Streaming-Dienste liebäugeln zunehmend mit Live-Übertragungen. Doch dabei müssen sie auch herbe Flops hinnehmen.
Netflix hat beispielsweise die Show „Star Search“ neu aufgelegt. In Deutschland hat die keine große Tradition und brachte es 2003 und 2004 nur auf zwei mäßig erfolgreiche Staffeln. In den USA hingegen lief die Sendung auch zwischen 1983 und 1995. Sie bereitete vielen, späteren Weltstars wie Britney Spears, Justin Timberlake oder Christina Aguilera eine Bühne. Doch beim Streaming-Dienst verpuffte die Show im Grunde weitgehend unbeachtet.
Live-Übertragungen gehen bei Streaming-Diensten eher unter
Da half auch nicht die Einführung eines Live-Votings über die Fernbedienung. Am Ende erzielte Netflix eine geringere Reichweite als vergleichbare Sendungen im linearen Fernsehen, womit die Plattform kaum zufrieden gewesen sein dürfte. Problem ist natürlich auch: Was in den USA zur besten Sendezeit läuft, führte in Deutschland zu einer Echtzeit-Übertragung um 3 Uhr nachts. Da schalten dann nur Abonnenten mit Schlafstörungen ein.
Prime Video von Amazon wiederum wollte mit den „Yes or No Games“ durch eine Quizshow auf sich aufmerksam machen. Und der Streaming-Dienst lässt inzwischen eine unabhängige Messung seiner Reichweite durch die AGF durchführen. Da konnte die Sendung nicht unter den fünf meistgenutzten Programmmarken landen. In diesem Fall wurde die Show zwar nicht live ausgestrahlt, zeigt aber, dass es für solche Event-Sendungen, die wir sonst aus dem klassischen Fernsehen kennen, bei den Streaming-Diensten schwierig ist, ein Publikum zu finden.
Es gibt auch erfolgreichere Beispiele
Einen Achtungserfolg konnte Netflix immerhin zuletzt mit dem kontroversen Live-Event „Skyscraper Live“ verbuchen. Da übertrug man, wie der Extremkletterer Alex Honnold in Taiwan den Wolkenkratzer Taipei 101 erklomm. Rund 6,2 Mio. Haushalte weltweit haben offenbar den Aufstieg live verfolgt. Allerdings ist das am Ende immer noch nichts, was den linearen Programmen größere Sorgen bereiten dürfte.
Letzten Endes haben die Zuschauer vermutlich einfach andere Erwartungen an Streaming-Dienste wie Netflix und Co. Live-Events scheinen da weniger der Fokus zu sein, auch wenn die Plattformen mehr und mehr danach die Fühler ausstrecken.
Der brutale Comedy-Action-Thriller „Boy Kills World“ mit Bill Skarsgard (Stephen Kings ES) erscheint in streng limitierten 4K Blu-ray Mediabook-Varianten. Holt euch die auf 222 bzw. 333 Exemplare limitierten 4K-Editionen, bevor diese vergriffen sind!
Nameless Media bringt den Comedy-Action-Thriller „Boy Kills World“ als 2-Disc-Mediabook auf 4K Ultra HD Blu-ray und Standard Blu-ray in den Handel. Die erste Charge ist dabei auf 333 Exemplare (Version A-E) bzw. 222 Exemplare (Version F) limitiert. Die Mediabooks unterscheiden sich untereinander nur in der Wahl des Cover-Artworks. Version F ist zusätzlich wattiert. Der Film liegt ungeschnitten (115 Minuten) auf der 4K UHD Blu-ray ab. Das 4K-Master wurde mit HDR10 aufgewertet und begleitet den DTS-HD MA 5.1-Soundmix in deutscher und englischer Sprache. Nachfolgend findet ihr die Vergleichsaufstellung der Cover sowie die Vorbesteller-Links. Liefertermin ist bereits in zwei Wochen am 12. Februar 2026:
„Boy (Bill Skarsgard) ist taub und wurde als Waise von einem Schamanen im Dschungel aufgezogen und in allen erdenklichen Kampftechniken zu einer menschlichen Todesmaschine trainiert. Seine Familie wurde zuvor von Hilda van der Koy, einer größenwahnsinnigen Matriarchin, ausgelöscht. Einen Tag bevor, wie jedes Jahr, die jährliche Abschlachtung von Dissidenten im Rahmen einer blutigen Feier beginnt, wird Boy von dem Schamanen entlassen und beginnt seinen brutalen und gnadenlosen Rachefeldzug.“
Technische Details „Boy Kills World“:
Name: Boy Kills World
Produktionsjahr: 2024
Edition: 4K Blu-ray Mediabooks
Release: 12. Februar 2026
Auflösung: 4K Ultra HD
HDR: HDR10
Bildverhältnis: 2.39:1
Audio (Deutsch): DTS-HD MA 5.1
Audio (Englisch): DTS-HD MA 5.1
Laufzeit: 110 Minuten
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Vodafone bringt eine neue Generation seiner TV-Box GigaTV Home auf den Markt. Diese beherrscht jetzt nicht nur Dolby Atmos, sondern auch das dynamische HDR-Format Dolby Vision.
