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Netflix sichert sich dank Mega-Deal Filme und Serien von Sony Pictures Entertainment

Netflix hat einen neuen Mega-Deal an Land gezogen. Man sichert sich Filme und Serien von Sony Pictures Entertainment.

Es handelt sich hier um einen sogenannten „Pay-1-Deal“. Das heißt im Klartext, dass eingeschlossene Titel nach der Kinoauswertung und digitalen wie physischen Kauf- und Leihangeboten als Erstes bzw. exklusiv  bei Netflix aufschlagen werden. Denn das Abkommen dreht sich nicht nur um Katalogtitel, sondern auch um kommende Blockbuster von Sony Pictures Entertainment.

Netflix wirkt der Fragmentierung entgegen

Die Vereinbarung zwischen Netflix und Sony Pictures Entertainment greift international – also auch in Deutschland. Es handelt sich um eine mehrjährige Vereinbarung. Bereits ab diesem Jahr wird der Deal schrittweise greifen. Allerdings wird es laut der offiziellen Pressemeldung je nach Region Abweichungen geben. Denn die regionalen Lizenzvereinbarungen von Sony Pictures Entertainment spielen auch eine Rolle.

In einigen Regionen geht es also sogar erst ab Anfang 2029 los, wie Netflix bestätigt. In beispielsweise Deutschland hat Netflix aber schon jetzt die entsprechenden Rechte an den Filmen und Serien von Sony Pictures Entertainment. Deswegen kann der Streaming-Dienst bereits Filme wie „Uncharted“, „Venom: The Last Dance“ oder auch „Spider-Man: Across the Spider-Verse“ zeigen.

Wird Netflix zu mächtig?

Da Netflix auch dabei ist, Warner Bros. Discovery zu übernehmen, sichert sich der Streaming-Dienst einen gewaltigen Katalog. Es heißt, Amazon habe ebenfalls einen deratigen Deal mit Sony Pictures Entertainment angestrebt, Netflix habe am Ende aber das lukrativere Gebot abgegeben. Kommende Blockbuster wie „The Legend of Zelda“, „Spider-Man: Beyond the Spider-Verse“ und mehr werden deswegen bei Netflix landen.

Generell wird Netflix immer mächtiger und bündelt „wie in alten Zeiten“ mehr Content. Gezahlt haben, könnte der Streaming-Dienst rund 7 Mrd. US-Dollar. Dieses Geld wird man sich vermutlich durch Preiserhöhungen wieder von den Abonnenten zurückholen.

Überraschung: OLED-TVs sind langlebiger als LCD-Fernseher

LCD-TVs gelten im Volksmund oft als langlebiger und robuster als OLED-Pendants. Doch Langzeittests beweisen nun das exakte Gegenteil.

Durchgeführt wurde das Langzeitexperiment von der Plattform Rtings.com. Die hatte 100 Fernsehgeräte von verschiedenen Marken über drei Jahre jeweils 18.000 Stunden laufen lassen. Dabei überschreitet man mit dieser Stundenzahl deutlich die übliche Nutzungszeit, die ein Fernsehgerät während seines Lebenszyklusses im Haushalt erlebt. Denn das Experiment könnte man „umrechnen“ auf vier Stunden tägliche TV-Nutzung über 12 Jahre. Da werden die meisten Fernsehgeräte aber vorher ausgetauscht.

Die Fernseher wurden „hart rangenommen“

Obendrein hatte man die Fernseher besonders stark beansprucht. Da sie täglich weniger als 8 Stunden abgeschaltet gewesen sind, wurden ihre Komponenten z. B. durch die konstante Abwärme stark beansprucht. Bereits nach 10.000 Stunden zeigte sich dabei, dass LCD-TVs mit Edge-LED-Hintergrundbeleuchtungen deutlich schneller den Geist aufgeben, als Direc-LED- und Mini-LED-Modelle. Nach 18.000 Stunden hatten dabei 20 von 100 TVs komplett den Geist aufgegeben. 24 weitere litten unter teilweisen Ausfällen.

Im Langlebigkeits-Test standen vorrangig die TVs von LG und TCL gut da.
Im Langlebigkeits-Test standen vorrangig die TVs von LG und TCL gut da.

