Im Test des Geekom GeekBook X14 Pro wollen wir herausfinden, ob das 14 Zoll Ultrabook mit 2.8K AMOLED-Display (120 Hz) mit der etablierten Konkurrenz mithalten kann. Immerhin handelt es sich um den Laptop-Einstand des chinesischen Elektronikherstellers. Wir freuen uns, euch unsere Testergebnisse des GeekBook X14 Pro mit Intel Core Ultra 9-185H vorstellen zu dürfen!
Geekom, vielen sicherlich ein Begriff von ihren Mini-PCs, wagt sich mit dem Geekom X14 Pro (unser Testmodell) und dem Geekom X16 Pro erstmals in den heiß umkämpften Markt. Und was der chinesische Elektronikhersteller als Premiere abliefert, ist in unseren Augen ganz großes Kino. Unser Test beruht auf eigenen Messungen und einem eher kurzen Testzeitraum. Wir werden den Geekom X14 Pro noch weiter in unsere tägliche Arbeit involvieren, und sollten sich neue Erkenntnisse daraus ergeben, wird dieser Test entsprechend aktualisiert. Viel Spaß beim Lesen unserer Review zum GeekBook X14 Pro:
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Design & Lieferumfang: Geekom hat „Ultrabook“ verstanden

Starten wir mit dem Lieferumfang des Ultrabooks. Im Umkarton werden wir zusätzlich zum Geekom GeekBook X14 Pro von einer Geekom USB-C-Dockingstation (Multiport-Hub) begrüßt. Diese lässt sich via USB-C mit dem Ultrabook verbinden und bietet uns zusätzliche Anschlussmöglichkeiten: HDMI 1.4 (4K/30 Hz), USB-C Power-Delivery (100 Watt), 2x USB 3.0 (5 Gbit/s) und 1x RJ45 1 Gbit-LAN. Eine nette Gratiszugabe im Wert von 30 Euro und gemessen an der Auswahl der integrierten Anschlüsse des Ultrabooks, in vielen Situationen auch sinnvoll.

Weitaus interessanter finden wir dann aber doch die große Box, in der sich das GeekBook X14 Pro versteckt. Nach dem Öffnen fällt unser Blick direkt auf das Ultrabook, sicher verpackt mit einer zusätzlichen Schutzfolie, sowie eine Dankeskarte und das noch verpackte GaN-Netzteil samt USB-C-Kabel.

Unter dem Ultrabook finden wir noch eine multilinguale Bedienungsanleitung. Diese liefert uns einen guten Überblick über die wichtigsten Funktionen, ein kurzes Troubleshooting und eine Beschreibung der Funktionstasten. In der Beschreibung findet z.B. eine wichtige Tastenkombination gar keine Erwähnung, welche wir euch im Absatz „Praxistest und Performance“ ausführlich erklären. Geekom-typisch verzichtet der Hersteller auf jeglichen Schnickschnack, der nur den Preis des Gesamtpakets nach oben treiben würde und von vielen eh keine Anwendung findet.

Nach dem Auspacken geht es erst einmal daran, das Design zu bewerten. Geekom liefert uns mit dem X14 Pro eigentlich alles, was wir uns von einem Ultrabook (einem leichten, kompakten Laptop) erwarten. Als Erstes fällt einem natürlich das geringe Gewicht des Laptops auf, sobald man das Gerät aus der Verpackung hebt. Laut Hersteller wiegt dieses nur 999 Gramm, unsere Waage liefert uns ein Gewicht von 1006 Gramm. Diese Differenz würden wir jedoch eher auf unsere (nicht geeichte) Waage schieben. Auch bei den Maßen zeigt sich das GeekBook X14 Pro äußerst kompakt und sollte mit 311,7 mm x 215,4 mm x 16,9 mm in so ziemlich jede Tasche und jeden Rucksack passen, ohne wirklich „ins Gewicht“ zu fallen.

Das Chassis des Ultrabooks ist aus einer Magnesiumlegierung gefertigt und mit einer hautfreundlichen Oberfläche überzogen worden, welche dem Gerät eine „samtige“ Haptik verleiht. Diese wirkt auch sehr rutschfest, und wenn man den Laptop mit nur einer Hand herumträgt, muss man keine Sorge haben, dass einem dieser aus der Hand gleitet. Die Oberfläche zeigt sich durch die Behandlung auch komplett unbeeindruckt von Fingerabdrücken.

