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Disney muss mit „Haunted Mansion“ den nächsten Flop hinnehmen

Für Disney reißt die Strähn an Kinoflops nicht ab. Auch „Haunted Mansion“ erweist sich aktuell als sogenannte Box-Office-Bomb.

So sieht es im Kino für das durch Marvel und Star Wars erfolgsverwöhnte Studio schlecht aus. Nach „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“, „Elemental“, „Lightyear“ oder auch „Arielle, die Meerjungfrau“ floppt der nächste Film mit hohem Budget im Kino. Im Fall von „Haunted Mansion “ zeigen sich offenbar weder Kritiker noch Zuschauer begeistert.

Die Ursachen dürfen vielfältig sein: Zum einen hat „Haunted Mansion“, wie soeben erwähnt, eher maue Kritiken geerntet. Dazu kommt, dass es durch „Barbie“ sowie „Oppenheimer“ aktuell starke Konkurrenz im Kino gibt. Auch der Streik der Schauspieler dürfte seinen Teil beitragen, durch den die Darsteller den Film nicht aktiv vermarkten dürfen.

Im Ergebnis konnte „Haunted Mansion“ am letzten Wochenende nur 24 Mio. US-Dollar einspielen, was für einen Film mit einem Budget von 150 Mio. US-Dollar vernichtend ist. Die Horrorkomödie müsste wohl auf 300 bis 400 Mio. US-Dollar kommen, um einen Gewinn zu machen. Das liegt daran, dass zu den eigentlichen Produktionskosten noch das Marketing kommt. Obendrein zwacken sich natürlich auch die Kinobetreiber ihren Teil von den Einnahmen ab.

„Haunted Mansion“: Schlechter Film oder schlechtes Marketing?

„Haunted Mansion“ wird noch eine Weile in den Lichtspielhäusern dieser Welt zu sehen sein, könnte sich also noch berappeln. Allerdings ist das unwahrscheinlich, denn das Startwochenende stellt bei derlei High-Budget-Filmen normalerweise die Weichen. Disney schiebt das Versagen wohl darauf, dass der Cast den Film wegen des Streiks nicht bewerben kann. Doch ob das wirklich der einzige Grund ist, kann man hinterfragen. Schließlich reiht sich für das Studio ein Flop an den anderen – und diese Strähne hat weit vor dem Streik begonnen.

Lediglich „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ wurde in diesem Jahr für Disney zu einem echten Erfolg, denn auch „Ant-Man: Quantumania“ konnte die hohen Erwartungen wirtschaftlich nicht erfüllen – lag aber immer noch klar in der Gewinnzone. Für CEO Bob Iger gibt es aber offensichtlich viel Arbeit in der Filmsparte von Disney, um das Schiff wieder auf Kurs zu bringen.

TCL XXL-TV mit 2.50 Meter Diagonale unterstützt 4K@120Hz und kostet nur 2.800 Euro

TCL stellt innerhalb der P745-Serie einen bezahlbaren XXL-Fernseher mit rund 2.50 Meter Diagonale (98 Zoll) vor. Der Heimkino-Gigant eignet sich dank 4K Auflösung, 120Hz und HDMI 2.1 auch optimal für Gaming!

TCL ist einer der führenden TV-Gerätehersteller weltweit und drängt bereits seit letztem Jahr mit seinen ultragroßen Fernsehgeräten jenseits der 90 Zoll auf den Markt! Das neuste und vor allem günstigste Modell mit 98 Zoll (249 cm) ist in der P745-Serie untergebracht, welche als bezahlbare Mid-Range-Serie geplant ist. Bedeutet Kunden müssen auch gewisse Abstriche in Kauf nehmen, damit die Geräte zu ansprechenden Preisen angeboten werden können. So besitzt die P745-Serie in der Regel kein 120Hz-Panel, Local Dimming und keine HDMI 2.1-Schnittstelle mit 48Gbit/s. Für das XXL-Modell mit 98 Zoll, macht TCL jedoch eine Ausnahme!

XXL-Gaming in 4K mit bis zu 144Hz

Der 98 Zöller von TCL wirkt auf diesem Lifestyle-Bild fast schon klein
Der 98 Zöller von TCL wirkt auf diesem Lifestyle-Bild fast schon klein || Bild: TCL

Das Gerät wird nämlich mit einem 120Hz-Panel inkl. HDMI 2.1-Schnittstellen ausgeliefert. Das System unterstützt sogar 144Hz, VRR (Variable Refresh Rate), ALLM (Auto Low Latency Mode) und eARC (enhanced Audio Return Channel). Das fehlende Local Dimming bleibt leider bestehen, im Gaming-Modus wird dies in der Regel jedoch eh deaktiviert (wenn VRR aktiv), somit dürften Gamer dieses kleine Manko locker verkraften. Vor allem wenn man die Preisvorstellung von TCL in die Rechnung mit einbezieht. Denn der TCL 98P745 kostet gerade einmal 2.800 Euro. Zumindest wurde dieser Preis für den europäischen Markt angekündigt. Ein neuer Tiefpreis für Geräte in dieser Größenklasse.

Dolby Vision, Atmos, HDR10+

Parallel dazu wird auch weiterhin der erste 98-Zoll 4K TV von TCL innerhalb der C735-Reihe weiter angeboten. Dieser hat im Vergleich zum P745 noch das angesprochene Local Dimming der LED-Hintergrundbeleuchtung mit an Bord. Beide Geräte laufen übrigens mit Google TV und unterstützten auch etablierte Standards wie Dolby Vison HDR oder Dolby Atmos (und sogar HDR10+). Das System soll ab September 2023 in Europa in den Handel kommen.

Bei so einem großen Fernsehgerät stellen sich sicherlich viele die Frage nach dem Gewicht. Dieses soll laut ersten Listungen bei 58 kg liegen. Mit Verpackung usw. wird der P745 ganze 88 kg wiegen.

Technische Spezifikationen 98 Zoll TCL P745:

  • 4K HDR TV
  • Erweiterter Farbraum Rec.2020
  • 144Hz Motion Clarity Pro
  • Multi HDR: HLG, HDR10, HDR10+, Dolby Vision IQ
  • Game Master Pro 2.0 Game Bar
  • HDMI 2.1 ALLM I 144Hz VRR
  • eARC (enhanced Audio Return Channel)
  • Onkyo 2.1 Lautsprecher-Konfiguration mit Subwoofer
  • Dolby Atmos
  • Google TV
  • Hands-free Google Assistant
  • Google Meet
  • Alexa integriert
  • Netflix, Amazon Prime, Disney+, YouTube uvm.
  • TÜV Rheinland zertifiziert (Low Blue Light + Flicker-Free)
  • Randloses Design

Govee Envisual T2 TV Hintergrundbeleuchtung im Test: Alternative zu Philips Ambilight?

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Ambilight nachrüsten an jedem Fernseher und das zum übersichtlichen Preis? Wir testen für euch die Govee Envisual T2 TV Hintergrundbeleuchtung und verraten euch, ob sich das Gesamtpaket mit Kamera und LED-Streifen wirklich lohnt!

Lieferumfang

Der Lieferumfang der Govee TV Hintergrundbeleuchtung T2
Der Lieferumfang der Govee TV Hintergrundbeleuchtung T2

Wer hätte das gedacht, im Lieferumfang der Govee T2 Hintergrundbeleuchtung ist alles vorhanden, um das System problemlos installieren zu können. Wer die Vorgänger-Modelle kennt, wird den verbesserten LED-Lichtschlauch mit Silikon-Schutzmantel sicherlich zu schätzen wissen. Dieser bildet mit der Kamera und der Anschluss-Box die wichtigsten Komponenten des Paketes ab. Dazu gesellen sich noch Klammern für die Sicherung des selbstklebenden Lichtelements und ein paar Styropor-Würfel in Orange, die an die Ecken des TV-Displays geklebt für die Kalibrierung. Zuletzt noch zwei Reinigungstücher, damit man die Klebefläche vor dem Aufbau reinigen kann. Am Anfang schleicht sich durch die Anzahl der Komponenten eine gewisse Ratlosigkeit ein. Man merkt jedoch schnell, dass diese logisch und Schritt für Schritt zum Einsatz kommen. Also keine Angst, wir gehen direkt zum Aufbau.

