Update: „Zack Snyder’s Justice League“ kommt im 4:3 „Vollbild“ und Dolby Atmos (Update)

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Justice League
"Justice League" kommt nun doch noch im von Fans geforderten Synder Cut || Bild: Warner Bros.

Die Spezifikationen für den 4K Blu-ray-Release von „Zack Snyder’s Justice League“ wurden jetzt finalisiert. Der über 3 Stunden lange Cut erscheint im 4:3 Format mit deutscher Dolby Atmos-Abmischung.

Update II: Das finale Cover für ZS: Justice League ist jetzt online. Auf diesem wird neben Dolby Vision HDR auch Dolby Atmos für die deutsche Tonspur abgebildet! Eine bessere Ausstattung könnte der Film gar nicht bekommen. Vielen Dank an Lordberti für den Hinweis!

Update: Ab sofort kann der neue Zack Snyders Cut auch als digitale Variante auf iTunes und Amazon Prime Video vorbestellt werden. Auf iTunes liegt der 4-Stunden-Blockbuster in 4K Qualität mit HDR10 und Dolby Vision HDR ab. Sogar Dolby Atmos in Deutsch und Englisch ist vorhanden. Prime Video dagegen hat noch keine Angaben zur Ausstattung gemacht. Die sichere Bank ist somit iTunes:

Originalbeitrag: Warner Home Entertainment hat alle wichtigen Details zum lange ersehnten Snyder-Cut von „Justice League“ veröffentlicht. So erscheint der Film am 27. Mai 2021 als Blu-ray und 4K Blu-ray aufgeteilt auf je zwei Discs, da der Film eine Gesamtlänge von rund 4 Stunden besitzt (ähnlich wie die Streaming-Fassung). Das besondere ist nicht nur das zusätzliche Material, der den Film auf die doppelte Spielzeit ausweitet, sondern auch das neue Bildformat in 4:3 (1.33:1). 4:3 war das Seitenverhältnis, welches TV-Geräte vor der HD-Ära hatten. Viele dürften sich noch an die alten Bildröhren erinnern. Das Bildformat kommt dem IMAX-Format mit 1.43:1 sehr nahe. Entgegen einigen Meldungen, soll sich das Bildformat auch durch den ganzen Film ziehen. Visuell füllt „Zack Snyders Justice League“ den Bildschirm eures 4K/8K Fernsehers somit ganz gut aus.

Das in 4K gemasterte Material wird zudem mit erweitertem Dynamikumfang (HDR10) präsentiert, was an sich natürlich keine Neuerung ist. Der Hinweis zu Dolby Vision HDR fehlt leider, wir hoffen jedoch, dass es sich hierbei nur um einen Fehler handelt. Die ursprüngliche Variante von Justice League konnte nämlich noch auf das dynamische HDR-Format zurückgreifen. Schön zu hören, dass neben einer hochwertigen visuellen Verarbeitung erneut Dolby Atmos 3D Sound für die deutsche und englische Sprachausgabe bereitsteht. Jedoch greift lediglich die deutsche Dolby Atmos Tonspur auf einen Dolby TrueHD-Kern zurück. Die englische basiert auf Dolby Digital Plus.

Zack Snyder’s Justice League wird in vielerlei Hinsicht ein einzigartiges Filmerlebnis für unser Heimkino. Ich persönlich freue mich schon auf den Release am 27. Mai 2021.

ÜBERsurround-sound.info
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88 KOMMENTARE

  1. Wenn schon 4:3 dann aber bitte mit der kompletten UHD Auflösung von 4096x2160p…das wäre wenigstens ein bisschen BAZINGA

  2. Ok, ich bin raus. 24 fps sind schon schlimm genug 2021 aber jetzt noch fette Balken links und rechts nur weil der Regisseur IMAX (!) so geil findet? Wie abgehoben kann man sein? Deutlicher kann man Fans eigentlich nicht mehr den Finger zeigen. Weißt du was, Zack? Wenn der Film irgendwann mal 4 Stunden im IMAX läuft, kaufe ich mir ’ne Karte.

