Netflix und Paramount trennen sich, Panasonics erster neuer UHD-Blu-ray-Player seit Jahren, ein wichtiges Sony-Update sowie zahlreiche 4K-Filmneuheiten. In unserem Heimkino-Rückblick erfährst du, welche Themen euch in der vergangenen Woche besonders interessiert haben.
Die Heimkinowoche war alles andere als ruhig. Was euch am meisten interessiert hat, waren vor allem die Themenbereiche „Streaming“ und „TV“. Aber auch die physischen Film- und Serienneuheiten auf 4K Ultra HD Blu-ray waren extrem hoch im Kurs. Das mit Abstand meistgelesene Thema kam dieses Mal aus dem Streaming-Markt. Direkt dahinter folgten ein neuer Panasonic-Recorder mit UHD-Blu-ray-Laufwerk, Sonys Bravia-Update und die Frage, wie groß der Abstand zwischen den neuen Sony RGB-Mini-LED-Modellen wirklich ausfällt.
Streaming: Netflix und Paramount sorgen für das Top-Thema der Woche
Netflix und Paramount beenden ihre Animationspartnerschaft. || Bild: Symbolbild, KI-generiert
Mit deutlichem Abstand am häufigsten aufgerufen wurde die Meldung, dass Netflix und Paramount bei ihrer Animationspartnerschaft getrennte Wege gehen. Für Abonnenten bedeutet das zunächst nicht, dass Paramount-Inhalte vollständig von Netflix verschwinden. Beide Unternehmen bleiben Lizenzpartner. Die gemeinsame Vereinbarung rund um Skydance Animation läuft jedoch aus, sodass künftige Produktionen anders verteilt werden dürften. Womöglich behält sich Paramount jetzt mehr Titel für seine eigene Streamingplattform zurück?
Beim Apple TV 4K stand dagegen Software im Mittelpunkt. tvOS 27 bringt unter anderem Hi-Res Audio, Thread 1.4 sowie neue Apple-Music-Funktionen auf kompatible Geräte ab dem Modelljahr 2021. Ein neuer Streaming-Player blieb zwar aus, die Hoffnung auf eine vierte Generation des Apple TV 4K in diesem Jahr besteht aber weiter. Wer lieber Filme kauft statt streamt, findet außerdem die Apple-TV-Neuheiten für Oktober und November bei uns im Überblick.
Disney+ war gleich mehrfach Thema. Die Meldung, der Dienst müsse über 100 Millionen Euro für 4K, HDR und Dolby Vision zahlen, gehörte zu den erfolgreichsten Beiträgen der Woche. Zudem sorgte eine Information über Werbung im Standard- und Premium-Abonnement für Unruhe. Für Kunden mit werbefreier Option bleibt das Seherlebnis laut Disney+ erfreulicherweise unverändert. Mehr dazu im Update zum Disney+-Nutzungsvertrag.
Neu hinzukommt im Oktober mit JustWatch TV ein weiterer kostenloser Streaming-Anbieter. Die deutsche Betaversion ist bereits erreichbar, eine werbefreie Wiedergabe ist während der Beta im Pro-Abo enthalten. Weniger erfreulich sind die Sammelklagen gegen mehrere Streamingdienste, die sich um frühere Preiserhöhungen drehen. Weniger erfreulich natürlich nur für die betroffenen Streaminganbieter. Für Endkunden sind die teils ungerechtfertigten Preiserhöhungen schleichend zu einer größeren, finanziellen Belastung geworden.
4K Blu-ray: Panasonic meldet sich zurück, Filme und Steelbooks folgen
Panasonic bringt in Japan einen neuen UHD-Blu-ray-Recorder mit 4K-Tuner und Festplatte auf den Markt. || Bild: Panasonic
Sehr beliebt war die Nachricht, dass Panasonic nach sieben Jahren wieder ein neues Gerät mit UHD-Blu-ray-Laufwerk vorgestellt hat. Der DMR-4X1010 ist allerdings kein klassischer, günstiger Player für das Wohnzimmerkino. Das in Japan angekündigte Modell kombiniert 4K-Tuner, Aufnahmefunktion, Festplatte und UHD-Blu-ray-Brenner. Eine europäische Variante ist bisher nicht bestätigt. Die Resonanz zeigt aber sehr deutlich, wie groß das Interesse an neuer Disc-Hardware nach wie vor ist. Vielleicht nimmt sich Panasonic dies ja zu Herzen und bringt auch in Europa noch einmal etwas Neues heraus?
Bei den Filmankündigungen lag Christopher Nolans „The Odyssey“ weit vorn. Der Titel soll am 17. November gleichzeitig digital und auf 4K UHD Blu-ray erscheinen. Der neue D-Day-Film „Pressure“ kommt als limitiertes Steelbook mit Dolby Atmos, während die Serie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ in Deutschland auf 4K-Steelbooks mit Dolby Vision und Dolby Atmos vorbereitet wird (beide Staffeln).
Auch für Sammler gab es einiges zu notieren: „Resident Evil“ ist als neues 4K-Steelbook vorbestellbar und der gerettete Looney-Tunes-Film „Coyote vs. ACME“ erhält gleich zwei deutsche Sammlereditionen mit deutschem Dolby Atmos. Die 4K-Blu-ray-Neuheiten der Kalenderwoche 38 fassen die wenigen Veröffentlichungen zusammen.
Fernseher und Zuspieler: Sony, HDMI 2.2 und Fire TV im Fokus
Sony verteilt eine neue Firmware für mehrere Bravia-Fernseher. || Bild: Sony
Bei den Fernsehern war Sonys Firmware-Update für Bravia-Modelle eines der erfolgreichsten Themen. Es soll Probleme beheben, die mit Android TV 14 und externen HDMI-Zuspielern aufgetreten waren, darunter eine fehlende Lippensynchronität sowie Schwierigkeiten mit Dolby Vision und eARC. Betroffen sind mehrere Baureihen aus den Modelljahren 2023 bis 2026. Nicht jeder Fehler scheint damit endgültig ausgeräumt, für viele Besitzer dürfte das Update aber ein wichtiger Schritt sein.
Eher erfreulich war das große Interesse am Vergleich zwischen Sony Bravia 9 II und Bravia 7 II. Beide setzen auf Sonys neue True-RGB-Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung. Das Flaggschiff bietet mehr Dimming-Zonen, höhere Spitzenhelligkeit und eine bessere Entspiegelung. Der günstigere Bravia 7 II ist jedoch, was die Bildqualität betrifft, nicht so weit vom Bravia 9 II entfernt wie man glauben möchte und somit für die meisten die bessere Preis-Leistungs-Wahl.
Bei der Zuspieltechnik steht mit HDMI 2.2 die nächste Generation bereit. Erste zertifizierte Ultra96-Kabel mit bis zu 96 Gbit/s sind bereits bestellbar. Für heutige Fernseher und Konsolen besteht noch kein Grund, die neuen Kabel zu kaufen, langfristig dürften die Kabel aber für höhere Bildraten und Auflösungen wichtig werden. Bei Amazon Fire TV sorgte dagegen die Klarstellung für Aufmerksamkeit, dass die Sideloading-Probleme ein Fehler und keine geplante Sperre gewesen sind.
Preisbewusste TV-Käufer konnten sich den LG B6 in 55 Zoll für 949 Euro ansehen. Der OLED bringt Dolby Vision und vier HDMI-2.1-Ports mit. Weniger erfreulich war die Diskussion um Datensammlung und mögliche Sicherheitsrisiken bei LG Smart-TVs. Sie erinnert daran, dass Fernseher längst vernetzte Computer sind und Software, Datenschutz sowie Updates genauso wichtig wie das Panel geworden sind.
Beamer, Klang und kompakte Hardware: Neue Optionen für das Heimkino
Yamahas B200A kombiniert eine kompakte Bauform mit Dolby Atmos und integriertem Subwoofer. || Bild: Yamaha
Im Projektor-Bereich stellte Dangbei drei neue Beamer vor. Das Spektrum reicht von kompakteren Geräten bis zu helleren Modellen für größere Projektionen. Die Meldung ergänzt die vielen Neuheiten, die auf der IFA rund um Laserprojektion und 4K-Gaming gezeigt wurden.
Yamaha meldet sich in unserer Heimkinowoche gleich zwei Mal zu wort. Die neuen AV-Receiver mit Dolby Atmos ab 399 Euro richten sich an Einsteiger, die ein klassisches Mehrkanal-System aufbauen möchten. Die nur 60 Zentimeter breite Soundbar B200A bringt dagegen Dolby Atmos und einen integrierten Subwoofer in ein deutlich kompakteres Format. Als separates Upgrade für bestehende Soundbars hat Teufel mit dem T 10 Mk2 einen neuen Subwoofer vorgestellt.
Die Highlights der Woche gibt es auch über unseren kostenlosen Newsletter!
Wer die wichtigsten Heimkino-News, Neuheiten und Angebote nicht verpassen möchte, darf sich gerne für unseren kostenlosen, wöchentlichen Newsletter eintragen. Zusätzlich steht eine tägliche Option zur Auswahl. Für 4K-Blu-ray- und Apple-TV-Neuheiten sowie Aktionen gibt es außerdem spezielle Verteiler:
Apple TV hat seine Neuheiten für den Oktober 2026 bestätigt und blickt sogar schon auf den November. Erneut versucht man, Qualität über Quantität zu stellen.
Apple TV hat bestätigt, welche neuen Filme und Serien ihr im Oktober zu sehen bekommt. Auf den ersten Blick fällt vor allem die Actionkomödie „Matchbox: Der Film“ auf. Der Name verrät es ja schon, jener Streifen mit unter anderem John Cena („Peacemaker“) in einer der Hauptrollen ist von den Spielzeugautos beeinflusst.