Lieferumfang:

  • T2 Dual Kamera-System
  • LED-Streifen für 55-65 Zoll (gibt es auch für 75-85 Zoll)
  • Anschlussbox mit Funktionstasten
  • USB-C-Kabel
  • Kalibrierungs-Elemente (Orange)
  • Netzadapter
  • Reinigungstücher
  • Quick Starting Guide
  • Bedienungsanleitung (auch in Deutsch)

Aufbau

Tipp: Bevor man mit der Installation anfängt, sollte man sich einen Zollstock oder Maßband zu Hilfe nehmen. Die Installationsanleitung verlangt nicht danach, jedoch ist es so deutlich einfacher, Kamera und andere Komponenten („Kalibrierungs-Bobbel“) passend anzubringen. Und zu zweit geht es vielleicht noch einfacher. Und zuletzt, das Installationsvideo, welches via QR-Code aus der Bedienungsanleitung aufgerufen werden kann, ist Gold wert.

Als erstes bringt man die LED-Streifen an und formt bitte keine unschönen Schlaufen, die nach außen zeigen, wie unser Tester
Als Erstes bringt man die LED-Streifen an und formt bitte keine unschönen Schlaufen, die nach außen zeigen, wie unser Tester

Im ersten Schritt geht es eigentlich an das Anbringen der LED-Streifen. Wenn ihr die LED-Streifen eine Seite nach der anderen anbringt, sollte man darauf achten, dass eine Schleife entsteht, die sich nach innen zur Mitte des Fernsehers neigt und nicht hinter dem TV hervorschaut (nicht wie hier gezeigt). Begonnen wird mit dem LED-Streifen auf der rechten Seite unten (wenn man den TV von hinten betrachtet). Dort sollte dann auch der USB-Anschluss des LED-Streifens liegen. Ein Blick in die Bedienungsanleitung lohnt sich an diesem Punkt auf jeden Fall (Aufbau-Skizze).

Die LED-Streifen des Govee TV T2 kleben richtig gut von selbst, können aber auch einfach wieder entfernt werden (z.B. für Korrekturen bei der Installation)
Die LED-Streifen des Govee TV T2 kleben richtig gut von selbst, können aber auch einfach wieder entfernt werden (z.B. für Korrekturen bei der Installation)

Der Aufbau gestaltete sich in unserem Fall nicht so schwer wie gedacht. Dieser hat in Summe keine 5 Minuten in Anspruch genommen. Je nach TV-Gerät und Begabung des Nutzers kann dieser sicherlich etwas länger dauern. Wir hangeln uns durch die Installation mittels der Bedienungsanleitung und den Eindrücken des Installationsvideos im Hinterkopf.  In unserem Fall sind die LED-Streifen und deren Verbindungskabel fast ganz am Rand des LG OLED TVs (55 Zoll) angebracht. Auf LCD-Geräten hat man ggf. etwas mehr Platz, um die LED-Streifen anzubringen. Unser Gerät stellt hier wohl wirklich ein Minimum an Platz zur Verfügung, wobei am Ende die Hintergrundbeleuchtung auch bei uns korrekt angebracht werden konnte. Bei einem Gerät größer als 55 Zoll (bis 65 Zoll) sollten sich gar keine Probleme ergeben.

Die Dual-Kamera hält sich selbst dank des Gegengewichts auf der Rückseite am Display fest. Wir haben die Govee TV T2 Kamera mittels Zollstock mittig ausgerichtet
Die Dual-Kamera hält sich selbst dank des Gegengewichts auf der Rückseite am Display fest. Wir haben die Govee TV T2 Kamera mittels Zollstock mittig ausgerichtet.

Im Lieferumfang sind noch kleinere Klammer-Halterungen enthalten. Wir fanden jedoch, dass die LED-Streifen so gut hielten, dass wir diese gar nicht erst eingesetzt haben. Laut Anleitung sollte man diese jedoch anbringen, wohl auch, damit die LED-Streifen nicht nach längerer Nutzung, Wärme und/oder Ausdehnung abfallen können. Wäre jetzt kein Beinbruch, aber sicherlich nervig.

Ebenfalls mit einem Zollstock, wurden die orangen Kalibrierungs-Bobbel am Bildschirm des TV angebracht
Ebenfalls mit einem Zollstock wurden die orangen Kalibrierungs-Bobbel am Bildschirm des TV angebracht

Dann haben wir die orangen Kalibrierungs-Punkte an der Front des Fernsehers angebracht. Das ging eigentlich ganz einfach, zumindest bei den Punkten, die die Ecken des Displays abdecken. Die mittleren Punkte an den Seiten oder Unterkante haben wir dann ebenfalls mit einem Zollstock perfekt in die Mitte gebracht.

Die Anschluss-Box der Govee TV T2 Hintergrundbeleuchtung wird ebenfalls auf die Rückseite des TVs geklebt. Diese beherbergt nicht nur den An/-Ausschalter, sondern auch die Funktionstasten für die Lichtmodi
Die Anschluss-Box der Govee TV T2 Hintergrundbeleuchtung wird ebenfalls auf die Rückseite des TVs geklebt. Diese beherbergt nicht nur den An/-Ausschalter, sondern auch die Funktionstasten für die Lichtmodi

Die Verbindung mit der USB-C-Anschlussbox ist dann auch nicht mehr allzu schwierig. Hier sollte man jedoch darauf achten, dass man die Anschlüsse für das LED-Lichtelement und die Kamera nicht vertauscht (Oberer USB: Kamera / Unterer USB: LED). Leider sind diese auch auf der Box nicht angeschrieben. Danach muss eigentlich nur noch das Netzkabel verbunden und angesteckt werden und zu unserer Überraschung funktionierte die Hintergrundbeleuchtung bereits ohne weitere Schritte (Basis-kalibriert)

Auch ohne Kalibrierung interpretiert die Kamera bereits die Bildinformationen des Fernsehers
Auch ohne Kalibrierung interpretiert die Kamera bereits die Bildinformationen des Fernsehers

Installation mit der Govee Home App

Um den vollen Funktionsumfang der Govee T2 Hintergrundbeleuchtung in Anspruch nehmen zu können, muss man diese mit der Smartphone-App „Govee Home“ verbinden und kalibrieren. Dieser Schritt dauert inkl. Installation der App auch nicht wirklich lange, ist in unseren Augen dann doch etwas nervig. Hierzu muss man sich nämlich einen Account für die Govee Home-App anlegen, sollte man noch weitere smarte Geräte der Marke damit verbinden wollen). Auch die Kalibrierung der Kamera funktionierte nicht ohne, dass wir uns innerhalb der App noch in unser WLAN einloggen mussten. Schade, dass dies nicht einfach via Bluetooth funktioniert. Also, wer auf Plug & Play gehofft hatte, wird leider enttäuscht.

Nutzungsszenarien des Govee T2:

Die Dual-Kamera der Govee TV T2 kann befremdlich wirken, man vergisst diese aber extrem schnell, sobald man seinen Content auf dem TV verfolgt
Die Dual-Kamera der Govee TV T2 kann befremdlich wirken, man vergisst diese aber extrem schnell, sobald man seinen Content auf dem TV verfolgt

Nach der Kalibrierung der Kamera, die wirklich gut gelöst wurde, ist man eigentlich mit Aufbau und Installation durch. Man darf und sollt sich dann einmal durch die App wühlen, verschiedene Licht-Modi erforschen, die Reaktionszeit der LEDs austesten oder eigene Szenarien einstellen (z.B. Sonnenuntergang). Die App suchten wir in unserem Test dann eigentlich nur noch auf, um zwischen den Videomodi zu wechseln (Musik, Szenarien, Film, Gaming). Ansonsten war eigentlich nur zurücklehnen und bewundern angesagt. Bewundern trifft es dabei ganz gut, denn die Reaktionsgeschwindigkeit und Farbauswahl des Govee T2 liefert wirklich gute Ergebnisse ab. Womöglich könnten viele im direkten Vergleich mit einer Philips Ambilight-Lösung nicht sofort ausmachen, dass es sich um eine nachgerüstete Hintergrundbeleuchtung handelt. Für eine optimale Nutzung ist es jedoch unabdingbar, dass euer TV ausreichend hell ist und/oder der Raum abgedunkelt ist. Denn Licht, welches auf den Bildschirm des Fernsehers trifft, kann die Farbauswahl verfälschen. Eure Heimkino-Konfiguration muss dafür aber schon einige Fehlkalkulationen in Bezug auf Lichteinfall und Reflexionen aufwerfen, damit sich hier Fehlfarben deutlich bemerkbar machen.