Letzten Endes will Vodafone so seinen Kunden eine leistungsstärkere Hardware für Kabelfernsehen und IPTV anbieten. Freilich lassen sich über die TV-Box GigaTV Home natürlich auch zahlreiche Streaming-Dienste abrufen. Neukunden erhalten ab sofort die neue Generation, die neben Dolby Atmos (wurde uns auf Anfrage nochmals bestätigt) für den Ton jetzt auch Dolby Vision als dynamisches HDR-Format für das Bild einbindet. Zudem liefert Vodafone sie mit einer neugestalteten Fernbedienung aus, die über hintergrundbeleuchtete Tasten verfügt.
Vodafone GigaTV Home als Schaltzentrale fürs Heimkino
Für Kunden des Providers soll GigaTV Home in der neuesten Generation zur Entertainment-Schaltzentrale im Heimkino werden. Zum Funktionsumfang gehören wie bei der vorherigen Generation unter anderem Replay und Timeshift für zeitunabhängiges Fernsehen, Aufnahmen in der Cloud sowie eine TV-App für Apple iOS und Android.
Vodafone hat den neuen GigaTV Home veröffentlicht.
Die neue TV-Box von Vodafone arbeite auch weiterhin mit personalisierten Empfehlungen, einer komfortablen Suchfunktion und Multiroom-Unterstützung. Optional gibt es weiterhin als Alternative auch GigaTV Home Sound. Jenes Modell verfügt zusätzlich über ein integriertes Soundsystem, das von Bang & Olufsen optimiert worden ist.
GigaTV Home: Die TV-Box gibt es ab 9,99 Euro
Vodafone bietet seine TV-Box nicht separat zum Kauf an. Vielmehr können Kunden des Telekommunikationsanbieters die Box mit TV-Paket für 9,99 Euro im Monat buchen. Dieser Preis gilt in den ersten sechs Monaten bei 24-monatiger Vertragslaufzeit. Danach steigt die Summe auf 14,99 Euro im Monat. Das im Abo enthaltene TV-Paket bietet Zugang zu 82 TV-Sendern in SD und 57 TV-Sendern in HD. Weitere HD-Sender können über das Pay-TV-Paket Vodafone Premium gegen einen Aufpreis von monatlich fünf Euro hinzugebucht werden.
Das ist die neue Box für GigaTV Home.
Wer ausschließlich über die GigaTV-Mobile-App auf Smartphone und Tablet fernsehen möchte, zahlt für den Zugang monatlich 9,99 Euro. Muss man natürlich abwägen, ob sich das Ganze lohnt, denn Alternativen wie waipu.tv oder Zattoo gibt es natürlich auch zu attraktiven Preisen.
Sky Deutschland hat seine Neuzugänge für den Februar 2026 bestätigt. Das gesamte Programm stößt auch zum Streaming-Dienst WOW.
Blickt man auf die Neuzugänge bei den Serien, dann sind keine richtigen „Kracher“ dabei. Denn: Das neue Spin-off zu „Game of Thrones“ namens „A Knight of the Seven Kingdoms“ ist ja nicht mehr beim Pay-TV-Anbieter, sondern nunmehr exklusiv bei HBO Max gelandet. Zuvor hatte Warner Bros. Discovery seine Inhalte ja mit Freuden an Sky Deutschland lizenziert, will sie zukünftig aber lieber bei dem eigenen Dienst unterbringen. Ausnahme sind Serien wie „House of the Dragon“, die bereits bei Sky gestartet sind.