Das häufigste Problem: Teilweise Ausfälle der Hintergrundbeleuchtungen. Das hat 34 % aller LCD-TVs mit LED-Beleuchtungen betroffen. Zudem gab es vielfach Probleme mit der Homogenität des Bildes. 60 % der Edge-LED-TVs bzw. der LCDs ohne Local Dimming wiesen Schäden auf. Hingegen waren es bei den FALD- oder Mini-LED-Modellen nur 25 %. Glänzen konnten im Übrigen bei der Langlebigkeit hauptsächlich zwei Marken: LG und TCL. Zehn Modelle von TCL wurden getestet und nur eines fiel gänzlich aus. LG stand besonders gut da, weil sich die OLED-TVs der Südkoreaner als langlebig erwiesen haben.

OLED-TVs zeigten deutlichen Burn-in

Fairerweise sei jedoch erwähnt, dass die OLED-TVs zwar gut durchgehalten haben, aber unter Burn-in gelitten haben. Ratings.com ergänzt jedoch, dass dies an dem speziellen Testaufbau gelegen hat und unter realen Bedingungen bei langfristiger Nutzung kein Problem wäre. Somit neigt man zu der Aussage, dass OLED-Fernseher offenbar aktuell im Schnitt langlebigere Geräte sind, als LCD-TVs. Zu ernst nehmen sollte man die Ergebnisse am Ende aber auch nicht, denn sie sind natürlich keine wissenschaftliche Studie.

Beispielsweise werden die Ergebnisse dadurch verfälscht, dass Rtings.com auch günstige Einstiegs-LCDs getestet hat, die natürlich nicht die Verarbeitungsqualität höherwertiger TVs erreichen. OLED-Fernseher gibt es in diesen Preisklassen aber gar nicht.

QDEL: „Echte“ Quantum-Dot-Displays starten wohl 2029

Die nächste TV‑Generation könnte uns 2029 bevorstehen: Dann könnten „echte“ QD-Displays auf den Massenmarkt kommen und sowohl LCD als auch OLED ablösen.

Die „echten“ Quantum-Dot-Displays grassieren unter vielen Namen. Sharp nennt sie auch NanoLED, bei Samsung heißen sie EL-QD. Auch die Bezeichnung QDEL ist gebräuchlich. Dahinter verbergen sich jedenfalls stets Bildschirme, die weder auf LCD- noch auf OLED-Technik setzen. Ähnlich wie Micro LED, steht die Technik also für eine vollkommen eigenständige Display-Technologie. Mittlerweile rechnet der einflussreiche Zulieferer Nanosys damit, dass erste Bildschirme 2029 auf den Massenmarkt kommen könnten.

Super Quantum Dots starten bereits 2026

Nanosys liefert z. B. auch bereits die verbesserten Super Quantum Dots an TCL. Diese sind im Grunde schon der nächste Schritt nach RGB Mini LED und jener Technik in einigen Punkten überlegen. Allerdings basieren auch aktuelle Fernsehgeräte mit Super Quantum Dots immer noch auf der herkömmlichen LCD-Technologie – mit allen bekannten Vor- und Nachteilen. Laut Nanosys liefer man aber auch schon verbesserte Quantum Dots für die diesjährigen QD-OLED-TVs, welche höhere Spitzenhelligkeiten ermöglichen.

Wir sind gespannt auf Samsungs TV-Neuheiten 2026 vor allem die QD-OLED-TVs S99H und S95H.
Wir sind gespannt auf Tests zu den helleren QD-OLED-TVs.

Laut Nanosys arbeite man dafür mit einer neuen Version von Quantum Dot Color Conversion (QDCC). Neue Materialien sollen dabei helfen, die Helligkeit zu steigern. Welche Smart-TVs jene Materialien bzw. die aktuellsten Quantum Dots einsetzen, wollte Nanosys nicht konkret bestätigen, das überlässt man seinen Partnern. Ein Kandidat wäre natürlich Samsung mit seinen Modellen S95H und S99H.

Beschleunigung der Arbeit an EL-QD, NanoLED bzw. QDEL

Nicht nur Nanosys, auch Samsung, Sharp, LG und mehr arbeiten an Bildschirmen mit echten Quantum Dots, um die nächste Display-Technologie nach LCD und OLED auf den Massenmarkt zu hieven. Denn bislang sind alle Versuche, die Kosten von Micro LED zu drücken, gescheitert. Und mehr und mehr gerät man durch die chinesische Konkurrenz unter Druck, die zunehmend ebenfalls OLED-Panels herstellen möchte.

