LG Display produziert nur noch OLEDs mit EX-Panels

LG Display fertig mittlerweile nur noch OLED-Panels mit EX-Panels. Diese erreichen höhere Leuchtkraft als vorherige Serien.

Sollte euch die Bezeichnung OLED EX nichts sagen: Dies ist der Markenname von LG Display, den Partner in dieser Form nicht direkt verwendet haben. Der Mutterkonzern LG Electronics vermarktete jene Panels etwa unter der Bezeichnung „evo“. Die neueren OLED EX nutzen für die Panels Deuterium und erreichen eine höhere Leuchtkraft als vorherige Generationen. Fernsehgeräte auf Basis der Technik gib es bereits von Marken wie eben LG Electronics aber auch Panasonic, Philips und Sony.

Mittlerweile werden dann eben auch ältere OLED-Panels gar nicht mehr hergestellt, sondern alle neueren basieren auf der EX-Technik. Das verwundert nicht, denn schon 2022 nutzte etwa das Gros der TV-Modelle von LG Electronics diese Panels. 2023 dürfte sich die Verbreitung weiter ausbauen. Dennoch könnten auch noch von einzelnen Partnern Fernseher mit Restbeständen der älteren Panels auf den Markt kommen.

LG Display hat unter anderem einen TV mit 97 Zoll Diagonale und OLED.EX-Panel gezeigt.
LG Display hat unter anderem einen TV mit 97 Zoll Diagonale und OLED.EX-Panel gezeigt.

Bis auf Samsung, die ihre eigenen QD-OLED-Panels von Samsung Display einsetzen, dürften aber jetzt alle OLED-TV-Hersteller auf die EX-Panels setzen. Das verspricht im Durchschnitt eine bessere Darstellungsqualität an den OLED-TVs des Jahres 2023. Geht aber nicht davon aus, dass die Hersteller und Marken explizit auf die EX-Panels hinweisen werden.

OLED EX: Was wird der nächste Schritt?

LG Display stößt so langsam an die Grenzen seiner WOLED-Technologie, erweckt es den Anschein. So lässt sich mit den EX-Panels primär noch über die Verwendung eines Heatsinks eine verbesserte Darstellungsqualität erreichen – denn dann verschwinden temporäre Geisterbilder noch schneller und die maximale Leuchtkraft kann länger gehalten werden. Um mit QD-OLED mitzuhalten, wird es aber noch weiterer, technologischer Schritte bedürfen.

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André Westphal
André Westphal
Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen.

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16 Kommentare
  1. Was aber nicht automatisch heisst dass dieses Panels auch heller sind? Gibt es nicht 2023 eine neue EU Richtlinie wegen Energieverbrauch bei TVs? Da kommt ein von grundauf helleres Panel natürlich sehr gelegen.

    • Doch. Die neuen OLED-EX-Panels sind 10 bis 30% heller als die EVO-Panel. Kommt halt darauf an, ob man ein C- oder G-Modell hat. Beim C-Modell ist die maximale Helligkeit vermutlich wieder in der Software gedrosselt.

    • Naja, wenn nur noch EX produziert wird, dann werden die 2023-Modelle sicherlich auch so ein Panel nutzen, über das gesamte Line-Up hinweg. Bestätigungen wird es dann nochmals seitens LG Display und LG Electronics geben, wohl im Gespräch mit de Presse etc. Das alles wird dann Anfang 2023 sicherlich etwas klarer.

    • Das wird ähnlich wie bei den EVO-Paneln sein. Man erkennt es an einem Buchstaben in der ausführlichen Modell-Bezeichnung. Allerdings hab ich bisher noch nichts gefunden, wie die OLED-Ex-Panel in der Modellnummer kodiert werden. Wird aber nur eine Frage der Zeit sein 🙂

      • Hallo Marco, danke für den Hinweis, ich habe den Link entfernt, weil die Webseite von allen Seiten Bilder und Inhalte klaut und ich nicht wirklich eine solche Plattform unterstützen möchte. Zudem sind die Infos auch nicht ganz korrekt. Man kann hier zwischen einem WBC und WBE-Panel unterscheiden, jedoch kann man die OLED.EX-Panels meines Wissens nur über das Service-Menü (OLED>Modul Info 2) identifizieren, jedoch nicht über die volle Modellnummer. Zudem wird online die komplette Nummer so gut wie nie angegeben. Da fehlen meist die letzten Stellen um WBC/WBE zu unterscheiden. Also altes OLED, OLED Evo und OLED Ex sind drei Paar Schuhe.