Dafür hat der Pay-TV-Anbieter im Februar 2026 dann doch einige Film-Highlights zu bieten. Beispielsweise nimmt man für Science-Fiction-Fans „Alien: Romulus“ in sein Programm auf. Wer die Abenteuer von Ethan Hunt, gespielt von Tom Cruise, weiter verfolgen möchte, darf sich wiederum den 13. Februar 2026 vormerken. Dann stößt nämlich „Mission: Impossible – The Final Reckoning“ zu Sky Deutschland bzw. WOW.
Unter den Serien könnte im Übrigen doch mit „Lord of the Flies“ ein kleines Highlight schlummern. Dabei handelt es sich um eine Neuverfilmung des weltberühmten Buches. Obendrein gibt es ab dem 2. Februar auch einen neuen Pop-up-Sender bzw. das Special: Sky Cinema Alien & Predator Saga. Da könnt ihr also ganz in die brutale Welt von Alien und Predator eintauchen.
Sky startet in ein spannendes Jahr 2026
Für den Pay-TV-Anbieter Sky Deutschland wird 2026 ein besonders aufregendes Jahr, das viele Weichen für die Zukunft stellen muss. Schließlich übernimmt die RTL Gruppe das Unternehmen. Da muss sich dann auf Dauer auch zeigen, ob WOW als eigenständige Plattform langfristig bestehen kann oder nicht doch eher in der hauseigenen App RTL+ aufgehen wird. Letzteres halten wir für sehr wahrscheinlich.
Bis es jedoch so weit ist, könnt ihr euch im Februar 2026 zunächst einmal als Abonnenten mit den neuen Filmen, Serien, Shows und Dokumentationen bei Sky Deutschland und WOW die Zeit vertreiben. Wir hoffen, dass etwas dabei ist, das euren Geschmack trifft. Somit wünschen wir viel Spaß beim Streaming im nächsten Monat!
Plaion Pictures hat für den April 2026 die Veröffentlichung von vier Filmklassikern als vergünstigte Standard 4K Blu-ray angekündigt. Neben „Lawrence von Arabien“ werden auch „Boogie Nights“, „Lost Highway“ und „Twin Peaks“ als Keep-Case/Amaray veröffentlicht.
Update: Amazon hat die Standard-Varianten der Filme jetzt aktiv in den Vorverkauf aufgenommen. Die Preise sind zum Teil deutlich günstiger als bei den Mitbewerbern.
Die angesprochenen Filmklassiker wurden hierzulande schon einmal auf 4K Ultra HD Blu-ray veröffentlicht, jedoch nur in limitierten Sammlereditionen (Mediabook / Steelbook). Diese sind zum größten Teil vergriffen und werden zu teils überzogenen Preisen auf Ebay, Amazon Marketplace und Co. angeboten. Die neuen Standard 4K UHD Blu-rays der Filme sollen gegen diese „Skalperflation“ vorgehen. Die aufgerufenen Preise für die neuen Varianten von „Lawrence von Arabien„, „Boogie Nights„, „Lost Highway“ und „Twin Peaks“ sind aktuell noch recht happig, wir hoffen jedoch, dass sich diese mit nahendem Releasetermin noch etwas nach unten bewegen:
Veröffentlicht werden alle vier Filme am 09. April 2026. Die audiovisuelle Konfiguration sowie die Laufzeit der Filme haben sich gegenüber den limitierten Editionen nicht verändert. Bedeutet: Ihr bekommt die gleiche Qualität geliefert, wie sie auf den bereits veröffentlichten 4K-Editionen angeboten wird. Wie angemerkt, bewegen sich die Preise bisher nicht in Regionen, die man sich für einen Rerelease als Standard 4K UHD Blu-ray wünscht. Vielleicht korrigieren sich die Preise jedoch noch mit den nahenden Releaseterminen. Die Preisausnahme bei „Lawrence von Arabien“ (derzeit 39,99 Euro) lässt sich dadurch erklären, dass der Titel aufgrund seiner Überlänge auf zwei 4K UHD Blu-rays (bzw. zwei Standard Blu-rays) aufgeteilt werden musste. Eine detaillierte Aufstellung der technischen Details haben wir euch nachfolgend angehängt:
Technische Details der Standard 4K UHD Blu-rays:
Lawrence von ArabienBoogie NightsLost HighwayTwin Peaks
Lawrence von Arabien als Standard 4K Ultra HD Blu-ray.
Name: Lawrence von Arabien
Produktionsjahr: 1962
Edition: 4K Blu-ray Standard (2x 4K UHD Disc + 2x Standard Blu-ray)
Release: 09. April 2026
Auflösung: 4K Ultra HD
HDR: HDR10 & Dolby Vision HDR
Bildverhältnis: 2.20:1
Audio (Deutsch): DTS-HD MA 5.1
Audio (Englisch): Dolby Atmos
Laufzeit: 227 Minuten
Boogie Nights als Standard 4K Ultra HD Blu-ray.