Apple TV startet neue Comedy-Serie „Small Prophets“
Wer wiederum eine neue Comedy-Serie für leichte Unterhaltung sucht, kann sich vielleicht einmal „Small Prophets“ vormerken. Für jüngere Zuschauer könnte wiederum eventuell die Animationsserie „Die Schwestern Grimm“ das Richtige sein. Die dreht sich um berühmte Märchen bzw. Märchenfiguren.
Aus deutschen Landen stammt dann die Comedy-Serie „Where is Wanda?“ mit Heike Makatsch. Diese geht bereits in die 2. Staffel bei Apple TV. Der Startschuss für die neuen Episoden fällt am 21. Oktober 2026. Jeden Mittwoch wird es dann eine neue Folge zu sehen geben. Auch das Crime-Drama „Nocturne“ dürfte sicherlich seine Zuschauer finden.
Wirklich Klasse statt Masse?
Ob Apple TV wirklich Masse statt Klasse bietet, liegt natürlich im Auge des Betrachters. Viele der Produktionen des Streaming-Dienstes könnten auch genau so bei Netflix und Co. landen, ohne dort besonders aufzufallen. Technisch spielt die Plattform aber auf einem sehr hohen Niveau. Etwa sind 4K-Auflösung, Dolby Vision und Dolby Atmos als Standard enthalten. Vielleicht sollte sich gerade Disney+ daran einmal ein Beispiel nehmen.
Unten findet ihr jedenfalls die Tabellen mit den Neuzugängen bei Apple TV im Oktober 2026 sowie den Ausblick auf den November 2026. Wir hoffen, dass etwas für euch dabei ist! So oder so wünschen wir natürlich viel Spaß beim Streaming in den nächsten beiden Monaten.
JustWatch ist aktuell vor allem für seine Streaming-Suchmaschine bekannt. Doch jetzt bringt man auch einen eigenen Streaming-Dienst ans Netz.
Bisher hat JustWatch euch angeboten, auf der Plattform nach legalen Möglichkeiten zu suchen, bestimmte Filme oder Serien anzusehen. So konntet ihr eben beispielsweise nach einem beliebigen Titel wie „The Dark Knight“ suchen. JustWatch hat euch dann ausgespuckt, bei welchen Streaming-Plattformen ihr den Film im Abo sehen, kaufen oder auch ausleihen könnt. Offenbar wollte man sich aber nicht mehr darauf beschränken, nur auf andere Dienste zu verweisen. Daher führt man einen eigenen Service ein.
JustWatch TV startet als Beta in Deutschland
Warten müsst ihr darauf nicht: Ihr könnt den neuen Streaming-Dienst namens JustWatch TV bereits in Deutschland nutzen. Dafür müsst ihr nur diese Website aufrufen. Die Nutzung ist kostenlos. Außerdem benötigt ihr kein Konto. Allerdings finanziert sich der Dienst über Werbung. Es stehen verschiedene Filme und Serien auf Abruf bereit und können gratis direkt im Browser angesehen werden.
Wer sich hier allerdings neueste Blockbuster erhofft, wird sicherlich enttäuscht werden. In erster Linie versammelt JustWatch TV nach unserem ersten Eindruck viele B- und C-Movies. Dazu kommen dann einige Retro-Filme, unter denen aber durchaus auch Klassiker wie „Wer die Nachtigall stört“ sind. Obendrein finden sich auf der Plattform auch Anime-Serien wie „Tom Sawyer“ oder auch „Eine fröhliche Familie“. Dazu kommen auch einige Dokumentationen. Da findet man etwa Beiträge über die Regisseure Quentin Tarantino und Martin Scorsese“.
JustWatch TV zählt auf regionale Partner
JustWatch TV hat zum Start nach eigenen Angaben Inhalte von Paramount, New Regency, Fremantle, Bleecker Street und Vortex Media lizenziert. Natürlich variiert es aber je nach Land, was wirklich verfügbar ist. Ihr könnt ja bei Bedarf einfach mal unter obigem Link beim kostenlosen Streaming-Dienst hereinschauen. Sicherlich werden im Zuge der Betaphase noch zahlreiche neue Inhalte hinzustoßen.
„Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“ erscheint in Deutschland mit den ersten beiden Staffeln am 26. November 2026 auf 4K Ultra HD Blu-ray. Sammler bekommen limitierte Steelbooks mit Dolby Vision und erfreulicherweise deutschem Dolby Atmos.
Noch Anfang September konnten wir lediglich über die angekündigten 4K-Veröffentlichungen von „Die Ringe der Macht“ in Großbritannien und den USA berichten. Inzwischen ist klar: Auch deutsche Fans müssen nicht notgedrungen zum Import greifen. Plaion Pictures bringt sowohl die erste als auch die zweite Staffel am 26. November 2026 in den deutschen Handel. Die 4K-Fassungen erscheinen jeweils als limitierte Steelbook-Editionen mit vier Ultra HD Blu-rays.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 01:11 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 01:11 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
„Die Ringe der Macht“ mit Dolby Vision und deutschem Dolby Atmos
Technisch fällt die deutsche Veröffentlichung erfreulich umfangreich aus. Beide Staffeln werden auf Ultra HD Blu-ray mit HDR10 und Dolby Vision angeboten. Beim Ton müssen deutsche Zuschauer ebenfalls keine Abstriche gegenüber der englischen Originalfassung machen. Sowohl Deutsch als auch Englisch liegen in Dolby Atmos 3D-Sound vor. Da die deutsche Synchronisation mit dem Originalton in Dolby Atmos gleichzieht, ist das leider nicht immer die Regel. Entsprechend erfreut sind wir über die Entscheidung von Amazon und Plaion Pictures, sich hier extra ins Zeug zu legen.
4K-Version in Deutschland bislang nur im Steelbook
Mit diesem Heimkinorelease setzen sich Amazon und Plaion Pictures selbst das Krönchen auf || Bild: Der Herr der Ringe – Die Ringe der Macht / Amazon Studios.
Parallel zu den UHD-Steelbooks erscheinen beide Staffeln auch als reguläre Blu-ray-Keep-Cases. Eine günstigere deutsche 4K-Amaray beziehungsweise Keep-Case-Version ist derzeit dagegen nicht angekündigt. Wer „Die Ringe der Macht“ hierzulande in 4K auf Disc besitzen möchte, muss damit zunächst zum Steelbook greifen. Preislich werden für Staffel 1 und Staffel 2 aktuell jeweils 59,99 Euro aufgerufen. Stellt man dem höheren Anschaffungspreis die ca. 9 Stunden Laufzeit entgegen, die jede Staffel liefert, wirkt der Preis fast schon wieder fair.
Mehr 4K Ultra HD Blu-ray-Neuheiten findet ihr in unserem Special oder ihr lasst euch unkompliziert über unseren 4K-Disc-Newsletter oder neu über unsere Whatsapp-Gruppe informieren!
Yamaha bringt mit der B200A im November 2026 eine besonders kompakte Soundbar mit Dolby-Atmos-Unterstützung auf den Markt. Die nur 60 Zentimeter breite 2.1-Lösung richtet sich an kleinere Fernseher, Monitore, Schlafzimmer und Gaming-Setups. Echten 3D-Klang mit Höheninformationen sollte man bei diesem Aufbau allerdings nicht erwarten.
Update vom 18. September 2026:Inzwischen führt auch Yamaha Deutschland die B200A auf seiner offiziellen Produktseite. Eine deutsche UVP oder ein konkreter Verkaufstermin wird dort bislang jedoch nicht genannt. Für die USA bestätigt Yamaha November und 249,95 US-Dollar; aus Frankreich werden 299 Euro und ebenfalls November gemeldet. Die Deutschland-Verfügbarkeit bleibt damit noch offen.
Yamaha erweitert seine Kompaktklasse um die B200A. Das neue Modell folgt auf die Yamaha SR-C20A, behält deren äußerst platzsparendes 60-cm-Format praktisch bei und ergänzt es um HDMI-eARC sowie Dolby Atmos. Mit 600 × 64 × 94 Millimetern passt die Soundbar auch unter kleinere Fernseher oder auf einen Schreibtisch, ohne Gefahr zu laufen, ins Bild zu ragen. Im Inneren arbeiten zwei 4,6-cm-Breitbandlautsprecher für den linken und rechten Kanal. Für den Tiefton ist ein integrierter 7,5-cm-Subwoofer zuständig, der von zwei gleich großen Passivradiatoren unterstützt wird. Die gesamte Nennleistung beträgt 70 Watt: 2 × 20 Watt für die Frontkanäle und 30 Watt für den Bassbereich.
Dolby Atmos ohne Höhenlautsprecher
Wer eine sehr kompakte Dolby Atmos Soundbar zum überschaubaren Preis sucht, liegt mit der Yamaha B200A vielleicht genau richtig.
Der entscheidende Unterschied zur bisherigen SR-C20A ist die Dolby-Atmos-Kompatibilität. Die B200A besitzt jedoch weder nach oben abstrahlende Treiber noch separate Rear-Lautsprecher. Der räumlichere Eindruck wird deshalb vollständig per Signalverarbeitung aus der 2.1-Konfiguration erzeugt.
