LG Display erreicht dank META Technology 2.0 ebenfalls 3.000 Nits mit den WOLEDs

LG Display lässt sich 2024 bei seinen WOLED-Panels nicht lumpen. Die aktuelle Generation soll eine maximale Helligkeit von 3.000 Nits erreichen!

Es ist wohl kein Wunder, dass man ausgerechnet auf die Marke von 3.000 Nits anspielt. Denn kürzlich prahlte Samsung Display damit, dass die QD-OLED-Modelle des Jahres 2024 diese Grenze erstmals überschreiten und damit die hellsten ihrer Art seien. Nun schlägt LG Display relativ ähnliche Töne an und verweist dabei stolz auf seine META Technology 2.0.

OLED erreicht 3.000 nits mittels Hard- und Software-Optimierung

Dahinter verbirgt sich am Ende eine Kombination aus Hard- und Software. Denn einerseits geht es hier um die bekannten Mikro-Linsen-Arrays, welche schon 2023 für Modelle wie etwa den LG G3 zum Einsatz gekommen sind. Doch die neue Generation bewirbt man seitens LG Display jetzt als MLA+ (Micro Lens Array Plus) mit optimierten Linsen.

Dazu gesellt sich der Software-Kniff des META Multi Boosters. Dieser Algorithmus steigere ebenfalls die Helligkeit. Und dann kommt noch der „Detail Enhancer“-Algorithmus dazu. Letzterer ist dafür zuständig, dass auch bei hohen Helligkeiten noch feine Details zu sehen sind und das Bild nicht überstrahlt wird.

LG Display META Technology 2.0: Nur für die TV-Oberklasse

Ähnlich wie Samsung Display verweist auch LG Display zudem auf eine höhere Farbhelligkeit, die inzwischen bis zu 1.500 Nits betrage. Zudem sieht man sich im Vorteil, da man 2022 seine META Technology 2.0 für deutlich mehr Bilddiagonalen einsetzen könne als die Konkurrenz. Demnach werde es nicht nur 4K-TVs mit 55, 65 und 77 Zoll mit der Technik geben, sondern auch Varianten mit 83 Zoll.

Der LG G3 ist unter den neuen OLED-TVs mit seinem Gallery Design der Hingucker.
Der LG G3 nutzt noch die Mikro-Linsen der 1. Generation.

Dazu sollen sich 8K-OLED-TVs mit 88 Zoll und ebenfalls META Technology 2.0 gesellen. Wir möchten aber betonen, dass LG Display selbst natürlich keine Smart-TVs vertreibt. Am Ende beliefert man eben Partner wie LG Electronics, Panasonic oder auch Samsung Electronics. Jene entscheiden dann, was für Fernsehgeräte sie mit den Technologien von LG Display wirklich auf den Markt bringen.

André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller.
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8 Kommentare
  1. Ach wieder das Blabla … die Angaben und Displays die da gezeigt wurden, sind ja immer von den eigenen Tochterfirmen Samsung Displays und LG Displays!! Diese zeigen ihre Werke und was damit machbar ist. Die Panels werden an LG und Samsung verkauft und die steuern die Panels dann so an wie sie es meinen bzw. in Sachen Garantie, BurnIn, Strom, P/L Verhältnis abdecken können!

    Jedes Jahr das gleiche. Die Displays können es, aber das End Consumer Gerät packt nicht die Zahlen. Letztes Jahr hieß es bei beiden 2000Nits und keine der beiden Flagschiffe hat das weder im Testmodus und schon gar nicht im kalibrierten oder im Filmmodus gepackt!

    Die TV Verkaufsfirmen drosseln das immer an und geben jedes Jahr wirder mal 5-10% frei, da sie neue Erfahrungswerte haben und natürlich auch mit immer besseren Werten als im Vorjahr glänzen wollen.

    Schon eine kleine „Mogelpackung“ das ganze seit 2 Jahren mittlerweile. Bin auf die ersten echten Reviews Ende März/Anf. April mal gespannt …

    • Sieht bei mir sehr ähnlich aus, 55B9 und 77C2. Ich brauche definitiv kein Helligkeitsupgrade, die Frage die ich mir eher stelle: Hängen die neuen Panels was rote Farben angeht immer noch hinter den QD-OLEDs? Wäre ja jetzt der einzige Unterschied im Endergebnis.

      • …keine Ahnung, dafür habe ich auch kein Blick. Habe bei beiden TVs das Maximum eingestellt was geht und was mir gefällt! Allerdings muss ich sagen das mir der G1 von der Verarbeitung nicht so gefällt. Er hängt zwar flach an der Wand aber hat so einige Wölbung am Gehäuse…. was wohl bei den neuers Modell besser sein soll. Aber solange das Bild tippi ist, wird nicht gewechselt

  2. Was machen die Hersteller eigentlich, wenn man bei den maximal möglichen 4000 nits angekommen ist (die 10.000 nits bei DV sind ja nur theoretisch möglich, in der Praxis wird ja wohl nur bis 4000 nits gemastered)? Ich hoffe ja sehr, dass langsam ein zeitgemäßeres Rennen stattfindet, nämlich das nach dem kleinsten Energieverbrauch. In Sachen Bildqualität sehe ich zumindest kaum noch Luft nach oben.

    • Woher nimmst du die Aussage, dass maximal 4000 Nits möglich sein sollen? Unterm Strich muss die Content Industrie auch nachziehen. Deren Grading ist oftmals aber viel zu konservativ. Sieht man ja an Disney Produktionen, die meistens irgendwo bei
      200 – 400 Nits rumdümpeln. Also eigentlich nicht mal der Rede Wert. Ich persönlich sehe nicht, dass sich das ändern wird. Ist ja wie bei Atmos. Da hast du immer mal wieder Highlights die das Format ordentlich nutzen. Aber zu 99 % hast du Abfall mit 10 Sekunden Ton aus den Deckenlautsprechern. Der Rest bleibt in der unteren Ebene, wodurch Atmos dann quasi kein Mehrwert ist. Das wird hier wohl nicht anders werden. Da kommt dann überall der 3000 Nits Sticker usw. und der Content dümpelt weiterhin bei 200 Nits Peak rum.

      • Er hat nicht geschrieben, dass 4000 Nits möglich sind, sondern dass mit maximal 4000 Nits gemastert wird/wurde. Das trifft auf den allermeisten UHD-Content mit HDR auch zu. Sieht man auch, wenn man sich mal die Meta-Daten bei den UHD-Blu-Rays anschaut.
        Der Durchschnittswert ist auch deutlich höher als 200-400 Nits. Kommt halt auch auf die Szene an. Es soll ja auch nicht auf der gesamten Fläche der TV wie ein Baustrahler leuchten, sondern entsprechende Highlights bzw. Elemente sollen deutlich stärker hervorgehoben werden. Und da ist nicht nur aber auch hauptsächlich bei den OLEDs noch ein bisschen Luft nach oben, auch wenn ich mit meinem C1 in 77″ sehr zufrieden bin.
        Mal schauen, was sich da noch tut und was die neuen Modelle schon so bringen.

        • Mir ging es tatsächlich eher um die Frage, womit TV-Hersteller noch Marketing betreiben, wenn das Rennen um die Helligkeit keinen Sinn mehr ergibt, da man sich der im Mastering maximal genutzten nits angenähert hat. Womit will man überhaupt noch jemanden locken, der einen 4K-WOLED/QD-OLED hat mit 4.000 nits?

          Aktuell finde ich das Rennen um ein paar nits und das ja so viel bessere KI-Upscaling eher langweilig.

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