Name: Boogie Nights
Produktionsjahr: 1997
Edition: 4K Blu-ray Standard
Release: 09. April 2026
Auflösung: 4K Ultra HD
HDR: HDR10
Bildverhältnis: 2.40:1
Audio (Deutsch): Dolby Digital 5.1
Audio (Englisch): Dolby TrueHD 5.1
Laufzeit: 156 Minuten
Lost Highway als Standard 4K Ultra HD Blu-ray.
Name: Lost Highway
Produktionsjahr: 1997
Edition: 4K Blu-ray Standard
Release: 09. April 2026
Auflösung: 4K Ultra HD
HDR: HDR10 & Dolby Vision HDR
Bildverhältnis: 2.39:1
Audio (Deutsch): DTS-HD MA 5.1
Audio (Englisch): DTS-HD MA 5.1
Laufzeit: 135 Minuten
Twin Peaks als Standard 4K Ultra HD Blu-ray.
Name: Twin Peaks
Produktionsjahr: 1992
Edition: 4K Blu-ray Standard
Release: 09. April 2026
Auflösung: 4K Ultra HD
HDR: —
Bildverhältnis: 1.85:1
Audio (Deutsch): DTS-HD MA 2.0
Audio (Englisch): DTS-HD MA 7.1
Laufzeit: 135 Minuten
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Der Kult-Klassiker „Deep Star Six“ wird von Plaion Pictures im April 2026 in einem limitierten 4K Ultra HD Blu-ray Mediabook veröffentlicht. Der Science-Fiction-Horrorfilm präsentiert sich mit einem neuen 4K-Master, HDR10 und Dolby Vision!
„Deep Star Six“ (1989) ist im selben Jahr wie James Camerons „The Abyss“ in die Kinos gekommen, was erklären könnte, wieso der Film sprichwörtlich untergegangen ist. Im Boxoffice konnte der Titel nicht wirklich überzeugen, über die Jahre hinweg hat sich aber ein gewisser Kult um den beklemmenden Tiefsee-Schocker gebildet. Mit der neuen 4K-Restauration, die von Plaion Pictures in einem 4K Ultra HD Blu-ray Mediabook veröffentlicht wird, erreicht uns „Deep Star Six“ auch in seiner bestmöglichen Fassung fürs Heimkino. Kein absolutes Must-have, aber es gibt sicherlich viele Fans, die auch diese Lücke in der heimischen Filmsammlung mit einer 4K-Variante schließen möchten. Nachfolgende Onlineshops bieten das 4K Mediabook bereits zur Vorbestellung an. Releasetermin ist voraussichtlich der 23. April 2026:
Zuletzt aktualisiert am 11. Oktober 2026 um 19:57 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.
Der Film soll mit einer neuen 4K-Abtastung, HDR10 und Dolby Vision HDR überzeugen. Das ursprüngliche Bildverhältnis von 2.35:1 wurde beibehalten. Die deutsche und englische Audiospur wird als DTS-HD MA 2.0 Stereo-Mix ausgegeben. Die Laufzeit beträgt 99 Minuten, was der ungeschnittenen Kinofassung entspricht. In der Mediabook-Variante ist der Film auf 4K Ultra HD und auf Standard Blu-ray enthalten. Auf der regulären Blu-ray befindet sich zusätzliches Bonusmaterial wie ein Audiokommentar von Regisseur Sean S. Cunningham (Freitag der 13.), Making-of, diverse Featurettes und „Behind the Scenes“-Material. Als physisches Goodie ist ein Booklet im Mediabook eingearbeitet mit Details und Bildern aus dem „Deep Star Six“-Kosmos.
Technische Daten „Deep Star Six“ 4K Blu-ray:
Deep Star Six im limitierten 4K Blu-ray Mediabook
Name: Deep Star Six
Produktionsjahr: 1989
Edition: 4K Blu-ray Mediabook
Release: 23. April 2026
Auflösung: 4K Ultra HD
HDR: HDR10 & Dolby Vision HDR
Bildverhältnis: 2.35:1
Audio (Deutsch): DTS-HD MA 2.0 (Stereo)
Audio (Englisch): DTS-HD MA 2.0 (Stereo)
Laufzeit: 99 Minuten
Kurzbeschreibung „Deep Star Six“:
Seit sechs Monaten ist die Crew des Unterwasserlabors „Deep Star Six“ auf Tauchstation. Ihr Auftrag: Die Errichtung einer Raketenabschussbasis. Doch die hierfür nötige letzte Sprengung einer Höhle zerstört nicht nur Teile der Unterwasserbasis, sie fördert auch eine gigantische prähistorische Kreatur zutage. Konfrontiert mit einem Wesen, wie es die Welt bisher noch nicht gesehen hat, beginnt für die Crew der brutale Kampf ums nackte Überleben.