Was Dolby Atmos grundsätzlich leisten kann, ist damit nicht automatisch mit dem zu verwechseln, was die kleine Yamaha in der Praxis umsetzen kann. Dialoge, Effekte und die Klangbühne dürften gegenüber den TV-Lautsprechern besser klingen. Echter 3D-Sound wie es bei Soundanlagen mit dedizierten Lautsprechern im 5.1.2- oder 7.1.2-Verbund der Fall ist, darf man nicht erwarten. Selbst Soundbars mit nach oben abstrahlenden Lautsprechern, Rear-Lautsprechern und externem Subwoofer dürften hier deutlich mehr dreidimensionale Akustik bieten.
„Dolby Atmos“ beschreibt bei der B200A daher vor allem die Verarbeitung des Tonformats, nicht den Aufbau eines vollwertigen Atmos-Lautsprechersystems. Yamaha ergänzt die Ausstattung um Clear Voice für besser verständliche Dialoge und Bass Extension. Dazu kommen vier Klangmodi für Filme, Standardwiedergabe, Stereo und Gaming.
eARC ist ein echter Fortschritt gegenüber der SR-C20A
Die Yamaha B200A ist so kompakt, dass sie auch unter einen Gaming-Monitor passt. Hier könnte das objektbasierte Dolby Atmos-Format übrigens eine genauere Verortung der Audioobjekte ermöglichen.
Über HDMI-eARC/ARC lässt sich die B200A direkt mit dem Fernseher verbinden und komfortabel über dessen Fernbedienung steuern. Zusätzlich stehen ein optischer Digitaleingang und ein 3,5-mm-Klinkeneingang bereit. Gegenüber der SR-C20A mit einfachem ARC ist eARC die sinnvollere Basis für moderne TV- und Streaming-Setups. Bluetooth 5.3 mit Multipoint erlaubt zudem, zwei Geräte mit der Soundbar zu koppeln.
Modell
Yamaha B200A
Yamaha SR-C20A
Breite
60 cm
60 cm
Kanäle
2.1
2.1
Leistung
70 Watt
100 Watt
Raumklang
Dolby Atmos, virtuell erzeugt
Virtual Surround
HDMI
eARC/ARC
ARC
Bluetooth
5.3 Multipoint
5.0
Subwoofer
integriert
integriert
In den USA soll die Yamaha B200A ab November 2026 für 249,95 US-Dollar erhältlich sein. Mittlerweile wird die Soundbar auch auf der deutschen Yamaha-Webseite offiziell geführt. Eine deutsche UVP oder einen konkreten Verkaufstermin nennt Yamaha dort bislang allerdings nicht. Für Frankreich werden 299 Euro und ebenfalls November 2026 genannt. Ob diese Preisempfehlung auch für Deutschland gilt, ist derzeit noch offen. Mit einem Preis um 300 Euro muss Yamaha zudem zeigen, ob die neue B200A gegenüber der weiterhin erhältlichen SR-C20A genügend Mehrwert bietet. Besonders interessant dürfte der direkte Klangvergleich werden: Während die ältere SR-C20A mit 100 Watt Gesamtleistung angegeben wird, kommt die B200A trotz Dolby Atmos und eARC auf 70 Watt.
Technische Daten der Yamaha B200A
Die B200A Dolby Atmos Soundbar soll sich auch über die kostenlose Yamaha Sound-App steuern lassen.
2.1-Soundbar mit integriertem Subwoofer
70 Watt Gesamtleistung
2 × 4,6-cm-Breitbandlautsprecher
1 × 7,5-cm-Subwoofer plus 2 × 7,5-cm-Passivradiatoren
Der neue Kriegsfilm „Pressure“ erzählt eine weniger bekannte Geschichte hinter dem D-Day und konzentriert sich auf die entscheidenden Stunden unmittelbar vor der alliierten Landung in der Normandie. Mit dabei ist unter anderem Brendan Fraser (Die Mumie | The Whale). Bereits im Dezember erscheint der Film fürs Heimkino als limitiertes 4K-Steelbook mit Dolby Atmos.
Seit dem 17. September 2026 läuft „Pressure“ in den deutschen Kinos. Lange müssen Sammler anschließend nicht auf die Heimkino-Auswertung warten. Für den 17. Dezember 2026 ist die Veröffentlichung auf DVD, Blu-ray und 4K Ultra HD Blu-ray geplant. Besonders interessant dürfte für unsere Leser das limitierte 4K-Steelbook sein, das bereits bei Amazon, Plaion Pictures und JPC vorbestellt werden kann:
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 01:11 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Die Wettervorhersage, die über den D-Day entschied
Anders als viele Filme über die Landung der Alliierten in der Normandie konzentriert sich „Pressure“ nicht in erster Linie auf die Kämpfe am Strand. Im Mittelpunkt stehen stattdessen die entscheidenden 72 Stunden vor dem D-Day und eine Frage, die über Erfolg oder Scheitern der gesamten Operation entscheiden konnte: Wie wird das Wetter? Der britische Chefmeteorologe James Stagg, gespielt von Andrew Scott, muss die alliierte Führung davon überzeugen, seiner Wetterprognose zu vertrauen. Eine falsche Entscheidung könnte tausende Soldaten das Leben kosten. Gleichzeitig wächst mit jeder Verzögerung die Gefahr, dass die deutschen Streitkräfte von den Invasionsplänen erfahren.
„Pressure“ in 4K mit deutschem Dolby Atmos-Audiomix
Für Heimkino-Fans sieht die Veröffentlichung ebenfalls interessant aus. Nach aktuellem Stand soll die deutsche Ultra HD Blu-ray sowohl beim deutschen als auch beim englischen Originalton Dolby Atmos bieten. Die finale Ausstattung des limitierten Steelbooks ist jedoch noch nicht bestätigt. Man darf jedoch mit einem hochwertigen 4K-Master mit HDR10 und ggf. Dolby Vision HDR rechnen. Die Veröffentlichung ist aktuell für den 17. Dezember 2026 vorgesehen.
Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2026 um 01:11 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Mehr 4K Ultra HD Blu-ray-Neuheiten findet ihr in unserem Special oder ihr lasst euch unkompliziert über unseren 4K-Disc-Newsletter oder neu über unsere Whatsapp-Gruppe informieren!
Mit „Spider-Man: Brand New Day“ hat ein Marvel-Film „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ an den nordamerikanischen Kinokassen überholt. Nach fast elf Jahren gibt es damit einen neuen Spitzenreiter, sofern man bei den Einnahmen die Inflation nicht berücksichtigt.
Sony Pictures bestätigte den Rekord am 16. September 2026. Nach lediglich 47 Tagen hatte „Spider-Man: Brand New Day“ in den USA und Kanada 936,773 Millionen US-Dollar eingespielt. Damit zog der vierte Spider-Man-Solofilm mit Tom Holland knapp an „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ vorbei, der seit 2015 mit 936,662 Millionen US-Dollar an der Spitze stand.
Spider-Man erreicht den Rekord nach nur 47 Tagen
Bemerkenswert ist vor allem die Geschwindigkeit, mit der „Brand New Day“ den bisherigen Bestwert übertroffen hat. Während es sich bei den 936,66 Millionen US-Dollar von „Das Erwachen der Macht“ um dessen vollständiges nordamerikanisches Kinoergebnis handelt (wurde mehrmals für Sondervorstellungen ins Kino gebracht), knackte Spider-Man die Marke noch während der regulären ersten Kinolaufzeit. Obwohl der Film bereits seit sieben Wochen in den nordamerikanischen Kinos läuft, könnte dieser noch die 1 Milliarde US-Dollar knacken. Einen Überblick über die aktuellen Zahlen lieferte unter anderem The Hollywood Reporter.
Inflationsbereinigt entsprechen die 936,66 Millionen US-Dollar heute rund 1,32 Milliarden US-Dollar. Damit liegt „Star Wars“ weiterhin fast 390 Millionen US-Dollar vor „Spider-Man“. Aber Fakten und Statistiken interessieren einen Großteil der US-Bürger ja in keinster Weise ;).
Weltweit bereits auf Platz drei
Auch außerhalb Nordamerikas entwickelt sich „Spider-Man: Brand New Day“ zu einem außergewöhnlich großen Kinoerfolg. Weltweit hat der Film bislang rund 2,45 Milliarden US-Dollar eingespielt. Damit belegt er hinter „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ und „Avengers: Endgame“ bereits den dritten Platz, gemessen an den reinen Kinoeinnahmen.
Immer noch keine Ankündigung fürs Heimkino
In Deutschland läuft „Spider-Man: Brand New Day“ weiterhin im Kino. Ein Termin für den digitalen Kaufstart, den Streamingstart oder eine Veröffentlichung auf DVD, Blu-ray und 4K Ultra HD Blu-ray steht weiterhin aus. Dahinter könnte sich eine bewusste Entscheidung verstecken. Solange der Film an den Kinokassen weiter auf Rekordjagd ist, dürfte Sony dieses Momentum möglichst lange aufrechterhalten wollen. Eine frühe Ankündigung der digitalen und physischen Heimkino-Veröffentlichung könnte einen Teil des Publikums dazu bewegen, nicht mehr ins Kino zu gehen und stattdessen auf den Filmstart zu Hause zu warten. Auf jeden Fall freuen wir uns schon, wenn wir den Titel in unserer Heimkinosammlung aufnehmen dürfen!
Der NiPoGi P1 sieht fast ein wenig so aus, als wolle er ein kleiner Gaming-PC sein. Seine eigentliche Stärke liegt aber woanders: Für vergleichsweise wenig Geld bekommt man einen kompakten Windows-11-PC mit 16 GB RAM, 256-GB-SSD und einer breiten Anschlussauswahl. Wer hauptsächlich surft, recherchiert, Office nutzt oder Medien abspielt, bekommt hier genau das, was er benötigt.