Abwarten muss man natürlich, was für Preise am Ende für die echten Quantum-Dot-Displays ausgerufen werden. Nanosys hält zwar 2029 für sehr realistisch, was eine breite Kommerzialisierung betrifft, anfangs könnten entsprechende Bildschirme jedoch ebenfalls nur für horrende Summen über die Ladentheke wandern. Auch ist offen, in welchen Marktsegmenten die Screens als Erstes zum Einsatz kommen könnten. Denkbar also, dass man sie z. B. auch zunächst noch gar nicht für TVs, sondern z. B. eher für kleinere Bildschirme in Monitoren, Notebooks oder Wearables verwendet.

Samsung erteilt euch eine Lektion: Gitarrenspielen direkt am Fernseher lernen!

Samsung hat sich mit dem legendären Gitarrenhersteller Fender zusammengetan. Gemeinsam will man euch am Smart-TV das Spielen einer Gitarre beibringen.

Konkret bringt man euch die App Fender Play auf die Smart-TVs von Samsung. Laut den Partnern handele es sich dabei um die weltweit erste optimierte TV-Edition von Fender Play. Die Anwendung eignet sich für das videobasierte Lernen des Gitarrespielens. Einen echten Lehrer kann das Ganze aber natürlich nicht vollwertig ersetzen. Wer geschickter Autodidakt ist und etwas Unterstützung benötigt, findet darin aber eventuell das richtige Werkzeug.

Fender Play hilft euch nicht nur beim Gitarrespielen

Doch ihr könnt über Fender Play nicht nur das Spielen von E-Gitarre bzw. Akustikgitarre am großen Bildschirm üben. Vielmehr bindet man auch die Instrumente Bass und Ukulele ein. Laut Samsung warten dabei auf euch zahlreiche On-Demand-Kurse, abgestimmt auf das jeweilige Fertigkeitsniveau. Ihr erhaltet dabei verschiedene Schritt-für-Schritt-Lektionen rund um populäre Songs und Musiktitel. Alternativ gibt es auch einen Jam-Modus, der euch einlädt, bei kuratierten Tracks aus verschiedenen Musikrichtungen mitzuspielen.

Fender Play lädt euch an Smart-TVs von Samsung zum Musizieren ein.
Fender Play lädt euch an Smart-TVs von Samsung zum Musizieren ein.

Ihr müsst euch jedoch noch ein wenig gedulden, bis Fender Play tatsächlich auf den Smart-TVs von Samsung aufschlägt. Die App soll innerhalb der 1. Jahreshälfte 2026 ihren Einstand geben. Sie erreicht sowohl die neuesten Smart-TVs von Samsung, welche der Hersteller auf der CES 2026 präsentiert hat, als auch die Vorgängermodelle aus dem Jahr 2025.

Samsung greift nach den Sternen

Inzwischen peppt Samsung seine Fernsehgeräte mit immer ausgefalleneren Apps und Funktionen auf. Fender Play ist dabei nur eine neue Anwendung, welche die Südkoreaner ihren Geräten spendiert haben. Zusätzlich steht z. B. auch die KI Perplexity exklusiv an den Fernsehgeräten von Samsung zur Verfügung. Obendrein rückt man auch seine SmartThings-App immer stärker ins Zentrum, welche euch die Steuerung des Smart-Homes erlaubt.

Sony-Filme bei Disney+: Spider-Man, Ghostbusters und Co. ab sofort abrufbar!

Die bereits seit Jahren angekündigte Content-Kooperation zwischen Sony Pictures und Disney+ wird endlich in Deutschland umgesetzt. Heimkino-Highlights wie die „Spider-Man“- oder „Ghostbusters“-Filme wurden bereits ins Angebot von Disney+ integriert!

Bereits 2021 wurde die Content-Kooperation zwischen den Filmstudios angekündigt. Ziel sollte es sein, den bestehenden Backkatalog von Sony Pictures ins Angebot von Disney+ zu integrieren, sowie Kinofilme nach deren Laufzeit ebenfalls ins Portfolio des Streamingdienstes aufzunehmen. Nur gab es – wie so oft – für Deutschland wieder eine Sonderregelung. Da es wohl noch einen exklusiven Vertrag zwischen Sony Pictures und Sky/Netflix gegeben hatte, wurde die Zusammenarbeit hierzulande auf Eis gelegt – bis jetzt. Seit Anfang Januar 2026 erhält die Filmübersicht von Disney+ endlich prominenten Zuwachs.