  3. 4:3 Format ? Ehrlich ? Das ist doch ein Witz, oder ? Warum nicht IMAX Vollformat ?
    Für mich ein Grund den Film umgehend zu stornieren !
    29 Euro gespart.

    • 4:3, genauer gesagt 1.43:1, ist IMAX-Vollformat. Genau darum hat der Film dieses Format, weil dann keine Inhalte fehlen.

  4. „Eine bessere Ausstattung könnte der Film gar nicht bekommen.“

    Doch, wenn sie ihn im Full Frame bringen würden *duck und weg*

      • Sorry wegen es doppelten Kommentars! Die erste Variante wurde mir zunächst nicht angezeigt.
        @ Dominic et al.: Eine könnt Ihr ruhig löschen.

    • Wo ist hier das Problem.
      Snyder hat sich doch für „Full Frame“ eingesetzt, wir bekommen das gesamte von der Kamera aufgezeichnete Bild, ohne unten und oben etwas abzuschneiden = Full Frame.
      Wer das nicht will, kann sich doch mittels TV oder Projektor-Einstellungen das Bild auf 16:9 zoomen.
      Bei 4K ist der Qualitätsverlust doch verschmerzbar.
      Überhaupt, wer die Vision des Regisseurs nicht respektiert, sollte Filme überhaupt nicht sehen dürfen.

      • Ist dann aber wieder kein natives 16:9 mehr, sondern wieder nur so ein ehlendig gezoomtes Bild. Wer weiß – am Ende ist an der 4:3 wieder herumgerechnet, was die Quali dann noch weiter verschlechtern würde.
        Ich bin immer zu haben für extra Technologien, Atmos, HDR alles her damit – aber 4:3 hat seit 20 Jahren ausgedient.

        Jetzt wo 99% der Menschen einen 16:9 TV Zuhause stehen hat, muss man sich so einen Mist wie Ultrabreit oder gar noch schlimmer 4:3 (wieder) einfallen lassen. Bescheuert ist das…

        • Filme werden nicht gemacht, um TV Screens zu Hause zu füllen, sondern um Geschichten zu erzählen.
          Wenn der Regisseur sich dafür entscheidet, dass dies in 4:3 am besten funktioniert, ist das eine kreative Entscheidung, und zu respektieren.
          Wir schreiben doch Malern auch nicht vor, welches Format ihre Leinwand haben muss.
          Bei der Wahl des Seitenverhältnisses eines Kinofilms werden unzählige Faktoren berücksichtigt, das Format der Anzeigegeräte der Konsumenten ist mit Sicherheit keiner von ihnen.

        • Wie Recht du hast. Völlig bescheuert. Hab mich so gefreut auf einen Blog Buster und dann so was. Ich sehe nicht mehr, sondern weniger.

      • Dann hoffe ich mal für dich, dass du einen Referenz Monitor bei dir stehen hast und nicht nur einen professionell kalibrierten High End TV.

        • Was genau das jetzt mit dem Thema zu tun haben soll, weiß ich jetzt nicht, aber da es dich offenbar interessiert: Ich habe einen 4K Projektor von Sony aus einem ehemaligen Kino verhältnismäßig günstig bekommen.
          Für knapp 4,50 m Breite ein wenig zu viel des guten, aber das Bild ist wirklich traumhaft.

          • Das hat sogar eine Menge mit dem Thema zu tun, weil du hier dreist in den Raum stellst, dass Leute, die die Vision des Regisseurs nicht teilen, überhaupt nicht sehen dürfen.

            Wenn du das als Messlatte nimmst, musst du auch in jeglicher anderer Hinsicht das Streben verfolgen den „Creators Intend“ so wahrzunehmen, wie er sein soll. Und dazu gehöt dann eben ein Referenz-Monitor. Im Idealfall auch der, der für den Film selber verwendet wurde. Ansonsten respektierst du schließlich nicht die Vision des Regisseurs und dürftest den Film, laut deiner Aussage, überhaupt nicht sehen.