Mit „Freitag der 13.“ hat Regisseur Sean S. Cunningham Horror-Geschichte geschrieben, mit dem beklemmend-futuristischen Unterwasserabenteuer „Deep Star Six“ konfrontiert er uns mit dem „Grauen aus der Tiefe“, in dem u. a. Miguel Ferrer („Robocop“, „Twin Peaks“) und Pop-Sternchen Nia Peeples gegen ein urzeitliches Monster kämpfen und so auf den Spuren von Klassikern wie The Abyss und Leviathan wandeln.
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LG gibt 8K (vorerst) den Laufpass. Am Markt sieht man für die Technik derzeit keine Chancen.
Eine große Überraschung ist dieser Schachzug nicht. So hatte LG seinen letzten OLED-TV mit 8K-Auflösung, den Z3, bereits 2023 auf den Markt gebracht. Als letzten LCD-TV mit der ultrahohen Auflösung reichte man 2024 in einigen Regionen dann noch den QNED99T mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung nach. Beide Modelle blieben auch 2025 Teil des Programms, werden aber inzwischen nur noch abverkauft. Im Handel dürften also bestenfalls noch einige Restposten zu bekommen sein.
8K bietet kaum Vorteile – und viele Nachteile
Die 8K-Auflösung ist nicht nur für LG uninteressant geworden, sondern auch für die Kunden. Inhalte in 8K gibt es im Grunde nicht und entsprechende Fernsehgeräte sind nicht nur in der Anschaffung teurer, sondern auch im laufenden Betrieb. Denn die erhöhte Auflösung schraubt auch den Stromverbrauch in die Höhe. Die neuesten Techniken wiederum, wie RGB-Tandem-Panels und QD-OLED oder auch RGB Mini LED bleiben wiederum 4K-Fernsehern vorbehalten.
Der letzte OLED-TV mit 8K-Auflösung, der Z3, kam bereits 2023 auf den Markt.
Im letzten Jahr hatten wir auch über Untersuchungen berichtet, die gezeigt haben, dass kaum ein Mensch die 8K-Auflösung bei gängigen Sitzabständen wirklich wahrnehmen kann. Die meisten Haushalte in Deutschland nutzen Sitzabstände, bei denen bereits die Vorteile von 4K verpuffen. Im Übrigen ist 8K auch für Gaming derzeit irrelevant, das gilt selbst im PC-Bereich. Die PlayStation 5 Pro beherrscht zwar formal 8K-Gaming, auch dies bleibt aber in der Praxis ungenutzt.
Nur noch Samsung bleibt 8K treu
Neben LG haben auch andere TV-Hersteller 8K zu den Akten gelegt. So veröffentlichen auch Sony und TCL keine neuen Modelle mehr. Hisense scheint ebenfalls keinerlei Pläne zu haben. Panasonic hatte zwar zeitweise die Veröffentlichung abgewogen, sich aber aufgrund des bescheidenen Interesses der Kunden dann dagegen entschieden. Ähnlich handhabte es die Marke Philips, obwohl man immerhin auf einigen Messen schon Prototypen im Gepäck hatte.
Verbleibender Verfechter von 8K bleibt aktuell also nur noch der Marktführer Samsung. Ob dieser 2026 neue Modelle veröffentlichen wird, ist derzeit aber auch noch offen.
Sonos hat mit der Community über zukünftige Funktionen gesprochen. Von DTS-Unterstützung will man jedoch so rein gar nichts hören.
So hat der CEO von Sonos, Tom Conrad, sich bei Reddit den Fragen der Community gestellt. Dabei kam auch das Thema DTS erneut auf. Doch Sonos habe da keinerlei Pläne. Laut dem Manager werde das auch so bleiben. Als Begründung führt er an, dass sein Arbeitgeber für die DTS-Audioformate hohe Lizenzkosten zahlen müsste. Diese Kosten müsste man dann zwangsläufig auf die Endpreise aufschlagen. Allerdings würde man damit nur einem extrem kleinen Nutzerkreis weiterhelfen, nämlich den verbliebenen Disc-Sammlern. Im Streaming spielt DTS nämlich fast keine Rolle. Im Ergebnis wird Sonos sich weiterhin von DTS fernhalten.