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Von Bad Boys über Spider-Man bis Venom

Auch die neueren "Spider-Man"-Filme mit Tom Holland und die animierten Ableger findet man bereits auf Disney+
Auch die neueren „Spider-Man“-Filme mit Tom Holland und die animierten Ableger findet man bereits auf Disney+

Zu den ersten Filmen gehören unter anderem die Kino- und Animationsfilme aus dem „Spider-Man“-Universum, drei „Ghostbusters“-Filme sowie der Action-Thriller „Der Da Vinci Code – Sakrileg“ mit Tom Hanks. Viele der Titel wurden bereits Anfang des Monats hinzugefügt, finden sich jedoch erst so langsam in den Bestenlisten des Streaminganbieters wieder. Sony Pictures versucht aktuell, seine Inhalte so breit wie möglich in die Drittverwertung zu bringen. Erst kürzlich wurde eine erweiterte Kooperation zwischen Sony und Netflix angekündigt, die ebenfalls die beliebtesten Film-Franchises in den Fokus stellen. Neben Spider-Man, Ghostbusters und Der Da Vinci Code reden wir von Titeln wie Jumanji, Venom, Hotel Transsilvanien, Bad Boys, Karate Kid oder Men In Black, die hoffentlich bald ebenfalls zum Stream angeboten werden.

Sony Pictures optimiert die Drittverwertung seiner Filme

Neben den Klassikern "Ghostbusters I" und "Ghostbusters II" gibt es auch das Female-Reboot von 2016 auf Disney+ zu sehen.
Neben den Klassikern „Ghostbusters I“ und „Ghostbusters II“ gibt es auch das Female-Reboot von 2016 auf Disney+ zu sehen.

Der Hintergrund ist sicherlich der, dass Sony Pictures seine eigene Streamingplattform „Sony Pictures Core“ (früher Bravia Core) nicht so wirklich zum Laufen bringt. Zu eingeschränkt ist die Auswahl an Filmen und Serien und die Marketingstrategie, den qualitativ hochwertigen Streamingdienst exklusiv über Sony-Endgeräte anzubieten (PlayStation, Bravia TVs und Xperia Smartphones) geht wohl nicht auf. Und die Filmstudios sind leider mittlerweile einfach auf die Einnahmen durch die Streaming-Drittverwertung angewiesen, da man sich das Disc-Geschäft ja binnen weniger Jahre kaputtgemacht hat. Für Fans des Sony-Filmkatalogs ein toller Zugewinn, aber sicherlich kein Grund, sich jetzt nur aus diesem Grund für ein mehrmonatiges Abo von Disney+ zu entscheiden – oder wie seht ihr das?

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Mehr aktuelle Beiträge zum Thema „Disney Plus“: 

IMAX trotzt der Kino-Krise mit Rekordeinnahmen

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Das Kino steckt seit einigen Jahren in der Krise. Dem trotzt jedoch IMAX mit seinen übergroßen Leinwänden.

Die Kinoeinnahmen liegen weiterhin unter dem Niveau, das sie vor der Corona-Krise innehatten. Offenbar haben sich also viele Menschen daran gewöhnt, Filme eher zu Hause zu konsumieren – oder halten allgemein wegen der schlechten Wirtschaftslage in vielen Ländern ihr Geld zusammen. Doch der allgemeinen Flaute des Kinos trotzt IMAX. Ausgerechnet die Premium-Kinos mit übergroßen Leinwänden sorgen für Rekordeinnahmen.

IMAX konkurriert mit Dolby Cinema und Co.

Zu beachten ist, dass es in Europa fast nur „Liemax“-Kinos gibt, die eigentlich nicht das volle bzw. maximale IMAX-Erlebnis ermöglichen. So ist das „echte“ IMAX primär in den USA präsent. Allgemein konkurriert man da mit anderen Premium-Formaten wie Dolby Cinema. Marktforscher rechnen damit, dass sich jenes Kinosegment in Bezug auf die Einnahmen bis 2033 um mehr als 100 % steigern könnte. Für IMAX ist bereits 2025 ein Rekordjahr gewesen.