  5. Also der Ton sollte wirklich 3 einmal Original und einmal in Landessprache synchronisiert drauf sein. Und zwar in bester Qualität.
    İch kann nicht so gut Englisch, um mir den Film erst im Original und danach beim 3. Oder 4. Male in deutsch anzuschauen. Vor allem keinen 4 Stunden Film. Wenn man sich eine BluRay schon kauft, will man ja Ton und bildtechnisch das Maximum seiner Anlage rausholen. Wobei ich auch einen Beamer mein nenne.
    Meine Töchter schauen grundsätzlich ohne uns Eltern, weil sie die deutsche synchro hassen. Sie können aber auch fließend Englisch, was mir und meiner Frau fehlt..
    4:3 auf meiner Leinwand…. Bin Mal gespannt, wie das rüberkommt. Reinzoomen, das Bild strecken bis es passt, das ist sch…es. Da wird alles viel zu groß und verdirbt einem den Spass.

    • Die Charaktere in JL haben ohnehin nicht wirklich was zu erzählen.
      Man könnte auch die Dialoge vom letzten Avengers-Teil hernehmen, und würde nichts großartig am Film verändern.

  6. @Le-matya
    Stalken muss man dich überhaupt nicht, man begegnet dir ohnehin überall im Netz, schon ganz von alleine.
    Natürlich ist Film in erster Linie eine Form der Kunst.
    Und die muss ja schließlich nicht jedem gefallen.
    Genauso wie ich nicht jedes Gemälde schön finde, gefällt mir auch nicht jeder Film.
    Mich jetzt als generellen Superheldenfilmhasser darzustellen ist auch unsinnig.
    Die meisten sind aus meiner Sicht einfach nur langweilig, daran hat sich nichts geändert.
    Auch dass ich Snyder von der Art her wie er Geschichten erzählt oder eben nicht, recht wenig abgewinnen kann, da stehe ich nach wie vor zu.
    Ich habe mir aber tatsächlich mal den Ultimate Cut von BvS angesehen, noch immer kein Meisterwerk, aber er funktioniert in dieser Fassung zumindest als Film.
    Und ja, ich stehe auch dazu, dass Synchros das Kunstwerk, dass der Film darstellt, zerstören.
    Ich möchte die Schauspieler betrachten, ihnen zuhören, nicht irgendwelchen Imitatoren, die versuchen den Vibe, die Stimmung in eine andere Sprache zu übertragen.
    Da viele Filme mit Slang, Akzenten und Sprache unterschiedlichster Gesellschaftsschichten arbeiten, funktioniert das nicht.
    Parasite ist ein sehr gutes Beispiel für einen Film, der nur im Originalton funktionieren kann.

    • Ich bin zufällig ganz Deiner Meinung, was Synchros angeht, aber nach dem Bullshit auf Moviepilot ist das Ganze hier ja wohl viel zu gezielt, um Zufall zu sein.
      „Ich hab dafür extra eine alte 4:3 Leinwand aus dem Keller hervorgekramt.
      Wirkt fantastisch, wie Snyder seine Helden als Übermenschliche Wesen inszeniert.“
      Kleiner Versuch, angeblich dumme Nerds zu verarschen?
      Okay, Du bist kein genereller Superhelden-Filmhasser, sonden nur in Bezug auf welche aus diesem Jahrtausend. Ich geb’s ja zu. 😉

      • Es gibt immer noch einen Unterschied zwischen Optik und Inhalt, das eine kann Snyder, das andere nicht.
        Und ja, ich sehe mir lieber Arthousekino als Superhelden die zum 36.000sten mal die Welt retten an.

        • Ich glaube, Du verwechselst da Inhalt und Dialog. In Letzterem ist Snyder wirklich nicht so gut, ähnlich wie George Lucas. Beim Medium Film ist Optik Inhalt. Aber das kapieren die wenigsten Menschen in Deutschland.
          Arthousekino dagegen hat wirklich keinen Inhalt. Das tut nur so. Wenn man Andere lange genug interpretieren lässt, schaffen die es immer, etwas darin zu sehen. Genauso wie bei Avant Garde. 😉
          Es kommt bei Superhelden gar nicht so oft vor, dass sie die Welt retten, auch wenn das manchmal passiert. Das ist wieder nur ein Klischee.