  2. Der Heatsink beeinflusst doch nicht die temporären Nachleuchten, auf welcher obskuren physikalischen Theorie soll dass denn beruhen?
    Das kommt vom Schaltverhalten der Panelansteuerung

    Der Headsink verteilt/leitet nur die Wärme besser die durch höhere Spannung aufgrund der oder bei höheren Max Helligkeiten entstehen

    • „Der Heatsink beeinflusst doch nicht die temporären Nachleuchten, auf welcher obskuren physikalischen Theorie soll dass denn beruhen?“

      Doch, tut er. Siehe bspw. diverse Videos von Vincent Teoh.

      • Ich gehe auch davon aus das reduzierte Nachleuchten nicht von Heatsink, sondern dem Zusammenspiel der Bilderzeugungshardware und Software kommt.

        Was gegen eure Theorie spricht:
        Der 42er ASUS OLED MIT HEATSINK deutliche Nachleuchten hat gegenüber dem 42er C2 von LG ohne Heatsink hat -> Quelle rtings.com //ist doch komisch^^
        Da schneiden beim Nachleuchten die Sony auch schlechter ab egal ob Heatsink oder nicht, die nutzen auch dieselben Panel wie LG
        Genauso der G2 mit Heatsink hat deutliches Nachleuchten gebenüber dem C2 ohne Heatsink
        Das muss dann wohl der „Hidden Heatsink Reverse “ Effekt sein, LOL

        Auch wenn man kurz umschaltet und für ne Sekunde ein Schwarzbild erzeugt wird, dann reduziert sich das Nachleuchten in einem Sekundenbruchteil auf ein kaum bis nicht mehr erkennbar zumindest bei den LG und Philips OLEDs, bei den Sony nicht der Fall und da ist es auch furzegal ob ein Heatsink genutzt wird oder nicht. Das 1sec Umschalten zieht ja keine extreme Wärmemenge ab um innerhalb dieser einen Sekunde die Temperatur in Supraleitergeschwindigkeit fallen zu lassen ab – > eure absurd „Theorie“ wakelt ganz schön

        Hier wird es auch dem Bildprozessor + KI Optimierung zugeschrieben
        https://techunwrapped.com/how-philips-technology-works-to-avoid-retention-on-your-oled-tvs/

        Und wie Micks schon schrieb, einen physikalischen Effekt um Nachleuchten durch eine Wärmemengenverteilung bei so geringen Betriebstemperaturen zu reduzieren, gibt es nicht.

        PS:
        Der Vincent liest, wenn er in dem Video aus der ASUS Werbeseite abliest, zwischen den Zeilen. Denn ASUS schreibt da nur „…The lower temperatures enables better OLED Performance and prevents image burn-in“ und das wars dann auch, den Rest dichtet er dazu, unter der Annahme dass es so sein könnte

        • Der unten verlinkte Artikel ist einfach Marketing von/für Philips. Das als Referenz zu nehmen ist nicht sinnvoll.

          Was den ASUS vs. LG vergleich angeht gilt es zuerst zu klären, ob die Panel selber hier überhaupt vergleichbar sind, oder ob es sich um Evo vs. Non Evo etc. handelt. Sofern ein Heatsink nichts taugt, ist es aber davon abgesehen auch nicht verwunderlich, sollte es sich eben keine Besserung einstellen. Gab ja in der Vergangenheit auch in anderen Bereichen Beispiele, dass manche Hersteller keine Ahnung haben, wie sie einen Heatsink einzusetzen haben.

    • Natürlich beeinflusst die Temperatur der OLEDs das Nachleuchten. Das hat auch nichts mit dem Schaltverhalten zu tun. Die organischen Emitter der OLEDs bestehen aus fluoreszierendem Material. Die sind für das Nachleuchten verantwortlich.

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