So konnten mit IMAX-Kinosälen im letzten Jahr weltweit 1,28 Mrd. US-Dollar eingenommen werden. Das entspricht gegenüber 2024 einem Plus von satten 40 %. Selbst das bisherige Rekordjahr, 2019, konnte man um 13 % übertreffen. Im Gesamtbild steht IMAX allerdings weltweit nur für 3,8 % der Kinoeinnahmen, ist also immer noch ein kleines Lichtlein. Für 2026 rechnet man mit weiterem Wachstum. Mit Christopher Nolans „The Odyssey“ wird zudem der erste Kinofilm in die Kinos kommen, der komplett mit IMAX-Kameras gedreht worden ist.

Das sind die erfolgreichsten IMAX-Filme 2025

122 Filme sind 2025 in IMAX-Kinos gezeigt worden. Der erfolgreichste Film ist dabei nicht etwa ein Hollywood-Kracher gewesen, sondern der chinesische Animationsfilm „Ne Zha 2“. Auf Platz 2 folgt James Camerons „Avatar: Fire and Ash“. Die Plätze 3 und 4 belegen jeweils „F1: The Movie“ sowie der Anime „Demon Slayer: Infinity Castle“. Das Ranking wird abgerundet von „Mission: Impossible – The Final Reckoning“.

Für 2026 rechnet man bei IMAX mit Einnahmen von 1,4 Mrd. US-Dollar. Die Zeit muss natürlich zeigen, ob diese optimistische Prognose am Ende eintreffen wird.

Paramount kämpft jetzt vor Gericht gegen Netflix Übernahme von Warner Bros. Discovery

Paramount will sich gegenüber Netflix nicht geschlagen geben. Inzwischen versucht man sogar vor Gericht, an Warner Bros. Discovery zu kommen.

Netflix hat den Zuschlag erhalten und kann nach aktuellem Stand Warner Bros. Discovery übernehmen. Wenig begeistert ist davon Paramount Skydance. Zuerst unterbreitete man ein Konkurrenzangebot, welches Warner Bros. Discovery (WBD) jedoch rasch dankend ablehnte. Anschließend ging man dazu über, ein feindliches Übernahmeangebot direkt an die Aktionäre zu richten. Nun eskaliert der Konflikt sogar noch weiter. Denn man zieht mittlerweile vor Gericht.

Paramount Skydance verklagt Warner Bros. Discovery

Allerdings musste Paramount Skydance bereits eine erste Schlappe hinnehmen. Ein Eilantrag, der dazu führen sollte, dass Warner Bros. Discovery und Netflix mehr Einzelheiten zu ihrem Abkommen öffentlich machen müssten, wurde vor Gericht abgeschmettert. Denn dadurch wollte Paramount Skydance herausfinden, in welcher Form der Deal mit Netflix überlegen sein könnte – oder eben auch nicht.

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Paramount Skydance argumentierte, das Unternehmen würde irreparable Schäden davontragen, würden die Konditionen des Milliarden-Deals nicht öffentlich gemacht. Doch das ließ das Gericht nicht gelten. Parallel versucht der CEO von Paramount Skydance, Milliardärssohn David Ellison, die Aktionärsversammlung von WB Discovery durcheinanderzubringen, um ebenfalls mehr Aufmerksamkeit für das feindliche Übernahmeangebot zu erlangen.

Man rechnet damit, dass aber auch Netflix noch die Bedingungen seines Übernahmeangebots verbessern wird, um Paramount Skydance endgültig den Wind aus den Segeln zu nehmen. Letzten Endes hat sich da also ein ganz schöner Wirtschaftskrimi entwickelt, bei dem aktuell alle Beteiligten kräftig unter Strom stehen. Paramount Skydance sieht sich dabei weiterhin im Recht und will um die Übernahme kämpfen.

Warner Bros. Discovery spricht von unseriösen Methoden

Die Ansichten könnten derzeit nicht gegensätzlicher sein. Paramount Skydance vertritt die Ansicht, dass die Aktionäre von Warner Bros. Discovery die Bedingungen beider Übernahmeangebote im Detail kennenlernen müssten, um eine informierte Entscheidung zu treffen. WBD hingegen unterstellt Paramunt Discovery „unseriöse“ Methoden, welche das Gericht zum Glück durchschaut habe. Es bleibt aber natürlich spannend, wie das Ganze ausgehen wird.

Denn selbst dann, wenn die Übernahme durch Netflix die nächste Stufe erreicht, müssten auch noch die zuständigen Kartellbehörden grünes Licht geben. Das könnte schwierig werden, denn der US-Präsident hatte sich zu dem etwaigen Deal bereits sehr kritisch geäußert.