Im regulären Betrieb und in den Abendstunden, egal ob bei linearem Fernsehen, Filmen oder Gaming, verrichtet die Govee T2 Hintergrundbeleuchtung vorbildlich ihre Arbeit. Man möchte meinen, dass die Kamera stört, wir haben das über dem Display angebrachte Gadget aber innerhalb weniger Sekunden vergessen und konzentrierten uns eigentlich nur auf den Output auf dem Bildschirm und der LED-Stripes. Einer der größten Vorteile, die uns diese Lösung offeriert, ist in unseren Augen, dass diese unabhängig vom Content oder einer Signalquelle funktioniert. Bedeutet, egal, was auf dem TV läuft, die Govee T2 setzt die aufgenommenen Videosignale sofort in Lichtsignale um. Bei anderen Lösungen, z.B. der HDMI Sync Box von Philips (Signify) ist man z.B. an die HDMI-Signalquelle gebunden. Und auch bei anderen Lösungen via HDMI ist uns derzeit keine bekannt, die mit HDMI 2.1 und entsprechend mit modernen Gaming-Konsolen wie der PS5 / Xbox Series X funktioniert (ausgenommen die integrierte Ambilight-Integration in den Philips TV-Geräten). So könnt ihr z.B. auch 4K@120Hz-Signale über euren Bildschirm jagen und bekommt trotzdem pures Ambilight-Feeling geliefert. Kurzum: es funktioniert.

Das Lichtspektakel wird von uns auch als recht „detailliert“ wahrgenommen. Die rund 60 LEDs die pro Meter LED-Stripe verbaut sind, werden in 14 Lichtbereiche aufgeteilt. An den Seiten müssten es jeweils drei sein, oben und unten jeweils 4. Klingt nach wenig, die farblichen Übergänge suggerieren dem Nutzer jedoch, dass hier noch viel mehr Zonen adressiert werden können.

Was leider nicht funktioniert ist, dass sich das System mit dem Fernseher automatisch an- bzw. ausschaltet. Das ist definitiv etwas nervig, wenn man hier über die Smartphone-App oder dem Schalter auf der Anschluss-Box das System zuschalten muss. Klar, wenn man dieses nur in Ausnahmefällen einsetzt, z.B. bei einem Filmabend am Wochenende ist das okay, aber bei täglicher Nutzung sicherlich nicht optimal. Für dieses Problem haben sich findige Nutzer bereits mit Google Home Routinen beholfen, doch für den Ottonormalverbraucher ist dieser Workaround keine erstrebenswerte Lösung. Wer eine Sprachsteuerung Google Assistant oder Amazon Alexa nutzt, kann das System in seine Home-Automation integrieren und mittels Sprachbefehl einschalten. Wohl die einfachste Lösung.

Optimal wäre gewesen, wenn sich das System auch via USB mit Strom versorgen ließe, jedoch wird hier die Spannung der im TV integrierten USB-Ports nicht ausreichen. Oder ein zusätzliches USB-Kabel, welches vom TV zur Anschluss-Box geht und nur dafür da ist, um zu „checken“, ob der TV gerade an oder aus ist. Hier könnte sich Govee erneut ans Reißbrett setzen.

Preis und Verfügbarkeit:

Die Govee Envisual T2 TV Hintergrundbeleuchtung wird zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 149.99 Euro ausgerufen für die 55-65 Zoll-Variante. Das größere Set für 75-85 Zoll kostet derzeit 169.99 Euro (aktuell mit 30 Euro Coupon). Dieser Preis lässt sich immer wieder durch Rabatte und Aktionen deutlich drücken. Während wir diesen Beitrag verfassen, gewährt Amazon z.B. einen 40 Euro Coupon auf das Set, was den Preis auf 109.99 Euro reduziert. Sicherlich keine seltene Aktion. Die Verfügbarkeit des Sets ist als gut zu bewerten. Bei diversen namhaften Online-Shops, ist das System käuflich zu erwerben.

Testfazit Govee T2 Hintergrundbeleuchtung:

PRO:

  • Aufbau dauert in der Regel nicht lange
  • Überzeugende, reaktionsschnelle Hintergrundbeleuchtung
  • Funktioniert unabhängig vom Content (nicht Signal-abhängig)
  • Lieferte in unserem Test bereits ohne Kalibrierung gute Ergebnisse
  • Individuell einstellbare Modi inkl. Musik-Modus (über die Mikrofone der Kamera)
  • Kann in Google Home & Amazon Alexa integriert werden
  • Kostengünstige Lösung im Vergleich zu anderen Anbietern

NEUTRAL:

  • Kamera-Lösung gefällt vielleicht nicht jedem (uns hat sie nicht gestört)
  • Govee T2 lässt sich mit zusätzlichen Licht-Lösungen von Govee kombinieren!

KONTRA:

  • Teils fummelige Installation
  • LED-Streifen und Anschlussbox müssen an TV geklebt werden
  • Anmeldepflicht in der Govee-App zur Installation
  • Schaltet sich nicht automatisch aus/an mit dem TV (möglich via Google Home Routine)
  • Ein weiteres Mikrofon im Haushalt

Die Govee TV-Hintergrundbeleuchtung T2 bietet eine dynamische und lebendige Alternative zur nativen Lösung von Philips Ambilight, und kommt insbesondere im Hinblick auf die Preisgestaltung weitaus attraktiver daher. Trotz einiger Kritikpunkte, wie die Handhabung der langen Verbindungskabel, das manuelle Einschalten und Farbabweichungen in hellen Umgebungen, überzeugt das Produkt in den meisten Anwendungsszenarien. Besonders beim Gaming, Streaming und Filmen, kann die Hintergrundbeleuchtung einen erheblichen Mehrwert bieten. Die hohe Anzahl an adressierbaren LEDs ermöglicht eine akkurate Farbdarstellung.

Die Installation und Kalibrierung der T2 ist zum Teil etwas fummelig. Man sollte sich daher auf jeden Fall erst einmal das Installationsvideo zur Govee T2 ansehen. Ebenso kann das Design, das eine Kamera und mehrere Kabel erfordert, als weniger elegant empfunden werden. Für jene, die eine Ambilight-Alternative suchen und den Standort des Fernsehers ausreichend abdunkeln können, ist die Govee T2 wirklich eine interessante Option.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Govee TV-Hintergrundbeleuchtung T2, trotz einiger Design- und Implementierungsherausforderungen, eine kostengünstigere Alternative zum Philips Ambilight-System darstellt, die in fast allen Nutzungsszenarien glänzen kann. Eine individuelle Entscheidung, ob das System zu einem passt, hängt stark von den eigenen Präferenzen und der Bereitschaft, sich mit der Installation und Kalibrierung auseinanderzusetzen, ab.

Disney steigt in Australien aus dem Vertrieb von Discs aus

Disney verlässt in Australien den Markt für physische Medien. Man wird dort keine DVDs, Blu-rays oder UHD Blu-rays mehr vertreiben.

Damit fällt ein weiterer Dominostein, denn zuvor hatte man auch schon in Asien, mit Ausnahme von Japan, und Lateinamerika ähnliche Schachzüge gestartet. Doch warum kapituliert Disney und was heißt das möglicherweise für andere Märkte? Nun, The Walt Disney Company stellt sich der Tatsache, dass die Verkaufszahlen physischer Medien immer weiter in den eingangs genannten Regionen eingebrochen sind. Der Vertrieb lohnt sich aus Sicht des Unternehmens finanziell nicht mehr ausreichend.

Ein weiterer Faktor ist, dass man sich ganz wohlfühlt, wenn die Kunden stattdessen lieber Disney+ ansteuern. Denn neben den Einnahmen durch Abogebühren erhält man so auch direkt wertvolle Kundendaten. Dazu kommt, dass man wohl davon ausgeht, dass sich Disc-Fans immer noch über international liefernde Händler wie beispielsweise Amazon mit Importen versorgen können.