Auch interessant: DTS:X
Sonos spricht über mehr Flexibilität im Heimkino
Parallel hat der Sonos-Chef über den Wunsch der Community gesprochen, dedizierte Frontlautsprecher zu erhalten. Darüber denke man bei Sonos nach, das sei jedoch ein filigranes Projekt – gerade im Bezug auf die Latenz. Erst einmal werde man daher keine der eigenen Lautsprecher als Front-Speaker einbinden. Es bleibt also bei Systemen, in welchen Soundbars wie die Arc Ultra dafür zuständig sind.
Sonos bleibt bei der Soundbar und bietet keine Einbindung weiterer Frontlautsprecher im Heimkino an.
Auch erteilt man dem Gedanken eine Absage, die rückwärtigen Surround-Speaker parallel auch als echtes Stereo-Paar zu nutzen. Das sei technisch recht komplex, da die Ansteuerung im Surround-System ganz anders erfolge als bei der nativen Stereo-Wiedergabe. Man visiere zwar einen dynamischen Wechsel an, ohne dass neu konfiguriert werden müsste, doch konkrete Ergebnisse oder Launchtermine könne man derzeit nicht preisgeben.
Sonos will für mehr Transparenz bei Fehlern sorgen
Überarbeitungen sind auch für die neue App geplant. Der Launch wurde für Sonos 2024 ja bekanntermaßen zum absoluten Debakel und wirkt bis heute nach. Beispielsweise will man für den Wiedergabescreen den direkten Zugriff auf Equalizer- und Basseinstellungen zurückbringen. Zudem will man transparentere Fehlermeldungen ausgeben, damit ihr bei Problemen nicht immer komplexe Logs studieren müsst.
Eine Absage gibt es wiederum für die Trueplay-Raumkalibrierung unter Android. Diese Funktion soll weiterhin Apple iOS vorbehalten bleiben. Begründung: Unter Android gebe es zu viel unterschiedliche Hardware, sodass man keine verlässlichen Ergebnisse erzielen könne. Daher will man auch bei zukünftigen Lautsprechern für die Raumkalibrierung lieber auf die integrierten Mikrofone setzen.
Das Heimkino-Jahr 2025 ist vorbei und die „Machtverschiebung“ bei den 3D-Soundformaten wird nur noch deutlicher. DTS:X spielt im Heimkino eigentlich keine Rolle mehr und muss sich gegen das Konkurrenzformat Dolby Atmos geschlagen geben.
Einleitung: Dieser Beitrag soll keine Wertung der Audioqualität von DTS:X und Dolby Atmos darstellen, sondern ist lediglich eine Beobachtung, die wir mit euch teilen möchten. Ggf. ist diese Information auch für die Kaufentscheidung des ein oder anderen Lesers relevant. Angeregte und freundliche Diskussionen in der Kommentarspalte sind sehr willkommen. Wer möchte, kann an dieser Stelle schon einmal schätzen, wie viele Blu-rays (Standard & 4K UHD) mit einem DTS:X-Soundmix im laufenden Jahr in den Handel gekommen sind.
Das Jahr 2025 ist schon wieder einen Monat alt – subjektiv betrachtet vielleicht nicht das beste Jahr für Kino und Heimkino. Es gab aber definitiv ein paar Highlights und Überraschungen, die wir nicht missen möchten. Eine Beobachtung, die wir gemacht haben, bezieht sich auf die Verteilung der 3D-Formate auf physischen Video-Veröffentlichungen – sprich Standard Blu-ray und 4K Ultra HD Blu-rays. Wir konnten uns auf Anhieb nicht an einen Film erinnern, der 2024 sein Debüt gefeiert hätte und mit einem DTS:X-Soundmix ausgestattet gewesen wäre. Als wir unserer Vermutung nachgegangen sind, wurde schnell deutlich, welche Rolle DTS:X noch im Heimkino spielt – leider eine verschwindend geringe.
DTS:X – keine neuen Filme im 3D-Soundformat
Viele Soundbar-Hersteller verzichten auf die Wiedergabe von DTS-Soundformaten wie DTS:X, oder bewerben das Klang-Feature nicht aktiv.
