Philips stellt HDMI 2.1-Gaming-Monitore mit 144Hz und Ambiglow vor (Update)

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Der 279M1RV ist einer von zwei neuen Momentum 4K Monitore mit HDMI 2.1 und Ambiglow von Philips
Der 279M1RV ist einer von zwei neuen Momentum 4K Monitore mit HDMI 2.1 und Ambiglow von Philips

Die Philips Momentum 279M1RV und 329M1RV 4K UHD Monitore mit 144Hz sind dank HDMI 2.1-Schnittstelle, vierseitigem Ambiglow und DTS-Lautsprechern perfekt auf Gamer zugeschnitten.

Update: Die UVP-Preise haben sich etwas geändert. Die 27 Zoll-Variante ist mit 969 Euro (UVP) etwas günstiger geworden, während der 32-Zöller mit 1.139 Euro (UVP) etwas im Preis anzieht.

Originalbeitrag: Wer zu den glücklichen Besitzern einer Xbox Series X oder PlayStation 5-Konsole zählt, hat auch vielleicht schon einmal drüber nachgedacht, einen neuen Fernseher für die Next-Generation-Konsole anzuschaffen – sofern noch kein adäquater TV zur Verfügung steht. Aber wie wäre es denn mit einem auf Gaming ausgelegten 4K-Monitor, der einem Fernseher sogar in einigen Belangen überlegen ist? Philips stellt mit dem Momentum 279M1RV und 329M1RV nämlich genau zwei 4K-UHD-Monitore vor, die perfekt auf die Bedürfnisse von Gamern zugeschnitten sind.

Philips Momentum: 3x HDMI 2.1 für 4K@144Hz

Beide Modelle sind mit drei HDMI 2.1-Anschlüssen, einem DisplayPort 1.4 sowie USB-C ausgestattet. Über HDMI 2.1 und dem DisplayPort lassen sich 4K Videosignale mit bis zu 144Hz auf den Monitor übertragen. Die USB-C-Verbindung ist immerhin noch für 4K@120Hz ausgelegt. Konsolen-Gamer können ausgewählte Spiele somit in bester Bildqualität genießen, während PC-Gamer die im Besitz einer schnellen Grafikkarte sind, können UHD-Bildsignale mit bis zu 144Hz mit aktiviertem VRR (Variable Refresh Rate) nutzen. Und wäre das noch nicht genug, sind beide Monitore auch Fit für die Verarbeitung von HDR-Bildsignalen (HDR10)!

4-seitiges Ambiglow

Das 4-seitige Ambiglow von Philips erweitert das Bild und bekämpft die Müdigkeit der Augen
Das 4-seitige Ambiglow von Philips erweitert das Bild und bekämpft die Müdigkeit der Augen

Die Latenz soll sich laut Angaben von Philips im absolut spielbaren Bereich von 1ms (Grau zu Grau) bewegen. Dieser Wert ist jetzt nicht allzu aussagekräftig, jedoch gehen wir schwer davon aus, dass die interne Verarbeitung der Momentum 4K Monitore einen Input-Lag von unter 10ms realisieren kann. Aber auch außerhalb des schlanken Displayrahmens gibt es einiges zu sehen. Die vierseitige Ambiglow-Technologie (Ambilight für Monitore) „erweitert“ den Inhalt des Bildes mit Lichteffekten, die sich kontinuierlich und blitzschnell an der Farbe und Helligkeit der dargestellten Bilder anpassen. Ambiglow fungiert zudem als eine Art „Bias-Licht“, wodurch die Augen sicherlich nicht so schnell ermüden.

DTS Virtual Surround-Sound

Integrierte Lautsprecher und DTS Surround Sound runden das Gesamtpaket ab
Integrierte Lautsprecher und DTS Surround Sound runden das Gesamtpaket ab

Abgerundet wird das Gaming-Setup durch eine interne DTS-Soundverarbeitung die für die Wiedergabe von Musk, Filmen, gestreamten Inhalten und Spielen optimiert ist. Virtual Surround-Sound soll den Nutzer ein noch immersiveres Klangerlebnis bieten. Wir können uns jedoch gut vorstellen, dass Gamer lieber ihre Kopfhörer oder eine externe Soundanlage nutzen, statt der integrierten die 2×5 Watt-Lautsprecher.