Disney wägt ab, seine TV-Abteilungen abzustoßen.
Disney wägt ab, seine TV-Abteilungen abzustoßen.

Ohnehin ist Disney aktuell nach einem Einbruch des Aktienwertes von über 40 % in den letzten anderthalb Jahren dabei, einen harten Sparkurs zu fahren. Der CEO Bob Iger hat etwa auch schon laut über den Verkauf der TV-Abteilung mit Sendern wie ABC nachgedacht.

Der Disc-Markt wird langfristig zur Nische

Auch als Fan physischer Medien wird man sich langfristig wohl damit abfinden müssen, dass der Disc-Markt immer weiter schrumpft und zur Nische wird. Die Ultra HD Blu-ray etwa konnte nie an die Erfolge der DVD und Blu-ray anknüpfen. Mit einem Nachfolgemedium ist nicht ernsthaft zu rechnen. Stattdessen wird es langfristig darauf hinauslaufen, dass irgendwann die meisten Titel nur noch als digitale Kauf- und Leihtitel oder bei Streaming-Anbietern im Repertoire sind.

Australien erhält von Disney zumindest noch ein kleines Abschiedsgeschenk: Marvels „Guardians of the Galaxy Vol. 3“ erscheint dort noch auf Disc, bevor Schluss ist. Bereits veröffentlichte Titel werden noch bis Ende 2023 erhältlich sein, solange der Handel sie abverkaufen möchte.

NASA startet eigenen Streaming-Dienst namens NASA+

Die NASA hat einen eigenen Streaming-Dienst ins Leben gerufen: NASA+. Das Angebot ist obendrein sogar kostenlos.

Sicherlich kennen so gut wie alle Leser die nordamerikanische National Aeronautics and Space Administration (NASA), welche für die staatliche Raumfahrt in den USA verantwortlich ist. Gegründet wurde die NASA bereits 1958 und erforscht bis heute Planeten, Sterne und andere Himmelskörper im Weltall – auch im Rahmen internationaler Partnerschaften.

Was soll euch da also NASA+ bieten? Der Name ist natürlich schon höchst kreativ und hebt sich außerordentlich ab von Apple TV+, Disney+ oder Paramount+. Vermutlich kann man die Bezeichnung aber auch mit einem kleinen Augenzwinkern hinnehmen. NASA+ soll dabei nicht nur Live-Übertragungen von Starts übertragen, die zeigt die NASA nämlich auch bei YouTube und auf ihrer Website, sondern auch ein Archiv sowie neue Original-Serien bereithalten.

NASA+ wird dabei nicht nur kostenlos, sondern zuzüglich auch noch werbefrei sein. Abrufbar sein, soll das Ganze über alle gängigen Plattformen. Allerdings hat man noch keine Details zu etwaigen Apps für Smart-TVs und Mediaplayer verraten. Da müssen wir uns also doch noch eine Weile gedulden.+

NASA+: Bald mehr Informationen

Bestätigt hat man Apps für Apple iOS und Android an mobilen Endgeräten sowie die TV-Plattformen von Apple, also tvOS, Roku und die Amazon Fire TV. Da würden sich aber sicherlich noch viele Leser auch Apps für Android TV / Google TV, Samsung Tizen und LG webOS wünschen. Mal sehen, ob da vielleicht noch etwas nachgereicht wird.

Auch hat die NASA bestätigt, dass es sich um ein familienfreundliches Angebot handeln soll. Wir sind gespannt und finden die Idee zumindest sehr interessant. Sollten die Inhalte zugleich informativ wie unterhaltsam aufbereitet sein, kann man bei so einem kostenfreien Angebot aus unserer Sicht kaum „Nein“ sagen.

XXL-Update: Neue Film-Vorbesteller auf 4K UHD Blu-ray!

In den letzten Tagen gab es eine kleine Schwemme an neuen Film-Vorbestellern auf 4K UHD Blu-ray! Wir liefern euch in unserem XXL-Update einen kompakten Überblick, welche Titel zur Bestellung bereitstehen!

Alle Filme auf 4K UHD Blu-ray, die wir in der nachfolgenden Liste aufzählen, findet ihr natürlich auch in unserer 4K Blu-ray Komplettliste. Beginnen wir mit den Neuheiten, die noch aktuell oder erst vor kurzem im Kino gelaufen sind. Gelaufen ist bei „Barbie“ jedoch gar nicht so passend. Eher gestöckelt. Die Fantasy-Komödie basierend auf der beliebten Spielemarke macht sich im Kino echt gut und eine Veröffentlichung auf 4K UHD Blu-ray ist daher ein No-Brainer. Leider gibt es für den Titel noch keinen Termin, dieser sollte aber schon bald kommuniziert werden. Ebenfalls recht frisch ist der viel diskutierte „Arielle, die Meerjungfrau“, die uns am 13. Oktober beehrt. Abgerundet wir das Neuheiten-Angebot mit „Talk To Me“ ein Horror-Thriller aus Australien, der Anti-Kriegsfilm „Kandahar“ mit Gerard Butler und „Maximum Security“ mit Bruce Willis und Michael Rooker.

Ghost Dog im limitierten 4K Steelbook

Geht den Weg des Samurai: Forest Whitaker in "Ghost Dog"
Geht den Weg des Samurai: Forest Whitaker in „Ghost Dog“

Dazu gesellen sich unzählige Youngtimer und Klassiker, die ebenfalls eurer Aufmerksamkeit bedürfen. Da hätten wir z.B. den niederländischen Western-Thriller „Brimstone“ der bei einigen sicherlich schon auf der Wunschliste steht. „Ghost Dog – Der Weg des Samurai“ mit Forest Whitaker bekommt sogar ein limitiertes 4K UHD Blu-ray Steelbook spendiert. Also wartet nicht zu lange mit eurer Vorbestellung. Zur Freude vieler Filmfans, haben es auch endlich die Star Trek Box-Sets mit den „The Original Motion Pictures“ und „The Next Generation“ nach Deutschland geschafft. Die Boxen erscheinen übrigens am 7. September 2023.

Ausflug nach Frankreich

Zwei Ausflüge nach Frankreich bescheren uns der Klassiker „Delicatessen“ (1991) und „Persepolis“ (2007). Beide Filme sicherlich eher etwas für Kenner und Liebhaber. Die restlichen Titel dürft ihr gerne unserer kompakten Aufstellung entnehmen:

24.08.2023

07.09.2023:

05.10.2023

12.10.2023

13.10.2023

19.10.2023

20.10.2023

26.10.2023

27.10.2023

09.11.2023

23.11.2023

01.12.2023

08.12.2023

2023

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Neue 4K-Vorbesteller im Plaion-Shop: Dune, Maximum Security und Katzenauge (Stephen King)

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Ab heute stehen im Plaion Shop drei neue 4K UHD Blu-rays zur Vorbestellung bereit. Holt euch „Maximum Security“ mit Bruce Willis, Stephen Kings „Katzenauge“ (Shop-exklusiv) oder die Box-Variante von „Dune“ (1984) von David Lynch!

Stephen Kings Katzenauge Plaion-Shop-Exklusive (19. Oktober)

Katzenauge (Stephen King) als exklusive 4K UHD Blu-ray

Der von Regisseur Lewis Teague inszenierte ikonische Horror-Thriller mit James Woods und Drew Barrymore basiert auf Stephen Kings Roman „Cat’s Eye“ und ist nun erneut auf 4K UHD Blu-ray erhältlich. (1x 4K-UHD + 1x Blu-ray). 4K, HDR10, 2.35:1, LPCM 2.0.

Die Handlung dreht sich um eine Klinik, die eine unfehlbare Methode anbietet, um ihren Patienten das Rauchen abzugewöhnen, einen untreuen Tennisprofi (James Woods), der in einem tödlichen Spiel gefangen ist, und einen gemeinen Troll, der einem kleinen Mädchen (Drew Barrymore) nachstellt. Diese drei Handlungsstränge sind durch eine streunende Katze miteinander verknüpft.

