Xiaomi Mi 9 im Test: Preis- / Leistungskracher mit HDR10-Display und 4K / 60p Video

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Xiaomi Mi 9: Das beste Smartphone für Videos?
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Xiaomi Mi 9 im Test

Ende Februar haben diverse Hersteller ihre neuen Smartphone-Flaggschiffe auf dem Mobile World Congress 2019 (MWC) in Barcelona präsentiert. Darunter sind auch viele Modelle mit Bildschirmen mit HDR-Unterstützung und der Option über die Kamera 4K-Videos mit bis zu 60 fps aufzuzeichnen. Dabei zeigt der chinesische Hersteller Xiaomi Platzhirschen wie LG, Samsung und Sony, dass High-End nicht teuer sein muss.


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Beispielsweise kostet ein Samsung Galaxy S10 899 Euro und selbst das abgespeckte S10e startet bei 799 Euro. Xiaomi möchte wiederum mit seinem neuen Flaggschiff, dem Mi 9, vergleichbare Technik ab 449 Euro bieten. Klar, dass es da auch Unterschiede gibt: Die Samsung Galaxy S10 etwa legen höhere Auflösungen an, beherrschen nicht nur 4K- sondern auch 8K-Video-Aufzeichnungen, unterstützen Speicherkartenslots und bieten viele Zusatzfeatures.

Doch für ca. die Hälfte des Preises ist das Xiaomi Mi 9 äußerst attraktiv platziert, wenn man vor allem einen pfeilschnellen Prozessor, exzellente Verarbeitung und eine tolle Kamera wünscht. So hat das Xiaomi Mi 9 etwa beim renommierten DxOMark Mobile eine Videopunktzahl von 99 erreicht. Das ist die bisher höchste Videpunktzahl überhaupt und höher als beim (ebenfalls exzellenten) Samsung Galaxy S10+ mit „nur“ 97 Punkten. Wer also mit dem Smartphone 4K-Videos aufzeichnen möchte, sollte deswegen beim Xiaomi Mi 9 goldrichtig liegen.

Sieht auch eingepackt schick aus, das Xiaomi Mi 9
Sieht auch eingepackt schick aus, das Xiaomi Mi 9

Dem Hype wollten wir ein wenig auf den Grund gehen und haben uns deswegen entschieden das Xiaomi Mi 9 einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Einen traditionellen Smartphone-Test wollen wir hier aber natürlich für 4K-Freunde nicht abliefern. Stattdessen konzentrieren wir uns vor allem auf die Qualität der Triple-Kamera sowie unsere Eindrücke vom Full HD+ Bildschirm mit OLED-Panel.

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12 KOMMENTARE

  1. @Karlchen
    Ist der Bruch des Vertrauens durch vermeintliche Bündnispartner nicht schlimmer?
    Das ist schon eine seltsame Verhältnismäßigkeit.
    Allerdings sind die Ländergrenzen im Kapitalismus sowieso verschwommen. 😉

    @André Westphal
    Ich freue mich über solch eine Diversität in der Berichterstattung. Weiter so!

  2. Da gebe ich euch Recht! HUAWEI und vor allem Xiaomi sind Datenkraken!

    Weiß der Autor eigentlich, dass man bei Samsung „korrekte“ Farbräume wählen kann?
    (Adobe RGB, DCI-P3, sRGB & Full-Garmut)

    Solch Aussagen wie „etwas kräftigere Farben & kannn nicht mithalten“ sind schon ziemlich Amateurhafte Vergleiche für einen Technikblog.

    NEVER BUY A CHINESE SPY 😉

    • Das Ausspionieren von amerikanischer Seite ist mehrfach faktisch belegt worden, sei es nun durch Whistleblower, WikiLeaks oder offizieller Aussagen. Das scheint aber für viele Konsumenten in Ordnung zu sein.
      Aus welchem Grund eigentlich?
      Ist es nicht eher so, dass das Datensammeln egal von welcher Seite auch immer verwerflich ist?
      Wenn das für alle Seiten gilt, ist nunmal der Preis ein starkes Auswahlkriterium.
      Für welchen Betrag erhalte ich das beste Preis/Leistungsverhältnis.

      • Chewie42, Du hast nicht verstanden, worum es geht:

        Niemand bestreitet ernsthaft, dass die USA nicht Daten im großen Stil sammelt. Aber welche Optionen gibt es denn? Nokia ist nur noch dem Namen nach Nokia, Gigaset setzt auf Android und Apple stammt ebenfalls aus den USA – und selbst wenn man kein Google OS nutzt, kommt man an Google im Web nicht herum. De facto sind unser aller Daten sowieso bei der NSA gespeichert. Was mir und vielen anderen aber an Huawai, Xiaomi und Co missfällt, ist, dass die ja nichts besser machen als Sony, Samsung und Co. Der Unterschied ist nur, dass die Chinesen alle Deine Daten mindestens genau so dreist klauen, nur eben ein zweites Mal. Das ist einfach nicht notwendig.

        Ich bin froh, dass Du das Preisargument angebracht hast: Natürlich hat Xiaomi sehr gute Preise. Auch bin ich davon überzeugt, dass die Dinger von der Verarbeitung etc. mit den anderen großen Herstellern mithalten können – aber ich finde es schlimm, dass offensichtlich zu wenig Leute darüber nachdenken, warum da eine chinesische Firma, die es vor 10 Jahren noch nicht gab und mit großer Unterstützung der Regierung quasi über Nacht aus dem Boden gestampft wurde, seine Produkte zum Selbstkostenpreis oder gar darunter anbietet. Und nicht nur das:
        Warum gibt es Updates für Xiaomi-Produkte am Google Play Store vorbei von chinesischen Servern?
        Warum produziert Xiaomi vom Luftreiniger bis zum Toaster alle Geräte mit WLAN und App-Steuerung?
        Warum braucht die Xiaomi Mi Home App so ziemlich jede Berechtigungen, die man unter Android vergeben kann (inklusive Zugriff auf Kontakte, SMS, Kamera, Mikrofon, Standort etc) zum Funktionieren, selbst wenn man nur seinen Staubsaugerroboter starten möchte?