Update: Wir haben einen exklusiven Rabattcode erhalten, der den Preis um bis zu 26 Prozent senkt. Der Gutscheincode gilt für mehrere Ausstattungsvarianten des NiPoGi P1. Den Gutscheincode findet ihr im Anschluss an die „Technische Datenübersicht„.
Design und Einrichtung: klein und schnell startklar
Mit rund 12,8 x 12,8 x 5,1 cm braucht der P1 kaum Platz und lässt sich per VESA-Halterung auch hinter einem Monitor verstecken. Optisch tritt der Mini-PC deutlich kräftiger auf als viele nüchterne Office-Boxen. Die dunkle Gestaltung und die markanten Lüftungsöffnungen erinnern eher an einen kompakten Gaming-PC. Die „Kraft“ des Designs findet sich in den Benchmarks nicht wirklich wieder.
Die Inbetriebnahme ist dafür wirklich unkompliziert. Monitor, Tastatur und Maus anschließen, einschalten und die Einrichtung von Windows 11 Pro durchlaufen. Wer bei der Erstinbetriebnahme auch auf eine Verbindung mit dem Internet verzichtet (NiPoGi hat hier auch einen Info-Aufkleber über den Gigabit-Ethernet-Port geklebt), umgeht auch die Anmeldung mit einem Windows-Konto und kann so Windows 11 Pro direkt komplett einrichten. Danach ist das System einsatzbereit. Weniger elegant ist lediglich das vergleichsweise klobige externe Netzteil, das neben dem kleinen Rechner fast überdimensioniert wirkt.
Viele Anschlüsse für den Alltag
An der Front finden wir beim NiPoGi P1 bereits die wichtigsten Anschlüsse für Peripheriegeräte. Der USB-C-Anschluss unterstützt zudem den DisplayPort Alt Mode.
Bei den Anschlüssen macht NiPoGi vieles richtig. Vorn sitzt neben zwei USB-A-Ports und dem Audioanschluss auch ein USB-C-Anschluss mit DisplayPort Alt Mode. Auf der Rückseite gefallen uns vor allem die unterschiedlichen Video-Anschlussmöglichkeiten mit HDMI und DisplayPort, dazu kommen Gigabit-LAN und weitere USB-A-Anschlüsse. Zusätzliche USB-C-Ports hätten uns hier aber definitiv besser gefallen als vier USB-A-Anschlüsse.
Die breite Auswahl an Anschlüssen setzt sich an der Rückseite mit 4x USB-A, HDMI 2.0, DisplayPort sowie Gigabit-Ethernet fort. Zusammen mit dem frontseitigen USB-C-Anschluss lassen sich bis zu drei Monitore betreiben.
Die Auswahl der Anschlussmöglichkeiten ist aber nachvollziehbar, wenn man bedenkt, wen NiPoGi als Zielpublikum für dieses Modell identifiziert hat. Statt wenige besonders moderne Hochgeschwindigkeitsschnittstellen zu verbauen, bekommt man von fast allem etwas. Die meisten Ports sind USB-A, USB4 oder Thunderbolt fehlen. Maus, Tastatur, Drucker, externe Festplatte und vorhandene Monitore lassen sich dafür ohne Adapter-Zwischenlösung weiterverwenden. Über HDMI, DisplayPort und USB-C können bis zu drei Displays parallel genutzt werden. Wer mehr als drei Displays nutzt, wird sehr schnell von diesem Modell abkehren, nicht nur aufgrund der Videoanschlüsse, sondern eher aufgrund der allgemeinen Konfiguration. Drahtlos stehen Wi-Fi 5 und Bluetooth 4.2 bereit. Nicht mehr wirklich neu, für Surfen, Streaming und typische Office-Aufgaben aber ausreichend.
Ryzen 3 PRO 7330U: genug Leistung für den Alltag
Im Inneren arbeitet AMDs Ryzen 3 PRO 7330U mit vier Zen-3-Kernen und acht Threads. Der Basistakt liegt bei 2,3 GHz, im Boost sind bis zu 4,3 GHz möglich. Für einen günstigen Mini-PC ist das eine vernünftige Basis, solange man die Erwartungen richtig setzt.
Unser Modell ist mit 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher ausgestattet. Ab Werk arbeitet der Speicher im Single-Channel-Betrieb, wodurch vor allem die integrierte Radeon-Grafikeinheit leidet. Der Prozessor unterstützt zwei Speicherkanäle und DDR4-3200, ein zweiter passender RAM-Riegel kann dieses Nadelöhr also entschärfen. Ob sich die Investition bei einem bewusst günstigen Mini-PC lohnt, ist eine andere Frage. Aus dem P1 wird durch zusätzlichen RAM schließlich noch lange keine Workstation.
Benchmarks des NiPoGi P1
Ergebnisse aus dem Crystaldiskmark für den NiPoGi P1 Mini-PC
Die Ergebnisse des Geekbench 7 CPU-Benchmark für den NiPoGi P1 Mini-PC
Benchmark
Ergebnis
Geekbench 6 Single-Core
1561 Punkte
Geekbench 6 Multi-Core
4190 Punkte
SSD Lesen / Schreiben
Bis zu 553 MB/s / Bis zu 462 MB/s
Browser, Textverarbeitung, Tabellen, Recherche, Videowiedergabe und mehrere gleichzeitig geöffnete Alltagsprogramme bringen den P1 nicht aus dem Tritt. Wer dagegen regelmäßig Videos rendert, große Datenmengen verarbeitet oder viele anspruchsvolle Anwendungen parallel laufen lässt, merkt schnell, dass er zur falschen Geräteklasse gegriffen hat.
Die SATA-SSD ist der Sparpunkt
Bei der 256-GB-SSD spart NiPoGi deutlich. Verbaut ist eine M.2-SATA-SSD und keine schnelle NVMe-Lösung. Entsprechend liegen die sequenziellen Transferraten nur in dem Bereich, den SATA 600 hergibt. Gegenüber modernen NVMe-SSDs ist das nur ein Bruchteil der möglichen Geschwindigkeit. Im Alltag fällt dieser Unterschied aber erstaunlich selten störend auf. Windows startet flott und Programme öffnen ohne auffällige Verzögerungen. Erst beim Kopieren großer Datenmengen oder wenn mehrere speicherintensive Vorgänge gleichzeitig laufen, wird die günstigere SSD zum Flaschenhals.
Der Verzicht auf NVMe ist deshalb nachvollziehbar. Bei einem Mini-PC dieser Preisklasse ist eine günstigere SATA-Lösung sinnvoller, als den Verkaufspreis für die Lese- und Schreibraten nach oben zu treiben, die ein großer Teil der Zielgruppe kaum ausschöpfen würde. Wer später mehr benötigt, kann den Speicher zudem erweitern, denn intern steht eine NVMe-Schnittstelle zur Verfügung.
Sparsam und angenehm leise
Positiv fällt der Energiebedarf aus. Gerade im Leerlauf arbeitet der P1 sehr genügsam und benötigt nur um die 8 Watt. Durchschnittlich kann man bereits mit 15 Watt mit dem Modell arbeiten und über 30 Watt sind wir nicht gekommen, zumindest nicht mit wenigen, angeschlossenen Peripheriegeräten. Die Leistungsaufnahme ist somit sehr gering und führt nach dem Kauf nicht zu unerwarteten Mehrausgaben bei der Stromrechnung. AMD spezifiziert den Ryzen 3 PRO 7330U mit einer Standard-TDP von lediglich 15 Watt. Damit passt der Chip grundsätzlich gut in einen kleinen und sparsamen Rechner wie den P1.
Die Kühlung passt ebenfalls zum Konzept. Bei normalen Office- und Browser-Aufgaben ist der Mini-PC meist kaum wahrnehmbar. Unter längerer hoher Last dreht der Lüfter auf, wird aber nicht unangenehm aufdringlich. Gerade für einen Rechner, der womöglich direkt auf dem Schreibtisch steht, ist das ein wichtiger Pluspunkt. NiPoGi war hier auch schlau und hat dem Mini-PC etwas mehr „Höhe“ beim Chassis spendiert, um dem Kühler und dem Lüfter mehr Raum zu geben. Denn ob ein Mini-PC jetzt 5 cm oder 3 cm in der Höhe misst, dürfte nur einen Promillewert der Kunden stören.
Gaming? Nicht mit aufwendiger Grafik!
Die integrierte Radeon-Grafik reicht problemlos für Windows, Videowiedergabe und einfache grafische Anwendungen. Für aktuelle Spiele ist der P1 dagegen nicht gedacht. Ältere oder sehr genügsame Titel können funktionieren, moderne 3D-Spiele zeigen dem System schnell seine Grenzen. Der Single-Channel-RAM bremst die iGPU zusätzlich. Dafür passt der Rechner gut zu Schülern, Studenten und klassischen Office-Nutzern, die recherchieren, Texte schreiben, Präsentationen bauen oder Videos ansehen. Gleiches gilt für den privaten Office-PC, einen kleinen Arbeitsplatz im Homeoffice oder einen unkomplizierten Multimedia-Rechner.
Wer sich unseren Test komplett durchgelesen hat, wird vielleicht einen etwas negativeren Gesamtton feststellen. Das liegt lediglich daran, dass wir beim NiPoGi P1 auf „hohem Niveau“ Dinge bemängeln, die den meisten Nutzern überhaupt nicht negativ auffallen dürften. Wir wollten diese jedoch erwähnt haben, sollte jemand dann doch ganz speziell einen schnellen Datenspeicher oder eine Grafikeinheit mit etwas mehr Power benötigen.