Dune – Der Wüstenplanet (1984) (26. Oktober)

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Im Jahr 10.191 wird Herzog Leto Atreides durch eine Verschwörung von Baron Harkonnen verraten und getötet. Seine Frau Lady Jessica und sein Sohn Paul können jedoch auf den Wüstenplaneten Arrakis entkommen. Arrakis ist bekannt für die Gewinnung einer Substanz namens Spice, die es dem Geist ermöglicht, Bereiche zu erreichen, die der Körper nicht erreichen kann und intergalaktische Reisen möglich macht. Auf Arrakis lebt auch das unterdrückte Volk der Fremen, die auf die Ankunft eines Messias warten, der ihnen nach einer Prophezeiung zur Freiheit verhelfen wird. Der Schlafende muss erwachen. (1x 4K-UHD + 5x Blu-rays + 1x CD). 4K, HDR10, 2.35:1, DTS-HD MA 5.1/2.0.

DUNE – DER WÜSTENPLANET ist zweifellos eines der monumentalsten Science-Fiction-Epen aller Zeiten. Obwohl David Lynch sich von seiner Arbeit zurückgezogen hat, da ihm die Entscheidung über den „Final Cut“ verwehrt wurde, hat seine Regiearbeit eine beeindruckende Adaption des Kultromans von Frank Herbert hervorgebracht. Im Film wirkten namhafte Schauspieler wie Kyle MacLachlan, der später in Lynchs BLUE VELVET und TWIN PEAKS Hauptrollen übernahm, sowie Francesca Annis, Jürgen Prochnow, Max von Sydow, Patrick Stewart und Sting mit. Der beeindruckende Soundtrack stammt von den legendären Toto und Brian Eno und wurde vom Oscar®-Preisträger Freddie Francis gefilmt.

Maximum Security (26. Oktober)

Maximum Security mit Bruce Willis auf 4K Blu-ray

In einer weit entfernten Zukunft befindet sich ein Hochsicherheitsgefängnis, das von Direktor Devlin (Michael Rooker) streng verwaltet wird. Dieser Sadist hat es auf das verborgene Vermögen seines berüchtigtsten Insassen abgesehen. Aber Julius Loeb, besser bekannt als „The Lobe“ (Bruce Willis), hat keineswegs vor, sein Geld Devlin ohne Widerstand zu überlassen. Als der rächende Vigilant Payback auftaucht, ist die fragil erhaltene Ruhe im Gefängnis bedroht. (1x 4K Ultra HD + 1x Blu-ray), 4K, HDR10, Dolby Vision, ???.

Dieser eindrucksvolle Thriller, der Elemente aus Action-, Gefängnis- und Science-Fiction-Genre verbindet, besticht durch die Darstellung von Bruce Willis, der Legende aus STIRB LANGSAM, in der Rolle des diabolischen kriminellen Genies, und Michael Rooker (THE WALKING DEAD) als hinterlistiger Bösewicht. Die Verfilmung der Graphic Novel hält dauerhafte Hochspannung bereit und sorgt für bitterbösen Spaß.

Noch mehr 4K Blu-rays in unserer Komplettliste

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Sony PlayStation 5: Bereits über 40 Mio. mal verkauft

Sony hat verkündet, dass sich die PlayStation 5 bereits über 40 Mio. mal verkauft hat. Man bedankt sich bei der Community für die Begeisterung.

Dabei lief der Launch der PS5 Ende 2020 anno dazumal noch alles andere als rund: Die Konsole blieb monatelang vergriffen und ließ zum Start viele Funktionen vermissen, welche die Konkurrenz von Microsoft direkt implementierte. So konnte die PlayStation 5 anfangs weder mit VRR noch einer nativen 1440p-Ausgabe an Monitore aufwarten. Auch die HDR-Konfiguration ließ sehr zu wünschen übrig, da automatisch alle Games in einen HDR-Container gelegt worden sind und kein automatischer Wechsel möglich gewesen ist, je nachdem, ob es sich um ein SDR- oder HDR-Spiel handelt.

Sony feiert 40 Millionen verkaufte PS5

Mittlerweile hat Sony all diese Kinderkrankheiten per Update beworben. Einziger verbleibender „Schandfleck“ ist das 8K-Logo auf dem Karton der Konsole – obwohl es bisher keinerlei 8K-Funktionalität gibt – vielleicht ja bei einem etwaigen Pro-Modell? Erst einmal bedankt sich der Präsident und CEO von Sony Interactive Entertainment, Jim Ryan, bei der Community. Man sei froh, die Lieferengpässe der Corona-Krise hinter sich gelassen zu haben und den immer noch großen Bedarf decken zu können.

Die PlayStation 5 ist temporär günstiger zu haben.
Die PlayStation 5 ist temporär günstiger zu haben.

Dazu ein Hinweis unsererseits: Die PlayStation 5 gibt es aktuell erstmals offiziell im Preis reduziert – im Handel schon ab ca. 460 Euro. Laut Sony gibt es bereits über 2.500 Spiele für die PS5 – von Indie-Games bis hin zu Triple-A-Blockbustern. Als Beispiele der letzten Monate sind etwa „Street Fighter 6“, „Final Fantasy XVI“ oder auch „Diablo IV“ zu erwähnen.

Sony PlayStation 5: Die Community nennt die 40 beliebtesten Spiele

Zusätzlich hat man die Community darüber abstimmen lassen, welche die bisher besten 40 Spiele für die PlayStation 5 sind. Herausgekommen ist eine durchaus bunt durch gemischte Liste, die auch ein paar Überraschungen abseits der üblichen Triple-A-Kost enthält – etwa „Disco Elysium: The Final Cut“, „Cult of the Lamb“ oder auch „It Takes Two“.

Die laut Abstimmung 40 beliebtesten PS5-Spiele.
Die laut Abstimmung 40 beliebtesten PS5-Spiele.

Sony bietet dabei mittlerweile auch vielfältiges Zubehör für die PS5 an. Das fängt beim DualSense in unterschiedlichen Farbvarianten an, geht über passende Konsolen-Cover bis hin zu natürlich der PlayStation VR2.

FIFA+: Apps für mehr Geräte und FAST-Kanäle

Die FIFA gibt bekannt, dass die hauseigene Streaming-Plattform FIFA+ mittlerweile zahlreiche Plattformen und FAST-Services erreicht hat. Die Zielgruppe wächst somit deutlich.

Was bietet euch die App denn überhaupt an? Nun, ihr erhaltet Zugriff auf Nachrichten, Turnierinformationen, Dokumentationen und mehr. Alles dreht sich dabei um die Themen Männer- und Frauenfußball. Ebenfalls überträgt man in einigen Regionen auch Spiele live. Dabei erreicht man mittlerweile immer mehr Zuschauer.

So gibt es die App mittlerweile für Samsung Tizen, LG webOS, die Fire-TV-Geräte, VIDAA von Hisense und Android TV bzw. Google TV. Zusätzlich ist man auf den FAST-Plattformen Samsung TV Plus, LG Channels, VIDDA Channels, Roku Channel und Rakuten TV vertreten. Auf diese Weise könne man immer mehr Fußballfans erreichen, so die FIFA. Zusätzlich ist man auch an mobilen Endgeräten mit Apple iOS und Android vertreten.

Die App für FIFA+ gibt es auch für mobile Endgeräte.
Die App für FIFA+ gibt es auch für mobile Endgeräte.

FIFA+ bietet euch ein Archiv mit allerlei historischen Inhalten an und nimmt auch zur FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2023 frischen Content ins Programm auf. Da erwähnt man konkreter gefasst Interviews, Highlights und komplette Spielwiederholungen nach 24 Stunden (nur in bestimmten Gebieten). In mehr als 50 Ländern – darunter Brasilien, Japan und die Niederlande – werden die Spiele live übertragen.

FIFA+ erreicht bereits ein dreistelliges Millionenpublikum

Laut FIFA habe man z. B. während der Fußball-Weltmeisterschaft Katar 2022 bereits 211 Mio. individuelle Nutzer mit der Plattform FIFA+ erreicht. 190 Millionen Aufrufe hagelte es für Spielzusammenfassungen. Da wähnt man sich also auf Erfolgskurs. Anfang des Monats wurde inzwischen das gesamte Archiv der WM 2022 in Katar auf der Plattform veröffentlicht.