Wir haben mehrere Quellen bemüht, unter anderem unsere 4K UHD Blu-ray Komplettliste, und bekamen eigentlich durch die Reihe das gleiche Ergebnis präsentiert. Das Ergebnis lautet: DTS:X – das 3D-Soundformat von Xperi – verliert weiter an Relevanz im Heimkino-Markt und Dolby Atmos baut seinen Vorsprung weiter aus. Im vergangenen Jahr (2025) wurden gerade einmal vier Video-Veröffentlichungen mit einem DTS:X 3D-Soundmix ausgestattet. Bei den Filmen handelt es sich um Wiederveröffentlichungen bereits erschienener Titel, sprich Filmklassiker. Diese wären „Scarface“, „Der Grinch“, „Casino“ und „Die Blues Brothers“. Alle Titel kommen übrigens aus dem Portfolio von Universal Pictures. Wir konnten keinen einzigen Film aus 2024/2025 identifizieren, bei dem es sich um eine aktuelle Erstveröffentlichung (Kinostart 2023 – 2025) mit DTS:X handelte.
Dolby Atmos baut Marktherrschaft aus
Parallel dazu baut das Konkurrenzformat Dolby Atmos seine Marktherrschaft weiter aus. Allein 2024 wurden über 240 Filme mit einem Dolby Atmos 3D-Soundmix in Deutschland in den Handel gebracht. Dabei hält sich die Aufteilung zwischen 4K Ultra HD Blu-ray und Standard Blu-ray in etwa die Waage. Man muss auf jeden Fall anmerken, dass es sich hierbei nicht ausschließlich um neue Filme handelt. Ein Großteil der Dolby Atmos Audiospuren kommt ebenfalls bei Wiederveröffentlichungen zum Einsatz. Und das nicht einmal in allen verfügbaren Sprachen. Oft ist es so, dass der Dolby Atmos-Mix nur für Originalsprache (Englisch, Koreanisch, Hindi etc.) angeboten wird. Bekannte Filmstudios, die sich gegen jegliche deutsche Synchronisationen mit 3D-Sound wehren, sind übrigens Walt Disney und Sony Pictures. Anbei die vorläufigen Zahlen zur Verteilung zwischen 4K und Standard Blu-ray, sowie DTS:X und Dolby Atmos:
Verteilung DTS:X und Dolby Atmos (2022 – 2024)
Jahr/Disc-Format
4K Blu-ray mit DTS:X
4K Blu-ray mit Dolby Atmos
Standard Blu-ray mit DTS:X
Standard Blu-ray mit Dolby Atmos
2025
4
179
0
95
2024
9
137
0
113
2023
9
109
10
100
2022
26
124
6
88
Kino und Streaming begünstigen den Siegeszug von Dolby Atmos
Mittlerweile sind über 290 Kinosäle mit Dolby Atmos ausgestattet. Einige davon setzen als Dolby Cinema die Vorteile von Dolby Atmos und Dolby Vision HDR bestmöglich in Szene.
Wieso es zu der aktuellen Situation gekommen ist, lässt sich sehr einfach beantworten. Der Überbegriff hierbei ist sicherlich Marketing. Dolby versteht es, seine lizenzierbaren Formate ins beste Licht zu rücken. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren diesbezüglich auch nicht geschlafen und sich in so ziemlich allen Entertainment-Bereichen breitgemacht. Neben Filmen und Serien gibt es Dolby Atmos auch auf Gaming-Konsolen, in der Musik und natürlich im Kino. Letzteres wurde mit der Umsetzung der Dolby Cinemas noch weiter vorangetrieben. Zudem sehen Elektronikhersteller und entsprechend auch die Kunden in „Dolby Atmos“ so etwas wie ein Gütesiegel. Entsprechend ist es den Herstellern auch wichtig, ihre Endgeräte (Fernseher, Soundbars, Kopfhörer etc.) mit Dolby Atmos bewerben zu können. Ob das Format einen Mehrwert für das jeweilige Produkt darstellt, muss von Fall zu Fall beantwortet werden.
Umgekehrte Situation bei den „horizontalen“ Soundformaten
DTS (Xperi) hatte zuletzt sein „Clear Dialogue“-Feature vorgestellt
Wir haben in diesem Beitrag bislang nur das Segment 3D-Soundformate isoliert betrachtet. Wir müssen bei dem Thema auch zu den Seiten blicken, genauer gesagt zu den Klangformaten, die in der Surround-Ebene wirken. Dort sieht die Situation komplett anders aus, wenn auch nicht so drastisch wie beim 3D-Klang.