Der NiPoGi P1 versucht nicht, ein besonders schneller Mini-PC zu sein. Und genau das macht das Gesamtpaket stimmig. Der Ryzen 3 PRO 7330U liefert genügend Leistung für typische Alltagsaufgaben, 16 GB RAM sorgen für brauchbare Reserven und die Anschlussauswahl ist so breit, dass sich bestehende Peripherie größtenteils ohne Adapter integrieren lässt. Dazu kommen Windows 11 Pro, ein geringer Energiebedarf und eine Kühlung, die im normalen Betrieb angenehm unauffällig bleibt.
Die SATA-SSD, der Single-Channel-RAM und die schwache Gaming-Leistung zeigen klar, wo gespart wurde. Power-User werden diese Grenzen schnell erreichen. Für Normalnutzer sind sie deutlich weniger relevant. Wer einen kleinen Rechner für Internet, Office, Schule, Studium und Medien sucht, bekommt mit dem P1 vor allem eines, sehr viel praktische Ausstattung fürs Geld.
NiPoGi P1 Vor- und Nachteile im Überblick:
Vorteile:
Nachteile:
Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nur durchschnittliche CPU-Leistung
16 GB Arbeitsspeicher ab Werk
RAM ab Werk nur im Single-Channel-Betrieb
Breite Anschlussauswahl mit USB-C, HDMI und DisplayPort
Viele USB-A-Ports, aber keine modernen High-End-Schnittstellen wie USB4
Drei Monitore anschließbar (HDMI, DisplayPort & USB-C)
SATA-SSD deutlich langsamer als aktuelle NVMe-SSDs
Im Alltag meist angenehm leise
Für aktuelle Spiele kaum geeignet
Niedriger Stromverbrauch, besonders im IDLE-Zustand
Bluetooth 4.2 und Wi-Fi 5 nicht mehr auf aktuellem Stand
Speicher und Arbeitsspeicher erweiterbar
Vergleichsweise klobiges externes Netzteil
Windows 11 Pro vorinstalliert und schnell einsatzbereit
Für Power-User und aufwendige Produktivarbeit zu wenig Reserven
Sony Bravia 9 II oder Bravia 7 II? Beide Fernseher setzen auf Sonys neue True-RGB-Mini-LED-Technologie, beim Preis liegen jedoch schnell 1.000 Euro oder mehr zwischen den Modellreihen. Doch wie groß sind die Unterschiede bei Bildqualität, Helligkeit und Local Dimming tatsächlich – und lohnt sich der Aufpreis für das Flaggschiff?
(Hier geht es direkt zum Preisvergleich der Sony True RGB TVs) Der Bravia 9 II besitzt unter anderem die leistungsfähigere Hintergrundbeleuchtung, mehr Dimming-Zonen und eine deutlich bessere Entspiegelung. Der günstigere Bravia 7 II übernimmt jedoch einen überraschend großen Teil der Bildtechnik und kommt dem Topmodell in mehreren Bereichen näher, als es der Preisunterschied vermuten lässt. Wir vergleichen beide True-RGB-Fernseher ausführlich und zeigen, für wen sich welches Modell eignet.
Kurz gesagt: Der Bravia 9 II liefert das bessere Bild und spielt seine Vorteile vor allem bei sehr hellen HDR-Spitzlichtern sowie in hellen Räumen aus. Der Bravia 7 II kommt Sonys Flaggschiff bei der übrigen Bildqualität jedoch erstaunlich nahe und ist deutlich günstiger. Wer überwiegend abends oder in einem kontrolliert beleuchteten Raum schaut, bekommt mit dem Bravia 7 II bereits sehr viel von Sonys neuer True-RGB-Technik.
Inhaltsverzeichnis: Sony Bravia 9 II vs. Bravia 7 II
True RGB: Drei getrennte LED-Farben statt weißer Hintergrundbeleuchtung
Sonys True RGB TVs setzen auf getrennte LED-Farben bei der Hintergrundbeleuchtung. | Bild: Sony
Sowohl der Bravia 9 II als auch der Bravia 7 II basieren weiterhin auf einem LCD-Panel. Der entscheidende Unterschied zu klassischen Mini-LED-Fernsehern liegt jedoch in der Hintergrundbeleuchtung. Herkömmliche Mini-LED-TVs erzeugen zunächst weißes oder blaues Licht, das anschließend mithilfe von Farbfiltern und teilweise einer Quantum-Dot-Schicht in die benötigten Farben umgewandelt wird. Sony verbaut stattdessen getrennte rote, grüne und blaue LEDs, die die Basis für die Farbdarstellung des Panels bilden. Gesteuert wird die Hintergrundbeleuchtung von Sonys RGB Backlight Master Drive Pro.
Die drei Grundfarben lassen sich unabhängig voneinander regeln. Der Fernseher kann somit nicht nur die Helligkeit einer Bildregion verändern, sondern auch die Zusammensetzung des Hintergrundlichts an den dargestellten Bildinhalt anpassen. Das ermöglicht ein größeres Farbvolumen, reinere Farben und eine hohe Farbhelligkeit. True RGB darf allerdings nicht mit einem selbstleuchtenden Display (OLED) verwechselt werden. Das eigentliche Bild entsteht weiterhin auf einem LCD-Panel. Schwarzdarstellung, Kontrast und Blooming hängen deshalb nach wie vor stark davon ab, wie viele räumliche Dimming-Zonen vorhanden sind und wie präzise Sony diese ansteuert. Die Blickwinkelstabilität wird zusätzlich durch Sonys X-Wide-Angle-Pro-Technik beeinflusst.
Sony Bravia 9 II: Das bietet das RGB-Flaggschiff zusätzlich
Der Sony Bravia 9 II True RGB TV ist das Flaggschiff im TV-Line-up des japanischen Herstellers.
Der Sony Bravia 9 II bildet die Spitze des neuen LCD-Portfolios. Die Modellreihe wird in 65, 75, 85 und 115 Zoll angeboten. Die offiziellen Modellbezeichnungen lauten K-65XR95M2, K-75XR95M2, K-85XR95M2 und K-115XR95M2. Beim Topmodell kombiniert Sony den RGB Backlight Master Drive Pro mit dem stärkeren Luminance Booster Pro und dem XR Contrast Booster 40. Damit soll der Bravia 9 II eine höhere Spitzenhelligkeit und eine feinere Abstufung zwischen sehr dunklen und besonders hellen Bildbereichen erreichen als der Bravia 7 II. In unabhängigen Tests konnte vor allem der 65-Zöller mit einem sehr hohen Farbvolumen, kräftigen HDR-Spitzlichtern und einer für einen LCD-Fernseher ausgesprochen präzisen Hintergrundbeleuchtung überzeugen.
Weniger Spiegelungen im hellen Wohnzimmer
Der vielleicht wichtigste Vorteil des Sony Bravia 9 II gegenüber dem Bravia 7 II: Die Immersive Black Screen Pro-Bildschirmbehandlung (mattes Display).
Ein wesentlicher Vorteil des Bravia 9 II ist die Beschichtung Immersive Black Screen Pro. Sie soll Reflexionen von Fenstern, Lampen, Möbeln und Zuschauern abschwächen. Dunkle Bildbereiche sollen dadurch auch in hellen Räumen satter erscheinen. Die Spezialbeschichtung wird bei den Größen 65, 75 und 85 Zoll eingesetzt. Der 115-Zöller besitzt dagegen keine Immersive-Black-Screen-Pro-Beschichtung. Zusätzlich kommt X-Wide Angle Pro zum Einsatz. Damit möchte Sony die für LCD-Fernseher typische Verschlechterung von Farben und Kontrast bei einer seitlichen Sitzposition begrenzen.
Aufwendigeres Soundsystem mit Beam-Hochtönern
Auch beim Ton grenzt sich das Topmodell ab. Beim 65-Zöller arbeitet das Acoustic Multi-Audio+ Soundsystem mit zwei Subwoofern, zwei Breitbandlautsprechern, zwei Hochtonlautsprechern und zwei nach oben abstrahlenden Beam-Hochtönern. Das System erreicht beim 65-Zoll-Modell eine Gesamtleistung von 80 Watt. Die Beam-Hochtöner sollen insbesondere bei Dolby-Atmos-Inhalten eine wahrnehmbare Höhenebene erzeugen und den Klang stärker mit dem Bild verbinden. Dolby Atmos und DTS:X werden unterstützt. Die Lautsprecherkonfiguration kann sich bei anderen Bildschirmgrößen unterscheiden. Der 115-Zöller besitzt keine Beam-Hochtöner.
Sony Bravia 7 II: True RGB in mehr Größen und günstiger
Der Sony Bravia 7 II setzt ebenfalls auf die True RGB-Technik und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Der Sony Bravia 7 II übernimmt die grundlegende True-RGB-Technologie des Topmodells, wird aber deutlich breiter aufgestellt. Sony bietet ihn in 50, 55, 65, 75, 85 und 98 Zoll an. Die Modellbezeichnungen lauten K-50XR75M2, K-55XR75M2, K-65XR75M2, K-75XR75M2, K-85XR75M2 und K-98XR75M2. Damit ist die Modellreihe sowohl für kleinere Wohnzimmer als auch für ausgesprochen große Heimkino-Installationen interessant. Bei der Bildverarbeitung kommen ebenfalls der XR-Prozessor, RGB Triluminos Max und der RGB Backlight Master Drive Pro zum Einsatz. Der Bravia 7 II besitzt allerdings nur den XR Contrast Booster 20 sowie den regulären Luminance Booster.