FIFA+ ist für Android TV und Google TV verfügbar
FIFA+ ist unter anderem für Android TV und Google TV verfügbar.

Dazu gesellt sich jedoch auch noch „All Roads Lead Down Under, eine Dokumentation über den Frauenfußball. Wer Interesse hat kann ja einmal die App konsultieren.

KTC M27T20 im Test: 27 Zoll Mini-LED Gaming-Monitor überzeugt mit 165Hz

Wir testen für euch den KTC M27T20 Mini-LED-Gaming-Monitor mit 27 Zoll Diagonale und maximal 165Hz Bildwiederholungsrate. Liefert uns KTC den perfekten Allround-Monitor zum günstigen Preis?

Update: Wir haben den großen Bruder KTC M27P20 Pro (4K Auflösung) ebenfalls getestet: Hier geht es zum Test!

Neue Firmware ermöglicht VRR+Local Dimming

Der KTC M27T20 wurde vor kurzem mit einer neuen Firmware ausgestattet. Diese könnt ihr kostenlos auf der offiziellen Support-Webseite von KTCplay.com herunterladen und mit einem USB-Stick installieren. Mit der neuen Software ist dies jetzt möglich, das Local Dimming zu nutzen, selbst wenn VRR (Variable Refresh Rate) aktiviert ist. Also 144Hz+VRR+HDR inkl. Local Dimming. Bedeutet, ihr solltet auf jeden Fall die Firmware des Gaming-Monitors aktualisieren, bevor ihr das Gerät aktiv für Gaming einsetzt.

Unboxing, Lieferumfang und Aufbau

Die Verpackung des KTC M27T20 Mini-LED-Monitor
Die Verpackung des KTC M27T20 Mini-LED-Monitor

Eine der schönsten Dinge nach einem Kauf ist natürlich das Auspacken (Unboxing). Die Verpackung des KTC M27T20 Mini LED-Monitor ist ansprechend gestaltet, Schriftzüge und Farbgebung vermitteln Gaming-Feeling. Der kleine feine Unterschied zu vielen anderen Monitor-Boxen, die Verpackung kann liegend über eine Lasche geöffnet werden. Nichts ist nerviger, als einen neuen Monitor aus der Verpackung heben zu müssen, am besten noch mit Styropor, das dann überall herumschwirrt. Nach dem Öffnen offenbart sich uns bereits ein Großteil des Lieferumfangs. Diesen haben wir zur einfacheren Identifizierung von den Plastiktüten befreit.

Lieferumfang des KTC M27T20: Standfuß, HDMI+Displayport-Kabel, Kaltgerätestecker+Netzteil, sowie Bedienungsanleitung, Quick Starting Guide und Kalibrierung-Protokol
Lieferumfang des KTC M27T20: Standfuß, HDMI+Displayport-Kabel, Kaltgerätestecker+Netzteil, sowie Bedienungsanleitung, Quick Starting Guide und Kalibrierung-Protokol

KTC M27T20 kommt vorkalibriert inkl. Protokoll

Im Lieferumfang enthalten ist ein Quick Starting Guide mit der Anleitung zum Aufbau des Monitors sowie einer Übersicht der verfügbaren Anschlüsse auf der Unterseite des Mini-LED-Monitors. Dazu gesellt sich eine reguläre Bedienungsanleitung (nicht im Bild – leider nur in Englisch) sowie ein Kalibrierungs-Protokol aus der Produktion des Monitors. Laus diesem wurde der Monitor innerhalb der sRGB, Abode RGB und DCI-P3-Farbräume mit einer Farbtemperatur von 6.500K und einer Gammakurve von 2.2 kalibriert. Zum Einsatz kommt professionelles Gerät, nämlich ein KONICA CA-310. Der Delta E-Wert (also Farbabweichungen) misst nach der Kalibrierung gerade einmal 1.30 (Adobe RGB) bzw. 1.38 (sRGB) und 1.82 (DCI-P3). Für das menschliche Auge dürften damit Farbfehler nicht mehr auszumachen sein (unter Delta E 2.0). Ein großartiger Service, wie wir finden, spart es uns Zeit und vor allem Geld für eine professionelle Kalibrierung. Denn auch beim Gaming und Desktop-Anwendungen, ist eine korrekte Farbdarstellung von größter Bedeutung. PS: Man sollte sich die Bildeinstellungen „User“ im Menü einmal kurz notieren. Nicht, dass diese aus Versehen verloren gehen oder gelöscht werden.

Einfachster Aufbau ohne Werkzeug

Der KTC M27T20 Mini-LED-Monitor im futuristischen Design inkl. LED-Applikationen
Der KTC M27T20 Mini-LED-Monitor im futuristischen Design inkl. LED-Applikationen

Sorry für so viel Text zu zwei Blättern Papier. Diese stellen jedoch einen großen Mehrwert dar. Weiter finden wir in der Verpackung einen Kaltgerätestecker samt passenden Netzteil, ein HDMI-Kabel, DisplayPort-Kabel und den Standfuß inkl. Arm. Unter der ersten Verpackungseinheit finden wir dann den eigentlichen Monitor, den wir sogleich zusammenbauen. Der Aufbau könnte nicht einfacher sein und es wird nicht einmal Werkzeug benötigt. Die Bodenplatte wird mit dem Arm des Standfußes mit einer Stativschraube verbunden, was auch ohne große Anstrengung funktioniert. Der Arm wird dann einfach in die davor vorgesehenen Vertiefungen eingeführt und rastet dann hörbar ein.

Über einen Schalter lässt sich der Arm des Standfußes wieder einfach entfernen, z.B. wenn man den Monitor umzieht oder mitnehmen möchte. Danach präsentiert sich der KTC M27T20 Mini-LED-Monitor in seiner ganzen Pracht. Das Gerät sieht gut verarbeitet aus. Beim Material herrscht natürlich das Plastik vor, dieses ist in einem schönen Schwarz-Matt gehalten, was keine Fingerabdrücke hinterlässt. Wir konnten auch keine Spaltmaße oder verzogene Teile entdecken.

Der KTC M27T20 Mini-LED-TV präsentiert sich schick und stabil
Der KTC M27T20 Mini-LED-TV präsentiert sich schick und stabil

Nach dem Aufbau testen wir auch sofort die ergonomischen Fähigkeiten des KTC M27T20 Mini-LED-Monitors aus. Der Bildschirm lässt sich nämlich problemlos drehen (Drehteller im Standfuß), neigen, in der Höhe verstellen und auf Wunsch sogar hochkant betreiben (Pivot). Alle diese Einstellungsmöglichkeiten funktionieren tadel- und stufenlos und wir hatten nicht das Gefühl, dass der Monitor wackelt oder instabil wirkt. Als Nächstes schließen wir den Monitor an, nutzen dafür auch die Kabelführung im Arm des Standfußes und schauen, was das Gerät so drauf hat. Davor machen wir aber noch einen Ausflug in das technische Datenblatt des KTC M27T20.

Der KTC M27T20 verfügt über einen eingelassenen Drehteller im Standfuß, mit dem sich der Monitor extrem leicht schwenken lässt.
Der KTC M27T20 verfügt über einen eingelassenen Drehteller im Standfuß, mit dem sich der Monitor extrem leicht schwenken lässt.

Lieferumfang (zusammengefasst):

  • M27T20 Bildschirm
  • Standfuß bestehend aus Arm + Bodenplatte
  • HDMI 2.0-Kabel
  • DisplayPort 1.4-Kabel
  • Kaltgerätestecker
  • Netzteil
  • Quick Starting Guide (Englisch)
  • Bedienungsanleitung (Englisch)
  • Kalibrierungs-Protokoll mit Seriennummer (Englisch)

Technische Daten des KTC M27T20:

Höhenverstellbar: KTC M27T20 Mini-LED-Monitor
Der Monitor ist höhenverstellbar und somit für jede Tisch-Situation geeignet (KTC M27T20)

Wir haben es hier mit einem Gaming-Monitor mit 27 Zoll Diagonale im 16:9 Bildverhältnis zu tun. Der M27T20 löst mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten (QHD) auf und erreicht eine maximale Bildwiederholungsrate von 165 Hz. Die maximale Kombination aus Auflösung und Framerate kann jedoch nur über den DisplayPort 1.4 oder USB-C-Anschluss realisiert werden. Via HDMI 2.1 beschränkt sich die Wiedergab auf maximal 144Hz. Ebenso ist die Bildwiederholungsrate bei aktiviertem HDR auf 144Hz „beschränkt“.