          • So einfach lässt sich Arthousekino nicht in eine Schublade packen.
            Es geht hierbei wirklich um die Kunst, nicht um Kommerz.
            Dass die Filme in der Regel deutlich anspruchsvoller sind, als Mainstreamkino, stört natürlich gewisse Personen.
            Lars von Triers Meisterwerk Nymphomaniac dauert, wenn man beide Teile zusammennimmt ebenso wie JL, knapp 4 Stunden, hat allerdings auch deutlich mehr zu erzählen, und fordert den Zuschauer dabei auch, was JL gänzlich missen lässt.

          • Das ist keine Ausnahme, Arthousekino ist meiner Ansicht nach einfach interessanter und vielfältiger, man hat nicht das Gefühl immer das Gleiche sehen zu müssen.
            Natürlich ist deswegen auch nicht gleich jeder Film aus dem Arthouse-Bereich auch ein guter Film, ebenso wie nicht jeder Mainstreamfilm schlecht ist.
            Star Wars: TLJ z. B. hat so viele phantastischen neuen Facetten in die eingestaubte Star Wars Welt gebracht, und huldigt gleichzeitig viele großartige Klassiker der Film- und Seriengeschichte, die hier fast schon in Tarantino-Manier zitiert werden.
            Rian Johnson ist derzeit einer der wenigen Lichtblicke am Regisseurenhimmel

            • Was Rian Johnson angeht, bin ich ganz Deiner Meinung. Leider ist er bei zu vielen Star Wars Fans zu verhasst.
              Nur habe ich bei sogenannten Arthouse-Filmen noch nie wirklich den Drang verspürt, sie mehrmals zu sehen, es sei denn Du zählst Lola Rennt oder Cloud Atlas dazu.
              Die Originalität von Birds of Prey … Harley Quinn wird aber auch zu selten anerkannt.

          • Ganz genau lässt sich das natürlich nicht abgrenzen, was jetzt zu Arthouse zählt, und was nicht.
            Ich gehe einfach gerne ins örtliche Programmkino, und lasse mich von der Vielfalt, die das Kino zu bieten hat, überraschen.
            Arthouse hat wirklich phantastische Filme zu bieten, wie z. B. The Lobster.
            Viele davon sehe ich auch nicht öfter als einmal, aber einen Film öfter als einmal sehen zu wollen, das ist für mich auch nichts was einen Film automatisch gut macht, da es ohnehin so viele verschiedene Gründe gibt, einen Film oft zu sehen, meinen absoluten Lieblingsfilm, Psycho von Alfred Hitchcock hab ich bestimmt schon so oft gesehen, dass die Zahl dreistellig sein dürfte.
            Den oben genannten Zweiteiler Nymphomaniac hingegen erst ein einziges mal, da sich das wirklich nicht allzu leichtgängig schauen lässt.
            Cloud Atlas würde ich fast schon wirklich dazu zählen, das ist definitiv nicht allzu massentauglich.
            Einige verließen damals das Kino vorzeitig.
            Ich vermute einfach mal, viele rechneten mit Sci-Fi Action.
            Auch wenn die knapp 3 Stunden Laufzeut meiner Ansicht nach noch nicht ganz ausreichen, um dem Roman gerecht zu werden hat der Film mir sehr gut gefallen.
            Visuell ist der Film auch ohne großen Bombast zu zeigen eine wirklich gewaltige Wucht.
            Um noch einmal auf TLJ zurückzukommen, auch dieser wirkt für mich eher wie eine Arthouse-Version von Krieg der Sterne.
            Hier stehen nicht die Weltraumkämpfe oder Actionszenen im Vordergrund, sondern die Figuren insbesondere das Menschliche in ihnen.
            Rian Johnson scheut sich nicht davor, die unantastbaren Helden ganz neu aufzurollen.
            Er präsentiert uns keine Disney’sche, heile Star Wars Welt, sondern eine der gefallenen Helden, die sich zum Teil selbst aufgegeben haben.
            In TFA wird bei Han und Leia Charakterentwicklung suggeriert, es is jedoch keine Entwicklung, sondern Rückentwicklung.
            In Episode 7 sind die alten Helden zu Beginn wieder auf dem Stand des Beginns des ersten Krieg der Sterne.
            Dieser Film orientiert sich viel zu stark an den alten Dingen, was diese vermeintlich ausmacht.
            The Last Jedi hingegen geht einen Schritt weiter, und besinnt sich auf die Vorbilder von Star Wars zurück, und das sind Werke wie Akira Kurosawas‘, Flash Gordon, Casablanca, Kriegspropagandafilme oder auch Sergio Leones Spagettiwestern.
            Er stellt sich die Frage, wieso genau diese als Inspiration dienten, und was Star Wars damals so überhaupt erfolgreich machte.