Hier übertrifft die Anzahl der DTS-Audiospuren das Dolby-Format ca. im Verhältnis 3:1. Wir zählen schätzungsweise 1.484 Filme, die 2025 mit einer DTS-Tonspur ausgestattet wurden. Die meisten davon geben Stereo-Sound (2.0) oder 5.1-Surround-Sound wieder (DTS-HD Master Audio 5.1 ist vielfach im Einsatz). Dem gegenüber stehen ca. 540 Audiomixe mit Dolby Digital oder Dolby TrueHD in Mono, Stereo oder Surround-Sound. Bedeutet: Beide Unternehmen behalten ihre Relevanz im Heimkino-Segment bei, nur eben sind die Grenzen ganz klar abgesteckt.
Empfehlung: Nicht nur in Richtung DTS:X planen
Die Frage, welches Format am Ende besser klingt und welches man bevorzugt, muss jeder für sich selbst beantworten. Aufgrund der aktuellen Zahlen muss man die Empfehlung aussprechen, dass man bei der Heimkino-Planung nicht allzu viele Ressourcen in Richtung DTS:X verschwenden sollte. Wer sich eine 3D-Soundanlage mit einem AV-Receiver, Verstärkern und Lautsprechern zusammenbaut, kann in der Regel ohnehin beide Formate abspielen und sinngemäß wiedergeben. Zudem stellen beide Unternehmen auch sogenannte Upmixer bei ausgewählter AV-Hardware zur Verfügung, mit denen Audiospuren mit Höheninformationen für einen simulierten 3D-Klang angereichert werden. Das räumt beiden Formaten, unabhängig von der Audioquelle, eine gewisse Relevanz ein. Beim „Wohnzimmerkino“ mit TV/Projektor und Soundbar sieht die Sache dagegen schon anders aus. Zum einen unterstützen die meisten Fernseher/Projektoren keine DTS-Soundformate, (können ggf. via PCM weitergeleitet werden), und wenn doch, muss man deren Sinnhaftigkeit mittlerweile infrage stellen. Denn bis auf Disney+, die DTS:X-Tonspuren mittels IMAX-Enhanced anbieten, fällt uns derzeit kein Anbieter ein, der DTS-Soundformate pusht. Auch andere Soundquellen wie Gaming-Konsolen setzen größtenteils auf Dolby-Klangformate.
Fazit
Wer sein Heimkino bereits ausgestattet hat, für den ist dieser Beitrag womöglich weniger zuträglich. Alle, die sich mit einem akustischen Upgrade für ihre Entertainment-Bereiche beschäftigen, sollten die aktuelle Entwicklung in ihre Kaufentscheidungen einfließen lassen. Was relevant ist und bleibt, entscheidet am Ende der Kunde selbst, und dieser greift eben gerne zu der Lösung, die populär beworben oder bekannt ist. Unserer Auffassung nach, sollte man DTS:X nicht bewusst ignorieren, denn es gibt immer noch eine große Film-Bibliothek, die DTS:X als 3D-Soundformat nutzt!
Apple TV hat aktuell eine breite Auswahl an Filmen in 4K Ultra HD-Qualität im Angebot. Über 600 Titel stehen ab 3,99 Euro zum günstigen Kauf.
Die aktuelle Auswahl reduzierter 4K-Filme auf Apple TV kann sich wirklich sehen lassen. Wählt aus über 600 Titeln eure Favoriten und zahlt je Film nur zwischen 3,99 Euro und 9,99 Euro. Mit dabei sind aktuelle Titel wie „Marco“ (7,99€), „Muzzle: City of Wolves“ (7,99€), „Bone Lake“ (6,99€), „The Astronaut“ (6,99€), „One Battle After Another“ (9,99€) oder „Caught Stealing“ (3,99€). Die Filme verbleiben nach dem Kauf in eurer Mediathek und können entsprechend auf allen kompatiblen Wiedergabegeräten (Konsolen, iPhone, iPad, PC, Mac, Streaming-Player, Smart TVs) wiedergegeben werden – auch unterwegs.
Über die nachfolgenden Links gelangt ihr direkt in die jeweilige Preiskategorie. Wir würden euch jedoch empfehlen, einmal durch die komplette Auswahl zu scrollen und vor allem den reduzierten Film-Bundles einen Besuch abzustatten. Viel Spaß beim Stöbern.