„Game of Thrones“: Zukunft der Marke ist mit den Tumulten bei HBO Max verknüpft

Die Zukunft der Marke „Game of Thrones“ ist derzeit ein wenig ungewiss. Die Umbrüche bei HBO Max beeinflussen nämlich auch die Pläne für kommende Spin-offs.

Martin ist natürlich der Autor der Buchvorlagen „Das Lied von Feuer und Eis“, welche für die Fernsehserie „Game of Thrones“ die Basis gewesen sind. An der Serie wirkte Martin dann unter anderem als Berater, aber auch als Autor einiger Drehbücher mit. Aktuell läuft erfolgreich das Prequel „House of the Dragon“ zu dem auch schon eine Ultra HD Blu-ray erschienen ist. Eine zweite Staffel dieser Serie wurde bereits bestellt.

Anders steht es aktuell aber um die weiteren Spin-off-Projekte rund um „Game of Thrones“. Da ist einiges in Vorbereitung, auch ein möglicher Ableger, der sich um Jon Snow drehen soll und nach dem Finale der Hauptserie spielen würde. Allerdings hat Martin nun zu Protokoll gegeben, dass die Tumulte beim Streaming-Anbieter auch die Zukunft dieser Spin-offs beeinflussen. Derzeit sei noch keines der Projekte genehmigt worden.

House of the Dragon ist bereits als UHD Blu-ray zu haben.

Einige seien gar schon zu den Akten gelegt worden. Allerdings macht Martin Hoffnung: Was man in den Aktenschrank eingeräumt habe, lasse sich genauso leicht auch wieder herausnehmen. Er hoffe darauf, dass wenigstens einige der verbleibenden Spin-offs zu „Game of Thrones“ bald grünes Licht für die aktive Produktion erhalten. Gesichert ist da aktuell aber nichts, denn der CEO von Warner Bros. Discovery, David Zaslav, hat sich einem strikten Sparkurs verpflichtet.

„Game of Thrones“ punktet als Marke mit vielen Merchandising-Optionen

Das Franchise „Game of Thrones“ könnte sich aber dahingehend absichern, dass mit der Marke reichlich Merchandising-Optionen entstehen. Warner Bros. Discovery kann also nicht nur mit Serien an sich Geld verdienen, sondern auch mit der Vielzahl an Produkten drumherum. Hier sind die Chancen wesentlich größer als bei manch anderem Format. Doch aktuell können wir nur abwarten, was die Zukunft dann am Ende tatsächlich für „Game of Thrones“ bringt.

André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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5 Kommentare
  1. Wie ich das sehe, ist Game of Thrones aktuell eine von Warners drei stärksten Franchises und HBOs stärkste.
    Die müssten wahnsinnig sein, die aufzugeben, auch wenn sie teuer ist. DC und Wizarding World sind auch nicht weniger teuer.

  2. Ja, sichere Einnahmequellen wegbrechen lassen um sich dann mit dem streaming zu verheben… War die Gier wohl zu groß,jetzt muss man aufpassen das man nicht mit nichts da steht

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