Disney+ gewährt bis zu 30 Prozent Rabatt für drei Monate: Streaming-Abos ab 4,99 Euro

Disney+ startet eine Vorteilsaktion, mit der ihr bis zu 30 Prozent gegenüber dem regulären Preis sparen könnt. Sichert euch Streamingabos von Disney+ ab 4,99 Euro für bis zu drei Monate. 

Nachdem sich Disney+ in den vergangenen Wochen nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, versucht sich der Streamingdienst jetzt wohl an Schadensbegrenzung. Oder das Unternehmen möchte bis Anfang des kommenden Monats, bevor den Aktionären die Quartalszahlen vorgelegt werden, noch etwas die Zahlen aufhübschen. Für den Endkunden kann es auch ziemlich egal sein, was Disney+ dazu bewegt. Auf jeden Fall gibt es ab sofort bis zum 28. Januar 2026 eine Vorteilsaktion, bei der ihr euer Abonnement bis zu drei Monate mit bis zu 30 Prozent Rabatt buchen könnt. Die höchste Ersparnis erwartet euch beim Premium-Abonnement mit 4K Ultra HD/HDR und Dolby Atmos. Hier geht es direkt zum Angebot auf Disney+:

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Disney+ mit bis zu 30 Prozent Rabatt für 3 Monate. Abos ab 4,99 Euro!
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Regulärer Preis 6,99 Euro 10,99 Euro 15,99 Euro
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3 Monate)
4,99 Euro 7,99 Euro 10,99 Euro
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Die Vorteilspreise könnt ihr wie angemerkt für maximal drei Monate in Anspruch nehmen, danach erhöht sich die monatliche Rate auf den regulären Preis. Wer Disney+ noch einmal eine Chance geben, oder erstmalig den Streamingdienst antesten möchte, für den ist das Angebot ideal. Selbst mit den Jahresabonnements, die für das Standard- (ohne Werbung) und Premium-Abo angeboten werden, kommt man nicht günstiger weg.

Sony-Filme ab sofort auf Disney+

Übrigens gibt es derzeit auch Positives von Disney+ zu berichten. So setzt Disney+ jetzt auch endlich die große Kooperation mit Sony Pictures in Deutschland um. Diese Vereinbarung besteht bereits seit 2022, wurde jedoch hierzulande nie umgesetzt, weil die Sony-Inhalte vorrangig via Sky und Netflix (womöglich exklusive Verträge) präsentiert wurden. Seit einigen Tagen fließen die Sony-Filme jedoch ins Portfolio von Disney+, unter anderem mit Filmen von „Spider-Man“, „Ghostbusters“ oder Robert Langdon (Der Da Vinci Code).

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Mehr aktuelle Angebote und Aktionen findest du hier:

 

Amazon MGM auf Disc: Plaion übernimmt die DVDs, Blu-rays und 4K Ultra HD Blu-rays

Aufatmen bei Heimkino-Fans, die noch Discs kaufen. Amazon MGM hat für den Vertrieb eine neue Partnerschaft mit Plaion abgeschlossen.

Plaion Pictures hält damit mehr und mehr Vertriebsrechte in Deutschland. Denn auch die Titel von Warner Bros. Discovery betreut man inzwischen. Der Hintergrund liegt darin, dass die großen Hollywood-Studios immer weniger Interesse daran haben, selbst noch physische Veröffentlichungen im Heimkino zu stemmen. Sie sind stärker daran interessiert, mit eigenen Streaming-Diensten oder der Lizenzierung im rein digitalen Bereich Geld zu verdienen.

Plaion übernimmt für Amazon MGM Deutschland, Österreich und die Schweiz

Plaion Pictures übernimmt für Amazon MGM den Vertrieb von DVDs, Blu-rays und UHD Blu-rays nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten DACH-Region. Das bedeutet, dass man auch in Österreich und der Schweiz loslegt. Die Zusammenarbeit umfasst im Übrigen nicht nur kommende Kinofilme des Studios, sondern auch den vorhandenen Katalog. Als erster, neuer Titel soll „Mercy“ mit Chris Pratt im Auftrag von Amazon MGM durch Plaion Pictures im Heimkino vertrieben werden. Es werden Titel wie „Crime 101“ mit Chris Hemsworth oder „Der Astronaut“ alias „Project Hail Mary“ mit Ryan Gosling folgen. Zunächst starten die genannten Titel aber noch im Frühjahr 2026 in den deutschen Kinos.