Aufgeklappt werden kann das GeekBook X14 Pro mit nur einem Finger, ohne dass sich die Basis mit der Tastatur mitbewegt. Das breite Scharnier des Displays wirkt sehr stabil und erlaubt eine stufenlose Ausrichtung des Bildschirms. Dieser wackelt auch nicht, wenn wir auf dem Laptop tippen oder das Trackpad benutzen. Geekom hat seine Ultrabooks auch mit einem Zuverlässigkeitstest mit 2.000+ Stunden Laufzeit geprüft und bietet auch 2 volle Jahre Garantie auf seine GeekBooks. Zwei Dinge, die dem Kunden ein sicheres Gefühl geben.
Geekom hat verstanden, was ein Ultrabook ausmacht, und auch wenn nicht alle Ideen vom Hersteller selbst stammen, liefert das GeekBook X14 Pro in puncto Design, Formfaktor und Gewicht alles, was man sich von einem ultraleichten Laptop erwartet.
Technische Daten des GeekBook X14 Pro

GeekBook geht zum Auftakt seiner GeekBook-Ultrabooks mit vier Modellen an den Start. Das X14 Pro mit 14 Zoll OLED-Display und das X16 Pro mit 16 Zoll IPS-LCD-Display werden dabei jeweils in einer Variante mit einem Intel Ultra 5-125H Prozessor und 1 TB SSD oder einem Intel Ultra 9-185H Prozessor mit 2 TB SSD (unser Testmodell) angeboten. Das GeekBook X14 Pro und X16 Pro unterscheiden sich vorrangig durch die Wahl der Bildschirmtechnologie, den Formfaktor, das Gewicht und das Tastaturlayout. Man darf also von einer fast identischen Performance ausgehen, die sich vorrangig aus der Wahl des Prozessors ergibt.

Extrem großzügig zeigt sich Geekom beim Arbeitsspeicher und dem Datenspeicher. Alle Varianten werden mit 32 GB LPDDR5 Arbeitsspeicher mit 7.500 MT/s ausgestattet und bieten, gekoppelt an die Prozessorwahl, 1 TB bzw. 2 TB Datenspeicher auf einer schnellen M.2 2280 PCIe Gen 4 SSD. Beides Ausstattungsmerkmale, die in dieser Preisklasse nicht zur Regel gehören, sondern eher zur Ausnahme. Näheres dazu im Absatz „Preis und Verfügbarkeit„.

Das GeekBook X14 Pro bietet uns ein schickes 2.8K AMOLED-Display mit 120 Hz und einer Maximalhelligkeit von 450 cd/m², das 100% des DCI-P3-Farbraums abdecken soll. Die Auswahl der Anschlüsse ist Ultrabook-typisch etwas mager (deswegen auch der USB-C-Hub), liefert uns jedoch immerhin einen HDMI 2.0-Port, zwei USB 4.0 Typ-C-Anschlüsse (40 Gbit/s) und einen kombinierten Kopfhörer-/Mikrofoneingang. Insgesamt lassen sich also vier 4K-Displays parallel zum 2.8K AMOLED-Display in Betrieb nehmen. Drahtlos soll das Ultrabook dank WiFi 6E und Bluetooth 5.4 überzeugen.