Als Lichtquelle setzt der KTC M27T20 auf ein Mini-LED-Backlight, dass in 576 Dimming-Zonen unterteilt ist. Dieses erreicht eine maximale Helligkeit von 1.000 cd/m², was dem Gerät auch eine VESA DisplayHDR 1000-Zertifizierung eingebracht hat. Die typische Helligkeit liegt eher bei 350 cd/m². Der maximale Helligkeitsoutput im SDR-Modus liegt übrigens bei um die 500 cd/m². Die Werte machen den Mini-LED-Monitor in Verbindung mit dem matten Display, dass hervorragend Spiegelungen und Reflexionen reduziert, absolut alltagstauglich.

Auch die Rückseite des KTC M27T20 kann entzücken. Die LED-Applikationen sind jetzt noch nicht gut sichtbar
Auch die Rückseite des KTC M27T20 kann entzücken. Die LED-Applikationen sind jetzt noch nicht gut sichtbar

Für Gamer noch wichtig zu wissen, ist die Unterstützung von VRR (Variable Refresh Rate) mit HDMI VRR, AMD FreeSync Premium und Nvida G-Sync. Die Reaktionszeit der Pixel wird mit 1ms MPRT bzw. 3ms GTG angegeben. Man muss im Menü manuell in den MPRT-Modus schalten, was die Reaktionszeit verbessern soll, dafür die Helligkeit jedoch um ca. 40-60 cd/m² reduziert. Da das Modell über genug Helligkeitsreserven verfügt, sollte man dem Modus auf jeden Fall eine Chance geben.

Auf der Rückseite des Monitors findet sich noch ein LED-Ring und zwei LED-Elemente wieder. Letztere sehen fast so aus, als würden sie zwei Flügel abgrenzen (hat jemand Ikarus gesagt)? Die LED-Beleuchtung auf der Rückseite des Monitors muss manuell über das Menü gesteuert werden, kann also nicht die Farben der wiedergegebenen Inhalte auf dem Display anzeigen. Wir können zwischen Rot, Grün und Blau wählen oder einen „Atem-Modus“, bei dem die Helligkeit der LED-Elemente pulsieren. Dieses Feature gibt dem Monitor natürlich einen modernen Ansatz, aber auch einen weiteren Vorteil. Die Beleuchtung lässt sich nämlich als Bias-Licht nutzen, was nicht nur einen angenehmeren Einsatz des Gaming-Monitors in dunklen Räumen, sondern auch eine bessere Wahrnehmung der Bildinhalte (Kontrast) zur Folge haben kann.

Anschlüsse

Zuletzt hätten wir da noch die Anschlüsse, die wir allesamt auf der Unterseite des KTC M27T20 Mini-LED-Monitors wiederfinden. Da hätten wir von links, einen Audio-Eingang (Klinke), USB-C (90W PD), DisplayPort 1.4, 2x HDMI 2.0 sowie drei USB 3.0-Anschlüsse aufgeteilt auf einen HUB-Eingang und zwei USB-A-Ausgänge. Zuletzt der Anschluss für das Netzteil.

Um alles abzurunden, besitzt der M27T20 über zwei integrierte Lautsprecher, die aber wirklich nicht der Rede wert sind. Diese reichen für Basic-Aufgaben, Youtube-Videos oder akustische Signale vollends aus, für Entertainment und Gaming ist jedoch eine externe Soundanlage oder Kopfhörer Pflicht!

Technische Daten (zusammengefasst):

  • Modellname: M27T20
  • Displaydiagonale: 27 Zoll
  • Bildverhältnis: 16:9
  • Auflösung: 2.560 x 1.440 Pixel
  • Hintergrundbeleuchtung: Mini-LED
  • Dimming Zonen: 576
  • Farbfilter: Quantum Dot
  • Maximale Bildwiederholungsrate: 165 Hz (144Hz mit aktiviertem HDR)
  • VRR: HDMI VRR / AMD FreeSync Premium, Nvidia G-Sync
  • VESA DisplayHDR: 1000
  • Helligkeit: typisch 350 cd/m²
    • maximal: 500 cd/m² (SDR) bzw. 1.000 cd/m² (HDR)
  • Kontrast: 4.000:1 statisch / 1.000.000 dynamisch
  • Reaktionszeit: 1ms (MPRT) / 3ms GTG
  • 2x HDMI 2.0
  • 1x DP 1.4
  • 1x USB-C mit 90W PD
  • 1x Audio-In (3.5mm Klinke)
  • 3x USB 3.0 (Hub-Eingangt & 2 Anschlüsse)
  • DC-In

Das OSD-Menü des Monitors

Ein Ausflug ins OSD-Menüs des KTC M27T20 ist Pflicht!
Ein Ausflug ins OSD-Menüs des KTC M27T20 ist Pflicht!

Wer sich einen Gaming-Monitor zulegt und vielleicht nicht mit Techgeek-Genen gesegnet ist, der kann sich womöglich nichts Langweiligeres vorstellen, als nach dem Anschließen des Monitors erst einmal das OSD-Menü aufrufen zu müssen. Müssen, ist hier relativ, es ist jedoch absolut empfohlen und wir verraten euch auch wieso. Denn wer sich nicht über den Stick auf der Rückseite des Monitors durch das Menü „quält“ wird nie das volle Potenzial des Bildschirms erfahren.

Über das Gaming-Menü der KTC M27T20 werden z.B. die VRR-Features aktiviert
Über das Gaming-Menü der KTC M27T20 werden z.B. die VRR-Features aktiviert

Das Menü ruft ihr auf, indem ihr beim angeschlossenen Monitor einmal auf den Stick klickt. Man kann auch sogenannte Quick-Menüs über den Stick aufrufen, wenn man diesen in eine Richtung bewegt. Deren Nutzung fanden wir jedoch etwas verwirrend und nicht gut durchdacht. Da gehen wir lieber in die große Menüauswahl. Hier können wir allerlei Bildeinstellungen vornehmen, welche wir aufgrund der Kalibrierung aber erst einmal so belassen.

Local Dimming aktivieren auf KTC M27T20
Unter den erweiterten Einstellungen sollte man das Local Dimming aktivieren, oder zumindest auf „Standard“ setzen

Viel wichtiger ist erst einmal das Gaming-Setup. Hier können wir nämlich AMD FreeSync Premium bzw. Nvidia G-Sync manuell zuschalten. Ebenso können wir hier Einstellungen für die Reaktionszeit vornehmen, ein Fadenkreuz oder die FPS einblenden lassen oder MPRT aktivieren. Also nicht ganz unerheblich. Und bei den erweiterten Einstellungen (Advanced Settings muss erst einmal das Local Dimmg aktiviert werden, um bestmögliche Schwarzwerte/Kontraste und eine optimierte Farbdarstellung herausarbeiten zu können. Das Local Dimming wird sicherlich auch aufgrund der Kalibrierung deaktiviert worden sein, um die Farbdarstellung bestmöglich abstimmen zu können.

Ihr merkt, der Besuch des Menüs ist nicht ganz unwichtig. Zudem bekommt ihr über das Menü immer schnell Informationen darüber, in welchem Bildmodus (Auflösung, Bildwiederholungsrate, Dynamikumfang und VRR-Modus) ihr euch befindet.

Einsatz für Arbeit und Gaming

Ein zentrales Highlight dieses Monitors ist seine HDR-Funktion, die nicht nur beim Betrachten von Filmen oder YouTube-Videos, sondern auch beim Spielen auffällt. Im Gegensatz zu seinem Vorgängermodell behält der KTC M27T20 bei aktiviertem HDR eine Leistung von 144 Hz bei, wodurch das Spielerlebnis erheblich verbessert wird. Zudem bietet er viele zusätzliche Funktionen, darunter FreeSync Premium/G-Sync, ein optionales Fadenkreuz und einen FPS-Zähler, die alle über einen Stick auf der Rückseite des Monitors aktiviert werden können. Auch gibt es spezielle Modi für verschiedene Spielgenres, die zusätzlich zur Anpassung an persönliche Vorlieben das Spielerlebnis optimieren.

