„Predator“ und „Predator Trilogie“ erscheinen als 4K Blu-ray Steelbook

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Steelbooks kommen bei der Filme-Community immer gut an, auch bei 4K Blu-rays
Steelbooks kommen bei der Filme-Community immer gut an, auch bei 4K Blu-rays

20th Century Fox feiert den Kinostart ihres Blockbusters „Predator: Upgrade“ mit hochwertigen 4K Remaster der alten Filme. Jetzt erscheint „Predator“ sowie eine „3-Movie-Collection“ als hochwertiges 4K Blu-ray Steelbook. 

MediaMarkt.de listet bereits die neuen 4K Steelbooks, von einer Limitierung oder einer Exklusiven-Version liest man in der Beschreibung leider nichts. Womöglich will sich Fox eine Nachproduktion der 4K Steelbooks offen halten, sollte das Remaster gut bei der Community ankommen. Die Predator Filme erscheinen am 06. September 2018 auf 4K UHD Blu-ray. Die Steelbooks sind aber komischerweise auf den 30. September gelistet. Womöglich erscheinen diese Versionen wirklich später, oder MediaMarkt hat noch nicht den korrekten Erscheinungstermin eingetragen.

4K Remaster mit HDR

In den USA gibt es die Filme bereits als 4K Remaster und erste Rezensionen sind durchaus positiv ausgefallen. Das Bildmaterial ist aber schon etwas älter und 20th Century Fox hat vielleicht noch nicht so viel Erfahrung mit der Wiederaufbereitung in Ultra HD, wie vielleicht Warner oder Universal. Wir lassen uns aber gerne positiv überraschen. Auf Features wie Dolby Vision HDR muss man aber dennoch verzichten. Sehr schade, da die Bilder ja doch zum Teil einen hohen Kontrast haben, und Szenen oft sehr dunkel sind. Da hätten ein dynamischen HDR-Format ganz gut getan.

Kein Dolby Vision oder HDR10+

Das die Filme HDR10+ unterstützen ist ebenfalls sehr unwahrscheinlich. Fox sowie die technischen Partner Panasonic und Samsung, die Player mit HDR10+ auf den Markt gebracht haben, hätten dies sonst sicherlich als Aufhänger genutzt.

Mehr aktuelle und zukünftige 4K Blu-ray Veröffentlichungen findest du auch in unserer Übersicht!

„Predator“ und „Predator Trilogie“ erscheinen als 4K Blu-ray Steelbook
1.8 (35%) 4 Bewertung[en]

11 KOMMENTARE

  1. Kann es mir nicht verkneifen :

    Die Wasserfall-Scene wo Arnie fällt dürfte in 4K ebenso unscharf sein wie in der BluRay Fassung – aber war die jemals scharf , meine das mir dies bei der VHS nicht aufgefallen ist , oder mir ist es entfallen ?

    • ScoR66, die Szene sieht auf VHS sowie Blu-ray aus folgenden Gründen schlecht aus. Damals auf der VHS wurden die Bildinformationen direkt ohne Codec abgegriffen, waren aber einfach zu schlecht aufgelöst. Bei der Blu-ray, lag vielleicht ein besserer Scan vor, jedoch macht uns hier der h.264 Codec einen Strich durch die Rechnung. Der Codec spart Bildinformationen ein indem er nur die sich verändernden Bildbereiche speichert. Und in einer Szene mit einem Wasserfall verändern sich viele Bildinformationen. Vor allem wenn diese willkürlich sind verschwimmt das Bild fast oder wird total pixelig. Deswegen verschwinden auch die Grashalme bei der Übertragung eines Fußballspiels, bei einem Kameraschwenk und ergeben nur noch eine gleichfarbige Masse.

  2. Also bisher gibt es keinen mir bekannten Film, der durch Dolby Vision heller wird. Im Gegenteil, es wird eher dunkler. Und der Zugewinn an Bilddynamik ist wenn überhaupt minimal. Davon ab sollte ja wohl klar sein, dass Fox kein Dolby Vision bringt, da sie es offiziell von Anfang an nur im Kino unterstützen und zu Hause auf HDR10 bzw. HDR10+ setzen.

    Aber zu Predator. Gerade die ersten beiden Teile können hier nun endlich mit den original Farben und ohne Wachsfilter genossen werden. Der Unterschied zu den bisherigen Blu-ray ist schon echt krass

    • Stimmt schon, aber es ist auch nicht der Sinn von Dolby Vision, einen Film heller zu machen.
      Manche Szenen in Filmen werden durch die statischen HDR10-Metadaten zu hell und gleichzeitig zu farblos.
      Das beste Beispiel ist die Höhlenszene in der 4K-BD von Harry Potter und der Halbblutprinz, die fast schwarzweiß aussieht, aber zu hell ist, um das mit mangelndem Licht zu erklären. Die problematische Stelle beginnt bei 2:00.29 und endet bei 2:07.33. Das wäre mit dynamischen Metadaten besser gegangen, weil diese Szene mit Sicherheit nicht so hell sein sollte. Das ist nicht der farbenfrohste Filme aller Zeiten, aber die anderen Szenen haben dieses Problem nicht. Das Problem kommt also von den zu einheitlichen Minimal- und Maximalhelligkeitswerten.

      Den besten und ausführlichsten Vergleich zwischen Dolby Vision und HDR10, den ich kenne, gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=voePq29-U6M&t=65s

      • Und wie sieht es bei Harry Potter in Dolby Vision aus? Ist ja nun in Deutschland auf zb iTunes verfügbar, da kannst du direkt vergleichen, ob es wirklich an den statischen HDR10 Metadaten liegt oder einfach nur am HDR Grading.

        • Ich habe die DV-Versionen von Harry Potter nicht. Ich weiß auch nicht, ob das in der iTunes-Version gut gelöst ist. Aber mit dynamischen Metadaten müsste es möglich sein. Man bräuchte diese Szene dann nur passend abzudunkeln. Das ist eine Horrorszene, also muss man auch nicht jede Einzelheit erkennen können.

  3. Ich habe schon die britischen 4K-Versionen der Filme und schon mal probeweise reingeguckt, aber noch keinen ganz gesehen. Die ersten Beiden sind in 35mm aufgenommen und man sieht den Filmkorn an manchen Stellen sehr deutlich. Wenn einen das nicht stört, sehen die Filme angesichts ihres Alters nicht schlecht aus, sind aber nicht auf dem Niveau von z. B. Blade Runner. Die Filme sind (laut IMDB) in sphärischem statt anamorphem Panavision gedreht und werden im 1,85:1 präsentiert.
    Predators kommt von einem 2K-Master, sieht aber IMHO dafür wunderbar aus. Einzelheiten sind sehr gut zu erkennen. Wer hier realistische Erwartungen hat, dürfte nicht enttäuscht werden.

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