Die Tastatur mit deutschem Layout (QWERTZ) bietet uns in der 14-Zoll-Variante kein Nummernfeld (74 Tasten), dafür gibt es eine Hintergrundbeleuchtung, die sich in 4 Stufen abdunkeln, oder komplett deaktivieren lässt. Am oberen Displayrand hat Geekom eine 2MP (1080p) Webcam verbaut, daneben zwei Digitalmikrofone, eine Status-LED und einen Lichtsensor, der die Bildqualität des Videostreams in Echtzeit anpasst. An der Seite des GeekBook X14 Pro befindet sich zudem ein Hardware-Schalter, mit dem sich die Webcam deaktivieren lässt. Bevorzugt hätten wir jedoch eine mechanische Blende. Zwei Lautsprecher, die an der Unterseite des Ultrabooks angebracht wurden, runden das Gesamtpaket ab. Als Betriebssystem ist Windows 11 Pro vorinstalliert.
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Alle technischen Daten mit einem Vergleich zwischen dem GeekBook X14 Pro und X16 Pro haben wir euch nachfolgend aufgelistet:
Technischer Vergleich GeekBook X14 Pro / X16 Pro:
| GeekBook X14 Pro | GeekBook X16 Pro | |
| Prozessor: |
Intel Core Ultra 5-125Hmit 14 Kernen, 18 Threads, 4,5 GHz Max., 18 MB Cache, 33 TOPS |
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| Grafikeinheit: | Intel ARC Graphics (XeSS-Upscaling, DirectX 121, AV1, H.265/HEVC) | |
| NPU: | Intel AI Boost mit 33 TOPS (U5) bzw. 35 TOPS (U9) | |
| Datenspeicher: | 1 TB M.2 2280 Key M SSD (PCIe Gen 4) 2 TB M.2 2280 Key M SSD (PCIe Gen 4) |
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| Arbeitsspeicher: | 32 GB LPDDR5 7.500 MT/s | |
| Display: | 2.8K AMOLED (2.880 x 1.800), 16:10, 120Hz, 450 cd/m² | 2.5 K IPS (2.560 x 1.600), 16:10, 120Hz, 400 cd/m2 |
| Anschlüsse: |
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| Tastatur: | QWERTZ, beleuchtet (4 Helligkeitsstufen) ohne Nummernfeld (78 Tasten) | QWERTZ, beleuchtet (4 Helligkeitsstufen) mit Nummernfeld (98 Tasten) |
| Kamera/Mikrofon: | 2 MP 1080p, Lichtsensor, An/Aus-Schiebeschalter, 2 digitale Mikrofone | |
| Lautsprecher: | 2 Lautsprecher (4Ω×2W), Audio-Codec: ALC269QN-VC3-GR, Zertifikat: DTS:X Ultra | |
| Powertaste: | Mit Fingerabdruck-Sensor, One-Click-Login | |
| Touchpad: | 120 x 71 mm, Mylar, mittig positioniert | 135 x 90 mm, Mylar, mittig positioniert |
| Batterie: | 72 Wh (16 Stunden Laufzeit) | 77 Wh (17 Stunden Laufzeit) |
| WLAN: | Wi-Fi 6E | |
| Bluetooth: | BT 5.4 | |
| Betriebssystem: | Windows 11 Pro (vorinstalliert) | |
| Maße / Gewicht: | 311,7 x 215,4 x 16,9 mm | 999 Gramm | 354,5 x 249,4 x 14,9 mm | 1299 Gramm |
| Ladeadapter/-kabel: | 65 Watt (20 V / 3.25 A) PD GaN Schnellladung, USB-C auf USB-C-Kabel 1.8 Meter. | |
Das BIOS

Wer sich fragt, wie komme ich ins BIOS des Geekom GeekBook X14 Pro und was kann man dort einstellen, für den lauten die Antworten: „Beim Hochfahren F7 drücken und dann auf Enter Setup“ und „Nicht viel“. Von den Geekom Mini-PCs waren wir gewohnt, dass man im BIOS des Öfteren noch eine Einstellungsmöglichkeit für die Lüftersteuerung bzw. Stromzufuhr des Prozessors vorgefunden hat. Das ist beim X14 Pro nicht der Fall.
Das 14 Zoll AMOLED-Display

Ausgestattet ist das Geekom GeekBook X14 Pro mit einem 14 Zoll AMOLED-Display mit 2.8K-Auflösung (2.880 x 1.800 Pixel) im 16:10 Seitenverhältnis. Die maximale Bildwiederholungsrate beträgt 120 Hz mit einem optionalen 60 Hz-Bildmodus, mit dem die Bilddarstellung etwas weniger flüssig verläuft, dafür den Stromverbrauch jedoch etwas senken dürfte. Geekom bewirbt das Display mit einer maximalen Helligkeit von 450 cd/m² und einem Farbvolumen von 100% DCI-P3.
Wir haben den Bildschirm eingemessen und waren vom Ergebnis mehr als überzeugt. Abhängig vom Umgebungslicht haben wir den Weißpunkt auf 6.200 K eingestellt. Unsere Messeinheit ermittelte dabei eine maximale Helligkeit von 460 cd/m² sowie einen Schwarzwert von 0 cd/m² – gemessen mit einem 20-Prozent-Messfenster.
Die Graustufenwiedergabe ist mustergültig. Bei der Farbraumabdeckung werden die versprochenen 100 % DCI-P3 nahezu erreicht (99,3 %), während die Farbvolumenmessung im DCI-P3-Farbraum sogar darüber hinausgeht (118,2 %). Die Farbgenauigkeit ist ab Werk bereits gut, bietet jedoch noch Optimierungspotenzial. Nach rund neun Minuten und einer Multicolor-Messung mit 490 Messpunkten (je nach Weißpunkt) erzielen wir einen Delta-E-Wert von unter 0,7. Farbabweichungen sind somit mit bloßem Auge nicht wahrnehmbar!
Auch bei der Blickwinkelstabilität zeigt sich das Ultrabook vorbildlich: Unabhängig vom Blickwinkel bleiben Farbintensität und Kontrast weitgehend konstant. Erst aus sehr extremen Perspektiven ist eine leichte Abdunklung erkennbar – ein Szenario, das im Alltag kaum eine Rolle spielt. Beim Thema Spiegelungen und Reflexionen muss man hingegen einen kleinen Kompromiss eingehen. Das helle OLED-Panel hält den Bildeindruck auch bei hoher Umgebungshelligkeit und direkter Lichteinstrahlung erstaunlich gut aufrecht. Wunder darf man dennoch nicht erwarten: Entspanntes Arbeiten in praller Sonne, etwa im Sommer am Baggersee, ist – wie bei den meisten Ultrabooks – nur mit schattigem Plätzchen sinnvoll.