Das spricht für geringere Leistungsreserven bei Spitzenhelligkeit und Local Dimming. Sony veröffentlicht selbst keine konkreten Helligkeitswerte, inzwischen liegen jedoch Messungen aus unabhängigen Tests vor. Diese bestätigen einen deutlichen Vorteil des Bravia 9 II bei kleinen HDR-Spitzlichtern, während der Abstand bei großflächig hellen Bildern wesentlich kleiner ausfällt. Auf die aufwendige Immersive-Black-Screen-Pro-Entspiegelung des Bravia 9 II muss der Bravia 7 II ebenfalls verzichten. In einem kontrolliert beleuchteten Wohnzimmer oder Heimkino dürfte das weniger stark ins Gewicht fallen. In einem hellen Raum mit Fenstern oder Lampen gegenüber dem Fernseher besitzt das Topmodell dagegen einen klaren Vorteil.
Beim Ton setzt Sony ebenfalls auf Acoustic Multi-Audio+, allerdings in einer einfacheren Ausführung. Der 65-Zöller besitzt zwei Breitbandlautsprecher und zwei Subwoofer mit insgesamt 40 Watt. Auf die zusätzlichen Hoch- und Beam-Hochtöner des Bravia 9 II wird verzichtet.
Sony Bravia 9 II vs. Bravia 7 II: Die wichtigsten Unterschiede
Ausstattung
Sony Bravia 9 II
Sony Bravia 7 II
Displaytechnik
4K-LCD mit True RGB LED
4K-LCD mit True RGB LED
Modellserie
XR95M2
XR75M2
Bildschirmgrößen
65, 75, 85 und 115 Zoll
50, 55, 65, 75, 85 und 98 Zoll
Bildprozessor
XR-Prozessor
XR-Prozessor
Hintergrundbeleuchtung
RGB Backlight Master Drive Pro
RGB Backlight Master Drive Pro
Farboptimierung
RGB Triluminos Max
RGB Triluminos Max
Kontraststeuerung
XR Contrast Booster 40
XR Contrast Booster 20
Helligkeitsoptimierung
Luminance Booster Pro
Luminance Booster
Entspiegelung
Immersive Black Screen Pro, außer 115 Zoll
Keine vergleichbare Spezialbeschichtung
Blickwinkeloptimierung
X-Wide Angle Pro
X-Wide Angle Pro
Bildwiederholrate
120 Hz
120 Hz
Gaming
4K/120 Hz, VRR und ALLM
4K/120 Hz, VRR und ALLM
HDMI-Anschlüsse
4, davon HDMI 3 und 4 mit 4K/120 Hz und VRR
4, davon HDMI 3 und 4 mit 4K/120 Hz und VRR
HDR-Formate
HDR10, HLG und Dolby Vision
HDR10, HLG und Dolby Vision
HDR10+
Nein
Nein
Smart-TV-System
Google TV
Google TV
Speicher
32 GB
32 GB
Soundsystem bei 65 Zoll
8 Lautsprecher, 80 Watt
4 Lautsprecher, 40 Watt
Einstiegspreis laut UVP
3.499 Euro
1.999 Euro
Der wichtigste Unterschied liegt somit nicht in der grundsätzlichen Displaytechnik. Beide Fernseher verwenden Sonys neue RGB-Hintergrundbeleuchtung. Der Bravia 9 II reizt die Technik mit mehr Dimming-Zonen, höherer Lichtleistung, einer stärkeren Kontraststeuerung, besserer Entspiegelung und einem aufwendigeren Audiosystem jedoch weiter aus.
Bildqualität im Testvergleich: Wie viel besser ist der Bravia 9 II?
Sony Bravia 9 II und Bravia 7 II im direkten Vergleich.
Beide Modelle wurden bereits vom Testportal RTINGS.com ausführlich getestet. Die von Sony vorgesehene Rangordnung der True-RGB-LCD-Fernseher bestätigt sich: Der Sony Bravia 9 II liefert das insgesamt bessere Bild. Das geht unter anderem auf das leistungsfähigere Local Dimming und die deutlich höhere HDR-Spitzenhelligkeit zurück. Während in dunklen Räumen der Unterschied bei der Schwarz- und Kontrastdarstellung kleiner ausfallen kann, zeigt sich der Bravia 9 II in hellen Umgebungen und bei Tageslicht klar im Vorteil.
Besonders deutlich wird der Unterschied bei kleinen HDR-Spitzlichtern. Beim jeweils getesteten 65-Zoll-Modell erreichte der Bravia 9 II in einem 10-Prozent-HDR-Messfenster rund 4.720 Nits, der Bravia 7 II rund 1.939 Nits. Bei einem zu 25 Prozent weißen Bild lagen die Werte mit rund 2.865 und 2.097 Nits bereits näher zusammen. Vollflächig wurden rund 981 beziehungsweise 841 Nits gemessen. Bedeutet: Der Bravia 9 II kann kleine helle Bilddetails erheblich stärker hervorheben, während der Abstand bei großflächig hellen Szenen deutlich kleiner ausfällt.
Messung bei 65 Zoll
Sony Bravia 9 II
Sony Bravia 7 II
HDR 10-Prozent-Fenster
ca. 4.720 Nits
ca. 1.939 Nits
HDR 25-Prozent-Fenster
ca. 2.865 Nits
ca. 2.097 Nits
HDR Vollbild
ca. 981 Nits
ca. 841 Nits
Bildschirmoberfläche
Matt / Immersive Black Screen Pro
Glänzend
Die bessere Darstellung in hellen Räumen geht dabei nicht allein auf die höhere Lichtleistung zurück. Die matte Immersive-Black-Screen-Pro-Beschichtung des Bravia 9 II unterdrückt direkte Spiegelungen sehr effektiv. Der Bravia 7 II besitzt dagegen eine glänzende Bildschirmoberfläche, auf der Fenster und Lampen deutlich sichtbarer bleiben können. Einzige Ausnahme ist der 115 Zoll große Bravia 9 II, der nicht mit Immersive Black Screen Pro ausgestattet ist.
Den Bravia 7 II darf man dennoch nicht als stark abgespeckte Alternative zum Bravia 9 II sehen. Auch das günstigere Modell erreicht eine sehr hohe SDR- und HDR-Helligkeit, kräftige Farben und für einen LCD-Fernseher sehr gute Schwarzwerte mit wenig Blooming. Gerade hier zeigt sich, wie viel Sonys Signalverarbeitung und Local-Dimming-Algorithmen aus einer vergleichsweise kleinen Zahl von Dimming-Zonen herausholen können. Der Unterschied ist sichtbar, entspricht unserer Einschätzung nach aber keineswegs dem erheblichen Preisaufschlag. Einen Sprung in eine völlig andere Bildklasse liefert der Bravia 9 II gegenüber dem bereits sehr starken Bravia 7 II nicht.
Abseits der Bildqualität ähneln sich die beiden Fernseher in vielen Bereichen. Design, Smart-TV-Plattform und Gaming-Ausstattung sind nahezu identisch. Beim Ton besitzt der Bravia 9 II dagegen das deutlich aufwendigere Lautsprechersystem mit acht Treibern und 80 Watt, während der 65 Zoll große Bravia 7 II mit vier Lautsprechern und 40 Watt auskommen muss. Für eine hochwertige Heimkino-Wiedergabe werden viele Käufer bei beiden Modellen dennoch zu einer Soundbar oder einem separaten Audiosystem greifen.
Gemessen an den Preisempfehlungen für den deutschen Markt ergibt sich unserer Auffassung nach deshalb ein interessantes Bild. In den Diagonalen zwischen 65 und 85 Zoll beträgt der UVP-Unterschied zwischen 950 und 1.500 Euro. Für diesen Aufpreis erkauft man sich beim Bravia 9 II keine ganz neue Bildklasse, sondern vor allem wesentlich stärkere HDR-Spitzlichter, ein leistungsfähigeres Local Dimming, die bessere Entspiegelung und das aufwendigere Soundsystem. Wer vorrangig am Abend oder in einem abgedunkelten Heimkino schaut, kann daher ohne große Abstriche zum Bravia 7 II greifen. Wer dagegen häufig tagsüber, mit Restlicht oder mit mehreren Lichtquellen im Raum fernsieht, profitiert stärker von den zusätzlichen Qualitäten des Bravia 9 II.
Local Dimming im Vergleich: Wie viele Zonen besitzen die Fernseher?
Sony veröffentlicht in seinen offiziellen technischen Daten keine konkrete Anzahl der Local-Dimming-Zonen. Inzwischen wurden jedoch mehrere Größen von unabhängigen Testern gezählt. Damit lässt sich ein Teil der zuvor kursierenden Hochrechnungen durch tatsächlich gemessene beziehungsweise ausgezählte Werte ersetzen.
Bildschirmgröße
Sony Bravia 9 II
Sony Bravia 7 II
50 Zoll
—
nicht bestätigt
55 Zoll
—
340 Dimming-Zonen
65 Zoll
1.530 Dimming-Zonen
432 Dimming-Zonen
75 Zoll
2.040 Dimming-Zonen*
nicht bestätigt
85 Zoll
nicht bestätigt
nicht bestätigt
98 Zoll
—
nicht bestätigt
115 Zoll
nicht bestätigt
—
* In einem unabhängigen Test per Testmuster als 60 × 34 Zonen ausgezählt. Sony selbst nennt keine Zonenanzahl.
Am besten abgesichert ist derzeit der 65 Zoll große Bravia 9 II mit 1.530 Dimming-Zonen. Beim freigelegten Backlight wurden 102 RGB-LED-Einheiten horizontal und 60 vertikal gezählt. Jeweils vier RGB-Einheiten werden gemeinsam angesteuert. Daraus ergeben sich 51 × 30 und damit exakt 1.530 räumliche Dimming-Zonen. Dieser Aufbau wurde unter anderem von FlatpanelsHD dokumentiert.