            • Ich bin wie gesagt bei The Last Jedi derselben Meinung, aber generell haben wir offensichtlich ein Definitionsproblem, was Arthouse angeht. TLJ finde ich extrem gut, aber nicht besonders arthouse. Er räumt nur einfach mit vielen Klischees auf. Aber genau das tun z. B. Zack Snyders DC Filme auch.
              Und ja, für mich ist es wichtig, ob ich bei einem Film den Wunsch habe ihn noch mal zu sehen.

      • Ich sagte ja, dass es sich nicht wirklich 100 prozentig abgrenzen lässt, was jetzt Arthouse ist, und was nicht.
        TLJ hat eben aus meiner Sicht viel von Arthousekino, auch wenn der Film als ein gigantischer Blockbuster mit einem Budget von über 200 Millionen wohl eigentlich eher das Gegenteil ist.

    • Ja, will halt freiwillig keiner sehen dieses Format 😀
      Habe bis jetzt auch noch keine Diskussion gesehen,
      wo die Leute sich nicht über das Seitenverhältnis aufgeregt haben ^^

      • Alles Kunstbanausen.
        Kein Regisseur der Welt überlegt sich bei der Konzeption seiner Filme, ob da jetzt der gesamte Bildschirm der Zuschauer zuhause ausgefüllt ist.
        Die Wahl des Seitenverhältnisses ist eine kreative Entscheidung der Filmemacher, und wer die nicht respektiert, ist ja nicht gezwungen den entsprechenden Film zu sehen.
        Ich würde mir ganz im Gegenteil eine größere Vielfalt an Bildformaten wünschen.
        Muss nicht alles immer in 16:9 oder Scope sein.

  7. Was hat Snyder wohl geritten, den Film in 4:3 zu produzieren? Angeblich ja, weil er hofft, dass der Film irgendwann mal in Imax Kinos läuft. Aber dann hätte er den Film ja eigentlich in – wie Dominic schreibt – 1.43:1 oder alternativ in 1,89:1 (Imax Digital bzw DCI-Container-Format) finalisieren müssen.

    Oder hat der gute Mann doch heimlich noch eine alte Schwarz-Weiß-Röhre im Wohnzimmer stehen?

    • Ich hab dafür extra eine alte 4:3 Leinwand aus dem Keller hervorgekramt.
      Wirkt fantastisch, wie Snyder seine Helden als Übermenschliche Wesen inszeniert.

  8. Nicht in 16:9:+??? Das ist ja Mist. Hatte gehofft das es doch noch ne 16:9 Version gibt. Kann mich irgendwie nicht dem Format anfreunden. Hab jetzt 2x auf sky gesehen. Es hat immer ne Weile gedauert bis man sich dran gewöhnt hat. Mist.

  9. Wie ist die Aussage: „Visuell füllt „Zack Snyders Justice League“ den Bildschirm eures 4K/8K Fernsehers somit ganz gut aus“ gemeint?
    Da wird doch gar nichts ausgefüllt, sondern man hat Links und Rechts schöns schwarze Balken?!