ABL (Automatic Brightness Limiter) scheint beim Geekom GeekBook X14 Pro ebenfalls kein relevantes Thema zu sein. Gemeint sind Helligkeitsschwankungen, die abhängig von den dargestellten Inhalten auftreten können, etwa beim Wechsel zwischen Programmen, wenn Fenster, Tabs oder Taskleiste plötzlich heller oder dunkler wirken. Dieser Effekt betrifft häufig eher TV-Geräte und große Monitore; bei AMOLED-Displays im mobilen Einsatz fällt er in der Regel deutlich weniger ins Gewicht.
Klangqualität der Lautsprecher:

Wer sich ein Ultrabook zulegt, für den steht in der Regel der Formfaktor und ein geringes Gewicht an erster Stelle. Zwei Faktoren, die gegen eine hochwertige Klangwiedergabe sprechen. Entsprechend überrascht waren wir vom integrierten Soundsystem des GeekBook X14 Pro. Verbaut sind zwei 2-Watt-Treiber, die links und rechts an der Unterseite des Laptops platziert wurden. Für die alltägliche Nutzung im Büro sowie gelegentlichen Musik- und Videogenuss reichen die Lautsprecher definitiv aus und liefern in den höheren Frequenzen auch eine gute Differenzierung. Bei zu hoher Lautstärke lässt sich jedoch das „Joghurtbecher-Scheppern“ bei diesem kompakten Formfaktor einfach nicht vermeiden. Wer eine bessere Klangqualität möchte, greift einfach zu einem Bluetooth-Kopfhörer oder externen Lautsprechern.
Ach, und wir hätten es fast vergessen: Das Ultrabook ist auch DTS:X Ultra-zertifiziert. Was das genau bedeutet, da mussten wir uns auch erst einmal einlesen. E handelt sich um eine optimierte Klangdarstellung über die integrierten Lautsprecher und/oder Kopfhörer. Ein Programm von DTS zur Steuerung der Klangprofile ist entsprechend vorinstalliert.
Keyboard und Touchpad

Die Tastatur des Geekom GeekBook X14 Pro hinterlässt insgesamt einen gelungenen Eindruck und punktet primär bei der Lesbarkeit: Die Buchstabenbeschriftung fällt etwas größer aus als gewohnt, was sich im Alltag eher als Vorteil erweist – insbesondere Nutzer mit Sehschwäche dürften das Plus an Klarheit zu schätzen wissen. Zudem setzt Geekom bei den wichtigsten Tasten konsequent auf ausgeschriebene Bezeichnungen statt auf Symbole, etwa bei Enter, Backspace sowie den Umschalt- und Steuerungstasten.
Das sorgt für eine sehr eindeutige Orientierung und reduziert die Eingewöhnungszeit. Lediglich die Funktionstasten mit ihren Schnellzugriffen tragen weiterhin passende Symbole, was in dieser Tastenreihe auch sinnvoll ist. Ein Nummernblock fehlt dem X14 Pro, wer darauf angewiesen ist, findet ihn hingegen beim größeren GeekBook X16 Pro. Während unseres Testzeitraums sind uns keine negativen Punkte bei der Tastatur aufgefallen. Die Druckpunkte und die Positionierung der Tasten sind gut und wir hatten nie das Gefühl, uns ohne eigene Schuld vertippt zu haben.
Ähnlich ist es auch beim Touchpad. Dieses ist angenehm groß und mittig angeordnet, sodass Links- und Rechtshänder die gleichen Voraussetzungen bei der Bedienung haben. Die Differenzierung zwischen der linken und rechten Funktionstaste funktioniert auch hervorragend, ebenso wie die Multi-Touch-Eingaben. Für längere Arbeitssessions (auch unterwegs) sollte man sich jedoch eine Maus zulegen. Das macht die Bedienung dann doch etwas intuitiver.
Performance und Praxistest
Beginnen wir ganz am Anfang. Wir starten das Ultrabook und messen, wie lange dieses benötigt, um wirklich einsatzbereit zu sein. In unseren Messungen lag der Wert bei um die 21 Sekunden. Und nachdem wir uns in Windows 11 Pro angemeldet haben, lädt das System auch nicht wirklich viele Programme nach. Das ändert sich im Laufe der Nutzungszeit natürlich etwas, aber mit diesem Wert, können wir auf jeden Fall gut leben.
Um die maximale Performance des Geekom GeekBook X14 Pro herauskitzeln zu können, müssen wir erst einmal herausfinden, wie und ob wir uns im „Leistungsmodus“ des Ultrabooks befinden. Wer nämlich lediglich über die „Energie- und Standbymoduseinstellungen“ von Windows 11 Pro die Leistungsprofile (über „Energiestatus“) einstellt, verschenkt Leistung. Denn diese voreingestellten Profile unterscheiden sich von den von Geekom definierten Leistungsmodi.