Beim Bravia 7 II fällt die Zahl deutlich geringer aus. Für den 55 Zoll großen K-55XR75M2 wurden 340 Dimming-Zonen gezählt, für einen unabhängig getesteten 65-Zöller 432 Zonen. Frühere Hochrechnungen von deutlich über 1.000 Zonen beim 65-Zoll-Modell haben sich damit nicht bestätigt. Trotzdem zeigen die Tests eine sehr gute Schwarz- und Blooming-Kontrolle. Die reine Zonenanzahl erklärt die tatsächliche Bildqualität deshalb nur teilweise.
Wie funktionieren die RGB-Dimming-Zonen?
Beim Bravia 9 II werden jeweils vier RGB-LED-Einheiten gemeinsam als eine räumliche Dimming-Zone angesteuert.
Eine RGB-Einheit setzt sich aus einer roten, einer grünen und einer blauen Lichtquelle zusammen. Beim 65 Zoll großen Bravia 9 II werden jeweils vier dieser RGB-Einheiten gemeinsam als eine räumliche Local-Dimming-Zone angesteuert. Eine Dimming-Zone umfasst damit rechnerisch:
vier rote LED-Elemente
vier grüne LED-Elemente
vier blaue LED-Elemente
insgesamt zwölf einzelne Farb-LEDs
Aus den 1.530 Dimming-Zonen des 65-Zöllers ergeben sich somit insgesamt 6.120 RGB-Einheiten beziehungsweise 18.360 einzelne rote, grüne und blaue Lichtquellen. Für die Local-Dimming-Auflösung sind jedoch die 1.530 räumlich separat regelbaren Bereiche entscheidend. Die Zahl der einzelnen Farbchips darf nicht mit der Zahl der Dimming-Zonen gleichgesetzt werden.
Sonys True RGB TVs sollen hohe Mini-LED-Helligkeit mit einem besonders großen Farbvolumen kombinieren.
Für den Bravia 7 II lässt sich aus den bisher bestätigten Zonenwerten dagegen nicht belastbar ableiten, wie viele einzelne RGB-Einheiten Sony jeweils zu einer Dimming-Zone zusammenfasst. Die zuvor kursierende Angabe von sechs RGB-Einheiten pro Zone ist bislang nicht ausreichend bestätigt und sollte deshalb nicht als gesicherte technische Eigenschaft behandelt werden. Unabhängig davon gilt: Mehr Dimming-Zonen ermöglichen grundsätzlich eine feinere Steuerung der Hintergrundbeleuchtung. Die tatsächliche Bildqualität hängt aber ebenso stark von den LED-Treibern und Sonys Local-Dimming-Algorithmen ab. Eine hohe Zonenanzahl allein garantiert weder perfekte Schwarzwerte noch eine vollständig bloomingfreie Darstellung.
Gaming: Bravia 9 II und Bravia 7 II nahezu gleich ausgestattet
Über das Game Menu 2 (Spiel Menü 2) lassen sich alle Gaming-Einstellungen und Features während des Zockens steuern.
Bei der Gaming-Ausstattung liegen Bravia 9 II und Bravia 7 II eng beieinander. Sony legt dabei weiterhin einen starken Fokus auf seine PlayStation-5-Plattform. Features wie erhöhte Bildwiederholungsraten mit 144 Hz oder 165 Hz für PC-Gamer werden nicht unterstützt. Zudem fehlt ein Support für 1.440p-Auflösung. Beide Fernseher besitzen ein natives 120-Hz-Panel und unterstützen:
4K-Wiedergabe mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde
Variable Refresh Rate (VRR)
Auto Low Latency Mode (ALLM)
HDMI-eARC
Dolby Vision Gaming
Auto HDR Tone Mapping für die PlayStation 5
automatischen Wechsel des Bildmodus
PS Remote Play
Game Menu 2
Die Fernseher besitzen jeweils vier HDMI-Eingänge. VRR und die vollständige 4K/120-Hz-Unterstützung stehen allerdings nur über HDMI 3 und HDMI 4 zur Verfügung. Einer dieser Anschlüsse wird zugleich für eARC verwendet. Wer eine Dolby-Atmos-Soundbar oder einen AV-Receiver via eARC am Fernseher anschließen möchte, verliert somit einen der vollwertigen HDMI 2.1-Ports.
Wer gleichzeitig eine PlayStation 5, eine Xbox Series X und einen Gaming-PC mit HDMI 2.1 anschließen möchte, benötigt deshalb möglicherweise einen geeigneten HDMI-Switch oder einen AV-Receiver mit mehreren HDMI-2.1-Eingängen. HDR10, HLG und Dolby Vision werden unterstützt. HDR10+ wird in den offiziellen technischen Daten weiterhin nicht aufgeführt.
Google TV, Streaming und kalibrierte Bildmodi
Als Betriebssystem dient bei beiden Modellreihen Google TV. Zur Ausstattung gehören Google Cast, Apple AirPlay 2, Sprachsteuerung, Bluetooth 5.3 und ein interner Speicher von 32 GB. Wi-Fi 6 beziehungsweise Wi-Fi 6E werden abhängig von der Region unterstützt. Für Streamingdienste stehen speziell abgestimmte Bildmodi zur Verfügung. Dazu gehören Studio-Calibrated-Modi für Netflix, Prime Video und Sony Pictures Core.
Mit der Funktion My Cinema lassen sich außerdem vorkonfigurierte Bild- und Soundprofile für unterschiedliche Inhalte und Raumsituationen auswählen. Die Ambient Optimization kann Bild und Ton automatisch an das Umgebungslicht, die akustischen Eigenschaften des Raumes und die Sitzposition anpassen.
Bravia Direct Connect: Subwoofer und Rear-Lautsprecher direkt mit dem Fernseher verbinden
Via Direct Connect könnt ihr kabellos Speaker verbinden und euren TV als Center einsetzen.
Wichtig: Bravia Direct Connect und die Erweiterung einer Soundbar sind zwei unterschiedliche Betriebsarten. Bei Direct Connect werden Subwoofer und Rear-Lautsprecher unmittelbar mit dem Fernseher gekoppelt. Bei Verwendung einer Soundbar werden die optionalen Lautsprecher dagegen mit der Soundbar beziehungsweise dem Heimkinosystem verbunden.
Eine interessante Neuerung des Sony Bravia 9 II und Bravia 7 II ist Bravia Direct Connect. Damit lassen sich ausgewählte kabellose Subwoofer und Rear-Lautsprecher unmittelbar mit dem Fernseher verbinden. Eine zusätzliche Soundbar oder separate Steuereinheit ist für diese Art der Klangerweiterung nicht erforderlich. Die integrierten Lautsprecher des Fernsehers übernehmen weiterhin die Wiedergabe an der Vorderseite. Ein verbundener Subwoofer ergänzt den Tiefbass, während optionale Rear-Lautsprecher Effekte hinter der Sitzposition wiedergeben. Dadurch lässt sich das vorhandene Soundsystem des Bravia 9 II oder Bravia 7 II schrittweise erweitern, ohne zwingend eine Soundbar vor dem Bildschirm aufstellen zu müssen.
Das komplette Sony Audio Line-up 2026 bestehend aus Soundbars, dedizierten Subwoofern und Rear-Lautsprechern.
Folgende Lautsprecher können über Bravia Direct Connect direkt mit dem Sony Bravia 9 II und Bravia 7 II verbunden werden:
Modell
Produkttyp
Bravia Theatre Sub 9 (SA-SW9)
Kabelloser Subwoofer
Bravia Theatre Sub 8 (SA-SW8)
Kabelloser Subwoofer
Bravia Theatre Sub 7 (SA-SW7)
Kabelloser Subwoofer
Bravia Theatre Rear 9 (SA-RS9)
Kabellose Rear-Lautsprecher
Bravia Theatre Rear 8 (SA-RS8)
Kabellose Rear-Lautsprecher
Die kabellosen Lautsprecher benötigen jeweils einen Stromanschluss. Für die Einrichtung müssen der Fernseher und die Audiokomponenten auf dem aktuellen Softwarestand sein. Die Steuerung und Konfiguration erfolgen über die Bravia-Benutzeroberfläche beziehungsweise die Sony Bravia Connect App.
Besonders interessant ist Direct Connect für Nutzer, denen der grundsätzlich gute Klang des Fernsehers ausreicht, denen aber Tiefbass oder echte Effekte von hinten fehlen. Beim Bravia 9 II kann das vergleichsweise aufwendige Acoustic-Multi-Audio+-System weiterverwendet und gezielt um einen Subwoofer oder Rear-Lautsprecher ergänzt werden. Beim Bravia 7 II stellt Direct Connect ebenfalls eine platzsparende Möglichkeit zur Klangverbesserung dar. Wer allerdings eine deutlich breitere Frontbühne, höhere Pegel und eine ausgeprägtere Dolby-Atmos-Wiedergabe erwartet, dürfte mit einer vollständigen Soundbar- oder Heimkinolösung besser bedient sein.
Während Bravia Direct Connect aktiv ist, stehen allerdings nicht sämtliche Tonfunktionen zur Verfügung. Voice Zoom kann in dieser Konfiguration nicht genutzt werden. Auch kabelgebundene Kopfhörer und Bluetooth-Audiogeräte lassen sich dann nicht verwenden. Bei den Inhaltstypen „Spiel“ und „PC“ kann es außerdem zu einer wahrnehmbaren Verzögerung zwischen Bild und Ton kommen.