        Die Firma, ihre Verstrickungen mit der chinesischen Regierung, ihre Preisgestaltungen, ihre Updatepolitik und mehr sind meiner Meinung nach höchst dubios. Setze Dich doch mal mit Themen wie der Netzneutralität in China auseinander, ist ein spannendes und gleichsam erschreckendes Thema.

        Und wenn das alles nichts für Dich ist, freue ich mich zumindest für Dich, wenn Dir Deine Daten egal sind und Du stattdessen lieber alle drei Jahre 100 Euro weniger für Dein neues Handy gezahlt hast. Gutes Geschäft.

        • Hallo Karlchen. Danke für deine ausführliche Meinung. Ich denke, dass du mich nicht richtig verstanden hast. Ich bevorzuge weder das eine, noch das andere Produkt. Lustigerweise könnte man bei deiner Geschichte des Emporkommens der Firma Xiaomi auch andere Unternehmen aufführen, die durch ähnliche Unterstützung groß geworden sind (nur halt in anderen Ländern).
          Mein Anliegen belief sich auf die Frage, warum die Mehrheit in Deutschland das westliche Ausspähen als geringfügiger einstuft?

          • Vermutlich weil die anderen westlichen Länder historisch meist unsere Verbündeten waren bzw sind. Und sicherlich weil man das Ausspähen von Seite der USA durch Ermangelung an Alternativen nicht verhindern kann – aber sehr wohl kann man verhindern von den USA und zusätzlich von China ausspioniert zu werden.

    • @ Nightmare

      Hust, man kann auch etwas freundlicher kommunizieren, denn dein Kommentar ist in dieser Form auch eine Falschaussage: Du kannst bei den meisten Samsung-Smartphones nur zwischen „Lebendig“ und „Natürlich“ wechseln – die allgemeine Behauptung man könnte bei Samsung explizit bestimmte Farbräume anwählen ist falsch. Auch beim S10e hast du diese Möglichkeit so direkt nicht.

      An einigen Geräten, wie den S10 verbergen sich tatsächlich hinter „Foto“ oder „Cinema“ bestimmte Farbräume. Ist aber nun die Frage, was diese Optionen so direkt mit dem Mi 9 zu tun haben? (Dessen OLED-Display im Übrigen auch von Samsung stammt.)

      Es überrascht mich allerdings auch ein wenig, wie engagiert du den Artikel kommentierst, wenn er hier doch eigentlich ohnehin deiner Meinung nach fehl am Platze sei ;-). Offenbar ist er ja doch spannend genug eine Menge Freizeit zu investieren, was mich natürlich per se freut, aber nicht so ganz zu der vorherigen Ansage passt, du würdest derlei Beiträge hier lieber nicht lesen wollen.

      • Deine Aussage ist eine Falschaussage (wie so oft 😉 )
        Du kannst bei den meisten Samsung Smatphines zwischen AMOLED Foto, AMOLED Kino und EINFACH wählen!

        AMOLED Foto ist laut displaymate (wirklich profis 😉 ) der Adobe RGB.

        AMOLED Kino ist DCI-P3

        EINFACH steht für sRGB. .

        die Farbräume werden auch vorbildlich getroffen.
        Was jetzt am s10 anders sein soll (außer die Umbenennung der Presets) verstehe ich nicht ganz.

        Wegen solch Tests meide ich manche Seite, weil den Autoren nichts besseres einfällt. Hatte gehofft, hier gibt es mehr professionelle TV und 4K HDR News..
        „Handy Tests“ braucht kein Mensch.. kann bei Caschy bleiben 🙂 oder zu Giga.de … 🙂
        Wenn du schon Vergleiche ziehst, messe professionell nach.
        Solch Aussagen wie „etwas kräftigere Farben & kann nicht mithalten“ sind schon ziemlich Amateurhafte Vergleiche für einen Technikblog. 🙂

        P.s. die 5 minuten die ich in den Artikel investiere… 😉

  3. @ Axel:Danke, genau das ist der Punkt…

    Zum Thema Preis: S10e hat eine UVP von 749 Euro, nicht 799 Euro wie im Text steht. Und zu haben ist es im Moment bereits ab 565 Euro. Dafür bei einem deutschen Händler mit Gewährleistung, Garantie und ohne Zollgefahr. Da ist das Xiami echt überflüssig.

  4. „Dabei zeigt der chinesische Hersteller Xiaomi Platzhirschen wie LG, Samsung und Sony, dass High-End nicht teuer sein muss.“
    ==> Klar… wenn man sich von der chinesischen Regierung bezahlen lässt und die Nurzerdaten brav an den großen Server im Reich der Mitte rüberschickt.

    • Na ja, bei den Ami/Korea Produkten gibt es auch eine Weiterleitung von Nutzerdaten, nur dass dort der Konsument wesentlich mehr dafür bezahlen muss, um ausspioniert zu werden.

  5. Diese Handy Tests können gerne auf Stadt-Bremerhaven Caschys Blog bleiben.
    Selbst die Fotos sind im gleichen Stil aufgenommen. Braucht man genauso wenig wie die doppelten Movie Reviews.

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