Diese Leistungsmodi könnt ihr entweder über den vorinstallierten „Geekom PC Manager“ abrufen oder ihr nutzt die „FN-Taste + P“ und wechselt so schnell zwischen den Profilen. Diese Profile bringen unterschiedliche Powerlimits (PL1 & PL2) mit sich und heißen wie folgt:
- Quiet (Leise): PL1 18 Watt / PL2 30 Watt
- Balanced (Ausbalanciert): PL1 35 Watt/ PL2 45 Watt
- Performance (Leistung): PL1 40 Watt / PL2 50 Watt
Die Auswahl des jeweiligen Leistungsmodus hat entsprechend auch eine direkte Auswirkung auf die Lüftersteuerung, die bei weniger Stromzufuhr auch nicht so oft aufdrehen muss. Um eine Vergleichbarkeit mit anderen Geräten zu schaffen, konzentrieren wir uns auf den Performance/Leistungs-Modus und lassen das GeekBook X14 Pro durch unsere Benchmarks laufen.
Im Geekbench schafft das Ultrabook 2.340 Punkte im Single-Core und 12.370 Punkte in der Multi-Core-Messung. Verglichen mit dem von Windows 11 Pro definierten Leistungsprofil, sind das zwischen 12 und 15 Prozent mehr Leistung. Auf diese wollen wir natürlich nicht verzichten, zumindest nicht im Rahmen unseres Tests. Danach geht es an den Cinebenchmark, bei dem wir ebenfalls ansehnliche Werte erzielen konnten.

Für viele dürften die Werte der Single-Core- und Multi-Core-Messung einen guten Gradmesser darstellen, wie sich der kompakte Laptop in leistungshungrigen Anwendungen verhält. In der Single-Core-Wertung liegt der Intel Ultra 9-185H Prozessor etwas unter der AMD Ryzen 7 5800X Desktop-CPU, in der Multi-Core-Wertung kann sich das System mit 599 Punkten beweisen. Im mobilen Bereich sind diese Werte jetzt nicht überragend, jedoch müssen wir immer den Formfaktor und den angepeilten Nutzungszweck des Ultrabooks berücksichtigen.