Diese Sony-Soundbars passen zum Bravia 9 II und Bravia 7 II
Alternativ können der Sony Bravia 9 II und Bravia 7 II über HDMI eARC mit einer Soundbar oder einem vollständigen Heimkinosystem verbunden werden. Je nach Modell stehen zusätzliche Bravia-Funktionen wie Voice Zoom 3, die gemeinsame Bedienung über die TV-Oberfläche, „Mein Kino“ und Acoustic Center Sync zur Verfügung. Acoustic Center Sync bindet die Lautsprecher des Fernsehers in das Audiosystem ein. Stimmen und Dialoge werden dadurch stärker auf der Bildschirmfläche verankert, anstatt ausschließlich aus einer unterhalb des Fernsehers aufgestellten Soundbar zu kommen.
Audiosystem
Acoustic Center Sync
Optionale Erweiterungen
Bravia Theatre Quad (HT-A9M2)
Ja
Sub 7, Sub 8, Sub 9 sowie ältere SA-SW3 und SA-SW5
Bravia Theatre Bar 9 (HT-A9000)
Ja
Sub 7, Sub 8, Sub 9, Rear 8 und Rear 9
Bravia Theatre Bar 8 (HT-A8000)
Ja
Sub 7, Sub 8, Sub 9, Rear 8 und Rear 9
Bravia Theatre Bar 7 (HT-A7100)
Nein
Sub 7, Sub 8, Sub 9, Rear 8 und Rear 9
Bravia Theatre Trio (HT-A8)
Nein
Sub 7, Sub 8, Sub 9, Rear 8 und Rear 9
Bravia Theatre Bar 6 (HT-B600 / BD60)
Nein
Kabelloser Subwoofer bereits im Lieferumfang
Bravia Theatre System 6 (HT-S60)
Nein
Vollständiges 5.1-System mit Subwoofer und Rear-Lautsprechern
Die besonders enge Einbindung über Acoustic Center Sync bieten unter den aktuellen Modellen das Bravia Theatre Quad, die Bravia Theatre Bar 9 und die Bravia Theatre Bar 8. Auch die älteren Systeme HT-A9, HT-A7000, HT-A5000 und HT-A3000 unterstützen die Funktion in Verbindung mit dem Bravia 9 II und Bravia 7 II.
Die neuere Bravia Theatre Bar 7 unterstützt zwar kein Acoustic Center Sync, lässt sich aber dennoch eng in die Bedienoberfläche der Fernseher integrieren. Sie unterstützt unter anderem Voice Zoom 3, „Mein Kino“, die Steuerung über die Bravia-Schnelleinstellungen sowie die Erweiterung um die aktuellen Subwoofer und Rear-Lautsprecher.
Für eine möglichst dezente Klangverbesserung bietet sich Bravia Direct Connect mit einem Sub 7 oder Sub 8 sowie den Rear 8 an. Nutzer, die eine deutlich größere Frontbühne und eine kräftigere Dolby-Atmos-Wiedergabe suchen, sollten eher zur Theatre Bar 9, Theatre Bar 8 oder Theatre Bar 7 greifen. Das Bravia Theatre Quad und das neue Theatre Trio stellen nochmals aufwendigere Heimkinolösungen dar. Sie dürften besonders gut zu den größeren Varianten des Bravia 9 II und Bravia 7 II passen, bei denen eine einzelne kompakte Soundbar akustisch schnell unterdimensioniert wirken kann.
Preise und Preisvergleich der Sony RGB-Mini-LED-TVs
Die unverbindlichen Preisempfehlungen zeigen bereits, wie groß der Abstand zwischen den beiden Modellreihen ausfällt. Da die tatsächlichen Händlerpreise inzwischen teilweise deutlich darunter liegen und sich kurzfristig ändern können, findet ihr direkt darunter unseren aktuellen Preisvergleich für alle verfügbaren Größen.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 06:32 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 07:32 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 07:32 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 05:00 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 06:30 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 06:31 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am 8. Oktober 2026 um 06:31 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Zuletzt aktualisiert am um . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Preise (UVP) des Sony Bravia 9 II
Größe
Modellbezeichnung
Unverbindliche Preisempfehlung
65 Zoll
K-65XR95M2
3.499 Euro
75 Zoll
K-75XR95M2
3.999 Euro
85 Zoll
K-85XR95M2
5.099 Euro
115 Zoll
K-115XR95M2
24.999 Euro
Preise (UVP) des Sony Bravia 7 II
Größe
Modellbezeichnung
Unverbindliche Preisempfehlung
50 Zoll
K-50XR75M2
1.999 Euro
55 Zoll
K-55XR75M2
2.149 Euro
65 Zoll
K-65XR75M2
2.499 Euro
75 Zoll
K-75XR75M2
3.049 Euro
85 Zoll
K-85XR75M2
3.599 Euro
98 Zoll
K-98XR75M2
6.299 Euro
Die Preisabstände fallen je nach Bildschirmgröße unterschiedlich aus. Bei 65 Zoll beträgt die Differenz zwischen beiden Serien laut UVP 1.000 Euro. Bei 75 Zoll werden 950 Euro zusätzlich für den Bravia 9 II fällig, während der Abstand bei 85 Zoll auf 1.500 Euro steigt. Die tatsächlichen Straßenpreise können inzwischen deutlich von den Preisempfehlungen abweichen. Entscheidend ist deshalb vor allem der aktuelle Abstand zwischen zwei gleich großen Modellen, den ihr im Preisvergleich oben direkt nachvollziehen könnt.
Wer einen aktuellen OLED-Fernseher mit starker Gaming-Ausstattung sucht, muss inzwischen nicht mehr deutlich über 1.000 Euro ausgeben. MediaMarkt reduziert den 55 Zoll großen LG OLED B6 aus dem Modelljahr 2026 auf nur noch 949 Euro. Für diesen Preis bietet der Fernseher eine Ausstattung, die in dieser Klasse heraussticht.
Erst vor wenigen Tagen hatten wir über den LG OLED B6 zum Angebotspreis von 979 Euro berichtet. Inzwischen ist der Preis noch einmal gefallen: MediaMarkt bietet den LG OLED55B68LA aktuell für 949 Euro an. Damit rutscht das aktuelle 2026er Modell nochmals spürbar unter die 1.000-Euro-Marke. Gerade das macht den Deal interessant, denn hier handelt es sich eben nicht um einen älteren Restposten, sondern um einen noch recht frischen OLED-TV aus LGs aktuellem Portfolio.
Besonders spannend ist der LG B6 für Nutzer, die nicht nur Filme und Serien schauen, sondern auch regelmäßig mit PlayStation 5, Xbox Series X oder Gaming-PC spielen. Das native 120-Hz-OLED-Panel unterstützt 4K mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde und wird von vier HDMI-2.1-Eingängen ergänzt. Gerade das ist in dieser Preisklasse ein echter Pluspunkt, denn viele günstigere Fernseher bieten zwar moderne Gaming-Features, sparen dann aber bei der Anzahl der vollwertigen Anschlüsse. Hinzu kommen VRR, ALLM, Nvidia G-Sync und AMD FreeSync, sodass der B6 beim Thema Gaming überraschend komplett auftritt. Einer der HDMI-Anschlüsse unterstützt zudem eARC, was den Anschluss einer Soundbar oder eines AV-Receivers erleichtert.
OLED-Stärken spielen gerade bei Filmen ihre Vorteile aus
Der LG B6 OLED liefert einen günstigen, aber gut ausgestatteten Einstieg in die OLED-Bildwelt! || Bild: KI-generierter Hintergrund
Natürlich bleibt die eigentliche Stärke des B6 sein OLED-Panel. Da jeder Bildpunkt selbst leuchtet, profitieren Filme von einem sehr tiefen Schwarzwert, kräftigen Kontrasten und einer insgesamt hochwertigen Bilddarstellung. Unterstützt werden Dolby Vision, HDR10 und HLG, dazu kommt ein Filmmaker Mode für eine möglichst unverfälschte Wiedergabe. Für die Bildverarbeitung setzt LG auf den Alpha 8 Gen3 4K AI-Prozessor. Man sollte dabei jedoch im Hinterkopf behalten, dass der B6 weiterhin das Einstiegsmodell der OLED-Reihe bleibt. Wer noch mehr Helligkeit oder die leistungsstärkere Technik der C- oder G-Serie sucht, muss entsprechend tiefer in die Tasche greifen. Für viele Käufer dürfte der Preisvorteil des B6 allerdings schwerer wiegen.
webOS 26, Dolby Atmos und aktueller OLED unter 1.000 Euro
Auch beim Ton und bei der Smart-TV-Ausstattung ist der LG B6 modern aufgestellt. Dolby Atmos wird unterstützt, auch wenn das integrierte 2.0-Soundsystem mit 20 Watt natürlich kein vollwertiges Heimkino ersetzt. Mit webOS 26 steht zudem LGs aktuelles Smart-TV-System bereit, inklusive gängiger Streaming-Apps, AirPlay, Google Cast und neuer AI Magic Remote. WLAN, Ethernet und Bluetooth 5.3 sind ebenfalls an Bord.
Unterm Strich ist der LG OLED B6 vor allem deshalb interessant, weil er als aktuelles 2026er Modell für 949 Euro bereits viele Funktionen mitbringt, die man sonst eher aus höheren Preisregionen kennt. Wer einen möglichst günstigen Einstieg in LGs aktuelle OLED-Welt sucht und mit 55 Zoll auskommt, bekommt hier derzeit ein ziemlich rundes Gesamtpaket.