    • Ja, und bei 2.35:1 habe ich oben und unten schöne schwarze Balken. Na und?
      Ich weiß nicht, ob Du die 4:3-PAL-VHS-Zeiten damals mitbekommen hast. Da mussten wir uns bei Filmen mit diesem Seitenverhältnis zwischen Pan-and-Scan, wo links und rechts zusammengenommen gut das halbe Bild fehlte, und Widescreen, wo die schwarzen Balken oben und unten zusammengenommen fast das halbe Bild ausmachten entscheiden, und das bei der miserablen Auflösung! Ich habe damals Widescreen bevorzugt, aber heutige Balken sind nichts dagegen.
      Mir ist immer am wichtigsten, dass ich möglichst viel vom Bild sehe, das der Film laut Filmemachern zeigen soll.

    • So sollte es bei einer Scheibe für den deutschen Markt eigentlich immer sein, wenn nicht O-Ton und deutscher Ton in entsprechender Qualität raufpassen. Von daher kann ich sie dafür nur loben die Prioritäten zu kennen. O-Ton Fans können ja nach wie vor eine entsprechende Version importieren.

      • Unsinn, der O-Ton sollte immer in bester Qualität vorliegen, nur im O-Ton sehe bzw. höre ich den Film wirklich wie vom Regisseur gewollt.
        Eine Synchro ist immer eine Verfälschung des ursprünglichen Kunstwerks, und sollte daher immer die zweite Wahl darstellen.
        Die Musik wird ja auch nicht in alle anderen Sprachen übersetzt, wenn Queen im Radio kommt, höre ich wirklich Queen, keine ins deutsche übersetzten Coverversionen.
        Wenn ich also auf der Leinwand Tom Hanks sehe, will ich auch Tom Hanks hören, keine „Coverversion“.
        Wir haben natürlich fantastische Synchronsprecher, jedoch sollte man Synchrofassungen als Ergänzung sehen, nicht als Ersatz.
        Bei der dritten oder vierten Sichtung kann man ja auf eine Synchrongassung zurückgreifen, aber mindestens die erste Sichtung sollte immer im O-Ton erfolgen, um das Werk des Künstlers unverfälscht betrachten zu können.

        • Dann greif doch einfach zu der US Version oder der aus GB. Dann hast du den O-Ton in bester Qualität. Ist ja nicht so, dass es ihn nicht gibt.

          • Da fehlt mir dann allerdings der deutsche Ton, nicht jeder im Bekanntenkreis kann so gut englisch.
            Ich kauf doch nicht 2 gleiche UHDs, nur weil Warner es nicht auf die Reihe bringt, den Originalton in bester Qualität zu liefern, klappt doch bei anderen Titeln auch: Englisch Atmos TrueHD, Deutsch und der Rest Dolby Digital.
            Eine Synchro ist eh schon ein Kompromiss, da ist es doch wichtiger den O-Ton in bester Qualität zu liefern.
            Wer soviel Geld in Technik steckt, kann ruhig auch den Schauspielern und der Vision des Regisseurs ein wenig Respekt zollen.

            • So scheiden sich dann die Geister was die Priorität angeht. Ich persönlich zolle auch gerne der deutschen Synchronarbeit meinen Respekt. Das ist auch ein relativ feines Handwerk.

          • Das ist dann aber nicht mehr der ursprüngliche Film als eine Form der Kunst.
            Das ist dann, um wieder den Vergleich zur Musik zu ziehen, nicht mehr „Don’t Stop Me Now“ von Queen, sondern „Halte mich jetzt nicht auf“ von Mark Forster.
            Er liefert sicher auch einen tollen Job (Hab Mark auf einer kleinen Gartenparty mal live singen gehört, fantastische Stimme wenn er nicht denn üblichen Radiopop vor sich hin dudelt)
            ABER es ist nicht mehr das ursprüngliche Kunstwerk.