Unterschied 279M1RV und 329M1RV

Wer denkt, dass sich die zwei Modelle lediglich in der Größe der Bildschirmdiagonale unterscheiden, der wird anhand der Produktdatenblätter eines Besserem belehrt – zumindest wenn man sich die Zeit nimmt, diese akribisch durchzuforsten. Der 279M1RV  besitzt eine Helligkeit von 450 cd/m² und eine HDR 600-Zertifizierung, während der 329M1RV 500 cd/m² abliefert, jedoch nur eine HDR 400-Zertifizierung besitzt (Großflächige Darstellungen erscheinen wohl etwas dunkler als beim 27-Zöller). In der Praxis wird dieser Unterschied womöglich nicht auffallen.

Der 329M1RV unterstützt AMD FreeSync Premium, der 279M1RV Nvidias G-Sync - beide mit bis zu 144Hz
Der 329M1RV unterstützt AMD FreeSync Premium, der 279M1RV Nvidias G-Sync – beide mit bis zu 144Hz

Was definitiv einen Unterschied machen könnte (je nach angeschlossenem Gerät), ist die Auswahl der VRR-Features. Der 329M1RV setzt nämlich auf AMD FreeSync Premium, während der 279M1RV mit einer G-Sync-Kompatibilität glänzt. Es macht somit einen Unterschied, ob man einen PC oder eine Xbox-Konsole am Monitor anschließen möchte. Wieso hier zwei unterschiedliche VRR-Standards gewählt wurden, ist uns jedoch ein Rätsel. Zuletzt lässt sich der 279M1RV etwas weiter drehen (-/+ 35° statt -/+20° beim 329M1RV) und besser neigen (-5/+20° statt nur -5/+15°). Unterschiede beim Gewicht und den Maßen dürften sich ja von selbst erklären. Mehr Unterschiede gibt es nicht.

Preis und Verfügbarkeit

Die neuen Philips Momentum Gaming-Monitore gehen im November 2021 in den Verkauf. Der 329M1RV liegt bei 1.139,00 Euro (UVP), während der 279M1RV euer Bankkonto um 969,00 Euro zurücksetzt. In der Schweiz kosten die Geräte 1.047 CHF bzw. 1.231 CHF (jeweils UVP).

Step-Up-Modell 559M1RYV

Dank hellerem 55 Zoll Display und Bowers & Wilkins Soundbar ggf. noch interessanter: Philips Momentum 559M1RYV
Dank hellerem 55 Zoll Display und Bowers & Wilkins Soundbar ggf. noch interessanter: Philips Momentum 559M1RYV

Wer eine gute Gesamtlösung für Bild und Audio sucht und zudem eine etwas größere Bilddiagonale, für den ist der bereits erhältliche Momentum 559M1RYV vielleicht interessant. Ebenfalls mit HDMI 2.1 und 3-seitigem Ambiglow ausgestattet, bietet das System dank des helleren 55-Zoll-Displays und der integrierten Soundbar-Lösung von Bowers & Wilkins eine noch bessere Gesamtlösung für Gamer.



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3 KOMMENTARE

    • Bzgl DTS unterstützen die Monitore die DTS Signal Dekodierung, nicht und nicht weniger. In der Vergangenheit war das auch immer nur auf 2.0 beschränkt, und die 5.1 passthrough funktionierte nicht, deshalb wird auch immer Virtual Souuround so schön hervorgehoben

  1. Wenn ich mir überlege das es den Philips 806er OLED in 48 Zoll bei AO für 1069€ gab sind die Preise der Monitore ein schlechter Witz.

    Von dem mangelnden HDR mal ganz abgesehen.
    Noch dazu dürften die üblichen VA Panel Probleme auftreten.

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