Gar keine Sorgen müssen wir uns dagegen beim SSD-Speicher machen. Dieser liefert uns im CrystalDiskMark-Benchmark Leseraten von bis zu 6.780 MB/s und Schreibraten von 5.760 MB/s. Der Zugriff und die Verwaltung großer Datenmengen dürften hier keine Probleme bereiten. Und auch im laufenden Betrieb, haben wir keine Sekunde über die Geschwindigkeit der SSD nachgedacht, da Datentransfers doch rasend schnell waren. Ein 10 GB-Video haben wir über die USB-C-Anschlüsse binnen 15 Sekunden übertragen, wobei das Bottleneck definitiv vom externen SSD-Speicher kam. Die Datei wurde mit 680 Mbit/s übertragen, jedoch besitzen wir kein Speichermedium, welches den Standard komplett ausreizt.
Apropos Übertragungsgeschwindigkeit: Wie gut schlägt sich das WiFi 6E? Wir konnten das WLAN bislang nur in unserem Home-Office-Setup testen und haben dafür einen Internet-Speedtest an mehreren Plätzen in unserer Redaktion durchgeführt. An Stellen, die gut mit WLAN versorgt werden (WLAN 7 FRITZ!Box Router und Repeater von AVM) kann der Laptop unsere Internetverbindung fast zu 100% ausreizen. Wir haben einen Tarif mit 500 Mbit/s Download und 25 Mbit/s Upload und in unserem Internet-Speedtest konnten wir in der Spitze 535 Mbit/s und 23,15 Mbit/s bei einem minimalen Ping von 12 ms messen. Auch in entlegenen Winkeln (z.B. in den Kellerräumen oder vor dem Haus) bekommen wir ein stabiles WLAN-Signal geliefert. Während unseres gesamten Testzeitraums hatten wir auch nie das Gefühl, dass die Verbindung instabil wäre.
Praxistest
Wir müssen gestehen, wir wollten unsere Erfahrungen so schnell wie möglich mit euch teilen. Daher hatten wir bislang nur drei Tage Zeit, das Modell zu testen. Wir haben dieses in unsere tägliche Arbeit eingebunden und das Ultrabook behandelt, als wäre es unser regulärer Arbeitsrechner. Mit einem zusätzlichen externen Display und einer Tastatur-Maus-Kombo wurde das Ultrabook kurzerhand zum stationären PC umgewandelt und mehrere Stunden eingesetzt. Reguläre Büroarbeiten, das Surfen im Internet mit etwas zu vielen Tabs (sind leider immer zwischen 40-60 Tabs) und der Einsatz von kreativen Programmen wie Photoshop machten dabei den Löwenanteil unseres Praxistests aus.
Vielleicht ist der Zeitrahmen einfach zu kurz, um wirklich schwerwiegende Probleme festzustellen, oder es gibt einfach keine, zumindest nicht für unseren Einsatzzweck. Wir haben die Arbeit mit dem GeekBook X14 Pro bislang genossen, egal ob als stationären Ersatz am Schreibtisch oder mobil auf der Couch. Bis auf das fehlende Nummernfeld bei der 14-Zoll-Version, haben wir derzeit keine negativen Anmerkungen. Das Gerät erfüllt genau den Zweck, den es verspricht. Wir werden das Modell weiterhin nutzen und bei neuen Erkenntnissen die Review aktualisieren.
Gaming

Kann man mit dem Ultrabook von Geekom auch zocken? Die Antwort ist: Ja, aber sicherlich nicht alles. Casual- und Retro-Style-Gaming stellen keine große Herausforderung für den Laptop dar. Titel wie „Baltro“ oder „Inscryption“ sind nicht sonderlich hardwarehungrig und lassen sich auf dem System ohne Probleme spielen. Auch Titel wie „Fortnite„, „War of Tanks“ oder „Fallout 4„, die viele Optionen zur Bildeinstellung mit sich bringen, um die Spiele auch auf mobilen Rechnern zum Laufen zu bringen, sind möglich.

„Fallout 4“ haben wir z.B. in Full-HD-Auflösung, Antialiasing TAA und 4x anisotropischer Filterung auf hohen Details mit um die 40 FPS zum Laufen gebracht. Mit etwas mehr „Tweaking“ knacken wir ohne Probleme die 60 FPS-Marke. Und wer sich überhaupt nicht mit der Installation und den Bildeinstellungen herumärgern möchte, für den stellen Game-Streamingdienste wie z.B. mit XBOX Cloud Gaming oder Nvidia GeForce Now eine unkomplizierte Option dar – vorausgesetzt, man hat Zugriff auf eine stabile Internetverbindung. Gaming sollte auf dem GeekBook X14 Pro als Goodie und nicht als Hauptaufgabe gesehen werden.
Akku, Stromverbrauch und Lüfter