            • Es wäre mir neu, dass eine Synchronisation einen Film komplett anders rüberbringt. Ist mir bisher nicht untergekommen. Von daher…

            • Kommt natürlich drauf an, was man unter „komplett“ versteht, aber es kommt oft genug vor, dass mich der Unterschied stört. Vor allem, wenn der Film nicht extrem high profile ist und den Synchronstudios und deren Auftraggebern die Qualität egal ist.

            • Das was man halt unter komplett versteht: Wenn der Film plötzlich eine ganz andere Aussage bekommt. Sowas ist mir noch nie untergekommen.

              Das Dramatischste sind irgendwelche Änderungen bei Witzen/Sprüchen, die auf deutsch kein Sinn machen oder die die meisten Deutschen eben nicht kennen.

              Was das mit dem High Profile angeht: Dann taugen die Filme im Original doch meistens auch recht wenig.

            • „Das was man halt unter komplett versteht: Wenn der Film plötzlich eine ganz andere Aussage bekommt. Sowas ist mir noch nie untergekommen.“
              Dann guck Dir mal die Original-Star-Trek-Folge Amok Time/Weltraumfieber an. Da hast Du ein Extrembeispiel.

              „Das Dramatischste sind irgendwelche Änderungen bei Witzen/Sprüchen, die auf deutsch kein Sinn machen oder die die meisten Deutschen eben nicht kennen.“
              Okay, dafür gibt es gute Beispiele. Habe ich auch keine Probleme mit. Ist gerade bei Comedy manchmal notwendig, wie ich aus eigener Erfahung weiß.

              „Was das mit dem High Profile angeht: Dann taugen die Filme im Original doch meistens auch recht wenig.“
              Wenn Du mit „taugen“ meinst, dass sie keinen Riesengewinn gemacht haben, hat Du teilweise Recht. Das hat aber meiner Erfahrung nach mehr mit Geld als mit Inhalt zu tun.

            • Mit Star Treck kann ich glücklicherweise nichts anfangen. Kann mir zwar auch da nicht vorstellen, dass das Original komplett verfälscht wird. Aber ich glaube dir mal ihne es jetzt weiter zu prüfen. Ausnahmen bestätigen halt die Regel.

            • Oh doch, genau das ist damals passiert. Aus Paarungszeit bei Vulkaniern wurde eine simple Fieberkrankheit. Klassischer Fall von Selbstzensur. Glaub’s mir einfach, oder prüf’s nach. Im zweiten Star Trek Kinofilm von 1982 gab es auch mindestens einen Satz, der im Deutschen das Gegenteil des Originals bedeutete. Er lief darauf hinaus, dass verschlüsselte Nachrichten in Kampfsituationen verboten sein sollen, was in keinem Kontext Sinn ergibt.
              Ich habe übrigens mal ein paar Jahre lang für diverse Synchronstudios als Rohübersetzer gearbeitet. Dabei wurde klar, dass denen mit wenigen High-Profile-Ausnahmen die Qualität scheißegal und das Geld sparen super wichtig war. Und ja, das waren die Auftraggeber schuld, aber letztendlich wird zu viel geschlampt, auch wenn die beiden Star Trek Beispiele zum Glück Extremfälle sind.
              Die MCU-Filme scheinen dagegen zum Teil überraschend gute Synchros zu haben. Die sind aber auch Ausnahmen.

          • Wenn deutsche Personen in einem Raum mit Amerikanern sind, die Amerikaner die Deutschen eigentlich nicht verstehen dürften, jedoch beide die selbe Sprache sprechen, dann macht der Film keinen sinn mehr.
            Wenn ein Film die Ständeunterschiede durch verschiedene Jargons ausdrückt usw.

        • @derYodamyster:
          Ach guck mal, unser Superhelden-Filmhasser kommt aus dem Hinterhalt gekrochen! Sag mal, stalkst Du mich, oder was?
          Nach ca. einer Woche siehst Du sie plötzlich als Kunst an? Das ist aber extrem seltsam! 😀

    • @Dennis: Das kommt bei Warner 2K-BDs vor. Bei 4K-BDs habe ich es noch nicht erlebt. Laut Blu-ray.com und bluray-disc.de scheint das hier bei beiden nicht der Fall zu sein.

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