Amazon MGM hält auch die Rechte an z. B. der Filmreihe James Bond oder der Netflix-Serie „Wednesday“. Spannend wird natürlich sein, ob Plaion Pictures verstärkt auch von Fans gewünschte Katalogtitel auf Ultra HD Blu-ray auswerten könnte. Da wird man sich den Markt aber natürlich im Einzelfall genauer anschauen.

Der Disc-Markt ist zur Nische geworden

Ehrlicherweise muss man eingestehen, dass der Markt für Discs mehr und mehr zur Nische geworden ist. Das Gros der Haushalte begnügt sich mit Streaming. Die Ultra HD Blu-ray ist nie der Nische entwachsen, was auch an den anhaltend hohen Preisen für Discs und Abspielgeräte liegt. Zumal viele Anwender den Komfort der Streaming-Dienste vorziehen und sich keine „Plastikmüll-Sammlung“ mehr ins Wohnzimmer stellen wollen.

Natürlich bietet die UHD Blu-ray in aller Regel bessere Bild- und Tonqualität als ein stark komprimierter Videostream. Doch dem Gros der Kunden reicht am Ende Letzteres aus. Was bleibt, ist ein Kreis von Sammlern und Enthusiasten, welcher den Discs die Treue hält.

„From Dusk Till Dawn“ (Uncut) erhält 4K-Upgrade auf Apple TV und kostet nur 6 Euro

Der Kultklassiker „From Dusk Till Dawn“ mit Quentin Tarantino und George Clooney steht ab sofort in 4K-Qualität auf Apple TV zum digitalen Kauf bereit. Nach dem 4K-Upgrade wurde der Titel kurzerhand auf 5,99 Euro reduziert – ein No-Brainer für Filmfans.

Hinweis: Im Webbrowser sowie der Apple TV-App (PC) wird der Titel derzeit noch mit „HD“ beworben. Auf der mobilen Apple TV-App wird dieser jedoch bereits korrekt mit 4K, HDR10, Dolby Vision und Dolby Digital 5.1-Sound angezeigt.

Wenn wir „From Dusk Till Dawn“ hören, kommen bei uns sofort nostalgische Gefühle hoch. Das war einer dieser Filme, die in einer gut gepflegten Videothek vorhanden sein mussten – und sei es nur unter dem Tresen, als deren ungeschnittene Fassung noch indiziert war. Der Film hinterließ in unserer 4K-Filmsammlung bislang eine Lücke, da der Titel – obwohl dieser doch recht bekannt ist. Jetzt können wir diese Lücke endlich mit Hilfe von Apple TV schließen. Der Streamingdienst bietet den Film zum digitalen Kauf an in einer aktualisierten 4K-Fassung mit HDR10, HDR10+ und Dolby Vision HDR. Enthalten sind die deutsche und englische Synchronisation, die sich mit Dolby Digital 5.1 Surround-Sound präsentieren. Laut Apple TV hat der Film eine Laufzeit von 108 Minuten, was der ungeschnittenen Originalfassung entsprechen sollte. Denn die gekürzten Varianten haben eine Laufzeit von 106 bzw. 94 Minuten.

Klicken! From Dusk Till Dawn (4K/HDR/Dolby Vision) auf Apple TV

Bevor die Frage in den Kommentaren aufkommt: Nein, wir wissen leider noch nichts von einer Disc-Variante auf 4K Ultra HD Blu-ray. Diese wurde vor mehreren Jahren mal in Aussicht gestellt, der aktuelle Status ist jedoch dieser, dass der Release wohl eingestellt wurde. Die 4K-Fassung auf Apple TV gibt uns jedoch wieder etwas Hoffnung, dass wir den Klassiker auch bald in einer restaurierten Fassung auf 4K-Disc begrüßen dürfen!

Wir haben euch zusätzlich die jüngsten 4K-Neuzugänge auf Apple TV aufgelistet, die es in den vergangenen Wochen auch in unsere Komplettliste geschafft haben. Und da der Film derzeit nur 5,99 Euro kostet (digitaler Kauf), findet ihr diesen auch in unserem Schnäppchen-Special!

Neue 4K-Filme auf Apple TV:

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