara Broccoli hat das letzte Wort, was z. B. die Besetzung, Drehbücher und Co. betrifft. Sie kann Amazon also so lange hinhalten, wie sie die fehlenden Einnahmen verschmerzen kann.

Broccoli hält die passende Besetzung für essenziell

Barbara Broccoli hat einmal erklärt, die Wahl des passenden Bond-Darstellers sei so schwerwiegend wie die Suche nach einem Ehemann. Dabei ist Broccoli wichtiger den passenden Menschen zu finden, als nach Bekanntheitsgrad zu urteilen. Daniel Craig etwa war ein eher unbekannter Darsteller, bevor er in der Rolle besetzt wurde. Amazon wiederum soll hier exakt gegenteilig vorgehen und am liebsten einen etablierten Star als James Bond sehen wollen.

Bis es zu einem Kompromiss kommt, könnten noch Monate oder sogar Jahre vergehen. Die Broccoli-Familie bringt da wohl Geduld mit und Amazon hat keine andere Wahl, als auf ein „Go“ zu warten.

PlayStation 5 Pro: 8K-Gaming erweist sich eher als Mogelpackung

8K-Gaming an der PlayStation 5 Pro erweist sich bisher als recht halbgare Sache. Das zeigen erste Tests mit kompatiblen Spielen.

Was niemanden überraschen sollte: Die Spiele werden natürlich nicht nativ in 8K berechnet, dafür fehlt der PlayStation 5 Pro abseits von Indie-Titeln bei Weitem die Leistung. Vielmehr variiert die native Auflösung je nach Titel und liegt eher bei 4K. Die PS5 Pro ist allerdings die weltweit erste Spielekonsole, die ein 8K-Videosognal ausgeben kann. So wurde schon die PS5 ursprünglich mit 8K beworben, erhielt jedoch nie entsprechende Funktionen. Später entfernte Sony kleinlaut das 8K-Logo von dem Karton.

PlayStation 5 Pro: 8K funktioniert nur an ausgewählten TVs

An der PlayStation 5 Pro unterstützen bislang fünf Titel 8K:

  • The Callisto Protocol (8K 30fps, with ray tracing)
  • F1 24 (8K 60fps)
  • Gran Turismo 7 (8K 60fps)
  • No Man’s Sky (8K 30fps)
  • Redacted (8K 60fps)

Die Spiele haben daher passende Enhanced-Updates erhalten bzw. sollen diese bald erhalten. Das Problem: Viele 8K-TVs sind gar nicht zum 8K-Videosignal der PlayStation 5 Pro kompatibel. Das liegt daran, dass die Konsole, um Bandbreite zu sparen, 8K nur mit DSC ausgeben kann. Jenes ist ein Verfahren zur Kompression. Beispielsweise unterstützt selbst Sonys eigener 8K-Fernseher Z9J kein DSC.

PSSR sorgt für das 8K-Upscaling

Hochskaliert werden die Spiele an der PlayStation 5 Pro dabei im Übrigen via PlayStation Spectral Super Resolution (PSSR). Die Technik ist vergleichbar mit Nvidias DLSS oder AMDs FSR. Wie gut die Ergebnisse sind, hängt dabei stark vom jeweiligen Spiel ab. In einigen Titeln wie „Final Fantasy VII Rebirth“ oder „Stellar Blade“ funktioniert PSSR hervorragend. In anderen Titeln wie „Alan Wake 2“ oder „Silent Hill 2“ hat das Verfahren schon zu Problemen geführt.

Es gibt auf der PS5 mit „The Touryst“ tatsächlich ein Spiel, das nativ in 8K berechnet wird. Das Videosignal wird aber nur als herunterskaliertes 4K ausgegeben. Die hohe Auflösung dient hier also vielmehr dem Supersampling / der Kantenglättung, um ein sauberes Bild zu erhalten. Noch hat das Spiel kein PS5-Pro-Update erhalten, um vielleicht als erstes Game tatsächlich ein natives 8K-Bild auszugeben.

Am Ende sollte man fairerweise sagen, dass 8K-Gaming selbst im PC-Bereich mit High-End-Rechnern aktuell absolut kein Thema ist. Entwickler sind sicherlich besser beraten die Ressourcen in hochwertigere Effekte und neue Features zu stecken, als in die schiere Auflösung.