Beim Gaming zeigt der KTC M27T20 was er alles kann
Beim Gaming zeigt der KTC M27T20 was er alles kann (Bei diesem Tauchgang von Dave the Diver bin ich leider gestorben)

Die Bildqualität des KTC M27T20 ist beeindruckend. Farben sind lebendig und Schwarz ist tief und intensiv, was fast an ein OLED-Modell erinnert. Trotz kleinerer Schwachpunkte, wie einer leichten Streifenbildung bei hellen Flächen, die auf dunkle Inhalte treffen, und minimalen Halo-Effekten, macht der Monitor einen sehr guten Gesamteindruck und bietet hervorragende Bildqualität. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Reaktionsgeschwindigkeit des Monitors und die Frequenz von 165 Hz, die für ein noch flüssigeres Spielerlebnis sorgen.

Bildeinstellungen sind auch Geschmackssache

Aus der Werkseinstellung kommend, ist der Monitor ziemlich hell und kühl voreingestellt. Die werksseitige Kalibrierung sollte den meisten Nutzern auf jeden Fall ausreichen. Wer farbkritische Arbeiten am Monitor vornehmen möchte, sollte vielleicht nochmals ins Feintuning gehen. Aber auch hier werden wir die bereits guten Delta E-Werte nicht sehr viel weiter drücken können. Eine sRGB-Farbraumabdeckung von 99% ist auf jeden Fall machbar, aber der beste Einsatzzweck bleibt einfach beim Gaming. Hier zeigt sich auch die sehr gleichmäßige Helligkeitsverteilung von Vorteil. Lediglich zu den Rändern kann die Helligkeit etwas abnehmen, was im laufenden Betrieb nicht wirklich auffällt.

Egal ob bei Shootern, Sidescrollern oder Strategiespielen, der KTC M27T20 überzeugt in dieser Anwendungskategorie
Egal ob bei Shootern, Sidescrollern oder Strategiespielen, der KTC M27T20 überzeugt in dieser Anwendungskategorie

Im täglichen Einsatz hat sich der KTC M27T20 sehr gut bewährt. Die Sättigungs- und Kontrasteinstellungen können individuell angepasst werden, um den Bildinhalt optimal darzustellen, und die maximale Helligkeit ist mehr als ausreichend für den Innenbereich. Das Spielerlebnis wird durch die HDMI 2.0-Anschlüsse, die den Anschluss von Spielekonsolen wie der PlayStation 5 oder der Xbox Series X mit bis zu 120Hz ermöglicht, weiter verbessert.

Kurzum: Ihr sucht einen Gaming-Monitor im Widescreen-Format, der mehr als Full-HD-Auflösung, 120Hz und SDR bietet? Dann ist der KTC M27T20 womöglich genau die richtige Wahl für euch!

Meckern auf hohem Niveau

Es muss auch erlaubt sein, bei einem guten Gerät auf Mängel aufmerksam zu machen. Doch wie ihr an der Zwischenüberschrift erkennen könnt, sind uns im Test keine allzu krassen Probleme begegnet. Bei der Verarbeitung und dem einfachen Aufbau gibt es nicht zu bemängeln. Wenn wir hier einen Makel ausmachen müssten, dann ist dies vielleicht die fehlende Dokumentation in deutscher Sprache (hat uns jetzt nicht gestört) und das verwirrende Quick-Menü über den Stick auf der Rückseite des Monitors (das normale Einstellungsmenü ist voll okay). Ansonsten befindet sich im Lieferumfang wirklich alles, was man von einem Gaming-Monitor erwartet.

Das OSD-Menü zeigt auf einen Blick, in welcher Bildkonfiguration wir uns befinden
Das OSD-Menü zeigt auf einen Blick, in welcher Bildkonfiguration wir uns befinden

Wie im Test schon angerissen, reduziert der MPRT-Modus die Helligketi um ca. 50 cd/m². Diesem negativen Effekt muss man sich bewusst sein, wenn man diesen aktiviert. Also wenn man wirklich jedes Nits benötigt, weil die Umgebungshelligkeit so extrem hoch ist, dann sollte man von der Funktion ggf. Abstand halten. Um bei der Helligkeit zu bleiben, diese nimmt zum Rand hin minimal ab (links und rechts). Das liegt wohl an der Verteilung der Mini-LEDs und der Dimming-Zonen. Im laufenden Betrieb hat uns dieser Umstand aber überhaupt nicht gestört.

Das man das Local Dimming nicht parallel mit AMD FreeSync Premium oder Nvidia G-Sync benutzten kann, ist ebenfalls ärgerlich, jedoch wohl der Kompatibilität der beiden Technologien geschuldet. Diesen Umstand gibt es auch bei TV-Geräten des Öfteren, da das Zusammenspiel der beiden Technologien wohl zu unschönen Bildartefakten führen kann. Bedeutet, ihr verzichtet ggf. auf etwas Kontrast, dafür lassen sich dank VRR Schlieren und Screen-Tearing verhindern.

Der M27T20 ist ein cooles Stück Technik mit nur geringen Mängeln
Der M27T20 ist ein cooles Stück Technik mit nur geringen Mängeln

Und wenn wir das Gerät mit vollen 120Hz via HDMI 2.0 nutzen, können wir nicht die vollen 10-bit Farbtiefe nutzen, selbst nicht, wenn wir am PC 4:2:2 Chroma auswählen. Bedeutet, wir reduzieren hier auf 8-bit oder für Anwendungen, die die 120Hz nicht benötigen, gehen wir auf 60Hz, nutzen dafür die vollen 10-bit.

Als Letztes kein wirklicher Makel, eher ein Hinweis an den Hersteller. Das RGB-Licht ist ein nettes Feature, jedoch ist die Farbauswahl auf Rot, Grün, Blau und „Atmen“ beschränkt. Bei Atmen wechselt die LED-Elemente fließend von einer Farbe in die andere und offerieren noch viele weiteren Farbvarianten. Großartig wäre es, hier noch etwas mehr Auswahl zu bekommen und vor allem ein „Weiß“, für wenn man z.B. am Monitor arbeitet.

  • Quick Menü etwas verwirrend
  • MPRT-Modus reduziert Helligkeit geringfügig
  • Local Dimming kann nicht parallel mit VRR genutzt werden
  • Nur 8-bit Farbtiefe bei voller Auflösung und 120Hz via HDMI
  • Mehr Farbauswahl bei der RGB-LED-Beleuchtung wären nett

Fazit: Preis-/Leistungs-Empfehlung

Der KTC M27T20 präsentiert sich uns als hochqualitativer Monitor, der bei Anwendern hauptsächlich aufgrund seiner beeindruckenden Bildqualität und seiner Leistung bei Spielen auftrumpft. Zusätzlich hebt sich der KTC M27T20 durch sein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis hervor. Mit einem Preis von etwa 500 Euro bietet er hohe Qualität und punktet mit Features, die den direkten Konkurrenten überlegen sind.

Auf dem Datenblatt begeistert er mit hohen Versprechen, die er in der Praxis nicht nur erfüllt, sondern mit einem hellen, farbenfrohen Display und einer hohen Bildwiederholrate übertrifft. Hervorzuheben ist die praktische Ausstattung des Monitors, die eine Vielzahl von Anschlüssen und einen KVM-Switch umfasst, was ihn zur idealen Wahl für den Einsatz im Home-Office und für Gaming macht.

Trotz der Kritikpunkte, wie der Unvereinbarkeit von FreeSync Premium/G-Sync mit Local Dimming und einigen Verbesserungsmöglichkeiten bei der allgemeinen Veredelung des Produkts, sind diese kleinen Details nicht belastend. Seine ausgereifte HDR-Funktion, die beeindruckende Optik und die professionelle Verarbeitung überzeugen auf ganzer Linie. Der KTC M27T20 ist daher sowohl für den täglichen Gebrauch des Computers als auch für Multimedia und Gaming perfekt geeignet und kann uneingeschränkt empfohlen werden.