Diese Sektion wurde auf dem getesteten GeekBook XP14 Pro getippt, auch um zu sehen, wie sich das Modell im Vergleich zu meinem Arbeitsrechner, einem LG Gram 16, verhält. Die Lüfter des LG Gram dröhnen schon bei wenigen Tabs im Browser, obwohl das Gerät im ausbalancierten Modus läuft, perfekt belüftet und frei von Staub oder Ähnlichem (glaubt mir, ich habe mich sehr lange mit der schlechten Lüftersteuerung des LG Gram beschäftigt).
Ich sitze hier gerade zwischen dem GeekBook X14 Pro und einem LG Gram 16 und könnte nicht genervter vom Lüftergeräusch sein. Nicht vom GeekBook, sondern vom Konkurrenzprodukt. Ich habe mich mehrmals dabei erwischt, dass ich den Hauptrechner ausgeschaltet und nur noch am Ultrabook von Geekom gearbeitet habe. In den meisten Situationen ist der hier getestete Laptop flüsterleise, und auch wenn der Lüfter einmal hochdreht, wird dieser nicht von störenden oder fiependen Geräuschen begleitet. Insgesamt hält sich das Lüftergeräusch absolut in Grenzen, selbst im Performance-Modus. Ich bin vollauf begeistert von der Lüfterkonfiguration.
Was den Stromverbrauch und die maximale Akkulaufzeit anbelangt: Wir haben in einem ersten Test ein Youtube-Video im Vollbildmodus durchlaufen lassen (bei 75% Helligkeit des AMOLED-Displays) und nach 5 Stunden war der Akku noch bei 51 Prozent. Bei der täglichen Arbeit am Rechner haben wir diesen immer mal wieder ohne Stromzufuhr genutzt und die Laufzeit des Akkus reichte für unsere Anwendungen immer aus. Wir haben es dabei nicht geschafft, den Akku auf unter 40 Prozent zu bringen, und das, obwohl wir uns fast einen ganzen Arbeitstag mit dem Gerät befasst hatten. Für eine umfassende Einschätzung der Akkulaufzeit benötigen wir jedoch etwas mehr Zeit. Ob das System wirklich wie versprochen 16 Stunden durchhält, möchten wir daher erst einmal nicht anzweifeln, für einen regulären Arbeitstag scheint der Akku aber auf jeden Fall auszureichen!
Software & KI
Über die Programmübersicht haben wir uns noch die installierten Apps angesehen, die im Auslieferungszustand des GeekBook X14 Pro vorinstalliert waren. Sogenannte „Bloatware“ kann Laptops ganz schön zu schaffen machen, wenn zu viele Programme vorinstalliert werden, die vom Nutzer jedoch ignoriert oder überhaupt nicht eingesetzt werden. Auch diesbezüglich können wir Entwarnung geben. Bis auf die Programme, die mit der Standardinstallation und den Updates von Windows 11 Pro eingespielt wurden, sind uns eigentlich nur noch der bereits angesprochene „Geekom PC Manager“ und die DTS-Steuerungsprogramme für die Klangwiedergabe („DTS Sound Unbound“ und „DTS:X Ultra“) aufgefallen. Auch über den Autostart sind uns keine „fremden“ Programme aufgefallen, und so darf das Ultrabook als „weiße Leinwand“ betrachtet werden, die für eure kreativen Visionen bereitsteht.
Was das Thema KI-Anwendungen betrifft, müssen wir euch leider enttäuschen. Der kompakte Laptop besitzt eine eigenständige NPU mit einer Leistung von 35 Tops (Intel Ultra 5 hat 33 TOPS) und damit lassen sich lokale KI-Modelle auch installieren und nutzen. Wer den Fokus auf AI/KI-Programme und -Funktionen legt, kann mit dem Intel Ultra 9-185H arbeiten, ob man damit jedoch auf Dauer glücklich wird, darf bezweifelt werden. Neuere Intel-Mobilprozessoren sind hier schon einen Schritt weiter (Intel Ultra 9 285H besitzt z.B. 99 TOPS) und Geekom hat sich wohl auch aus Kostengründen nicht für das neueste Modell entschieden. Für uns absolut nachvollziehbar, da KI-Anwendungen über alle Käufergruppen hinweg definitiv die Nische bilden. Also entschuldigt, wenn wir uns in diesem ausführlichen Test nicht auch noch umfassend mit der KI-Performance befasst haben.
Preise und Verfügbarkeit
Zuletzt gehen wir noch einmal die Preise und Verfügbarkeiten der Geekom GeekBook-Modelle durch. Der Versand sollte gerade so langsam anlaufen, im Shop von Geekom ist von zwischen 1-2 Tagen bis Ende Januar die Rede. Hier kommt es natürlich darauf an, welche Geräte zum Start am meisten bestellt werden und ob es zu Engpässen durch eine hohe Nachfrage kommt. Die aktuellen Einführungspreise haben wir euch nachfolgend aufgelistet. Es gibt aktuell für alle Varianten einen 5% Gutscheincode „GKNEUJ5“ (im Geekom-Shop):
- GeekBook X14 Pro, Intel Ultra 5-125H, 32GB RAM, 1TB SSD: 1.149 Euro (UVP 1.399 Euro)
- GeekBook X14 Pro, Intel Ultra 9-185H, 32GB RAM, 2TB SSD: 1.349 Euro (UVP 1.599 Euro)
- GeekBook X16 Pro, Intel Ultra 5-125H, 32GB RAM, 1TB SSD: 1.249 Euro (UVP 1.499 Euro)
- GeekBook X16 Pro, Intel Ultra 9-185H, 32GB RAM, 2TB SSD: 1.449 Euro (UVP 1.699 Euro)
Testfazit Geekom GeekBook X14 Pro:

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4K14P10F
Pro
- Sehr leicht und kompakt für den mobilen Einsatz.
- Das Magnesium-Chassis fühlt sich hochwertig an mit angenehmer Haptik.
- Die Oberfläche zeigt sich unbeeindruckt von Fingerabdrücken.
- Das Display-Scharnier wirkt stabil und lässt sich einhändig öffnen.
- Das 14-Zoll-AMOLED ist hell, kontraststark und farbtreu (eine einfache Kalibrierung lohnt sich).
- Die Farbraumabdeckung ist nahezu vollständig und das Farbvolumen sehr hoch (DCI-P3)
- 32 GB RAM und bis zu 2 TB SSD sind in der Preisklasse überdurchschnittlich.
- Die SSD besitzt sehr gute Lese- und Schreibraten.
- Die Lüftersteuerung ist in der Alltagsnutzung sehr leise und unaufdringlich.
- Die Leistungsprofile lassen sich einfach umschalten und bringen messbar mehr Performance.
- Der Lieferumfang wird um einen kostenlosen USB-C-Multiport-Hub erweitert.
- Es sind kaum unnötige Programme vorinstalliert (Bloatware)
- Der Webcam-Hardware-Schalter erhöht die Privatsphäre.
Kontra
- Die Anschlussauswahl am Gerät ist knapp, sodass ein Hub oft sinnvoll ist.
- Der USB-A-Port ist nur USB 2.0 und damit nicht für Datenträger geeignet.
- Das BIOS bietet nur sehr wenige Einstellmöglichkeiten.
- Die Lautsprecher sind okay, aber bei hoher Lautstärke klingt es schnell „dünn“.
- Das X14 Pro hat keinen Nummernblock (bei 14 Zoll üblich).
- Die Pfeiltasten-Anordnung ist nicht optimal gelöst (Geschmackssache).
- In sehr hellen Umgebungen und bei Sonnenlicht stören Reflexionen trotz guter Helligkeit (Glossy).
- Die NPU ist für KI-Workloads nicht mehr auf dem neuesten Stand (neuere Intel-Modelle sind deutlich stärker).
- Die Akkulaufzeit wirkt gut, ist aber im Test noch nicht final verifiziert (kurzer Testzeitraum).
Im Test hinterlässt das Geekom GeekBook X14 Pro einen ausgesprochen positiven Gesamteindruck und zeigt, dass Geekom den Ultrabook-Markt nicht nur betritt, sondern direkt ernsthaft mitspielen möchte. Das Konzept „Ultrabook“ wurde auf jeden Fall verstanden. Ein echtes Highlight ist das 14-Zoll-AMOLED-Display: Hohe Leuchtkraft, exzellente Schwarzwerte und eine mustergültige Farbwiedergabe definieren den Bildschirm, der im Arbeitsalltag und beim Medienkonsum gleichermaßen überzeugt.
Dazu kommen eine durchgängig schnelle Arbeitsgeschwindigkeit, eine sehr gute SSD-Performance und eine angenehm zurückhaltende Lüftersteuerung, die man nicht mehr missen möchte. Besonders stark positioniert sich Geekom jedoch bei der Ausstattung: 32 GB LPDDR5-RAM und wahlweise 1 TB bzw. 2 TB PCIe-Gen-4-SSD sind in dieser Preisklasse alles andere als selbstverständlich – und genau hier bieten die GeekBooks aktuell spürbar mehr Gegenwert als so mancher etablierte Mitbewerber, der bei ähnlichen Preisen oft noch mit deutlich weniger Arbeitsspeicher und kleineren SSDs auftritt.
Das fällt umso stärker ins Gewicht, weil Arbeitsspeicher in den vergangenen Jahren durch die Krise und die angespannte Marktsituation merklich teurer geworden ist. Im Endeffekt liefert Geekom mit dem GeekBook X14 Pro einen gelungenen Einstand: ein modernes, sehr gut ausgestattetes Ultrabook mit starkem Display, hoher Alltagstauglichkeit und einem Preis-Leistungs-Verhältnis, das man in diesem Segment nicht jeden Tag sieht.















