IFA 2020: Philips und Samsung schwänzen die Messe

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Samsung und Philips haben ihre Teilnahme an der IFA 2020 abgesagt
Samsung und Philips haben ihre Teilnahme an der IFA 2020 abgesagt

Die IFA (Internationale Funkausstellung) in Berlin findet 2020 nur in abgespeckter Form statt. Mit Philips und Samsung haben nun zudem zwei große Hersteller dem Event eine Absage erteilt.

Die IFA ist traditionell eine der wichtigsten Elektronikmessen im Jahr, wird aufgrund er Corona-Krise 2020 aber nur quasi als Mini-Version stattfinden. Die IFA konzentriert sich dabei in diesem Jahr auf vier Schlüssel-Events, denen je maximal 1.000 Teilnehmer beiwohnen dürfen. Insgesamt schrumpft die Teilnehmerzahl damit auf maximal 12.000 Personen.

Offenbar sehen deswegen nun die ersten Hersteller keinen Sinn in der Teilnahme, die für sie natürlich auch viel finanziellen Aufwand bedeutet. Samsung hat deswegen bereits seine Präsenz abgesagt. Seit 1991 nimmt Samsung sonst regelmäßig an der Messe teil, die 20020 am 3. September 2020 beginnt. Auch LGs Teilnahme ist im Übrigen noch offen.

Beschlossene Sachen ist hingegen, dass auch Philips bzw. der Markeninhaber TP Vision 2020 nicht an der IFA 2020 teilnimmt. Stattdessen will das Unternehmen mehrere Online-Events abhalten, die zwischen dem 1. und dem 10. September 2020 stattfinden werden. Man begründet diesen Schritt mit der Sicherheit der eigenen Mitarbeiter. Auch der Kostenfaktor dürfte aber eine erhebliche Rolle gespielt haben.

Die IFA 2020 verliert an Relevanz

Durch die Absagen von Samsung und Philips sind schon zwei große Player raus aus der Messe. Es bleibt abzuwarten, ob nicht noch eine größere Absagewelle aus uns zurollen könnte. So geschah es beispielsweise Anfang des Jahres auch beim Mobile World Congress, der aufgrund der Absagen von immer mehr Ausstellern dann ganz gestrichen wurde. Wie bereits erwähnt steht eine Zu- oder Absage von LG ebenfalls noch aus.

Die CES 2021 soll übrigens nach aktuellem Stand der Dinge dennoch stattfinden. Man darf gespannt sein, ob es dabei bleibt. So wird man international die Entwicklung der Corona-Pandemie beobachten.

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